Cham Gefälschte Überweisungen: Alte Betrugsmasche neu belebt

Überweisungsträger sind selten geworden. Doch Betrüger nutzen die Vordrucke derzeit gerne, um an Geld zu kommen. Bislang vergeblich. Foto: dpa/fotolia

Banken in Cham fischten in den vergangenen Wochen 30 gefälschte Überweisungsträger heraus. Die Polizei ermittelt.

Die gelben Überweisungsträger sind selten geworden. Umso auffälliger ist es, wenn plötzlich ein Vordruck im Postkasten liegt, in dem ein Geldtransfer von 1.000 Euro ins osteuropäische Ausland angeordnet wird. "Unsere Mitarbeiter schauen bei jedem Überweisungsträger genau hin", versichert Theo Schneidhuber, Vorstandsmitglied der Sparkasse im Landkreis Cham. Schon einige getürkte Transferaufträge haben die Sparkassenmitarbeiter in den vergangenen Wochen abgefangen. Ebenso wie ihre Kollegen bei anderen Chamer Banken. 30 Anzeigen liegen deswegen der Polizei mittlerweile vor.

Die Betrugsversuche mittels Überweisungsträger sind nicht neu. "Die gibt es, solange es Überweisungen gibt", stellt Schneidhuber fest. Doch in jüngster Zeit häufen sich die Fälle wieder. "Vermutlich, weil die Kunden bei Onlinebanking schon sehr sensibel geworden sind", überlegt der Sparkassenvorstand. Die Versuche von Kriminellen, den heimischen Computer zu unterwandern, scheitern in der Regel. Also haben sich die Gauner neue Wege gesucht - und sind dabei auf alte Pfade gestoßen.

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