Bundespolizei Furth im Wald Mit Crystal und Messer unterwegs

Polizist in Uniform. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Archivbild/dpa

Polizei stoppt Rumänen auf der B 20

Fahnder der Bundespolizei Furth im Wald haben am Montag einen rumänischen Reisenden mit Crystal Meth und einem verbotenen Einhandmesser ertappt. Der Mann war auf der B 20 bei Cham in Richtung Furth im Wald unterwegs. Gegen 2.05 Uhr unterzog eine Streife der Bundespolizei Furth im Wald das Fahrzeug mit rumänischer Zulassung einer Kontrolle. Nach eigenen Angaben handelte es sich bei den drei Insassen um rumänische Saisonarbeiter, die sich in Straubing aufgehalten hatten und sich auf dem Weg Richtung Heimat befanden. Bei der Überprüfung bemerkten die Beamten, wie einer der Männer an den Hosenbund griff, um etwas zu verstecken. Die Bundespolizisten forderten den 26-Jährigen auf, die Hände auszustrecken. Dabei ließ er ein Tütchen auf die Fußbodenmatte fallen.

Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeuges durch die Fahnder wurde auf der Fußbodenmatte hinter dem Fahrersitz die Druckverschlusstüte aufgefunden, die der 26-jährige Rumäne vor ihnen verbergen wollte. Darin befanden sich 1,9 Gramm Crystal Meth. Bei dem Mann entdeckten die Beamten zusätzlich ein verbotenes Springmesser, dessen 6,5 Zentimeter lange Klinge auf Knopfdruck seitlich hervorsprang. Damit der Rumäne weiter nach Hause fahren durfte, musste er eine Sicherheitsleistung von 200 Euro hinterlegen. Die Bundespolizisten übergaben den Vorgang an den Zoll Furth im Wald, der Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Betäubungsmittelbesitzes sowie des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen hat.

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