Covid-19 Coronavirus in Bayern - News, Infos, Hinweise

Das Coronavirus hat auch in Bayern zu einer Krise geführt (Symbolbild). Foto: Marijan Murat/dpa/dpa

Das Coronavirus beschäftigt die Menschen weltweit. Folgen Sie dem Link zur Karte, die die aktuellen Fallzahlen in Deutschland zeigt. (Hier geht es zur Karte). Alle aktuellen Entwicklungen in Bayern finden Sie unten im Newsblog.

Sonntag, 12. Juli, 17.30 Uhr: Sechs neue Infektionen im Raum Landshut

Nach weiteren Reihentestungen teilt das Landratsamt Landshut mit, dass sich mindestens sechs weitere Menschen in Landshut und dem Landkreis mit dem Coronavirus infiziert haben. Es handelt sich dabei um vier weitere Asylbewerber in Velden, einen in Dingolfing beschäftigten Werksarbeiter aus Vilsbiburg sowie um einen Häftling der Justizvollzugsanstalt Landshut.

Sonntag, 12. Juli, 16.40 Uhr: Gastronomen über ihre Erfahrungen mit Masken

Nach dem Corona-Lockdown vom März durfte die Gastronomie ab 18. Mai wieder langsam öffnen. Die Auflagen von damals gelten für Gäste im Wesentlichen auch heute noch: Abstandsgebot, Registrierungs- und Maskenpflicht. Dauerhafte Maskenpflicht gilt nach wie vor für Service- und Küchenpersonal. Gut zwei Monate nach der Wiedereröffnung haben wir uns unter Landshuter Gastronomen bezüglich ihrer Erfahrungen mit Maskenpflicht und Co. umgehört. Das Resümee fällt durchwachsen aus.

Sonntag, 12. Juli, 16.04 Uhr: Landshuter muss per Attest keine Maske tragen

Wer einkaufen, sich einen Döner holen oder ins Freiluftkino gehen will, braucht eine Maske - die ist weiterhin Pflicht. Jedoch gibt es Menschen, die mit einem Mund-Nasen-Schutz kaum oder nur schwer atmen können. Dazu gehört der Wahl-Landshuter Jan B. (50). B. leidet seit seiner Kindheit an der chronischen Lungenkrankheit Asthma bronchiale. Außerdem ist der gebürtige Kölner Diabetiker. Wegen seines Asthmas kann B. nur schwer einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Sonntag, 12. Juli, 14.19 Uhr: Weniger Kondensstreifen seit Corona-Krise

"Es ist, als ob man durch Milchglas schaut", sagt Hobbyastronom Stephan Dütsch über die Kondensstreifen am Himmel, die von Flugzeugen erzeugt werden. Für Himmelsbeobachter seien die weißen Streifen ein Hindernis, wie Wolken, nur nicht ganz so dicht. Aufgrund der Coronamaßnahmen ist der Flugverkehr zeitweise zum erliegen gekommen, der Himmel war und ist nahezu flugzeuglos. Gute Zeiten für Hobbyastronomen, könnte man meinen.

Sonntag, 12. Juli, 12.45 Uhr: Sinkende Zahl der Corona-Antikörper dämpft Hoffnung auf Impfstoff

Neue Untersuchungen von genesenen Covid-19-Patienten dämpfen die Hoffnung auf eine lang anhaltende Immunität und damit auch auf eine lange Wirksamkeit einer möglichen Impfung. Bluttests der ersten Corona-Patienten in Deutschland, die Ende Januar in der München Klinik Schwabing behandelt wurden, zeigten ein deutliches Absinken der Anzahl von sogenannten neutralisierenden Antikörpern im Blut, berichtete Clemens Wendtner, Chefarzt der dortigen Klinik für Infektiologie.

"Bei vier der neun Patienten sehen wir sinkende neutralisierende Antikörper in einem sehr speziellen Test, der nur in einem Hochsicherheitslabor erfolgen kann", sagte Wendtner. "Inwieweit dies Auswirkungen für die Langzeitimmunität und die Impfstrategien hat, ist derzeit noch spekulativ, muss aber im weiteren Verlauf kritisch beobachtet werden." Es deute aber darauf hin, dass nach durchgemachter Krankheit eine Neuansteckung möglich sei.

Sonntag, 12. Juli, 9.14 Uhr: Rocket Club eröffnet Open-Air-Saison

Mit einem Open-Air-Konzert hat sich der Rocket Club in Landshut nach der Corona-Zwangspause wieder zurückgemeldet. Auf dem Parkplatz vor dem Club spielten am Samstag das Duo Fischer & Rabe und Francis. Es war überhaupt das erste größerer Open-Air-Konzert, das seit Monaten in Landshut stattfinden durfte. Alle Bilder finden Sie hier: Freiluftkonzert in Landshut

Sonntag, 12. Juli, 8 Uhr: Flusskreuzfahrtschiffe fahren wieder

Während Ozean-Kreuzfahrtschiffe coronabedingt weltweit noch in Häfen feststecken, wagen ihre kleineren Geschwister auf Deutschlands Flüssen einen Neustart. Seit Juni seien sie mit weniger Gästen, Mindestabständen und Maskenpflicht in bestimmten Schiffsbereichen etwa wieder auf Rhein, Main, Mosel und Donau unterwegs, teilten die Anbieter Phoenix Reisen in Bonn und Nicko Cruises in Stuttgart der Deutschen Presse-Agentur mit. Manche der überwiegend älteren Stammgäste hätten allerdings zu viel Angst davor. Dafür kämen neue Gästegruppen an Bord - womöglich teils aus Furcht vor Flügen in andere Länder oder mangels Ozean-Kreuzfahrt-Angeboten. Der Trend geht im Corona-Jahr 2020 zum Deutschland-Urlaub.

Samstag, 11. Juli, 15.05 Uhr: Zu wenig Corona-Hilfen für finanziell Schwache?

Grünen-Bundestagsfraktionschef Anton Hofreiter hat Lücken bei der Unterstützung finanziell schwacher Bevölkerungsgruppen in der Corona-Krisenpolitik der Bundesregierung beklagt. "Wir geben über 200 Milliarden Euro zusätzlich aus, und für Hartz-IV-Empfänger, für Grundsicherungsempfänger war noch nicht einmal ein temporärer Aufschlag drin. Das finde ich, ehrlich gesagt, wirklich beschämend von Seiten der Bundesregierung", sagte Hofreiter am Samstag beim ersten digitalen kleinen Parteitag der Bayern-Grünen. Ebenso seien generell Kulturschaffende, Soloselbstständige und Familien mit Kindern bislang zu wenig unterstützt worden.

Samstag, 11. Juli, 14.16 Uhr: Aktuelle Lage in Bayern

In Bayern sind bisher 49.175 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Dies teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Samstag auf seiner Website mit (Stand 9 Uhr). Gestorben sind bislang im Freistaat 2.609 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Als genesen galten 45.620 Menschen.

Samstag, 11. Juli, 13.15 Uhr: Christopher-Street-Day mit Livestream statt Parade

Wo sonst eine große Parade durch die Stadt zieht, stehen lediglich kleine Gruppen von Demonstranten. Der Christoper-Street-Day in München zeigt sich in Corona-Zeiten von einer anderen Seite. Mit Livestream und stillem Protest.

Samstag, 11. Juli, 11 Uhr: "Wucki" soll Wirte mit Gastro-Gutscheinen deutschlandweit vernetzen

Wucki - die Abkürzung steht für die Anfangsbuchstaben von "Wirtshaus und Café & Kneipen Initiative". Bildlich dargestellt ist der Wucki ein Wolpertinger. Dieses Logo soll sich mit der Idee eines restaurantübergreifenden Gutscheins deutschlandweit ausbreiten, wie Michaela Stöberl betont. Die umtriebige Wirtin der "Geiss" am Theresienplatz hat ihre Idee Oberbürgermeister Markus Pannermayr vorgestellt.

Samstag, 11. Juli, 9.36 Uhr: Mehr Überstunden für Kontrollbehörden

Wegen der Corona-Krise haben Mitarbeiter von Kontrollbehörden in Bayerns Großstädten deutlich mehr Überstunden geleistet als üblich. Besonders stark stieg die Zahl in Regensburg: Nach Angaben der Stadtverwaltung leisteten die Mitarbeiter des dortigen Ordnungsamts von März bis Mai 1537 Überstunden - etwa sieben Mal mehr als im Vorjahreszeitraum. Wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab, entstand die Mehrarbeit aber nicht nur bei der Kontrolle von Ausgangsbeschränkungen und Hygieneverordnungen. Auch Anfragen der Bürger, das Bearbeiten von Ausnahmegenehmigungen und die Arbeit in Krisenstäben beschäftigten die Mitarbeiter zusätzlich.

Samstag, 11. Juli, 8 Uhr: Grüne beraten über Weg aus Corona

BayernGrüne schalten sich am heutigen Samstag erstmals digital zu einem kleinen Parteitag zusammen, um über Themen wie den Weg aus der Corona-Krise und die Zukunft des Waldes zu beraten. Der Online-Parteitag, zu dem etwa 150 Delegierte erwartet werden, wird live im Netz übertragen.

Freitag, 10. Juli, 19.44 Uhr: Staatskanzlei dementiert Lockerung für Diskotheken

Ein Schreiben des Wirtschaftsministeriums an den Hotel- und Gaststättenverband hat für Verwirrung um Privatfeiern und Kultur in Kneipen gesorgt. Die Staatskanzlei erklärte es für gegenstandslos. Die Staatskanzlei hat Hoffnungen des Hotel- und Gaststättenverbands widersprochen, dass es eine Verbesserung der Situation von Kneipen und Diskotheken in der Corona-Krise geben könnte. Zunächst hatte der Verband am Freitag unter Berufung auf ein Schreiben des Wirtschaftsministeriums, das sich wiederum auf das Gesundheitsministerium bezogen hatte, berichtet, dass Schankwirtschaften und Diskotheken ihre Räume für private und kulturelle Veranstaltungen vermieten dürften. Ein Sprecher der Staatskanzlei erklärte am Freitagabend allerdings, dass dieses Schreiben gegenstandslos sei.

Freitag, 10. Juli, 19.13 Uhr: Fünf neue Infektionen in Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts wurden im Zeitraum 4. bis 9. Juli 2020 fünf neue Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing auf 427. Erneut weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass es sich bei den genannten Zahlen um die insgesamt bisher festgestellten Infektionen handelt. Das Gesundheitsamt hat mitgeteilt, dass in dem Zeitraum eine Person aus der Quarantäne entlassen werden konnte. Derzeit gelten somit noch 16 Personen im Stadtgebiet als aktuell infiziert.

Freitag, 10. Juli, 17.43 Uhr: Corona-Lockerung: Privatfeiern und Kultur in Kneipen erlaubt

Für Bars und Tanzlokale gibt es eine kleine Erleichterung der coronabedingten Schließungen: Die Wirte von Schankwirtschaften und Diskotheken dürfen ihre Räume für private und kulturelle Veranstaltungen vermieten, wie das Wirtschaftsministerium in München den Hotel- und Gaststättenverband Dehoga informiert hat. Das gilt auch für Livemusik und Konzerte. Allerdings liegt der Teufel im Detail. Lesen Sie hierzu Corona-Lockerung: Privatfeiern und Kultur in Kneipen erlaubt

Freitag, 10. Juli, 17.13 Uhr: Klinikum Freising testet gesamte Belegschaft

In der Krebsstation des Klinikums Freising sind drei Patienten und zwei Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die betroffene Abteilung wurde geschlossen und die Patienten in andere Stationen verlegt, wo sie weiterhin medizinisch versorgt werden. Das Klinikum hat beschlossen, die komplette Belegschaft testen zu lassen, allein am Dienstag sollen bei mindestens 700 der rund 1.000 Mitarbeiter Abstriche vorgenommen worden.

Freitag, 10. Juli, 15 Uhr: Drei Sars-CoV-2-Nachweise in der Region Landshut

Die Zahl der Personen in der Region Landshut, die sich möglicherweise mit Sars-CoV-2 infiziert haben, ist um drei weitere Fälle gestiegen: In einer Asylbewerber-Unterkunft im Markt Velden sind zwei junge Männer positiv auf eine Infektion getestet worden.

Die beiden Männer sind in einer anderen Asylbewerber-Unterkunft im Landkreis untergebracht worden und stehen unter Quarantäne. In einem Altenheim im Landkreis gibt es einen weiteren Fall einer Infektion mit dem Virus. Der infizierte Mann ist in ein Krankenhaus gebracht worden.

Freitag, 10. Juli, 14.14 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen aus Bayern

Bis zum heutigen Tag (Stand: 10. Juli, 9 Uhr) gab es im Freistaat Bayern insgesamt 49.097 bestätigte Corona-Infektionen. Davon starben 2.608 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 45.550 als genesen. Die Anzahl der Genesenen beruht auf einer Schätzung, die sich an den Kriterien des RKI orientiert.

Freitag, 10. Juli, 12.12 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen aus dem Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 471 positive Fälle (+ 6 zum Vortag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 09.07.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Die gute Nachricht des Tages: 424 Personen (+ 1 zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das bedeutet, dass ca. 90 Prozent der bisher Infizierten bereits wieder gesund sind.

Freitag, 10. Juli, 9.09 Uhr: Corona-Infektionen am Klinikum Freising

Wochenlang gab es kaum neue Corona-Infektionen im Landkreis Freising. Jetzt aber gibt es gleich fünf neue Fälle, die allesamt auf das Klinikum Freising zurückzuführen sind. Mehr dazu lesen Sie hier: Fünf Corona-Fälle auf der Krebsstation

Donnerstag, 9. Juli, 18.33 Uhr: Söder, Aigner, Hartmann mahnen weiter zu Anti-Corona-Kampf

Mit Aufrufen zu neuem Zusammenhalt nach der Corona-Krise und einem weiterhin entschlossenen Kampf gegen das Virus hat sich der bayerische Landtag in die Sommerpause verabschiedet. "Das Coronavirus hat uns auf eine harte Probe gestellt", sagte Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) am Donnerstag in ihren Schlussworten. Doch Abstandhalten dürfe nicht den Verzicht auf Zuwendung bedeuten. "Im Gegenteil: Was wir brauchen ist mehr Füreinander-Dasein." 

Donnerstag, 9. Juli, 17.35 Uhr: Kinderkrippe in Velden vorsorglich geschlossen

Das Gesundheitsamt am Landratsamt Landshut hat am Donnerstag bestätigt, das ein Kind aus der Kinderkrippe im Markt Velden positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Die Krippe wird deswegen vorsorglich bis voraussichtlich 17. Juli geschlossen, teilte das Landratsamt mit. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Fall in Veldener Krippe

Donnerstag, 9. Juli, 15.48 Uhr: Kommt der Umbruch in der Fleischbranche?

Spätestens seit den zahlreichen Corona-Infektionen bei Donautal in Niederbayern und Tönnies in Nordrhein-Westfalen sind Fleischverarbeitungsbetriebe in aller Munde. Die Rede ist von unwürdigen Bedingungen für Mensch und Tier. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) macht sich nun für eine Veränderung für die Mitarbeiter in der Schlachtindustrie stark. Demnach fordert man ein Verbot von Werkverträgen. Eine Idee, die auch beim Verband der Fleischwirtschaft (VDF) Anklang findet.

Donnerstag, 9. Juli, 15.38 Uhr: Zwei Drittel weniger Passagiere als 2019 am Flughafen München

Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus hat dem Münchner Flughafen nach Jahren eines anhaltenden Verkehrswachstums erstmals wieder einen Rückgang der Fluggastzahlen beschert: Das Passagieraufkommen ging im ersten Halbjahr 2020 um rund 15 Millionen auf knapp 7,8 Millionen zurück und lag damit um zwei Drittel unter dem Vorjahresniveau. Die Anzahl der Flugbewegungen sank von über 200.000 Starts und Landungen auf rund 87.000 – ein Minus von 57 Prozent. Bei der geflogenen Luftfracht lag das Aufkommen bei 87.000 Tonnen und hat sich damit gegenüber dem Vorjahreswert halbiert.

Donnerstag, 9. Juli, 8.57 Uhr: Kelheimer Gesundheitsamt bietet Schwangerschaftsberatung auch in Corona-Zeiten

Schwangere und deren Angehörige haben laut Landratsamt Kelheim auch und gerade in schwierigen Zeiten ein Recht auf kostenlose und vertrauliche Beratung vor, während und nach der Schwangerschaft. Dazu gehören Informationen zu gesetzlichen Regelungen in Bezug auf Elternschaft in finanziellen und familiären Notlagen, Hilfen für Familien oder Fragen zu Möglichkeiten der Verhütung. Ebenso gehört zum Angebot der Beratungsstelle die Schwangerschafts-konfliktberatung, wenn eine Frau einen Schwangerschaftsabbruch in Erwägung zieht.

Das personell verstärkte Team des Gesundheitsamtes Kelheim bietet deshalb diese Möglichkeit auch trotz Corona-Krise an – wichtig für werdende Eltern ist jedoch, dass persönliche Beratungen nur nach telefonischer Terminvereinbarung unter der Nummer 09441/2076015 und mit Einhaltung der üblichen Hygieneregeln stattfinden. Die Mitarbeiterinnen unterliegen der Schweigepflicht und beraten auf Wunsch auch anonym. Die Räumlichkeiten der Beratungsstelle befinden sich in Kelheim, Hemauer Str. 48a.

Mittwoch, 8. Juli, 21.30 Uhr: Söder will Besucherzahlen für Kultur verdoppeln

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will in der kommenden Woche die in der Corona-Krise zulässigen Besucherzahlen für Kunst- und Kulturveranstaltungen verdoppeln. "Wir werden nächste Woche vorschlagen, das für die Kultur nochmals zu verdoppeln, auf 200 innen und 400 außen; allerdings mit Vorgaben, weil wir das anders nicht machen können", sagte der CSU-Chef am Mittwochabend bei einem Auftritt im BR-Fernsehen.

Mittwoch, 8. Juli, 19.30 Uhr: Das sagen Abgeordnete aus der Region zum AfD-Eklat

Der AfD-Abgeordnete Stefan Löw hat am Dienstag im bayerischen Landtag für einen Eklat gesorgt: Er trat mit einer Gasmaske ans Rednerpult und weigerte sich auch trotz mehrfacher Aufforderung, sie abzusetzen. Deswegen wurde ihm schließlich auch das Rederecht entzogen. Wir haben bei Abgeordneten aus unserer Region nachgefragt, wie sie den Vorfall erlebt haben. 

Mittwoch, 8. Juli, 18.13 Uhr: Maskenpflicht in Restaurants

Der Vorfall hat am Wochenende hohe Wellen geschlagen: Ein Straubinger Wirt ist am Samstag von zwei Gästen verprügelt worden, die partout keine Maske aufsetzen wollten. Er musste deswegen im Krankenhaus behandelt werden. Wird der Streit um das Reizthema Maskenpflicht in Wirtshäusern zunehmend rauer? Drei Wirte aus der Region berichten von ihren Erfahrungen. 

Mittwoch, 8. Juli, 17 Uhr: Nur fünf neue Infektionsnachweise in Niederbayern und der Oberpfalz.

Die Zahl der gemeldeten Infektionen mit Sars-CoV-2 fällt auch in Ostbayern weiter. Entsprechende Zahlen hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit veröffentlicht.

Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern, die bei knapp 49.000 liegen, gelten 45.450 als genesen.

Mittwoch, 8. Juli, 16.03 Uhr: Sommersemester zählt wegen Corona nicht zur Regelstudienzeit

Jetzt ist es amtlich: Das laufende Sommersemester an bayerischen Hochschulen wird wegen der Corona-Krise nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet. Das hat der Landtag am Mittwoch mit großer Mehrheit beschlossen. Damit werde Rechtssicherheit geschaffen, insbesondere für die Studentinnen und Studenten, betonten Redner mehrerer Fraktionen. Mehr dazu lesen Sie hier: Sommersemester zählt wegen Corona nicht zur Regelstudienzeit

Mittwoch, 8. Juli, 13.58 Uhr: IHK Niederbayern unterstützt Hilfsprogramm für Corona-geschädigte Unternehmen

Die IHK München hilft kleinen und mittleren Unternehmen mit Bundesmitteln bei der Bewältigung der Corona-Folgen und erhält dabei auch Unterstützung von der IHK Niederbayern. Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner: „Wir unterstützen mit zehn Mitarbeitern die Arbeit der IHK München, die für die Bearbeitung der entsprechenden Anträge sorgt. Unser Ziel ist es schnell, unbürokratisch und gleichzeitig in einem geregelten Verfahren die Mittel zu den Betrieben zu bekommen.“

Die bayerische IHK rechnet mit etwa 200.000 Anträgen auf Überbrückungshilfe im Freistaat. Damit ein Antrag gültig ist, müssen sich Unternehmen von einem Wirtschaftsprüfer bescheinigen lassen, dass die Corona-Krise bei ihnen einen Umsatzeinbruch von mindestens 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr verursacht hat. Ab 10. Juli können dann digital Anträge unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden. Weitere Informationen erhalten Sie bei der bayernweiten IHK-Hotline unter der Telefonnummer 089 5116-1111.

Mittwoch, 8. Juli, 13.15 Uhr: Tourismus in der Krise

Auch im Mai hat die Corona-Krise den Tourismus in Bayern stark einbrechen lassen. Allerdings waren die Verluste etwas geringer als im April, da die Beherbergungsbetriebe ab 30. Mai wieder für Touristen öffnen durften. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging die Zahl der Übernachtungen um fast 85 Prozent auf rund 1,3 Millionen zurück, wie das Landesamt für Statistik am Mittwoch in Fürth mitteilte. Die Zahl der Gäste sank um fast 88 Prozent auf 431.000. Der Großteil von ihnen kam aus Deutschland. Nur fast acht Prozent reisten aus dem Ausland an. Im Mai 2019 waren es noch rund 24 Prozent.

Dienstag, 7. Juli, 14.50 Uhr: Corona-Ausbruch in Ergolding

Ein neuer Fall einer Corona-Infektion ist bei der Belegschaft des Ergoldinger Metall-Unternehmens Kollmeder festgestellt worden. Das ergab sich aus den Testergebnissen der Reihenuntersuchung, die am Dienstagvormittag beim Landratsamt Landshut eingegangen sind. Mehr dazu lesen Sie hier: Weitere Person infiziert - Erneut Reihentestung der Mitarbeiter

Dienstag, 7. Juli, 14.20 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen für Bayern 

Laut Angaben des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sind in Bayern aktuell 48.853 Covid-19-Fälle bestätigt, von denen 45.410 bereits als genesen gelten. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus Verstorbenen lag Stand heute 9 Uhr bei 2.604.

Dienstag, 7. Juli, 11.29 Uhr: Weitere Berufsschulklasse in Dingolfing unter Quarantäne

Nach Corona-Testungen im privaten Umfeld steht eine weitere Klasse der Berufsschule Dingolfing unter Quarantäne. Lesen Sie hierzu auch Weitere Berufsschulklasse in Dingolfing unter Quarantäne

Dienstag, 7. Juli, 9.10 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 465 positive Fälle (keine Veränderung zum Vortag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 06.07.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Die gute Nachricht des Tages: 423 Personen (keine Veränderung zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das bedeutet, dass circa 91 Prozent der bisher Infizierten bereits wieder gesund sind.

Dienstag, 7. Juli, 9.03 Uhr: 90 Prozent der Infizierten im Landkreis Kelheim genesen

Bis Montag sind insgesamt im Landkreis Kelheim 465 positive Fälle registriert worden, 34 Personen sind verstorben. Hier gibt es keine Veränderung zum Vortag.

Die gute Nachricht des Tages: 423 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9.März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen – etwa 91 Prozent der bisher Infizierten sind also bereits wieder gesund.

Dienstag, 7. Juli, 8.38 Uhr: Drei Fälle bei "Center Parcs" im Alläu bestätigt  

In einer Ferienlage im Allgäu wurden drei Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Einige Fragen sind noch offen. Die Verantwortlichen betonen: Mit einem größeren Ausbruch ist nicht zu rechnen.

In einer Allgäuer Ferienanlage ist bei drei Menschen das Coronavirus nachgewiesen worden. Etwa 120 Kontaktpersonen seien bislang getestet worden, teilte das Landratsamt Ravensburg am Montagabend mit. Die bisher ausgewerteten Ergebnisse seien negativ ausgefallen.

Mehr dazu lesen Sie hier: Drei Corona-Fälle bei "Center Parcs" nachgewiesen.

Dienstag, 7. Juli, 8.01 Uhr: Die aktuellen bundesweiten Zahlen

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge 390 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit waren seit Beginn der Corona-Krise mindestens 196.944 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Dienstagmorgen meldete.

9.024 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - acht mehr als am Vortag. Bis Sonntag hatten aber auch etwa 182.200 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden – 500 mehr als noch einen Tag zuvor.

Montag, 6. Juli, 18.40 Uhr: Reihentestung in Ergolding – bislang keine weiteren Nachweise

Nach der Corona-Reihentestung in einem metallverarbeitenden Betrieb in der Marktgemeinde Ergolding sind noch keine weiteren Testergebnisse im Landratsamt Landshut eingetroffen: Am Sonntag sind bis in die Abendstunden die Ergebnisse von zirka drei Viertel der rund 100 Tests eingegangen, bei denen elf Personen positiv auf das Virus getestet worden sind. Bislang sind keine weiteren Testergebnisse bekannt geworden (Stand: Montag, 6. Juli, 15.30 Uhr).

Montag, 6. Juli, 18.38 Uhr: Aktuelle Lage in Bayern

In Bayern sind bisher 48.769 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das waren 57 mehr als am Vortag, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Montag (Stand 9 Uhr) auf seiner Website mitteilte. Gestorben sind bisher 2.597 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Als Genesen galten rund 45.360 Menschen.

Montag, 6. Juli, 17.17 Uhr: Handelsverband: Wir brauchen die Maskenpflicht noch

Sollte die Maskenpflicht im Einzelhandel gelockert werden? Ein entsprechender Vorschlag von Harry Glawe, Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, hat am Wochenende hohe Wellen geschlagen. Zumindest in absehbarer Zeit wird es allerdings kein Ende der Maskenpflicht geben, machte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder heute klar. Im bayerischen Einzelhandel hat diese Ankündigung erwartungsgemäß nicht gerade zu Freudensprüngen geführt. Gleichwohl sei sie aber nachvollziehbar, betont Bernd Ohlmann, der Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, im Gespräch mit idowa. Mehr dazu lesen Sie hier: Handelsverband: "Ende der Maskenpflicht wäre schön, aber wir brauchen sie noch"

Montag, 6. Juli, 15.30 Uhr: „COVID Kids Bavaria“ – neue Langzeitstudie zur Ansteckungsgefahr bei Kindern

Über die Ansteckungsgefahr, die Sars-CoV-2 für Kinder birgt, ist derzeit noch recht wenig bekannt. Eine neue Langzeitstudie soll das nun ändern.

Wie Staatskanzlei und Wissenschaftsministerium verkünden, soll die Öffnung von Kinderbetreuungseinrichtungen wissenschaftlich begleitet werden mit „umfassendem Blick auf die Gesundheit der Kinder“.

Die Studie wird gemeinsam von den sechs Universitätskinderkliniken im Freistaat durchgeführt. Sie begleitet die Öffnung von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen wissenschaftlich und nimmt neben der Ansteckungsgefahr durch SARS-CoV-2 auch allgemeine Fragen der Kindergesundheit in den Blick.

Montag, 6. Juli, 15 Uhr: Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis Straubing-Bogen noch bei 0,99

Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es laut Angaben der zuständigen Gesundheitsbehörde noch 17 Personen, die wegen einer nachgewiesenen Covid-19-Erkrankung in Quarantäne sind. Die Zahlen sind über die vergangenen Wochen stetig gefallen. Die Sieben-Tages-Inzidenz des Landkreises liegt laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bei 0,99.

Montag, 6. Juli, 14.34 Uhr: Die aktuellen Zahlen für Bayern

Es sei klar, dass Bayern "auf keinen Fall die Maskenpflicht abschaffen oder lockern" werde, sagte CSU-Chef und Ministerpräsident Markus Söder am Montag am Rande der CSU-Vorstandssitzung in München. Mehr dazu lesen Sie unter Bayern bleibt der Maskenpflicht treu

Montag, 6. Juli, 14.28 Uhr: Die aktuellen Zahlen für Bayern

Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in Bayern bisher 48.769 Infizierte mit dem Coronavirus gezählt, von denen allerdings bereits 45.360 als genesen gelten. Im Vergleich zum letzten Stand am Samstag wurden 57 neue Fälle gemeldet, davon 34 aus Oberbayern, zwölf aus Niederbayern und acht aus der Oberpfalz.

Montag, 6. Juli, 10.14 Uhr: Sieben neue Corona-Fälle im Landkreis Dingolfing-Landau

Die Zahl der Corona-Neuinfizierten ist am Wochenende gestiegen. Nach Testungen im privaten Umfeld der beiden infizierten Berufsschüler sind nun sieben weitere Fälle bekannt. Landrat Werner Bumeder erklärte dazu, dass es sich um ein örtlich eingegrenztes und nachvollziehbares Infektionsauftreten handele. Die Infizierten wurden unverzüglich in Quarantäne versetzt und weitere Kontaktpersonen ermittelt. An der Berufsschule in Dingolfing steht nach wie vor eine Klasse unter Quarantäne. Weitere Maßnahmen an der Schule sind nicht notwendig, da sich die Neuinfektionen auf das private Umfeld der Schüler beschränken. Aktuell sind im Landkreis Dingolfing-Landau 31 Corona-Fälle bekannt. Seit Beginn der Pandemie wurden 251 Fälle registriert.

Montag, 6. Juli, 9.27 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 465 positive Fälle (+ 5 zum Vortag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 05.07.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Die gute Nachricht des Tages: 423 Personen (+ 4 zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das bedeutet, dass circa 91 Prozent der bisher Infizierten bereits wieder gesund sind.

Sonntag, 5. Juli, 18.23 Uhr: Elf neue Corona-Infektionen in der Region Landshut

In Stadt und Landkreis Landshut gibt es mindestens elf neue Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus (Covid-19). Das teilte das Landratsamt Landshut am Sonntagabend mit. Alle elf Personen stehen nach Aussage von Pressesprecher Elmar Stöttner im Zusammenhang mit den seit Donnerstagabend bekannten Infektionen in einer Belegschaft eines Unternehmens in der Marktgemeinde Ergolding. Mehr dazu lesen Sie hier: Elf neue Corona-Infektionen in der Region Landshut

Sonntag, 5. Juli, 16.04 Uhr: Macht die Kirche in der Corona-Krise eine Rolle rückwärts?

In Krisenzeiten suchen die Menschen nach Trost - auch nach spirituellem. Welche Auswirkungen hat das in Corona-Zeiten auf die katholische Kirche? Die Reformbewegung "Wir sind Kirche" warnt davor, dass der gerade begonnene Reformprozess innerhalb der Kirche ins Stocken geraten könnte. Mehr dazu lesen Sie hier: Macht die Kirche in der Corona-Krise eine Rolle rückwärts?

Sonntag, 5. Juli, 14.37 Uhr: 2.500 Euro Strafe für Osterhofener Wirt

Nach dem wochenlangen Lockdown haben Gastwirte momentan alle Mühe, wieder einigermaßen auf die Beine zu kommen. Stefan Fuchs ist einer von ihnen. Doch gerade in diesen Tagen vermisst er die Solidarität mit den Gästen - nun soll er sogar 2.500 Euro Strafe zahlen, weil er einen Gutschein nicht annehmen wollte. Mehr dazu lesen Sie hier: 2.500 Euro Strafe für Osterhofener Wirt

Sonntag, 5. Juli, 13.46 Uhr: Studie untersucht Ansteckung durch Coronaviren bei Kindern

Die Langzeitstudie in Bayern "COVID Kids Bavaria" soll die Ansteckungsgefahr bei Kindern durch Coronaviren klären. Sechs Kinderkliniken von Universitäten würden die Öffnung von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen wissenschaftlich begleiten, teilte das Wissenschaftsministerium in München mit.

Antworten erhoffen sich die Forscher unter anderem auf die Frage, ob Einrichtungen wie Krippen, Kindergärten und Grundschulen zu einer unkontrollierten COVID-19-Ausbreitung führen könnten. Daneben werde die flächendeckende Studie auch allgemeine Fragen der Kindergesundheit in den Blick nehmen.

Details sollen am Montag in München vorgestellt werden. Neben den Studienleitern Christoph Klein und Johannes Hübner vom Haunerschen Kinderspital am LMU Klinikum München werden auch Ministerpräsident Markus Söder und Wissenschaftsminister Bernd Sibler (beide CSU) erwartet.

Sonntag, 5. Juli, 11.31 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Bayern

In Bayern sind inzwischen 48.633 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bisher 2.597 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Wochenende mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag bei 45.290 Menschen.

Sonntag, 5. Juli, 8 Uhr: Was Einsamkeit aus Menschen machen kann

Wie wirkt sich Einsamkeit auf einen Menschen aus? Vor allem in Zeiten des Corona-Lockdowns sahen sich viele Menschen mit diesem für sie neuen Gefühl konfrontiert. Der Wegfall sozialer Kontakte und Tag ein, Tag aus die selbe Tristesse. Ab wann kann Einsamkeit für die Psyche gefährlich werden und wie kann man dem entgegensteuern? Antworten darauf liefert Prof. Dr. Thomas Loew, Leiter der Abteilung für Psychosomatik am Universitätsklinikum Regensburg. Das Interview mit ihm lesen Sie hier: Was Einsamkeit aus Menschen machen kann

Samstag, 4. Juli, 19.11 Uhr: Corona-Ausbruch bei Caterer zieht weitere Kreise

Nach dem Corona-Ausbruch bei einem Catering-Unternehmen im Landkreis Starnberg sind auch zwei Mitarbeiter eines Essenslieferanten und zwei Schulkinder positiv auf das Virus getestet worden. Die Lieferanten hätten Essen des Caterers in das Klinikum Großhadern gebracht, teilte das Landratsamt Starnberg am Samstag mit. Es sei äußerst unwahrscheinlich, dass das Coronavirus auf diesem Wege in das Krankenhaus gelangt sei, sagte eine Sprecherin. Das Essen sei kontaktlos geliefert worden. Trotzdem werde man das überprüfen.

Die Schulkinder gehören zu den positiv getesteten Bewohnern der Flüchtlingsgemeinschaftsunterkunft Herrsching, wie es hieß. Sie seien Anfang der Woche noch in der Schule gewesen. Für 22 Schüler und ihre zwei Lehrkräfte gelte daher ab sofort Quarantäne. Auch bei einem Kindergartenkind aus Herrsching wurde Corona nachgewiesen. Es war allerdings seit der Öffnung der Einrichtung nach dem Lockdown nicht mehr in der Kita.

Eine ganze Reihe der rund 120 Mitarbeiter des Caterers Apetito im oberbayerischen Gilching war in Flüchtlingseinrichtungen untergebracht. Fünf Gemeinschaftsunterkünfte wurden wegen positiver Testergebnisse der Bewohner unter Quarantäne gestellt.

Die Infektionen waren vor knapp zehn Tagen entdeckt worden, nachdem einer der Bewohner aus der Gemeinschaftsunterkunft Hechendorf wegen leichter Symptome zum Arzt gegangen war. Mittlerweile wurden rund 50 Menschen positiv auf das Virus getestet.

Samstag, 4. Juli, 14.07 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Corona-Zahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach liegt die Anzahl der bestätigten positiven Fälle bei 48.633. Davon sind bislang 2.597 Menschen verstorben.

Samstag, 4. Juli, 11.24 Uhr: Streit um fehlende Masken eskaliert

Zwei bislang unbekannte Lokalgäste haben sich in der Nacht auf Samstag mit einem Straubinger Wirt geprügelt. Der Grund: Die beiden jungen Männer wollten partout keinen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls. Mehr dazu lesen Sie hier: Streit um fehlende Masken: Gäste verprügeln Wirt

Freitag, 3. Juli, 18.29 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen aus der Stadt Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts wurden im Zeitraum 26. Juni bis 3. Juli 2020 zwei neue Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing auf 422. Erneut weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass es sich bei den genannten Zahlen um die insgesamt bisher festgestellten Infektionen handelt. In dieser Woche wurde die Erhebung der genesenen Personen seit Beginn der Corona-Infektionen im Stadtgebiet am 11.03.2020 durch das Gesundheitsamt aktualisiert. Nach Überprüfung und Bereinigung der Statistikzahlen wurde mitgeteilt, dass derzeit noch 12 Personen im Stadtgebiet als aktuell infiziert gelten.

Freitag, 3. Juli, 15.33 Uhr: Landesamt: 48.558 Coronavirus-Fälle in Bayern

In Bayern sind inzwischen 48.558 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bisher 2.595 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Freitag (Stand 9.00 Uhr) auf seiner Website mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag bei 45.250 Menschen.

Freitag, 3. Juli, 13.43 Uhr: Vier neue Corona-Fälle im Landkreis Landshut

Nach rund einem halben Monat Stillstand bei neuen Infektionen mit dem Corona-Virus in der Region Landshut sind dem Gesundheitsamt am Landratsamt Landshut am Donnerstag und Freitag insgesamt vier neue Fälle von infizierten Personen gemeldet worden. Mitarbeiter des Gesundheitsamts haben unverzüglich damit begonnen, Kontaktpersonen der vier Covid-19-Infizierten ausfindig zu machen, zu kontaktieren und zu informieren. Bei den Infizierten handelt es sich um Personen mit Wohnsitz in Altdorf, Essenbach, Landshut und Vilsbiburg. Drei der vier Index-Fälle weisen eine Verbindung mit der Belegschaft eines Unternehmens in Ergolding auf. Heute Mittag ist ein Team des Gesundheitsamts Landshut bereits zu dem Unternehmen gefahren, um die gesamte Belegschaft der Firma auf Infektionen zu testen.

Freitag, 3. Juli, 13.26 Uhr: Corona-Ansteckung beim Singen durch Abstand vermeiden

Um die Übertragung des Coronavirus beim Singen zu vermeiden, sollten Chorsänger einer Studie zufolge reichlich Abstand zueinander halten und den Probenraum ständig lüften. Beim Singen können sogenannte Aerosole, also Gemische aus festen oder flüssigen Schwebeteilchen bis zu eineinhalb Meter nach vorne ausgestoßen werden. Dies haben Wissenschaftler der Universitätskliniken München und Erlangen in einer Versuchsreihe mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks (BR) entdeckt. Lesen Sie hierzu Corona-Ansteckung beim Singen durch Abstand vermeiden 

Freitag, 3. Juli, 12.50 Uhr: Corona-Soforthilfe: Regierung der Oberpfalz startet Überprüfung der Förderbescheide

Rund 34.300 Anträge wurden bearbeitet, zirka 23.000 davon bewilligt und fast 181 Millionen Euro ausbezahlt: Jetzt geht die "Mammutaufgabe Corona-Soforthilfe" in die nächste Phase. Nachdem sich das Soforthilfe-Team der Regierung der Oberpfalz über viele Wochen hinweg auf die Bewilligung von Anträgen konzentrierte, stehen nun - nachdem seit Ende Mai keine Anträge mehr gestellt werden können - Nachprüfungen an. Inzwischen ist ein mehrköpfiges Team mit der Überprüfung der damals gestellten Anträge beschäftigt. Davon wird ein fünfköpfiges Team in den nächsten Wochen für die stichprobenartige Überprüfung der breiten Masse aller bewilligten Anträge zuständig sein.

Den Anfang macht derzeit die detaillierte Überprüfung von 69 Antragstellern, deren rund 150 eingereichte Anträge Auffälligkeiten aufwiesen. Die weiteren Anträge, die im April und Mai gestellt wurden, werden umgehend überprüft, sobald der für den jeweiligen Antragsteller nachzuweisende, dreimonatige Liquiditätsengpass abgelaufen ist. Zudem erhielt die Regierung der Oberpfalz vom Wirtschaftsministerium eine Liste mit über 500 Auszahlungsfällen zur Überprüfung möglicher Unregelmäßigkeiten. Darunter fallen unter anderem Mehrfachanträge vom selben Antragsteller, insbesondere aber auch Auszahlungen an dieselbe IBAN, Falschangaben zu Mitarbeiterzahlen sowie, in Einzelfällen, auch systembedingte Doppelauszahlungen. Durch eine bayernweite Systemumstellung konnte nicht ausgeschlossen werden, dass bei Antragstellern, die ihren Antrag sowohl schriftlich als auch online eingereicht haben, gegebenenfalls Doppelauszahlungen getätigt worden sind. Unbeschadet dessen ist ein weiterer Mitarbeiter ausschließlich mit der Nachprüfung möglicher Betrugsfälle durch unberechtigt gestellte Anträge beschäftigt.

Erfreulich ist in diesem Zusammenhang die hohe Zahl an freiwilligen Rückzahlern. Dabei handelt es sich um Unternehmen, die Rückzahlungen der Soforthilfe von sich aus getätigt haben, da sie bei nochmaliger eigener Prüfung zu der Ansicht gekommen sind, die Förderung stehe ihnen nicht oder nicht in der von ihnen beantragten Höhe zu, weil die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie für sie doch nicht so gravierend waren, wie zunächst befürchtet. Insgesamt wurden bereits 6,6 Millionen Euro in 760 Zahlfällen an die Bayerische Staatsoberkasse zurücküberwiesen.

Freitag, 3. Juli, 9.58 Uhr: Corona-Trennschutzwände für Bayerns Linienbusse

Der Einbau von schützenden Trennwänden in Linienbussen wird in Bayern ab sofort finanziell vom Freistaat unterstützt. Bis zu 1.500 Euro Förderung sei pro Fahrzeug möglich, teilte das Verkehrsministerium am Freitag in München mit. "Damit ermöglichen wir es, dass auch die vordere Tür wieder zum Einsteigen genutzt werden kann", erklärte Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU). "Auch der Ticketkauf im Bus ist damit wieder möglich." Derzeit bleiben aus Infektionsschutzgründen die vorderen Bustüren meist geschlossen und Passagiere dürfen nur hinten einsteigen.

Für die Förderung stehen acht Millionen Euro zur Verfügung. Um Zuschüsse bewerben können sich sowohl öffentliche als auch private Verkehrsunternehmen, deren Busse im öffentlichen Verkehr in Bayern eingesetzt werden. Die Anträge müssen bei den jeweiligen Bezirksregierungen eingereicht werden.

Freitag, 3. Juli, 9.40 Uhr: Lage im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 460 positive Fälle (zwei mehr im Vergleich zum Vortag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 2.7.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). 419 Personen (keine Veränderung zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9.3.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Freitag, 3. Juli, 7.49 Uhr: Corona-Pflegebonus: 350.000 Anträge, 80 Millionen ausgezahlt

Rund 350.000 Pflege- und Rettungskräfte im Freistaat haben Anträge auf den wegen der Coronakrise gewährten Pflegebonus gestellt. Bislang seien mehr als 181.000 Anträge bearbeitet und knapp 80 Millionen Euro ausgezahlt worden, sagte Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) einer Mitteilung zufolge. "Gerade in der Corona-Pandemie hat das vorbildliche Engagement unserer Pflegekräfte dazu beigetragen, dass so vielen Erkrankten geholfen werden konnte."

Bis Ende Juni konnten unter anderem Pflegerinnen und Pfleger in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, stationären Senioren-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten den Bonus beantragen. Berechtigt waren aber auch Rettungssanitäter, Rettungsassistenten, Notfallsanitäter und nichtärztliche Einsatzkräfte im Rettungsdienst. Die Einmalzahlung beträgt bei Beschäftigten mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 25 Stunden 500 Euro, ansonsten 300 Euro.

"Wir wissen nicht erst seit der Corona-Pandemie, dass der Pflegeberuf attraktiver werden muss", sagte Huml weiter. Die Staatsregierung arbeite deshalb kontinuierlich daran, die Situation für Pflegekräfte zu verbessern. Der Corona-Pflegebonus sei in diesem Zusammenhang ein Zeichen der besonderen Anerkennung in Zeiten der Pandemie.

Freitag, 3. Juli, 7 Uhr: Stadtkapelle probt jetzt im Gewächshaus

Am vergangenen Freitag hat die Deggendorfer Stadtkapelle erstmals, drei Monate nach dem Corona-Lockdown, wieder miteinander geprobt. Da der normale Ort für die Proben, die Deggendorfer Pestalozzischule, aufgrund der aktuellen Umstände nicht zur Verfügung steht, musste jetzt eine Alternative gefunden werden. Hierbei fiel die Wahl auf ein Foliengewächshaus der Stadtgärtnerei

Donnerstag, 2. Juli, 18.45 Uhr: Wohl Tausende mangelhafte Schutzmasken in Bayern ausgeliefert

In Bayern sind offenbar zahlreiche Ärzte mit Tausenden mangelhaften Schutzmasken beliefert worden. Deutschlandweit lieferte das Bundesgesundheitsministerium mutmaßlich mindestens 800.000 unsichere Schutzmasken aus, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Anfrage des Bayerischen Rundfunks (BR) an alle Kassenärztlichen Vereinigungen ergab. 

Donnerstag, 2. Juli, 14.50 Uhr: 48.949 Coronavirus-Fälle in Bayern, 2.594 Tote

In Bayern sind inzwischen 48.949 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bisher 2.594 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Donnerstag auf seiner Website mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag bei 45.210 Menschen.

Donnerstag, 2. Juli, 14.08 Uhr: Niederbayerns Ausbildungsbetriebe stemmen sich gegen die Krise

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen sind weiterhin eine starke Belastung für die Wirtschaft – doch die Ausbildungsbetriebe stemmen sich aktiv gegen die Krise und halten die Berufsausbildung auf hohem Niveau. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Online-Umfrage der IHK unter niederbayerischen Ausbildungsbetrieben aus Industrie, Handel, Dienstleistungen und Tourismus. „In den allermeisten Betrieben läuft die Ausbildung normal weiter. 81 Prozent der befragten Unternehmen haben uns das versichert. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn die Einschnitte durch Corona sind für die Betriebe teilweise enorm. Es ist daher ein wichtiges Signal, dass sich die Unternehmen weiterhin für die Ausbildung und ihre Azubis stark machen, auch in schwierigen Zeiten“, bewertet IHK-Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner die Umfrageergebnisse. Ein Blick auf den aktuellen Stand der bisher im Jahr 2020 neu eingetragenen Ausbildungsverträge bestätigt diesen Befund: Rund 3.300 neue Auszubildende sind im IHK-Bezirk bisher gemeldet. „Wir hinken etwa sechs Wochen dem Vorjahresergebnis hinterher. Prognosen sind schwierig, aber im weiteren Verlauf bis zum Start des Ausbildungsjahrs Anfang September und darüber hinaus erwarten wir ein weiteres Aufholen bei den Zahlen, sodass nur eine geringe Lücke zum Vorjahr bleibt, die allein der Corona-Krise geschuldet ist. In Niederbayern sind damit die Einschätzungen zum Ausbildungsplatzangebot positiver als im Bundesdurchschnitt“, sagt Schreiner.

Donnerstag, 2. Juli, 13.46 Uhr: Behörden testen nach Corona-Fällen bei Caterer weiter

Nach dem Corona-Ausbruch bei einem Cateringunternehmen im Landkreis Starnberg setzen die Behörden die Tests fort. Im Fokus stand am Donnerstag eine Flüchtlingsunterkunft in Weßling, wie eine Sprecherin des Landratsamtes mitteilte. In der Unterkunft war am Vortag ein Bewohner positiv getestet worden, der mit einem infizierten Mitarbeiter des Unternehmens Apetito Catering in einem Container wohnte. Die Wohnstätte steht wie vier andere Gemeinschaftsunterkünfte inzwischen unter Quarantäne. Lesen Sie hierzu Behörden testen nach Corona-Fällen bei Caterer weiter

Donnerstag, 2. Juli, 13.41 Uhr: Gestiegene Infektionszahlen im Kreis Dingolfing-Landau

Mehrere Corona-Fälle in einer Gemeinschaftsunterkunft und in einer Schulklasse haben die Zahlen im Landkreis Dingolfing-Landau spürbar ansteigen lassen. In der Asylbewerberunterkunft wurden 18 Bewohner positiv auf Covid-19 getestet, in Dingolfing steht nun eine gesamte Schulklasse unter Quarantäne. Mehr dazu lesen Sie hier: 18 bestätigte Corona-Fälle in Gemeinschaftsunterkunft

Donnerstag, 2. Juli, 12.38 Uhr: Corona-Lockerungen bei Veranstaltungen angedeutet

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) haben noch für den Juli weitere Corona-Lockerungen für Veranstaltungen und Kneipen in Aussicht gestellt. Wenn alles stabil bleibe, könne er sich vorstellen, die erlaubte Zahl von Besuchern bei Veranstaltungen zu erhöhen, sagte Söder am Donnerstag im Bayerischen Rundfunk. Und man könne auch über die Öffnung von Schankwirtschaften reden, unter bestimmten Voraussetzungen, "aber eben nicht überstürzt". Lesen Sie hierzu Corona-Lockerungen bei Veranstaltungen angedeutet

Donnerstag, 2. Juli, 11.23 Uhr: AfD kündigt Klage gegen Maskenpflicht im Landtag an

Die AfD-Fraktion will gegen die Maskenpflicht im bayerischen Landtag, die seit Donnerstag auch für Abgeordnete gilt, klagen. Man werde beim Verwaltungsgericht Klage einreichen, sagte der parlamentarische Geschäftsführer Christoph Maier am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in München. Die Maskenpflicht bedeute eine "massive Einschränkung" des freien Mandats. Abgeordneten dürften bei ihrer Tätigkeit im Landtag nicht derart beeinträchtigt werden.

Donnerstag, 2. Juli, 10.24 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 458 positive Fälle (keine Veränderung zum Vortag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 1.7.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). 419 Personen (keine Veränderung zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Nach den derzeit gültigen Vorgaben werden alle stationären Patienten der Goldberg-Klinik Kelheim GmbH vor oder bei Klinikaufnahme auf das Virus SarsCov2 getestet. Bestehen Covid-19 verdächtige Symptome, so erfolgt die Behandlung auf einer speziellen Isolierstation zumindest so lange, bis das Testergebnis vorliegt. In der Ilmtalklinik GmbH, Krankenhaus Mainburg werden alle stationär geplanten Patienten vor ihrer Aufnahme auf das Virus SarsCov2 getestet. Zudem werden alle stationär aufgenommenen Patienten einer Gesundheitskontrolle unterzogen und bei Vorliegen von verdächtigen Symptomen getestet und auf einer speziellen Isolierstation behandelt, bis ein negativer Test vorliegt.

Donnerstag, 2. Juli, 9.35 Uhr: Bayern will Krankenhausversorgung ausbauen

Die Staatsregierung will auch während der Corona-Pandemie einige Zweige der Krankenhausversorgung im Freistaat ausbauen. "Abseits der Maßnahmen für Covid-19-Erkrankte gewährleisten wir damit die umfassende Weiterentwicklung der Versorgung für die Menschen", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml einer Mitteilung zufolge. Nach neuen Beschlüssen eines Krankenhaus-Planungsausschusses sollen vor allem mehr Kapazitäten für die Fachbereiche Psychiatrie und Psychosomatik geschaffen werden.

Donnerstag, 2. Juli, 8.45 Uhr: Deutliche Mehrheit für kostenlose Corona-Tests für alle

Eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger befürwortet kostenlose Corona-Tests für alle. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstag) sprachen sich 60 Prozent dafür aus, dass jeder Bürger unabhängig von Symptomen und Risiko einen vom Staat bezahlten Corona-Test in Anspruch nehmen können sollte. 31 Prozent lehnten das ab. Die bayerische Staatsregierung hatte in dieser Woche die kostenlosen Corona-Tests für die gesamte Bevölkerung beschlossen und damit eine Diskussion ausgelöst.

Mittwoch, 1. Juli, 18 Uhr: Zwischen Einkaufsfrust und Sicherheitsbedürfnis

Dank der Maskenpflicht durften sie nach wochenlangen Schließungen ihre Läden wieder öffnen, doch inzwischen macht sich bei so einigen Händlern Frust breit. Bei steigenden Temperaturen wird der Mund- und Nasen-Schutz immer mehr zur lästigen Pflicht für Verkäufer und Kunden. Während die einen deswegen Lockerungen fordern, sitzt bei anderen die Angst vor einem zweiten Lockdown noch tief. Mehr dazu lesen Sie hier: Maske beliebt wie Zahnspange

Mittwoch, 1. Juli, 16.55 Uhr: Kontaktbeschränkungen in Bayern verlängert

Bis zum 19. Juli soll der Kontakt der Menschen in Bayern weiterhin beschränkt bleiben, wie das Gesundheitsministerium auf Nachfrage von idowa bestätigt hat. Zuerst hatte Antenne Bayern die Entscheidung vermeldet. Lesen Sie hierzu Kontaktbeschränkungen in Bayern verlängert

Mittwoch, 1. Juli, 16.44 Uhr: Donautal-Testergebnisse in Bogen

Mittlerweile sind fast alle der gut 1.000 Testergebnisse der zweiten Reihentestung vom Freitag und Montag bei der Firma Donautal in Bogen (Landkreis Straubing-Bogen) beim Gesundheitsamt eingetroffen. Lediglich 41 Befunde aus dem LGL fehlen noch. Dabei wurde bisher ein neuer positiver Fall gemeldet. Es handelt sich dabei um einen bei der Anlieferung – und nicht direkt im Betrieb – beschäftigten Mann aus einem Nachbarlandkreis. Zu diesem einen neuen positiven Fall ergab sich – wie bereits vermeldet - bei sieben bereits im Mai positiv getesteten Mitarbeitern erneut ein positives Testergebnis.

Mittwoch, 1. Juli, 15.31 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen aus dem Landkreis Freising

Am 1. Juli, 12 Uhr, gab es insgesamt 971 bestätigte Coronavirus-Fälle im Landkreis Freising. Davon sind 912 Patienten wieder genesen. 42 Menschen sind an oder mit COVID-19 verstorben.

Mittwoch, 1. Juli, 14.09 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen in Bayern

Insgesamt wurden bis zum heutigen Tag (Stand 1. Juli) im Freistaat Bayern 48.454 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Als davon genesen gelten 45.190 Fälle. Die Anzahl der Genesenen beruht auf einer Schätzung, die sich an den Kriterien des RKI orientiert. Fälle gelten als genesen, wenn über den Erkrankungsbeginn hinaus, beziehungsweise das Meldedatum länger als zwei Wochen zurückliegt, keine Unterbringung in einem Krankenhaus notwendig wurde. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 2.591.

Mittwoch, 1. Juli, 11.27 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 458 positive Fälle (+ 1 zum Vortag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 30.06.2020). 419 Personen (keine Veränderung zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Mittwoch, 1. Juli, 10.34 Uhr: Arbeitslosenzahl im Juni um über 3.000 in Bayern gestiegen

Die Coronakrise lässt die Zahl der Arbeitslosen auch in Bayern weiter steigen. Im Juni gab es über 3.000 Arbeitslose mehr als noch im Mai. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das ein Anstieg von fast 50 Prozent. Damit verlangsamt sich der Anstieg der Arbeitslosigkeit aber auch wieder.

Lesen Sie mehr über die Arbeitmarktsituation im Freistaat und in Ostbayern unter Arbeitslosenzahl im Juni um über 3.000 in Bayern gestiegen

Dienstag, 30. Juni, 17.56 Uhr: Reihentests bei Donautal - weitere Ergebnisse liegen vor

Alle 858 Testergebnisse der Reihentestung bei der Firma Donautal in Bogen vom Freitag sind mittlerweile beim Gesundheitsamt eingetroffen. Neue positive Fälle gab es nicht zu verzeichnen. Lesen Sie hierzu Reihentests bei Donautal - weitere Ergebnisse liegen vor

Dienstag, 30. Juni, 14.23 Uhr: Bayerns kostenlose Coronatests sind nur für Bayern gedacht

Die kostenlosen Coronatests in Bayern sind in erster Linie nur für die im Freistaat gemeldeten Einwohner gedacht. Es sei nicht gewollt, dass nun "sämtliche Bundesbürger nach Bayern reisen und sich hier testen lassen", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Ausnahmen seien sicher denkbar, etwa wenn sich jemand aus beruflichen Gründen viel in Bayern aufhalte oder hier trotz Wohnortes in einem anderen Bundesland schon lange einen Arzt habe.

Ab dem 1. Juli greift in Bayern ein neues Testkonzept, welches auch Menschen ohne jegliche Krankheitssymptome kostenlose Coronatests ermöglicht. Die Kosten dafür übernimmt der Freistaat Bayern. Zunächst sind für das laufende Jahr rund 200 Millionen Euro veranschlagt.

Dienstag, 30. Juni, 14.08 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen in Bayern

Insgesamt wurden bis zum heutigen Tag (Stand 30. Juni) im Freistaat Bayern 48.382 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Als davon genesen gelten 45.150 Fälle. Die Anzahl der Genesenen beruht auf einer Schätzung, die sich an den Kriterien des RKI orientiert. Fälle gelten als genesen, wenn über den Erkrankungsbeginn hinaus, beziehungsweise das Meldedatum länger als zwei Wochen zurückliegt, keine Unterbringung in einem Krankenhaus notwendig wurde. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 2.591.

Dienstag, 30. Juni, 13.30 Uhr: Bayern beschließt Corona-Tests für jedermann

Ungeachtet vieler kritischer Stimmen hat die bayerische Staatsregierung kostenlose Corona-Tests für die gesamte Bevölkerung beschlossen. Das Testkonzept laute "schneller, kostenlos und für jedermann", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Er kündigte an, dazu die Kapazitäten von aktuell 20.000 auf 30.000 Tests pro Tag zu erhöhen. Der Freistaat übernimmt die Kosten in all den Fällen, in denen nicht ohnehin Krankenkassen in der Pflicht sind. Man stelle dafür aufs Jahr gerechnet 200 Millionen Euro bereit, sagte Söder. Lesen Sie hierzu Bayern beschließt Corona-Tests für jedermann

Dienstag, 30. Juni, 13.27 Uhr: Filmemacher erschafft virtuelle Wiesn

Das abgesagte Oktoberfest soll nun zumindest virtuell erlebbar sein. Der Autor und Regisseur Philip Gröning arbeite an dem Projekt "Oktoberfest Phantom", das auf künstlerische Weise den Ausfall des diesjährigen Oktoberfestes ausdrücke, teilte der FilmFernsehFonds (FFF) Bayern am Dienstag in München mit. In der virtuellen Realität sollen die Zuschauer durch geisterhaft leere Festzelte wandern, untermalt von einer speziellen Tonlandschaft, heißt es in der Mitteilung. Gröning glaubt, dass viele Menschen einen Phantomschmerz empfinden, weil das größte Volksfest der Welt wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht stattfindet. Diesen Schmerz wolle er erfahrbar machen.

Die Töne und Bilder stammen aus Social-Media-Clips, Tonaufnahmen und Fotos, die in vergangenen Jahren auf der Wiesn entstanden sind. "Durch die Technologie erscheinen die Festzelte optisch jedoch nur als fragmentarische, ruinenhafte und menschenleere Räume, akustisch hingegen als eine überraschend volle Tonlandschaft", erläuterte der FFF, der das Projekt für Virtual Reality, Mixed Reality und Sound mit 30.000 Euro fördert.

Dienstag, 30. Juni, 13.23 Uhr: Kino und Theater künftig ohne Maskenpflicht

Zuschauer können Kinofilme, Theatervorstellungen und Konzerte künftig ohne Mundschutz genießen. Im Saal dürfe die Maske auf dem festgelegten Sitzplatz künftig abgenommen werden, sagte Ministerpräsident Markus Söder am Dienstag nach der Kabinettssitzung in München. Damit stelle man den Kulturbereich den Kirchen gleich und übertrage das in Gottesdiensten geltende Modell. Danach muss jeder seine Maske nur solange tragen, bis er an seinem Platz sitzt. Lesen Sie hierzu Kino und Theater künftig ohne Maskenpflicht

Dienstag, 30. Juni, 13 Uhr: Pressekonferenz von Markus Söder im Livestream

Das Kabinett des Freistaates will heute weitere Corona-Maßnahmen beschließen. Darüber informiert Ministerpräsident Markus Söder ab 13 Uhr in einer Pressekonferenz. Hier geht es zum Livestream

Dienstag, 30. Juni, 9.50 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 457 positive Fälle (keine Veränderung zum Vortag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: 29. Juni, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 419 Personen (+1 zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das heißt, 92 Prozent der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Nach den derzeit gültigen Vorgaben werden alle stationären Patienten der Goldberg-Klinik Kelheim GmbH vor oder bei Klinikaufnahme auf das Virus SarsCov2 getestet. Bestehen Covid-19 verdächtige Symptome, so erfolgt die Behandlung auf einer speziellen Isolierstation zumindest so lange, bis das Test Ergebnis vorliegt.

In der Ilmtalklinik GmbH, Krankenhaus Mainburg werden alle stationär geplanten Patienten vor ihrer Aufnahme auf das Virus SarsCov2 getestet. Zudem werden alle stationär aufgenommenen Patienten einer Gesundheitskontrolle unterzogen und bei Vorliegen von verdächtigen Symptomen getestet und auf einer speziellen Isolierstation behandelt, bis ein negativer Test vorliegt.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt. Das heißt, die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Dienstag, 30. Juni, 7.55 Uhr: Kabinett will heute Konzept für Corona-Tests für jedermann beschließen

Söder will allen, die wollen, Corona-Tests ermöglichen. Die Kritik aus den anderen Ländern und von Gesundheitsminister Spahn ficht ihn nicht an. Denn er habe bereits bei anderen Maßnahmen anfängliche Ablehnung erlebt, die sich später in Zustimmung gewandelt habe. Lesen Sie hierzu Kabinett will heute Konzept für Corona-Tests für jedermann beschließen

Dienstag, 30. Juni, 8.07 Uhr: Maskenpflicht bei Kulturveranstaltungen soll fallen

Bei Kulturveranstaltungen in Bayern soll die Maskenpflicht fallen. Im Saal dürfe die Maske auf dem festgelegten Sitzplatz künftig abgenommen werden, kündigte Ministerpräsident Markus Söder in der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstag) an. Lesen Sie hierzu Maskenpflicht bei Kulturveranstaltungen soll fallen

Dienstag, 30. Juni, 6.29 Uhr: Umweltminister: Corona bremst Donauausbau nicht

Der Spatenstich für den Donauausbau in Niederbayern soll in den kommenden Wochen erfolgen. Das teilte das Umweltministerium in München am Montag mit. Corona bremse den Donauausbau nicht, sagte Minister Thorsten Glauber (Freie Wähler) der Deutschen Presse-Agentur: "Ich bin froh, dass das größte Hochwasserschutzprojekt Bayerns demnächst starten kann." Lesen Sie hierzu Umweltminister: Corona bremst Donauausbau nicht

Montag, 29. Juni, 19.54 Uhr: Erfreuliche Zahlen im Schatten von Corona

Der Ausbildungsmarkt in Bayern scheint glimpflich durch die Corona-Pandemie zu kommen. Das gilt jedenfalls für die Metall- und Elektroindustrie, deren Dachverbände bayme und vbm am Montag in München die diesjährige Umfrage zur Ausbildungssituation vorstellten. Mehr dazu lesen Sie hier: Relativ erfreuliche Zahlen im Schatten von Corona

Montag, 29. Juni, 17.13 Uhr: Kinopolis in Landshut öffnet wieder

Spricht man Michael Wohlgemuth auf die coronabedingte Schließung seines Kinos an, nennt er das Datum eines Tages, an den er sich sein Leben lang erinnern wird: "Freitag, 13. März 2020, 12.05 Uhr. Das weiß ich, als ob's heute gewesen wäre." Am kommenden Donnerstag kann er nun endlich wieder öffnen. Mehr dazu lesen Sie hier: Endlich wieder: Licht aus, Film ab

Montag, 29. Juni, 16.36 Uhr: Corona-Tests am Flughafen München

Am Flughafen München wird nun die Möglichkeit angeboten, sich noch vor Ort auf das Coronavirus testen zu lassen. Vier Stunden später soll das Ergebnis vorliegen. Kostenlos ist dieser Service allerdings nicht. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Tests am Flughafen München

Montag, 29. Juni, 14.13 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen in Bayern

Insgesamt wurden bis zum heutigen Tag (Stand 27. Juni) im Freistaat Bayern 48.341 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Als davon genesen gelten 45.110 Fälle. Die Anzahl der Genesenen beruht auf einer Schätzung, die sich an den Kriterien des RKI orientiert. Fälle gelten als genesen, wenn über den Erkrankungsbeginn hinaus, beziehungsweise das Meldedatum länger als zwei Wochen zurückliegt, keine Unterbringung in einem Krankenhaus notwendig wurde. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 2.589.

Montag, 29. Juni, 12.17 Uhr: Söder verteidigt Corona-Massentests und fordert Nachahmer

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die Kritik von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an den geplanten Corona-Tests für jedermann in Bayern zurückgewiesen. Lesen Sie hierzu Söder verteidigt Corona-Massentests und fordert Nachahmer

Montag, 29. Juni, 8.38 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 457 positive Fälle (+1 zum Vortag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 28. Juni, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 418 Personen (keine Veränderung zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das heißt, circa 91 Prozent der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Nach den derzeit gültigen Vorgaben werden alle stationären Patienten der Goldberg-Klinik Kelheim GmbH vor oder bei Klinikaufnahme auf das Virus SarsCov2 getestet. Bestehen Covid-19 verdächtige Symptome, so erfolgt die Behandlung auf einer speziellen Isolierstation zumindest so lange, bis das Test Ergebnis vorliegt.

In der Ilmtalklinik GmbH, Krankenhaus Mainburg werden alle stationär geplanten Patienten vor ihrer Aufnahme auf das Virus SarsCov2 getestet. Zudem werden alle stationär aufgenommenen Patienten einer Gesundheitskontrolle unterzogen und bei Vorliegen von verdächtigen Symptomen getestet und auf einer speziellen Isolierstation behandelt, bis ein negativer Test vorliegt.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt. Das heißt, die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Montag, 29. Juni, 7.57 Uhr: Patientenschützer begrüßen Pläne für mehr Corona-Tests

Bayern will als erstes Bundesland massenweise vorbeugende Corona-Tests einführen - kostenlos beim Hausarzt. Gesundheitsminister Spahn sieht die Pläne kritisch - ganz im Gegensatz zu Patientenschützern. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz begrüßt die Pläne der bayerischen Staatsregierung für vorbeugende Corona-Tests. Lesen Sie hierzu Patientenschützer begrüßen Pläne für mehr Corona-Tests

Sonntag, 28. Juni, 16.58 Uhr: Große Menschenansammlungen am Wochenende in Bayern

Bei warmen Temperaturen und sonnigem Wetter haben sich in Bayern am Wochenende trotz Corona immer wieder Menschenmassen versammelt. In München hätten sich in der Nacht von Freitag auf Samstag in Spitzenzeiten bis zu 10 000 Menschen an der Isar aufgehalten, teilte die Polizei am Sonntag mit. Von Samstag auf Sonntag seien es rund 5.000 gewesen. Den Angaben zufolge blieb alles friedlich. Lesen Sie hierzu Große Menschenansammlungen am Wochenende in Bayern

Sonntag, 28. Juni, 14.10 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen in Bayern

Insgesamt wurden bis zum heutigen Tag (Stand 27. Juni) im Freistaat Bayern 48.290 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Als davon genesen gelten 45.090 Fälle. Die Anzahl der Genesenen beruht auf einer Schätzung, die sich an den Kriterien des RKI orientiert. Fälle gelten als genesen, wenn über den Erkrankungsbeginn hinaus, beziehungsweise das Meldedatum länger als zwei Wochen zurückliegt, keine Unterbringung in einem Krankenhaus notwendig wurde. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 2.589.

Sonntag, 28. Juni, 12.18 Uhr: Zwischenstand bei zweitem Reihentest bei Donautal in Bogen

Am Freitag wurden bei der zweiten Reihentestung bei der Firma Donautal in Bogen rund 800 Beschäftigte aus allen Bereichen getestet. Bis zum Sonntagmittag sind am Gesundheitsamt 397 Testergebnisse aus dem Labor des Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit eingetroffen. Lesen Sie hierzu Zwischenstand bei zweitem Reihentest bei Donautal in Bogen

Sonntag, 28. Juni, 10.38 Uhr: Huml: Corona-Tests "massiv" ausweiten

Der Freistaat will deutlich mehr Corona-Tests durchführen als bisher. Sie sollen insgesamt "massiv" ausgeweitet werden, wie Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Sonntag in München sagte. Sie kündigte eine "Corona-Testoffensive" an. Lesen Sie hierzu Huml: Corona-Tests "massiv" ausweiten

Samstag, 27. Juni, 15.43 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen in Bayern

Insgesamt wurden bis zum heutigen Tag (Stand 27. Juni) im Freistaat Bayern 48.249 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Als davon genesen gelten 45.030 Fälle. Die Anzahl der Genesenen beruht auf einer Schätzung, die sich an den Kriterien des RKI orientiert. Fälle gelten als genesen, wenn über den Erkrankungsbeginn hinaus, beziehungsweise das Meldedatum länger als zwei Wochen zurückliegt, keine Unterbringung in einem Krankenhaus notwendig wurde. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 2.588.

Samstag, 27. Juni, 10.26 Uhr: Söder warnt vor früher zweiter Corona-Welle

"Wir müssen wirklich aufpassen", sagte er in einer am Samstag veröffentlichten Videobotschaft. "Wir dürfen nicht riskieren, dass wir sogar noch schneller als befürchtet, vor dem Herbst, eine zweite Welle bekommen, eine schleichende Welle, und überall regionale Lockdowns bekommen." Lesen Sie hierzu mehr: "Söder warnt vor früher zweiter Corona-Welle"

Samstag, 27. Juni, 8.17 Uhr: Corona könnte Bayern im Juni mehr als 300.000 Arbeitslose bringen

Die Zahl der Arbeitslosen im Juni könnte die Grenze von 300.000 sprengen. Wegen der Corona-Krise werde auch im Juni die saisonale Belebung auf dem Arbeitsmarkt ausfallen, stattdessen dürfte die Zahl der Arbeitslosen von zuletzt 290.000 noch einmal steigen, sagte ein Arbeitsmarktexperte im bayerischen Arbeitsministerium der Deutschen Presse-Agentur. Die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit gibt ihre Juni-Zahlen für Bayern am 2. Juli bekannt. Lesen Sie hierzu mehr: "Corona könnte im Juni mehr als 300.000 Arbeitslose bringen"

Samstag, 27. Juni, 8.12 Uhr: Corona-Ausbruch bei Tönnies hat Folgen bis nach Bayern

Der Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies in Nordrhein-Westfalen macht auch bayerischen Bauern Sorgen. Vor allem der vorübergehende Stopp von Schlachtungen in den Tönnies-Standorten Kempten und Bamberg macht sich bemerkbar und führt zu einer Kettenreaktion, die bis zu den Kälberzüchtern durchschlägt. "Die Bullen gehen zögerlicher aus den Ställen, der ganze Markt ist dadurch irgendwo gebremst", sagte der Geschäftsführer der Allgäuer Herdebuchgesellschaft, Thomas Bechteler. Dadurch sei auch die Nachfrage nach Kälbern zur Mast im Moment eingeschränkt. Bei einem Unternehmen wie Tönnies, das enorme Mengen schlachte, habe das von einer Woche auf die andere Auswirkungen. Lesen Sie hierzu mehr: "Corona-Ausbruch bei Tönnies hat Folgen bis nach Bayern"

Samstag, 27. Juni, 7.40 Uhr: In Straubing fällt spontanes Baden heuer ins Wasser

Ein Besuch im Freibad in Straubing fällt heuer anders aus als es Badegäste in den vergangenen Jahren gewohnt waren. Die wichtigsten Änderungen und Regelungen im Überblick.

Samstag, 27. Juni, 7.39 Uhr: Zurückgeholte Touristen müssen 200 bis 1.000 Euro zahlen

Es war die größte Rückholaktion für deutsche Staatsbürger seit dem Zweiten Weltkrieg. Zehntausende wegen der Corona-Pandemie Gestrandete wurden nach Hause gebracht. Jetzt wird abgerechnet. Lesen Sie hierzu mehr: "Zurückgeholte Touristen müssen 200 bis 1.000 Euro zahlen"

 

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