Auch einige Tage nach der Flammenkatastrophe von Reisbach ist von Normalität in Reisbach nicht zu sprechen. Fassungslosigkeit, Trauer, Ungläubigkeit und seelische Erschöpfung bestimmen den Tagesablauf der Betroffenen, Angehörigen und auch der Einsatzkräfte.

In ihrer Aufopferung für ihr Ehrenamt und um Menschenleben kämpfend gingen die Feuerwehrkräfte teils über ihre eigene physische und psychische Belastbarkeit hinaus und taten ihr Möglichstes, um die Auswirkungen des Brandes bestmöglich abzufedern. Dennoch fällt es den eingesetzten Ehrenamtlichen mehr als nur schwer, Stolz ob der erbrachten Leistungen zu empfinden. Zu tief sitze der Schock, wie Kreisbrandrat Josef Kramhöller und Reisbachs Feuerwehrkommandant Peter Jobst im Gespräch mit der Heimatzeitung betonen.