Bayernliga Süd Trainerfrage geklärt: Stadler übernimmt in Vilzing

Christian Stadler ist der neue Trainer bei der DJK Vilzing. Foto: imago

Bayernligist DJK Vilzing hat mit Christian Stadler (45) einen neuen Trainer präsentiert.

Die DJK Vilzing hat die Trainerfrage geklärt. Christian Stadler übernimmt den Posten, der nach der Trennung von Uli Karmann freigeworden ist. Der 45-Jährige begann seine Trainerlaufbahn beim SV Etzenricht, stand anschließend vier Saisons bei der SpVgg Weiden an der Seitenlinie und trug vergangene Saison 19 Spiele lang die Verantwortung beim Regionalligisten SpVgg Bayreuth.

Es gab viele Bewerber für den Trainerposten in Vilzing. „Aber nachdem wir uns Gedanken gemacht hatten, welcher Typ zu uns passen könnte, gab es nur noch zwei, drei Namen, die wir ernsthaft verfolgt haben“, erklärt der Sportliche Leiter Roland Dachauer. Christian Stadler kennt Dachauer schon lange und so war er schnell im engeren Kreis.

Bei der Kontaktaufnahme war Stadler gerade im Urlaub, nach seiner Rückkehr gab es dann ein erstes Gespräch. „Da hat er den Eindruck, den ich zuvor von ihm hatte, bestätigt. Er ist eine Person, die Optimismus verbreitet und gut mit Menschen umgehen kann“, sagt Dachauer. Zudem stehe Stadler auch für die Werte, die die DJK Vilzing vertreten will. „Er ist offen, ehrlich und geradlinig“, beschreibt Dachauer den neuen Coach. Aus seiner Zeit in Etzenricht kenne er zudem die Situation in einem „Dorfverein“ mit kurzen Entscheidungswegen.

Ab Montag wird Stadler das Training der Vilzinger leiten. Viel verändern muss er nach Ansicht des Sportlichen Leiters aber nicht. „Er wird sicherlich nicht alles neu erfinden. Da wird es sich eher um Nuancen handeln. Ein bisschen andere Abläufe, eine andere Ansprache“, so Dachauer. Sicher werde Stadler aber nicht alles über den Haufen werfen. „Dafür gibt es auch keinen Grund, wir haben ja nicht ein Jahr lang schlecht gearbeitet“, so Dachauer.

Die Mannschaft sei ohnehin gewillt, sich schnellstmöglich aus dem Abstiegskampf zu befreien, erklärt Dachauer. „Den mentalen Turnaround haben wir schon ein Stück weit geschafft. Das wollen wir nun fortführen. Christian soll die Glut nun weiter entfachen, damit wieder ein richtiges Feuer entsteht.“

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