Bayern Trotz Stimmenverlusten: Ostbayern bleibt AfD-Hochburg

Ein Luftballon hängt an einem Band bei einer Wahlparty der AfD. Foto: Marcus Brandt/dpa/Archivbild/dpa

München (dpa/lby) - Die AfD hat im Freistaat deutlich an Zuspruch verloren. Mit 9,0 Prozent bei den Zweitstimmen büßte sie im Vergleich zur Bundestagswahl 2017 3,4 Prozentpunkte ein. Hochburg der AfD bleibt der Osten Bayerns mit Niederbayern und der Oberpfalz. Unter den Top 10 der Wahlkreise mit den höchsten AfD-Stimmenanteilen bei den Zweitstimmen sind aber auch zwei oberfränkische und zwei schwäbische Wahlkreise.

Die meisten Stimmen erhielt die AfD - wie auch 2017 - im Wahlkreis Deggendorf mit 14,1 Prozent (-5,0), auf Platz 2 folgt erneut der Wahlkreis Straubing mit 13,2 Prozent (-5,2). Dahinter rangieren die Wahlkreise Schwandorf 13,5 Prozent (-3,9), Rottal-Inn mit 12,3 Prozent (-4,3), Neu-Ulm mit 11,9 Prozent (-3,2), Passau mit 11,8 Prozent, Hof mit 11,7 Prozent (-1,5), Kulmbach mit 11,6 Prozent (-1,9), Weiden mit 11,3 Prozent (-2,1) sowie Donau-Ries mit 11,0 Prozent (-3,7).

Das Ergebnis spiegelt sich auch in den Wahlergebnissen der Regierungsbezirke. Demnach kam die AfD in Niederbayern auf einen Zweitstimmenanteil von 12,1 Prozent (-4,6), in der Oberpfalz auf 10,9 Prozent (-3,2) und in Oberfranken auf 10,5 Prozent (-1,9). In Schwaben sind es 9,9 Prozent (-3,6), in Unterfranken 9,1 Prozent (-1,8) und in Mittelfranken 8,5 Prozent (-2,9). Die wenigsten Stimmen erreichte die AfD in Oberbayern mit 7,0 Prozent (-4,2).

© dpa-infocom, dpa:210927-99-379593/3

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading