Cham Nazi-Treff im Wäldchen

Nicht zu übersehen ist der Totenkopf mit Rautenbandana an der Fassade der Hütte bei Haderstadl. Foto: Lommer

Ein Totenschädel mit vorgebundenem Bandana im bayerischen Rautenmuster hängt an der dunklen Bretterfassade. Die Blumenkästen zieren ein paar dünne Flatterbändchen in Schwarz-Weiß-Rot. Das sind die Anzeichen dafür, dass die Hütte in einem kleinen Waldstück zwischen den Chamer Ortsteilen Haderstadl und Kühberg etwas anderes ist, als ein harmloser Treff der Dorfjugend. Nur ein paar Meter weg von der Straße und recht gut einsehbar, soll das Gebäude der "Bayerischen Garde" als Treffpunkt dienen - eine Gruppierung von Rechtsradikalen, die auch schon bei Rechtsrock-Konzerten öffentlich aufgetreten ist. Und die offenbar nicht der Meinung ist, sich vor der Öffentlichkeit verstecken zu müssen.

So bewertet zumindest Jan Nowak die Tatsache, dass das große Totenschädellogo völlig unverhohlen und mit Ausrichtung zur Straße an der Hütte prangt. Nowak arbeitet bei der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Regensburg und kennt die Neonazi-Szene in Ostbayern so gut wie kaum ein anderer. Für ihn steht außer Zweifel, dass es sich bei der "Bayerischen Garde" um eine Gruppierung handelt, die der extremen Rechten zuzuordnen ist. Darauf deute schon das Logo hin: "Die Ähnlichkeit zum Totenkopf der SS ist augenfällig", erklärt Nowak.

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