Das bringt der Dienstag Lockerungen - Spendenaffäre - Mord im Altenheim

Eine Lehrerin mit FFP2-Maske unterrichtet in einer ersten Klasse an einer Grundschule in Hemmingen. Auch an bayerischen Grundschulen soll bald wieder Präsenzunterricht stattfinden. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/dpa

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Kabinett will nächste Corona-Lockerungen beschließen

Im Lichte stabiler und teilweise wieder rückläufiger Corona-Zahlen will das bayerische Kabinett heute um 10 Uhr über die nächsten Öffnungsschritte beraten und entscheiden. Konkret geht es insbesondere um die Schulen, aber auch um Außengastronomie, Kinos, Theater und Ferienunterkünfte.

Einige zentrale Punkte hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bereits am Montag angekündigt: Grundschulen in Bayern dürfen ab nächster Woche auf breiter Front wieder für alle Klassenstufen im Wechselunterricht öffnen - nämlich schon bei einer regionalen Sieben-Tage-Inzidenz bis 165. Zugleich stellte Söder Öffnungsmöglichkeiten ab der kommenden Woche für die Außengastronomie, für Theater und Kinos in Aussicht, wenn die regionale Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100 liegt, und mit Tests und Termin. Ebenso deutete er an, in den Pfingstferien könnten Ferienwohnungen und Hotels öffnen, mit Tests und Hygienekonzepten.

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Plädoyers im Regensburger Parteispenden-Prozess erwartet

Das Gerichtsverfahren um Parteispenden im Regensburger Kommunalwahlkampf 2014 geht dem Ende entgegen. Heute um 9 Uhr sollen voraussichtlich die Plädoyers gesprochen werden. Angeklagt ist der frühere Regensburger CSU-OB-Kandidat Christian Schlegl. Das Urteil könnte am 11. Mai fallen. Einen Teil des Verfahrens gegen den Ex-Kommunalpolitiker hat die Strafkammer kürzlich auf Antrag der Staatsanwaltschaft vorläufig eingestellt, dabei ging es unter anderem um Verstöße gegen das Parteiengesetz. Weiterhin verhandelt wurde wegen der Vorwürfe Beihilfe zur Steuerhinterziehung sowie uneidliche Falschaussage.

Prozess um Mord im Altenheim

Am Landgericht München II beginnt heute um 9.30 Uhr der Prozess gegen einen Alzheimer-Patienten, der eine Mitbewohnerin in einem Altenheim vergewaltigt und ermordet haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 88 Jahre alten Mann vor, brutal über eine ebenfalls an einer Demenz erkrankten Mitbewohnerin hergefallen zu sein. Er soll die bettlägerige Frau in ihrem Zimmer vergewaltigt und so heftig verprügelt haben, dass sie später im Krankenhaus an einer Lungenentzündung starb - ausgelöst durch eingeatmetes Blut. Der 88-Jährige gilt wegen seiner Erkrankung als schuldunfähig, ihm droht im Falle einer Verurteilung keine Haftstrafe, aber die dauerhafte Unterbringung in einer geschlossenen Psychiatrie.

Bundesgerichtshof verhandelt über Miesbacher Sparkassenaffäre

Reisen, Geschenke und Geld für einen Schießstand: Die Miesbacher Sparkassenaffäre wird heute um 10.30 Uhr vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe verhandelt. Das Landgericht München II hatte im April 2019 den Ex-Vorstandschef Georg Bromme sowie den einstigen CSU-Landrat und Verwaltungsratsvorsitzenden Jakob Kreidl zu Bewährungsstrafen verurteilt. Bromme und die Staatswaltschaft legten Revision ein. Unter Bromme soll die Kreissparkasse über Jahre hinweg teure Reisen in Fünf-Sterne-Hotels, Einladungen und Geschenke für Kommunalpolitiker und Verwaltungsräte mitfinanziert haben. In einem Fall gab es auch Geld für einen Schießstand in Tirol.

Bayern-Basketballer kämpfen in Mailand um Euroleague-Final-Four

Die Basketballer des FC Bayern kämpfen heute (20.45 Uhr/Magentasport) um einen der größten Erfolge einer deutschen Mannschaft im Europapokal. Die Münchner treten bei Olimpia Mailand zum fünften und entscheidenden Viertelfinalspiel der Euroleague an. Mit einem Sieg würde sich das Team von Trainer Andrea Trinchieri für das Final Four in Köln qualifizieren. Der Bundesligist hatte zuletzt in der eigenen Halle mit zwei Erfolgen den Ausgleich in der Best-of-Five-Serie geschafft. Die Bayern, die schon als erste deutsche Mannschaft überhaupt in der Königsklasse die Playoffs erreicht hatten, sind dennoch Außenseiter in Italien.

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