Covid-19 Coronavirus in Bayern - News, Infos, Hinweise

Auch Bayern kämpft gegen das Coronavirus (Symbolbild). Foto: Peter Byrne/PA Wire/dpa/dpa

Das Coronavirus aus China ist auch in Bayern angekommen. Folgen Sie dem Link zur Karte, die die aktuellen Fallzahlen anzeigt. Hier geht es zur Karte. Alle aktuellen Entwicklungen finden Sie unten im Newsblog.

Sonntag, 29. März, 14.39 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Landshut

Die Zahl der mit Corona infizierten Personen in der Region Landshut steigt weiter – immer mehr müssen auch stationär behandelt werden. So sind derzeit rund 70 Patienten in stationärer Behandlung in einem der regionalen Krankenhäuser. Hinzu kommen 20 Patienten, die intensivmedizinisch betreut werden müssen.

Sonntag, 29. März, 13.06 Uhr: Fußwallfahrt nach Altötting entfällt zum ersten Mal

Deutschlands größte Fußwallfahrt von Regensburg nach Altötting muss heuer erstmals in seiner 190-jährigen Geschichte wegen dem Coronavirus abgesagt werden. Die Absage ist ein absolutes Novum, da die Wallfahrt selbst zu Kriegszeiten durchgeführt wurde. Lesen Sie hierzu: Fußwallfahrt nach Altötting entfällt

Sonntag, 29. März, 12.31 Uhr: Absichtlich angehustet - Keine Zeit für "Scherze"

Er dachte wohl, das sei in irgendeiner Form lustig. Doch das war es absolut nicht. Ein 38-jähriger Mann hat im bayerischen Bad Staffelstein einen anderen Mann absichtlich angehustet. Das blieb nicht ohne Folgen. Lesen Sie dazu: Nach Reifenpanne absichtlich angehustet

Sonntag, 29. März, 12.29 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 126 bestätigte Corona-Infektionen. Bislang sind zwei Menschen in Zusammenhang mit der Erkrankung gestorben.

Samstag, 28. März, 18.01 Uhr: Erste Todesfälle in Straubing

In Straubing gibt es die ersten beiden Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Das teilte die Stadt am Samstag mit. Es handelt sich um eine 92-jährige Straubingerin und einen 80-jährigen Straubinger, beide mit Vorerkrankungen. Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 17 Uhr, 28.03.2020) im Stadtgebiet Straubing 77 bestätigte Fälle von Erkrankungen an COVID-19, im Landkreis sind es 81.

Samstag, 28. März, 15.20 Uhr: 11.862 Coronavirus-Fälle und 85 Tote in Bayern

In Bayern sind inzwischen 11.862 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Samstag (Stand 10 Uhr) auf seiner Homepage mit. Den Angaben zufolge sind bislang 85 Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert waren, gestorben.

Samstag, 28. März, 14 Uhr: Fast 80 Infizierte im Landkreis Dingolfing-Landau

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Dingolfing-Landau steigt, wie im bayernweiten Durchschnitt auch, täglich um zehn bis 15 Prozent. Wie die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Samstag mitgeteilt hat, sind aktuell 79 Bürger positiv auf das Virus getestet worden (Stand: 28. März, 10 Uhr). Das teilte das Landratsamt mit.

Samstag, 28. März, 12.13 Uhr: Besuch in Krankenhäusern bei Geburten möglich

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat darauf hingewiesen, dass bei der Geburt von Kindern deren Väter und engste Angehörige trotz der Coronavirus-Schutzmaßnahmen in Krankenhäusern die Mutter besuchen können. Huml betonte am Samstag: „Die Geburt eines Kindes ist ein außergewöhnliches Ereignis. Deshalb haben wir hierfür eine Ausnahme vorgesehen.“ Die Hygiene-Abteilung des Krankenhauses hat festzulegen, welche Vorsichtsmaßnahmen gegen eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu treffen sind. Dazu zählen insbesondere das Tragen von Schutzkleidung und zeitliche Vorgaben für den Besuch. Außerdem muss der Gesundheitszustand des Besuchers überprüft werden. Es darf kein Hinweis auf einen respiratorischen Infekt vorliegen.

Samstag, 28. März, 11.25 Uhr: Helden des Alltags im Landkreis Kelheim gesucht

Jeden Tag leisten viele Menschen bei uns im Landkreis Kelheim Dinge, die nicht selbstverständlich sind und über das Normalmaß weit hinausgehen. Der Landkreis Kelheim startet daher unter dem Motto „Einsicht, Rücksicht, Zuversicht“ die Kampagne „Helden des Alltages im Landkreis Kelheim gesucht“.

Samstag, 28. März, 10.57 Uhr: Länderbahn schränkt ab Montag Betrieb ein

Die Länderbahn will ab Montag den Betrieb stärker einschränken. Sie reagiert damit zum einen darauf, dass weniger Fahrgäste mit ihren Zugen fahren, und bereitet sich um anderen auf einen möglicherweise steigenden Krankenstand beim Personal vor. Mehr dazu lesen Sie hier: Länderbahn schränkt ab Montag Betrieb ein

Samstag, 28. März, 9.15 Uhr: So erlebt Fernfahrer Markus (44) die Corona-Krise

Die Corona-Krise und ihre Auswirkungen. Viele Unternehmen in Europa mussten ihre Schotten bis auf weiteres dicht machen. Die Folge: Ungewissheit und Zukunftsängste. Doch auch in Zeiten wie diesen gibt es Berufe, die unverzichtbar sind, um das tägliche Leben aufrechtzuerhalten – wenn auch in eingeschränkter Form. Dazu zählen insbesondere auch Fernfahrer. Markus Seidel (44) aus Ergoldsbach ist einer von ihnen. Gegenüber idowa berichtet er, was er in diesen Tagen auf den Straßen Europas erlebt.

Samstag, 28. März, 9 Uhr: Wie ausgelastet sind Bayerns Labore?

Immer wieder erreichen die idowa-Redaktion Anfragen von Lesern, die sich Sorgen machen, dass die Coronavirus-Tests zur Neige gehen oder den Laboren in Bayern das Equipment zur Auswertung ausgehen könnte. Wir haben beim Landesamt für Gesundheit und Pflege (LGL) und beim Deutschen Verband Unabhängiger Prüflaboratorien (VUP) nachgefragt. Das Ergebnis lesen Sie hier: Haben Bayerns Labore noch genügend Corona-Tests?

Freitag, 27. März, 18.45 Uhr: Erst die Autobauer, dann die Zulieferer

BMW, VW und Co haben angesichts der Corona-Krise bereits in der vergangenen Woche die Notbremse gezogen und zu Maßnahmen wie Produktionsstopps gegriffen. Das Herunterfahren der Autoindustrie trifft auch die Zulieferer. Unsere Zeitung hat bei Firmen in Ostbayern nachgefragt, wie sie auf die Situation reagieren. 

Freitag, 27. März, 17.19 Uhr: Aktuelle Zahlen aus der Region Straubing-Bogen

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 17 Uhr, 27.03.2020) im Stadtgebiet Straubing 66 bestätigte Fälle von Erkrankungen an COVID-19 und im Landkreis Straubing-Bogen 67. Das teilte die Stadt Straubing mit. Die Zahlen beinhalten laut Landratsamt noch keine Ergebnisse der neuen Teststation am Hagen in Straubing. Hier hat das Labor zugesichert, dass es nun in Kürze Ergebnisse liefert. Die getesteten Personen werden dann vom Gesundheitsamt nach dem Eingang der Ergebnisse informiert.

Freitag, 27. März, 16.30 Uhr: Corona-Zwischenbilanz der Polizeiinspektion Vilsbiburg

Im Laufe der Woche kam es durch die Polizeiinspektion Vilsbiburg zu verstärkten Überwachungen der geltenden Anordnungen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Dabei wurde festgestellt, dass der weit überwiegende Teil der Bevölkerung sich regelkonform und einsichtig verhält. Einige Bürger müssen jedoch mit einem Bußgeldbescheid rechnen, da sie sich nicht an die Ausgehbeschränkungen gehalten hatten. Auch das Einkaufsverhalten gäbe regelmäßig Anlass zur Kritik.

Freitag, 27. März, 15.50 Uhr: Landrat im direkten Gespräch mit Bürgern

Das Bürgertelefon des Landkreises Dingolfing-Landau hat sich in Zeiten der Corona-Pandemie zu einer wichtigen Anlaufstelle etabliert. Dieses Wochenende sitzt Landrat Heinrich Trapp zeitweise selbst am Bürgertelefon und steht damit für ein direktes Gespräch zur Verfügung – am Samstag von 12 bis 14 Uhr und am Sonntag von 11 bis 13 Uhr. Grundsätzlich ist das Bürgertelefon des Landkreises am Wochenende in der Zeit von 10 bis 16 Uhr unter 08731 87-200 zu erreichen.

Freitag, 27. März, 14.50 Uhr: Energieversorgung im Freistaat ist gesichert

Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat die Energie-Versorgungssicherheit im Freistaat überpüfen lassen. Das Ergebnis: In dieser Woche lief die Stromproduktion unverändert, der Stromverbrauch ging zurück und die Gasspeicher waren gut gefüllt.

Freitag, 27. März, 14.47 Uhr: Zwei Todesfälle im Landkreis Deggendorf

Auch im Landkreis Deggendorf sind nun leider erste Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Wie das Landratsamt mitteilte, sind am Freitagvormittag zwei Patienten des Donau-Isar-Klinikums verstorben. Es handelt sich um einen 80-jährigen Mann und eine 82-jährige Frau, beide aus dem Landkreis Deggendorf. Beide Patienten litten laut dem Klinikum an Vorerkrankungen und wurden auf der Intensivstation behandelt. „Jeder Tote ist einer zu viel“, bedauert Landrat Christian Bernreiter die aktuelle Entwicklung.

Freitag, 27. März, 14.45 Uhr: Coronavirus trifft Pfeffenhausener Pflegeheim schwer

Das Coronavirus hat das Seniorenwohn- und Pflegeheim in Pfeffenhausen im Landkreis Landshut schwer getroffen: Etwa ein Drittel der 40 Bewohner ist infiziert, sie befinden sich aber derzeit alle in stabilem Zustand und müssen nicht stationär behandelt werden, eine Bewohnerin hat sich sogar wieder sehr gut von der Erkrankung erholt. Lesen Sie hierzu Coronavirus trifft Pfeffenhausener Pflegeheim schwer

Freitag, 27. März, 14.15 Uhr: Corona-Teststation für den Landkreis Dingolfing-Landau

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Dingolfing-Landau steigt weiter. Wie die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Freitag mitteilte, sind aktuell 75 Menschen positiv auf das Virus getestet worden (Stand: 27. März, 10 Uhr). Jetzt betreibt der Landkreis eine Corona-Teststation auf dem Gelände des BMW Werks in Dingolfing. Seit Freitag ist die "Drive Through"-Teststation am Lkw-Parkplatz, Tor 5, des BMW Werks in Dingolfing in Betrieb. Ab Montag, 30. März, werden dort von Montag bis Freitag jeweils am Vormittag die Abstriche genommen, am Nachmittag steht die Teststation den Ärzten der Kassenärztlichen Vereinigung (KVB) zur Verfügung. Abhängig von den Laborkapazitäten könne die Anzahl der Testungen dann auch erhöht werden.

Freitag, 27. März, 12.04 Uhr: Seniorenheim wird trotz elf Todesfällen nicht evakuiert

Das Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus, in dem bisher elf Bewohner nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind, soll nicht evakuiert werden. Das teilten Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) und der Leiter des Würzburger Gesundheitsamtes, Johann Löw, am Freitag mit. Lesen Sie hierzu Seniorenheim wird trotz elf Todesfällen nicht evakuiert

Freitag, 27. März, 11.54 Uhr: Corona: Neues Melde-Portal für Ärzte und Medizinstudenten

Für freiwillige Ärzte und Medizinstudenten gibt es im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ein eigenes Melde-Portal. Weil sich in den vergangenen Wochen so viele Unterstützer zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie gemeldet haben, hat die Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium eine Website zur freiwilligen Registrierung der ärztlichen Helfer eingerichtet. Lesen Sie mehr hierzu unter Corona: Neues Melde-Portal für Ärzte und Medizinstudenten

Freitag, 27. März, 11.27 Uhr: Jugendherbergen stehen ohne Schutzschirm vor dem Aus

Die Jugendherbergen in Bayern warnen mangels finanzieller Hilfen vor einer Schließung aller 58 Häuser im Freistaat. Die Jugendherbergen seien in der Corona-Krise bisher durch keinen Schutzschirm oder andere Unterstützungsleistungen erfasst, erläuterte der Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerks am Freitag.

Freitag, 27. März, 11.21 Uhr: DB reduziert ab Montag Regionalverkehr in Bayern

Die Deutsche Bahn wird wegen der Corona-Krise den regionalen Zugverkehr in Bayern weiter reduzieren. Die Fahrgastzahlen sind stark zurückgegangen. Gestrichen werden ab Montag vor allem Ausflugsverkehr, von Schülern genutzte Züge sowie die Taktverstärker im Pendlerverkehr. Viele DB-Regionalzüge fahren dann noch im Stundentakt. "Wir gewährleisten überall die Grundversorgung", sagte Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) am Freitag in München. Lesen Sie mehr hierzu unter DB reduziert ab Montag Regionalverkehr in Bayern

Freitag, 27. März, 11.21 Uhr: Ausgangsbeschränkungen bleiben in Kraft

Die in Bayern geltenden Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Krise bleiben weiter in Kraft: Der Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs lehnte es ab, diese durch einstweilige Anordnung außer Vollzug zu setzen, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Lesen Sie hierzu auch Ausgangsbeschränkungen bleiben in Kraft

Freitag, 27. März, 11.15 Uhr: Infineon liefert Millionen Chips für Beatmungsgeräte

Der Chiphersteller Infineon hat einen Großauftrag zur Lieferung von Teilen für Beatmungsgeräte erhalten. Dabei geht es um 38 Millionen Leistungshalbleiter zur Steuerung von Elektromotoren, die in den nächsten drei bis sechs Monaten geliefert werden sollen, wie eine Sprecherin am Freitag sagte. Finanziell gehe es für das Unternehmen aus Neubiberg bei München um ein Volumen im mittleren zweistelligen Millionenbereich.

Freitag, 27. März, 11.14 Uhr: IHK Niederbayern verschiebt Abschlussprüfungen

Die Termine waren nicht zu halten – im April und Mai sollten nach ursprünglicher Planung rund 3.000 Auszubildende aus niederbayerischen Unternehmen ihre Abschlussprüfungen ablegen. Aus Verantwortung für die Gesundheit der Azubis sowie ihrer Prüfer und auch den Vorgaben einzelner Bundesländer folgend, hat sich die IHK-Organisation darauf verständigt, diese Prüfungstermine zu verschieben. Es sei faktisch unmöglich geworden, die bundesweit einheitlichen Prüfungen ordnungsgemäß abzuhalten. Ebenso verschoben werden Prüfungen im Bereich der beruflichen Weiterbildung mit noch einmal fast 1.200 niederbayerischen Teilnehmern. Sach- und Fachkundeprüfungen bleiben ebenfalls weiterhin ausgesetzt.

Freitag, 27. März, 10.54 Uhr: Onlineberatung "Kopfhoch" erweitert Angebot

In der aktuellen Krisensituation sind viele Freizeit- und Bildungsangebote gestrichen, falsche Informationen kursieren in sozialen Netzwerken, persönliche Kontakte sollen gemieden werden, manche finanzielle Situation ist unsicher und Familien verbringen plötzlich viel Zeit auf engem Raum. In dieser herausfordernden Situation gibt es in Familien viele Fragen. Es herrschen Angst, Stress und Ungewissheit. Da gerade jetzt zudem viele Beratungsstellen nicht öffnen können, sind telefonische und online-Angebote noch wichtiger als sonst.

Nicht nur junge Menschen, auch Eltern fühlen sich jetzt womöglich allein, haben eine brennende Frage oder brauchen einfach mal jemanden zum Reden. Eltern sind es, die Ruhe und Besonnenheit bewahren müssen und das ist manchmal gar nicht so einfach. Jemand, der zuhört, der die richtigen Fragen stellt und vielleicht sogar einen Rat hat – das kann eine angespannte Situation in einer Familie entzerren und die Wogen wieder glätten.

Deshalb hat der Kinderschutzbund vorübergehend seine Telefon- und Online-Beratung kopfhoch.de auch für Eltern geöffnet. Kopfhoch.de ist eine kostenlose und anonyme Telefon- und Online-Beratung. Ehrenamtliche Sozialpädagogen, Psychologen und Erziehungswissenschaftler beraten am Telefon (6-22 Uhr) unter 0800-5458668 und online (rund um die Uhr) unter www.kopfhoch.de.

Freitag, 27. März, 10.30 Uhr: DB reduziert Fahrplan auf Grundversorgung

Die Deutsche Bahn wird wegen der Corona-Krise den regionalen Zugverkehr in Bayern weiter reduzieren. Die Fahrgastzahlen sind stark zurückgegangen. Gestrichen werden von Montag an vor allem der Ausflugsverkehr, von Schülern genutzte Züge sowie die Taktverstärker im Pendlerverkehr. In der Regel fahren die DB-Regionalzüge dann noch im Stundentakt. "Wir gewährleisten überall die Grundversorgung", sagte Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) am Freitag in München. Derzeit verzeichnet die Bahn nach Angaben ihres bayerischen Regionalchefs Klaus-Dieter Josel keinen erhöhten Krankenstand. Die DB will aber gerüstet sein, um einen stabilen Fahrplan aufrecht erhalten zu können.

Freitag, 27. März, 10.28 Uhr: "Systemrelevant" - auch beim Gehalt?

Als "systemrelevant" gelten Berufe, die auch in der aktuellen Coronakrise unverzichtbar sind. Dazu gehören etwa Beschäftigte in Krankenhäusern, Altenheimen oder im Lebensmitteleinzelhandel. Doch schlägt sich die Bedeutung dieser Berufe auch im Gehalt wieder? Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat am Freitag eine Statistik veröffentlicht, wie viel "Systemrelevante" im Durchschnitt verdienen. Mehr hierzu lesen Sie unter Wie viel "Systemrelevante" durchschnittlich verdienen

Freitag, 27. März, 9.16 Uhr: Weitere Unterstützung für bayerische Busunternehmen

Bereits vor zwei Wochen hat die bayerische Staatsregierung angekündigt, Busunternehmen zu unterstützen, indem eigentlich erst für Juli vorgesehene Abschlagszahlungen vorgezogen werden. Nun werden diese Maßnahmen noch ausgeweitet. Verkehrsministerin Kerstin Schreyer verkündete heute: „Wir werden nun auch die im November fällige zweite Abschlagzahlung vorziehen. Damit sorgen wir für schnelle, unbürokratische und effektive Hilfe für unsere Busunternehmen.“ Damit werden Mittel in Höhe von insgesamt 70 Millionen Euro vorzeitig zur Verfügung gestellt. „Mit dieser Maßnahme können die Busunternehmen in Bayern bereits jetzt über regelmäßig 80 Prozent der jährlichen Ausgleichsleistungen des Freistaats verfügen. Wir helfen somit kurzfristig, die Liquidität dieser Unternehmen in dieser schwierigen Zeit zu sichern und tragen so zur Aufrechterhaltung des unverzichtbaren ÖPNV-Angebots in ganz Bayern bei“, so die Ministerin. Auch die Auszahlung dieser Abschlagzahlung kann ab sofort formlos von den Unternehmen bei den jeweiligen Bezirksregierungen beantragt werden.

Freitag, 27. März, 8.13 Uhr: Landarztpraxen kämpfen mit der Corona-Krise

Sie sitzen an der Front und setzen sich Tag für Tag dem Risiko aus, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Neben vielen anderen Berufen sind es auch die Mitarbeiter der Landarztpraxen, die aktuell stark gefordert sind. So wie Dr. Andreas Mauch und sein Team in Schierling. Mehr hierzu lesen Sie unter Landarztpraxen kämpfen mit der Corona-Krise

Freitag, 27. März, 7.42 Uhr: Die Liebe in Zeiten von Corona

"Sie dürfen die Braut jetzt küssen": Dieses Ritual darf auf keiner Hochzeit fehlen. Nicht mal in Zeiten von Corona. Hat das Virus auch weite Teile des gesellschaftlichen Lebens lahmgelegt, gegen die Liebe ist Corona bisher chancenlos. Zumindest im Landshuter Rathaus. Mehr hierzu lesen Sie unter Paare können trotz Coronakrise im Rathaus heiraten

Donnerstag, 26. März, 18.17 Uhr: 58 Menschen in Straubing positiv getestet

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 16.30 Uhr, 26.03.2020) im Stadtgebiet Straubing 58 bestätigte Fälle von Erkrankungen an COVID-19 und im Landkreis Straubing-Bogen ebenfalls 58. Das teilte die Stadt Straubing mit.

Donnerstag, 26. März, 18.15 Uhr: Weitere Todesfälle im Kreis Landshut

In der Region Landshut sind zwei weitere Personen an den Folgen von Covid19 verstorben. Das teilte das Landratsamt am Donnerstagabend mit. Beide Patienten waren über 80 Jahre alt und litten bereits an Vorerkrankungen. Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle seit Beginn des Infektionsgeschehens sind auf 271 angestiegen. 1.111 Kontaktpersonen wurden registriert (Stand: 26.03.2020, 17 Uhr).

Donnerstag, 26. März, 17.15 Uhr: Über 1.000 Lehrkräfte melden sich für Einsatz in Gesundheitsämtern

Bayerns Kultusminister Michael Piazolo bedankt sich für die große Resonanz unter Lehrerinnen und Lehrern auf den Aufruf zum freiwilligen Einsatz an den Gesundheitsämtern. Über 1.000 Lehrkräfte meldeten sich innerhalb einer Woche, um die Gesundheitsämter bei Verwaltungsaufgaben zu entlasten, teilte das Kultusministerium mit.

Der Ministerrat hat beschlossen, dass die Gesundheitsämter kurzfristig um zusätzliche Mitarbeiter verstärkt werden, und alle Ministerien gebeten, Beamte zur Verfügung zu stellen. Die vom Kultusministerium abgeordneten Lehrkräfte werden an den Gesundheitsämtern verschiedene Verwaltungsaufgaben übernehmen. Sie werden dort beispielsweise bei der Ermittlung von Kontaktpersonen helfen, Bürgeranfragen beantworten oder bei Organisationsaufgaben unterstützen.

Donnerstag, 26. März, 17 Uhr: Eine Neuinfizierung im Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen knapp 24 Stunden gab es im Landkreis eine (Vortag: elf) neue Infizierung mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 58 Infizierte (Stand 26.03., 16.30 Uhr). 

Donnerstag, 26. März, 16.35 Uhr: Verteilstelle für Schutzmaterial

Für die Stadt Straubing und den Landkreis Straubing-Bogen gibt es eine zentrale Verteilstelle für Schutzartikel, die Seniorenheime, Pflegedienste und Ärzte benötigen. Die Einrichtungen konnten im Vorfeld in den letzten Tagen ihren Bedarf und ihren Bestand melden und werden nun zentral über das BRK und den Örtlichen Einsatzleiter Medizin versorgt. Das gab die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt.

Donnerstag, 26. März, 15.15 Uhr: Telemedizin "made in Oberschneiding" boomt

Vor etwa zwei Jahren hat idowa über Stefan und Melanie Knobl berichtet. Sie haben mit viomedi ein eigenes Videosprechstunden-Programm für Ärzte entwickelt. Damals war Telemedizin eher noch ein Nischenthema – durch die Ausbreitung des Coronavirus erhält sie nun aber viel Zulauf. Mehr dazu lesen Sie hier: Hohe Nachfrage in Coronazeiten

Donnerstag, 26. März, 14.55 Uhr: 60 Menschen im Kreis Dingolfing-Landau positiv getestet

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Dingolfing-Landau steigt weiter: Wie die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Donnerstag mitgeteilt hat, sind aktuell 60 Bürger positiv auf das Virus getestet worden. Das Gesundheitsamt arbeite daran, die Kontaktpersonen der Infizierten zu ermitteln und sie zu testen. 379 Kontaktpersonen und damit begründete Verdachtsfälle wurden bislang im Landkreis registriert. Für sie wurde vorsorglich Quarantäne angeordnet. 110 dieser Bürger konnten zwischenzeitlich aus der Quarantäne entlassen werden.

Donnerstag, 26. März, 14.45 Uhr: Food-Truck zu Gast an der Klinik Mallersdorf

Als Zeichen der Unterstützung für das Klinikpersonal in der Coronakrise ist am Donnerstag zur Mittagszeit der Dachses Grill Food Truck aus Ergoldsbach an die Klinik Mallersdorf gekommen.

Donnerstag, 26. März, 14.45 Uhr: "Wir sind die Gesichter der Intensivstation"

Sie kämpfen nicht nur während der Corona-Krise jeden Tag um Leben und Tod, sondern auch das restliche Jahr: die Krankenschwestern, Pfleger und Ärzte in den Kliniken in ganz Bayern. Eine Intensiv-Krankenschwester des Straubinger Klinikums hat sich nun an idowa gewandt und appelliert an die Menschen, dass sie sich weiter an die Ausgangsbeschränkungen halten sollen.

Donnerstag, 26. März, 14.16 Uhr: Erster Todesfall in Regensburg

Auch im Stadtgebiet Regensburg gibt es mittlerweile leider den ersten Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Mehr dazu lesen Sie hier: Erstes Corona-Todesopfer in Regensburg.

Donnerstag, 26. März, 12.42 Uhr: Erster Corona-Todesfall in der Region Landshut

In der Region Landshut hat Covid19 den ersten Todesfall gefordert. Eine 90-jährige Frau mit weiteren Vorerkrankungen ist Anfang der Woche in einem Krankenhaus an den Folgen der Infektion mit dem Corona-Virus verstorben. Lesen Sie hierzu Erster Corona-Todesfall in der Region Landshut

Donnerstag, 26. März, 12.04 Uhr: Kaniber: Ausweitung von Soforthilfen für Bauern

Bauernhöfe können nun auch für Urlauberwohnungen und andere nichtlandwirtschaftliche Nebenbetriebe finanzielle Soforthilfe beantragen. Das teilte das Landwirtschaftsministerium am Donnerstag in München mit.

Donnerstag, 26. März, 11.36 Uhr: agilis stellt Fahrpläne um

Das Coronavirus zwingt nun auch das Eisenbahnunternehmen agilis zu Umstellungen im Fahrplan. agilis wird sowohl im Netz Nord als auch im Netz Süd auf Sonderfahrpläne umsteigen. Ziel ist es, möglichst lange eine stabile Grundversorgung anbieten zu können. Welche Züge genau von den Änderungen betroffen sind, können Sie unter https://www.agilis.de/strecken/abweichungen/ überprüfen.

Donnerstag, 26. März, 11.32 Uhr: Einkaufshilfen im Landkreis Straubing-Bogen

Hilfe für Personen im Landkreis – gerade für ältere Menschen, die keine Verwandten oder Nachbarn haben, die für sie einkaufen gehen können – bietet der BRK Kreisverband Straubing-Bogen gemeinsam mit dem „Team Bayern“, einem Netzwerk aus Ehrenamtlichen, an. Menschen, die beispielsweise Hilfe beim Einkauf benötigen, können sich von Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 16.30 Uhr telefonisch unter der 09421 / 9952-9952 melden. Auch ehrenamtliche Helfer, die sich beim Team Bayern engagieren wollen, sollen diese Nummer wählen. Zusätzlich ist mit engagement@kvstraubing.brk.de eine E-Mail-Adresse eingerichtet, bei denen sich Hilfesuchende und Freiwillige melden können. In vielen Landkreisgemeinden gibt es zudem auch Landjugendgruppen, Vereine usw., die eine Einkaufshilfe anbieten. Beim BRK-Kreisverband Straubing-Bogen gibt es außerdem unter der Nummer 09421/9952-3000 werktags am Vormittag die Möglichkeit, sich zu melden, wenn man sich einsam fühlt und einen Gesprächspartner zur psychologischen Unterstützung braucht.

Donnerstag, 26. März, 11.30 Uhr: "Hamstern schadet uns allen"

Der Ansturm auf Klopapier und Nudeln lässt Regale in den Supermärkten leer. Die Corona-Pandemie verändert das Einkaufsverhalten der Menschen massiv, findet Alexander Hübner. Der Betriebswirt, der an der Technischen Universität München lehrt, sieht die Hamsterkäufe kritisch und erklärt, inwieweit die Grundversorgung auch in der aktuellen Krise gesichert wird.

Donnerstag, 26. März, 11.20 Uhr: Corona-Krise: Gottesdienst-Übertragungen boomen

In Zeiten verbotener Gottesdienste wegen der Corona-Krise boomen Kirchenformate in Fernsehen und Radio. "Die Zahlen bei Gottesdiensten und dem "Wort zum Sonntag" haben sich im Durchschnitt um 70 Prozent erhöht", sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und bayerische Landesbischof, Heinrich Bedford-Strohm, der Deutschen Presse-Agentur in München. "Bei einigen kirchlichen Formaten hat sich der Zuspruch sogar nahezu verdoppelt." Auch die katholische Deutsche Bischofskonferenz hat den Eindruck, "dass es enormen Zulauf gibt".

Donnerstag, 26. März, 10.56 Uhr: Hoeneß appelliert: "Kraft des Fußballs einsetzen"

Uli Hoeneß hat in der Coronavirus-Krise an die Vernunft der Menschen appelliert. Man müsse die "ganze Kraft des Fußballs einsetzen, um die Leute aufzufordern, dass sie sich diszipliniert verhalten, damit die aktive Ansteckung zurückgeht", forderte der 68 Jahre alte Ehrenpräsident des FC Bayern München im "Kicker" (Donnerstag).

Donnerstag, 26. März, 10.33 Uhr: Pflegerin startet Aufruf für Seniorenheime

Sabine Kaluza aus Herzogau (Landkreis Dingolfing-Landau) ist Altenpflegerin mit Herz und Seele. Ihr macht es zu schaffen, dass viele Senioren momentan unter dem Besuchsverbot für Alten- und Pflegeheime zu leiden haben. Um hier etwas Abwechslung zu schaffen, hat sie einen Aufruf gestartet, die betroffenen Senioren mit netten Briefen und Zeichungen zu erfreuen. Mehr hierzu lesen Sie unter An alle Kinder: Malt für Opas und Omas!

Donnerstag, 26. März, 10.19 Uhr: Zufriedenheit der Bayern mit Söder in Corona-Krise gewachsen

In der Corona-Krise ist die Zufriedenheit der Bürger in Bayern mit der Arbeit von Ministerpräsident Markus Söder deutlich gestiegen. Das gilt nach einer Umfrage im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" für Anhänger aller Parteien. Mehr dazu lesen Sie unter Zufriedenheit der Bayern mit Söder in Corona-Krise gewachsen

Donnerstag, 26. März, 8.59 Uhr: Bauern und Molkereien nervös wegen sinkender Milchpreise

Die Corona-Krise führt zu Verwerfungen auf dem Milchmarkt. Während die Molkereien Mühe haben, die stark gestiegene Nachfrage in den Supermärkten zu bedienen, stottert der Export, das Geschäft mit der Gastronomie und gewerblichen Kunden ist weitgehend zum Erliegen gekommen. Mehr hierzu lesen Sie unter Milchpreise sinken: Bauern und Molkereien nervös

Donnerstag, 26. März, 7.57 Uhr: Schwierige Spargelernte in Zeiten von Corona

Die Spargelsaison in Bayern hat begonnen. Seit einigen Tagen werden die ersten Stangen des weißen Gemüses gestochen. In diesem Jahr sind die Landwirte aber nicht in erster Linie vom Wetter abhängig, sondern haben vor allem mit den Folgen des Coronavirus zu kämpfen. Es fehlt an Erntehelfern, zudem sind die Bestellungen aus der Gastronomie weggebrochen. Mehr hierzu lesen Sie unter Schwierige Spargelernte in Zeiten von Corona

Donnerstag, 26. März, 7.48 Uhr: Warum ist die Welt völlig von der Rolle?

Diese Frage hat sich unser Redakteur zuletzt gestellt, als er im Supermarkt auf der Suche nach Klopapier war... Ein Erfahrungsbericht.

Mittwoch, 25. März, 21 Uhr: Fast 7.300 Infizierte in Bayern

In Deutschland sind bislang mehr als 37.000 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit fast 9.700 Fällen sowie Bayern mit fast 7.300 und Baden-Württemberg mit mehr als 7.200 Fällen.

Mittwoch, 25. März, 19.50 Uhr: In zwei Wochen auf 216 Fälle

Gut zwei Wochen ist es her, dass im Landkreis Landshut der erste nachgewiesene Corona-Fall offiziell vom Landratsamt gemeldet wurde. Inzwischen ist die Zahl der Infizierten auf 216 gestiegen, wie das Landratsamt am Mittwoch mitteilte.

Mittwoch, 25. März, 19.35 Uhr: Tschechien lässt Gesundheitspersonal pendeln

Tschechien lenkt bei der strittigen Frage der grenznahen Berufspendler teilweise ein. Angehörige des Gesundheits- und Rettungswesens sowie der sozialen Dienste, die in Deutschland oder Österreich arbeiten, aber in Tschechien leben, dürfen die Grenze nun doch weiter täglich überschreiten. Das habe Innenminister Jan Hamacek auf Grundlage entsprechender Wünsche aus den beiden Nachbarstaaten entschieden, teilte seine Sprecherin am Mittwochabend in Prag mit.

Mittwoch, 25. März, 19.24 Uhr: Bayerns Unis planen mit Sommersemesterstart am 20. April

Trotz der nicht ansatzweise kalkulierbaren Entwicklung in der Corona-Krise planen Bayerns Universitäten und Hochschulen mit einem Vorlesungsbeginn am 20. April. "Ein Ausfall des gesamten Sommersemesters ist für uns keine Option", sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) am Mittwoch in München.

Mittwoch, 25. März, 19.22 Uhr: Kaum Helfer und kaum Lebensmittel: Tafeln leiden unter Krise

Den Tafeln in Bayern fehlen wegen der Corona-Krise immer mehr Helfer und Lebensmittel. "Es ist wichtig, dass gerade die Ärmsten in unserer Gesellschaft auch jetzt mit Lebensmitteln und Sachspenden versorgt werden", sagte Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) am Mittwoch in München. In der aktuellen Krisenlage fehlten vielerorts Helfer und wegen der hohen Nachfrage in den Supermärkten auch Lebensmittel, die an Bedürftige weitergegeben werden könnten.

Mittwoch, 25. März, 19.06 Uhr: Coronavirus: Zehn Tote in Würzburger Seniorenheim

Der Kampf gegen das Coronavirus in einer Würzburger Seniorenresidenz wird immer dramatischer. In dem Seniorenheim St. Nikolaus starb am Montag der inzwischen zehnte Patient nach einer Infektion mit dem neuartigen Erreger. Die Einrichtung ist seit Wochen ein Schwerpunkt bei Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Bayern. Lesen Sie mehr hierzu unter Coronavirus: Zehn Tote in Würzburger Seniorenheim

Mittwoch, 25. März, 19.04 Uhr: Kardinal Marx: Ostern ohne öffentliche Gottesdienste

Wegen der Corona-Pandemie werden auch die Kar- und Ostergottesdienste im Freistaat ausfallen. "Wir wissen und anerkennen, dass es keine andere Möglichkeit gibt, das Leben möglichst vieler Menschen zu retten", heißt es in einem Schreiben des Erzbischofs und Kardinals Reinhard Marx an die pastoralen Mitarbeiter des Erzbistums vom Mittwoch.

Mittwoch, 25. März, 19.02 Uhr: Verwaltungsgerichtshof muss Ausgangsbeschränkungen prüfen

Die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Krise müssen vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof überprüft werden. Es seien zwei Normenkontrollanträge eingegangen, über die im Eilverfahren entschieden werden solle, sagte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch in München. Lesen Sie mehr hierzu unter Verwaltungsgerichtshof muss Ausgangsbeschränkungen prüfen

Mittwoch, 25. März, 18.45 Uhr: Tschentscher über bayerische Corona-Maßnahmen verärgert

Die bayerischen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie haben bei Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher für Ärger gesorgt: "Es gibt diejenigen, die darauf achten, dass es koordiniert zugeht. Und es gibt eine bayerische Staatsregierung, in der der Kultusminister in der Kultusministerkonferenz Schulschließungen ablehnt, während sein Ministerpräsident zeitgleich mit Schulschließungen vorangeht." Lesen Sie mehr hierzu unter Tschentscher über bayerische Corona-Maßnahmen verärgert

Mittwoch, 25. März, 18.44 Uhr: THW und Feuerwehr in Freising stellt Desinfektionsmittel her

Knapp 1.000 Liter Flächendesinfektionsmittel haben THW und Feuerwehr für den Landkreis Freising am Dienstagabend, 23. März, angemischt. Sehr kurzfristig, innerhalb eines Tages konnte die Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamtes die Eigenherstellung des Desinfektionsmittels in Moosburg organisieren.  Das teilte das Landratsamt Freising mit.

Damit wurde ein Problem der Coronakrise im Landkreis gelöst: Der Bedarf an Flächendesinfektionsmittel für die kommende Woche ist gedeckt. Unter fachkundiger Anleitung von Apotheker Daniel Schwinning mischten Einsatzkräfte der Freiwillige Feuerwehr Moosburg a.d.Isar und des THW-Freising mit den notwendigen Gerätschaften 96,0 % vol Ethanol und destilliertes Wasser direkt vor der Michaeli Apotheke.

Gepostet von Landratsamt Freising am  Mittwoch, 25. März 2020

Mittwoch, 25. März, 18.34 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Landshut

Auf ihrer Facebookseite hat die Stadt Landshut die aktuellen Zahlen der infizierten Personen und ihrer Kontakte aus der Region Landshut veröffentlicht. 

Aktuelle Zahlen aus der Region #landshut #corona #wirbleibenzuhause #stayathome

Gepostet von Stadt Landshut am  Mittwoch, 25. März 2020

Mittwoch, 25. März, 18.31 Uhr: 49 Menschen in Straubing positiv getestet

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 17 Uhr, 25.03.2020) im Stadtgebiet Straubing 49 bestätigte Fälle von Erkrankungen an COVID-19. Im Landkreis Straubing-Bogen sind es 57.

Mittwoch, 25. März, 17.15 Uhr: 53 Infizierte im Kreis Dingolfing-Landau

Aktuell sind im Landkreis Dingolfing-Landau 53 Bürger positiv auf das Corona-Virus getestet worden (Stand: 25. März, 14 Uhr). Das hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Mittwoch mitgeteilt. Mehr zur Situation im Kreis Dingolfing-Landau lesen Sie hier: 53 Menschen positiv auf Coronavirus getestet

Mittwoch, 25. März, 17.11 Uhr: Deggendorf sucht Betriebe für Abhol- und Bringservice

Das Coronavirus schränkt das öffentliche Leben in Deggendorf ein. In Zeiten notwendiger Isolation ist es ungemein wichtig, dass die Grundversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs gewährleistet ist. Dafür können Menschen den Abhol- oder Bringservice verschiedener Deggendorfer Betriebe in Anspruch nehmen. Das teilte die Stadt Deggendorf am Mittwoch mit.

Mittwoch, 25. März, 17.09 Uhr: Uniklinikum Regensburg informiert via Corona-Virus-Hotline

Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) bietet eine Telefon-Hotline an, unter der sich Bürgerinnen und Bürger rund um das Corona-Virus informieren können. Die Corona-Virus-Hotline des UKR, die von Montag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 0941 944-5000 erreichbar ist, bietet Informationen rund um das Thema. Es kann direkt über diese Hotline ein Termin vereinbart werden, falls ein Test notwendig ist. So können lange Wartezeiten an der Teststelle des UKR vermieden werden.

Mittwoch, 25. März, 17.02 Uhr: Fieberklinik soll im Landkreis Regen eingerichtet werden

In einer Fieberklinik sollen mit COVID-19 infizierte Patienten, die einen milden Verlauf oder bereits abklingende Symptome zeigen, behandelt und betreut werden. Standort soll laut Angaben des Landratsamts das Internat der Hotelberufsschule in Viechtach werden. Im Gebäude befinden sich auf zwei Stockwerken jeweils 14 Zimmer für je zwei Personen. Im Bedarfsfall könnten somit 56 Patienten betreut werden. Die Koordination und fachliche Anleitung des Personals soll über die Arberland-kliniken erfolgen. Bürger und Bürgerinnen, die über eine medizinische oder pflegerische Ausbildung oder eine anderweitige pflegerische Qualifikation verfügen und bereit wären im Ernstfall in der Fieberklinik zu arbeiten, können sich schon jetzt über die die Corona-Hotline des Landratsamts Regen melden und registrieren lassen. Die Hotline ist unter der Telefonnummer 09921/601-675 von Montag bis Samstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr und Sonntag von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr erreichbar.

Mittwoch, 25. März, 16.54 Uhr: Soforthilfe steigt weiter auf knapp 15 Millionen Euro

Die Regierung von Niederbayern arbeitet weiter mit Hochdruck an der Soforthilfe-Corona. Der Gesamtbetrag der Auszahlungen ist zwischenzeitlich von über 12 Millionen Euro auf knapp 15 Millionen Euro angestiegen. Rund 2.000 niederbayerischen Betrieben wurde bereits konkret geholfen. Regierungspräsident Rainer Haselbeck freut sich über das Lob von Wirtschaftsminister Aiwanger für die Arbeit der Regierung von Niederbayern: "Die Mitarbeiter arbeiten mit riesigem Engagement und Herzblut für unsere niederbayerischen Betriebe. Dieser Zusammenhalt wird entscheidend sein für die Bewältigung der Krise." Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Mittwoch, 25. März, 16.34 Uhr: 7.289 Coronavirus-Fälle in Bayern und 41 Tote

In Bayern sind inzwischen 7289 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Es gebe 41 Todesfälle, sagte Staatssekretär Gerhard Eck (CSU) am Mittwoch in Würzburg. Eck ist wegen der Coronakrise für drei Monate vorübergehend vom Innen- ins Gesundheitsministerium gewechselt. Lesen Sie mehr hierzu unter 7289 Coronavirus-Fälle in Bayern und 41 Tote

Mittwoch, 25. März, 16.24 Uhr: Teststation im Landkreis Straubing-Bogen läuft gut an

Die Verantwortlichen der Teststation in Straubing ziehen eine positive erste Bilanz. Lesen Sie hierzu Teststation am Hagen läuft gut an

Mittwoch, 25. März, 16.20 Uhr: Trotz Corona-Krise soll das Sommersemester 2020 stattfinden

Der Freistaat und seine Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen sowie Kunsthochschulen setzen alles daran, damit der Vorlesungsbetrieb im Sommersemester 2020 am 20. April 2020 starten kann. Mehr daszu lesen Sie im Artikel "Trotz Corona-Krise soll das Sommersemester 2020 stattfinden"

Mittwoch, 25. März, 15.58 Uhr: Erstmals stationäre Corona-Patienten im Kreis Cham

Zum Stand 25.03.2020, 15. Uhr, waren im Landkreis Cham 95 Menschen positiv auf den Corona-Virus getestet. Drei Personen wurden wegen einer Corona-Erkrankung stationär im Krankenhaus Roding aufgenommen. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 51 und 55 Jahren sowie um eine 70-jährige Frau. Eine Person wird intensivmedizinisch betreut. Das teilte das Landratsamt mit.

Mittwoch, 25. März, 15.51 Uhr: Kreisklinik Bogen wird vorübergehend Covid-19-Zentrum

Die Kreiskliniken in Bogen und Mallersdorf, das Klinikum der Barmherzigen Brüder in Straubing und die Orthopädische Fachklinik in Schwarzach wollen während der Corona-Krise eng zusammen und die Ressourcen bündeln. Die Kreisklinik Bogen soll dabei vorübergehend zu einem speziellen COVID-19-Zentrum werden.

Mittwoch, 25. März, 15.32 Uhr: Abiprüfungen finden statt

Die Abiturprüfungen sollen in diesem Jahr in ganz Deutschland trotz der aktuellen Schulschließungen stattfinden. Das hat die Kultusministerkonferenz am Mittwoch entschieden. Mehr dazu lesen Sie hier: Abiturprüfungen sollen trotz Corona-Krise stattfinden

Mittwoch, 25. März, 15.10 Uhr: In Oberpfalz ist Anstieg der Verstöße erkennbar

Im Zeitraum von Dienstag auf Mittwoch stellte die Polizei 163 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung fest. Dies stellt einen weiteren Anstieg dar. Die Beamtinnen und Beamten kontrollierten akribisch insgesamt etwa 1.700 Einrichtungen, Gastronomiebetriebe, Ladengeschäfte und Personen in der gesamten Oberpfalz. Überwiegend handelt es sich bei den Verstößen um solche, bei denen Gruppen angetroffen wurden, die sich ohne triftigen Grund in der Öffentlichkeit aufgehalten oder in Privatwohnungen getroffen hatten.

Mittwoch, 25. März, 15.04 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 62 positive Fälle. Als einer der ersten Landkreise in ganz Bayern hat Kelheim seit gestern die Abstrichstationen an der Goldberg-Klinik GmbH in Kelheim und der Ilmtal-Klinik GmbH in Mainburg in Betrieb genommen. Nur wer von seinem Hausarzt einen Termin und einen sogenannten Labor-Überweisungsschein erhalten hat, kann sich auf das Corona-Virus testen lassen. Der Patient führt anschließend die Probeentnahme selbst durch. Laut Polizei, Sicherheitsdienst und Kreisbrandinspektor Karl-Heinz Rott lief der Betrieb sehr strukturiert und ohne weitere Vorkommnisse ab. Viele der Mitarbeiter an den Teststationen sind Medizin-Studenten, die freiwillig mitarbeiten.

Mittwoch, 25. März, 14.35 Uhr: Mehr als 150.000 Anträge auf "Soforthilfe Corona"

Das bayerische Förderprogramm "Soforthilfe Corona" hat innerhalb der ersten Woche eine Welle von Anträgen ausgelöst. Das gab das bayerische Wirtschaftsministerium am Mittwoch bekannt. Bis Mittwochmittag (25. März, 12 Uhr) sind bei den sieben Bezirksregierungen in Bayern sowie der Landeshauptstadt München mehr als 150.000 Anträge von Freiberuflern, Selbstständigen, kleinen und mittleren Unternehmen eingegangen.

Mittwoch, 25. März, 14.08 Uhr: 65 Fälle im Landkreis Deggendorf

Bis Diensttagabend wurde vom Gesundheitsamt Deggendorf weitere Fälle mit einer positiven Testung gemeldet. Die Anzahl der bekannten Fälle erhöht sich auf 65. Wie vorgeschrieben, werden die Kontaktpersonen ermittelt. Abstriche werden beim Vorliegen der entsprechenden Symptome genommen.

Mittwoch, 25. März, 13.13 Uhr: Rettung aus der Luft gesichert

Die Corona-Pandemie stellt in Deutschland auch den Rettungsdienst aus der Luft vor große Herausforderungen. Um die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung aus der Luft weiterhin zu gewährleisten, gelten an den 37 Stationen der ADAC Luftrettung aktuell erhöhte Sicherheitsmaßnahmen. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Mittwoch, 25. März, 13.10 Uhr: Landtag beschließt neues Infektionsschutzgesetz

Die bayerische Staatsregierung bekommt im Kampf gegen das Coronavirus noch weitreichendere Befugnisse. Sie kann nun einen "Gesundheitsnotstand" ausrufen und damit leichter medizinisches Material beschlagnahmen sowie direkt auf medizinisches und pflegerisches Personal zugreifen.

Mittwoch, 25. März, 11.49 Uhr: Kuriose Suchaktion im Landkreis Landshut

Auch das noch: Bei einem Corona-Test in Bruckberg bei Landshut ist am Mittwoch ein Testgerät verloren gegangen. Einer der Ärzte hatte es vermutlich auf dem Autodach vergessen. Die ganze Geschichte lesen Sie hier: Arzt bittet Bruckberger um Hilfe.

Mittwoch, 25. März, 11.42 Uhr: Die Corona-Marken der "Glücksritter"

Wegen der Corona-Pandemie bahnt sich bereits weltweit eine Wirtschaftskrise an. Unbeirrt davon, versuchen einige Unternehmer aus der Situation Kapital zu schlagen. Vor allem in Europa werden immer mehr neue Markenanmeldungen in Zusammenhang mit "Corona" verzeichnet. Wir haben dazu ein Interview mit einem Fachanwalt für Patentrecht in Eggenfelden geführt. Das Interview lesen Sie hier: Die Corona-Marken der "Glücksritter".

Mittwoch, 25. März, 9.38 Uhr: Plattlinger Polizei löst "Corona-Party" auf

Manche lernen es wohl leider nicht: In Plattling hat die Polizei gestern Abend eine sogenannte "Corona-Party" aufgelöst. Mehrere Jugendliche erwartet nun eine Anzeige. Lesen Sie hierzu: Plattlinger Polizei löst Corona-Party auf.

Mittwoch, 25. März, 8.12 Uhr: Augsburg setzt Bußgeld fest

Während bayernweit noch nach einem einheitlichen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Allgemeinverfügung gesucht wird, ist die Stadt Augsburg schon einen Schritt weiter. Lesen Sie hierzu: Augsburg kassiert 55 Euro Bußgeld

Mittwoch, 25. März, 7.52 Uhr: Ostbayerische Weltumsegler sitzen vor Malaysia fest

Der Rodinger Weltenbummler Wolfgang "Gangerl" Clemens und seine Crew sitzen wegen des Coronavirus momentan auf einer Insel vor Malaysia fest. Sie sehen es positiv: Es gibt schlimmere Orte, um die Quarantäne auszusitzen... Lesen Sie hierzu: Ostbayerische Weltumsegler sitzen auf einsamer Insel fest

Dienstag, 24. März, 19.41 Uhr: Externer Mitarbeiter des KKI 2 positiv auf Corona getestet

Am Montagabend ist der erste Coronafall im Umfeld des Kraftwerks Isar 2 (KKI 2) in Ohu bestätigt worden. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in dem Artikel: Pandemie-Notfallplan im KKI

Dienstag, 24. März, 19.30 Uhr: Zweit-Test für Erkrankte nur im Einzelfall

Die Screening-Station am Messegelände in Landshut soll weiter betrieben werden. Ein zweiter Test der Erkrankten nach Ablauf der Quarantäne wird je nach Einzelfallentscheidung durchgeführt. Mehr dazu lesen Sie hier: Zweit-Test für Erkrankte nur im Einzelfall

Dienstag, 24. März, 19.20 Uhr: Unternehmen leisten Schützenhilfe

Desinfektionsmittel statt Schnaps - Mundschutz statt Sitzbezüge. Auch die Firmen im Landkreis sind in der Corona-Krise angekommen und reagieren. Beispielsweise hat ein Hersteller von Autositzbezügen die Produktion umgestellt: auf Mundschutzmasken.

Dienstag, 24. März, 19.04 Uhr: Arberlandkliniken äußern sich zu Grenzsperrungen in Tschechien

Die Festlegung der tschechischen Regierung, dass die Grenzen für Berufspendler ab Mittwochmitternacht geschlossen werden, stellt viele deutsche Unternehmen heute vor Herausforderungen. In den Arberlandkliniken arbeiten insgesamt 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Tschechien in verschiedenen Bereichen – darunter Ärzte, Pflege, Küche, Reinigungsdienst oder Verwaltung.

Im Rahmen der aktuellen Krisensituation wurde auch dieses Szenario bedacht und mögliche Vorgehenswe isen schon in der vergangenen Woche mit Landrätin Rita Röhrl sowie der Örtlichen Einsatzleitung im Landratsamt Regen abgestimmt. Die Personalabteilung der Arberlandkliniken hat heute mit Hochdruck daran gearbeitet, schnell individuelle Regelungen mit den betroffenen Mitarbeitern zu vereinbaren. Viele haben bereits einen Zweitwohnsitz in Deutschland und sind daher erst mal abgesichert. Alle anderen erhalten auf Wunsch oder falls es die persönliche Situation erlaubt, vorübergehend Wohnraum durch den Landkreis Regen zur Verfügung gestellt. Auch die Kosten hierfür werden vom Landkreis Regen übernommen, wofür sich die Arberlandkliniken ausdrücklich bedanken. Die Kolleginnen und Kollegen aus Tschechien gehören größtenteils zur Stammbelegschaft und sind ebenso wie alle anderen systemrelevant. Diese Regelung ist fachlich und persönlich zu bedauern. Auch stellt es den einzelnen Mitarbeiter vor schwierige Entscheidungen – auf der einen Seite steht die Loyalität zum Arbeitgeber und zu den Patienten im Landkreis Regen und andererseits die eigene Familie.

Die Verantwortlichen der Arberlandkliniken akzeptieren jede persönlich getroffene Entscheidung. Sollte aufgrund der Situation die Arbeitsbeziehung zu den Arberlandkliniken vorerst pausiert werden müssen, wird dies keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen für unsere Mitarbeiter haben – sie sind nach Öffnung der Grenzen wieder absolut willkommen.

Dienstag, 24. März, 19.01 Uhr: Bundestag will Rettungspaket gegen Corona-Krise beschließen

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen kommt der Bundestag am Mittwoch (9.00 Uhr) zu einer stark verkürzten Sitzungswoche zusammen. Die Abgeordneten wollen das historisch einmalige Hilfspaket für Unternehmen und Bürger in der Corona-Krise beschließen. Für das von der schwarz-roten Koalition geplante Aussetzen der im Grundgesetz vorgeschriebenen Schuldenbremse zeichnet sich vor der Plenarsitzung eine Mehrheit ab. Damit wäre auch der Weg für einen Nachtragshaushalt mit einer Neuverschuldung von rund 156 Milliarden Euro frei.

Der Bund will mit mehreren großen Rettungsschirmen und umfangreichen Rechtsänderungen Familien, Mieter, Beschäftigte, Selbstständige und Unternehmen in der Corona-Krise schützen. Die Gesetze hierfür sollen im Schnellverfahren beraten und verabschiedet werden. Am Freitag sollen sie den Bundesrat passieren. Die Parlamentarier sollen zudem eine Notlage in Deutschland durch die Corona-Pandemie feststellen. Der Bund würde damit verstärkte Befugnisse beim Infektionsschutz erhalten.

Vorgesehen ist auch eine 90 Minuten lange Generaldebatte über den Umgang mit der Corona-Epidemie in Deutschland. Dabei wird Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) an Stelle von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprechen, die noch in häuslicher Quarantäne ist.

Dienstag, 24. März, 19 Uhr: EU-Agrarminister beraten über Corona-Folgen für Bauern

Die Agrarminister der 27 EU-Länder beraten am Mittwoch (14 Uhr) über Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Landwirtschaft und Fischerei. Im Mittelpunkt stehen Probleme beim Einsatz von Saisonarbeitern und beim grenzüberschreitenden Transport verderblicher Lebensmittel sowie Hilfen für Unternehmen in Schwierigkeiten. In Deutschland fehlen Erntehelfer, weil Saisonkräfte aus Ost- und Südeuropa wegen geschlossener Grenzen nicht mehr anreisen können. Lastzüge brauchen wegen der Kontrollen an vielen Grenzen länger für ihre Fahrt durch Europa. Manche Betriebe könnten wegen der Ernte- und Absatzprobleme in wirtschaftliche Not geraten. Die Agrarminister diskutieren ihre Themen in einer Videokonferenz, weil wegen der Corona-Krise derzeit keine Ratssitzungen in Brüssel stattfinden. Beschlüsse werden nicht erwartet.

Dienstag, 24. März, 17.40 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Straubing-Bogen

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 17 Uhr, 24. März) im Stadtgebiet Straubing 44 bestätigte Fälle von Erkrankungen an COVID-19 (im Landkreis Straubing-Bogen: 46).

Dienstag, 24. März, 17.04 Uhr: Aktuelle Regelungen zur Abfallentsorgung in Landshut

Da die Zahl der Haushalte mit ambulant betreuten COVID-19-Verdachtsfällen und leicht erkrankten bestätigten COVID-19-Patienten stetig zunimmt, gibt die Stadt Landshut folgende Hinweise zur Abfallentsorgung der betroffenen Haushalte. Alle Abfälle, die zu Hause von Verdachtsfällen oder leicht erkrankten Patienten erzeugt wurden und mit unter anderem Sekreten kontaminiert sein können, wie Taschentücher, Mund-Nasen-Schutz, Hygieneartikel etc., sind als Restmüll zu entsorgen. Darunter fallen beispielsweise auch sonst verwertbare Abfälle, wie Joghurtbecher, aus denen gegessen wurde. Grundsätzlich gilt für Haushalte mit ambulant betreuten COVID-19-Verdachtsfällen und leicht erkrankten COVID-19-Patienten daher: Im Zweifelsfall über den Restmüll entsorgen. Die Abfälle dürfen aber nicht lose in die Restmülltonne gegeben werden, sondern müssen zuvor in stabile Müllsäcke verpackt und durch Verknoten oder Zubinden sicher verschlossen werden. 

Dienstag, 24. März, 17.03 Uhr: Screening-Station am Messegelände in Landshut bleibt

Die Screening-Station am Landshuter Messegelände hat sich als sichere und effiziente Testmöglichkeit bewiesen und wird weiter fortgeführt – das hat die Stadt Landshut am Dienstag bekanntgegebe. Das erfolge nun, auch wenn sich die Kassenärztliche Vereinigung Bayern ab Donnerstag als Betreiber zurückziehen wird. Stadt und Landkreis Landshut werden die Teststation weiterführen, wobei auch weiterhin ausschließlich begründete Verdachtsfälle nach vorheriger Zuweisung getestet werden. Dabei werden Mitarbeiter des Gesundheitsamtes unter entsprechenden Schutzvorkehrungen die Abstriche vornehmen, die Stadt stellt Personal zur Abwicklung der Proben, also der Registrierung der Testpersonen, dem Verpacken und Beschriften der genommenen Proben. Wie viele Abstriche pro Tag genommen werden, hängt von der Zahl der Zuweisungen ab.

Es werden ausschließlich Personen an die Teststation verwiesen, die einen begründeten Verdachtsfall auf eine Corona-Infektion darstellen: Sie zeigen Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen oder Atemwegsbeschwerden und waren entweder in den vergangenen beiden Wochen in einem Risikogebiet (u. a. Ägypten, Tirol, Italien, Teile Frankreichs, Spaniens und der USA) und/oder in direktem Kontakt (mindestens 15 Minuten) mit einer nachweislich an Covid19-erkrankten Person. Sollte ein Bürger diese Merkmale erfüllen, wendet er sich weiterhin telefonisch an seinen Hausarzt, die Hotline der KVB (Tel. 116 117) oder das Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Landshut (besetzt Montag bis Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr, Tel.. 0871/408-1805, -1806, -1807), bei dem Mediziner im Ruhestand für Fragen rund um das Corona-Virus zur Verfügung stehen. 

Dienstag, 24. März, 16.25 Uhr: Landshut erlässt Allgemeinverfügung

Da die Krankheitsfälle auch in der Stadt Landshut rapide zunehmen und andernorts bereits tödliche Krankheitsverläufe aufgetreten sind, hat die Stadt Landshut mit sofortiger Wirkung eine Allgemeinverfügung erlassen. Alle Corona-Infizierte sowie Personen, die sich angesteckt beziehungsweise erkrankt sein könnten, müssen mindestens 14 Tage in Quarantäne.

Dienstag, 24. März, 16.15 Uhr: Deggendorf sucht Näher

Mund- und Nasenschutzmasken sind zur Zeit Mangelware. Damit die Versorgung in den Deggendorfer Senioren- und Alteneinrichtungen gewährleistet werden kann, will die Stadt Deggendorf mit der eigenen Herstellung der Masken beginnen. Dafür sucht die Stadt noch Näher, wie sie in einer Pressemitteilung bekannt gab.

Dienstag, 24. März, 15.45 Uhr: Stadtmarketing Freising lädt zu virtuellem Bummel ein

Viele der Mitgliedsbetriebe von aktive City Freising, die Ihre Geschäfte nicht öffnen können, lassen sich einiges einfallen, um den Kundinnen und Kunden Serviceangebote wie zum Beispiel Lieferservice, Einkauf über firmeneigene-Online-Shops oder telefonische Kundenberatung und Bestellannahmen zu bieten. Der Stadtmarketing-Verein hat nun alle Informationen zusammenzutragen und eine komplette Übersichtliste von A-Z auf seiner Webseite www.innenstadt-freising.de veröffentlicht – und lädt zudem auf einen virtuellen Bummel ein.

Dienstag, 24. März, 15.40 Uhr: Hilfsdienste der Gemeinden und Vereine im Raum Landshut

Die Landshuter Zeitung sammelt alle Hilfsaktionen, die die Gemeinden oder Vereine für Menschen, die alters- und krankheitsbedingt, wegen ihres geschwächtem Immunsystems oder aus Gründen der Quarantäne ihr Haus nicht verlassen können eingerichtet haben. Betroffene können sich an die jeweiligen Stellen wenden.

Dienstag, 24. März, 15.40 Uhr: 56 gemeldete Fälle im Kreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 56 positive Fälle (Stand: 24.03.2020, 00:00 Uhr, Quelle: RKI). Das teilte das Landratsamt Kelheim mit. Das seit heute eingesetzte Personal an den Probeentnahmestationen an der Goldberg-Klinik Kelheim und der Ilmtal-Klinik in Mainburg setzt sich aus von der Goldberg-Klinik Kelheim eigens angeworbenen, für die Tätigkeiten geeignet qualifizierten Kräften zusammen. Personal von der Goldberg-Klinik Kelheim und Ilmtal-Klinik ist nur insofern beteiligt, als dieses bei akuten medizinischen Notfällen im Bereich der Probeentnahmestationen hinzugerufen werden kann. Das Bürgertelefon ist weiterhin sieben Tage die Woche besetzt. Die Telefonnummer 09441 207 3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

Dienstag, 24. März, 15.30 Uhr: Ist der Gang zum Wertstoffhof erlaubt?

„Wir halten die Entsorgungsstruktur so weit als möglich flächendeckend aufrecht. Neben der Müll- und Sperrmüllabfuhr gilt dies auch für die Wertstoffhöfe. Aus betrieblichen Gründen können in der aktuellen Situation allerdings nicht alle Wertstoffhöfe in bisherigem Umfang für den Kundenverkehr geöffnet werden.“ In Straubing ist derzeit das Entsorgungszentrum geöffnet. Dort ist am Samstag aber keine Grüngutabgabe möglich. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Ist der Gang zum Wertstoffhof erlaubt?"

Dienstag, 24. März, 15.28 Uhr: Mehr Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung in der Oberpfalz

Seit Samstag gilt in Bayern die vorläufige Ausgangsbeschränkung aufgrund der Corona-Pandemie. In der Oberpfalz ist ein leichter Anstieg der Verstöße zu verzeichnen. Das teilte das Polizeipräsidium Oberpfalz am Dienstag mit. Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier: Polizei meldet mehr Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung

Dienstag, 24. März, 13.42 Uhr: Bogener Klinikpersonal bekommt kostenlose Pizza-Lieferung

Eine besondere Überraschung gab am Dienstag für das Bogener Klinikpersonal. Giovanni Verdile vom Restaurant La Molisana überraschte alle mit einer Gratis Pizzalieferung. Lesen Sie hierzu auch: "Klinikpersonal bekommt kostenlose Pizza-Lieferung"

Dienstag, 24. März, 13.28 Uhr: Regensburg-Marathon abgesagt

Der Regensburg-Marathon findet in diesem Jahr nicht statt. Die Organisatoren sagten die für den 23. und 24. Mai geplante Veranstaltung wegen der Coronavirus-Krise ab. Einen Ersatztermin für den 29. Regensburg-Marathon in diesem Jahr wird es aus organisatorischen Gründen nicht geben.

Dienstag, 24. März, 13.10 Uhr: Bayern will schwerkranke Italiener aufnehmen

Bayern will angesichts der Corona-Krise schwerkranke Italiener zur Behandlung in bayerische Krankenhäuser aufnehmen. Bayern wolle im Rahmen der Möglichkeiten mit "medizinischem Gerät" helfen aber auch einige Patienten aus Italien aufnehmen, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. "Wir wollen auch da ein Signal der Humanität setzen." Die konkrete Umsetzung müsse noch diskutiert werden. Söder kündigte außerdem an, die Bereitschaft der anderen Bundesländer, ebenfalls Italiener aufzunehmen, im Ministerrat abzufragen. Bayern folgt damit dem Beispiel des Saarlands und Baden-Württembergs, die ebenfalls akute Beatmungspatienten aus ihrem Nachbarland Frankreich aufnehmen. Mit rund 64.000 registrierten Infizierten und mehr als 6.000 Toten ist Italien besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen. Die Intensivstationen der Krankenhäuser sind außerdem völlig überlastet. Es fehlen Betten mit Beatmungsgeräten, Material und Personal.

Dienstag, 24. März, 13.07 Uhr: Gesundheitsministerium wird personell aufgestockt

Das bayerische Gesundheitsministerium und die Gesundheitsämter werden wegen der Corona-Krise personell verstärkt. Das Kabinett beschloss am Dienstag, noch einmal 400 weitere Mitarbeiter zusätzlich an die Gesundheitsämter abzuordnen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag sagte. Insgesamt sind demnach nun 850 Beamte und Angestellte mehr als üblich an Gesundheitsämtern und im Ministerium tätig. "Im Katastrophenfall, in dem wir ja sind, brauchen wir ein maximal großes Ministerium", sagte Söder dazu. Darüber hinaus wechselt Innenstaatssekretär Gerhard Eck (CSU) aus seinem angestammten Ressort für drei Monate vorübergehend ins Haus von Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Der unterfränkische CSU-Politiker Eck ist als lang gedientes Kabinettsmitglied seit 2009 Innenstaatssekretär, Söder nannte ihn einen "erprobten Kämpfer". Die Staatsregierung ist angesichts der rasant steigenden Zahl an Coronavirusinfektionen bemüht, einem Kollaps des bayerischen Gesundheitswesens vorzubeugen. Bis Dienstagvormittag hatten die Behörden 6362 Infektionen und 31 Todesopfer in Bayern gezählt.

Dienstag, 24. März, 13 Uhr: Bayern muss Regelung zu Ausgangsbeschränkung rechtlich nachbessern

Die bayerische Staatsregierung muss die Regelung zu den seit Samstag geltenden Ausgangsbeschränkungen rechtlich nachbessern. Anlass sei ein Hinweis des Verwaltungsgerichts München, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Man werde deshalb die Rechtsgrundlage noch einmal verändern, das werde nun umgehend geschehen. "Alle Regeln bleiben natürlich in Kraft." Das sei alles auf einem vernünftigen Weg. "Die Ausgangsbeschränkungen bleiben natürlich", betonte er.

Dienstag, 24. März, 12.58 Uhr: Bayern stockt Corona-Hilfspaket auf

Bayern stockt sein Hilfspaket für die bayerische Wirtschaft wegen der Corona-Krise noch einmal massiv auf. Im Haushalt sollen nun 20 Milliarden Euro bereitgestellt werden. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München an.

Dienstag, 24. März, 12.45 Uhr: Ausgangsbeschränkungen in Niederbayern Polizei meldet Verstöße auf gleichem Niveau

Die niederbayerische Polizei hält die Kontrollintensität auch weiterhin auf hohem Niveau und konnte mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei über 1.800 Kontrollen durchführen. Die Kontrollen konzentrierten sich auf die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen, aber auch Gastro-Betriebe und sonstige Geschäfte wurden überwacht. Die Quote bei Verstößen blieb annähernd gleich. Lesen Sie hierzu auch: "Polizei meldet Verstöße auf gleichem Niveau"

Dienstag, 24. März, 12.25 Uhr: Herrmann will keine Ausflugsperren 

Trotz zahlreicher Tagesausflügler während der Corona-Ausgangsbeschränkungen plant Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) keine formellen Ausflugsperren. Im Interview mit dem Radiosender Antenne Bayern appellierte Herrmann aber gleichzeitig an die Vernunft der Bürger, derzeit nicht unbedingt Ausflüge zu weit entfernten Zielen zu unternehmen.

Dienstag, 24. März, 12.13 Uhr: Helfer-vor-Ort-Dienste im Landkreis Straubing-Bogen vorübergehend eingestellt

Wegen der derzeitigen Knappheit an Infektionsschutzsets ist es laut BRK-Angaben nicht möglich, alle ehrenamtlichen Helfer-vor-Ort mit dem Material auszustatten. Daher werden die Dienste vorübergehend eingestellt.

Dienstag, 24. März, 11.56 Uhr: Was noch offen hat - Staatsregierung veröffentlicht Liste

Die Staatsregierung hat am Dienstag eine Liste veröffentlicht, welche Bereiche noch offen haben dürfen. Die alphabetische Liste, ohne Gewähr auf Vollständigkeit, finden Sie im Folgenden:

Abgabe von Speisen zum Mitnehmen, Apotheken, Auslieferung von Speisen, Autovermietstationen, Bäckereien, Bahn, Banken, Baugewerbe, Baumärkte für Handwerker mit Handwerksausweis, Baustoffhandel, Baustellen, Bestatter, Brennstoffhandel (Öl, Pellets usw.), Click und Collect bei Einzelhandelsgeschäften (die öffnen dürfen), Dienstleister (soweit sie online oder telefonisch tätig sind), Drogerien, Fahrradreparatur, Fahrradersatzteilhandel, Filialen der Deutschen Post AG, Finanzanlagenvermittler (soweit sie online oder telefonisch tätig sind), Freie Berufe (Ärzte, Zahnärzte, Veterinärmediziner, Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, etc.; nur wenn medizinisch dringend erforderlich: Praxen für Podologie, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie: Behandlung von Patienten), Getränkemärkte, Großhandel inklusive Lebensmittelgroßhandel, Handwerker (Ausnahme: Handwerker, die direkt in engen Kontakt mit Kunden treten müssen wie Friseure), Heilpraktiker, Hörgeräteakustiker, Immobilienmakler (soweit sie online oder telefonisch tätig sind), Jagdbedarf, Kaminkehrer, KFZ-Werkstätten, Ersatzteilhandel, Landhandel (mit Dünger, Pflanzenschutz, Saatgut, landwirtschaftlichen Maschinen Ersatzteile usw.) Landmaschinenreparatur, Landmaschinenersatzteile, Landschafts- und Gartenbau, Lebensmittelhandel, Lebensmittelspezialgeschäfte (Spirituosen-, Süßwaren- oder Feinkostgeschäfte, Weinhandel), Lieferung und Montage von Waren, LKW-Verkauf an Geschäftskunden, Online-Lieferdienste, Online-Handel, ÖPNV, Optiker, Osteopathen, Paketstationen, Pferdeställe, Reinigungen, Reinigungsdienstleister, Reisebüros (soweit sie online oder telefonisch tätig sind), Sanitätshäuser, Schlüsseldienst, Stördienste, Taxis, Tankstellen und Tankstellenshops, Tierbedarf, Versicherungsvermittler (soweit sie Online oder telefonisch tätig sind), Verkehrsdienstleistungen, Waschsalons, Wochen- und Bauernmärkte, Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf, Zeitungszustellung

Dienstag, 24. März, 11.24 Uhr: Maredo meldet wegen Corona-Auswirkungen Insolvenz an

Die Steakhauskette Maredo hat laut mehreren übereinstimmenden Medienberichten Insolvenz angemeldet. Die Auswirkungen der Corona-Krise haben das Unternehmen offenbar in finanzielle Schieflage gebracht. Maredo hat auch in Bayern mehrere Niederlassungen (München und Nürnberg), bis 2017 war die Kette auch in Regensburg vertreten. Mehr hierzu lesen Sie unter Steakhauskette Maredo meldet Insolvenz an

Dienstag, 24. März, 10.01 Uhr: Polizei-Notruf durch Baustellen-Hinweise unnötig belastet

Die zahlreichen Hinweise von Bürgern zu möglichen Verstößen gegen Corona-Ausgangsbeschränkungen stellen auch den Polizeinotruf vor Herausforderungen. So berichtet die Münchner Polizei von vielen Anrufen zu Baustellen auf den Straßen, bei denen sich Bürger beschwerten, dass dort weiter gearbeitet werde. Solche gewerblichen Baumaßnahmen im öffentlichen Bereich seien aber ausdrücklich weiterhin erlaubt, betonte Polizeisprecher Werner Kraus am Dienstag. Es sei wichtig, dass der Notruf in diesen Zeiten nicht zusätzlich belastet werde, bat er um Mithilfe der Bürger.

Dienstag, 24. März, 9.57 Uhr: Wieder mehrere Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen

In Bayern hat es in der Nacht zu Dienstag mehrere Verstöße gegen die wegen der Corona-Krise verhängten Ausgangsbeschränkungen gegeben. Diese ereigneten sich in Oberbayern, Niederbayern und der Oberpfalz, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. In Allershausen (Landkreis Freising) ist ein 28-jähriger Autofahrer kontrolliert worden. Dabei stellte sich heraus, dass dieser weder einen gültigen Führerschein besaß, noch eine Begründung für seine Fahrt hatte und zudem betrunken war. In Bamberg hatten sich bei den frühlingshaften Temperaturen vier Männer am Montagmittag auf einem öffentlichen Platz getroffen. Die Polizei erteilte ihnen einen Platzverweis. Weitere Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung gab es in Grafenau (Landkreis Freyung-Grafenau)und dem Landkreis Freyung-Grafenau. Gegen die kontrollierten Personen wird nun wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ermittelt.

Dienstag, 24. März, 8.50 Uhr: Abitur ohne Abschlussprüfung?

Die Vorsitzende des Philologenverbandes hat wegen der möglichen Folgen der Corona-Krise ein Abitur ohne Abschlussprüfungen nicht ausgeschlossen. Grundsätzlich sieht Susanne Lin-Klitzing das Abitur aber nicht in Gefahr. Lesen Sie hierzu Gibt's das Abitur jetzt ohne Abschlussprüfung?

Dienstag, 24. März, 7.44 Uhr: Die Welt nach Corona

Matthias Horx ist Trend- und Zukunftsforscher. Momentan wird er oft gefragt, wann Corona denn "vorbei sein wird" und alles wieder zur Normalität zurückkehrt. Seine Antwort: Niemals. Ein Gastbeitrag

Dienstag, 24. März, 7.14 Uhr: Was tun, wenn der Computer im Homeoffice streikt?

Diese Frage hat sich unsere Kollegin Anna Rieser gestellt. Denn Computergeschäfte sind trotz großer Bedeutung von Homeoffice derzeit nicht auf der Positivliste des Gesundheitsministeriums. Sie dürfen lediglich Reparaturen ausführen oder im Online-Handel tätig werden. Das sorgt für Unsicherheit, wie auch ein Anruf bei Computerservice Markus Dirscherl in Straubing zeigt. Lesen Sie hierzu Was tun, wenn der Computer defekt ist?

Montag, 23. März, 19.10 Uhr: Huml-Appell an ehemalige Pflegekräfte

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Corona-Pandemie mitzuwirken und sich zu einem Einsatz bereit zu erklären. Der Aufruf richtet sich an alle Pflegefachkräfte, alle Pflegehilfskräfte und Medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinische Fachangestellte (MFA), die aktuell nicht in diesem Beruf arbeiten und keiner Risikogruppe angehören. Gemeinsam mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern hat das Ministerium eine Online-Plattform entwickelt. Über die Website "www.pflegepool-bayern.de" kann ab sofort jeder unkompliziert seine Daten hinterlegen, der Datenschutz ist gewährleistet. 

Für den Fall eines Einsatzes bleibe der aktuelle Arbeitsvertrag bestehen. Wer unterstützt, werde unter Lohnersatz oder Lohnfortzahlung von der gegenwärtigen beruflichen Tätigkeit auf der Basis geltenden Rechts oder einer in Kürze zur Verabschiedung vorgesehenen gesetzlichen Regelung freigestellt. Der Einsatz werde ausschließlich während der Corona-Pandemie andauern.

Montag, 23. März, 18.52 Uhr: Pendler aus Tschechien benötigen Unterkunft

Berufspendler aus der Tschechischen Republik können weiterhin im Ausland arbeiten. Allerdings müssen sie sich dann für einen empfohlenen Zeitraum von drei Wochen eine Unterkunft im Arbeitsland suchen. Nach der Rückkehr in die Tschechische Republik müssen die Pendler mit einer Quarantäne von vierzehn Tagen rechnen. Wie Landrat Franz Löffler erfahren hat, wurden diese neuen Bestimmungen für Berufspendler nach Deutschland und Österreich von der Regierung der Tschechischen Republik am Montag erlassen, um die Ausbreitung des Corona-Virus im eigenen Land einzudämmen. Dieser Kompromiss soll ab Donnerstag gelten. Die Personalien der Pendler werden erfasst und kontrolliert, um einen Missbrauch zu vermeiden. Das teilte das Landratsamt Cham mit.

Montag, 23. März, 18.44 Uhr: Sturmgebet gegen Virus

Papst Franziskus ruft alle Christen weltweit für Mittwoch, dem 25. März 2020 zu einem Sturmgebet gegen das Corona-Virus auf. Um 12 Uhr sollen alle Gläubigen einen Moment innehalten und ein Vaterunser beten, schlug er bei seinem Angelusgebet am Sonntag vor. Bischof Rudolf Voderholzer ruft alle Gläubigen im Bistum Regensburg auf, diesem Aufruf nachzukommen. Dazu sollen am Mittwoch um 12 Uhr Mittag alle Kirchenglocken im Bistum läuten.

Montag, 23. März, 18.35 Uhr: Händler stoppt Bierverkauf an Jugendliche

Die Feierlaune vieler Jugendlicher scheinen selbst die aktuell geltenden Regelungen im Kampf gegen das Coronavirus nicht zu dämpfen. Vielerorts steigen „Corona-Partys“. Diese Unvernunft mancher Partywütigen beobachtet auch ein Lebensmittelhändler aus dem Südwesten Deutschlands. In seinen Märkten sollen nun als Konsequenz unter anderem Alkohol nicht mehr an Jugendliche verkauft werden. Wie kommt diese Maßnahme bei anderen Händlern an? Lesen Sie hierzu Händler stoppt Bierverkauf an Jugendliche

Montag, 23. März, 18.23 Uhr: 229 positiv Getestete im Landkreis Freising

Im Landkreis Freising sind seit dem 29. Februar 2020 insegsamt 229 Personen positiv auf das neuartige Coronavirus (COVID-19) getestet worden. Seit dem 19. März sind 6 Personen an dem Virus verstorben.

Montag, 23. März, 18.19 Uhr: 61 bekannte Fälle im Landkreis Deggendorf

Von späten Samstagabend bis Montagabend wurde vom Gesundheitsamt Deggendorf weitere Fälle mit einer positiven Testung gemeldet. Die Anzahl der bekannten Fälle erhöht sich auf 61.

Montag, 23. März, 18.12 Uhr: 25 Corona-Infizierte im Landkreis Regen

Circa 100 Testergebnisse stehen momentan noch aus. In der Arberlandklinik Viechtach werden derzeit drei Patienten stationär im Alter zwischen 18 und 60 Jahren behandelt. Ein Patient liegt auf der Normalstation, die anderen beiden auf der Intensivstation. Sogenannten Abstrichstationen, über die sich möglicherweise betroffene Bürger auf das SARS CoV-2-Virus testen lassen können, laufen seit letzter Woche an der Arberlandklinik Viechtach (Zeltbetrieb) und der Arberlandklinik Zwiesel (MVZ Arberland, direkt an der Arberlandklinik Zwiesel). Die Termine werden weiterhin zentral über das Gesundheitsamt Regen in Abstimmung mit den Arberlandkliniken vergeben.

Montag, 23. März, 18.06 Uhr: Tschechien schließt Grenzen für tägliche Berufspendler

Tschechien schließt seine Grenzen nun auch für tägliche Berufspendler, die in die Nachbarstaaten zur Arbeit fahren. Sie könnten entweder daheimbleiben oder sich für mehrere Wochen in Deutschland eine Unterkunft suchen, sagte Innenminister Jan Hamacek nach der Kabinettssitzung am Montag in Prag. In letzterem Fall müssten sie sich nach ihrer Rückkehr nach Tschechien in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne begeben. Die Einhaltung der Quarantänebestimmungen werde "sehr strikt" kontrolliert. Analog gilt das Gleiche für Österreich.

Montag, 23. März, 18.04 Uhr: Stadt und Landkreis Landshut bitten Freiwillige um Unterstützung in Kranken- und Pflegeeinrichtungen

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen stellen sich auf steigende Patientenzahlen und damit einen erhöhten Personalbedarf ein. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, bitten Stadt und Landkreis Landshut schon jetzt Freiwillige, die bereit sind, in Kranken- und Pflegeeinrichtungen zu helfen, sich unter dieser E-Mail-Adresse zu melden: coronahelfer@landshut.de

Dabei müssen Informationen über die zeitliche Verfügbarkeit und über eventuell vorhandene gesundheitliche Einschränkungen und/oder die Zugehörigkeit zu einer Corona-Risikogruppe angegeben werden. Besonders gesucht sind dabei Angehörige folgender Berufsgruppen: Sanitäter, Rettungssanitäter, Rettungsassistenten/Notfallsanitäter, Altenpfleger, Pflegehelfer, Gesundheits- und Krankenpfleger, ehemalige Wehrdienstleistende im Sanitätsdienst, ehemalige Zivildienstleistende bzw. Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwesternhelferinnen, Medizinisch-Technische Assistenten, Ärzte aller Fachrichtungen (auch im Ruhestand) und Medizinstudenten.

Montag, 23. März, 17.50 Uhr: Keine neue Infizierung in Straubing gemeldet

Laut der Stadt Straubing wurde bis Montag, 16.50 Uhr, keine Neuinfektion mehr gemeldet. Im Landkreis Straubing-Bogen wurde eine Person positiv getestet.

Montag, 23. März, 17.38 Uhr: Positives Fazit zur Teststation in Straubing

Ein durchweg positives Fazit ziehen die Verantwortlichen aus Stadt und Landkreis nach dem ersten Tag der Corona-Teststation am Hagen. Alles sei sehr geordnet abgelaufen. Es seien fast nur die Leute erschienen, die einen Termin erhalten hätten. Das erklärte Kreisbrandrat Albert Uttendorfer in einer Pressemitteilung der Stadt.

Montag, 23. März, 17.35 Uhr: Trauerfeiern nur im kleinsten Kreis

Die Stadt Straubing hat auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes beschlossen, dass Bestattungen nur noch im engsten Kreis stattfinden dürfen. Maximal 15 Personen dürfen daran teilnehmen, die Bestattungsmitarbeiter und der Pfarrer zählen nicht dazu. Menschen mit Fieber oder Symptomen von Atemwegsinfektionen sollen nicht an den Trauerfeiern teilnehmen

Montag, 23. März, 17.20 Uhr: Deggendorfer beten jetzt online

Spontan wurde am Wochenende auf Facebook eine Corona-Gebetsgruppe gegründet, bei der jeder, der möchte, Mitglied werden kann. Man kann die Seite auch einfach einschalten. Sonntags wird um 11 Uhr jeweils zu einem dreiminütigen Gebet aufgerufen.

Montag, 23. März, 17.10 Uhr: Mindestens 159 Infizierte im Landkreis Landshut

Mit 159 festgestellten Corona-Fällen in der Region Landshut ist die Zahl der infizierten Personen weiter gestiegen. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 748. Der Großteil der betroffenen Personen ist in häuslicher Quarantäne, einige befinden sich in stationärer medizinischer Behandlung (Stand: 17 Uhr). 

Montag, 23. März, 16.15 Uhr: Regensburger Maidult abgesagt

In Regensburg wird es in diesem Jahr keine Maidult geben. Wegen des Coronavirus hat sich die Stadt dazu entschieden, die Dult abzusagen.

Montag, 23. März, 16.10 Uhr: Wer bietet einen Abhol- oder Bringservice in Deggendorf?

Das Coronavirus schränkt das öffentliche Leben in Deggendorf ein. In Zeiten notwendiger Isolation ist es ungemein wichtig, dass die Grundversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs gewährleistet ist. Hierzu können Sie den Abhol- oder Bringservice verschiedener Deggendorfer Betriebe in Anspruch nehmen. Die Liste an Deggendorfer Betrieben finden Sie unter www.deggendorf.de. Hier werden Gastronomiebetriebe, Lebensmittelgeschäfte, Apotheken etc. aufgeführt. Auch für Personen ohne Zugang zu digitalen Medien wird die gedruckte Liste nächste Woche an alle Haushalte verteilt. Deggendorfer Betriebe, die ebenfalls einen Abhol- oder Bringservice anbieten, sich aber noch nicht in der Auflistung unter www.deggendorf.de finden, können sich bis spätestens Donnerstag, 26. März, bei der Wirtschaftsförderung per Mail unter wirtschaftsfoerderung@deggendorf.de oder telefonisch unter der Telefonnummer 0991/2960-599 melden.

Montag, 23. März, 15.35 Uhr: Corona-Teststation nur für Helfer gestartet

München hat eine neue Teststation für mögliche Coronavirus-Infizierte. In einer sogenannten Drive- oder Walk-Through-Station, die Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) am Montag am Tropeninstitut der Ludwig-Maximilians-Universität eröffnete, sollen speziell medizinisches Personal, Feuerwehrleute und Polizisten getestet werden.

Montag, 23. März, 15.28 Uhr: Corona-Angst: Bürgermeister am Tegernsee: Ausflüge behördlich verbieten

Die Bürgermeister im Tegernseer Tal wollen in der Corona-Krise Ausflüge in ihre Region behördlich untersagen lassen. Es habe zwar keinen Ansturm gegeben, dem wolle man aber vorbeugen, sagte der Tegernseer Bürgermeister Johannes Hagn am Montag. "Wir wollen dem vorsorglich Einhalt gebieten." Lesen Sie hierzu auch Bürgermeister am Tegernsee: Striktere Ausgangsbeschränkung

Montag, 23. März, 15.18 Uhr: Corona-Angst: Münchner Gerichte messen Verhandlungssäle aus

Die Münchner Justiz kämpft mit dem Maßband gegen den rasanten Ausbruch des neuartigen Coronavirus. "Die Verwaltung hat den Zuschauerbereich der Sitzungssäle der Landgerichte München I und München II vergangene Woche ausmessen lassen", sagte Gerichtssprecher Florian Gliwitzky auf Anfrage am Montag. Damit sollte für jeden Verhandlungssaal ermittelt werden, wie viele Menschen im Zuschauerraum Platz nehmen können, wenn sie mindestens anderthalb Meter Abstand zueinander haben sollen. Jeder Richter müsse nun entscheiden, wie viele Zuschauer und Pressevertreter zu seinen Verhandlungen zugelassen werden können. "Nach meiner Kenntnis orientieren sich die Vorsitzenden an der empfohlenen Limitierung der Öffentlichkeit", sagte Gliwitzky.

Montag, 23. März, 15.10 Uhr: Corona: Ausgangsbeschränkungen weitgehend eingehalten

Die angesichts der Coronakrise beschlossenen Ausgangsbeschränkungen im Freistaat sind von den Menschen weitgehend eingehalten worden. Die Polizeipräsidien München, Unterfranken und Oberpfalz zogen bis zum Mittag eine weitgehend positive Bilanz. Bei mehreren Tausend Kontrollen stellten die Beamten in den drei Bezirken 570 Verstöße fest.

Montag, 23. März, 15.10 Uhr: 40 positiv geteste Menschen im Landkreis Dingolfing-Landau

Aktuell sind im Landkreis Dingolfing-Landau 40 Bürger positiv auf das Corona-Virus getestet worden (Stand: 23. März, 10 Uhr). Davon befinden sich zwei Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus und 38 in häuslicher Quarantäne. Das hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz dem Landeratsamt am Montag mitgeteilt. Das Landratsamt empfiehlt Arbeitnehmern, die nicht im Home Office arbeiten können, eine Bescheinigung des Arbeitgebers dabei zu haben. Diese ist jedoch nicht verpflichtend. 

Für den Besucherverkehr im Landratsamt gilt: Seit heute, Montag, werden nur noch in absolut dringenden und unaufschiebbaren Fällen Termine vergeben. Die Kfz-Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle sind grundsätzlich geschlossen. Dringende und unaufschiebbare Angelegenheiten, insbesondere für systemrelevante Bereiche (beispielsweise Lkws für Versorgungen, Rettungsdienste, Feuerwehr, medizinische Dienste, Landwirtschaft) können nur nach vorheriger telefonischer Terminabsprache erfolgen (Kfz-Zulassungsstelle: Telefon 08731 87-400, Führerscheinstelle: Telefon 08731 87-300). Darüber hinaus werden keine Termine mehr vergeben.

Montag, 23. März, 15 Uhr: BRK Regensburg sucht freiwillige Helfer

Das Bayerische Rote Kreuz, Kreisverband Regensburg, sucht freiwillige Helferinnen und Helfer mit medizinischer Qualifikation für den Landkreis und die Stadt Regensburg. Diese sollen sich bitte beim BRK Kreisverband Regensburg melden. Die Helferinnen und Helfer werden unter Nachweis ihrer Qualifikation registriert. Der Krisenstab des BRK Kreisverbandes ist ab sofort rund um die Uhr erreichbar unter lagedienst@kvregensburg.brk.de oder unter 0941/79605-1122.

Montag, 23. März, 14.45 Uhr: Landesamt: 5.719 Coronavirus-Fälle und 27 Tote

In Bayern sind inzwischen 5.719 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Montag (Stand 10 Uhr) auf seiner Homepage mit. Demnach sind bislang 27 infizierte Patienten gestorben.

Montag, 23. März, 14.44 Uhr: Fast 2.900 Anzeigen in Österreich

Stand Sonntag hat es in Österreich 2.893 Anzeigen gegeben, weil Menschen sich nicht an die Beschränkungen gehalten haben. Sehen Sie das Video hierzu unter Fast 2.900 Anzeigen in Österreich

Montag, 23. März, 14.20 Uhr: 800.000 neue Schutzmasken für Bayern

Die Lieferung von Schutzmaterial und Desinfektionsmitteln in Bayern kommt laut Ministerpräsident Markus Söder gut voran. „Neue Schutzmasken sind da. Mehr als 800.000 sind im bayerischen Zentrallager angekommen und werden umgehend an Krankenhäuser und andere Einrichtungen verteilt. Weitere Lieferungen durch den Bund und die Eigenproduktion im Freistaat werden folgen", so Söder am Montag. Gesundheitsministerin Melanie Huml meinte dazu: „Das ist eine gute Nachricht! Denn es ist wichtig, insbesondere Ärzte und Pflegekräfte bei ihrem engagierten Einsatz bestmöglich zu unterstützen. Sie stehen beim Kampf gegen das Coronavirus an vorderster Front. Auch rund 235.000 Flaschen Hand-Desinfektionsmittel stehen dafür nun zur Verfügung.“

Montag, 23. März, 14.10 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 50 positive Fälle (Stand: 23.03.2020, 00:00 Uhr Quelle: RKI). Das Landratsamt Kelheim weist nochmal darauf hin, dass ab morgen im Auftrag von Haus- und Fachärzten Probenentnahmen zum Nachweis einer Infektion mit dem Coronavirus im Außengelände der Goldberg-Klinik Kelheim sowie der Ilmtalklinik Mainburg durchgeführt werden. Dazu wurden eigens wettergeschützte Probenentnahmestellen aufgestellt.

So geht es:

1. Wenn Sie grippeartige Symptome (Husten, Schnupfen, Fieber, Luftnot) haben, nehmen Sie telefonisch Kontakt mit Ihrem Arzt auf.

2. Ihr Arzt wird Sie dann telefonisch zu Ihrer Erkrankung befragen. Bei symptomfreien Patienten erfolgt keine Probenentnahme!

3. NUR IHR ARZT kann mit den im Telefonat gewonnen Informationen einen TERMIN – frühestens am Folgetag des Telefonats – in einer der beiden Probenentnahmeeinheiten Kelheim bzw. Mainburg für Sie organisieren.

4. Sobald Ihr Arzt den Termin erhalten hat, wird er ihnen diesen telefonisch mitteilen. Bitte achten Sie auf Ihre telefonische Erreichbarkeit.

5. Vor der Anfahrt zum Termin müssen Sie einen sog. LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN bei Ihrem Arzt abholen, der als Ihr AUSWEIS bei der Probenentnahme dient. Der Schein wird Ihnen zum Infektionsschutz ggf. durch ein Fenster oder an der Tür übergeben, haben Sie Verständnis, dass Sie die Praxis nicht betreten dürfen.

6. Sollten mehrere Familienmitglieder erkrankt sein und sollte Ihr Arzt die Testung bei mehreren Familienmitgliedern veranlassen, so benötigen Sie für jedes Familienmitglied einen EIGENEN TERMIN und einen eigenen Laborüberweisungsschein. OHNE VOM ARZT VEREINBARTEN TERMIN SOWIE OHNE LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN ERFOLGT AUSNAHMSLOS KEINE PROBENENTNAHME

7. Fahren Sie bitte möglichst pünktlich zum Termin, den Sie von Ihrem Arzt erhalten haben an den Entnahmeort, der Ihnen zugewiesen wurde.

8. Es ist MAXIMAL EINE Begleitperson zugelassen, die dem Patienten, der zur Probenentnahme kommt, behilflich sein darf. Fahrzeuge mit mehr als einer Begleitperson werden abgewiesen.

9. Die Entnahmeorte sind in unmittelbarer Nähe von Goldberg-Klinik Kelheim (Traubenweg 3, 93309 Kelheim) und Ilmtalklinik Mainburg (Laurentiusweg 1, 84048 Mainburg), auf dem jeweiligen Besucherparkplatz gut erkennbar aufgestellt.

10. Das TESTERGEBNIS erfahren Sie über den Arzt, der ihren LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN ausgestellt hat.

Montag, 23. März, 14.00 Uhr: Mann will Corona verbreiten und leckt Fahrkartenautomaten ab

Ein Mann hat in München einen Fahrkartenautomaten und U-Bahn-Griffe abgeleckt, um nach eigener Aussage das Coronavirus zu verbreiten. Er filmte seine Taten und verbreitete das Video im Internet.

Die Polizei nahm den 33-Jährigen vorübergehend fest. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Ob er tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert ist, war zunächst unklar. Der Mann sei getestet worden, sagte eine Polizeisprecherin.

Insgesamt führte die Polizei in München zwischen Sonntag und Montag nach eigenen Angaben mehr als 400 Kontrollen bezüglich der Ausgangsbeschränkungen durch. Es seien 200 Verstöße festgestellt worden, davon wurden 61 angezeigt.

Montag, 23. März, 13.35 Uhr: Das ist das Ergebnis nach 1.000 Polizeikontrollen in der Oberpfalz

Seit Samstag gilt in Bayern die vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie. In der Oberpfalz sind weiterhin eher wenige Verstöße zu verzeichnen. Lesen Sie hierzu einen Auszug der Verstöße.

Montag, 23. März, 13 Uhr: 1.900 Corona-Tests in Flüchtlingsunterkünften: Zehn Infizierte

In bayerischen Flüchtlingsunterkünften und Abschiebehafteinrichtungen sind bislang zehn von knapp 1900 getesteten Bewohnern mit dem Coronavirus infiziert gewesen. Wie ein Sprecher des Innenministeriums auf dpa-Anfrage mitteilte, habe es Stand Montagmorgen sieben Corona-Erkrankungen bei Bewohnern von Einrichtungen in Oberbayern gegeben. Außerdem seien zwei Fälle in der Oberpfalz und einer in Niederbayern bekannt. Mehr dazu lesen Sie unter "Corona-Test in bayerischen Flüchtlingsunterkünften"

Montag, 23. März, 12.27 Uhr: Kabinett beschließt riesiges Hilfspaket

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen: Die Bundesregierung bringt ein riesiges Notpaket auf den Weg. Dabei geht es um Unternehmen, aber auch viele andere. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Kabinett beschließt riesiges Hilfspaket"

Montag, 23. März, 12.26 Uhr: Maßnahmen zeigen erste Effekte - Kurve flacht etwas ab

 

Seit ein paar Tagen läuft das öffentliche Leben in Deutschland wegen des Coronavirus auf Sparflamme. Experten betonten: Es dauert, bis sich die Vorkehrungen in den Zahlen zu Neuinfektionen niederschlagen. Diese Woche dürfte mehr Klarheit bringen. Mehr dazu lesen Sie unter Maßnahmen wirken wohl - Kurve flacht etwas ab

Montag, 23. März, 12.25 Uhr: Hausärzteverband: Patientenkontakte in Praxen einschränken

Der Bayerische Hausärzteverband will die persönliche Versorgung von Kranken in den Praxen angesichts der Coronavirus-Pandemie auf ein Minimum reduzieren. Wie der Verband am Montag mitteilte, sollen Patienten künftig überhaupt nicht mehr ohne telefonische Anmeldung zu ihren Hausärzten gehen. Lesen Sie mehr hierzu unter Hausärzteverband: Patientenkontakte in Praxen einschränken 

Montag, 23. März, 12.16 Uhr: Mann zeigt Waffe im Streit um Coronavirus-Sicherheitsabstand

Im Streit um den Coronavirus-Sicherheitsabstand hat ein 49-Jähriger in Niederbayern mit einer Schreckschusspistole gedroht. Dem Mann kam offenbar eine dreiköpfige Familie zu nahe, weil sie nach seiner Einschätzung den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Metern zu ihm und seiner Frau nicht eingehalten hatte, wie die Polizei am Montag mitteilte. Lesen Sie mehr hierzu unter Zu wenig Abstand: Mann (49) zieht Schreckschusswaffe

Montag, 23. März, 12.08 Uhr: Coronavirus bringt Regensburger Prozesse durcheinander

Das Coronavirus wirkt sich auch auf die beiden großen Prozesse im Regensburger Landgericht aus: Sowohl die Verhandlung um den Wahlbetrug in Geiselhöring wie auch der Korruptionsprozess um den suspendierten Oberbürgermeister Joachim Wolbergs verzögern sich, wie das Gericht am Montag mitteilte. Lesen Sie hierzu auch Coronavirus bringt Regensburger Prozesse durcheinander

Montag, 23. März, 11.28 Uhr: Notbetreuung in Kitas und Schulen für Mitarbeiter der Gesundheitsvorsorge ausgeweitet

Der Katastrophenstab der Bayerischen Staatsregierung hat beschlossen, dass Mitarbeiter, die im Bereich der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig sind, ab Montag, 23. März, auch dann eine Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Schulen in Anspruch nehmen können, wenn nur ein Elternteil in diesen Bereichen tätig ist. Dabei geht es aber nicht nur um Ärzte und Pfleger, sondern um alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen. Dazu zählt etwa auch das Reinigungspersonal und die Klinikküche. Die Pflege umfasst insbesondere die Altenpflege, aber auch die Behindertenhilfe, die kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen). 

Montag, 23. März, 09.49 Uhr: Start einer Corona-Teststation am Tropeninstitut

Statt reinfahren, jetzt durchlaufen: München bekommt eine neue Teststation für mögliche Coronavirus-Infizierte. In einer sogenannten Walk-Through-Station, die Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) heute am Tropeninstitut der Ludwig-Maximilians-Universität eröffnen will, sollen speziell medizinisches Personal, Feuerwehrleute und Polizisten getestet werden. "Wir brauchen jeden Pfleger, jede Krankenschwester, jede Ärztin und jeden Arzt", sagte Sibler im Vorfeld. "Wir brauchen diese Menschen gesund."

Montag, 23. März, 09.27 Uhr: Markus Söder verteidigt Bayerns Alleingang

Auch nach dem Bund-Länder-Beschluss zu Kontaktverboten bleibt Bayern bei seinen eigenen, strengeren Ausgangsbeschränkungen, die bereits am Freitag beschlossen wurden. Söder verteidigt derweil den bayerischen Alleingang gegen Kritik: "Ich glaube, dass allein die Tatsache, dass wir es am Freitag in Bayern beschlossen haben, über das Wochenende viele, viele Infektionen, die jetzt gekommen wären, verhindert hat", so Söder. Mehr hierzu lesen Sie unter Coronavirus: Söder verteidigt Bayerns Alleingang

Montag, 23. März, 08.22 Uhr: Ein Erfahrungsbericht zur Coronateststation

Wie läuft eigentlich ein Test am "Corona Drive-In" in Landshut ab? Ben K. hat es vergangene Woche selbst erlebt. Hier schildert er seine Erfahrungen: Ein Landshuter berichtet über seine Erfahrungen zur Coronateststation

Sonntag, 22. März, 19.57 Uhr: Aktuelle Lage in Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 17.45 Uhr, 22. März) im Stadtgebiet Straubing 42 bestätigte Fälle von Erkrankungen an COVID-19 (im Landkreis Straubing-Bogen: 43). Dies bedeutet, dass in der Stadt Straubing heute keine Neuinfektion gemeldet wurde. Das Gesundheitsamt weist ausdrücklich darauf hin, das dies mit eingeschränkten Laborkapazitäten am Wochenende zu tun haben kann.

Sonntag, 22. März, 19 Uhr: Fünf neue Corona-Fälle im Landkreis Straubing-Bogen 

In den letzten 24 Stunden ist die Zahl der positiv auf das neuartige Coronavirus getesteten Personen im Landkreis Straubing-Bogen um fünf (Vortag: neun) angestiegen. Der Gesamtstand der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie liegt damit im Landkreis bei 43 (Stand: 22. März, 17.50 Uhr).​

Sonntag, 22. März, 18.42 Uhr: Merkel muss wegen Kontakt zu Corona-Infiziertem in Quarantäne

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss sich in der Corona-Krise nun selbst in häusliche Quarantäne begeben. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Sonntagabend in Berlin mit. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Merkel muss wegen Kontakt zu Corona-Infiziertem in Quarantäne"

Sonntag, 22. März, 18.30 Uhr: Bayern bleibt im Kampf gegen Corona-Krise bei der eigenen Linie

Durch seine Nähe zu Italien sieht sich Bayern im Kampf gegen das Coronavirus in einer deutschen Sonderrolle. Das zeigt sich auch beim neuen Kompromiss von Bund und Ländern zur Eindämmung der Krankheit. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Bayern bleibt im Kampf gegen Corona-Krise bei der eigenen Linie"

Sonntag, 22. März, 18.02 Uhr: Regierung sagt Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel für Heime zu

Im Kampf gegen steigende Zahlen von Coronavirus-Patienten und -Todesfällen in Pflegeheimen hat das bayerische Gesundheitsministerium Hilfe zugesichert. "Sobald Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen, wird die Staatsregierung auch Pflegeheime bedenken", teilte eine Sprecherin am Sonntag in München mit. Die Heime selbst seien darüber hinaus zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. "Heiminterne Hygieneschulungen müssen weiterhin aufrecht erhalten werden."

Sonntag, 22. März, 17.50 Uhr: Bayern setzt Ansammlungsverbot für mehr als zwei Personen nicht um

Bayern will das von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Krise vereinbarte Ansammlungsverbot für mehr als zwei Personen nicht übernehmen. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus der bayerischen Staatskanzlei. Es bleibt bei der bayerischen Regelung, wonach man nur mit Angehörigen des eigenen Hausstandes an die frische Luft gehen darf. Lesen Sie hierzu mehr im Artikel "Bayern setzt Ansammlungsverbot für mehr als zwei Personen nicht um"

Sonntag, 22. März, 17.40 Uhr: 500 Beanstandungen wegen Ausgangsbeschränkungen

Die meisten Menschen in Bayern haben sich nach einer ersten Bilanz des Innenministeriums an die neuen Vorgaben gehalten. Bis Sonntagnachmittag habe die Polizei landesweit rund 25.000 Kontrollen durchgeführt wegen der Ausgangsbeschränkungen, sagte ein Ministeriumssprecher. Dabei habe es etwa 500 Beanstandungen gegeben.

Sonntag, 22. März, 17.31 Uhr: Briefwahl trotz Ausgangsbeschränkungen möglich

Die Abgabe von Briefwahlunterlagen für die Stichwahlen am kommenden Sonntag ist auch während der Ausgangsbeschränkungen in Bayern zulässig. Darauf hat Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Sonntag hingewiesen. "Jeder darf seinen Wahlbrief zur Post oder zur Gemeinde bringen, die Allgemeinverfügung vom 20. März stellt das auch ausdrücklich klar", erklärte er. Wer wegen Krankheit oder aus sonstigen Gründen das Haus nicht verlassen könne oder wolle, dürfe sich etwa von Angehörigen helfen lassen. "Auch das ist selbstverständlich erlaubt."

Sonntag, 22. März, 17 Uhr: Weitere Corona-Infektionen in der Region Landshut

Über das Wochenende sind weitere positive Nachweise von Corona-Infektionen in der Region Landshut eingegangen: Nach derzeitigem Stand (Sonntag, 17 Uhr) sind knapp 150 Personen aus Stadt und Landkreis Landshut mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Kontaktpersonen ist auf rund 600 gestiegen.

Sonntag, 22. März, 15.53 Uhr: Laschet und Söder streiten bei Beratungen über Corona-Maßnahmen

Bei den Beratungen von Bund und Ländern zur Corona-Krise hat es dem Vernehmen nach einen heftigen Streit zwischen CSU-Chef Markus Söder und NRW-Regierungschef Armin Laschet (CDU) gegeben. Laschet habe Söder demnach massiv attackiert, weil dieser bereits am Freitag "ohne Absprache" mit dem Bund und den anderen Ländern eigene Maßnahmen mit Ausgangsbeschränkungen für Bayern verordnet hatte. Söder habe daraufhin damit gedroht, die Schalte zu verlassen. Dies berichtete auch die "Bild"-Zeitung.

Bayern sei über den Verlauf "irritiert", erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Regierungskreisen. Laschet habe sich bisher in der Debatte immer sehr zurückgehalten und gezögert, auch als es jüngst um die Schließung von Schulen und Kindergärten gegangen sei. Man vermute daher ein anderes Motiv, es gehe Laschet wohl mehr um seine persönlichen Ambitionen als um die Corona-Krise, hieß es.

Darüber hinaus soll Laschet, so berichten Teilnehmer, in der Telefonkonferenz gemeinsam mit weiteren Bundesländern ein Maßnahmenpapier vorgelegt haben. Dies wurde aber in den Beratungen dem Vernehmen nach nicht weiter verfolgt, da Merkel ihrerseits ein eigenes Papier zur Grundlage machte.

Sonntag, 22. März, 15.45 Uhr: Bund und Länder für Kontaktverbot gegen Corona-Krise

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag bei einer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als 2 Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

Sonntag, 22. März. 14.44 Uhr: BR-Lernangebot "Schule daheim" jetzt auch für Grundschüler

Das digitale Lernangebot "Schule daheim" von Bayerischem Rundfunk (BR) und Kultusministerium gibt es jetzt auch für Grundschüler. In Zeiten von Schulschließungen wegen des Coronavirus seien Videos, Audiobeiträge und Leseseiten nun auch für jüngere Schüler online, teilte der BR am Sonntag mit. Es gebe Inhalte für die Fächer Deutsch, Heimat- und Sachkundeunterricht (HSU), Musik, Religion und Ethik. Besonders im Bereich HSU sei das Angebot groß, hieß es weiter.

Abrufbar sind die Inhalte in der BR-Mediathek, bei ARD-alpha und in Kürze auch in dem Infoportal "mebis". Zuvor hatte es das unterrichtsergänzende Lernangebot schon für ältere Schüler gegeben.

Sonntag, 22. März, 14.15 Uhr: Merkel gibt nach den Beratungen um 17.30 Uhr ein Statement ab

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten haben am Sonntag ihre Beratungen über weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie begonnen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Teilnehmerkreisen. In der Telefonkonferenz soll es vor allem darum gehen, ob es bundesweite Ausgangsbeschränkungen gibt. Neben Merkel nehmen auch die für den Kampf gegen die Ausbreitung und die Folgen des Coronavirus wichtigsten Minister teil.

So sollen neben Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) auch Innenminister Horst Seehofer (CSU), Außenminister Heiko Maas (SPD), Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) dabei sein.

Einige Bundesländer - allen voran Bayern - haben ihre Bestimmungen bereits verschärft. Wie lange die Beratungen Merkels mit den Regierungschefs der Länder dauern werden, war unklar. Gegen 17.30 Uhr wollte sich Merkel im Kanzleramt zu den Ergebnissen äußern.

Sonntag, 22. März, 14.11 Uhr: Landesamt: 4457 Coronavirus-Fälle und 22 Tote

In Bayern sind inzwischen 4.457 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Erlangen am Sonntag (Stand 10 Uhr) auf seiner Homepage mit. Demnach sind bislang 22 infizierte Patienten gestorben.

Sonntag, 22. März, 12.53 Uhr: Wenig Verkehr an den bayerischen Grenzübergängen

An den bayerischen Grenzen zu Tschechien und Österreich blieb der Verkehr auch am Sonntag weiterhin entspannt. "Die Staus haben sich alle abgebaut", teilte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion München auf Anfrage mit. Es seien wenige Fahrzeuge unterwegs, der Verkehr sei stark heruntergefahren.

Auch nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberpfalz herrscht bei der Aus- und Einreise so gut wie kein Verkehr. "Die, die unterwegs sind, haben freie Fahrt", sagte ein Sprecher. Hauptsächlich Lastwagen, hier und da auch mal ein Auto, würden derzeit die Grenze passieren.

Die Kontrollen an den deutschen Grenzen zu Österreich haben wegen der Corona-Pandemie am vergangenen Montag begonnen. Tschechien führt seit vorigem Samstag (14. März) Kontrollen an den Grenzen zu Deutschland durch.

Sonntag, 22. März, 12.47 Uhr: Tschechische Grenzen bleiben wegen Coronavirus monatelang geschlossen

Die tschechischen Grenzen sollen wegen der Coronavirus-Gefahr "viele Monate" für Ein- und Ausreisende geschlossen bleiben, mindestens aber ein halbes Jahr. Das sagte der Leiter des tschechischen Coronavirus-Krisenstabs, der Epidemiologe Roman Prymula, am Sonntag im Fernsehsender "Prima". Ausländer dürfen ausreisen, aber nicht wieder einreisen.

Ausnahmen gelten für grenznahe Berufspendler, die etwa in Bayern arbeiten. Werde diese Sonderregelung massiv von Unberechtigten missbraucht, höre die Gutmütigkeit auf, warnte Innenminister Jan Hamacek. Auch Lkw-Fahrer dürfen die Grenzkontrollstellen passieren, um den Warenverkehr zu gewährleisten.

Sonntag, 22. März, 12.10 Uhr: Corona-Kontrollen in Niederbayern – Vorgaben werden überwiegend eingehalten

Die niederbayerischen Polizei zieht nach dem ersten vollen Tag unter Ausgangsbeschränkung ein Fazit. Die Allgemeinverfügung und insbesondere die Ausgangsbeschränkung werden von weiten Teilen der Bevölkerung akzeptiert und eingehalten. Insgesamt wurden am Samstag knapp 1.500 Kontrollen mit Bezug zur Allgemeinverfügung in Niederbayern durchgeführt. Das Hauptaugenmerk lag weiterhin auf der Einhaltung der Allgemeinverfügung durch Gastronomiebetriebe und Ladengeschäfte. Bei etwa 1.000 kontrollierten Betrieben wurden lediglich zehn Verstöße festgestellt. 5 Personen müssen mit einer Strafanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz rechnen. Darüber hinaus wurden weitere Veranstaltungen und sonstige Einrichtungen überprüft. Hier war nur noch ein Verstoß zu verzeichnen. Die seit Samstag, 0 Uhr, gültige Ausgangsbeschränkung wurde ebenfalls überwacht. 21 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung mussten mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige geahndet werden. Die Betroffenen erwarten Bußgelder bis zu 25.000 Euro.

Sonntag, 22. März, 12.05 Uhr: Ausgangsbeschränkungen - Polizeipräsidium Oberpfalz zieht Bilanz

Seit Samstag, 0 Uhr, gilt in Bayern die vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie. In der Oberpfalz waren bisher eher wenige Verstöße zu verzeichnen.

Die Polizei Oberpfalz kontrolliert die Einhaltung der vorläufigen Ausgangsbeschränkung mit Nachdruck. Zwischen Samstag, 6 Uhr, und Sonntag, 6 Uhr, stellten die Beamtinnen und Beamten 82 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung fest. Dem gegenüber steht die Gesamtbevölkerung der Oberpfalz mit etwa 1,1 Millionen Einwohner. Somit ist die Zahl der Verstöße als gering zu bewerten, wenngleich ein jeder Verstoß einer zu viel ist. Insgesamt führten die Einsatzkräfte in den 24 Stunden weit über eintausend Kontrollen durch. Es wurden annähernd 500 Ladengeschäfte und Einrichtungen überprüft. Vereinzelt kam es zu Beanstandungen. Im Bereich der Gastronomie wurden 370 Betriebe kontrolliert und erfreulicherweise musste dabei kein Fehlverhalten festgestellt werden.

Bei der Polizei Nittendorf wurden am Samstag gegen 20.20 Uhr in einem Ortsteil von Hemau mehrere Jugendliche angetroffen, die gerade im Begriff waren eine Party abzuhalten. Nach eingehender Belehrung, bei der die fünf Teilnehmer angaben, die momentan gesetzlichen Bestimmungen nicht genau zu kennen, wurde das Treffen aufgelöst. Platzverweise wurden erteilt und entsprechende Bußgeldverfahren eingeleitet. In Regensburg wurde am Samstagnachmittag ein geöffnetes Friseurgeschäft festgestellt. Der Betrieb wurde durch die Polizei eingestellt, Bußgeldverfahren eingeleitet und die Kunden nach Hause geschickt. Im Bereich Wernberg-Köblitz und im Bereich Schwandorf wurden am Samstag durch Streifenbesatzungen jeweils geöffnete Sonnenstudios festgestellt. Die Betriebe wurden geschlossen. Für Kopfschütteln bei den Einsatzkräften sorgten am Freitagabend fünf junge Männer im Alter zwischen 18 und 23 Jahren. Sie verließen gemeinsam, trotz der in Mitterteich geltenden Ausgangssperre, die Stadt. Sie begingen dadurch gleich zwei Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz. Zum einen hätten sie die Stadt erst gar nicht verlassen dürfen und zum anderen feierten sie an ihrem Zielort angelangt, verbotswidrig eine „Corona-Party“ mit Alkohol und Grillgut. Außerdem postete einer der Herren noch ein Gruppenselfie im Internet.

Sonntag, 22. März, 12.03 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 42 positive Fälle (Stand: 22. März, 0 Uhr, Quelle: RKI).

Im Auftrag von Haus- und Fachärzten des Landkreises Kelheim werden ab 24.03.2020 Probenentnahmen zum Nachweis einer Infektion mit dem neuen Coronavirus im Außengelände der Goldberg-Klinik Kelheim sowie der Ilmtalklinik Mainburg durchgeführt. Hierzu wurden eigens wettergeschützte Probenentnahmestellen aufgestellt.

Das Landratsamt Kelheim weist nochmal eindringlich darauf hin, dass das Bürgertelefon des Landratsamtes sieben Tage die Woche besetzt ist. Die Telefonnummer 09441/207 3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

Sonntag, 22. März, 11.53 Uhr: Länderbahn will Betrieb trotz Corona weitgehend aufrechterhalten

Die Länderbahn kann nach eigenen Angaben trotz der Coronavirus-Pandemie den Betrieb weitgehend aufrechterhalten. Am Montag gebe es beispielsweise beim Alex-Süd wenige krankheitsbedingte Ausfälle, teilte das Unternehmen am Sonntag in Dresden mit. Lesen Sie hierzu auch "Länderbahn hält Zugverkehr aufrecht"

Sonntag, 22. März, 9.58 Uhr: Nur wenige Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung

Die Polizei meldet vereinzelte Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung in Bayern. Generell seien die Menschen diszipliniert und würden sich an die Auflagen halten, ergaben Nachfragen bei den Polizeipräsidien am Sonntagmorgen. Bei den Verstößen handelte es sich um Einzelfälle.

Sonntag, 22. März, 9.30 Uhr: 49 Fälle im Landkreis Deggendorf 

Von Freitagmittag bis späten Samstagabend meldet das Gesundheitsamt Deggendorf weitere Coronavirus-Fälle im Landkreis Deggendorf. Die Anzahl der bekannten Fälle erhöht sich somit auf 49.

Samstag, 21. März, 20.25 Uhr: Spahn kündigt Änderung an Gesetzentwurf an

Nach massiver Kritik von Kliniken an dem Entwurf eines Krankenhaus-Gesetzes hat Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mehrere Änderungen angekündigt. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Spahn kündigt Änderung an Gesetzentwurf an"

Samstag, 21. März, 20.11 Uhr: Neun neue Corona-Fälle im Landkreis Straubing-Bogen

In den letzten 24 Stunden ist die Zahl der positiv auf das neuartige Coronavirus getesteten Personen im Landkreis Straubing-Bogen um neun (Vortag: zehn) angestiegen. Der Gesamtstand der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie liegt damit im Landkreis bei 38 (Stand: 21. März, 17.30 Uhr).

Samstag, 21. März, 19.50 Uhr: Merkel und Ministerpräsidenten beraten über schärfere Maßnahmen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten beraten am Sonntag ab 14 Uhr über weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie.

In der Telefonkonferenz wird es vor allem darum gehen, ob es bundesweite Ausgangsbeschränkungen gibt. Neben Merkel nehmen auch die für den Kampf gegen die Ausbreitung und die Folgen des Coronavirus wichtigsten Minister teil. So sollen neben Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) auch Innenminister Horst Seehofer (CSU), Außenminister Heiko Maas (SPD), Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) dabei sein. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Merkel und Ministerpräsidenten beraten über schärfere Maßnahmen"

Samstag, 21. März, 19.44 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Regen

In der Arberlandklinik Viechtach werden aktuell drei an COVID-19 erkrankte Patienten stationär behandelt. Heute wurde der erste Fall mit positiv-getesteter Coronavirus-Infektion (SARS CoV-2) unter der Mitarbeiterschaft der Arberlandkliniken bestätigt. Es handelt sich um eine Mitarbeiterin der Verwaltung der Arberlandklinik Viechtach. Alle Kontaktpersonen der Kategorie I wurden bereits ermittelt und informiert. Kontaktpersonen der Kategorie I sind diejenigen, die längeren und direkten Kontakt mit Infizierten hatten. Alle Betroffenen erhalten schon am Montag einen Abstrich zur Überprüfung, ob auch sie sich angesteckt haben. Alle sind bis zum Vorliegen eines Ergebnisses unter Quarantäne gestellt. Das Vorgehen wurde eng mit dem Gesundheitsamt Regen abgestimmt.

Samstag, 21. März, 18.17 Uhr: Pendelbusverkehr in Straubing wird eingestellt

Da zur Zeit so gut wie keine Fahrgäste mehr im Pendelbus vom Parkplatz Am Hagen zum Stadtplatz fahren, wird der Pendelbusverkehr ab Montag, 23. März, bis zum Ende der Ausgangsbeschränkungen (voraussichtlich 3. April) eingestellt.

Samstag, 21. März, 16.28 Uhr: Ausgangsbeschränkungen: Kontrollen und neue Infektionen

Die Polizei hat am Samstag vielerorts in Bayern die seit Mitternacht geltenden Ausgangsbeschränkungen kontrolliert. Es blieb zunächst bei wenigen Verstößen. Angesichts steigender Zahlen von Infizierten und Todesfällen machte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) noch einmal deutlich: "Es geht wirklich um Leben und Tod." Derweil werden auf Intensivstationen auch in Deutschland immer öfter junge mit dem Coronavirus infizierte Patienten behandelt, wie der Chefarzt Clemens Wendtner von der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing der Deutschen Presse-Agentur sagte. Lesen Sie hierzu auch "Ausgangsbeschränkungen: Kontrollen und neue Infektionen"

Samstag, 21. März, 16.19 Uhr: Herzogstadtlauf 2020 wird höchstwahrscheinlich verschoben

Der Herzogstadtlauf, der am 16. und 17. Mai 2019 in Straubing stattfinden soll, wird höchstwahrscheinlich verschoben. Das haben die Veranstalter am Samstagnachmittag auf ihrer Facebook-Seite bekanntgegeben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 21. März, 14.19 Uhr: Landesamt: 3695 Coronavirus-Fälle und 21 Tote in Bayern

In Bayern sind inzwischen 3695 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Erlangen am Samstag (Stand 10 Uhr) auf seiner Homepage mit. Demnach sind bislang 21 Patienten mit einer Infektion gestorben. In Deutschland sind bislang mehr als 21.600 Infektionen mit dem neuen Coronavirus bekannt. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Samstag, 21. März, 13.15 Uhr: 31 neue Corona-Fälle im Landkreis Dingolfing-Landau

Aktuell sind im Landkreis Dingolfing-Landau 31 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden (Stand: 21. März, 10 Uhr). Das hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz nach einer weiteren Lagebesprechung am Samstag mitgeteilt.

Samstag, 21. März, 13.11 Uhr: Bayerische Grenzübergänge: Weniger Verkehr

Die Situation an den bayerischen Grenzübergängen zu Österreich hat sich entspannt. Das teilte die Bundespolizeidirektion München auf Anfrage am Samstag mit. Auch an der Grenze zu Tschechien laufe der Verkehr nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberpfalz problemlos.

Während die Situation am Anfang noch schwierig gewesen sei, würden sich die meisten Verkehrsteilnehmer nun vernünftig verhalten und auf unnötige Fahrten verzichten, sagte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion. "Die Bürger haben den Ernst der Lage begriffen und akzeptieren die Situation", sagte der Sprecher am Samstag. Mittlerweile kämen weniger Menschen zur Grenze zu Österreich als in den Tagen zuvor. Hauptsächlich würden Lastwagenfahrer die Grenze passieren. Ähnlich sieht es demnach an der tschechischen Grenze aus.

Die Kontrollen wegen der Corona-Pandemie an der deutschen Grenze zu Österreich haben am Montagmorgen begonnen. Tschechien führt seit Samstag (14.3.) Grenzkontrollen zu Deutschland durch.

Samstag, 21. März, 12.35 Uhr: Skisaison endet knapp unter Schnitt

Trotz des Schneemangels und der vorzeitigen Schließung der Skilifte wegen der Corona-Pandemie: Die Liftbetreiber haben in der aktuellen Saison nur knapp unter dem Mittel der vergangenen Jahre abgeschnitten. Der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS) zählte in einer vorläufigen ersten Bilanz in dieses Saison in den deutschen Skigebieten rund 3,9 Millionen Gäste. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Schneemangel und Corona: Skisaison endet knapp unter Schnitt"

Samstag, 21. März, 12.11 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 36 positive Fälle (Stand: 21. März, 12 Uhr). 248 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne.

Samstag, 21. März, 11.20 Uhr: Mietern soll in Corona-Krise nicht gekündigt werden dürfen

Mietern soll wegen Mietschulden in der Corona-Krise nicht gekündigt werden dürfen. Das sieht eine Gesetzesvorlage der Bundesministerien für Justiz, Inneres und Wirtschaft vor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Lesen Sie hierzu mehr: "Mietern soll in Corona-Krise nicht gekündigt werden dürfen"

Samstag, 21. März, 11.09 Uhr: Bayerischer Finanzminister: Rückzahlung für Unternehmen

Bayerische Unternehmen sollen ihre bereits gezahlte Sondervorauszahlung der Umsatzsteuer auf Antrag zurückerhalten. Das teilte der bayerische Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Samstag mit. Damit wolle man die Betriebe während der Corona-Pandemie entlasten. "Bayern dreht gerade an allen möglichen Stellschrauben, um unsere Unternehmen bestmöglich zu unterstützen und liquide zu halten", so Füracker. Grundsätzlich müssen Betriebe ihre Umsatzsteuer-Voranmeldungen an das Finanzamt übermitteln und die entsprechende Zahlung leisten. Diese können sie nun wieder zurückerhalten. Dazu müssen die Unternehmen einen Antrag stellen.

Samstag, 21. März, 9.49 Uhr: Patientenschützer: Maßnahmen für Pflege gegen Corona reichen nicht

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat nach neun Todesfällen allein in einem Würzburger Pflegeheim Bund und Länder aufgerufen, endlich überzeugende Maßnahmen zum Schutz von Pflegebedürftigen gegen das Coronavirus einzuleiten. Vorstand Eugen Brysch sagte der Deutschen Presse-Agentur am Samstag: "Es ist unverantwortlich, dass der Notfallplan zum Schutz der 800.000 Pflegebedürftigen und 764.000 Beschäftigten aus dem Jahr 2013 immer noch nicht angepasst wurde." Der Plan sei damals erstellt worden, um eine Grippewelle abzuwehren. Diese Menschen lebten auf engstem Raum in den 13.700 Pflegeheimen. Sie seien eine Hochrisikogruppe.

Brysch reagierte auf den Tod von neun Menschen in einem Würzburger Pflegeheim, die nach Coronavirus-Infektionen gestorben sind. Nach Angaben der Leiterin der Altenpflegeeinrichtung hatten alle Verstorbenen Vorerkrankungen gehabt und waren über 80 Jahre alt gewesen. Von den 160 Bewohnern lägen derzeit fünf mit einer Covid-19-Erkrankung in Würzburger Kliniken, weitere zehn seien positiv auf das Virus getestet und würden isoliert in ihren Zimmern im Heim versorgt. Hinzu kämen 23 Pflegekräfte mit ebenfalls positivem Test. Diese befänden sich in Quarantäne zu Hause.

Brysch sprach von einem "Weckruf" und mahnte: "Höchstbedenklich ist, dass infizierte Bewohner weiter im Pflegeheim bleiben können." Bund und Länder hätten in der Corona-Krise jetzt verstärkt die Pflege in den Blick zu nehmen. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sei gefordert.

Samstag, 21. März, 8.55 Uhr: Keine Passierscheine in Bayern nötig

Trotz der weitreichenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern inklusive Polizeikontrollen brauchen die Menschen im Freistaat keine Passierscheine, um sich draußen zu bewegen. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Samstagmorgen dem Radiosender Antenne Bayern in Ismaning bei München. Hilfreich sei aber, wenn man sich ausweisen und nachvollziehbar begründen könne, warum man auf welchem Weg sei. Wenn jemand von seinem Arbeitgeber eine Bescheinigung bekommen könne, sei das gut. "Wenn nicht, geht die Welt - glaub' ich - nicht unter", sagte der CSU-Chef. "Im Zweifel hat die Polizei ein gutes Gespür dafür, wie ernst und wie ehrlich das ist."

Samstag, 21. März, 8.54 Uhr: Umzüge möglichst verschieben

Umzüge sollten in Bayern derzeit nach Möglichkeit verschoben werden. "Umzugsunternehmen dürfen ihre Arbeit machen", sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Samstagmorgen dem Radiosender Antenne Bayern. Aber die Leute sollten jetzt nicht ihre ganze Familie zusammentrommeln. Auch Zwangsräumungen "muss man halt dann machen". Darüber hinaus gelte für Handwerker, dass sie ihrer Arbeit nachgehen können. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte zudem, auch Heiraten sei möglich - aber nur in kleinem Kreis.

Samstag, 21. März, 8.49 Uhr: Ausgangsbeschränkung: Polizei stellt Samstagfrüh kaum Verstöße fest

Seit Samstag gelten in ganz Bayern zur Eindämmung des Coronavirus weitreichende Ausgangsbeschränkungen. Ab Mitternacht wurden zahlreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maßnahmen durchgeführt, dabei wurden nach Angaben der Polizeipräsidien vom Samstagmorgen nur wenige Verstöße festgestellt. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Polizei stellt kaum Verstöße fest"

Samstag, 21. März, 8.34 Uhr: Söder hofft auf gemeinsame Regelungen aller Bundesländer

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hofft im Kampf gegen das neuartige Coronavirus auf ein gemeinsames Vorgehen der Bundesländer. Das sagte er am Samstagmorgen dem Radiosender Antenne Bayern. "Es haben gestern ja einige nachgezogen." Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 21. März, 8.03 Uhr: SPD und Grüne kritisieren Vorpreschen in Corona-Krise

Die SPD-Spitze rügt das Vorpreschen von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei Ausgangsbeschränkungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 21. März, 8.01 Uhr: Coronafall in der JVA Straubing: Das sind die Maßnahmen

Durch die Coronakrise überschlagen sich die Ereignisse. Was gerade noch aktuell war, kann wenige Minuten später schon wieder überholt sein. So auch in der Justiz. Am gestrigen Donnerstag hieß es Vormittags noch, dass es aktuell keine Coronafälle in bayerischen Gefängnissen gebe. Das änderte sich aber im Laufe des Nachmittags: zwei bestätigte Infektionen. Eine in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Hof und eine in der JVA Straubing. Wie geht man dort nun damit um? Gegenüber idowa gibt der Straubinger Anstaltsleiter Hans Jürgen Amannsberger Auskunft.

Samstag, 21. März, 8 Uhr: Virusgefahr unterschätzt: Auch Jüngere auf Intensivstation

Vor allem ältere und vorerkrankte Menschen seien in Gefahr, hieß es. Doch immer deutlicher wird: Das Coronavirus kann auch Jüngere massiv treffen. Insgesamt sei die Gefahr durch das Virus, so räumt ein Mediziner ein, von Politik und Wissenschaft unterschätzt worden. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Virusgefahr unterschätzt: Auch Jüngere auf Intensivstation"

Samstag, 21. März, 7 Uhr: Beerdigungen finden statt - aber mit Einschränkungen

Es ist immer schwer, wenn sich im eigenen Familienkreis ein Todesfall ereignet und man sich von einem geliebten Menschen verabschieden muss. Die Termine bei einem Bestattungsunternehmen sowie die Organisation der Beerdigung und der Trauerfeier sind schon unter normalen Umständen nicht leicht. Wie gestaltet sich aber die Vorbereitung und Durchführung einer Beerdigung unter den aktuellen Bedingungen der Corona-Krise? Lesen Sie hierzu mehr im Artikel "Beerdigungen finden statt - aber mit Einschränkungen"

Freitag, 20. März, 20.55 Uhr: Neun Coronavirus-Todesfälle in Würzburger Pflegeheim

Fast die Hälfte der Coronavirus-Todesfälle in Bayern betreffen Bewohner eines Würzburger Pflegeheims. Nach Infektionen mit dem neuartigen Virus sind dort neun Menschen gestorben, wie ein Sprecher des Landesamts für Gesundheit (LGL) am Freitag auf Anfrage sagte.

Freitag, 20. März, 19.03 Uhr: Fünf neue Coronavirus-Todesfälle in Bayern

Es handelt sich um vier Todesfälle aus Würzburg und einen aus dem Landkreis Starnberg, wie das Gesundheitsministerium am Freitag in München mitteilte. Am Vormittag hatte ein Sprecher den Tod eines 85-Jährigen aus dem Landkreis Tirschenreuth und eines 82-Jährigen aus dem Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge vermeldet. Damit gibt es in Bayern derzeit insgesamt 20 Coronavirus-Todesfälle.

Freitag, 20. März, 18.55 Uhr: Karte der Corona-Fälle in Deutschland

Klicken Sie auf das Bild, und Sie kommen zur Karte des aktuellen Standes in Bezug auf die Corona-Fälle in Deutschland.

Coronavirus Karte

Freitag, 20. März, 18.49 Uhr: Umsetzung der Corona-Soforthilfe in der Oberpfalz

Um dem hohen Zuspruch gerecht werden zu können, wurde für die schnellstmögliche Bearbeitung von derzeit über 6.000 Anträgen an der Regierung der Oberpfalz eine eigene Task-Force gegründet, die auch über das Wochenende im Einsatz sein wird. Mit dem heutigen Freitag können bereits rund 250 Anträge auf Soforthilfe mit einem Volumen von fast 1,8 Millionen Euro ausbezahlt werden, wie Regierungspräsident Axel Bartelt mitteilt.

Freitag, 20. März, 17.55 Uhr: Polizei in Ostbayern bittet um Einhaltung der Ausgangsbeschränkung

In Niederbayern und der Oberpfalz ist es in den letzten Tagen vermehrt zu Verstößen gegen die Allgemeinverfügung der Bayerischen Landesregierung zur Corona-Pandemie gekommen. Die Polizei bittet deshalb die Bevölkerung, insbesondere junge Leute, die Ausgangsbeschränkung einzuhalten. Andernfalls drohen hohe Bußgelder.

Freitag, 20. März, 17.41 Uhr: Zehn weitere Corona-Fälle im Landkreis Straubing-Bogen

Auch im Landkreis Straubing-Bogen steigt die Zahl der bestätigten Fälle von Erkrankungen an COVID-19 weiter an. Am Freitag sind zehn weitere bestätigte Fälle einer Infizierung mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) bekanntgeworden (Vortag sechs Neu-Infizierungen). Die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen im Landkreis Straubing-Bogen seit Ausbruch der Pandemie liegt damit nun bei 29. In Stadt und Landkreis gemeinsam gibt es damit jetzt über 200 Kontaktpersonen der Gruppe I (enger Kontakt).

Freitag, 20. März, 17.32 Uhr: Corona-Teststation in Straubing

Stadt und Landkreis richten in Kooperation mit dem Gesundheitsamt und dem BRK-Kreisverband eine gemeinsame Corona-Teststation als Zusatzangebot vor den Ausstellungshallen Am Hagen in Straubing ein. Lesen Sie hierzu auch "Stadt und Landkreis richten Corona-Teststation ein"

Freitag, 20. März, 16.29 Uhr: Soforthilfe läuft in Niederbayern

Die Regierung von Niederbayern arbeitet weiter mit Hochdruck an der Soforthilfe in Zusammenhang mit Corona. Es sind bereits Anträge mit einem Volumen von über einer Million Euro bearbeitet. Die Auszahlungen sind veranlasst, wie die Regierung am Freitag bekanntgab.

Freitag, 20. März, 15.25 Uhr: Medizinstudenten sollen unterstützen - Uni-Medizin gut gerüstet

Die bayerische Universitätsmedizin sieht sich für die Herausforderungen in Zusammenhang mit der Coronakrise gut gerüstet. Die Testkapazitäten würden kontinuierlich ausgebaut, ebenso die Anzahl der intensivmedizinischen Behandlungsplätze. Was das Personal anbelangt, so werden Ärztinnen und Ärzte, die bisher neben der Krankenversorgung in der experimentellen und klinischen Forschung tätig waren, in den kommenden Wochen und Monaten ihren Tätigkeitsschwerpunkt voll auf die Versorgung von Corona-Patienten ausrichten. Und die etwa 13.000 Medizinstudierenden in Bayern werden entsprechend ihres Ausbildungsstandes in die Versorgung einbezogen – mit Aufgaben in der Pflege, in der Labordiagnostik, in der intensivmedizinischen Betreuung infizierter Patienten oder zur Unterstützung der telefonischen Beratung durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst.

Freitag, 20. März, 14.34 Uhr: Lückenlose Versorgung in der Goldbergklinik in Kelheim weiter gewährleistet

Eine lückenlose, vollständige Versorgung der Patientinnen in der Frauenklinik der Goldberg-Klinik ist auch nach Auftreten eines Covid19-Falles bei einer Mitarbeiterin im Kreissaal weiter gewährleistet, wie die Kilinikverantwortlichen betonen. Die Kollegin befindet sich in häuslicher ärztlicher Überwachung. Nach Tests von Kontaktpersonen haben sich bis jetzt keine weiteren Ansteckungen erwiesen.

Freitag, 20. März, 14.23 Uhr: Entscheidung über Oktoberfest im Juni

Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat eine Entscheidung über das diesjährige Oktoberfest für spätestens Juni angekündigt. Dann begännen die Vorbereitungen auf der Theresienwiese, sagte Reiter am Freitag in einer Livestream-Pressekonferenz. Deshalb werde spätestens zu dieser Zeit eine Entscheidung fallen müssen. Für das Frühlingsfest werde eine Verschiebung geprüft, aber es sei unsicher, ob das möglich sei. Im vorgesehenen Zeitraum könne es sicher nicht stattfinden. Das gelte auch für alle anderen Feste, die in absehbarer Zeit in den nächsten Wochen geplant waren.

Freitag, 20. März, 14.20 Uhr: Corona-Krise: Bayern will Pfleger aus Rente zurückholen

Bayern will in der Corona-Krise Krankenschwestern und Pfleger aus dem Ruhestand zurückholen. "Wir werden jede helfende Hand brauchen", sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) am Freitag in München. Angesichts der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus sollen Pfleger und Krankenschwestern in Teilzeit zudem überlegen, ob sie die Arbeitszeit aufstocken können. "Schon heute wissen wir, dass wir mit einer steigenden Zahl, vielleicht sogar mit einer dramatisch steigenden Zahl, rechnen müssen", sagte Sibler. "Die Herausforderungen werden in den nächsten Tagen und Wochen nochmal unendlich steigen."

Freitag, 20. März, 14.18 Uhr: Handel rechnet mit neuem Ansturm auf Lebensmittelgeschäfte

Der Handelsverband Bayern erwartet am Samstag einen gewaltigen Andrang in den Lebensmittelläden. Die jetzt verhängten Ausgangbeschränkungen seien "ein psychologisches Signal - das wird einen Ansturm geben wie nach den Schulschließungen", sagte Geschäftsführer Bernd Ohlmann am Freitag in München. Dass auch Bau- und Gartenmärkte ab Samstag geschlossen bleiben müssen, sei darüber hinaus aktuell die einzige Neuerung.

Freitag, 20. März, 14.08 Uhr: Corona-Krise: Andachten und Bastelanleitung an Wäscheleine

Um Gläubige durch die Corona-Krise zu begleiten, hat eine Münchner Gemeinde an einer Art Wäscheleine kurze Andachten und Bastelanleitungen für Kinder aufgehängt - plus die Handynummer der Pfarrerin bei Gesprächsbedarf. Lesen Sie mehr hierzu unter Corona-Krise: Andachten und Bastelanleitung an Wäscheleine

Freitag, 20. März,  13.55 Uhr: Flughafen München bündelt Ressourcen in Terminals

Der Flughafen München reagiert auf die erheblichen Verkehrsrückgänge infolge der weltweiten Reisebeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus. In beiden Terminals werden Ressourcen für die Passagierabfertigung gebündelt. Um die Infrastruktur im Terminal 1 möglichst effizient zu nutzen, finden sämtliche Passagier- und Handgepäckkontrollen in diesem Abfertigungsgebäude ab sofort im Abflugbereich C statt.

Fluggäste im Terminal 1 checken zunächst wie gewohnt bei ihrer jeweiligen Airline in den Abflugbereichen A bis D ein. Zu ihrem Gate gelangen alle Reisenden anschließend über die Sicherheitskontrolle im Bereich C.

Eine weitere Änderung bei der Abfertigung im Terminal 1 tritt am kommenden Montag, den 23. März, in Kraft. Dann werden alle Abfertigungsprozesse im Modul A eingestellt und auf die Bereiche B, C und D verlagert. Auch alle Ankünfte, die bis dahin im Bereich A stattfinden, werden ab Montag auf andere Bereiche im Terminal 1 verlagert.

Vom kommenden Dienstag an wird überdies das zum Terminal 2 gehörende Satellitengebäude (Gates J, K und L) bis auf weiteres nicht mehr für den Passagierverkehr genutzt. Sämtliche hier vorgesehenen Abflüge und Ankünfte werden dann über das Terminal 2 (Gates G und H) abgewickelt. Der Betrieb des Personentransportsystems zwischen dem Terminal 2 und dem Satellitengebäude wird vorübergehend ausgesetzt.

Freitag, 20. März, 13.27 Uhr: Donaupark gesperrt in Deggendorf - Finanzielle Unterstützung

Nachdem der Donaupark wie andere Grünanlagen der Stadt Deggendorf leider trotz der akuten Corona-Lage als soziale Treffpunkte nach wie vor genutzt wurden, werden diese Bereiche ab sofort gesperrt. Die Polizei wird diese Sperrung laufend kontrollieren. Im großen Stadtpark an der Graflinger Straße sind die Geh- und Radwege weiterhin nutzbar, allerdings ist die Abstandsregelung von 1,50 Meter zwingend einzuhalten. Die Grünflächen sind auch hier gesperrt.

Zur Vermeidung akuter Liquiditätsengpässe besteht für Unternehmen die Möglichkeit, unbürokratisch per Email oder formlosem Schreiben per Post eine zinslose Zahlungsverlängerung für zunächst 3 Monate zu erhalten. Firmen, für die die vorgenannte Zahlungsverlängerung von 3 Monaten eingeräumt wurde, werden durch die Stadt informiert, wenn durch die Staatsregierung weitere Zahlungserleichterungen eröffnet werden. Nach Ablauf der 3 Monate bleibt die gesetzliche Möglichkeit unberührt, einen weitergehenden Stundungsantrag zu stellen. Eine Stundung kann dabei bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen dann gewährt werden, wenn die Einziehung der Steuer eine erhebliche Härte darstellen würde. In begründeten Härtefällen kann bei entsprechendem Nachweis, dass aufgrund der Betroffenheit durch die Coronakrise eine weitere Stundung zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit erforderlich ist, eine Stundung bis maximal zum 31.12.2020 beantragt werden. Kontakt: Unternehmertelefon 0991/2960599 oder wirtschaftsfoerderung@deggendorf.de

Viele Freiwillige haben sich gemeldet und möchten helfen. Die Stadt Deggendorf bittet hier aber dringend – so gut es auch gemeint ist – dass sich keine Personen melden, die selbst zu einer Risikogruppe gehören. 0991/2960-444 oder per Email unter deggendorfhilft@deggendorf.de

Freitag, 20. März, 13.15 Uhr: 22 Positiv-Geteste im Landkreis Dingolfing-Landau

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Landkreisbewohnerinnen steigt weiter: Aktuell sind 22 Infizierte registriert. Zwei von ihnen konnten zwischenzeitlich aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell befinden sich alle Infizierten in häuslicher Isolierung. Die Symptome, soweit vorhanden, sind in keinem Fall so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssten.

Der öffentliche Personennahverkehr verkehrt ab kommendem Montag nach dem Ferienfahrplan. Nähere Infos dazu auf der Webseite des Landkreises.

Das Landratsamt ist seit einigen Tagen für den Besucherverkehr geschlossen. Bürgerinnen dürfen das Amt nur in sehr dringenden Fällen und nur nach vorheriger Terminabsprache betreten. Zum Schutz der Bürgerinnen und der Mitarbeiterinnen werden Einlasskontrollen durchgeführt. Landrat Heinrich Trapp und die Mitarbeiterinnen bedanken sich bei allen für ihr Verständnis.

Das Bürgertelefon (08731 87-200) ist am Wochenende von 10 bis 16 Uhr besetzt.

Freitag, 20. März, 13.12 Uhr: 26 positive Fälle im Landkreis Kelheim - Abstrichzentren werden eingerichtet

An der Goldberg-Klinik in Kelheim und der Ilmtalklinik in Mainburg werden aktuell aufgrund der Coronakrise sogenannte Abstrichzentren jeweils in unmittelbarer Kliniknähe eingerichtet. Diese nehmen ihren Betrieb nächste Woche Dienstag, den 24.03.2020, auf. Die Probengewinnung findet vor Ort nur nach vorheriger Terminvergabe statt. Dabei erfolgt die Terminvergabe für potentiell Corona-Infizierte ausschließlich über niedergelassene Ärzte (Hausärzte). Diese vereinbaren für ihre Patienten einen Termin über eine Hotline und geben diesen Termin dann an den jeweiligen Patienten weiter. Das Ergebnis des Abstrichs wird – sobald verfügbar – direkt dem Hausarzt mitgeteilt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Patienten nur nach vorheriger Terminvergabe behandelt werden. Es sind an beiden Abstrichzentren Sicherheitskräfte vor Ort.

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 26 positive Fälle. 170 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne. Wir weisen nochmal eindringlich darauf hin, dass das Bürgertelefon das Landratsamtes sieben Tage die Woche besetzt ist. Die Telefonnummer 09441 207 3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

Die Zulassungsstellen des Landratsamtes haben geschlossen. Fahrzeugzulassungen sind derzeit nur für dringliche und unaufschiebbare Zulassungsanträge möglich (Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Feuerwehr, Landwirtschaft, Transportgewerbe, Schwerbehinderte). Terminvereinbarung bitte per E-Mail an zulassungsstelle@landkreis-kelheim.de oder unter 09441/207-3420. Wir bitten um Verständnis.

Freitag, 20. März, 12.40 Uhr: Keine persönlichen Zählerablesungen der REWAG

Als Vorsichtsmaßnahme während der Coronavirus-Krise, setzt die REWAG die persönliche Zählerablesung vorerst aus.

Freitag, 20. März, 12.38 Uhr: Söder: Weitreichende Ausgangsbeschränkungen für ganz Bayern

Zur Eindämmung des Coronavirus hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) weitreichende Ausgangsbeschränkungen für den ganzen Freistaat angekündigt.

Ab Mitternacht alle Gastronomiebetriebe schließen. Es werde zunächst für die nächsten 14 Tage nur noch "to go, Drive-in und Lieferungen" geben, sagte Söder am Freitag in München. "Auch alle anderen Bundesländer wollen das umsetzen."

Das Verlassen der eigenen Wohnung ist ab Samstag nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu zählen unter anderem der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arzt- und Apothekenbesuche, Hilfe für andere, Besuche von Lebenspartnern, aber auch Sport und Bewegung an der frischen Luft - dies aber nur alleine oder mit den Personen, mit denen man zusammenlebt. Es werden Garten- und Baumärkte geschlossen. Auch Friseure dürfen nicht mehr öffnen. 

Bei Nichteinhaltung der Regeln können Bußgelder in Höhe von bis zu 25.000 Euro drohen.

Lesen Sie mehr dazu im Artikel "Weitreichende Ausgangsbeschränkungen für ganz Bayern ab Samstag" (inklusive Allgemeinverfügung vom 20.3)

Freitag, 20. März, 12.37 Uhr: Söder: "Corona hat unser Land fest im Griff" 

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie keine Verzögerungen. "Corona hat unser Land fest im Griff", sagte er am Freitag bei einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz in München. Die Zahlen in Bayern entwickelten sich nicht gut. "Ich und wir können nicht verantworten zu warten." Jeder Infizierte, jeder Tote sei einer zu viel.

Die Zahl der Infizierten sei seit Donnerstag um mehr als 35 Prozent, 817 Fälle gestiegen. Die Zahl der Toten sogar um 50 Prozent auf 15, sagte Söder. Die Infektionsketten seien praktisch nicht mehr nachvollziehbar. Es seien hohe Wellen an Infektionen zu erwarten, in Deutschland vielleicht im Millionenbereich. "Wir bekommen, wenn wir nicht aufpassen, eine ähnliche Tendenz wie in Italien und Frankreich."

Freitag, 20. März, 12.06 Uhr: Drive-Trough-Tests bayernweit im Einsatz

Seit Anfang dieser Woche wird der Hausbesuchsdienst für die Abstrichentnahme auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus durch mobile Stationen, sogenannte „Drive-Through“-Lösungen, ergänzt. Das teilte die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) heute in München mit. Lesen Sie hierzu auch Drive-Trough-Tests bayernweit im Einsatz

Freitag, 20. März, 12.12 Uhr: Kreise: Auch Restaurants in Bayern müssen schließen

Zur Eindämmung des Coronavirus müssen in Bayern ab Samstag auch Restaurants und Biergärten schließen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Regierungskreisen, auch die "Nürnberger Nachrichten" berichteten darüber. Take-away-Angebote sollen demnach aber weiter möglich sein. Ob es weitere Ausgangsbeschränkungen für die Menschen geben würde, war demnach noch offen - darüber werde aktuell noch im Kabinett beraten, hieß es.

Freitag, 20. März, 11.35 Uhr: Fahrplanänderung im Busbetrieb in Regensburg

Ab dem 23. März gilt für die innerstädtischen Buslinien von Montag bis Freitag der Samstagsfahrplan. Die allgemeinen Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus und die damit einhergehende Verringerung der Fahrgastzahlen sind die Gründe für die Maßnahme. Lesen Sie hierzu mehr unter Fahrplanänderung im Busbetrieb in Regensburg

Freitag, 20. März, 11.35 Uhr: Quarantäne-Bescheide kommen auf dem Postweg

Direkte Kontaktpersonen nachweislich infizierter Corona-Patienten erhalten die Nachweise, in denen eine häusliche Quarantäne angeordnet wird, auf dem Postweg.

Freitag, 20. März, 11.09 Uhr: Unterstützung für Unternehmen in Landshut

Um Unternehmen in der Corona-Krise zu unterstützen und deren Liquidität zu verbessern, hat die Staatsregierung ein Maßnahmenpaket geschnürt, das unter anderem steuerliche Hilfen beinhaltet. Zu diesem Zweck soll die Stundung von Steuerzahlungen erleichtert werden, Vorauszahlungen können leichter abgesenkt und Vollstreckungen ausgesetzt werden. Für Anpassungen bei der Gewerbesteuervorauszahlung 2020 und bei Stundungsanträgen für Gewerbesteuerforderungen können sich betroffene Unternehmen an das Steueramt der Stadt Landshut wenden.

Freitag, 20. März, 10.30 Uhr: Zwei neue Todesfälle in Bayern

In Bayern sind zwei weitere Menschen gestorben, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert waren. Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag sagte, handelt es sich dabei um einen 85-Jährigen aus dem Landkreis Tirschenreuth und einen 82-Jährigen aus dem Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge. Damit gibt es in Bayern derzeit insgesamt 15 Coronavirus-Todesfälle.

Freitag, 20. März, 7.50 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Deggendorf

Das Gesundheitsamt Deggendorf hat im Laufe des Donnerstags weitere Corona-Fälle mit einer positiven Testung gemeldet. Die Anzahl der bekannten Fälle in Deggendorf erhöht sich somit auf 32.

Donnerstag, 19. März, 19.18 Uhr: Corona-Fall: Landshuter Flüchtlinge in Quarantäne

In der Flüchtlingsunterkunft in der Porschestraße ist ein Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Deshalb hat das Gesundheitsamt die insgesamt 145 Bewohner nun unter Quarantäne gestellt. Lesen Sie hierzu auch: Corona-Fall: Flüchtlinge in Quarantäne

Donnerstag, 19. März, 18.15 Uhr: Zwei Personen im Landkreis Freising verstorben – Teststelle nur für angemeldete Personen eingerichtet

„Die Lage ist ernst, auch im Landkreis Freising.“ Mit klaren Worten hat Landrat Josef Hauner die Situation um das Coronavirus am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz beschrieben. Zum Stand 19. März, 12.30 Uhr waren 145 Personen aus dem Landkreis Freising mit COVID-19 infiziert. Außerdem sind am Donnerstag zwei Personen aus dem Landkreis verstorben, die die Krankheit nachweislich hatten und im Klinikum Freising untergebracht waren. Insgesamt 32 Patientinnen und Patienten sind derzeit (Stand 19. März) im Freisinger Klinikum isoliert, acht davon liegen auf der Intensivstation, sechs werden beatmet. „Wir bereiten uns darauf vor, dass mehr Schwerkranke zu uns kommen“, sagte der Ärztliche Direktor PD Dr. Markus Neumaier. Deshalb seien inzwischen die Intensivkapazitäten verdoppelt worden. Um Platz für eine noch bessere Trennung von Coronapatienten zur „normalen“ Notaufnahme zu schaffen, zieht die KVB-Bereitschaftspraxis in der kommenden Woche um. Es wurde eine Corona-Teststelle am Landkreisbauhof in Zolling eingerichtet, die am Donnerstag in Betrieb ging.

Donnerstag, 19. März, 17.45 Uhr: Erster Corona-Fall in der JVA Straubing

Ein Bediensteter der Justizvollzugsanstalt Hof und ein Bediensteter der Justizvollzugsanstalt Straubing wurden heute positiv auf das Corona-Virus getestet. Beide Bediensteten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Justizvollzugsanstalten Hof und Straubing stehen in engem Kontakt mit den Gesundheitsämtern und haben die gebotenen Maßnahmen ergriffen, um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

Donnerstag, 19. März, 17.41 Uhr: Landrat Laumer (Landkreis Straubing-Bogen) richtet Appell an Bevölkerung

"Wir werden diese Zeit gemeinsam überstehen. Wir werden zur Normalität zurückfinden. Wir werden das Corona-Virus besiegen. Haben Sie Vertrauen in uns. Wir sind für Sie da und arbeiten derzeit – mit den entsprechenden Stellen – quasi 24 Stunden am Tag für Sie." Mit diesen worten richtet sich Landrat Laumer an die Bevölkerung. Die derzeitigen Einschnitte im öffentlichen Leben seien absolut notwenig, niemand solle die Lage verharmlosen, alle sollten sich an die Bestimmungen halten. Man ergreife alle menschenmöglichen Maßnahmen, um der Bevölkerung zu helfen.

Donnerstag, 19. März, 17.36 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Kelheim

Insgesamt sind es im Landkreis Kelheim aktuell 22 positive Fälle. 132 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne. Das Landratsamt weist zudem darauf hin, dass das Bürgertelefon sieben Tage die Woche besetzt ist. Die Telefonnummer 09441/207-3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

Donnerstag, 19. März, 17.30 Uhr: Bayern verschiebt auch Abschlussprüfungen anderer Schularten

Nach dem Abitur werden in Bayern wegen des Coronavirus auch Abschlussprüfungen anderer Schularten verschoben. Es gehe dabei um Mittelschulen, Realschulen und Wirtschaftsschulen, teilte das Kultusministerium am Donnerstag in München mit. "Wir wollen genügend Zeit für die Vorbereitung auf die Prüfungen geben", begründete Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) die Entscheidung. "In gemeinsamer Anstrengung wollen wir den Absolventinnen und Absolventen auch in dieser Ausnahmesituation bestmögliche Bedingungen für ihre Abschlussprüfungen bieten."

Donnerstag, 19. März, 17.19 Uhr: Stadt Straubing will örtlicher Wirtschaft helfen

Auf Initiative von Oberbürgermeister Markus Pannermayr wird die Stadt Straubing selbst Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen der Corona-Krise auf die örtliche Wirtschaft abzumildern. So wird das Mahn- und Vollstreckungsverfahren bezüglicher fälliger Steuerzahlungen vorerst bis Anfang Mai ausgesetzt. Für Ladeneinheiten in städtischen Immobilien kann, je nach Einzelfall, eine Reduzierung oder ein Erlass der Miete beantragt werden. Die Mieter können sich diesbezüglich an die städtische Liegenschaftsverwaltung (Telefon 944 65312) wenden. Die Einforderung der Gebühren für die Nutzung von Freischankflächen im Stadtgebiet, die zum 01. April 2020 fällig wären, wird bis auf Weiteres zurückgestellt. Über eine mögliche Reduzierung dieser Zahlungen wird in den nächsten Tagen abschließend entschieden.

Donnerstag, 19. März, 17.15 Uhr: Söder: Wegen Corona Strom billiger machen

CSU-Chef Markus Söder hat in der Coronakrise gefordert, Strom billiger zu machen und dafür die Stromsteuer sowie die Ökostrom-Umlage auszusetzen. Dies würde vielen Betrieben und dem normalen Bürger helfen, sagte der bayerische Ministerpräsident am Donnerstag im Landtag in München. Beides gehörte auch schon vor der Ausbreitung des Virus' zu den Forderungen der CSU. Die Energiebranche zeigte sich offen - Kritik kam von Grünen und Umweltschützern. Die Stromsteuer macht in diesem Jahr dem Vergleichsportal Verivox zufolge knapp 7 Prozent des Strompreises aus, die EEG-Umlage 22,5 Prozent.

Donnerstag, 19. März, 17 Uhr: Aktuelle Lage in der Stadt Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 17 Uhr) im Stadtgebiet Straubing 20 bestätigte Fälle von Erkrankungen an COVID-19. Im Landkreis Straubing-Bogen sind es 19 Infizierte.

Donnerstag, 19. März, 16.42 Uhr: Uni-Klinik in Regensburg stellt Patientenbesuche ein

Ab dem kommenden Samstag, 21. März 2020, stellt das Universitätsklinikum Regensburg bis auf weiteres Patientenbesuche ein. Ausnahmegenehmigungen werden nur in bestimmten Fällen und ausschließlich nach vorheriger Abstimmung mit der behandelnden Station des Patienten erteilt.

Donnerstag, 19. März, 16.35 Uhr: Zugänge zu den Wertstoffhöfen werden begrenzt

Laut Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land (ZAW-SR) muss auf Anweisung der Landesregierung der Zugang zu den Wertstoffhöfen begrenzt werden. Der ZAW-SR setzt die Vorgaben mit folgenden Maßnahmen um: Ab sofort, also ab Freitag, 20. März sind die Straubinger Wertstoffhöfe am Alfred-Dick-Ring wie auch in der Pandurengasse geschlossen. Weiterhin Betrieb ist im Entsorgungszentrum. Hier ist allerdings immer nur eine bestimmte Anzahl an Anlieferern zugelassen. Am Samstag kann kein Grüngut abgegeben werden. Wer ebenerdig Gartenabfälle abladen möchte, kann dies wochentags von Montag bis Freitag von 7:00 bis 16:30 Uhr im Kompostwerk in Aiterhofen tun. Auch im Landkreis hat die Anweisung Konsequenzen für etliche Wertstoffhöfe. In vielen Fällen läuft noch die Abklärung, inwieweit der Betrieb unter den neuen Bedingungen aufrecht gehalten werden kann.

Donnerstag, 19. März, 16.25 Uhr: Polizei will Einhaltung der Allgemeinverfügung konsequent verfolgen

In der Oberpfalz kam es am Mittwoch im Laufe des Tages zu etwa 50 polizeilichen Einsätzen im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Allgemeinverfügung. Dabei handelte es sich zumeist um die Nichteinhaltung der Öffnungszeiten von Gaststätten und das Zusammentreffen von größeren Personengruppen im öffentlichen Raum. Insbesondere trafen sich Studenten und Jugendliche auf Sport-/Spiel- und Fußballplätzen, sowie auf Grünflächen und Großparkplätzen.

Die Oberpfälzer Polizei möchte nochmals ausdrücklich darauf hinweisen und appelliert an das Verantwortungsbewusstsein aller Bürgerinnen und Bürger, die Beschränkungen einzuhalten. Bei den Verstößen handelt es sich um Straftaten, die mit Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe geahndet werden können. 

Donnerstag, 19. März, 16.12 Uhr: Oberammergauer Passion wird auf 2022 verschoben

Die Oberammergauer Passionsspiele sind wegen der Ausbreitung des Coronavirus für dieses Jahr abgesagt worden. Sie sollen stattdessen 2022 stattfinden. Das teilten Vertreter des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen und der Spielleitung am Donnerstag in Oberammergau mit. Die Premiere war für den 16. Mai geplant, bis zum 4. Oktober wären zu mehr als 100 Vorstellungen rund 450 000 Besucher aus aller Welt erwartet worden.  

Donnerstag, 19. März, 15.30 Uhr: Zahl der Infizierten im Landkreis Regen erneut gestiegen

Die Zahl der an COVID-19 erkrankten Personen im Landkreis Regen ist erneut gestiegen und liegt momentan bei 23 Personen. Als weitere Maßnahme wird die Kfz-Zulassung ab Montag geschlossen. Zulassungen sind dann nur noch in dringenden Ausnahmefällen und nach telefonischer Voranmeldung unter der Rufnummer 09921/601340 möglich. Zudem weist das Landratsamt darauf hin, dass in den Gastronomiebetrieben ein Mindestabstand von 1,5 Metern gilt. Auch sollte in Ladengeschäften darauf geachtet werden, dass ein Sicherheitsabstand zwischen den Kunden besteht. 

Momentan werden weiterhin am Landratsamt Regen täglich rund 40 Personen getestet. Nach wie vor werden nur Personen mit einem begründeten Verdacht getestet. Es gelten weiter die Handlungsempfehlungen zum Coronaverdacht.

Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes beraten – in medizinischen Fragen – weiterhin werktags von 9 Uhr bis 16 Uhr unter der Rufnummer 09921/601660. Am Samstag wird von 9 Uhr bis 12 Uhr unter der Nummer beraten.

Donnerstag, 19. März, 15.03 Uhr: Donaufähre schränkt Betrieb ein

Bei der Donaufähre "Posching" zwischen Mariaposching (Landkreis Straubing-Bogen) und Stephansposching (Landkreis Deggendorf) gilt ab Freitag, 20. März, der Winterfahrplan. Demnach fährt die Fähre nur noch an den Werktagen zu den Pendlerzeiten von 6.30 bis 8.15 Uhr und von 16 bis 17.45 Uhr. Am Wochenende und an Feiertagen findet ebenso wie werktags zwischen 8.15 Uhr und 16 Uhr kein Fährbetrieb statt. Diese Regelung gilt bis auf weiteres.

Donnerstag, 19. März, 14.53 Uhr: Sechs neue Corona-Todesfälle in Bayern - einer aus dem Landkreis Freising

Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München am Donnerstag mitteilte, handelt es sich dabei nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) um eine 69-Jährige aus dem Landkreis Oberallgäu, eine 86-Jährige aus dem Landkreis Traunstein, einen 80-Jährigen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau, einen 99-Jährigen aus Würzburg sowie eine 80-Jährige und einen 87-Jährigen aus dem Landkreis Freising. Damit gibt es in Bayern derzeit insgesamt 13 Coronavirus-Todesfälle. Lesen Sie hierzu auch "Sechs neue Coronavirus-Todesfälle in Bayern"

Donnerstag, 19. März, 14.07 Uhr: Glockengeläut zum weltweiten Rosenkranzgebet

Papst Franziskus ruft heute Abend um 21 Uhr weltweit zum Gebet des Rosenkranzes zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf. Bischof Rudolf Voderholzer bittet alle Gläubigen des Bistums Regensburg, sich diesem Aufruf des Papstes anzuschließen und am Abend zuhause den lichtreichen Rosenkranz zu beten. Alle Kirchen der Diözese läuten zum selben Zeitpunkt für fünf Minuten die Glocken. Die lichtreichen Geheimnisse des Rosenkranzes über das Wirken Jesu:

1 ... Jesus, der von Johannes getauft worden ist
2 ... Jesus, der sich bei der Hochzeit in Kana geoffenbart hat
3 ... Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat
4 ... Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist
5 ... Jesus, der uns die Eucharistie geschenkt hat

Donnerstag, 19. März, 13.44 Uhr: Versorgung der Kunden bei der Deggendorfer Tafel wird aufrechterhalten

Die derzeitige Corona-Pandemie zwingt die Stadt auch dazu, alle Vorkehrungen zu treffen um die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deggendorfer Tafel und die Tafelkunden gleichermaßen zu schützen. Aus diesem Grund müssen alle sozialen Kontakte aufgrund größerer Menschenansammlungen auf ein Minimum reduziert werden. Das bedeutet für die Tafelkunden, dass ab der KW 13 die Versorgung mit Lebensmitteln im Rahmen eines Lieferservice erfolgen wird, aber der Tafelbetrieb in den Tafelräumlichkeiten ab 23.03.2020 bis auf Weiteres eingestellt wird und keine Ausgabe mehr vor Ort erfolgt.

Donnerstag, 19. März, 12.55 Uhr: Bürgermeister von Mitterteich appelliert an die Vernunft

Der Bürgermeister der oberpfälzischen Stadt Mitterteich appelliert an die Vernunft seiner Mitbürger. Die Menschen sollen sich an die Ausgangssperre halten und beispielsweise Einkäufe auf das Notwendigste beschränken. In der 6.500-Einwohner-Stadt gilt seit Mittwochnachmittag eine Ausgangssperre, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die neue Situation müsse sich einspielen, sagt der Bürgermeister, der weitgehend auch aus dem Homeoffice arbeitet. Auch im Rathaus habe es einen Coronafall gegeben, seitdem stünden 20 Mitarbeiter unter Quarantäne, berichtet Grillmeier.

Donnerstag, 19. März, 12.54 Uhr: GEW fordert Regelung zur Anwesenheit von Lehrern in Schulen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert vom Kultusministerium klare Regelungen zur Anwesenheit von Lehrkräften in den eigentlich geschlossenen Schulen in Bayern. "Wir haben in den letzten beiden Tagen vermehrt Berichte von Kolleg*innen erhalten, die darstellen, dass sie in die Schulen zitiert werden, um an (nicht notwendigen) Besprechungen teilzunehmen", berichtete der Landesvorsitzende Anton Salzbrunn am Donnerstag in München. Zwar würden ältere und vorerkrankte Lehrer ausgenommen, "dennoch erschließt sich der GEW der Sinn dieser Maßnahmen nicht". Salzbrunn verwies darauf, dass die Schulen ja gerade zur Reduzierung der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 geschlossen worden seien. Präsenzzeiten für Lehrkräfte widersprächen den gesundheitspolitischen Notwendigkeiten und den Rechtsverordnungen der Landesregierung.

Die GEW forderte das Kultusministerium daher auf, klare Vorgaben zu machen nach dem Motto: "Nur noch absolut notwendige Präsenzen (beispielsweise zur Notbetreuung), der Rest auf digitalem Weg." Auch sollten die anstehenden Schuleinschreibung per Brief oder Mail organisiert werden, so dass die Eltern mit ihren Kindern nicht am Einschreibungstag zur Schule kommen müssten.

Donnerstag, 19. März, 12.51 Uhr: Lastwagenbauer MAN stoppt die Produktion

Der Lastwagenbauer MAN hat wegen der Coronavirus-Pandemie und ausbleibender Zulieferungen seine Produktion im Stammwerk München am Donnerstag eingestellt. "In den anderen Werken wird die Produktion individuell heruntergefahren", teilte das Unternehmen mit. Ab 23. März seien die deutschen Standorte in Kurzarbeit. Auch in den ausländischen Werken werde die Produktion zurückgefahren. Vertrieb und Service sollten "so lange es die Gesamtsituation zulässt" aufrechterhalten werden.

Donnerstag, 19. März, 12.50 Uhr: Milliardenschweres Corona-Hilfspaket vom Landtag beschlossen

Mit nur einer Enthaltung hat der Landtag ein milliardenschweres Hilfspaket für die bayerische Wirtschaft zur Überbrückung der Corona-Krise beschlossen. Die Fraktionen gaben am Donnerstag im Plenum grünes Licht für einen Nachtragshaushalt, der der Regierung unmittelbar Kreditermächtigungen von bis zu zehn Milliarden Euro ermöglicht. Die Schuldenbremse wird dafür ausgesetzt, dies sieht die Verfassung für "Naturkatastrophen oder außergewöhnlichen Notsituationen" ausdrücklich vor. Lesen Sie hierzu auch Milliardenschweres Corona-Hilfspaket im Eiltempo

Donnerstag, 19. März, 12.38 Uhr: Auch Adidas verschiebt Hauptversammlung

Auch der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller Adidas verschiebt wegen der Coronavirus-Pandemie seine Hauptversammlung. Die Verschiebung der eigentlich für den 14. Mai in Fürth geplanten Aktionärsversammlung gelte für unbestimmte Zeit, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Damit verzögert sich auch der Beschluss zur Auszahlung der Dividende für die Anteilseigner. Der Vorstand hatte eine Dividendenzahlung in Höhe von 3,85 Euro vorgeschlagen.

Adidas hatte bereits zuvor beschlossen, die firmeneigenen Einzelhandelsgeschäfte in Europa und Nordamerika vorübergehend zu schließen. In weiten Teilen der Asien-Pazifik-Region, Lateinamerika, Russland und weiteren Schwellenländern bleiben die Läden dagegen geöffnet. Für die Mitarbeiter bei Adidas gelten Reisebeschränkungen. Alle firmeneigenen Sportanlagen weltweit seien geschlossen, ebenso die Kindertagesstätte in der Firmenzentrale Herzogenaurach, hieß es.

Donnerstag, 19. März, 12.33 Uhr: Bislang noch keine Corona-Fälle in Bayerns Gefängnissen

Bayerns Justizvollzugsanstalten sind bislang vom Coronavirus verschont geblieben. Das teilte das Justizministerium auf Anfrage mit. Lesen Sie hierzu auch Bislang keine Corona-Fälle in Bayerns Gefängnissen.

Donnerstag, 19. März, 12.30 Uhr: Deggendorfer Sorgentelefon nicht erreichbar

Das Deggendorfer Sorgentelefon, das erst im Januar eingerichtet wurde, ist wegen der aktuellen Entwicklungen bis auf weiteres nicht erreichbar. Ältere und hilfsbedürftige Menschen können sich wegen Einkaufshilfen oder anderweitigen Unterstützungen jedoch an das städtische Netzwerk "Deggendorf hilft" wenden. Telefon: 0991/2960-444.

Donnerstag, 19. März, 12.16 Uhr: Automobilzulieferer Schaeffler drosselt Produktion

Der Automobilzulieferer Schaeffler wird wegen der Coronavirus-Pandemie seine Produktion drosseln. Gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung sei ein Maßnahmenpaket beschlossen worden, teilte Schaeffler am Donnerstag am Firmensitz in Herzogenaurach mit. Dazu gehöre auch Kurzarbeit. Die Maßnahmen würden standortspezifisch getroffen und angepasst an den jeweiligen Bedarf. 

"Die Ausbreitung des Corona-Virus stellt alle Unternehmen vor große Herausforderungen", sagte Vorstandschef Klaus Rosenfeld. Oberste Priorität sei, die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen, Lieferketten soweit wie möglich intakt zu halten und den Einfluss der Krise auf Kunden zu minimieren. "Das mit den Arbeitnehmervertretern verabschiedete Maßnahmenpaket leistet dazu einen wichtigen Beitrag", sagte Rosenfeld.

Donnerstag, 19. März, 11.45 Uhr: Prof. Dr. Hans-Werner Sinn zum Thema Corona-Ökonomie

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn, Vorsitzender des Ausschusses Ordnungspolitik im Wirtschaftsbeirat Bayern und ehemaliger Chef des ifo-Instituts, hat in einem Beitrag erläutert, was er infolge der Corona-Krise wirtschaftlich erwartet. Das Video hierzu finden Sie hier: Prof. Dr. Hans-Werner Sinn zur Corona-Ökonomie

Donnerstag, 19. März, 11.40 Uhr: Regierung plant milliardenschweres Hilfspaket

Die Folgen der Corona-Krise mit drastischen Einschnitten im öffentlichen Leben belasten viele Mini-Firmen und Solo-Selbständige massiv. Die Bundesregierung will ihnen nun helfen. Die Bundesregierung plant in der Coronakrise ein Hilfspaket von über 40 Milliarden Euro für Solo-Selbstständige und andere Kleinstfirmen. Lesen Sie hierzu auch Regierung plant milliardenschweres Hilfspaket

Donnerstag, 19. März, 11.15 Uhr: Wie sich die JVA Straubing gegen das Virus wappnet

Als "Bayerns sicherster Knast" wurde die JVA Straubing einst von der "Bild"-Zeitung bezeichnet. Doch wie sicher ist die Justizvollzugsanstalt in Zeiten der Corona-Pandemie? Anstaltsleiter Hans Jürgen Amannsberger schildert, wie sich die JVA gegen das Virus wappnet. Lesen Sie hierzu Wie sich die JVA Straubing gegen das Virus wappnet

Donnerstag, 19. März, 11.06 Uhr: Ausgangssperre in zwei Kommunen im Landkreis Wunsiedel

Eine Ausgangssperre wegen der Ausbreitung des Coronavirus gilt ab sofort in zwei oberfränkischen Kommunen im Landkreis Wunsiedel. Betroffen sind das Stadtgebiet und der Ortsteil Neuhaus in Hohenberg an der Eger. Auch für den Ortsteil Fischern, der zum Gemeindegebiet Schirnding gehört, gilt das Verbot. 

Donnerstag, 19. März, 10.56 Uhr: Söder fordert Hilfspaket und Aussetzung der EEG-Umlage

CSU-Chef Markus Söder verlangt vom Bund ein 100 bis 150 Milliarden Euro schweres Hilfspaket, um die Folgen der Corona-Krise für die Wirtschaft abzumildern. Zudem fordert der bayerische Ministerpräsident zunächst für die kommenden drei Monate die vollständige Aussetzung der Stromsteuer und der EEG-Umlage. Sollte die Corona-Krise nach dieser Frist noch nicht vorbei sein, dann auch für einen längeren Zeitraum.

Donnerstag, 19. März, 9.56 Uhr: Söder: Bayernweite Ausgangssperre denkbar

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus bringt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nun ganz konkret eine Ausgangssperre für den ganzen Freistaat ins Gespräch. Lesen Sie hierzu auch Söder: Bayernweite Ausgangssperre denkbar

Donnerstag, 19. März, 8.16 Uhr: Weitere Fälle im Landkreis Deggendorf

Wie das Landratsamt berichtet, gibt es im Landkreis Deggendorf sechs weitere bestätigte Infektionen. Die Zahl der bekannten Fälle im Landkreis liegt damit aktuell bei 27.

Mittwoch, 18. März, 19.12 Uhr: 14 Corona-Fälle insgesamt in Straubing - zwei davon sind im Krankenhaus

Aktuell sind insgesamt 14 Personen aus dem Stadtgebiet Straubing positiv auf das Corona-Virus getestet. Zwei Personen befinden sich derzeit in stationärer Krankenhausbehandlung, die übrigen Patienten befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Mittwoch, 18 März, 19.10 Uhr: Deutschland weitet Einreisebeschränkungen für EU-Bürger aus

Deutschland weitet die bereits an fünf Landesgrenzen geltenden Einreisebeschränkungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus nun auch auf Flüge und den Schiffsverkehr aus. Wie das Bundesinnenministerium am Mittwochabend mitteilte, dürfen auch EU-Bürger künftig nicht mehr per Flugzeug oder Schiff aus Österreich, Spanien, Italien, der Schweiz, Luxemburg und Dänemark nach Deutschland reisen. Wer aus einem EU-Staat kommt, darf aber noch auf einem deutschen Flughafen landen, wenn er von dort aus weiter in sein Heimatland reist. Lesen Sie hierzu mehr: "Deutschland weitet Einreisebeschränkungen für EU-Bürger aus"

Mittwoch, 18. März, 19.05 Uhr: Gemeinschaftsunterkunft in Landshut vorsorglich unter Quarantäne

Ein Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft in der Porschestraße in Landshut ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Der Betroffene wird in einem Krankenhaus versorgt. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft wurden am Mittwochabend vorsorglich unter Quarantäne gestellt.

Mittwoch, 18. März, 18.47 Uhr: Siebter Corona-Todesfall in Bayern

In Bayern ist ein siebter Mensch nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. "Bei diesem Todesfall handelt es sich nach Angaben des Landratsamtes Würzburg um einen über 90-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen", teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München am Mittwoch mit.

Insgesamt gibt es im Freistaat mindestens 1.798 Menschen, die positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden. Darin eingerechnet sind unter anderem die ersten 14 Infizierten, die mit dem Autozulieferer Webasto aus Gauting-Stockdorf in der Nähe Münchens in Zusammenhang standen.

Mittwoch, 18. März, 18.40 Uhr: Merkel appelliert in Coronakrise an Disziplin der Bürger

Eine Ausgangssperre verkündet die Kanzlerin nicht - noch nicht. Es werde aber täglich überprüft, ob schärfere Maßnahmen nötig sind, um das Coronavirus einzudämmen, sagt Merkel. Also: "Halten Sie sich an die Regeln." Lesen Sie hierzu auch "Merkel appelliert in Coronakrise an Disziplin der Bürger"

Mittwoch, 18. März, 18.24 Uhr: Österreich kontrolliert ab Mitternacht Grenze zu Deutschland

Österreich kontrolliert ab Donnerstag, 00.00 Uhr, aufgrund der Ausbreitung des neuen Coronavirus die Grenze zu Deutschland. Das bestätigte das österreichische Innenministerium am Mittwoch in Wien.

Mittwoch, 18. März, 18.06 Uhr: Vier weitere positive Corona-Fälle

Im Landkreis Straubing-Bogen sind am Mittwoch vier weitere bestätigte Fälle einer Infizierung mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) bekanntgeworden. Die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen im Landkreis Straubing-Bogen seit Ausbruch der Pandemie liegt damit nun bei 13.

Mittwoch, 18. März, 17.52 Uhr: Aktuell 14 Corona-Fälle im Landkreis Kelheim

Insgesamt sind es im Landkreis Kelheim aktuell 14 positive Fälle (mittlerer und südlicher Landkreis). 124 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne. Das Bürgertelefon wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen (täglich circa 250 Anrufe) und ist weiterhin unter der Rufnummer 09441/207 3112 erreichbar.

In Absprache mit den Gemeinden weisen wir darauf hin, dass die Wertstoffhöfe und –zentren sowie Bauschuttdeponien in Arnhofen, Asbach/Rohr, Bad Abbach, Haunsbach, Herrnwahlthann, Kelheim, Langquaid, Mainburg, Neustadt/Do., Painten, Rohr i. NB, Siegenburg, Teugn und Wildenberg ab Donnerstag, 19. März bis auf weiteres geschlossen sind.

Mittwoch, 18. März, 17.49 Uhr: Polizei kontrolliert verstärkt in der Oberpfalz

Seit heute gelten die neuen Öffnungszeiten für Ladengeschäfte des Einzelhandels und der Gastronomie auch in der Oberpfalz. Zudem dürfen grundsätzlich keine Veranstaltungen oder Versammlungen im öffentlichen Raum abgehalten werden. Davon betroffen sind sämtliche Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen, wie beispielsweise Spielplätze oder Bäder. Um eine Verbreitung des Corona-Virus und der damit einhergehenden Gefahr einer Ansteckung für die Bevölkerung einzudämmen, wurden derartige notwendige Maßnahmen zum Schutz aller Bewohnerinnen und Bewohner getroffen.

Die Polizei wird die Kontrollen in der gesamten Oberpfalz verstärken, um sicherzustellen, dass die Verbote und Untersagungen eingehalten werden. Ein Verstoß gegen die Allgemeinverfügung stellt immer den Tatbestand eines Vergehens, also eine Straftat, dar und ist damit schwerwiegender als eine Ordnungswidrigkeit. Die Kontrollen werden konsequent durchgeführt, allerdings weisen wir darauf hin, dass der Fokus auf der Sicherheit und dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor weiteren Ansteckungen liegt.

Mittwoch, 18. März, 17.20 Uhr: Was Arbeitnehmer in Zeiten des Coronavirus wissen sollten

In Zeiten des Coronavirus haben viele Arbeitnehmer rechtliche Fragen in Zusammenhang mit Ihrer Anstellung. Was ist Kurzarbeit? Wann darf man wegen Corona zu Hause bleiben? Wie sieht es mit Lohnfortzahlung im Quarantäne-Fall aus? Lars Reimer, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht bei der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Weinelt & Collegen in Regensburg, beantwortet diese Fragen und gibt Tipps rund um das Thema Beschäftigung. Lesen Sie hierzu das Interview "Arbeitsrecht: Was Arbeitnehmer wissen sollten"

Mittwoch, 18. März, 17.18 Uhr: Zehn Tipps gegen Langeweile während der Coronavirus-Krise

Seit Montag sind wegen der Coronavirus-Krise die Schulen in Bayern zu, seit Mittwoch haben die meisten Geschäfte geschlossen. Auch so gut wie alle Veranstaltungen sind inzwischen abgesagt worden. In unserem Artikel haben wir zehn Tipps zusammengesucht, was man gegen aufkommende Langeweile tun kann. Die Liste finden Sie hier.

Mittwoch, 18. März, 17.08 Uhr: Maßnahmen im Landshuter Verkehrsbund LAVV

Im Regionalbusverkehr des LAVV wird ab Montag, den 23.03.2020 bis zu den Osterferien, das heißt bis einschließlich Freitag, 3. April, auf den Ferienfahrplan (Merkmal „F“) umgestellt. Die speziell auf die Anforderungen der Schüler ausgerichteten Fahrten (Merkmal „S“) entfallen damit zwar, es bleibt aber ein Grundangebot bestehen, das die Mobilität ermöglicht. Wenn durch diese Fahrplanumstellung im Einzelfall Probleme auftreten, können sich die Fahrgäste an den jeweiligen Busunternehmer wenden. Im Bedienungsgebiet der Stadtwerke Landshut verkehren bereits seit 16. März keine Busse der Schüler- und Berufslinien. Das betrifft alle 500er-Linien in der Tarifzone 100 des LAVV.

Für alle anderen Linien (Stadt-, Abend- und Expresslinien) gilt neu: ab 18. März werden die Abendlinien (mit den Betriebszeiten 20.30 bis 0.20 Uhr von Montag bis Donnerstag und an Sonn- und Feiertagen, sowie 20.30 bis 5.20 Uhr an Freitagen und Samstagen) bis zunächst 19. April eingestellt.

Der übrige Verkehr fährt weiterhin regulär.

Um die Busfahrer und Fahrgäste vor Ansteckung zu schützen, ist bereits seit Anfang dieser Woche der Fahrscheinverkauf im Bus ausgesetzt. An der Haltestelle wird die vorderste Tür nicht mehr geöffnet, d.h. der Ein- und Ausstieg ist dort nicht mehr möglich. Die Fahrgäste werden gebeten, an der hinteren oder mittleren Tür ein- und auszusteigen. Nachdem die Vorverkaufsstellen zum Teil auch schließen mussten, besteht keine Notwendigkeit mehr, sich einen Fahrschein zu besorgen. Die Kontrollen im Bus sind derzeit ausgesetzt. Das Fahren ohne Fahrschein hat aufgrund der Ausnahmesituation keine negativen Folgen für den Fahrgast.

Mittwoch, 18. März, 17.06 Uhr: Bislang knapp 1.800 Corona-Fälle in Bayern

In Deutschland sind nun mehr als 10.000 Infektionen mit dem neuen Coronavirus nachgewiesen. Auch die Zahl der Todesfälle steigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit rund 3.800, Bayern mit knapp 1.800 und Baden-Württemberg mit mehr als 1.600 Fällen.

Mittwoch, 18. März, 16.40 Uhr: Erste Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen ausgesetzt

Aufgrund der aktuellen Entwicklung und der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus wird die Erste Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen zum Prüfungstermin Frühjahr 2020 mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Lesen Sie hierzu "Erste Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen ausgesetzt"

Mittwoch, 18. März, 16.37 Uhr: Pullman City verschiebt Saisonstart

Die Westernstadt Pullman City in Eging am See (Kreis Passau) verschiebt den Saisonstart von 27./28. März um gut vier Wochen voraussichtlich auf den 24./25./26. April. Aufgrund des geänderten Starts verschieben sich auch weitere Veranstaltungen in der Westernstadt. Die geänderten Zeiten auf der Homepage des Freizeitparks gelten momentan noch unter Vorbehalt.

Mittwoch, 18. März, 16.33 Uhr: Erste Ausgangssperre in Bayern verhängt

Das Landratsamt Tirschenreuth hat wegen der Verbreitung des Coronavirus für die Stadt Mitterteich eine Ausgangssperre verhängt. Es ist die erste Stadt in Bayern mit einer solchen Maßnahme. Sie soll bis zum 2. April dauern, wie die Behörde mitteilte. Lesen Sie hierzu mehr: Erste Ausgangssperre und neues Infektionsschutzgesetz in Bayern

Mittwoch, 18. März, 16.12 Uhr: Sechster Corona-Todesfall in Bayern

In Bayern ist ein sechster Mensch nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. "Bei diesem Todesfall handelt es sich nach Angaben des Landratsamtes Landsberg am Lech um einen 71-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen", teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München am Mittwoch mit.

Insgesamt gibt es im Freistaat mindestens 1.798 Menschen, die positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden. Darin eingerechnet sind unter anderem die ersten 14 Infizierten, die mit dem Autozulieferer Webasto aus Gauting-Stockdorf in der Nähe Münchens in Zusammenhang standen.

Mittwoch, 18. März, 16.10 Uhr: Ab sofort keine Patientenbesuche mehr im Klinikum St. Elisabeth in Straubing

Wegen der sich verschärfenden Lage um die Corona.-Virusausbreitung gilt ab sofort und für unbestimmte Zeit ein Verbot für Patientenbesuche im Klinikum St. Elisabeth. Ausnahmen können nur nach vorheriger telefonischer Abstimmung mit der Station des Patienten erfolgen – z.B. um notwendige Wäsche oder Hygieneartikel zu bringen oder zum Besuch eines schwer erkrankten Angehörigen. Minderjährigen Besuchern wird mit sofortiger Wirkung der Zugang zum Klinikum untersagt.

Mittwoch, 18. März, 15.42 Uhr: Landesamt: 446 neue Infektionen mit Coronavirus

In Bayern haben sich weitere 446 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Erlangen am Mittwoch auf seiner Homepage mit. Insgesamt gibt es im Freistaat damit mindestens 1798 Menschen, die positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden.

Mittwoch, 18. März, 15.42 Uhr: Zahl der Infizierten im Kreis Regen steigt weiter

Die Zahl der an COVID-19 erkrankten Personen im Landkreis Regen liegt momentan bei 20. Weiterhin werden am Landratsamt Regen täglich rund 40 Personen getestet. Es werden nur Personen mit einem begründeten Verdacht getestet. 

Mittwoch, 18. März, 15.40 Uhr: Spielplätze in Deggendorf sind gesperrt

Mit Allgemeinverfügung vom 16. März untersagt der Freistaat Bayern den Betrieb von Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens dienen. Dazu zählen auch Spiel- und Bolzplätze. Die Stadt Deggendorf weist ausdrücklich darauf hin, dass die städtischen Spielplätze bis Donnerstag, 19. April, nicht genutzt werden dürfen. Betroffen von der Anordnung ist auch die Strandbar im Donaupark. Sie wird in der aktuellen Situation nicht aufgestellt.

Mittwoch, 18. März, 15.03 Uhr: Audi beantragt Kurzarbeit

Audi hat für die Standorte Ingolstadt und Neckarsulm Kurzarbeit angekündigt. In beiden deutschen Werken stehen die Bänder ab nächster Woche still.

Mittwoch, 18. März, 15.03 Uhr: Landtag im Kampf gegen Corona einig

Im Kampf gegen die Corona-Krise gibt es im Landtag fraktionsübergreifend große Einigkeit über deutlich umfassendere Befugnisse für die Staatsregierung. In einem neuen bayerischen Infektionsschutzgesetz sollen unter anderem mögliche Beschlagnahmungen von medizinischem Material und ein erleichterter Zugriff auf medizinisches und pflegerisches Personal geregelt werden. Bei einem Treffen von Ministerpräsident Markus Söder und Staatskanzleichef Florian Herrmann (beide CSU) mit allen Fraktionschefs wurde am Mittwoch nach Angaben von Teilnehmern Einvernehmen über den Gesetzentwurf erzielt - mit einigen Änderungen. Lesen Sie hierzu auch Landtag im Kampf gegen Corona einig - Keine Schnellschüsse

Mittwoch, 18. März, 14.32 Uhr: Abfallentsorgung in Landshut ist gesichert

Um im Fall einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus die Einsatzbereitschaft der Bauamtlichen Betriebe und des Stadtgartenamts, insbesondere in den zwingend notwendigen Bereichen der Abfallentsorgung und der Verkehrssicherungspflicht, sicher zu stellen, erfolgt ab sofort ein gestaffelter Personaleinsatz in diesen städtischen Dienststellen. Dadurch kommt es bei nicht zwingend notwendigen Arbeiten wie beispielsweise der Straßenreinigung oder der Pflege von Grünflächen zu Einschränkungen. Freilich wird aber weiterhin alles versucht, die Wochenendreinigung im Innenstadtbereich sowie Leerungen der Grüngutcontainer aufrecht zu erhalten. Das Baureferat bittet um Verständnis.

Mittwoch, 18. März, 14.21 Uhr: Kreisklinik Wörth an der Donau trifft Vorkehrungen

Auch die Kreisklinik Wörth an der Donau rüstet sich für die zu erwartende Aufnahme von Patienten mit einer Coronainfektion. Dort, wo es vertretbar ist, werden ab sofort Einschränkungen bei der Patientenversorgung vorgenommen, planbare Behandlungen und Operationen werden zurückgestellt, ambulante Sprechstunden müssen entfallen. Zum Schutz der Patienten und des Personals sind Patientenbesuche ab sofort generell verboten – Ausnahmen sind nur in dringenden Fällen und nach Rücksprache mit der Station möglich. Die Notfallversorgung ist nicht betroffen, sie wird jederzeit gewährleistet. Das medizinische Versorgungszentrum behandelt ambulante pneumologische Notfälle während der üblichen Sprechzeiten. Der geänderte Modus gilt bis zu einer Neubewertung der Situation. Eine umfassende Information der Patienten aufgrund der aktuellen Situation wird sichergestellt. Für alle geplanten Behandlungen oder sonstigen Terminvereinbarungen gilt, dass alle betroffenen Patienten telefonisch unterrichtet werden. Es erfolgen keine Terminänderungen, ohne dass die Patienten darüber informiert werden. Die Kreisklinik bittet um Verständnis für die getroffenen Regelungen und auch für deren Kurzfristigkeit. Die Neuregelungen sollen bewirken, dass Ressourcen geschont und Kapazitäten frei gemacht werden für die zu erwartende Aufnahme von Patienten mit Covid-19-Erkrankungen.

Mittwoch, 18. März, 14.16 Uhr: Rewe-Süd will Kassierer mit Plexiglaswänden schützen

Zum Schutz vor dem Coronavirus sitzen die Kassierer in bayerischen Rewe-Filialen künftig hinter Plexiglasscheiben. Die Schutzwände seien 1,5 Meter hoch und von Donnerstag an werde landesweit mit dem Aufbau in den Geschäften begonnen, sagte Volker Hornsteiner, Vorsitzender der Geschäftsleitung Region Süd REWE Group, am Mittwoch in Eitting bei München.

Mittwoch, 18. März, 14.10 Uhr: Kaum Passagiere in München von Einreisestopp betroffen

Vom neuen Einreisestopp für Nicht-EU-Bürger wegen des Coronavirus sind bisher in München nur wenige Menschen betroffen. Am Flughafen der Landeshauptstadt habe am Mittwoch eine niedrige zweistellige Zahl an Passagieren zurückgewiesen werden müssen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Fluggäste, die nicht nach Deutschland einreisen dürfen, werden dem Polizeisprechers zufolge im Regelfall mit der derselben Maschine wieder zurückgeschickt.

Mittwoch, 18. März, 13.49 Uhr: Fünf weitere Fälle in Regensburg bestätigt

Im Landkreis Regensburg gibt es weitere fünf bestätigte Coronavirus-Fälle. Das teilte die Pressestelle des Landkreises am Mittwochnachmittag mit. Lesen Sie hierzu auch: Fünf weitere Corona-Fälle in Regensburg

Mittwoch, 18. März, 13.23 Uhr: Zugang zum Landratsamt Regensburg nur noch mit Termin möglich

Die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie macht es notwendig, das Landratsamt Regensburg ab sofort für den Besucherverkehr zu schließen. Der Dienstbetrieb des Amtes wird nicht eingestellt, er wird aber deutlich eingeschränkt. Der Zugang zum Landratsamt ist ab sofort nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. An den beiden Eingängen findet eine Zugangskontrolle statt. Termine können telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden.

Mittwoch, 18. März, 13 Uhr: Karte der bestätigten Fälle nach Länder

Die amerikanische Johns Hopkins University Press hat eine Karte mit den bestätigten Fällen nach Ländern ins Netz gestellt. Die Karte der Johns Hopkins University findet sich hier.  

Mittwoch, 18. März, 12.50 Uhr: Söder: Alle sollen sich an Auflagen halten

Im Kampf gegen die Corona-Krise hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Menschen in Bayern dringend aufgerufen, sich an die neuen Auflagen und Beschränkungen zu halten. Bei all diesen Maßnahmen setze man nun erst einmal auf die Einsicht der Bevölkerung, sagte Söder am Mittwoch in Eitting bei München. Lesen Sie hierzu auch Söder: Alle sollen sich an Auflagen halten

Mittwoch, 18. März, 12 Uhr: Securities vor dem Plattlinger Edeka

Ungewohntes Bild vor dem Edeka in Plattling: Dort sind seit Anfang der Woche Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes im Einsatz. Sie sollen sicherstellen, dass sich nicht zu viele Menschen auf einmal im Markt aufhalten. 

Mittwoch, 18. März, 10.39 Uhr: BMW stoppt Betrieb in europäischen Werken

BMW stoppt wegen der Ausbreitung des Coronavirus seine Autoproduktion in Europa für vier Wochen. Vorstandschef Oliver Zipse sagte am Mittwoch in München: "Ab heute fahren wir unsere europäischen Automobilwerke und das Werk Rosslyn in Südafrika herunter. Die Produktionsunterbrechung wird voraussichtlich bis zum 19. April eingeplant."

Mittwoch, 18. März, 10.25 Uhr: Merkel spricht heute Abend im Fernsehen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die Bevölkerung heute Abend in einer Fernsehansprache über die Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Coronakrise informieren. Die aufgezeichnete Ansprache werde im ZDF nach der heute-Sendung und in der ARD nach der Tagesschau gegen 20.15 Uhr ausgestrahlt, hieß es am Mittwoch in Regierungskreisen. Zuerst hatte die "Süddeutsche Zeitung" über die Fernsehansprache berichtet.

Mittwoch, 18. März, 9.39 Uhr: Bayern verschiebt Start der Abiturprüfungen

Wegen des Coronavirus wird in Bayern der Beginn der Abiturprüfungen vom 30. April auf den 20. Mai 2020 verschoben. Das teilte das Kultusministerium in München mit. Lesen Sie hierzu auch Bayern verschiebt Start der Abiturprüfungen.

Mittwoch, 18. März, 9.20 Uhr: Söder schließt Ausgangssperren nicht aus

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat Ausgangssperren auch für Bayern erneut nicht ausgeschlossen. "Wir machen alles, was zeitlich angemessen ist", sagte Söder am Mittwoch "Antenne Bayern". Er betonte aber: "Ich kann es zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausschließen."

Man hoffe sehr, dass die bisher getroffenen Maßnahmen wirkten. Söder rief deshalb die Menschen in Bayern auf, sich an die Beschränkungen zu halten. "Wenn jeder mitmacht, dann haben wir eine gute Chance." Söder stufte die Medien in dem Interview ebenfalls als "kritische Infrastruktur" ein - das ist eine Zugangsvoraussetzung für die Notfallbetreuung von Kindern an den Schulen und Kitas. "Die Medien spielen jetzt eine ganz wichtige Rolle, ernsthaft aufzuklären, aber auch ein bisschen Mut zu machen", sagte der Ministerpräsident.

Dienstag, 17. März, 21.01 Uhr: EU-Staaten einigen sich auf Einreiseverbot

Die Europäische Union macht die Schotten dicht. Wer nicht Bürger eines EU-Staates ist, soll im Regelfall nicht mehr einreisen dürfen. Auch EU-Bürger dürfen nur noch durch Deutschland durchreisen.

Zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus haben Deutschland und die anderen EU-Staaten ein weitreichendes Einreiseverbot für Bürger der allermeisten Nicht-EU-Staaten vereinbart. Das erklärten EU-Ratschef Charles Michel und Kanzlerin Angela Merkel am Dienstagabend nach einer Videoschalte der EU-Staats- und Regierungschefs in separaten Pressekonferenzen. Die Regelung solle zunächst für 30 Tage gelten und die Ausbreitung des Virus begrenzen.

Mehr dazu im Artikel "EU-Staaten einigen sich auf Einreiseverbot"

Dienstag, 17. März, 19.57 Uhr: BMW-Vorstand will Ausblick geben

Vor kurzem plante BMW noch, dieses Jahr noch mehr Autos zu verkaufen, vor allem mehr Elektroautos und mehr profitable Luxusautos. Aber die weltweite Coronavirus-Pandemie macht die meisten Pläne gerade zu Makulatur. Am Mittwoch um 10 Uhr will der Konzernvorstand sagen, wie es jetzt weitergeht. Mehr dazu lesen Sie hier im Artikel "BMW-Vorstand will Ausblick geben"

Dienstag, 17. März, 18.54 Uhr: Zwei neue Corona-Fälle in der Stadt Straubing

Das Gesundheitsamt hat die Corona-Fälle für die Stadt Straubing aktualisiert. Insgesamt zwei Personen aus dem Stadtgebiet wurden am Dienstag positiv auf das Virus getestet. Die aktuelle Zahl liegt somit bei acht Erkrankten im Stadtgebiet Straubing. Auch die neu hinzugekommenen Fälle befinden sich mittlerweile in häuslicher Quarantäne, entsprechende Kontaktpersonen werden ermittelt.

Dienstag, 17. März, 18.38 Uhr: Haushaltsausschuss billigt milliardenschweres Corona-Hilfspaket

Das von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angekündigte Zehn-Milliarden-Euro-Hilfspaket für die bayerische Wirtschaft wegen der Corona-Krise hat im Eiltempo eine entscheidende Hürde genommen: Der Haushaltsausschuss des Landtags billigte die Pläne am Dienstag - und zwar einstimmig, wie der Ausschussvorsitzende Josef Zellmeier (CSU) anschließend berichtete. Alle fünf anwesenden Fraktionen - CSU, Freie Wähler, Grüne, SPD und FDP - hätten dem Paket zugestimmt. Die AfD, die in der Sitzung entschuldigt fehlte, hatte nach Angaben Zellmeiers schon im Vorfeld Zustimmung signalisiert.

An diesem Donnerstag soll der gesamte Nachtragshaushalt inklusive des Zehn-Milliarden-Pakets in einer Plenarsitzung des Landtags endgültig beschlossen werden. Dafür wird die Schuldenbremse für ein Jahr außer Kraft gesetzt, weil die Staatsregierung faktisch zehn Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen muss. Ab dem Jahr 2024 muss diese Summe dann, entsprechend der Vorgabe in der Landesverfassung, getilgt werden.

Dienstag, 17. März, 18.35 Uhr: Elf neue Corona-Fälle im Landkreis Deggendorf

Am Dienstag sind dem Gesundheitsamt Deggendorf elf weitere Fälle mit einer positiven Testung mitgeteilt worden. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Elf neue Corona-Fälle im Landkreis Deggendorf".

Dienstag, 17. März, 18.16 Uhr: Drei neue Corona-Fälle im Landkreis Straubing-Bogen

Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es seit Dienstag drei weitere bestätigte Fälle mit einer Infizierung mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2). Damit gibt es seit Dienstag insgesamt sechs neue Fälle, die Gesamtzahl im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie liegt bei neun. Die drei neu positiv getesteten Personen befinden sich allesamt in häuslicher Quarantäne.

Dienstag, 17. März, 18 Uhr: Bürgerbüro und Ausländerbehörde in Landshut sagen Online-Termine ab

Wegen der vorläufig zweiwöchigen Schließung der beiden Rathäuser in Landshut müssen auch die Termine im Bürgerbüro und in der Ausländerbehörde, die über die Online-Terminvergabe vereinbart wurden, abgesagt werden. Ausnahme: Sollte es sich um eine unaufschiebbare und wichtige Angelegenheit handeln, die ein persönliches Erscheinen im Rathaus erfordert, wird darum gebeten, das Anliegen vorab telefonisch oder per E-Mail mit der entsprechenden Dienststelle zu klären.

Dienstag, 17. März, 17.31 Uhr: Auswirkungen beim ÖPNV im Landkreis Deggendorf

Für den ÖPNV des Landkreises Deggendorf wurden folgende Regelung getroffen:

  • In dieser Woche (KW 12/20) fahren die Busse der Verkehrsgemeinschaft Landkreis Deggendorf (VLD) nach regulärem Fahrplan. Ausnahme: Die Linie 4116 (Fa. Hansbauer) fährt ab sofort nach Ferienfahrplan.
  • Ab nächster Woche (KW 13/20) fahren die Busse der Verkehrsgemeinscaft Landkreis Deggendorf (VLD) nach dem Ferienfahrplan.
  • Das Rufbusangebot bleibt bis auf weiteres im vollen Umfang bestehen

Dienstag, 17. März, 17.29 Uhr: Bauern sorgen sich wegen fehlender Erntehelfer

In den Läden sind die Gemüseregale leergeräumt. Nun sorgen sich die Bauern um die nächste Ernte - wegen der geschlossenen Grenzen. Die Bauern warnen wegen der geschlossenen Grenzen vor Engpässen bei der Ernte. Rumänische und polnische Erntehelfer dürfen derzeit wegen der Ausbreitung des Coronavirus nicht einreisen. "Um die Versorgung unserer Bevölkerung mit Obst und Gemüse auch im Ausnahmezustand weiter garantieren zu können, brauchen Sonderkulturbetriebe ihre bewährten Saisonarbeiter aus dem Ausland", teilte der Bayerische Bauernverband (BBV) am Dienstag mit. "Eine Lösung der Situation ist dringend erforderlich." Mehr dazu lesen Sie hier: "Bauern sorgen sich wegen fehlender Erntehelfer"

Dienstag, 17. März, 15.35 Uhr: Aktuelle Situation im Kreis Dingolfing-Landau

Im Landkreis Dingolfing-Landau gibt es aktuell 14 bestätigte Corona-Fälle (Stand: 17. März, 15 Uhr). Bisher ist es gelungen, die Infektionskette in jedem Fall nachzuvollziehen. Hauptsächlich hatten sich die Betroffenen in Risikogebieten infiziert. Im weiteren Verlauf waren jeweils Kontakte zur ursprünglichen Infektionsquelle nachweisbar. 

Am Landratsamt wurde bereits vor einer Woche ein Bürgertelefon eingerichtet. Zwischen 8 bis 16 Uhr werden Fragen besorgter Bürger beantwortet. Über 450 Anrufer haben von dieser Möglichkeit bereits Gebrauch gemacht. Das Bürgertelefon ist unter der Nummer 08731/87200 erreichbar.

Die Schuleinschreibungen an den Grundschulen werden im vorgesehenen Zeitraum abgehalten. Der Ablauf wird allerdings in veränderter Form stattfinden - in der Regel ohne persönliche Anwesenheit an der Schule. Eine entsprechende Information über Zeitpunkt und Ablauf geht von den Grundschulen an die betroffenen Erziehungsberechtigten.

Dienstag, 17. März, 15.25 Uhr: Fußball-EM um ein Jahr auf Sommer 2021 verschoben

Die Europäische Fußball-Union hat die EM 2020 aufgrund der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr in den Sommer 2021 verschoben. Die Entscheidung traf das UEFA-Exekutivkomitee nach mehreren Krisensitzungen am Dienstag.

Dienstag, 17. März, 15.22 Uhr: Netzwerk „Deggendorf hilft“

Um die Grundversorgung älterer Menschen, Hilfsbedürftiger und chronisch Kranker, die auf ärztliche Empfehlung Menschenansammlungen meiden sollen, zu unterstützen, wird die Stadtverwaltung ab 18. März einen Einkaufsservice anbieten. Wer nicht selbst zum Einkaufen gehen kann, wird mit Grundnahrungsmitteln, Obst, Gemüse, H-Milch oder Hygieneartikeln für ein bis zwei Personen in Höhe von maximal 50 Euro versorgt. Die Kosten für den Einkauf müssen direkt bei der Abgabe der Waren in bar beglichen werden. Wer die Einkaufshilfe in Anspruch nehmen will, kann sich beim Netzwerk „Deggendorf hilft“ von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr unter 0991/2960-444 oder per Email unter deggendorfhilft@deggendorf.de melden.

Für die Deggendorfer Unternehmen, Gewerbetreibenden und Betriebe ist die Wirtschaftsförderung der Stadt Deggendorf unter dem Unternehmertelefon 0991/2960-599 oder per Email unter wirtschaftsfoerderung@deggendorf.de erreichbar.

Dienstag, 17. März, 14.47 Uhr: Covid-19-Infektionen im Landkreis Regen 

Die Zahl der an COVID-19 erkrankten Personen im Landkreis Regen liegt momentan bei 18 Personen. Auf der Karte sehen Sie, in welchen Gemeinden Infizierte leben.

Dienstag, 17. März, 14.09 Uhr: Spahn: Corona-Ausbreitung hat mit Rückkehrern aus Skiurlaub zu tun

Die aktuelle Verbreitung des Coronavirus geht nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auch auf Kontakte in Skigebieten zurück. "Das Ausbruchsgeschehen, das wir im Moment haben, hat viel zu tun mit den Rückkehrern aus dem Skiurlaub", sagte der CDU-Politiker am Dienstag in München. Er verwies etwa auf Südtirol, Österreich und die Schweiz.

Das Risiko, das aus dem regen Austausch in Skigebieten entstanden sei, solle man nicht unterschätzen. Etwa auch das Ausbruchsgeschehen in Dänemark habe damit zu tun. Spahn bekräftigte daher den Aufruf an Heimkehrer aus diesen Skigebieten, möglichst zwei Wochen zu Hause zu bleiben.

Dienstag, 17. März, 14.08 Uhr: Nur noch dringende Gerichtsverfahren abhalten

Wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus sollen an bayerischen Gerichten nach dem Willen des Justizministeriums so wenig Verhandlungen wie möglich stattfinden. "Das bayerische Justizministerium hat den Gerichten, die in richterlicher Unabhängigkeit entscheiden, empfohlen, nur noch in eiligen und dringenden Fällen Verhandlungstermine durchzuführen", teilte eine Sprecherin am Dienstag mit. Zahlreiche Verhandlungstermine an vielen Gerichten im Freistaat wurden schon abgesagt. Schon am Montag hatte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof mitgeteilt, dass an Verwaltungsgerichten der Sitzungsbetrieb bis zum Monatsende komplett eingestellt werden soll.

Dienstag, 17. März, 14.07 Uhr: EM 2020 soll ins kommende Jahr verlegt werden

Die EM 2020 soll wegen des Coronavirus in den Sommer 2021 verschoben werden. Betroffen sind zwölf Gastgebernationen, 24 Teilnehmer und Millionen Fans. Noch ist unklar, wie der Modus aussehen soll. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 17. März, 13.48 Uhr: Sparkassen: Bargeldversorgung ist gesichert - einzelne Filialen zu

Die bayerischen Sparkassen sehen weder die Bargeldversorgung noch den Zahlungsverkehr durch die Verbreitung des Coronavirus gefährdet. "Die Bargeldversorgung ist weiterhin gesichert", betonte der Präsident des Sparkassenverbands Bayern, Ulrich Netzer, am Dienstag in München. Alle wichtigen Finanztransaktionen wie Bargeldverfügungen oder Überweisungen könnten "weiter wie immer abgewickelt werden".

Allerdings könnten die Sparkassen nicht in allen 2195 Geschäftsstellen mit Personal den Betrieb vollständig aufrechterhalten, wie Netzer erklärte. Wo Mitarbeiter beispielsweise durch Quarantänemaßnahmen oder wegen fehlender Kinderbetreuung fehlten, blieben einzelne Geschäftsstellen geschlossen. Das bedeute aber nicht, dass man seine Bankgeschäfte nicht tätigen könne.

Besonders wichtig wird nach Ansicht des Verbandspräsidenten nun Online- und Telefonbanking. In den Servicecentern für das Telefonbanking habe man dafür die Kapazitäten aufgestockt. Auch viele Beratungen würden telefonisch durchgeführt.

Zudem bereiten sich die Sparkassen auf die Abwicklung der staatlichen Förderprogramme vor. Die Mittel aus Liquiditäts- und Kredithilfen sollten schnell und reibungslos weitergegeben werden, sobald die Umsetzung starte, sagte Netzer.

Dienstag, 17. März, 13.28 Uhr: Betrüger nutzen Coronavirus für ihre Zwecke

Betrüger nutzen die Furcht vor dem Coronavirus für ihre kriminellen Zwecke. Deshalb warnt das Polizeipräsidium Oberpfalz und gibt Tipps, die Sie in unserem Artikel "Betrüger nutzen Coronavirus für ihre Zwecke" nachlesen können.

Dienstag, 17. März, 13.22 Uhr: Verwaltungen bitten darum, Telefon oder Mail zu nutzen

Immer mehr Stadtverwaltungen und Behörden wenden sich an die Bürger mit der Bitte, sich zunächst fernmündlich an die Mitarbeiter zu wenden, so etwa das Landratsamt Cham. Um die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes vor Infektionen zu schützen und den Dienstbetrieb fortführen zu können, bittet das Landratsamt darum, verstärkt Brief, Telefon und E-Mail zu nutzen. Wenn persönliche Vorsprachetermine notwendig sind, muss in jedem Fall vorab eine telefonische Terminvereinbarung erfolgen. Die vorherige Anmeldung ist vor allem auch in publikumsintensiven Bereichen wie der Zulassungsstelle, der Führerscheinstelle und dem Ausländeramt erforderlich. Die anstehende Verlängerung der Jagdscheine wird schriftlich erfolgen.

Dienstag, 17. März, 12.33 Uhr: Bayern ordnet 400 Beamte wegen Corona-Krise in Gesundheitsbehörden ab

Zur Entlastung des medizinischen Personals bei den bayerischen Gesundheitsbehörden in der Corona-Krise will die Staatsregierung 400 Beamte aus anderen Behörden zeitweise abordnen. Die Mitarbeiter sollen aus Behörden abgezogen werden, die derzeit wegen der Krise weniger zu tun haben, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag in München. Denkbare Tätigkeiten wären etwa organisatorische Aufgaben und die Arbeit an Telefon-Hotlines.

Dienstag, 17. März, 12.28 Uhr: Ostern zu Hause in Bayern verbringen

Zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Menschen im Freistaat aufgerufen, über Ostern und in den Osterferien nicht zu verreisen, auch nicht innerhalb Deutschlands. Ostern solle in diesem Jahr in Bayern verbracht werden, und zwar am besten daheim, sagte Söder am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München.

Dienstag, 17. März, 12.24 Uhr: Söder will Sonder-Fahrspuren an Grenzen für Lebensmittellieferungen

Zur Sicherung der Lebensmittelversorgung in der Corona-Krise soll es an den Grenzen Sonderspuren für entsprechende Transportfahrzeuge geben. Dies kündigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag in München nach einer Sitzung des Kabinetts an. Denkbar seien "grüne Spuren an den Grenzen für die Lebensmittellieferungen", sagte Söder. Zugleich rief Söder alle Menschen auf, auf Hamsterkäufe zu verzichten. Die Versorgung sei zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

Dienstag, 17. März, 12.22 Uhr: Straubinger Einkaufsnacht "Schlaflos" ist abgesagt

Die beliebte Straubinger Einkaufs- und Kulturnacht "Schlaflos" wird am 8. Mai nicht stattfinden. Das teilte die Stadt Straubing am Dienstag mit. Grund für die Absage ist die zunehmende Verbreitung des Coronavirus. Bereits zuvor waren deswegen zahlreiche Veranstaltungen in der Stadt abgesagt worden waren. Mehr hierzu lesen Sie unter Einkaufsnacht "Schlaflos" im Mai ist abgesagt

Dienstag, 17. März, 12.21 Uhr: Bayerischer Flüchtingsrat fordert in Corona-Krise Verzicht auf Abschiebungen

Der Bayerische Flüchtlingsrat fordert in der Corona-Krise einen besseren Schutz von Flüchtlingen und Mitarbeitern in Asyl-Unterkünften - und den Verzicht auf Abschiebungen. Die Organisation verlangt neben einer gesicherten Gesundheitsversorgung, alle Termine bei Behörden abzusagen, Fristen in Asylverfahren aufzuheben, Ausweispapiere unbürokratisch zu verlängern und Abschiebungen auszusetzen.

"Wir haben nach Überwindung der aktuellen Corona-Krise wieder Zeit, um über humane Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Bayern, faire Asylverfahren und eine menschenwürdige Behandlung in den Behörden zu streiten", sagte der Sprecher des Flüchtlingsrates, Alexander Thal, in einer Mitteilung vom Dienstag. "Aber in der aktuellen Notsituation muss der Infektionsschutz für Flüchtlinge und Personal in Unterkünften, Behörden und Gerichten Vorrang haben."

Flüchtlinge seien in den Gemeinschaftsunterkünften und Ankerzentren besonders von einer Infektion mit dem Coronavirus bedroht, hieß es in der Mitteilung weiter. Sei das Virus dort erstmal angekommen, lasse sich eine Ausbreitung kaum verhindern. Weder könne ein Sicherheitsabstand eingehalten werden, noch könnten soziale Kontakte vermieden werden. "Wer sich Gemeinschaftsküchen teilt, in Mehrbettzimmern wohnt, aus derselben Kantine versorgt wird und die Sanitäranlagen gemeinsam nutzt, ist immer mit anderen Menschen in Kontakt."

Dienstag, 17. März, 12.18 Uhr: Bayern schränkt Hotelbetrieb ein: Für Touristen geschlossen

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus schränkt Bayern nun auch den Betrieb von Hotels ein: Diese dürfen nur noch notwendige Übernachtungen anbieten und keine Touristen mehr beherbergen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München mitteilte. Damit setzt der Freistaat in diesem Punkt eine Verabredung von Bund und Ländern vom Montagabend um.

Dienstag, 17. März, 12.15 Uhr: Gemeindetag: Coronavirus wird nicht durch Trinkwasser übertragen

Das Coronavirus wird nicht durch Trinkwasser übertragen - darauf weist der Bayerische Gemeindetag hin. "Trinkwasser in Bayern ist und bleibt ein gesundes Lebensmittel", teilte der Gemeindetag am Dienstag mit. In der Regel werde zur Gewinnung des Trinkwassers Grundwasser genutzt. Das Grundwasser verlaufe lange im Boden, dort sei es gut gegen Verunreinigungen und Viren geschützt. Trinkwasserversorger, die Oberflächenwasser oder Quellen verwenden, würden das Wasser in einem mehrstufigen Verfahren aufbereiten und desinfizieren.

Dienstag, 17. März, 12.06 Uhr: Bayreuther Festspiele sollen stattfinden

Die Bayreuther Festspiele sollen trotz der Ausbreitung des Coronavirus stattfinden. "Wir sind voller Optimismus, dass sich die Situation bessert", teilte das Pressebüro der Festspiele am Dienstag mit. Eine Absage wäre ein "Supergau". Der Online-Sofortkauf der Tickets werde aber sicherheitshalber von Ende März auf Ende Mai verschoben.

Dienstag, 17. März, 11.41 Uhr: Bayerischer Einzelhandel befürchtet Pleitewelle

Angesichts der geplanten Einschränkungen für den bayerischen Einzelhandel von Mittwoch an befürchtet die Branche eine Pleitewelle. "Wenn sich die Lage so weiterentwickelt, haben wir ab April die ersten Insolvenzen", sagte ein Sprecher des Handelsverbands Bayern am Dienstag. "Gerade kleinen, inhabergeführten Betrieben, steht das Wasser bis zum Hals." Schon zuletzt seien die Umsätze durch die Auswirkungen des Coronavirus um 30 bis 40 Prozent eingebrochen und die von Bayern und Bund beschlossenen Hilfen reichten "bei weitem nicht aus". Lesen Sie hierzu auch Bayerischer Einzelhandel befürchtet Pleitewelle

Dienstag, 17. März, 11.44 Uhr: Fälle Fünf und Sechs im Landkreis Straubing-Bogen

Wie das Landratsamt meldet, gibt es im Landkreis Straubing-Bogen zwei neue bestätigte Infektionen. Dabei handelt es sich um einen 30-jährigen Mann mit leichten Symptomen, der seit 11. März erkrankt ist und um einen 35-jährigen Mann, der sich vermutlich in Frankreich angesteckt hat. Auch er hat leichte Symptome und befindet sich in häuslicher Quarantäne.

Dienstag, 17. März, 11.40 Uhr: Audi stoppt Produktion ab Montag

Die VW-Tochter Audi fährt ihre Werke in Ingolstadt, Neckarsulm, Belgien, Mexiko und Ungarn bis Ende dieser Woche schrittweise komplett herunter. Angesichts der deutlich verschlechterten Absatzlage und der sich abzeichnenden Unsicherheit der Teileversorgung der Werke "wird es an den meisten Standorten des Volkswagen-Konzerns zu Produktionsunterbrechungen kommen", teilte Audi am Dienstag mit. Lesen Sie hierzu auch Audi stoppt Produktion ab Montag

Dienstag, 17. März, 11.31 Uhr: Viele bayerische Tafeln müssen wegen des Coronavirus schließen

Die Auswirkungen des Coronavirus machen auch vor den Tafeln keinen Halt. Von den rund 160 bayerischen Tafeln, die Bedürftige mit Lebensmitteln und Mahlzeiten versorgen, haben am Dienstagvormittag schon 40 geschlossen. Tendenz steigend.

Der Grund sei vor allem das meist hohe Alter der ehrenamtlichen Mitarbeiter und Gäste. Ältere Menschen gehören zu den durch das Coronavirus besonders gefährdeten Personen. "Eine große Zahl der bayerischen Tafeln wird temporär geschlossen werden müssen", befürchtet Peter Zilles, Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes der Tafel Bayern.

Trotz der schwierigen Situation könnten Tafeln den Betrieb in großen Städten wie München, Erlangen, Nürnberg, Regensburg und Augsburg bisher mit entsprechenden Anpassungen aufrecht erhalten, sagte Zilles. So gebe es nun Ausgaben vor den Räumlichkeiten statt im Innern und es würden statt Gruppen jeweils nur einzelne Personen zur Ausgabe gelassen. Zudem werden beispielsweise in München und Erlangen Schüler und Studenten eingelernt, die sich als Freiwillige melden.

Dienstag, 17. März, 11.23 Uhr: Einzelhandel befürchtet Pleitewelle

Angesichts der geplanten Einschränkungen für den bayerischen Einzelhandel von Mittwoch an befürchtet die Branche eine Pleitewelle. "Wenn sich die Lage so weiterentwickelt, haben wir ab April die ersten Insolvenzen", sagte ein Sprecher des Handelsverbands Bayern am Dienstag. "Gerade kleinen, inhabergeführten Betrieben, steht das Wasser bis zum Hals." Schon zuletzt seien die Umsätze durch die Auswirkungen des Coronavirus um 30 bis 40 Prozent eingebrochen und die von Bayern und Bund beschlossenen Hilfen reichten "bei weitem nicht aus".

Dienstag, 17. März, 10.36 Uhr: RKI stuft Gefahrenlage als "hoch" ein

Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefährdung durch das Coronavirus für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland nun als "hoch" ein. Das sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Dienstag in Berlin. Weiteres hierzu sehen Sie im Video: 

Dienstag, 17 März, 10.30 Uhr: Söder: Wir müssen zusammenstehen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat alle Menschen im Freistaat dazu aufgerufen, im Kampf gegen das Coronavirus zusammenzustehen. Jeder trage eine Verantwortung für andere, jeder könne einen Beitrag leisten, jeder solle solidarisch sein, sagte Söder am Dienstag in einer Videobotschaft.

Dienstag, 17. März, 9.31 Uhr: Hotel in Bad Kötzting stellt Betrieb ein

Trotz voller Reservierungsbücher und aller getroffenen Vorsichtsmaßnahmen hat sich das Hotel Bayerwaldhof in Bad Kötzting dazu entschieden, den Betrieb vorübergehend für zwei Wochen einzustellen.

Dienstag, 17. März, 9.26 Uhr: Vierter Fall im Landkreis Straubing-Bogen

Wie das Landratsamt soeben bestätigte, gibt es im Landkreis Straubing-Bogen den vierten Coronavirus-Fall. Dabei handelt es sich um die Mutter des am Sonntag positiv getesteten elfjährigen Mädchens. Die Frau liegt aktuell zwar noch im Klinikum Straubing in Isolierung, befindet sich aber kurz vor der Entlassung.

Dienstag, 17. März, 8.57 Uhr: Auslaufende Pässe gelten vorläufig weiter

Wie das Landratsamt Regensburg mitteilt, müssen Inhaber von LandkreisPässen wegen der Corona-Pandemie bis auf weiteres nicht persönlich im Landratsamt vorsprechen, wenn die Gültigkeit ihres Passes ausläuft und sie diesen verlängern wollen. "Unabhängig vom aufgedruckten Gültigkeitsdatum gelten die Pässe vorläufig bis zum 30. Juni 2020 weiter", heißt es in einer entsprechenden Mitteilung.

Montag, 16. März, 19.40 Uhr: EU verspricht Tübinger Impfstoff-Forschern bis zu 80 Millionen Euro

Die Europäische Kommission will die Tübinger Impfstoff-Firma CureVac mit bis zu 80 Millionen Euro bei der Entwicklung eines Mittels gegen das Coronavirus unterstützen.

"Die EU hat deren Forschung früh unterstützt und wird nun wieder finanziell helfen", twitterte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag, nachdem sie und Forschungskommissarin Mariya Gabriel mit CureVac telefoniert hatten. Es gehe darum, so schnell wie möglich einen Impfstoff zu finden, "der der ganzen Welt hilft".

Am Wochenende hatte es Berichte gegeben, wonach die USA exklusiv die Rechte an einem Impfstoff gegen das Coronavirus von CureVac erwerben wollten. Die finanzielle Unterstützung könnte in Form einer EU-Garantie für ein Darlehen der Europäischen Investitionsbank kommen, ergänzte die EU-Kommission in einer Mitteilung.

Montag, 16. März, 18.54 Uhr: Fünfter Corona-Todesfall in Bayern

In Bayern ist ein weiterer Mensch nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Es handele sich um einen über 90-jährigen Patienten aus Würzburg, teilte das Gesundheitsministerium am Montag in München unter Berufung auf das Landratsamt Würzburg mit. Der Gestorbene sei Bewohner des gleichen Pflegeheims gewesen, aus dem auch zwei andere Coronavirus-Todesfälle in Bayern stammten.

Montag, 16. März, 18.23 Uhr: Merkel: Keine Urlaubsreisen mehr ins In- und Ausland

Um das Coronavirus einzudämmen, sollen die Deutschen keine Urlaubsreisen ins In- und Ausland mehr unternehmen. Das sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag in Berlin nach der Sitzung mehrerer Gremien, die sich mit der Ausbreitung der Corona-Pandemie befasst hatten.

Montag, 16. März, 17.30 Uhr: Freiwillige für Nachbarschaftshilfen im Landkreis Kelheim

Das Zentrum für Chancengleichheit im Landratsamt Kelheim bittet die Bevölkerung, sich um betroffene und besonders zu schützende Menschen zu kümmern. Besonders Jüngere sind aufgerufen, sich bei der jeweiligen Nachbarschaftshilfe vor Ort zu melden. Nachbarschaftshilfen im Landkreis Kelheim: Barbarahilfe Abensberg 09443/ 3509 Fr. Kirchmann - Bad Abbach 09405/ 9590-95, email: nachbarschaftshilfe@bad-abbach.de - Biburg 09444/1034 Bettina Danner, email: helferkreis.biburg@gmail.com - Elsendorf Tel. 08753/ 415 Gisela Wettberg, email: gisela.wettberg@gmx.de - Saal Do. 09441/8306 Walter Dietz, email: walterdietz@gmx.de - Ihrlerstein 09441/66 797 88 Karla Küchelbacher, email: k.kuechelbacher@gmx.de - Kelheim 09441/701-301 Renate Güßgen email: renateguessgen@gmx.de - Langquaid 09452/9397576 Melanie Hase email: melanie.hase@langquaid.de - Neustadt/Do 0175/ 185 57 60 Ursula Brandlmeier email: ursula.brandlmeier@gmx.de - Painten 0151 62674087 Trattner Birgit - Riedenburg 0170/7880292 Herr Langer, email: wolfgang.langer@csu.riedenburg.de - Rohr i.NB 0151/17450432 Johann Riedl/Brigitte Schmid - Teugn 09405/9570808 Maria Reichl, email: maria-reichl@t-online.de - Volkenschwand 08754 / 910257 Jakob Zettl, email: jakobzettl@posteo.de

Montag, 16. März, 17.21 Uhr: Notbetrieb im Kinderhaus Steinweg Regensburg

Aufgrund eines bestätigen Coronavirus-Falls muss das städtische Kinderhaus Steinweg in Regensburg als Noteinrichtung geschlossen werden. Wann die Einrichtungen wieder geöffnet werden kann, steht derzeit noch nicht fest.

Montag, 16. März, 17.08 Uhr: Rathäuser in Landshut bleiben geschlossen

Wegen der fortschreitenden Verbreitung des Coronavirus bleiben die Rathäuser I und II in Landshut ab Dienstag, 17. März 2020, zunächst für zwei Wochen für die Allgemeinheit geschlossen. Wenn Bürger unaufschiebbare Angelegenheiten zu klären haben, muss vorab telefonisch oder per E-Mail ein Termin mit der entsprechenden Dienststelle vereinbart werden. Betroffen von der Schließung sind außerhalb der Rathäuser unter anderem auch das Wertstoff- und Entsorgungszentrum (WEZ) und die Kfz-Zulassungsstelle.

Montag, 16. März, 17.08 Uhr: Dokumente bei Grenzpendlern nötig

Nach Verkündigung des Corona-Notstands in der Tschechischen Republik können die am Freitag vom Tschechischen Innenministerium bekanntgegebenen Grenzübergänge (Schirnding, Waidhaus Autobahn, Furth im Wald, Bayerisch Eisenstein und Philippsreut ganztägig sowie Eschlkam als reiner Pendlerübergang von 5 bis 23 Uhr) von Berufspendlern beiderseits der Grenze mit einem Arbeitsplatz in einem Radius von 100 Kilometern ab der Grenze genutzt werden. Zu beachten ist, dass eine Bestätigung des jeweiligen tschechischen oder deutschen Arbeitgebers oder ein Arbeitsvertrag und ein Ausweis notwendig ist. Einschränkungen im Pendlerverkehr sind nach Rücksprache mit der Bundespolizei bislang nicht bekannt. Allerdings kann die tschechische Polizei im Verdachtsfall von Corona die Einreise verweigern. Der grenzüberschreitende Lkw-Verkehr und Rettungskräfte sind von der Regelung ausgenommen, Privatreisen ins Nachbarland sind nicht mehr möglich. Landwirte dürfen die Grenze überqueren, wenn Sie in der Tschechischen Republik Felder bewirtschaften, müssen aber einen Eigentumsnachweis (Grundbuchauszug o.ä.) oder eine Bestätigung des zuständigen tschechischen Bürgermeisters und einen Ausweis dabei haben und die Notwendigkeit (zum Beispiel Aussaat) belegen. In diesem Fall ist zu beachten, dass ebenfalls nur die offiziell ausgewiesenen Grenzübergänge genutzt werden dürfen. Die Nutzung von grenzüberschreitenden Feld- und Waldwegen oder Nebenstrecken ist untersagt und wird von den tschechischen Behörden streng geahndet. Das gilt auch für grenzüberschreitende Rad- und Wanderwege, die derzeit nicht von Freizeitsportlern genutzt werden dürfen. 

Montag, 16. März, 17.02 Uhr: Von der Leyen schlägt 30-tägiges Reiseverbot für EU-Bürger vor

Ein 30-tägiges Reiseverbot für die Mehrheit der EU-Bürger hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgeschlagen. Damit könne die Verbreitung des Coronavirus am besten begrenzt werden, sagte von der Leyen am Montag in Brüssel. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Von der Leyen schlägt 30-tägiges Einreiseverbot in die EU vor"

Montag, 16. März, 16.59 Uhr: Zentrale Servicestelle in Landshut wieder geschlossen

Zu riesigem Andrang und teils "tumultartigen Szenen" sei es bei der zentralen Servicestelle für Corona-Tests in Landshut gekommen. Vorerst muss die Servicestelle daher wieder geschlossen werden. Das hat die Stadt Landshut am Montag bekanntgegeben. Lesen Sie hierzu auch Zentrale Servicestelle auf Grieserwiese wieder geschlossen

Montag, 16. März, 16.13 Uhr: Bund und Länder wollen Spielplätze schließen und Gottesdienste aller Religionen verbieten

In dem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Beschluss der Bundesregierung und der Regierungschefs der Länder vom Montag heißt es, neben öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern sowie Fitnessstudios seien auch Spielplätze für den Publikumsverkehr zu sperren. Zudem verbieten sie Gottesdienste, Treffen in Vereinen und Busreisen.

Montag, 16. März, 16 Uhr: Zweckverband Abfallwirtschaft gibt Hinweise zur Entsorgung heraus

Auch die Abfallentsorgung ist von der aktuellen Corona-Lage betroffen. Der Zweckverband Abfallwirtschaft in Straubing hat deswegen Hinweise zur Entsorgung herausgegeben. Lesen Sie hierzu auch Hinweise zur Müllentsorgung in Corona-Zeiten

Montag, 16. März, 15.47 Uhr: Stadtwerke Landshut schließen ihre Servicestellen - Fahrscheinverkauf nochmal eingeschränkt

Die Stadtwerke schließen bis auf Weiteres ihre Servicestellen. Betroffen sind das Kundenzentrum in der Altstadt 74 sowie der Infopunkt am Bahnhof. Auch die Stadtwerke-Zentrale an der Christoph-Dorner-Straße sowie alle anderen Betriebsstätten sind ab sofort nur noch für die Mitarbeiter und nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. „Diese Maßnahmen ergreifen wir, weil das öffentliche Leben seitens der Staatsregierung heruntergefahren wird und wir unseren Beitrag leisten. Vor allem aber auch, weil wir ein systemkritischer Betrieb sind und wir die Versorgungssicherheit aller gewährleisten müssen. Damit schützen wir auch ein Stück weit unsere Belegschaft“, erklärt Werkleiter Armin Bardelle.

Die Stadtwerke bitten ihre Kunden daher, ihre Anliegen per Post oder per E-Mail an info@stadtwerke-landshut.de zu senden. Telefonisch sind die Stadtwerke unter der Service-Nummer 0800/0871 871 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk ggf. abweichend) montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 13 Uhr erreichbar.

Durch die Schließung bei den Servicestellen entfallen bei den Stadtwerken zwei wesentliche Vorverkaufsstellen für die Bustickets. Bereits seit Samstag werden keine Fahrscheine mehr über die Busfahrer verkauft, um die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus für Fahrgäste und Fahrpersonal zu minimieren. Aufgrund der neuen Situation gelten im Linienverkehr des Landshuter Verkehrsverbunds (LAVV) ab Donnerstag, 17. März, bis auf Weiteres folgende Regelungen:

  • Der Fahrscheinverkauf im Bus wird ausgesetzt. An der Haltestelle wird die vorderste Tür nicht mehr geöffnet, das heißt, der Ein- und Ausstieg ist dort nicht mehr möglich. Die Fahrgäste werden gebeten, an der hinteren oder mittleren Tür ein- und auszusteigen.
  • Aufgrund der eingeschränkten Möglichkeiten des Fahrscheinvorverkaufs besteht keine Notwendigkeit mehr, sich einen Fahrschein zu besorgen. Die Verkehrsunternehmer dürfen zwar öffentlich nicht zum Fahren ohne Fahrschein aufrufen, das Fahren ohne Fahrschein hat jedoch aufgrund der Ausnahmesituation keine negativen Folgen für den Fahrgast. Die Kontrollen im Bus sind derzeit ausgesetzt.

Angesichts der außergewöhnlichen Situation und in Abstimmung mit dem bayerischen Verkehrsministerium hat sich der LAVV zu diesem Schritt entschlossen.

Montag, 16. März, 14.10 Uhr: Stand im Landkreis Dingolfing-Landau

13 bestätigte Fälle gibt es aktuell im Landkreis Dingolfing-Landau. Der Parteiverkehr im Landratsamt wird auf das Notwendigste beschränkt.

Montag, 16. März, 13.55 Uhr: Corona: Veranstalter FTI Group sagt Reisen bis Ende März ab

Der Touristikkonzern FTI Group sagt wegen der Coronavirus-Krise alle Reisen bis Ende März ab. Buchungen jeder Reiseart würden bis einschließlich 31. März storniert, teilte das Unternehmen am Montag in München mit.

Montag, 16. März, 13.54 Uhr: Gewerkschaft Verdi kritisiert Öffnungszeiten

Die Gewerkschaft Verdi sieht die Gesundheit der Beschäftigten im bayerischen Lebensmitteleinzelhandel durch die Auswirkungen des Coronavirus in Gefahr. Vielfach fehle hygienischer Schutz, die Arbeitsbelastung sei extrem hoch - "und nun sollen auch noch Ladenöffnungszeiten ausgeweitet werden", kritisierte Hubert Thiermeyer von Verdi Bayern am Montag. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte kurz zuvor angekündigt, die Ladenöffnungszeiten für bestimmte Geschäfte als Reaktion auf die Krise zu verlängern.

Montag, 16. März, 12.19 Uhr: Katastrophenfall in Bayern - das müssen Sie wissen

In Bayern gilt wegen der Coronavirus-Krise ab sofort der Katastrophenfall. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München mit. Eine Reihe von Maßnahmen wurden angekündigt, die ab sofort gelten. "Die Lage ist sehr ernst und verändert sich täglich, leider nicht zum Guten", betonte Söder. In Bayern gelte ab sofort der Katastrophenfall, seit diesem Montag sind alle Schulen und Kindergärten im Freistaat geschlossen. Darüber hinaus weitet der Freistaat die Beschränkungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus weiter aus. Auch Sportplätze und Spielplätze sollen gesperrt werden. Ab Dienstag werden Bars, Kinos und Schwimmbäder geschlossen, ab Mittwoch auch ausgewählte Geschäfte, die nicht zur Grundversorgung notwendig sind. Lesen Sie hierzu Katastrophenfall in Bayern - das müssen Sie wissen 

Montag, 16. März, 11.56 Uhr: Lernplattform Mebis wird von Hackern lahmgelegt

 Hacker haben am Montag die eigentlich für den Fernunterricht gedachte Online-Plattform Mebis lahmgelegt. Seit den frühen Morgenstunden seien die Server einer Attacke ausgesetzt, twitterten die Seitenbetreiber. Der Angriff erfolge durch Hunderttausende automatisierte Seitenaufrufe. Man arbeite daran, die Seite wieder zum Laufen zu bekommen, hieß es aus dem bayerischen Kultusministerium in München. Lesen Sie hierzu Lernplattform Mebis wird von Hackern lahmgelegt

Montag, 16. März, 11.55 Uhr: Söder: Kontakte überdenken, aber keine Ausgangssperre

Angesichts der schnellen Ausbreitung des Coronavirus hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Menschen in Bayern dazu aufgerufen, ihre sozialen Kontakte zu überdenken. "Es gibt keine Ausgangssperre, jedenfalls derzeit nicht", sagte Söder am Montag in München. Jeder solle sich aber überlegen, ob er nach draußen gehe und welche Kontakte er habe.

Söder berichtete, dass die Infektionsketten in Bayern nicht mehr nachvollzogen werden könnten. "Das heißt, es beginnt eine exponentielle Entwicklung." Deswegen sei es nun wichtig, alles zu unternehmen, um die Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 zu verlangsamen. Und ein Instrument dabei sei, soziale Kontakte zu überdenken und das öffentliche Leben zu verlangsamen.

Söder warnte aber vor Panik: Man sei sehr besonnen, man habe keine Panik, aber man sei sehr entschlossen. Er sprach von einem Stresstest und Charaktertest für alle.

Montag, 16. März, 11.54 Uhr: Inzwischen mehr als 1.000 Coronavirus-Infektionen in Bayern

Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Bayern hat die 1000er-Marke überschritten. Am Sonntag waren es 886 Menschen, allein bis Montag um 9.00 Uhr kamen noch einmal knapp 150 Neuinfektionen hinzu, wie Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) in München sagte.

Montag, 16. März, 9.12 Uhr: Stadt Landshut schließt Museen

Wie die Stadt Landshut soeben bekanntgab, sind ab heute bis vorläufig 19. April die Museen der Stadt aus präventiven Gründen geschlossen. Alle in diesem Zeitraum geplanten Veranstaltungen in den Museen entfallen.

 

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