Bad Kötzting/Viechtach Diesel läuft in Kaitersbach

Das THW half, den verunglückten Lastwagen zu entladen. Foto: Laumer/THW

400 Liter Diesel sind am Mittwoch in den Kaitersbach geflossen. Ursache dafür war ein Lastwagenunfall an der Grenze der Landkreise Cham und Regen. Bei Niederndorf rutschte ein Brummi alleinbeteiligt in den Graben. Der 62-jährige Fahrer aus Sachsen blieb unverletzt.

Allerdings riss ein Dieseltank des Lasters und in der Folge floss Treibstoff in den nahegelegenen Kaitersbach. Gehörte der Lastwagenunfall, der sich am Morgen ereignete, noch in den Aufgabenbereich der Zellertal-Feuerwehren, rückten im Laufe des Vormittags noch die Wehren aus dem Bereich Bad Kötzting an.

Nach einer ersten Erkundung vor Ort alarmierte die  Einsatzleitung zum Auspumpen der Dieseltanks auch die Feuerwehr Arndorf nach, um die Staatsstraße in Höhe des Kreisverkehres in Bad Kötzting für den Schwerverkehr zu sperren.

Den abgepumpten Treibstoff lagerten die Feuerwehrleute in Edelstahlfässer zwischen. Nachdem sich merklich Ölschlieren im Gruber Bach abzeichneten forderten Kreisbrandmeister Florian Heigl und Kreisbrandinspektor Andreas Bergbauer die Feuerwehren Wettzell und Traidersdorf nach.

Sie bauten zusammen mit den Kollegen aus Arndorf in Höhe Burgstall und Kaitersbach Ölsperren ein. Gleiches übernahm die Feuerwehr Bad Kötzting bei der Höcherlbrücke. Auf diese Weise fingen die Einsatzkräfte das verbliebene Dieselgemisch auf.

Im Einsatz war auch das Technische Hilfswerk aus Cham. Es unterstützte mit Radlader, Seilwinde und Mannstärke beim Entladen des mit Getränkekisten beladenen Lasters. 

Seine Bergung zog sich jedoch in die Länge, und um den Einsatzkräften ihre Arbeit zu erleichtern, sperrte die Einsatzführung großräumig ab. Die Staatsstraße ins Zellertal war bis in die späten Nachmittagsstunden komplett gesperrt. Nach Schätzung der Polizei beläuft sich der Schaden am Laster auf rund 20.000 Euro.

 
 

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