Bayern Agilis soll Zuschlag für Regionalbahnnetz bekommen

Ein Zug von Agilis (r) fährt in einen Bahnhof ein. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild/dpa

München/Hof/Regensburg (dpa/lby) - Der Zugverkehr im Netz "Regionalverkehr Oberfranken" soll von 2023 bis 2035 vom privaten Unternehmen Agilis betrieben werden. Der Aufsichtsrat der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) habe beschlossen, dass das Regensburger Unternehmen den Zuschlag in dem Vergabeverfahren bekommen solle, teilte die BEG am Mittwoch mit. Nun haben die unterlegenen Bieter noch eine Zehn-Tages-Frist, in der sie die Entscheidung anfechten können.

Konkret geht es um den Betrieb dieselbetriebener Regionalbahnen in Oberfranken von Dezember 2023 bis Dezember 2035. Einige der Strecken führen auch in die Oberpfalz, nach Sachsen oder Tschechien. Die meisten der neu ausgeschriebenen Strecken betreibt Agilis auch heute schon. Auf einzelnen fährt bislang die Länderbahn und die Erfurter Bahn.

Die Verkehrsleistung soll laut BEG mit der Vergabe um rund acht Prozent gesteigert werden. Damit reagiere man auf die moderat steigende Nachfrage in Oberfranken. Vor allem der Raum Hof soll besser angebunden werden. Dort sollen mehr Züge in einer höheren Taktung fahren. Die BEG plant, finanziert und kontrolliert im Auftrag des Freistaats den Regional- und S-Bahn-Verkehr in Bayern.

© dpa-infocom, dpa:210929-99-416368/2

 

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