Cham Er wollte die Frau nicht beunruhigen: 40-Jähriger druckt Fünfhunderter

Warum Fünfziger drucken, wenn man auch Fünfhunderter drucken kann? Foto: imago/imagebroker

Wäre alles gelaufen wie geplant, hätte es am Dienstag keinen Prozess wegen Geldfälschung vor dem Amtsgericht gegeben. Die Ehefrau des Angeklagten hätte die gefälschten 500-Euro-Scheine, die im Ersparten lagen, nie als solche erkannt.

Wenn da nicht der Seitensprung gewesen wäre. "Dann hat meine Frau angefangen, zu suchen", gibt ein ernüchtert blickender Angeklagter zu Protokoll.

Alles nahm 2015 seinen Anfang: Der aktuell 40-Jährige war langfristig erkrankt, hatte aber "verschusselt", Krankengeld zu beantragen. Damit das seiner Frau nicht auffiel, plünderte der Mann das gemeinsame Sparbuch, Monat für Monat überwies er von dort sein "Krankengeld" auf das Girokonto. Irgendwann war das Sparbuch dann leer und seine Frau wurde misstrauisch. Um sie zu beruhigen, nahm er insgeheim einen Kredit über die ersparte Summe auf, den er sich bar auszahlen ließ. Seiner Frau sagte er, er habe das Sparbuch abgeräumt und zeigte ihr das Bargeld...

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 21. März 2018.

 
 

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