Covid-19 Coronavirus in Bayern - News, Infos, Hinweise

Testen, impfen, Abstand halten: Das Coronavirus hat auch Ostbayern im Griff. (Symbolbild)
Testen, impfen, Abstand halten: Das Coronavirus hat auch Ostbayern im Griff. (Symbolbild) Foto: Kay Nietfeld/dpa

Das Coronavirus beschäftigt die Menschen – auch in Ostbayern. Alle Entwicklungen in Bayern finden Sie unten im Newsblog. Die aktuellen Corona-Zahlen (Inzidenzwerte und Fallzahlen) sowie die Auslastung der Intensivbetten für Ostbayern und Ihre Region finden Sie hier: Corona – Die Lage in Ostbayern. Was aktuell gilt, lesen Sie hier: Corona-Regeln - was aktuell in Bayern gilt.

Die Corona-Zahlen für Ostbayern

Deutscher Ärztetag beginnt - Fokus auf Corona-Folgen für Kinder

Montag, 23. Mai, 18.34 Uhr:

Die Folgen der Corona-Krise auf Kinder und Jugendliche sind ein Schwerpunktthema des Deutschen Ärztetags, der am Dienstag in Bremen beginnt. Zur Eröffnung (10.00 Uhr) wird Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erwartet. Die Bundesärztekammer hatte vorab ein besonderes Augenmerk auf die Belange junger Menschen bei der Corona-Strategie im Herbst angemahnt. Weiteres Thema der viertägigen Beratungen mit 250 Delegierten soll der ärztliche Versorgungsbedarf in einer "Gesellschaft des langen Lebens" sein - also mit Blick darauf, dass es mehr Ältere mit mehr Erkrankungen geben dürfte.

Am Rande des Ärztetags will sich Lauterbach auch zum Vorgehen nach dem Auftreten der ersten Fälle von Affenpocken in Deutschland äußern. An der Pressekonferenz in Bremen (12.15 Uhr) sollen auch Ärztepräsident Klaus Reinhardt und der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, teilnehmen.

Die aktuelle Lage im Freistaat

Montag, 23. Mai, 14.35 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 410 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 29,9 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 135 Intensivbetten in Bayern, das sind 6,3 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 34,1 Prozent auf 1.594 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 3,1. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 323,9. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,67 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Die aktuelle Lage im Freistaat

Sonntag, 22. Mai, 15.18 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 499 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 27,8 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 146 Intensivbetten in Bayern, das sind sieben Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 20,7 Prozent auf 1.692 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 3,4. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 344,6. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,85 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Viele Kinder müssen wegen Corona Schwimmunterricht nachholen

Sonntag, 22. Mai, 13.37 Uhr:

Beim ersten "Tag des Schwimmabzeichens" haben Kinder und Erwachsene in mehr als 30 bayerischen Kommunen ihr Können im Wasser prüfen lassen. Mit dem Aktionstag wollten DLRG und Landesschwimmverbände in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz für sicheres Schwimmen werben, weil viele Kinder dies inzwischen nicht mehr gut genug beherrschen. Die DLRG geht davon aus, dass rund 60 Prozent aller Kinder nach der Grundschule nicht sicher schwimmen können, mit steigender Tendenz wegen ausgefallener Schwimmkurse während der Corona-Pandemie.

Ärztepräsident für Augenmerk auf Kinder bei Corona-Kurs im Herbst

Sonntag, 22. Mai, 9.50 Uhr:

Ärztepräsident Klaus Reinhardt fordert von Bund und Ländern rechtzeitige Planungen für die Corona-Strategie im Herbst mit besonderem Augenmerk auf Kinder und Jugendliche. "Die Zeit drängt", sagte der Chef der Bundesärztekammer der Deutschen Presse-Agentur. "Spätestens die nächste Ministerpräsidentenkonferenz am 2. Juni muss die Weichen für einen sicheren Betrieb von Schulen und Kitas stellen." Kinder hätten wie kaum eine andere Bevölkerungsgruppe Schutzmaßnahmen ertragen und einen großen Solidarbeitrag geleistet. "Wir sind verpflichtet, den Kindern jetzt etwas zurückzugeben."

Die aktuelle Lage im Freistaat

Samstag, 21. Mai, 14.51 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 498 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 28 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 146 Intensivbetten in Bayern, das sind sieben Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 20,7 Prozent auf 1.692 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 3,8. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 381,5. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,85 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Inzidenz in Deutschland liegt bei 342,0

Samstag, 21. Mai, 9.42 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 342,0 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.20 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 361,8 gelegen (Vorwoche: 477,0, Vormonat: 720,6). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

RKI: Bei Kindern aktuell häufiger Grippe als Corona diagnostiziert

Freitag, 20. Mai, 16.50 Uhr:

Bei Kindern wird nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) derzeit häufiger Grippe als Corona diagnostiziert. Betroffen seien insbesondere 5- bis 14-Jährige, schreibt das Institut in seinem am Donnerstagabend veröffentlichten Wochenbericht. Das RKI beruft sich auf Erkenntnisse aus der virologischen Überwachung. "Bei Auftreten von Symptomen einer neu auftretenden Atemwegserkrankung wie z.B. Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten wird - unabhängig vom Impfstatus und auch bei negativem Covid-19 Testergebnis - dringend empfohlen, Kontakte zu meiden und bei Bedarf die hausärztliche Praxis zu kontaktieren", hieß es.

Aktuelle Lage im Freistaat

Freitag, 20. Mai, 15.48 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 515 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa 25 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 146 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa 7 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 20,7 Prozent auf 1.692 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 3,9.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 405,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,85 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Holetschek: Fünf-Punkte-Plan gegen mögliche Welle im Herbst

Freitag, 20. Mai, 14.46 Uhr:

Mit einem Fünf-Punkte-Plan will Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) den Freistaat für eine mögliche neue Corona-Welle im Herbst wappnen. Dazu zählen ein Ausbau von Corona-Früherkennung und -Monitoring, das weitere Vorantreiben von Impfungen, das Weiterführen eines Testkonzepts, die Stärkung der Klinik- und Pflegekapazitäten und schließlich eine dauerhafte Stärkung der Gesundheitsämter.

Inzidenz deutschlandweit bei 361,8

Freitag, 20. Mai, 6 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 361,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.55 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 383,2 gelegen (Vorwoche: 485,7; Vormonat: 688,3). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 48.910 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 68.999 registrierte Ansteckungen) und 151 Todesfälle (Vorwoche: 164) innerhalb eines Tages.

RKI: Omikron-Untervariante BA.5 nimmt auf sehr niedrigem Niveau zu

Donnerstag, 19. Mai, 20.34 Uhr:

Der Anteil der Omikron-Subvariante BA.5 in Deutschland wächst, aber bisher auf sehr niedrigem Niveau. Er lag nach den jüngsten verfügbaren Daten, einer Stichprobe von vorletzter Woche, bei 1,4 Prozent. In den Wochen zuvor waren es 0,5 und 0,3 Prozent, wie aus dem Corona-Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstagabend hervorgeht. Das stetige Wachstum der seit einiger Zeit vorherrschenden Omikron-Variante BA.2 scheint indes gestoppt, der Wert sank leicht auf nun 97,4 Prozent.

Bundestag erlaubt Grippe-Impfung in der Apotheke

Donnerstag, 19. Mai, 19.42 Uhr:

Apotheken dürfen künftig neben der Corona-Impfung auch eine Impfung gegen Grippe durchführen. Eine entsprechende Neuregelung verabschiedete der Bundestag am Donnerstagabend gemeinsam mit dem Corona-Bonus für Pflegekräfte. Danach sind Apotheken in Zukunft grundsätzlich zur Grippeschutzimpfung berechtigt, wenn das Personal dafür entsprechend geschult wurde. Bislang war dies nur im Rahmen eines Modellprojekts erlaubt.

Aktuelle Lage im Freistaat

Donnerstag, 19. Mai, 14.15 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 546 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa 20 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 144 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa 13 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 17,3 Prozent auf 1.775 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,2.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 442,3. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,88 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Landkreis Kelheim stellt Impf- und Testbetrieb in Mainburg und Bad Gögging ein

Donnerstag, 19. Mai, 9.25 Uhr:

Das Landratsamt Kelheim schließt sein Impfzentrum in Mainburg. Auch die Coronavirus-Teststationen in Bad Gögging und Mainburg werden künftig bis auf Weiteres nicht mehr betrieben. Bis Samstag, den 21. Mai, haben Bürger noch täglich die Möglichkeit, sich in der Zeit von 9.30 bis 18 Uhr in der Stadthalle am Griesplatz impfen zu lassen, danach ist erstmal Schluss.

Als Grund nennt das Kelheimer Landratsamt in einer Pressemitteilung die kontinuierlich sinkende Nachfrage: Zuletzt ließen sich in Mainburg wöchentlich weniger als 50 Menschen impfen. Das Impfzentrum in Kelheim sowie der Impfbus werden weiterhin für Impfungen zur Verfügung stehen.

Die Teststationen in Bad Gögging und Mainburg haben ebenfalls nur noch bis 31. Mai geöffnet, dann werden sie ebenfalls wegen der nachlassenden Nachfrage und fehlender Wirtschaftlichkeit geschlossen. Testungen werden ab Juni nur noch im Testzentrum Kelheim am Schloßweg 3 möglich sein.

Bundesweite Corona-Kennzahlen weiterhin im Sinkflug

Donnerstag, 19. Mai, 6.52 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 383,2 angegeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 407,4 gelegen (Vorwoche: 502,4; Vormonat: 669,9). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 58.719 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 88.961 registrierte Ansteckungen) und 165 Todesfälle (Vorwoche: 197) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich.

Bund will weiteren Corona-Impfstoff für den Herbst beschaffen

Mittwoch, 18. Mai, 15.47 Uhr:

Die Bundesregierung will für den Herbst zusätzlichen Corona-Impfstoff bestellen und damit auf die dann vorherrschenden Virusvarianten reagieren können. "Wir müssen auf alle Eventualitäten vorbereitet sein", sagte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Mittwoch in Berlin. Nach einer vom Bundeskabinett beschlossenen Strategie sollten daher weitere 830 Millionen Euro für den Kauf eines angekündigten Impfstoffs des Herstellers Moderna bereitgestellt werden, der bei verschiedenen Varianten zugleich wirke.

Die Lage im Freistaat im Überblick

Mittwoch, 18. Mai, 15.18 Uhr: 

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 568 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 18,2 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 152 Intensivbetten in Bayern, das sind 13,6 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 19 Prozent auf 1.803 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,3. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 480,3. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,89 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Aigner nach positivem Corona-Test im Homeoffice

Mittwoch, 18. Mai, 14.18 Uhr:

Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach einem positiven PCR-Test habe sie sich am Mittwoch in Isolation begeben und führe ihre Amtsgeschäfte aus dem Homeoffice, teilte das Landtagsamt mit. "Ihr geht es bei sehr geringer Virenlast soweit gut, sie hat keine Symptome", hieß es. Aigner sage aber bis kommenden Montag alle öffentlichen Präsenz-Termine ab oder verschiebe diese. Die Leitung der Plenarsitzung am Donnerstag übernehmen die Vizepräsidenten.

Vor einigen Wochen war auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) positiv auf das Coronavirus getestet worden. Auch mehrere Minister waren bereits infiziert.

Corona-Bekämpfung im Herbst: Lauterbach will Plan vorlegen

Mittwoch, 18. Mai, 10.36 Uhr:

Mit Blick auf das Infektionsgeschehen im kommenden Herbst pochen die Gesundheitsminister der Länder auf rechtzeitige, koordinierte Vorbereitung - doch in der Ampel-Koalition herrscht Uneinigkeit. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will bald ein Konzept zur Bekämpfung von Corona im Herbst vorstellen. Er sagte dem Bayerischen Rundfunk in einem ausgestrahlten Interview: "Ich werde da in ein paar Tagen, in kurzer Zeit, einen Plan vorstellen, den ich auch mit dem Bundeskanzleramt sehr eng abgestimmt habe, wie man im Herbst die Pandemie managt." Lesen Sie hierzu Corona-Bekämpfung im Herbst: Lauterbach will Plan vorlegen

Lauterbach hält normale Wiesn für noch nicht planbar

Mittwoch, 18. Mai, 10.30 Uhr:

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hält das Münchner Oktoberfest angesichts möglicher neuer Varianten des Coronavirus zum jetzigen Zeitpunkt für noch nicht planbar. "Ich glaube, es wird sehr stark davon abhängen, wie die pandemische Situation sich weiterentwickelt", sagte der SPD-Politiker in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview des Bayerischen Rundfunks. "Es spricht viel dafür, dass wir mit Omikron-Varianten B.A4, B.A5 zu tun haben werden." Lesen Sie hierzu Lauterbach hält normale Wiesn für noch nicht planbar

Luftfahrt-Lobby: Maskenpflicht in Flugzeugen nicht nachvollziehbar

Mittwoch, 18. Mai, 9.11 Uhr:

Die weiter geltende Maskenpflicht auf Passagierflügen von und nach Deutschland lässt den Luftverkehrsverband BDL nicht ruhen. Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow verlangte am Mittwoch erneut ein Ende der Maskenpflicht. Die Passagiere sollten selbst entscheiden, ob sie den Mund- und Nasenschutz tragen wollen oder nicht, sagte er laut einer Mitteilung. Das Prinzip der Freiwilligkeit gelte in den meisten anderen Lebens- und Arbeitsbereichen, aber nicht in Flugzeugen mit ihrem besonders geringen Infektionsrisiko.

"Die Maskenpflicht an Bord von Flugzeugen ist den Passagieren mittlerweile nicht mehr nachvollziehbar zu vermitteln und führt immer mehr zu kaum vermeidbaren Auseinandersetzungen", sagte von Randow. Die Bundesregierung solle die Maskenpflicht auf dem Verordnungsweg beenden und dem Beispiel zahlreicher anderer Staaten wie Frankreich, den USA oder Großbritannien folgen.

Die Luftsicherheitsagentur EASA und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC empfehlen seit Montag nicht mehr generell verpflichtendes Maskentragen in Flughäfen und Flugzeugen. Wenn am Abflug- oder Zielort eine Maskenpflicht im Verkehr besteht, sollte dies aber weiter auch in den Flugzeugen gelten. In Deutschland ist die bundesweite Maskenpflicht in Flugzeugen und Fernzügen im Infektionsschutzgesetz vorerst bis 23. September festgelegt. Auch im Nahverkehr mit Bussen und Bahnen gilt Maskenpflicht, die jeweils die Länder anordnen.

Bundesweite Inzidenz sinkt weiter

Mittwoch, 18. Mai, 6.55 Uhr: 

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen gegen 5 Uhr mit 407,4 angegeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 437,6 gelegen (Vorwoche: 507,1; Vormonat: 808,8). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 72 051 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 97 010 registrierte Ansteckungen) und 174 Todesfälle (Vorwoche: 231) innerhalb eines Tages.

Die Lage im Freistaat im Überblick

Dienstag, 17. Mai, 14.38 Uhr: 

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 623 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 8 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 144 Intensivbetten in Bayern, das sind 25 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 19,8 Prozent auf 1.882 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,7. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 514,8. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,79 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Gastgewerbe läuft schlechter als vor Corona

Dienstag, 17. Mai, 12.33 Uhr:

Bayerns Wirte und Hoteliers haben die Folgen der Corona-Pandemie bisher noch nicht gänzlich überstanden. Im ersten Quartal verzeichnete das Gastgewerbe zwar im Vergleich zum Vorjahr mehr als eine Verdopplung der Umsätze, doch liefen die Geschäfte immer noch schlechter als vor der Krise. Das teilte das Statistische Landesamt in Fürth am Dienstag mit.

Von Anfang Januar bis Ende März stiegen die Umsätze demnach inflationsbereinigt um 125 Prozent - diese Zahl erklärt sich dadurch, dass es anders als 2021 in diesem Jahr trotz hoher Infektionszahlen keinen Lockdown gab.

Die Zahl der Mitarbeiter im bayerischen Gastgewerbe war ebenfalls knapp 18 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Doch sowohl Umsätze als auch Mitarbeiterzahlen waren laut Landesamt nach wie vor niedriger als vor der Krise im ersten Quartal 2019. Absolute Zahlen nennt die Behörde in ihren Monatsberichten nicht.

RKI registriert 86.252 Corona-Neuinfektionen

Dienstag, 17. Mai, 7.49 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 437,6 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 439,2 gelegen (Vorwoche: 522,7; Vormonat: 834,3). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 86.252 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 107.568 registrierte Ansteckungen) und 215 Todesfälle (Vorwoche: 218) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich.

Grünen-Gesundheitsexperte sieht Oktoberfest kritisch

Dienstag, 17. Mai, 7.45 Uhr:

Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen hält die Ausrichtung des Oktoberfestes in München für unvernünftig. "Ich bin mir nicht sicher, ob es klug und richtig ist (...), jetzt schon Versprechen auszusprechen, dass große Menschenansammlungen im Herbst auf jeden Fall wieder möglich sein sollen", sagte Dahmen dem Bayerischen Rundfunk (Dienstag). Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause soll auf der Münchner Theresienwiese vom 17. September bis 3. Oktober das Oktoberfest wieder steigen.

Es bestehe die große Gefahr neuer Varianten des Coronavirus, sagte Dahmen. Gerade deswegen sei es für die Menschen wichtig, dass man Vorsicht und Vorsorge in den Mittelpunkt dessen stelle, was komme und nicht Versprechen ausspreche, die man am Ende möglicherweise nicht einhalten könne.

Holetschek kündigt neue Corona-Infokampagne im Herbst an

Dienstag, 17. Mai, 6 Uhr:

Vor einer möglichen nächsten Corona-Welle zum Sommerende setzt Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek auf eine neue Informationsoffensive. "Wir müssen uns intensiv auf eine mögliche neue Pandemie-Welle im Herbst vorbereiten", sagte der CSU-Politiker am Montagabend bei der Jahrestagung der bayerischen Zeitungsverleger in Oberstdorf.

Gesundheitsminister fordern Vorbereitung auf Corona-Welle ab Herbst

Montag, 16. Mai, 16.03 Uhr:

Aus Sicht der Gesundheitsminister muss sich Deutschland rechtzeitig auf eine neue Corona-Welle ab Herbst vorbereiten. "Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. Wir dürfen uns nicht von den aktuell rückläufigen Inzidenzen täuschen lassen", erklärte die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz (GMK), Sachsen-Anhalts Ressortchefin Petra Grimm-Benne, am Montag nach einer Video-Schalte mit Gesundheitsminister Karl Lauterbach (beide SPD). "Mit Blick auf den Herbst und Winter müssen wir mit dem Auftreten neuer Virusvarianten rechnen." Das Bundesgesundheitsministerium solle möglichst rasch einen Masterplan zur Pandemiebekämpfung ausarbeiten und mit den Ländern abstimmen. Lesen Sie hierzu Gesundheitsminister fordern Vorbereitung auf Corona-Welle ab Herbst

Die Lage im Freistaat im Überblick

Montag, 16. Mai, 14.51 Uhr: 

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 585 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 7,4 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 143 Intensivbetten in Bayern, das sind 26,7 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 0,8 Prozent auf 2.418 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,5. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 483,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,79 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Beamtin: Krisenstab billigte Kauf ungewöhnlich teurer Schutzmasken

Montag, 16. Mai, 14.09 Uhr:

Der Kauf ungewöhnlich teurer Schutzmasken zu Beginn der Corona-Pandemie ist nach Darstellung einer leitenden Ministeriumsbeamtin vom gesamten damaligen Krisenstab der Staatsregierung gebilligt worden. Sie habe die Details des Angebots in einer Sitzung im März 2020 vorgetragen, und auch dazugesagt, dass 8,90 Euro pro Maske "unglaublich teuer" seien, sagte die damals zuständige Referatsleiterin im bayerischen Gesundheitsministerium am Montag im Masken-Untersuchungsausschuss des Landtags.

"Es hätte jeder in diesem Krisenstab sagen können: Wir machen das nicht. Es kam aber ein einhelliges: Ja, bitte bestellen, bitte zusagen", berichtete sie. Es habe über den Preis in der Sitzung "keine Diskussion" gegeben.

Studie: Pandemie und Ukraine-Krieg belasten kommunale Haushalte

Montag, 16. Mai, 10.45 Uhr:

Viele Kämmerer in Deutschland sorgen sich nach zwei Pandemie-Jahren um die Finanzen ihrer Kommunen. Nach einer am Montag veröffentlichten Umfrage im Auftrag der staatlichen Förderbank KfW bewerteten Ende vergangenen Jahres 48 Prozent von gut 700 Teilnehmern die Finanzlage nur als "ausreichend" oder sogar "mangelhaft" (Vorjahr: 44 Prozent). Lediglich 21 Prozent empfanden die Situation als positiv (Vorjahr: 24 Prozent). Hinzu kommen aktuell die aufgrund des Ukraine-Krieges massiv gestiegenen Energiepreise, wie aus einer weiteren Umfrage im April hervorgeht.

Inzidenz erstmals seit Januar unter 500 - Wochenendeffekt drückt

Montag, 16. Mai, 9.49 Uhr:

Die vom Robert Koch-Institut für Bayern gemeldete Corona-Inzidenz ist erstmals seit Mitte Januar wieder unter 500 gefallen. Am Montagmorgen meldete das Institut einen Wert von 483,4 für den Freistaat. Das sind 25,2 weniger als am Vortag und 60,1 weniger als vor Wochenfrist. Ihren Höhepunkt hatte die Inzidenz Ende März mit 2.199,9 erreicht.

Die Zahlen sind allerdings mit großer Vorsicht zu interpretieren, da am Wochenende laut RKI-Dashboard keine neuen Fälle aus dem Freistaat gemeldet wurden. Bereits vergangene Woche hatte sich ein starker Rückgang über das Wochenende mit Tiefpunkt am Montag gezeigt auf dem am Dienstag dann mit den eingehenden Nachmeldungen ein kräftiger Anstieg folgte. Auch das RKI selbst weist auf die eingeschränkte Aussagekraft hin: Tagesaktuelle Schwankungen sollten - insbesondere am Wochenende und zu Wochenbeginn - nicht überbewertet werden.

Weiter Maskenpflicht in Flugzeugen von und nach Deutschland

Montag, 16. Mai, 7.48 Uhr:

ei Flügen von und nach Deutschland gilt auch mit Inkrafttreten gelockerter EU-Empfehlungen ab Montag weiterhin die Maskenpflicht zum Schutz vor Corona-Ansteckungen. Dies betrifft nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums alle Maschinen, die in Deutschland starten oder landen. Beim Ein- und Ausstieg und während des gesamten Fluges sind FFP2- oder medizinische Masken zu tragen. Abnehmen kann man sie nur beim Essen und Trinken. Ausgenommen von der Pflicht sind Kinder unter sechs Jahren. Die Maskenpflicht entspreche auch den neuen EU-Empfehlungen, hatte das Ministerium erläutert.

Weniger Impfungen, mehr Beratungsbedarf

Sonntag, 15. Mai, 17.30 Uhr

Die Zeiten, in denen in den Impfstationen Am Hagen in Straubing die Corona-Vakzine im Minutentakt verabreicht wurden, sind vorbei. Im Moment ist die Nachfrage nach Impfungen eher gering.

Umfrage: Fast zwei Drittel für längere Corona-Bürgertests

Sonntag, 15. Mai, 8 Uhr:

Trotz der entspannteren Corona-Lage sind fast zwei Drittel der Bundesbürger einer Umfrage zufolge für eine weitere Verlängerung des Angebots von Gratis-Schnelltests. Dass es auch über Ende Juni hinaus kostenlose Bürgertests geben sollte, befürworten 65 Prozent, wie die Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur ergab. Nicht mehr nötig finden es dagegen 24 Prozent, 11 Prozent machten keine Angaben oder wussten es nach eigenem Bekunden nicht.

Im Osten Deutschlands lag die Zustimmung zu längeren Bürgertests mit 69 Prozent noch etwas höher als im Westen mit 64 Prozent. Für die Umfrage wurden vom 6. bis 10. Mai 2054 Menschen ab 18 Jahre befragt.

Das Bundesgesundheitsministerium hatte die Verordnung, die auch diese Bürgertests regelt, vorerst bis einschließlich 29. Juni verlängert. Damit haben alle auch ohne Symptome Anspruch auf mindestens einen Schnelltest pro Woche an Teststellen durch geschultes Personal und mit Bescheinigung. Medizinerverbände hatten sich für ein Ende der Bürgertests ausgesprochen.

Die Lage im Freistaat im Überblick

Samstag, 14. Mai, 15 Uhr: 

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 692 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 6,9 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 157 Intensivbetten in Bayern, das sind 18,2 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 11,4 Prozent auf 2.135 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,3. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 560,6. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,96 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Holetschek fordert Corona-Bonus auch für Hausarztpraxen

Samstag, 14. Mai, 12.33 Uhr:

Auch Hausärzte und ihre medizinischen Fachangestellten sollten nach Ansicht von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) einen Corona-Bonus erhalten. "In der Pandemie haben Sie sich als echtes Bollwerk in der Patientenversorgung erwiesen", sagte er anlässlich der Mitgliederversammlung des Bayerischen Hausärzteverbandes in Erlangen am Samstag. Lesen Sie hierzu Holetschek fordert Corona-Bonus auch für Hausarztpraxen

Lauterbach: Delta-Variante kann wiederkommen

Samstag, 14. Mai, 7.55 Uhr:

Mit Blick auf den Herbst ruft der Bundesgesundheitsminister zu Achtsamkeit auf. Man dürfe den Menschen nicht "vorgaukeln", Corona sei Geschichte und müsse sich auf alle Szenarien vorbereiten. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hält eine Rückkehr der gefährlicheren Delta-Variante des Coronavirus für möglich.Lesen Sie hierzu Lauterbach: Delta-Variante kann wiederkommen

Keine Regierungspläne für Maskenpflicht-Aus in Verkehrsmitteln

Freitag, 13. Mai, 14.46 Uhr:

Können jetzt auch in öffentlichen Transportmitteln die Masken zum Schutz vor Corona-Ansteckungen fallen? Der Verkehrsminister sieht die Zeit dafür gekommen. In der Koalition stößt das direkt auf Ablehnung.

Die Lage im Freistaat im Überblick

Freitag, 13. Mai, 14.45 Uhr: 

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 688 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 7,7 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 167 Intensivbetten in Bayern, das sind 13 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 11,4 Prozent auf 2.135 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,2.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.716,9. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,96 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Zahl der Covid-19-Intensivpatienten erstmals seit Monaten dreistellig

Freitag, 13. Mai, 13.51 Uhr:

Die Zahl der Schwerkranken, die auf Intensivstationen in Deutschland mit Covid-19 behandelt werden, ist auf unter 1.000 gesunken. Der Stand war im Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) und des Robert Koch-Instituts (RKI) am Freitag mit genau 979 angegeben. So niedrig war diese Patientenzahl demnach seit Ende August des Vorjahres nicht mehr. Im Dezember 2021 waren noch knapp 4.900 schwer erkrankte Covid-19-Fälle zeitgleich behandelt worden, danach sanken die Werte mit zwischenzeitlichen Plateauphasen ab.

RKI registriert 68.999 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 485,7

Freitag, 13. Mai, 7.40 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 485,7 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 502,4 gelegen (Vorwoche: 553,2; Vormonat: 1.044,7).

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Wissing für Ende der Maskenpflicht in Flugzeugen, Bussen, Bahnen

Donnerstag, 12. Mai, 19.23 Uhr:

Gut einen Monat nach Wegfall der meisten staatlichen Corona-Schutzvorgaben kommt die Maskenpflicht in Bussen, Bahnen und Flugzeugen unter Druck. Bundesverkehrsminister Volker Wissing sprach sich für ein Ende aus, nachdem EU-Behörden ihre Empfehlungen zu einer generellen Maskenpflicht im Flugzeug gelockert hatten. "Wir sollten hier europaweit einheitlich vorgehen und die Maskenpflicht aufheben, insbesondere im Flugverkehr", sagte der FDP-Politiker am Donnerstag. Denselben Anpassungsbedarf sehe er für Bussen und Bahnen. Auch die Verkehrsbranche hält die Maskenpflicht nicht mehr für nötig. Dagegen sprach die Vorsitzende der Länder-Verkehrsminister, Bremens Senatorin Maike Schaefer (Grüne), von "falschen Signalen zur falschen Zeit".

Tirschenreuth Chefarzt verliert "Traumjob"

Donnerstag, 12. Mai, 18.27 Uhr:

Das Arbeitsgericht Weiden gab am Donnerstag den Kliniken Nordoberpfalz recht, die im Januar einem Chefarzt fristlos gekündigt haben. Der Leiter der Unfallchirurgie (58) hatte sich privat einen gefälschten Impfnachweis besorgt. Für die Richterin wog noch schwerer, dass er sich den damals verpflichtenden Tests durch Dritte nicht unterzog.

Staatskanzlei verteidigt Söders Einsatz für Maskenkauf

Donnerstag, 12. Mai, 17.42 Uhr:

Die bayerische Staatskanzlei hat den Einsatz von Ministerpräsident Markus Söder und Staatskanzleichef Florian Herrmann für einen Maskenkauf über eine niederbayerische Firma zu Beginn der Corona-Pandemie verteidigt. Auch der frühere Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (alle CSU), der die betreffende Firma damals an die Staatsregierung vermittelte, verteidigte den Kauf. "Müsst ihr nehmen, Scheuer muss das garantieren!", soll Söder laut einer internen Mail von Ende März 2020 aus dem Gesundheitsministerium damals in einer SMS geschrieben haben.

Sauter und Nüßlein verweigern im Untersuchungsausschuss die Aussage

Donnerstag, 12. Mai, 15.50 Uhr:

Im Masken-Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags haben die langjährigen CSU-Abgeordneten Alfred Sauter und Georg Nüßlein wie erwartet die Aussage verweigert. Dieses Recht steht ihnen zu, weil gegen sie nach wie vor staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren laufen.

Aktuelle Lage im Freistaat

Donnerstag, 12. Mai, 14.51 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 690 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 3,1 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 177 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa 16 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um knapp 13 Prozent auf 2.146 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,3.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 593. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,96 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Pandemie-Politik: Bundesregierung löst Corona-Krisenstab auf

Donnerstag, 12. Mai, 7.27 Uhr:

Nach nur wenigen Monaten heißt es im Kampf gegen die Corona-Pandemie: Kommando zurück. Der von Generalmajor Carsten Breuer geleitete Corona-Krisenstab im Kanzleramt wird aufgelöst, wie Vizeregierungssprecherin Christian Hoffmann am Mittwoch in Berlin erklärte. Den ganzen Artikel können Sie hier lesen: Pandemie-Politik Bundesregierung löst Corona-Krisenstab auf (idowa+)

EU-Behörden lockern Empfehlung zum Tragen von Masken im Flugzeug

Mittwoch, 11. Mai, 20.36 Uhr:

Die zuständigen EU-Behörden lockern ihre Empfehlungen zum Corona-Schutz im Luftverkehr. Unter anderem fällt ab diesem Montag eine generelle Empfehlung zum verpflichtenden Tragen medizinischer Masken in Flughäfen und Flugzeugen weg, wie die Europäische Luftsicherheitsagentur EASA und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC am Mittwoch mitteilten. Wenn am Abflugort oder am Ziel eine staatliche Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr besteht, sollte dies laut Empfehlung aber weiterhin auch an Bord der Maschinen gelten. In Deutschland bleibt es vorerst bei der generellen Maskenpflicht im Flugzeug. Die Luftfahrtbranche forderte aber jetzt ihre Abschaffung.

Sauter und Nüßlein in Masken-Untersuchungsausschuss geladen

Mittwoch, 11. Mai, 20.25 Uhr:

Im Masken-Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags müssen am Donnerstag (14.00 Uhr) mehrere prominente Hauptpersonen erscheinen. Mit Spannung erwartet werden vor allem die Auftritte der langjährigen CSU-Abgeordneten Alfred Sauter und Georg Nüßlein. Erneut geladen ist zudem Andrea Tandler, Tochter des früheren CSU-Generalsekretärs Gerold Tandler - wobei deren Erscheinen am Mittwoch unklar war. Eine für Ende April geplante Befragung hatte sie wegen Krankheit abgesagt. Ob sich Sauter, Nüßlein und eventuell Tandler äußern, ist offen bis unwahrscheinlich: Weil gegen sie noch staatsanwaltschaftliche Ermittlungen laufen, dürfen alle drei die Aussage verweigern.

USA, Deutschland und weitere Staaten veranstalten Corona-Gipfel

Mittwoch, 11. Mai, 18.05 Uhr:

Die USA, Deutschland und weitere Staaten haben für diesen Donnerstag einen zweiten internationalen Online-Gipfel zur Corona-Pandemie einberufen. Wichtige Themen des virtuellen Treffens seien der andauernde Kampf gegen das Virus, die Bereitstellung von Impfstoffen sowie die Prävention mit Blick auf künftige Pandemien, so das Weiße Haus. US-Präsident Joe Biden werde den Gipfel um etwa 15 Uhr MESZ eröffnen und wolle deutlich machen, dass die Bekämpfung von Covid-19 eine internationale Priorität bleiben müsse. Auch eine Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird erwartet.

Zu den Gastgebern des Gipfels zählen neben den USA und Deutschland, das in diesem Jahr die G7-Präsidentschaft inne hat, auch Belize, Indonesien und der Senegal. US-Präsident Biden hatte bereits im vergangenen September einen Online-Gipfel zur Corona-Pandemie einberufen. Damals hatten die USA und andere Staaten weitere Impfdosen-Spenden zugesagt. Die USA und die Europäische Union hatten außerdem eine verstärkte Zusammenarbeit im Kampf gegen das Virus angekündigt.

Bundesregierung löst Corona-Krisenstab auf

Mittwoch, 11. Mai, 15.09 Uhr:

Rund fünf Monate nach seiner Einrichtung wird der Corona-Krisenstab im Bundeskanzleramt zur Koordinierung der bundesweiten Impfungen gegen das Virus aufgelöst. Mittlerweile gebe es eine ganz andere Situation bei den Infektionen und Impfungen, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann am Mittwoch in Berlin. Die Aufgaben des von Generalmajor Carsten Breuer geleiteten Krisenstabs würden nun in den üblichen Arbeitsstrukturen der Bundesregierung bearbeitet. Der Corona-Expertenrat der Regierung hingegen sei gerade dabei, eine Stellungnahme zur Situation in Herbst und Winter zu erarbeiten.

Der Krisenstab war Ende vergangenen Jahres mit mehr als zehn Mitarbeitern gestartet und hatte in der Spitzenzeit etwa 30 Mitglieder. Ihm gehörten Fachleute der zuständigen Ministerien an sowie Experten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Höchststand bei den Impfungen war ein Tag im Dezember 2021, als 1,6 Millionen Impfungen verabreicht wurden. Dann flachten die Impfzahlen wieder ab. Beim ebenfalls von der damals noch neuen Regierung Ende 2021 gegründeten Corona-Expertenrat geht es hingegen um die Beratung der Regierung. Die Zusammensetzung des Rats ist breitgefächert.

Teure Energie und Corona schmälern Geschäfte bei Continental

Mittwoch, 11. Mai, 13.01 Uhr

Ein schwieriger Jahresstart mit Ukraine-Krieg, teurer Energie, neuen Lieferproblemen und Corona-Lockdowns in China hat den Gewinn von Continental um fast die Hälfte abrutschen lassen. Der Autozulieferer musste im ersten Quartal deutlich Federn lassen - in seinem Reifengeschäft und teils auch in der Maschinenbausparte lief es dagegen besser. Unter dem Strich sank das Nettoergebnis um 45 Prozent auf 245 Millionen Euro, wie die Hannoveraner am Mittwoch mitteilten. Zur Begründung nannten sie die diversen Krisen und Konflikte, die zurzeit auch auf die globale Autokonjunktur drücken.

300 Euro Bußgeld für Verstöße gegen Corona-Impfpflicht in Pflege

Mittwoch, 11. Mai, 10.40 Uhr

Verstöße gegen die Corona-Impfpflicht in der Pflege sollen in Bayern nur mit einem Bruchteil des möglichen Bußgeldes von 2.500 Euro geahndet werden. Der rein theoretische Bußgeldrahmen werde in Bayern nicht vollständig ausgeschöpft, "im Regelfall wird ein Bußgeld maximal 300 Euro betragen", sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums dem "Coburger Tageblatt" (Mittwoch). Vorgaben für Bußgelder gebe es keine: "Es obliegt den zuständigen Kreisverwaltungsbehörden, im konkreten Einzelfall eine angemessene Höhe festzulegen."

Bill Gates hat Corona: "Habe Glück, geimpft und geboostert zu sein"

Mittwoch, 11. Mai, 7.51 Uhr:

Microsoft-Gründer Bill Gates hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Er habe milde Symptome und bleibe in Isolation, bis er wieder gesund sei, teilte der 66-Jährige am Dienstag (Ortszeit) auf Twitter mit. "Ich habe Glück, geimpft und geboostert zu sein und Zugang zu Testmöglichkeiten und großartiger medizinischer Versorgung zu haben", schrieb Gates. Die Gates-Stiftung treffe sich an diesem Tag erstmals in zwei Jahren und er habe Glück, über die Teams-App online an dem Treffen teilnehmen zu können. "Wir werden weiter mit Partnern arbeiten und alles dafür tun, um sicherzustellen, dass keiner von uns je wieder mit einer Pandemie zu tun haben wird", versprach Gates.

Die Stiftung, die Bill Gates gemeinsam mit seiner inzwischen von ihm getrennten Frau Melinda betreibt, hat bislang mehr als zwei Milliarden Dollar zur Vorbeugung und Bekämpfung der Pandemie vor allem in ärmeren Ländern gespendet. Auch in seinem neuen Buch blickt er auf die Zukunft. Es heißt auf Deutsch: "Wie wir die nächste Pandemie verhindern".

Lauterbach: Scheitern der allgemeinen Impflicht enttäuschend

Mittwoch, 11. Mai, 7 Uhr:

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat das Scheitern der allgemeinen Impfpflicht als "enttäuschende Erfahrung" bezeichnet. "Wir hätten es uns allen leichter gemacht für den Herbst, wenn wir das erreicht hätten", sagte der SPD-Politiker am Dienstagabend in der ARD-Talkshow "Maischberger". Zudem sei bei der Abstimmung im Bundestag Parteitaktik im Spiel gewesen. "Es ist insgesamt eine enttäuschende Erfahrung gewesen."

Lauterbach wies darauf hin, dass er als Bundesgesundheitsminister alleine keinen Antrag aus der Regierung in den Bundestag hätte einbringen können. "Das kann ich in einer Koalition nicht machen, wo ich mich mit anderen Partnern einigen muss." Bei Corona habe es oft unterschiedliche Positionen gegeben - "die FDP auf der einen Seite und ich auf der anderen Seite", sagte er. Es sei ihm zwar in vielen Punkten gelungen, sich durchzusetzen, ein Regierungsantrag zur allgemeinen Impfpflicht sei aber ohne die FDP nicht möglich gewesen.

Tui-Gruppe blickt vor wichtigem Sommer auf Wintergeschäft zurück

Dienstag, 10. Mai, 20.28 Uhr:

Der Tui-Konzern zieht am Mittwoch Zwischenbilanz vor dem Start der Sommer-Reisesaison 2022. Vorstandschef Fritz Joussen stellt die Zahlen aus dem ersten Geschäftshalbjahr vor, das im Oktober begonnen hatte. Der Winter ist für die großen Reiseanbieter in der Regel weniger bedeutend - diesmal soll er angesichts der Rücknahme von Corona-Einschränkungen in vielen Urlaubsländern aber auch eine finanzielle Basis für die buchungsstärkere Zeit bilden. Der deutsche Staat unterstützte Tui in der Pandemie mit Milliarden. Ein Teil der Kreditlinien wurde bereits zurückgegeben, doch das Geschäft muss nun ebenso zumindest in die Nähe des ursprünglichen Niveaus zurückkehren.

EU-Covid-Zertifikat auch in Indonesien, Seychellen und Vietnam gültig

Dienstag, 10. Mai, 17.21 Uhr:

Das digitale Covid-Zertifikat der EU wird künftig auch bei einer Einreise in die Länder Indonesien, den Seychellen und Vietnam anerkannt werden. Das gab die EU-Kommission am Dienstag bekannt. Mit dem Beitritt der drei Länder erhöhe sich die Anzahl der Länder und Gebiete, die an das EU-System angeschlossen sind, nun auf 67. "Mit Blick auf den Sommer wird das EU-Zertifikat den Europäern das Reisen in der EU und darüber hinaus erleichtern", sagte Justizkommissar Didier Reynders. Die Entscheidung soll am Mittwoch in Kraft treten.

Aktuelle Lage im Freistaat

Dienstag, 10. Mai, 14.32 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 677 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 5,7 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 192 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa 14 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um knapp 13 Prozent auf 2.346 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,2.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 608,5. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,93 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Kabinett hebt Katastrophenfall in Bayern auf

Dienstag, 10. Mai, 13.39 Uhr:

Der einst wegen Corona ausgerufene landesweite Katastrophenfall in Bayern wird aufgehoben - mit Ablauf von diesem Mittwoch. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen. Es handelt sich dabei eigentlich um einen rein formalen Akt - und ist dennoch ein weiteres Zeichen, dass die Krise überwunden scheint.

Corona-Aufholprogramm erreicht mehrere Millionen Schüler

Dienstag, 10. Mai, 13.26 Uhr:

Mehrere Millionen Schülerinnen und Schüler haben bisher über das sogenannte Corona-Aufholprogramm für Kinder und Jugendliche Förderung erhalten. Das geht aus einem Zwischenbericht von Bundesbildungsministerium und Kultusministerkonferenz (KMK) hervor, der am Dienstag veröffentlicht wurde. In den Ländern wurden demnach verschiedene Maßnahmen angeboten, damit Schüler Lernrückstände aufholen können, wieder mehr in Bewegung kommen und bei psychischen Problemen unterstützt werden.

Restaurant-Schließungen im Kampf gegen Corona waren verfassungsgemäß

Dienstag, 10. Mai, 11.53 Uhr

estaurants, Cafés und Kneipen durften in den Hochphasen der Corona-Pandemie zeitweise geschlossen werden. Ein Jahr nach den vielen Einschränkungen durch die sogenannte Bundes-Notbremse billigte das Bundesverfassungsgericht auch diese Maßnahme. "Der Schutz von Gesundheit und Leben ist ein legitimer Zweck, dessen Verfolgung selbst schwere Eingriffe in die Berufsfreiheit zu rechtfertigen vermag", teilte das Karlsruher Gericht am Dienstag mit. Geklagt hatte ein Restaurantbetreiber aus Berlin.

Deutschlandweite Inzidenz bei 522,7

Dienstag, 10. Mai, 5.01 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 522,7 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 499,2 gelegen (Vorwoche: 632,3 Vormonat: 1.097,9). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Lauterbach: Behandlungsabbruch wird nicht erlaubt

Montag, 9. Mai, 18.35 Uhr:

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat streng gefasste gesetzliche Kriterien für eine sogenannte Triage in Aussicht gestellt, also für eine Priorisierung von Patienten bei zu knappen Kapazitäten. Mit Blick auf einen möglichen Behandlungsabbruch von Patienten mit geringeren Überlebenschancen sagte der SPD-Politiker am Montag, eine solche "Ex-Post-Triage" sei ethisch nicht vertretbar.

Aktuelle Lage in Bayern

Montag, 9. Mai, 15.20 Uhr

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 632 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 192 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa 15 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 10,5 Prozent auf 2.399 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,8. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 543,5. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,84.

Maskendeals: Strauß-Tochter Hohlmeier verteidigt Vermittlung

Montag, 9. Mai, 14.29 Uhr:

Die CSU-Europapolitikerin Monika Hohlmeier hat ihren Einsatz für die Vermittlung von Maskengeschäften Anfang 2020 als alternativlos verteidigt. Es ging darum, Menschenleben zu retten. "Das würde ich auch immer wieder tun", sagte die Tochter von Ex-CSU-Chef Franz Josef Strauß am Montag bei ihrer Zeugenvernehmung im Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags in München. Es habe überall ein großer Mangel an Schutzausrüstung geherrscht.

Faktencheck: Biontech zweifelt nicht an Impfstoffwirkung

Montag, 9. Mai, 9 Uhr:

Ein Biontech-Geschäftsbericht für die US-Börsenaufsicht sorgt im Netz gerade für Wirbel. Angeblich soll das Mainzer-Unternehmen darin Schutz und Sicherheit des eigenen Impfstoffs angezweifelt haben. Doch es ist ganz anders. Mehr dazu lesen Sie hier: Faktencheck: Biontech zweifelt nicht an Impfstoffwirkung

Holetschek fordert Rechtsrahmen für mögliche Corona-Welle im Herbst

Sonntag, 8. Mai, 9.28 Uhr:

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat die Bundesregierung aufgefordert, sich um den rechtlichen Rahmen für eine mögliche neue Corona-Welle im Herbst zu kümmern. Sein Ministerium berate derzeit mit Experten über erforderliche Vorbereitungen, sagte er am Sonntag. "Aber der beste Pandemieplan nutzt wenig, wenn wir vom Bund keine Werkzeuge bekommen, mit dem wir ihn auch sinnvoll umsetzen können."

Konkret wünschte Holetschek sich ein aktualisiertes Infektionsschutzgesetz. Nach derzeitigem Stand läuft dieses am 23. September aus. Damit fiele etwa die Möglichkeit weg, Schultests anzuordnen. Holetschek sagte: "Wenn die Lage sich wieder zuspitzt, müssen wir die Kinder und Jugendlichen schützen können." Das Infektionsschutzgesetz kann angepasst und verlängert werden.

So ist die Corona-Lage im Freistaat

Samstag, 7. Mai, 15.05 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 743 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 9,7 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 193 Intensivbetten in Bayern, das sind knapp 16 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um etwa zwölf Prozent auf 2.411 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt bei 5,7. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 631,2. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,99 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt nicht ganz einen weiteren Menschen ansteckt.

Die aktuelle Lage in Bayern

Freitag, 6. Mai, 15.44 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 745 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 10,1 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 193 Intensivbetten in Bayern, das sind knapp 16 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um etwa zwölf Prozent auf 2.411 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt bei 5,7.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 642,3. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,99 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt nicht ganz einen weiteren Menschen ansteckt.

RKI sieht weitere Corona-Entspannung

Freitag, 6. Mai, 7 Uhr:

Auch angesichts des zuletzt klar rückläufigen Infektionsgeschehens sieht das Robert Koch-Institut (RKI) noch einen beträchtlichen Infektionsdruck und unterstreicht den Nutzen der Corona-Schutzimpfung. In der vergangenen Woche sei die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zu der davor weiter gesunken – nämlich um 19 Prozent, wie es im am Donnerstagabend erschienenen RKI-Wochenbericht heißt. Zudem halten die Autoren fest, auch die Zahl von auf einer Intensivstation behandelten Personen mit Covid-19-Diagnose sei jüngst weiter gesunken und die Zahl der Todesfälle habe ebenso abgenommen.

Dennoch: "Der Infektionsdruck bleibt trotzdem mit knapp 600.000 innerhalb der letzten Woche an das RKI übermittelten Covid-19-Fällen weiterhin hoch", mahnen sie. Die Impfung habe nach wie vor "aufgrund ihrer hohen Schutzwirkung vor einem schweren Verlauf auch bei Erkrankungen durch die Omikron-Variante nicht an Bedeutung verloren".

Deutschlandweite Inzidenz bei 553,2

Freitag, 6. Mai, 5.33 Uhr

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 553,2 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 566,8 gelegen (Vorwoche: 758,5 Vormonat: 1.322,2).

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die aktuelle Lage in Bayern

Donnerstag, 5. Mai, 15.55 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 712 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 12,5 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 201 Intensivbetten in Bayern, das sind knapp zehn Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um etwa zwölf Prozent auf 2.475 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit weiterhin bei 5,4.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 650,1. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,95 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt nicht ganz einen weiteren Menschen ansteckt.

Tschechien beendet epidemische Corona-Notlage

Donnerstag, 5. Mai, 12.59 Uhr:

Tschechien hat die epidemische Notlage wegen der Corona-Pandemie beendet. Die letzten verbliebenen Maßnahmen wie die Maskenpflicht in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen gelten seit Donnerstag an nicht mehr. "Die Inzidenz fällt und fällt", sagte Gesundheitsminister Vlastimil Valek in Prag. Innerhalb von sieben Tagen gab es nach aktuellen Zahlen 77 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Die Krankenkassen bezahlen nun PCR-Tests nur noch dann, wenn sie von einem Arzt verordnet werden. Seit Beginn der Corona-Pandemie vor mehr als zwei Jahren starben in Tschechien nach offiziellen Angaben 40.194 Menschen im Zusammenhang mit einer Infektion. Der EU-Mitgliedstaat hat rund 10,5 Millionen Einwohner.

Mehr als 12,5 Milliarden Euro Corona-Wirtschaftshilfen in Bayern

Donnerstag, 5. Mai, 11.09 Uhr

Mehr als 12,5 Milliarden Euro Hilfsgelder sind seit Beginn der Corona-Krise in Bayern an Selbstständige, Betriebe und Einrichtungen gezahlt worden. Allein die über die Industrie- und Handelskammer abgewickelten Programme summieren sich auf 10,3 Milliarden Euro, wie die IHK für München und Oberbayern am Freitag mitteilte. Hinzu kommen laut Wirtschaftsministerium 2,23 Milliarden Euro aus den über die Bezirksregierungen ausgezahlten Soforthilfen.

41,1 Prozent der über die IHK ausgezahlten Hilfsgelder gingen den Angaben zufolge an das von der Pandemie besonders betroffene Gastgewerbe. Knapp 14 Prozent habe der Handel erhalten. Auf Rang drei liegen mit knapp zwölf Prozent die Bereiche Kunst, Unterhaltung und Erholung. Dazu gehören unter anderem Museen, Theater, Konzertveranstalter, Freizeitparks und Fitnessstudios. In Bayern ist die IHK für München und Oberbayern im Auftrag der Staatsregierung für die Abwicklung der Wirtschaftshilfen zuständig.

"Die Summe von zehn Milliarden Euro hat die Folgen der Corona-Krise in den besonders betroffenen Branchen wirksam gedämpft und dadurch eine breite Insolvenzwelle verhindert", sagte IHK-Präsident Klaus Josef Lutz. Jetzt müsse die Politik auch gerade wegen des Krieges in der Ukraine alles daransetzen, die Wirtschaft auf dem Weg zur Normalisierung zu unterstützen. Lutz warnte die Bundesregierung davor, dauerhaft mit Wirtschaftshilfen auf Herausforderungen zu reagieren. Besser sei es, steuerliche Mittel zu wählen.

Langzeitsymptome bei Corona

Donnerstag, 5. Mai, 10.11 Uhr:

Hilflos und allein gelassen: So beschreibt unsere Volontärin Annabel Gruber ihren Kampf gegen die Long Covid Symptome und ihre Erlebnisse mit diversen Ärzten während dieser Zeit.

Alt-Bundespräsident Gauck positiv auf Coronavirus getestet

Donnerstag, 5. Mai, 7.20 Uhr:

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigte das Büro des 82-Jährigen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

RKI registriert 96.167 Corona-Neuinfektionen

Donnerstag, 5. Mai, 5.18 Uhr

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 566,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 591,8 gelegen (Vorwoche: 826,0; Vormonat: 1.394,0).

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Lauterbach plant "Zwischenspurt" für Gesetzesvorhaben bis Herbst

Mittwoch, 4. Mai, 17.13 Uhr:

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will in der entspannteren Corona-Lage über den Sommer zentrale Neuregelungen für die generelle medizinische Versorgung anstoßen. Der SPD-Politiker sprach am Mittwoch in Berlin von einem "Zwischenspurt", um mehrere Vorhaben bis zum Herbst ins Laufen zu bringen. Dabei geht es unter anderem um digitale Anwendungen wie elektronische Patientenakten und E-Rezepte, die weitere Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen und die vorgesehene kontrollierte Freigabe von Cannabis.

Noch im Mai will Lauterbach auch ein "Pandemiebekämpfungskonzept" für den Herbst vorstellen. Dann werde man wieder deutlich steigende Fallzahlen erwarten müssen, sagte er. Konkret soll es um die weitere Strategie für mehr Impfungen und den Impfstoff-Einkauf sowie eine Anschlussregelung für Corona-Vorgaben gehen, wenn die jetzigen Regeln des Infektionsschutzgesetzes am 23. September enden. Die Zeit solle auch genutzt werden, um die digitale Ausstattung der Gesundheitsämter zu verbessern. Dafür seien 800 Millionen Euro als Förderung abrufbar.

Die aktuelle Lage in Bayern

Mittwoch, 4. Mai, 15.06 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 709 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 10 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 208 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa elf Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um zwölf Prozent auf 2.611 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,4.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 672,5. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,89 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Chips, Corona, Krieg: VW steckt "beispiellose" Krisen noch gut weg

Mittwoch, 4. Mai, 13.51 Uhr:

Ein gutes Geschäft vor allem mit den besonders profitablen Oberklassemarken und weitere Kostenkürzungen haben den VW-Konzern zum Jahresbeginn durch die angeschlagene Autokonjunktur getragen. Die Wolfsburger verdienten im ersten Quartal trotz hoher Verkaufsrückgänge fast doppelt so viel wie Anfang 2021. Chipmangel, Ukraine-Krieg und neue Lockdowns in China belasten die Lieferketten. Bisher stemmt sich Europas größter Autobauer erfolgreich dagegen: Das Ergebnis nach Steuern legte von Januar bis März im Jahresvergleich von 3,4 auf 6,7 Milliarden Euro zu. Aber die Kosten für Energie und Rohstoffe - und damit indirekt wohl die Autopreise - steigen weiter.

Über 25 Millionen Corona-Fälle erfasst - aber viel mehr angenommen

Mittwoch, 4. Mai, 10.28 Uhr:

Noch vor etwa einem halben Jahr lag die Zahl der seit Pandemiebeginn erfassten Corona-Infektionen in Deutschland bei weniger als fünf Millionen. Dann kam Omikron und die Zahl der täglich gemeldeten Ansteckungen schnellte in die Höhe. Nun wurde die Marke von 25 Millionen offiziell registrierter Fälle überschritten - die Dunkelziffer dürfte aber sehr hoch sein. Was das für den Schutz der Bevölkerung bedeutet, lässt sich bislang nur erahnen.

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwoch 25.033.970 Ansteckungen (Stand des RKI-Dashboards von 8.08 Uhr) - hat sich ein Mensch bereits zwei Mal infiziert, kann er auch zwei Mal in die Statistik eingegangen sein. Fachleute gehen von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus, etwa weil auf einen positiven Schnelltest nicht immer ein PCR-Test folgt.

Statistisches Bundesamt: Corona-Pandemie bremste Zuwanderung aus

Mittwoch, 4. Mai, 9.34 Uhr:

Die Corona-Pandemie hat im Jahr 2020 die Zuwanderung nach Deutschland deutlich ausgebremst. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts kamen im ersten Corona-Jahr 24 Prozent weniger Menschen aus dem Ausland als im Jahr zuvor. Auch die Zahl der aus Deutschland fortziehenden Menschen war mit 22 Prozent deutlich geringer. Bei den jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 22 Jahren zeigte sich das mit 32 Prozent weniger Zuzügen und 28 Prozent weniger Fortzügen besonders stark, wie die Behörde am Mittwoch berichtete.

Siemens Healthineers erhöht Prognose - Corona-Schnelltests gefragt

Mittwoch, 4. Mai, 7.19 Uhr:

Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers erhöht nach einem robusten Quartal seine Prognosen. Dank über den Erwartungen liegenden Verkäufen von Antigen-Schnelltests zum Nachweis von Covid-19 dürften die vergleichbaren Umsätze in diesem Geschäftsjahr (per Ende September) um 5,5 Prozent bis 7,5 Prozent steigen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Zuvor war der Philips-Konkurrent von 3 bis 5 Prozent ausgegangen. Ausgeklammert sind dabei Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen.

Luca löscht sämtliche Nutzerdaten aus der Pandemie

Mittwoch, 4. Mai, 5.45 Uhr

Die Macher der Luca-App haben nach eigenen Angaben sämtliche Daten aus dem Luca-System gelöscht, die seit dem Start der Anwendung zur Kontaktnachverfolgung während der Corona-Pandemie erfasst und verschlüsselt gespeichert worden sind. Das teilte der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, Patrick Hennig, am Mittwoch in Berlin mit. Die Daten seien nur noch lokal auf dem Smartphones der Nutzerinnen und Nutzer gespeichert und sichtbar, sagte Hennig. "Luca hat darauf keinerlei Zugriff." Die Löschung der Datenbestände aus dem Luca-System ist Teil einer Neu-Positionierung der Luca-App als Digitalisierungsservice und Bezahlanwendung für die Gastronomie.

Inzidenz in Deutschland laut RKI bei 591,8

Mittwoch, 4. Mai, 5 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 591,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 632,2 gelegen (Vorwoche: 887,6; Vormonat: 1.424,6). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die aktuelle Lage in Bayern

Dienstag, 3. Mai, 15 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 718 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 15,2 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 209 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa 16 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 13,2 Prozent auf 2.693 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,5.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 700,2. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,76 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

RKI zu Corona: Sieben Prozent der Bevölkerung weder geimpft noch genesen

Dienstag, 3. Mai, 12.23 Uhr:

Etwa sieben Prozent der Bevölkerung in Deutschland dürften laut einer Modellierung bis Ende März 2022 weder gegen Corona geimpft noch mit dem Virus selbst in Kontakt gekommen sein. Das geht aus einer sogenannten Preprint-Studie von Wissenschaftlern des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin hervor, die noch nicht von externen Fachleuten begutachtet worden ist. Über die Daten, die je nach Altersgruppe und Bundesland variieren, hatte zuvor die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstag) berichtet.

Die Autoren machen deutlich, dass in der restlichen Bevölkerung kein einheitliches Maß an Schutz anzunehmen ist: Insbesondere für Menschen, die nicht geimpft, aber (meist mit Omikron) infiziert wurden, gebe es noch größere Unsicherheiten mit Blick auf den kommenden Herbst und Winter, etwa weil der Schutz vor schwerer Erkrankung kurzlebiger sein könnte. Nach vollständiger Grundimmunisierung, Booster und Infektion wird hingegen ein längeranhaltender Schutz vor schwerer Erkrankung angenommen.

Inzidenz in Deutschland sinkt weiter

Dienstag, 3. Mai, 7 Uhr:

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 632,2 an. (Vortag 639,5; Vormonat: 1457,9).

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung, auch weil die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung abhängen. Das RKI analysiert deshalb regelmäßig - aber nicht tagesaktuell - weitere Parameter. So gingen die Experten in ihrem am Donnerstag erschienenen Wochenbericht unter anderem davon aus, dass die Kennzahlen zu Krankenhauseinweisungen weiter abgenommen haben.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 113.522 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages, wie aus den Zahlen von Dienstagmorgen hervorgeht, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Zwischen den einzelnen Wochentagen schwanken die Werte deutlich, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln.

Prozess um falsche Masken-Atteste: Bewährungsstrafe für Arzt

Montag, 2. Mai, 17.31 Uhr

Ein Arzt aus Niederbayern ist wegen falscher Atteste im ersten Corona-Jahr vor dem Amtsgericht Passau zu einer Bewährungsstrafe über ein Jahr und acht Monate verurteilt worden. Zudem muss er eine Geldbuße in Höhe von 50.000 Euro zahlen. Nach Überzeugung der Richter befreite der Mediziner Patienten mit falschen Attesten vom Masketragen und Händedesinfizieren. Sie legten ihm am Montag Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse in 79 Fällen zur Last. Zudem erhält der Mann ein dreijähriges, teilweises Berufsverbot: Er darf in dieser Zeit keine Bescheinigungen oder Atteste im Zusammenhang mit der Maskenpflicht ausstellen, wie eine Justizsprecherin erläuterte.

Nach zwei Jahren Corona-Pause: Bayern feiern wieder auf Rathausbalkon

Montag, 2. Mai, 16.04 Uhr:

Der FC Bayern feiert nach der Corona-Zwangspause wieder mit seinen Fans auf dem Münchner Marienplatz. Wie die Stadt München am Dienstag mitteilte, empfängt Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) den Serienchampion am 15. Mai (13.30 Uhr) zur Titelfeier im Rathaus. Im Anschluss präsentiert sich die Mannschaft um Kapitän Manuel Neuer und Weltfußballer Robert Lewandowski mit der Meisterschale auf dem Rathaus-Balkon den Fans. Zuletzt war diese traditionelle Party wegen der Corona-Pandemie zweimal ausgefallen. Am Tag vor der Meisterfeier gastiert das Team von Trainer Julian Nagelsmann zum letzten Saisonspiel beim VfL Wolfsburg.

Die Meisterschale bekommen die Bayern schon am kommenden Sonntag. Kapitän Neuer erhält nach dem Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten VfB Stuttgart die Trophäe in der Allianz Arena von der neuen DFL-Geschäftsführerin Donata Hopfen.

Gesundheitsämter müssen am Wochenende keine Corona-Zahlen mehr melden

Montag, 2. Mai, 15 Uhr:

Die bayerischen Gesundheitsämter müssen an Wochenenden und Feiertagen keine aktuellen Corona-Zahlen mehr ans Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) melden. "Die Datenübermittlung der Gesundheitsämter an das LGL erfolgt am folgenden Arbeitstag", hieß es am Montag auf der LGL-Internetseite. Entsprechend meldet das LGL an Wochenenden und Feiertagen auch keine Infektionszahlen mehr an das Robert Koch-Institut (RKI) weiter, sondern am folgenden Arbeitstag.

Das RKI betont: "Tagesaktuelle Schwankungen sollten daher - insbesondere am Wochenende und zu Wochenbeginn - nicht überbewertet werden." Für die Beurteilung des Verlaufs sei die Betrachtung des Wochenvergleichs zielführender. Auch andere Bundesländer melden aufgrund der veränderten pandemischen Lage und der deutlich zurückgegangenen Sieben-Tage-Inzidenzen an Wochenenden und Feiertagen keine Corona-Zahlen mehr ans RKI weiter.

Aktuelle Lage in Bayern

Montag, 2. Mai, 14.49 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 654 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 6,2 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 225 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa elf Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 13,5 Prozent auf 2.681 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 631,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,76 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Lauterbach: Impfpflicht für Personal in Kliniken und Pflege bleibt

Montag, 2. Mai, 14.12 Uhr:

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hält nach dem Scheitern einer allgemeinen Corona-Impfpflicht an der Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken und Pflegeheimen fest. Sie sei kein Mittel gewesen, um die allgemeine Impfpflicht umzusetzen, sondern ein Instrument, um Menschen zu schützen, "die sich uns anvertraut haben", sagte der SPD-Politiker am Montag in Berlin. Die einrichtungsbezogene Impfpflicht stehe nicht zur Disposition. Die Regelungen würden gut angenommen und geräuschloser umgesetzt als von manchen vermutet. Der Minister bedankte sich bei den Beschäftigten in Kliniken und Pflege.

Die Impfpflicht für Beschäftigte in Einrichtungen für besonders zu schützende Gruppen greift seit Mitte März. Aus den Ländern war Kritik an Unsicherheiten bei der Umsetzung laut geworden. Nach dem Scheitern einer allgemeinen Impfpflicht im Bundestag hat die Debatte erneut Fahrt aufgenommen. Unter anderem die Deutsche Krankenhausgesellschaft forderte eine sofortige Aussetzung der Teil-Impfpflicht.

Abschluss-Test bei verkürzter Corona-Isolation dringend empfohlen

Montag, 2. Mai, 14.06 Uhr:

Bei der vorgeschriebenen Isolation für Corona-Infizierte von künftig fünf Tagen soll ein abschließender negativer Test dringend empfohlen werden. Das sehen nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach neue Leitlinien vor, die das Robert Koch-Institut (RKI) am Montag veröffentlichen sollte. Für infiziertes Personal im Gesundheitswesen soll ein solcher "Freitest" demnach verpflichtend sein.

Der SPD-Politiker bekräftigte, dass die Isolation für Infizierte weiter von den Gesundheitsämtern angeordnet werden solle. Dies gebe das Signal, dass es sich bei Corona nicht um eine Grippe oder eine Erkältung handele. Wenn jemand infiziert auf Menschen zugehe, "dann gefährdet er de facto ihr Leben."

Gesundheitsämter müssen am Wochenende keine Corona-Zahlen mehr melden

Montag, 2. Mai, 13.17 Uhr:

Die bayerischen Gesundheitsämter müssen an Wochenenden und Feiertagen keine aktuellen Corona-Zahlen mehr ans Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) melden. "Die Datenübermittlung der Gesundheitsämter an das LGL erfolgt am folgenden Arbeitstag", hieß es am Montag auf der LGL-Internetseite.

Entsprechend meldet das LGL an Wochenenden und Feiertagen auch keine Infektionszahlen mehr an das Robert Koch-Institut (RKI) weiter, sondern am folgenden Arbeitstag. Das RKI betont: "Tagesaktuelle Schwankungen sollten daher - insbesondere am Wochenende und zu Wochenbeginn - nicht überbewertet werden." Für die Beurteilung des Verlaufs sei die Betrachtung des Wochenvergleichs zielführender.

Auch andere Bundesländer melden aufgrund der veränderten pandemischen Lage und der deutlich zurückgegangenen Sieben-Tage-Inzidenzen an Wochenenden und Feiertagen keine Corona-Zahlen mehr ans RKI weiter.

Holetschek: Gute Erfahrungen mit verkürzter Isolation

Montag, 2. Mai, 9 Uhr:

Bayern hat nach den Worten seines Gesundheitsministers Klaus Holetschek "ganz gute" Erfahrungen mit der auf fünf Tage verkürzten Isolationsfrist für Corona-Infizierte gemacht. Die Inzidenz sinke, die Lage in den Krankenhäusern sei entspannt, sagte der CSU-Politiker am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". In Bayern gilt die Regel schon seit Mitte April.

Erstmals seit September kein neuer Corona-Toter gemeldet

Montag, 2. Mai, 6.30 Uhr:

Erstmals seit September haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut keinen einzigen neuen Corona-Todesfall binnen 24 Stunden übermittelt. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Dass kein einziger Corona-Toter innerhalb eines Tages gemeldet wurde, war zuletzt am 21. September der Fall.

An Wochenenden werden gewöhnlich wesentlich weniger Todesfälle von den Gesundheitsämtern gemeldet als an anderen Tagen. Die Daten werden später nachgereicht. Es geht um Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist derweil weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 639,5 an. (Vortag 666,4; Vorwoche: 790,8; Vormonat: 1.531,5)

Bundesgericht überprüft verpflichtende Corona-Impfung bei Soldaten

Montag, 2. Mai, 4.31 Uhr:

Zwei Offiziere der Bundeswehr verweigern die verbindliche Impfung gegen das Coronavirus - am Montag (10 Uhr) muss sich nun das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig mit dem Fall beschäftigen. Das Verteidigungsministerium hatte ab 24. November 2021 eine Covid-19-Impfung als verbindlich in die allgemeinen Regelungen zur Zentralen Dienstvorschrift "Impf- und weitere Prophylaxemaßnahmen" übernommen. Für diese Impfung besteht demnach seitdem eine sogenannte Duldungspflicht. Dagegen klagen die beiden Männer.

Urteil im Prozess um falsche Masken-Atteste erwartet

Montag, 2. Mai, 3.41 Uhr:

Weil er Patienten falsche Atteste ausgestellt haben soll, muss sich ein Arzt aus Niederbayern vor dem Amtsgericht Passau verantworten. Am Montag (14 Uhr) ist nach Justizangaben die Urteilsverkündung geplant. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mediziner vor, zu Beginn der Corona-Pandemie Patienten fälschlicherweise attestiert zu haben, sie müssten aus medizinischen Gründen keine Masken tragen und sich nicht die Hände desinfizieren.

Die aktuelle landesweite Lage

Sonntag, 1. Mai, 15.58 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 729 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 2,5 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 230 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa fünf Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 14,5 Prozent auf 2.577 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,6.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 684,3. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,09 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt einen weiteren Menschen ansteckt.

RKI registriert 11.718 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 666,4

Sonntag, 1. Mai, 9.15 Uhr:

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 666,4 an (Vortag 717,4; Vorwoche: 807,0; Vormonat: 1586,4). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung, auch weil die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung abhängen. Das RKI analysiert deshalb regelmäßig - aber nicht tagesaktuell - weitere Parameter. So gingen die Experten in ihrem am Donnerstag erschienenen Wochenbericht unter anderem davon aus, dass die Kennzahlen zu Krankenhauseinweisungen weiter abgenommen haben.

Die aktuelle Lage im Freistaat

Samstag, 30. April, 17.16 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 823 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 15,9 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 226 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa 11,4 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 14,6 Prozent auf 2.607 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,3. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 772. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,09 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt einen weiteren Menschen ansteckt.

Corona-Inzidenz im Freistaat sinkt weiter

Samstag, 30. April, 15.22 Uhr:

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist weiter gesunken. Am Samstag gab das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin einen Wert von 772,0 an - nach 788,0 am Vortag. Am Donnerstag hatte der bayerische Wert noch bei 839,8 gelegen.

Bei den Corona-Zahlen ist aber weiter zu berücksichtigen, dass Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle ausgehen - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen beziehungsweise auch nur noch schwer an einen PCR-Test herankommen. Nur diese aber zählen in der Statistik.

RKI registriert 87 298 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 717,4

Samstag, 30. April, 9.05 Uhr:

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 717,4 an (Vortag 758,5; Vorwoche: 821,7; Vormonat: 1663,0). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung, auch weil die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung abhängen. Das RKI analysiert deshalb regelmäßig - aber nicht tagesaktuell - weitere Parameter. So gingen die Experten in ihrem am Donnerstag erschienenen Wochenbericht unter anderem davon aus, dass die Kennzahlen zu Krankenhauseinweisungen weiter abgenommen haben.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 87 298 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages, wie aus Zahlen von Samstagmorgen hervorgeht, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.02 Uhr wiedergeben (Vorwoche: 135 079 registrierte Ansteckungen). Zwischen den einzelnen Wochentagen schwanken die Werte deutlich, da insbesondere am Wochenende einige Bundesländer nicht ans RKI melden.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 159 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 234 Todesfälle. Auch diese Zahl schwankt sehr von Tag zu Tag, da dem RKI am Wochenende nur wenige Daten dazu gemeldet werden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 24 798 067 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die aktuelle landesweite Lage

Freitag, 29. April, 14.23 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 829 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa 30 Prozent mehr als in der Vorwoche.

Aktuell belegen Covid-19-Patienten 231 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa sieben Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 14,6 Prozent auf 2.752 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,3. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 788,0. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,09 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt einen weiteren Menschen ansteckt.

Maskenpflicht im Landratsamt Straubing-Bogen entfällt

Freitag, 29. April, 13.06 Uhr:

Ab Montag, 2. Mai, gilt im Straubinger Landratsamt und seinen Außenstellen statt einer FFP2-Maskenpflicht nur noch eine Empfehlung zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske – insbesondere dann, wenn der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Die Regelung gilt sowohl für Beschäftigte als auch für Besucher der Ämter.

Lauterbach: Freitestung nach verkürzter Corona-Isolation sinnvoll

Freitag, 29. April, 8.49 Uhr:

Bei der geplanten Verkürzung der Isolation für Corona-Infizierte hält Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach es für sinnvoll, dass Betroffene sich am Ende freitesten. "Ich persönlich glaube, dass am Ende von fünf Tagen - das ist ja eine sehr kurze Zeit - zumindest eine Selbsttestung dringend empfohlen sein müsste", sagte der SPD-Politiker am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". "Weil wir wissen, dass viele nach dem fünften Tag noch positiv sind, und die würden dann ja doch noch andere anstecken." Daher sei eine Freitestung auch für diejenigen, die keine Symptome mehr haben, sinnvoll - "zumindest als dringende Empfehlung".

Corona-Inzidenz im Freistaat gesunken

Freitag, 29. April, 8.16 Uhr:

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist im Vergleich zum Vortag wieder gesunken. Am Freitagmorgen gab das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin einen Wert von 788,0 an. Damit lag die Inzidenz im Freistaat in etwa auf dem Niveau der Vorwoche (780,8). Am Donnerstag hatte der bayerische Wert noch bei 839,8 gelegen.

Studie: Übertragungsrisiko bei Corona hängt auch von Blutgruppe ab

Donnerstag, 28. April, 15.22 Uhr:

Die Blutgruppe hat nach wissenschaftlichen Erkenntnissen einen gewissen Einfluss auf das individuelle Corona-Infektionsrisiko. Studiendaten deuten nun auch auf eine wichtige Rolle der Blutgruppe bereits bei der Corona-Übertragung hin. So fand ein Forscherteam um Rachida Boukhari und Adrien Breiman von der Universität Nantes heraus, dass ein infizierter Mensch wesentlich häufiger eine andere Person im selben Haushalt ansteckt, wenn die Blutgruppen der beiden kompatibel sind. Die Erkenntnisse aus der französischen Studie wurden im Fachblatt "Frontiers in Microbiology" veröffentlicht. Lesen Sie hierzu Übertragungsrisiko bei Corona hängt auch von Blutgruppe ab

Aktuelle Lage im Freistaat

Donnerstag, 28. April, 14.39 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 814 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 36,3 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 223 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa 11,2 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 14,2 Prozent auf 2.810 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,2. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 839,8. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,05 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt einen weiteren Menschen ansteckt.

Corona-Inzidenz in Bayern gesunken

Donnerstag. 28. April, 7.37 Uhr:

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstag für Bayern 839,8 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, am Vortag waren bei 868,1 gewesen. In absoluten Zahlen waren das 21 782 neue Infektionen. Die Zahl der Covid-Todesfälle in Bayern seit Beginn der Pandemie stieg um 31 auf 23 495.

Die tatsächlichen Zahlen sind mutmaßlich höher, da Fachleute seit einiger Zeit von einer Dunkelziffer nicht erfasster Corona-Infektionen ausgehen. So lassen nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen.

Ärztevertreter fordern einheitliche Isolationsregeln

Donnerstag, 28. April, 6.46 Uhr:

Ärztevertreter fordern bundesweit einheitliche Regeln für die Isolation Corona-Infizierter. Dabei brauche es "klare Regelungen, die sich nicht von Land zu Land unterscheiden", sagte die Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Susanne Johna, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. An diesem Donnerstag wollen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern über die Neuregelung der Isolationspflicht beraten. Bayern und Sachsen haben bereits die bisher geltende Frist von zehn Tagen auf fünf Tage reduziert.

Dies sei aber nur bei einem negativen Testergebnis und 48-stündiger Symptomfreiheit sinnvoll, sagte Johna. Der Nachweis sollte von einer Teststelle, beispielsweise einem Testzentrum oder einer Arztpraxis, stammen.

Oberbürgermeister Reiter verkündet am Freitag Entscheidung über Oktoberfest

Mittwoch, 27. April, 19.21 Uhr:

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) will am Freitagmittag die Entscheidung über das Oktoberfest 2022 verkünden. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit. Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause hoffen viele auf grünes Licht für das größte Volksfest der Welt, das vor der Pandemie regelmäßig rund sechs Millionen Menschen besuchten.

Aktuelle Lage im Freistaat

Mittwoch, 27. April, 14.48 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 788 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 45,7 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 234 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa 14,3 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 14,2 Prozent auf 2.968 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,0. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 868,1. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt einen weiteren Menschen ansteckt.

Corona-Regeln bei Einreisen werden bis Ende Mai verlängert

Mittwoch, 27. April, 14.06 Uhr:

Für Urlaubsrückkehrer gelten vorerst weiterhin Corona-Regeln bei der Einreise nach Deutschland. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch, die entsprechende Verordnung bis 31. Mai zu verlängern - sie wäre sonst an diesem Donnerstag ausgelaufen. Damit bleibt es dabei, dass alle ab zwölf Jahren bei Einreise über einen 3G-Nachweis als geimpft, genesen oder getestet verfügen müssen. Mehr dazu können Sie hier lesen: Corona-Regeln bei Einreisen werden bis Ende Mai verlängert

Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter

Mittwoch, 27. April, 7.57 Uhr:

Die vom Robert Koch-Institut (RKI) für Bayern gemeldete Corona-Inzidenz ist erneut gestiegen. Am Mittwoch (Stand 6:39 Uhr) lag sie bei 868,1. Das sind 18,9 mehr als am Vortag. Vor einer Woche hatte sie noch um fast 100 niedriger gelegen, dieser Wert war allerdings wohl durch die Osterfeiertage verzerrt.

Treiber des aktuellen Anstiegs waren 22 269 neu gemeldete Corona-Fälle im Freistaat. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen in Bayern stieg um 61 auf 23 464.

Geplante Lauterbach-Entführung: Bundesanwaltschaft ermittelt

Dienstag, 26. April, 17.05 Uhr:

Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstag die Ermittlungen gegen den Kern der extremistischen Chatgruppe übernommen, die die Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und einen Umsturz geplant haben soll. Lesen Sie hierzu Geplante Lauterbach-Entführung: Bundesanwaltschaft ermittelt

Aktuelle Lage im Freistaat

Dienstag, 26. April, 15.04 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 847 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 46,8 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 249 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa 13,5 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 10,3 Prozent auf 3.101 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,5. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 849,2. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt einen weiteren Menschen ansteckt.

Bundesweite Corona-Inzidenz deutlich gestiegen - wenig Aussagekraft

Dienstag, 26. April, 13.27 Uhr:

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag deutlich gestiegen - allerdings weist das nicht unbedingt auf eine verschärfte Corona-Infektionslage hin. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 909,1 an. Am Vortag hatte der Wert bei 790,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 669,9 (Vormonat: 1.758,4). Vermutlich ist der starke Anstieg unter anderem eine Folge der zurückliegenden Ostertage.

Kabinett beschließt formal Ende der Corona-Tests an Schulen und Kitas

Dienstag, 26. April, 12.34 Uhr:

Es bleibt dabei: Die regelmäßigen Corona-Tests an Schulen und die Testpflichten in Kindergärten und Kitas in Bayern laufen Ende dieser Woche aus. Das Kabinett beschloss am Dienstag formal, die entsprechenden Vorschriften aus der Corona-Verordnung zu streichen. Das teilte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach der Kabinettssitzung - diesmal wieder in Präsenz - in München mit.

Forderungen nach Aus der Impfpflicht für Klinikpersonal

Dienstag, 26. April, 9.02 Uhr:

Die Impfpflicht für Personal in Kliniken und Pflegeheime kann nach Ansicht des FDP-Gesundheitsexperten Andrew Ullmann bei einer sehr hohen Impfrate entfallen. Dann könne auf die Fortsetzung einer einrichtungsbezogenen Impfpflicht verzichtet werden, sagte der FDP-Politiker der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstag). Diese Impfpflicht sei noch während der Delta-Variante eingeführt worden. "Der Schutz vor einer Übertragung des Coronavirus war mit dieser Variante noch deutlich höher", argumentierte der FDP-Politiker. Die Impfempfehlung müsse natürlich aufrechterhalten werden.

Corona-Inzidenz in Bayern auf 849,2 gestiegen

Dienstag, 26. April, 7.36 Uhr:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist im Vergleich zum Vortag angestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 849,2 an. Am Vortag hatte der Wert bei 802,4 gelegen, vor einer Woche bei 862,5.

Unklar ist aber, ob die Daten der Gesundheitsämter die tatsächliche Infektionslage zeigen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl an Fällen aus, die nicht vom RKI erfasst werden - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Corona-Regeln bei Einreisen sollen bis Ende Mai verlängert werden

Montag, 25. April, 20.18 Uhr:

Für Urlaubsrückkehrer nach Deutschland sollen vorerst weiter Corona-Regeln gelten. Das Bundesgesundheitsministerium will die an diesem Donnerstag auslaufende Einreiseverordnung bis Ende Mai verlängern, wie ein Sprecher am Montag in Berlin sagte. Schutz vor einem zusätzlichen Virus-Eintrag durch Einreisende bleibe wichtig. Nähere Angaben machte er mit Verweis auf laufende Abstimmungen in der Regierung zunächst nicht. In der aktuellen Corona-Situation sei nun mit kürzeren Abständen zu schauen, was der Lage angepasst sei.

Deutschlandweite Inzidenz bei 790,8

Montag, 25. April, 17.27 Uhr

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 790,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 807,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 808,8 (Vormonat: 1.756,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 20.084 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.17 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 20.482 registrierte Ansteckungen.

Die aktuelle Lage im Freistaat

Montag, 25. April, 15 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 697 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 253 Intensivbetten in Bayern, das sind knapp zwölf Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 7,7 Prozent auf 3.098 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,3.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 802,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,96 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Impfschutz sinkt einige Monate nach Biontech-Booster

Montag, 25. April, 12.59 Uhr:

Der nach einer Auffrischimpfung mit dem Biontech/Pfizer-Vakzin zunächst hohe Schutz gegen Klinikeinweisungen und Besuche in der Notaufnahme bei Omikron verringert sich nach neuen Studiendaten bereits nach einigen Monaten. Das geht aus einer im Fachblatt "The Lancet Respiratory Medicine" veröffentlichten Untersuchung aus Südkalifornien hervor.

Inzidenz im Freistaat sinkt weiter

Montag, 25. April, 8.44 Uhr:

Die Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Bayern ist binnen einer Woche weiter gesunken. Dennoch ist unklar, ob die Daten der Gesundheitsämter die tatsächliche Infektionslage zeigen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl an Fällen aus, die nicht vom Robert Koch-Institut (RKI) erfasst werden - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Am Montag meldete das RKI für den Freistaat eine Sieben-Tage-Inzidenz von 802,4 - vor einer Woche lag der Wert noch bei 939,5. Die Inzidenz gibt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche an. Genau 7784 Neuinfektionen und 3 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus kamen innerhalb eines Tages hinzu. Alle Zahlen geben den Stand des RKI-Dashboards von Montag, 3.11 Uhr, wieder. .. Auch auf den Intensivstationen ist die Zahl der Corona-Patienten in den vergangenen Tagen zurückgegangen: Das Divi-Intensivregister meldete am Montag 239 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, am Montag zuvor waren es noch 285.

Münchner Festwirte fordern "Ja" zur Wiesn

Sonntag, 24. April, 19.22 Uhr:

Wenige Tage vor der Entscheidung über das Oktoberfest in München fordern die Festwirte ein klares "Ja" zur Wiesn. "Die Münchner haben eine tiefe Sehnsucht nach der Wiesn", sagte am Sonntag Peter Inselkammer, einer der beiden Sprecher der Vereinigung der Münchner Wiesnwirte. Wegen der Corona-Pandemie war das größte Volksfest der Welt in den Jahren 2020 und 2021 abgesagt worden. Im Laufe der Woche will die Stadt München bekanntgeben, ob es nach zweijähriger Pause 2022 wieder ein Oktoberfest geben wird.

Aktuelle Lage im Freistaat

Sonntag, 24. April, 14.25 Uhr:

"Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 711 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – rund sechs Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 242 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa 20 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um rund 7 Prozent auf 3.015 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,4.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 807,5. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,85 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

FDP-Generalsekretär verteidigt Aufhebung der Corona-Beschränkungen

Samstag, 24. April, 12.36 Uhr:

Der neue FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai hat den Lockerungskurs der Liberalen bei den Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie verteidigt. Die Lage sei heute eine andere als im Jahr 2020, sagte Djir-Sarai am Sonntag beim FDP-Bundesparteitag in Berlin. "Wir haben deswegen dafür gesorgt, dass wir verantwortungsvoll und mit Augenmaß zur Normalität zurückgekehrt sind." Vulnerable Gruppen würden weiter geschützt, zugleich werde die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger gestärkt.

Bayern: Keine Impfpflicht für Pflege ohne allgemeine Impfpflicht

Sonntag, 24. April, 8 Uhr:

Ohne eine allgemeine Corona-Impfpflicht muss nach Ansicht von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek auch die Impfpflicht für Pflegeberufe schnellstmöglich ausgesetzt werden. Bis Mittwoch müsse die Bundesregierung "endlich zu einem neuen Vorstoß für eine allgemeine Impfpflicht durchringen. Nur dann macht ein Festhalten an der einrichtungsbezogenen Impfpflicht einen Sinn", sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in München.

Längste bekannte Infektion: Corona-Patient 505 Tage lang positiv

Sonntag, 24. April, 7.15 Uhr:

Ein britischer Corona-Patient hat mit 505 Tagen bis zu seinem Tod die bislang längste bekannte Corona-Infektion durchgemacht. Das teilten Forscher des King's College London und des Guy's and St Thomas' NHS Foundation Trust mit. Bislang dauerte die längste bekannte Infektion 335 Tage. Die betreffende Person habe unter einer Immunschwäche gelitten und nahm an einer Studie teil, die Aufschluss darüber geben sollte, wie sich das Virus bei langfristig Erkrankten verändert. Die Wissenschaftler fanden dabei Hinweise darauf, dass in immungeschwächten Patienten neue Virusvarianten entstehen können, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Die Ergebnisse sollen bei einem internationalen Kongress in Lissabon an diesem Wochenende vorgestellt werden.

Aktuelle Lage im Freistaat

Samstag, 23. April, 15.23 Uhr:

"Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 710 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – rund zwölf Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 255 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa 14 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um rund 7,7 Prozent auf 3.054 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,4.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 805,8. Der aktuelle R-Wert liegt be 0,85 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Justizminister Buschmann verteidigt Corona-Kurs der FDP

Samstag, 23. April, 14.16 Uhr:

Bundesjustizminister Marco Buschmann hat den Lockerungskurs der FDP in der Corona-Pandemie verteidigt. Die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes seien richtig gewesen, sagte der FDP-Politiker am Samstag beim Bundesparteitag der Liberalen in Berlin. Dies sei zwar heiß diskutiert worden. "Aber heute wissen wir: Es war verantwortbar, diese Schritte zu gehen."

Das zeige sich an den Infektionszahlen sowie an der Situation in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen. "Wenn es verantwortbar ist, den Bürgerinnen und Bürgern mehr Freiheit zu lassen, dann ist es schlicht notwendig", betonte Buschmann. Denn die Freiheit sei kein Privileg und kein Geschenk der Politik, sie gehöre den Bürgern.

Holetschek sieht Nachholbedarf bei Versorgung mit Medikamenten

Samstag, 23. April, 10.23 Uhr:

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert von der Bundesregierung, Deutschland besser gegen Arzneimittelengpässe zu wappnen. "Es kann und darf nicht sein, dass unsere Bürgerinnen und Bürger von einer Apotheke zur nächsten laufen müssen, bis sie irgendwo ihre Medikamente bekommen", sagte der CSU-Politiker am Samstag. Immer wieder komme es bei versorgungsrelevanten Mitteln zu Liefer- und Versorgungsengpässen. Holetschek schweben eine Stärkung der Produktion im eigenen Land oder in Europa und damit kürzere Lieferketten vor.

Die Corona-Pandemie und der Engpass bei tamoxifenhaltigen Arzneimitteln hätten das Problem verdeutlicht, sagte er. Das Brustkrebsmedikament Tamoxifen, auf das Zehntausende angewiesen sind, war im Frühjahr knapp geworden.

Mediziner: Wiesn "Infektions-Risiko-Ereignis", aber kein Absage-Grund

Samstag, 23. April, 5 Uhr:

Der Münchner Infektiologe Christoph Spinner sieht bei einem möglichen Oktoberfest 2022 durchaus eine gesteigerte Infektionsgefahr. "Wenn die Wiesn so stattfindet, wie wir sie kennen, ist sie natürlich ein Infektions-Risiko-Ereignis", sagte Spinner der Deutschen Presse-Agentur. Er sehe jedoch keinen Grund, das Oktoberfest wegen Corona erneut abzusagen. Schließlich sei niemand gezwungen, das Volksfest zu besuchen. Nächste Woche will die Stadt München entscheiden, ob die Wiesn stattfindet. Zwei Mal hintereinander war das größte Volksfest der Welt mit seinen rund sechs Millionen Besuchern wegen der Pandemie abgesagt worden.

Holetschek sieht Bayerns Kurs bei Hotspot-Regelung bestätigt

Freitag, 22. April, 18.57 Uhr:

Nachdem das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern am Freitag die Corona-Hotspot-Regelung für das Bundesland gekippt hat, sieht Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) den Kurs im Freistaat bestätigt. Die Hotspot-Regelung des Bundes sei handwerklich äußerst schlecht gemacht. "Die schwammigen und unnützen Formulierungen lassen sich eben nicht rechtssicher umsetzen."

Das Oberverwaltungsgericht in Greifswald gab am Freitag einem einstweiligen Rechtsschutzantrag in wichtigen Punkten statt. Die außer Vollzug gesetzten Schutzmaßnahmen beträfen insbesondere das Abstandsgebot und die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, teilte eine Gerichtssprecherin mit. Die 3G-Regel hatte die Landesregierung bereits am Gründonnerstag weitgehend aufgehoben.

Schulstart am Montag - noch eine Woche Testpflicht

Freitag, 22. April, 16.38 Uhr:

Letzte Vorbereitungen für die Abiturprüfungen, Vorfreude auf gemeinsame Reisen mit Schulfreunden - und nur noch eine Woche standardmäßig Corona-Testnachweise: Am Montag geht in Bayern die Schule nach den Osterferien wieder los.

Die meisten Schülerinnen und Schüler dürfte freuen, dass dann mehrtägige Klassenfahrten wieder erlaubt sind. Viele von ihnen hatten aber wohl in den vergangenen Tagen im Urlaub oder anderswo viele Kontakte. Bayern hält daher noch eine Woche an den bisherigen Regelungen zu Corona-Tests fest und lässt sie erst dann auslaufen, wie Kultus- und Gesundheitsministerium mitteilten.

Zum 1. Mai laufen die Regelungen zu den generellen, anlasslosen Tests für Schüler und die 3G-Regelung für Lehrkräfte und andere an Schulen tätige Menschen dann aus.

Neu ist nach den Osterferien auch, dass ab Montag wieder mehrtägige Klassenfahrten erlaubt sind. Am Mittwoch beginnen außerdem für rund 35 000 bayerische Schülerinnen und Schüler die Abiturprüfungen.

Das ist die aktuelle Lage im Freistaat

Freitag, 22. April, 15.14 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 636 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – knapp 30 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 249 Intensivbetten in Bayern. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um knapp fünf Prozent auf 3.222 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,8.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 780,8. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,85 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Inzidenz in Bayern steigt weiter leicht

Freitag, 22. April, 8.38 Uhr:

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist erneut leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut meldete am Freitagmorgen (Stand 3.10 Uhr) einen Wert von 780,8. Der Freistaat lag damit weiterhin über der bundesweiten Inzidenz, die das RKI mit 733,4 angab. Am Donnerstag hatte der bayerische Wert mit 774,1 noch etwas unter dem Freitagswert gelegen.

Allerdings ist bei den aktuellen Corona-Zahlen schon seit geraumer Zeit und derzeit besonders Vorsicht geboten. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus, etwa weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen. Dazu kommt derzeit noch, dass das lange Osterwochenende zu einer Verzerrung führen kann.

Am Freitag meldete das RKI 25.121 neue Corona-Fälle in Bayern. 66 weitere corona-infizierte Menschen starben den Angaben zufolge binnen 24 Stunden. 245 lagen am Freitag (Stand 8.05 Uhr) mit Covid-19 auf einer bayerischen Intensivstation.

Aktuelle Inzidenz in Deutschland bei 733,4

Freitag, 22. April, 7.14 Uhr:

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 733,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 720,6 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.001,5 (Vormonat: 1.733,4).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 161.718 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 156.864 registrierte Ansteckungen.

Lauterbach rechnet mit Entspannung der Corona-Lage im Sommer

Donnerstag, 21. April, 16.16 Uhr:

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet mit einer Entspannung der Corona-Lage im Sommer, sieht aber weiter keinen Anlass zur Entwarnung. "Saisonal wird die Pandemie zurückgehen", sagte der SPD-Politiker am Donnerstag als zugeschalteter Redner bei der Konferenz "Ludwig-Erhard-Gipfel" in Gmund am Tegernsee. Man werde geringe Fallzahlen haben, aber keine Situation wie im vergangenen Jahr, dass der Sommer "fast coronafrei" sei. Dafür sei die aktuelle Omikron-Variante auch bei gutem Wetter zu ansteckend. Der Sommer müsse für Vorbereitungen für den Herbst genutzt werden.

Das ist die aktuelle Lage im Freistaat

Donnerstag, 21. April, 14.36 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 597 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – knapp 30 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 251 Intensivbetten in Bayern. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um elf Prozent auf 3.276 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,5.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 774,1. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,79 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Markus Söder spricht sich für Oktoberfest 2022 aus

Donnerstag, 21. April, 10.25 Uhr:

Anders als in den vergangenen Pandemie-Jahren rechnet sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gute Chancen für das Oktoberfest 2022 aus. Nach seiner Überzeugung müsse das Oktoberfest "zumindest nach rechtlichen Gesichtspunkten" stattfinden, sagte der CSU-Chef am Donnerstag zum Auftakt des Ludwig-Erhard-Gipfels in Gmund am Tegernsee.

Inzidenz in Bayern steigt ebenfalls leicht

Donnerstag, 21. April, 8.05 Uhr:

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut meldete am Donnerstagmorgen einen Wert von 774,1 für den Freistaat. Das sind 5,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und sieben Tagen mehr als am Mittwoch. Auf Wochensicht ergibt sich dagegen ein kräftiger Rückgang von 329,4.

Allerdings sind die aktuellen Corona-Zahlen mit Vorsicht zu interpretieren. So gehen Experten von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus, etwa weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen. Zudem kann das lange Osterwochenende zu einer Verzerrung führen: Einerseits wird weniger getestet und gemeldet, andererseits können durch die Feiertage entstehende Nachmeldungen auch zu einem Anstieg der Zahlen im Vergleich zum Vortag beitragen.

Deutschlandweite Inzidenz steigt auf 720,6

Donnerstag, 21. April, 6.53 Uhr:

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 720,6 an. Da einige Bundesländer an Feiertagen keine oder nur wenige Infektionen melden, kann es in den darauf folgenden Tagen eine erhebliche Zahl an Nachmeldungen geben. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 688,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.015,7 (Vormonat: 1.714,2).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 186.325 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 165.368 registrierte Ansteckungen.

Lindner bei IWF-Meeting positiv auf Corona getestet

Donnerstag, 21. April, 4 Uhr:

Finanzminister Christian Lindner ist bei der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwochabend (Ortszeit) aus dem Umfeld des FDP-Chefs. Später schrieb Lindner bei Twitter: "Nach zwei Jahren ohne Covid19-Infektion, gestern einem negativen Ergebnis im Testzentrum und heute einem negativen Schnelltest: positiv." Er fügte hinzu, "Dank dreier Impfungen" habe er "nur leichte und wieder abklingende Erkältungssymptome." Ob Lindner am Donnerstag wie geplant mit der Regierungsmaschine zurück nach Berlin reisen würde, blieb zunächst offen. Zuvor hatte er am Treffen der Finanzminister der G20-Staaten teilgenommen.

Amtsärzte: Corona-Zahlen wohl doppelt so hoch

Donnerstag, 21. April, 0.02 Uhr:

Die Amtsärzte gehen davon aus, dass die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland doppelt so hoch ist wie offiziell ausgewiesen. "Wir rechnen mit einer Dunkelziffer mal zwei, was die gemeldeten Corona-Fälle angeht", sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Johannes Nießen, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Donnerstag). "Die genaue Zahl kennen wir nicht, aber nach zwei Jahren Pandemie können wir ungefähr abschätzen, wie sich die Dunkelziffer entwickelt."

Die aktuelle Lage im Freistaat

Mittwoch, 20. April, 15:20 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 546 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 273 Intensivbetten in Bayern, 7,8 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist ebenfalls deutlich auf 3.459 gesunken.

Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 4,2, die 7-Tage-Inzidenz Stand heute Morgen bei 771,5. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,79 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Betrug mit Abrechnung von Corona-Tests - zwei Männer unter Verdacht

Mittwoch, 20. April, 10.54 Uhr:

Weil sie Corona-Bürgertests ohne Genehmigung abgerechnet haben sollen, stehen zwei Männer aus dem Raum Stuttgart unter Verdacht. Über vier legale Teststellen sollen die beiden demnach die Tests von sechs nicht genehmigten Teststellen im Großraum Stuttgart und Nürnberg abgerechnet haben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Dabei soll ein Schaden im höheren sechsstelligen Bereich entstanden sein.

Durch einen großen Unterschied zwischen durchgeführten und abgerechneten Tests, waren dem Gesundheitsamt die Teststellen aufgefallen. Mit über 30 Beamten durchsuchte die Staatsanwaltschaft Stuttgart gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg und der Bayerischen Polizei die Teststellen und Wohnungen der beiden Verdächtigen. Bei den Durchsuchungen Mitte April wurden einige Beweismittel sichergestellt, die zunächst ausgewertet wurden.

Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat sinkt weiter

Mittwoch, 20. April, 8.54 Uhr:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwoch einen Wert von 768,9 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner - am Dienstag waren es noch 862,5, vor einer Woche 1.162,9 gewesen. Die Zahlen sind derzeit aber mit Vorsicht zu genießen: Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus, etwa weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen. An Feiertagen wie am vergangenen Osterwochenende wird zudem oft weniger getestet und gemeldet.

Deutschlandweite Inzidenz bei 688,3

Mittwoch, 20. April, 7.06 Uhr:

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 688,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 669,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.044,7 (Vormonat: 1.708,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 198.583 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 176.303 registrierte Ansteckungen.

Plädoyers in Prozess um falsche Masken-Atteste erwartet

Mittwoch, 20. April, 6.15 Uhr:

Ein Arzt aus Niederbayern soll zu Beginn der Corona-Pandemie falsche Atteste ausgestellt haben, die Patienten aus angeblich medizinischen Gründen von der Maskenpflicht befreiten. Seit Februar muss sich der 59 Jahre alte Mann vor dem Amtsgericht Passau verantworten. Heute werden die Plädoyers erwartet. Das Urteil könnte nach Gerichtsangaben am 10. Mai gesprochen werden.

Droht eine "Killervariante" im Herbst?

Dienstag, 19. April, 17 Uhr:

Nach der Warnung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) vor einer möglichen "Killervariante" des Coronavirus im Herbst betonen Fachleute die Unvorhersehbarkeit der Entwicklung. "Keine Expertin und kein Experte kann derzeit sicher sagen, welche Variante wir im Herbst bekommen", sagte der Intensivmediziner Stefan Kluge vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf der Funke Mediengruppe (Online Montag, Print Dienstag). "Wir sollten aber darauf vorbereitet sein, dass noch einmal eine Variante kommen kann, die zu einer höheren Krankheitsschwere führt, als dies derzeit bei der Omikron-Variante der Fall ist." Lauterbach hatte in der "Bild am Sonntag" angesichts der Impflücke von einem möglichen "harten Herbst" gesprochen.

Die aktuelle Lage im Freistaat

Dienstag, 19. April, 14.50 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 867 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 288 Intensivbetten in Bayern, 5,9 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist ebenfalls deutlich auf 3.457 gesunken.

Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 4,4, die 7-Tage-Inzidenz Stand heute Morgen bei 865,8. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,88 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Geplatzter Maskendeal - Muss auch Söders Ehefrau im Landtag aussagen?

Dienstag, 19. April, 14.41 Uhr:

Der Masken-Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags könnte schon bald die Frau von Ministerpräsident Markus Söder, Karin Baumüller-Söder, als Zeugin vorladen. Hintergrund ist ein von den "Nürnberger Nachrichten" bekannt gemachtes Angebot der Firma von Baummüller-Söder und ihrem Bruder Andreas Baumüller an die Staatsregierung, im April 2020 rund 16 Millionen Schutzmasken unterschiedlicher Standards zum Preis von mehr als 28 Millionen Euro beschaffen zu wollen. Lesen Sie hierzu Geplatzter Maskendeal - Muss auch Söders Ehefrau im Landtag aussagen?

Intensivmediziner: Keiner weiß, wie sich Corona entwickelt

Dienstag, 19. April, 14.35 Uhr:

Bundesgesundheitsminister Lauterbach warnt vor einer "Killervariante" und wird dafür kritisiert. Intensivmediziner Kluge rechnet eher mit einer Variante, die zu einer höheren Krankheitsschwere führen wird. Die Aussage Lauterbachs findet er unpassend. Der Leiter der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Stefan Kluge, hält die weitere Entwicklung des Coronavirus für ungewiss. "Keine Expertin und kein Experte kann derzeit sicher sagen, welche Variante wir im Herbst bekommen", sagte Kluge, der auch Präsidiumsmitglied der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ist, der Funke Mediengruppe. "Wir sollten aber darauf vorbereitet sein, dass noch einmal eine Variante kommen kann, die zu einer höheren Krankheitsschwere führt, als dies derzeit bei der Omikron-Variante der Fall ist." Lesen Sie hierzu Intensivmediziner: Keiner weiß, wie sich Corona entwickelt

Johnson & Johnson senkt Prognose

Dienstag, 19. April, 14.24 Uhr:

Der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson (J&J) blickt nach den ersten drei Monaten etwas verhaltener auf das laufende Jahr. Das Management senkte sowohl die Erwartung für den bereinigten Gewinn je Aktie als auch für den Umsatz. Angesichts des weltweiten Angebotsüberhangs und der unsicheren Nachfrage setze J&J außerdem die Umsatzprognose für seinen Covid-19-Impfstoff aus, teilte das Unternehmen am Dienstag in New Brunswick (US-Bundesstaat New Jersey) mit. Dies habe aber keine Auswirkungen auf das operative Ergebnis pro Aktie.

Corona-Inzidenz im Freistaat geht weiter zurück

Dienstag, 19. April, 8.28 Uhr:

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern sinkt weiter - allerdings ist unklar, ob die Daten der Gesundheitsämter die tatsächliche Infektionslage zeigen. An Feiertagen gibt es oft weniger Meldungen. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl an Fällen aus, die nicht vom Robert Koch-Institut (RKI) erfasst sind - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Am Dienstag meldete das RKI für den Freistaat eine Sieben-Tage-Inzidenz von 862,5 - vor einer Woche lag der Wert noch bei 1.218,2. Genau 7.480 Neuinfektionen und fünf Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus kamen innerhalb eines Tages hinzu. Alle Zahlen geben den Stand des RKI-Dashboards von Dienstag 3.11 Uhr wieder.

Weniger junge Komasäufer im Krankenhaus

Dienstag, 19. April, 7.29 Uhr:

Im Pandemiejahr 2020 sind bayerische Kinder und Jugendliche deutlich seltener wegen Komasaufens im Krankenhaus behandelt worden als im Vorjahr. Insgesamt wurden 2.037 Mädchen und Jungen zwischen zehn und 19 Jahren wegen Alkoholmissbrauchs in einer Klinik im Freistaat stationär aufgenommen, wie die Krankenkasse DAK Bayern unter Berufung auf bislang noch nicht veröffentlichte Zahlen des Statistischen Landesamtes der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Deutschlandweite Inzidenz bei 669,9

Dienstag, 19. April, 5.09 Uhr: 

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 669,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 808,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.087,2 (Vormonat: 1.735,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 22.483 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 162.790 registrierte Ansteckungen – allerdings war jener Montag kein Feiertag.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen nicht oder nicht vollständig. Auch an Feiertagen sind weniger Meldungen zu erwarten.

USA, Deutschland und weitere Staaten laden zu Corona-Gipfel

Montag, 18. April, 16.19 Uhr:

Die USA, Deutschland und weitere Staaten laden im Mai zu einem zweiten internationalen Online-Gipfel zur Corona-Pandemie. Man rufe Staats- und Regierungschefs, Mitglieder der Zivilgesellschaft, Nichtregierungsorganisationen und den privaten Sektor auf, neue Verpflichtungen einzugehen, um die Welt zu impfen, hieß es in einer Mitteilung des Weißen Hauses am Montag. Zu den Gastgebern des Gipfels zählen neben den USA und Deutschland, das in diesem Jahr die G7-Präsidentschaft inne hat, auch Belize, Indonesien und Senegal. Der Gipfel soll am 12. Mai stattfinden.

Söder meldet sich nach Corona-Infektion zurück

Montag, 18. April, 13.20 Uhr:

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich nach seiner Corona-Infektion zurückgemeldet. Am Ostermontag nahm er an dem traditionellen Georgiritt in Traunstein teil, wie die Staatskanzlei mitteilte. "Freue mich schon sehr", twitterte Söder - und veröffentlichte später Videos von dem Spektakel auf Instagram.

"Mein Ostergeschenk ist, dass ich Corona sehr gut überstanden habe und die ganze Zeit kaum Symptome hatte", hatte Söder zuvor bei Facebook geschrieben. Er könne Ostern mit seiner Familie feiern - "und wieder unter Menschen". Der CSU-Chef hatte am 9. April mitgeteilt, positiv auf das Coronavirus getestet worden zu sein. Eine Reise in die Golf-Region musste er deshalb kurzfristig absagen.

"Unter Menschen" ging Söder nun nach seiner Genesung nicht nur beim Georgiritt, sondern auch auf dem Augsburger Plärrer. "Lebensfreude pur" twitterte er. "Gemeinsam können wir hier schöne Stunden erleben und etwas durchschnaufen in dieser schwerer Zeit." Seine Rückkehr "unter Menschen" begann allerdings mit einer kleinen Panne: Die Augsburger Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) zerschlug seinen Maßkrug, wie die "Bild"-Zeitung berichtete.

Mehr als 90 Prozent der Pflegekräfte in Bayern mindestens doppelt geimpft

Montag, 18. April, 11.43 Uhr:

Die Impfquote bei Beschäftigten in bayerischen Pflegeeinrichtungen ist nach Angaben von Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) weiter gestiegen. Knapp 92 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien mindestens zweimal gegen Corona geimpft, nur 6,5 Prozent seien komplett ungeimpft. "In der Pflege sind aktuell 91,9 Prozent der Beschäftigten mindestens grundimmunisiert. Das sind fast sechs Prozent mehr als noch zu Beginn des Jahres", sagte Holetschek nach Ministeriumsangaben am Ostermontag und sprach von einer positiven Entwicklung.

Geboostert, also zum dritten Mal geimpft, sind ihm zufolge allerdings nur 64,4 Prozent der Beschäftigten. Dabei sei allerdings zu beachten, dass viele Mitarbeiter eine Infektion durchgemacht hätten - "und sich womöglich deshalb noch keine Auffrischungsimpfung haben geben lassen". In vielen Pflegeeinrichtungen habe es schließlich Corona-Ausbrüche gegeben.

Holetschek fordert neuen Vorstoß für Impfpflicht

Montag, 18. April, 11.21 Uhr:

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holteschek (CSU) fordert einen neuen Vorstoß der Bundesregierung für eine allgemeine Impfpflicht. "Uns allen muss klar sein: Am besten sind vulnerable Gruppen dann geschützt, wenn sich möglichst viele Menschen impfen lassen", sagte er laut einer Mitteilung seines Ministeriums. Sollte dies nicht geschehen, muss Holetschek zufolge "auch die einrichtungsbezogene Impfpflicht auf den Prüfstand". Lesen Sie hier weiter: Holetschek fordert neuen Vorstoß für Impfpflicht.

Inzidenzwert in Bayern weiterhin unter 1.000

Montag, 18. April, 10.45 Uhr:

Die Corona-Inzidenz in Bayern bleibt unter der 1.000er-Marke. Das Robert Koch-Institut meldete am Ostermontag 939,5 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche. Allerdings sind die Zahlen derzeit generell mit Vorsicht zu genießen: Das RKI wies darauf hin, dass in der Ferienzeit weniger getestet und gemeldet werde. Experten gehen zudem ohnehin schon von einer hohen Dunkelziffer aus, da beispielsweise nicht alle Infizierten einen PCR-Test zum Nachweis der Infektion machten.

Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben vom Ostermontag binnen 24 Stunden 10.008 neue Corona-Fälle und drei weitere Todesfälle. Auf den Intensivstationen der bayerischen Krankenhäuser wurden am Montag 285 Menschen wegen Covid-19 behandelt. Die bayernweit höchste Inzidenz wurde mit 2.724,3 für den Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz ausgewiesen, der damit auch bundesweit an der Spitze lag. Am niedrigsten war sie im Landkreis Regen mit 469,5.

Ernüchternde Bilanz von Impfungen in Bayerns Apotheken

Montag, 18. April, 10.14 Uhr:

In bayerischen Apotheken sind seit dem dortigen Corona-Impfbeginn vor rund zweieinhalb Monaten lediglich rund 4100 Dosen verimpft worden. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. "Bislang hat das Impfangebot in den Apotheken leider noch keinen großen neuen Impuls bei den Menschen setzen können, sich doch noch für eine Impfung zu entscheiden", sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek der Deutschen Presse-Agentur. Mehr dazu lesen Sie hier: Ernüchternde Bilanz von Impfungen in Bayerns Apotheken.

Sehr hohe Einspruchsquote bei Corona-Bußgeldern

Sonntag, 17. April, 14.13 Uhr:

Bürgerinnen und Bürger haben bei Corona-Bußgeldern in vielen bayerischen Kommunen häufiger Einspruch erhoben als bei anderen Geldstrafen. So antwortete die Stadt München auf eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur, dass die Einspruchsquote bei Corona-Verstößen in etwa doppelt so hoch sei im Vergleich zu sonstigen Ordnungswidrigkeiten. Auch in Nürnberg spricht eine Mitarbeiterin des Rechtsamts von "deutlich höheren" Einspruchsquoten. Lesen Sie hier weiter: Sehr hohe Einspruchsquote bei Corona-Bußgeldern.

Inzidenzwert auch weiterhin unter 1.000

Sonntag, 17. April, 11.05 Uhr:

Die Corona-Inzidenz in Bayern bleibt unter der 1.000er-Marke. Das Robert Koch-Institut meldete am Ostersonntag 936,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Am Vortag hatte der Wert noch bei 975,7 gelegen.

Allerdings sind die Zahlen derzeit mit Vorsicht zu genießen: Das RKI wies darauf hin, dass in der Ferienzeit weniger getestet und gemeldet werde. Experten gehen zudem ohnehin schon von einer hohen Dunkelziffer aus, da beispielsweise nicht alle Infizierten einen PCR-Test zum Nachweis der Infektion machten.

Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben vom Ostersonntag binnen 24 Stunden 10.666 neue Corona-Fälle und zwei weitere Todesfälle. Auf den Intensivstationen der bayerischen Krankenhäuser wurden am Sonntag 300 Menschen wegen Covid-19 behandelt.

Corona-Inzidenz in Bayern sinkt unter 1.000

Samstag, 16. April, 11.29 Uhr:

Nach vielen Wochen ist in Bayern die Corona-Inzidenz wieder unter die Marke von 1.000 gesunken. Das Robert Koch-Institut meldete am Samstag 975,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Tags zuvor lag der Wert noch bei 1.061,1. Allerdings ist bei den Zahlen Vorsicht geboten: Das RKI wies darauf hin, dass in der momentanen Ferienzeit weniger getestet und gemeldet werde. Experten gehen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus, da beispielsweise nicht alle Infizierten einen PCR-Test zum Nachweis der Infektion machten.

Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten nach absoluten Zahlen binnen 24 Stunden 12.733 neue Corona-Fälle und neun Todesfälle. Auf den Intensivstationen der bayerischen Krankenhäuser wurden am Samstag (Stand: 8.05 Uhr) 297 Menschen wegen Covid-19 behandelt. In der vergangenen Woche war der Wert erstmals seit Oktober 2021 wieder auf unter 300 gesunken.

Österreich lockert weitere Corona-Maßnahmen

Samstag, 16. April, 10.24 Uhr:

Österreich hat die Corona-Schutzmaßnahmen weiter gelockert: Seit Samstag gibt es keine allgemeine Maskenpflicht für Innenräume mehr. Auch in Seilbahnen oder Ausflugsschiffen sind die Vorschriften weggefallen. Mund- und Nasenschutz wird dort aber noch empfohlen. FFP2-Masken müssen weiter in Lebensmittelgeschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln, Ämtern, Banken, Krankenhäuser und Pflegeheimen getragen werden.

Zudem kann jeder ohne Geimpft- oder Genesenennachweis wieder in Clubs, Bars und zu Großveranstaltungen gehen. Die Sieben-Tage-Inzidenz an Corona-Neuinfektionen lag zuletzt bei unter 900 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Lauterbach ruft zum Maske-Tragen in Innenräumen auf

Freitag, 15. April, 12.19 Uhr:

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat zum Beginn der Osterfeiertage zum Tragen von Masken in Innenräumen aufgerufen. Eine nach wie vor sehr hohe Corona-Fallzahl führe zu vielen Todesfällen noch kurz vor der Sommerentspannung, schrieb der SPD-Politiker am Freitag bei Twitter. "Ich appelliere an alle zum freiwilligen Maskentragen im Innenraum. Ein kleines Opfer. Gerade an Ostern sollten wir weder uns selbst noch andere gefährden." Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der innerhalb eines Tages von den Gesundheitsämtern übermittelten Corona-Neuinfektionen am Freitag mit 156.864 an. Vor einer Woche waren es 175.263 Ansteckungen.

RKI: Auch zu Ostern verantwortungsvoll gegen Corona

Donnerstag, 14. April, 19.36 Uhr:

Vor den Osterfeiertagen mahnt das Robert Koch-Institut (RKI) trotz klar überschrittenem Gipfel der aktuellen Corona-Welle zu Vorsicht und konsequentem Einhalten der Schutzmaßnahmen. Im Wochenvergleich sei die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz um 24 Prozent gesunken, schreibt das RKI im Wochenbericht von Donnerstagabend, der sich vor allem auf Daten aus der vergangenen Woche bezieht. Der Infektionsdruck bleibe aber "mit mehr als einer Million innerhalb einer Woche an das RKI übermittelten Covid-19-Fällen weiterhin sehr hoch", hieß es. Bereits im vorherigen Bericht war ausgewiesen worden, der Höhepunkt der Welle sei inzwischen klar überschritten.

Zehntausende Novavax-Dosen aus Impfzentren nur bis Ende Juli haltbar

Donnerstag, 14. April, 17.32 Uhr:

Zehntausende Impfdosen gegen das Corona-Virus mit dem Impfstoff Novavax, die in bayerischen Impfzentren gelagert werden, sind nur noch bis Ende Juli haltbar. Wie viele von insgesamt mehr als 180.000 Dosen letztendlich verworfen werden müssen, hänge "stark von der Nachfrage ab", sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Mittwoch in München. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk berichtet. Der Impfstoff von Novavax ist seit seiner Einführung im März ein Ladenhüter.

Dabei handelt es sich um einen Proteinimpfstoff - also eine andere Technologie als bei den meist eingesetzten mRNA-Präparaten von Biontech/Pfizer und Moderna, gegen die manche Bedenken haben. Die Hoffnungen waren deshalb groß, dass sich einige doch noch für eine Corona-Impfung entscheiden. Die Einführung des Noravax-Präparats fiel zudem in eine Zeit, in der die Zahl der Impfungen ohnehin rückläufig war.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sagte dem BR: "Gut ist es nicht, wenn wir Impfstoff verwerfen müssen. Das ist völlig klar und das will auch keiner. Deswegen haben wir auch alle aufgefordert, natürlich bedarfsgerecht zu bestellen." Die Ministeriumssprecherin ergänzte, Bayern arbeite intensiv daran, möglichst wenig wegwerfen zu müssen. "Dennoch lässt sich der Verwurf von Impfdosen natürlich nicht gänzlich vermeiden. Die Bedarfsberechnungen beruhen auf Schätzungen und die Impfnachfrage kann stark schwanken."

Impfdosen könnten auch zwischen Impfzentren umverteilt werden, wenn der Bedarf anders ausfalle als erwartet, erläuterte die Sprecherin. "So kann der Impfstoff dort eingesetzt werden, wo er auch wirklich gebraucht wird." Zudem können Impfdosen für Spenden an den Bund zurückgegeben werden - auch das habe Bayern bereits gemacht. Die Zuständigkeit für eine Weitergabe in andere Länder liege dann beim Bund.

Österreich lockert Maskenpflicht

Donnerstag, 14. April, 16.13 Uhr:

In Österreich wird die allgemeine Maskenpflicht für Innenräume am Samstag aufgehoben. FFP2-Masken müssen dann nur noch in Lebensmittelgeschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Krankenhäusern und Pflegeheimen getragen werden, wie Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) am Donnerstag ankündigte. "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für Erleichterungen", sagte er mit Hinweis auf fallende Infektionszahlen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank zuletzt unter 1.000 Fälle pro 100.000 Einwohner.

Vier Wochen zuvor hatte Rauch die Maskenpflicht auf den gesamten Einzelhandel, Kultureinrichtungen und Arbeitsräume ausgedehnt. Diese Regelung wird nun zurückgenommen. Außerdem müssen Gäste in Clubs, Bars und bei Großveranstaltungen am Samstag nicht mehr geimpft, von Covid-19 genesen oder getestet (3G) sein. In Wien galt bislang im Unterschied zum Rest des Landes in der Gastronomie noch die 2G-Regel (geimpft oder genesen). Auch diese Maßnahme wird am Samstag aufgehoben, wie die Stadtregierung bekanntgab.

Neue Zugangsregeln am Universitätsklinikum Regensburg

Donnerstag, 14. April, 11.25 Uhr:

Angesichts der nach wie vor bayernweit hohen Belegung mit COVID-19-Patienten ist die Situation in den Krankenhäusern nach wie vor angespannt. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat deshalb die Betretungsregelungen für Krankenhäuser nochmals dem aktuellen Infektionsgeschehen angepasst.

Ab sofort muss aus diesem Grund auch im Uniklinikum Regensburg (UKR) jeder Besucher unabhängig von Impf- oder Genesenenstatus einen aktuell gültigen Nachweis über ein negatives Testergebnis (PCR-Test nicht älter als 48 Stunden, Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden) vorzeigen. Dies geht aus einer Pressemitteilung des UKR hervor.

Diese Regelung gilt auch für Begleitpersonen ambulanter und stationärer Patienten, Besucher stationärer Patienten, Veranstaltungsteilnehmer wie auch Besucher mit sonstigen Terminen. Ausgenommen sind ambulante und stationäre Patienten, Kinder bis zum sechsten Geburtstag, Schüler und noch nicht eingeschulte Kinder. Die Hygienevorgaben des UKR (FFP2-Maske ohne Ventil, Abstand von möglichst 1,50 Metern und Händedesinfektion) gelten nach wie vor im gesamten Gebäude.

Begleitpersonen sind auch weiterhin nur in dringenden Ausnahmefällen erlaubt, wenn der Patient zum ambulanten oder stationären Termin dringlich auf unterstützende Begleitung angewiesen ist.

Weniger Corona-Intensivpatienten in Bayerns Krankenhäusern

Donnerstag, 14. April, 9.46 Uhr:

Mit sinkenden Corona-Infektionszahlen entspannt sich auch die Lage in Bayerns stark belasteten Intensivstationen etwas. Die Zahl der Corona-Intensivpatienten ist in dieser Woche auf unter 300 gesunken, so wenige wie zuletzt im Oktober vergangenen Jahres. Am Donnerstag wurden laut Intensivregister 293 schwerkranke Covid-Patienten in Bayern intensivmedizinisch behandelt. Der Höchststand war Anfang Dezember auf dem Höhepunkt der Delta-Welle mit knapp 1.100 Intensivpatienten erreicht worden.

Corona-Krise verschärft den Nachwuchsmangel bei Fachkräften

Mittwoch, 13. April, 20.10 Uhr:

In deutschen Betrieben und Verwaltungen werden immer weniger Menschen ausgebildet. Auch im zweiten Corona-Jahr 2021 lag die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge deutlich unter dem Vorkrisen-Niveau, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch auf der Grundlage vorläufiger Zahlen berichtete. 467.100 neue Verträge bedeuteten im vergangenen Jahr zwar einen leichten Zuwachs nach dem historischen Tiefstand von 2020 (465.700), aber eben auch weiterhin eine große Lücke zum Niveau aus dem Jahr 2019, als noch 513.300 junge Menschen einen Ausbildungsvertrag unterzeichneten.

Deutschlandweite Inzidenz laut RKI bei 1.044,7

Mittwoch, 13. April, 13.20 Uhr:

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist wieder gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 1.044,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.087,2 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.322,2 (Vormonat: 1.526,8).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 176.303 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 214.985 registrierte Ansteckungen.

Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat sinkt weiter

Mittwoch, 13. April, 9.47 Uhr:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist weiter gesunken. Am Mittwoch meldete das Robert Koch-Institut (RKI) 1.162,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 1.218,2 gelegen. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter im Freistaat 29.840 Corona-Neuinfektionen und 53 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

Spitzenreiter war der Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 2.657,1, der bundesweit an dritter Stelle steht. Die bayernweit niedrigsten Werte meldeten die Landkreise Regen (628,6), Berchtesgadener Land (708,2) und Garmisch-Partenkirchen (800,9).

Das RKI hält die Aussagekraft der Daten jedoch für eingeschränkt. So werden nach Einschätzung von Fachleuten Fälle nicht erfasst, etwa weil die Behörden überlastet sind oder weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Bayern verkürzt Corona-Isolation auf fünf Tage

Dienstag, 12. April, 15.31 Uhr:

Corona-Infizierte müssen in Bayern bereits von diesem Mittwoch (13. April) an nur noch fünf Tage in Isolation. Ein abschließendes Freitesten ist nicht notwendig. Voraussetzung ist allerdings eine Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden. Das teilte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag mit. Außerdem entfällt die Quarantäne für enge Kontaktpersonen vollständig. Mehr dazu lesen Sie hier: Bayern verkürzt Corona-Isolation auf fünf Tage

Die aktuelle Lage im Freistaat

Dienstag, 12. April, 14.28 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 867 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 334 Intensivbetten in Bayern, 17,3 Prozent Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist ebenfalls deutlich auf 3.929 gesunken.

Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 6,6, die 7-Tage-Inzidenz Stand heute Morgen bei 1.226,7. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,79 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Dreifach-Geimpfte sind bei Omikron-Infektion weniger ansteckend

Dienstag, 12. April, 13.37 Uhr:

Corona-Geimpfte sind bei einer Durchbruchsinfektion nicht nur vor schwerer Erkrankung gut geschützt, sie sind auch weniger ansteckend als Ungeimpfte. Anders als bei der Delta-Variante sind bei der Omikron-Variante allerdings drei Impfdosen nötig, um die Menge infektiöser Viruspartikel wirksam zu senken. Das berichten Schweizer Forscher um Isabella Eckerle und Benjamin Meyer von der Universität Genf im Fachmagazin "Nature Medicine".

Die Studie bezieht sich dabei auf die Omikron-Subvariante BA.1, nicht auf die mittlerweile in Deutschland dominierende Subvariante BA.2. "Unsere Ergebnisse unterstreichen die positive Wirkung von Impfungen über den individuellen Schutz vor schweren Erkrankungen hinaus", schreiben die Forscherinnen und Forscher. Zuerst hatte der "Spiegel" über die Studie berichtet.

Deutschlandweite Inzidenz bei 1.087,2

Dienstag, 12. April, 12.51 Uhr:

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist nach deutlichem Rückgang in den vergangenen Tagen wieder leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1.087,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.080,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.394,0 (Vormonat: 1.496,0).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 162.790 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 180.397 Ansteckungen.

Corona-Inzidenz in Bayern sinkt weiter

Dienstag, 12. April, 8.18 Uhr:

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern ist weiter leicht zurückgegangen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1218,2 an. Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 1273,2 gelegen, vor einer Woche bei 1693.

Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter im Freistaat 16 764 Corona-Neuinfektionen und 55 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 07.30 Uhr wiedergeben.

WHO warnt vor schnellen Lockerungen: Corona-Pandemie nicht vorbei

Montag, 11. April, 19.41 Uhr:

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ruft Länder nach dem Lockern von Corona-Schutzmaßnahmen dazu auf, weiterhin rigoros Menschen auf das Virus zu testen. "Die Pandemie ist sicherlich noch nicht vorbei", sagte Kate O'Brien, Direktorin der WHO-Abteilung für Impfungen, am Montag in Genf. Es könnten sich weiterhin neue Virusvarianten entwickeln. Lockerungen führten zu neuen Infektionswellen, sagte O'Brien. Das sei nicht immer gleich deutlich, weil in vielen Ländern inzwischen deutlich weniger getestet werde. Sie rief Regierungen dazu auf, die Schutzmaßnahmen vorsichtig zu lockern und dabei zu überwachen, wie sich die Todeszahlen entwickeln.

Curevac schließt Vertrag mit Bundesregierung zur Impfstoffproduktion

Montag, 11. April, 17.56 Uhr:

Das Tübinger Biopharma-Unternehmen Curevac hat mit der Bundesregierung einen Vertrag zur Produktion von Corona-Impfstoffen abgeschlossen. Die Bundesregierung erhält damit Zugang zu Curevacs Produktionskapazität, um 80 Millionen Impfdosen während der aktuellen Pandemie oder bei künftigen Ausbrüchen schnell zur Verfügung stellen zu können, wie eine Sprecherin am Montag in Tübingen mitteilte. Produziert werden soll den Angaben zufolge der mRNA-Impfstoff von Curevac und dem Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK).

Die aktuelle Lage im Freistaat

Montag, 11. April, 14.48 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 840 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 334 Intensivbetten in Bayern, 17,3 Prozent Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist ebenfalls deutlich auf 3.929 gesunken.

Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 6,4, die 7-Tage-Inzidenz Stand heute Morgen bei 1.274,8. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,79 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Maske oder nicht? So halten es idowa-Leser beim Einkaufen

Montag, 11. April, 14.43 Uhr:

Seit der vergangenen Woche ist das Tragen einer Maske beim Einkaufen nur noch freiwillig. Wir haben deswegen bei unseren Lesern nachgefragt, ob sie weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz tragen - oder nicht. Das Ergebnis fiel dieses Mal äußerst knapp aus. Mehr dazu lesen Sie hier: Maske oder nicht? So halten es idowa-Leser beim Einkaufen

Inzidenz in Bayern geht weiter zurück

Montag, 11. April, 7.39 Uhr:

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern sinkt weiter. Am Montag meldete das Robert Koch-Institut für den Freistaat eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1.273,2 - vor einer Woche lag der Wert noch bei 1.803,8. Genau 9.865 Neuinfektionen und 6 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus kamen innerhalb eines Tages hinzu. Allerdings weist das RKI darauf hin, dass die Aussagekraft der Daten insbesondere zu Wochenbeginn eingeschränkt ist.

Mehr Magersucht in Bayern seit Corona

Montag, 11. April, 7.16 Uhr:

Die Zahl der an Magersucht erkrankten Kinder und Jugendlichen ist Fachleuten zufolge während der Corona-Krise gestiegen. "Dadurch, dass die Zahlen so zugenommen haben, fehlen Therapieplätze", sagt der Vorsitzende Andreas Schnebel vom Bundesfachverband Essstörungen. "Auch in den stationären Einrichtungen wird es eng." Und er sieht noch eine andere besorgniserregende Entwicklung: Die Patientinnen werden jünger. Lesen Sie hier weiter: Mehr Magersucht in Bayern seit Corona.

Holetschek für Milde bei Verstößen gegen Pflege-Impfpflicht

Montag, 11. April, 7.07 Uhr:

Nach dem Scheitern einer allgemeinen Impfpflicht will Bayern bei Verstößen gegen die einrichtungsbezogene Regelung für Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialbereich Milde walten lassen. "Wir werden in Bayern in Bezug auf Sanktionen großzügig verfahren und prüfen, den bundesrechtlichen Bußgeldrahmen nicht auszuschöpfen, sondern nur deutlich reduziert anzuwenden", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek der "Augsburger Allgemeinen". Man werde alle Spielräume ausnutzen, die das Gesetz hergebe. "Alles andere wäre denjenigen gegenüber unfair, die seit zwei Jahren an vorderster Front gegen die Pandemie kämpfen", so der CSU-Politiker.

Dennoch sieht Holetschek noch eine Chance für eine allgemeine Impfpflicht. "Die Mehrheit der Bevölkerung und auch die Mehrheit im Bundestag sind ja dafür", sagte er. Der CSU-Politiker kritisierte Bundeskanzler Olaf Scholz dafür, eine Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (beide SPD) für einen neuen Anlauf für eine gesetzliche Impfpflicht einkassiert zu haben. "Ich habe das Gefühl, die Bundesregierung gibt die Pandemiebekämpfung auf", sagte Holetschek. Der Bund müsse über den Sommer einen Kurs für den Herbst und sinnvolle Werkzeuge für die Pandemiebekämpfung entwerfen, sagte der bayerische Minister. Die Länder dürften dabei nicht allein gelassen werden. Der von Scholz und Lauterbach unterstützte Kompromiss für eine Impfpflicht ab 60 Jahren war am Donnerstag im Bundestag durchgefallen.

Die aktuelle Lage im Freistaat

Sonntag, 10. April, 15.11 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 857 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 338 Intensivbetten in Bayern, 14 Prozent Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist ebenfalls deutlich auf 3.862 gesunken.

Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 6,5, die 7-Tage-Inzidenz Stand heute Morgen bei 1.290,6. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,81 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Deutschland hat noch 77 Millionen Dosen Corona-Impfstoff auf Lager

Sonntag, 10. April, 12.21 Uhr:

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums hat Deutschland noch 77 Millionen Dosen Corona-Impfstoff auf Lager. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte einen Bericht der "Welt am Sonntag", wonach zum Stichtag 4. April diese Anzahl an Dosen im zentralen Lager des Bundes vorrätig waren.

Zudem geht aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Unionsfraktion im Bundestag hervor, dass bis Ende Juni mehr als 10 Millionen Dosen ihr Verfallsdatum erreichen werden, im dritten Quartal sind es 50 Millionen. Die Antwort liegt auch der Deutschen Presse-Agentur vor. Laut Impfdashboard des Gesundheitsministeriums wurden zuletzt nur noch einige Zehntausend Dosen pro Tag verabreicht.

Der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Tino Sorge (CDU), warf Lauterbach in der "Welt am Sonntag" einen "Einkaufsrausch" vor: "Der Minister kennt bei den Impfstoffbestellungen keine Grenzen mehr. Er ordert, was immer da ist – der tatsächliche Bedarf und die Kosten spielen für ihn keinerlei Rolle mehr." Angesichts der angespannten Haushaltslage werde der Minister Rechenschaft darüber ablegen müssen, "welche Kosten dem Bundeshaushalt durch seine unnötigen Bestellungen entstanden sind".

Wie aus der Ministeriumsantwort hervorgeht, wurden für den Zeitraum zwischen 2021 und 2023 insgesamt 677 Millionen Impfstoffdosen für Deutschland bestellt, mehr als die Hälfte davon bei Biontech/Pfizer - 375 Millionen Dosen.

Umfrage: Corona-Folgen und Fahrermangel belasten Busfirmen

Sonntag, 10. April, 8.25 Uhr:

Ein eklatanter Fahrermangel und die Corona-Folgen machen der deutschen Busbranche besonders zu schaffen. Im touristischen Verkehr steigen die Buchungszahlen im Inland langsam wieder, bleiben aber für ausländische Ziele sehr niedrig. Das geht aus der jüngsten Konjunkturumfrage des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmen (BDO) hervor, die am Samstag in Berlin veröffentlicht wurde.

Der größte Teil der befragten Unternehmen (82 Prozent) geht nur von einer langsamen Erholung der Fahrgastzahlen nach Eindämmung der Corona-Pandemie aus. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (58 Prozent) rechnet damit, dass Verluste bei den Fahrgastzahlen bestehen bleiben werden. Knapp ein Viertel der Firmen (24 Prozent) erwartet eine langsame, aber vollständige Erholung über mehrere Jahre hinweg.

Mehr als 700 Busunternehmer nahmen vom 30. November 2021 bis zum 16. Januar 2022 online an der Umfrage teil. Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs wie etwa der Preissprung beim Diesel sind deshalb nicht berücksichtigt.

Zwei Drittel der Busunternehmen klagten über einen Fahrermangel. Am härtesten ist dabei laut Umfrage der Linienverkehr betroffen (73 Prozent), gefolgt von Bustouristik und Gelegenheitsverkehr (60 Prozent) sowie dem Fernlinienverkehr (50 Prozent). Nach einer Schätzung des BDO werden in den nächsten 10 bis 15 Jahren bis zu 36 000 Busfahrer fehlen, wenn nicht gegengesteuert werde, auch weil viele die Altersgrenze erreichten. Über den Fahrermangel hatte zuvor bereits das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet.

Politiker raten zu Tests und Maske im Osterurlaub

Samstag, 9. April, 19 Uhr:

n den meisten Bundesländern haben die Osterferien begonnen. Vor dem Verwandtenbesuch sollten sich die Menschen auf Corona testen und weiter Maske tragen, raten Politiker. Die Kliniken geben noch keine Entwarnung. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Familienministerin Anne Spiegel (Grüne) haben zu Beginn der Osterferien in vielen Bundesländern mit Blick auf Reisen und Familienbesuche dazu aufgerufen, Corona-Tests und Masken zu nutzen. Lesen Sie hierzu Politiker raten zu Tests und Maske im Osterurlaub

Viele Corona-Tote trotz sinkender Zahlen

Samstag, 9. April, 15.30 Uhr:

In Bayern stirbt trotz gesunkener Infektionszahlen weiter jeden Tag eine zweistellige Zahl von Menschen an Corona. Am Samstag meldete das Robert Koch-Institut in Berlin im Vergleich zum Vortag einen Rückgang der Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 1380 auf 1321,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Gleichzeitig meldete das RKI 62 weitere Corona-Tote - im Vergleich zu den vergangenen Wochen war dies eine vergleichsweise hohe Zahl. Lesen Sie hierzu Viele Corona-Tote trotz sinkender Zahlen

Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Samstag, 9. April, 14.21 Uhr:

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 4.279.078 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 3.435.400 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 22.939.

Söder positiv auf Corona getestet

Samstag, 9. April, 13.43 Uhr:

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte er am Samstag auf Twitter mit. Eine für die kommenden Tage geplante Reise in die Golf-Region musste er deshalb absagen. Lesen Sie hierzu Söder positiv auf Corona getestet

Handelsverband: Mehrheit trägt beim Einkauf weiter Maske

Samstag, 9. April, 12.28 Uhr:

Trotz Wegfalls der Maskenpflicht trägt nach Einschätzung des Handelsverbands Bayern (HBE) eine große Mehrheit der Bürger beim Einkaufen bislang weiter Maske. In größeren Geschäften seien es mutmaßlich an die 80 bis 90 Prozent, sagte Sprecher Bernd Ohlmann am Samstag auf Anfrage. "Der Wegfall der Maskenpflicht hat nicht dazu geführt, dass nun keine Masken mehr getragen werden." In kleineren Geschäften werde zwar eher auf die Maske verzichtet, aber auch dort sind die Maskenträgerinnen und -träger demnach in der Mehrheit. "Totgesagte leben bekanntlich länger, das gilt auch für die Maske", sagte Ohlmann. Die Maskenpflicht beim Einkaufen gilt seit 3. April nicht mehr. Lesen Sie hierzu Handelsverband: Mehrheit trägt beim Einkauf weiter Maske

Kommentar: Lauterbach muss jetzt den Corona-Winter retten

Samstag, 9. April, 9.57 Uhr:

Karl Lauterbach (SPD) wirkt spätestens jetzt wie die Figur des aus vielen Spielfilmen bekannten schusseligen Professors, der nach missglücktem Experiment mit angekokeltem Haar und rußgeschwärztem Gesicht um Fassung ringt. Schon seit Wochen gibt er ein zwiespältiges Bild ab: Eigentlich ist er überzeugt, dass weiterhin ein Kurs der Vorsicht nötig ist. Doch auf Druck, der vor allem vom Ampelpartner FDP kommt, muss er Lockerungen zulassen. Lesen Sie hierzu Lauterbach muss jetzt den Corona-Winter retten

Deutlich weniger Schüler verpassen wegen Corona Unterricht

Samstag, 9. April, 8.33 Uhr:

Die Zahl der bayerischen Schüler, die wegen Corona den Präsenzunterricht verpassen, ist deutlich gesunken. Stand Freitag waren es 3,48 Prozent der rund 1,6 Millionen Schüler, wie das Kultusministerium auf Nachfrage mitteilte. Das entspricht rund 56.000 Betroffenen. Vor einer Woche waren es noch mehr als 70.000 beziehungsweise 4,44 Prozent. Konkret konnten zuletzt 2,53 Prozent der Schüler den Unterricht aufgrund eines Lesen Sie hierzu Deutlich weniger Schüler verpassen wegen Corona Unterricht

AfD fordert Enquete-Kommission im Landtag zu Bayerns Corona-Politik

Freitag, 8. April, 17.51 Uhr:

Die AfD im bayerischen Landtag fordert die Einsetzung einer Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der bisherigen Corona-Politik im Freistaat. Die Kommission solle aus 18 Abgeordneten und 12 weiteren Mitgliedern bestehen und ihren Abschlussbericht spätestens am 23. September vorlegen, teilte die Fraktion am Freitag in München mit.

Öffnungszeiten der Straubinger Impf- und Teststation in den Osterferien

Freitag, 8. April, 16.12 Uhr:

Die kommunale Impfstation am Theater Am Hagen ist am Karsamstag geschlossen. Ansonsten gelten in den Osterferien die üblichen Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag: 8.30 bis 17 Uhr
Freitag: 13 bis 19 Uhr
Samstag: 10 bis 13 Uhr
Sonn- und Feiertage: geschlossen

Eine vorherige Anmeldung für eine Impfung ist weiterhin nur für Kinder unter zwölf Jahren erforderlich.

Die von der Firma RKT betriebene Teststation in der Messehalle Am Hagen hat von Karfreitag bis Ostermontag täglich von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Ansonsten gelten auch dort während der Ferien die üblichen Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 7 bis 16 Uhr
Samstag: 9 bis 15 Uhr
Sonntag: 8 bis 12 Uhr

Die aktuelle Lage im Freistaat

Freitag, 8. April, 15.11 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 899 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 343 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa 15 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 12,6 Prozent auf 4.096 gesunken.

Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt weiterhin bei 6,8. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern ist erneut deutlich gesunken und liegt Stand heute Morgen bei 1.386,6. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,81 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Wieler: Höhepunkt der Welle überschritten, aber keine Entwarnung

Freitag, 8. April, 11.24 Uhr:

Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, sieht eine Verbesserung der aktuellen Corona-Situation in Deutschland, aber noch immer ein Infektionsgeschehen auf hohem Niveau. "Wir haben den Höhepunkt der aktuellen Welle überschritten", sagte Wieler am Freitag in Berlin mit Blick auf absinkende Fallzahlen und Sieben-Tage-Inzidenzen. "Das sind sehr gute Nachrichten für uns alle." Zugleich wies er aber auf bestimmte Landkreise mit noch immer extrem hohen Inzidenzen und zahlreichen Personalausfällen durch Infektionen, Quarantäne und Isolation hin. "Bedrückend" bleibe, dass noch immer täglich etwa 200 bis 300 Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion an das Robert Koch-Institut übermittelt würden, mahnte Wieler.

Der RKI-Chef führte aus, der Fokus in der Pandemie-Bekämpfung liege mittlerweile vor allem auf dem Schutz vulnerabler Gruppen und der Abmilderung der Folgen der Erkrankung. Weil Omikron ansteckender als vorherige Varianten sei und die Fallzahlen extrem hoch, gelinge die Nachverfolgung sämtlicher Infektionsketten nicht mehr, sagte Wieler zur Begründung.

Experten befürchten im Herbst neue Corona-Beschränkungen

Freitag, 8. April, 11.05 Uhr:

Die Corona-Impfpflicht ist mittlerweile Geschichte. Mediziner gehen davon aus, dass es im Herbst wieder steigende Infektionszahlen geben wird. Deutschland werde schlecht aufgestellt sein für den nächsten Herbst, heißt es. Mediziner befürchten nach dem Scheitern einer allgemeinen Corona-Impfpflicht nun wieder eine Zuspitzung der Pandemie im Herbst - bis hin zu neuen Lockdowns. "Fakt ist, dass wir im Herbst wieder mit steigenden Infektionszahlen rechnen müssen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, der "Augsburger Allgemeinen". "Darauf muss sich die Politik bereits heute vorbereiten, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden." Lesen Sie hierzu Experten befürchten im Herbst neue Corona-Beschränkungen

Kaffeekonsum steigt auch im zweiten Coronajahr weiter an

Freitag, 8. April, 10.53 Uhr:

Trotz starker Preiserhöhungen hat sich der ohnehin hohe Konsum von Kaffee in Deutschland auch im zweiten Coronajahr abermals erhöht. Insgesamt legte der Kaffeemarkt 2021 um 0,4 Prozent zu, nach einem Wachstum von 1,5 Prozent im ersten Coronajahr 2020. Das entspreche pro Kopf einer Steigerung von 168 auf 169 Liter Kaffee, berichtete der Deutsche Kaffeeverband. Damit bleibt Kaffee mit Abstand das beliebteste Getränk in Deutschland, noch vor Mineralwasser und Bier. "Wir sind eine Kaffeenation. Kaffee ist krisenfest und bleibt das Lieblingsgetränk der Deutschen", sagte Hauptgeschäftsführer Holger Preibisch.

Corona-Inzidenz in Bayern geht weiter zurück

Freitag, 8. April, 10.05 Uhr:

Die Corona-Inzidenz in Bayern geht weiter zurück. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Freitagmorgen 1.383,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Am Vortag hatte der Wert bei 1.514,5 gelegen. Allerdings liegt der Freistaat weiterhin deutlich über der bundesweiten Inzidenz, die das RKI am Freitag mit 1.181,2 angab.

Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 30.747 Corona-Neuinfektionen (Stand 3.09 Uhr). Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um 64 auf 22 877.

Fachleute gehen seit einiger Zeit allerdings davon aus, dass zahlreiche Fälle gar nicht mehr erfasst werden - weil die Gesundheitsämter überlastet sind und nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur eine per PCR-Test nachgewiesene Infektion zählt in der Statistik.

Scholz schließt neuen Anlauf zu Corona-Impfpflicht aus

Freitag, 8. April, 7.40 Uhr:

Bundeskanzler Olaf Scholz hat das Scheitern einer allgemeinen Corona-Impfpflicht bedauert, sieht aber keine Basis für einen erneuten Anlauf. Die Aussage des Parlaments sei sehr klar gewesen, sagte der SPD-Politiker am Donnerstagabend in Berlin. "Es gibt im Bundestag keine Gesetzgebungsmehrheit für eine Impfpflicht. Das ist die Realität, die wir jetzt als Ausgangspunkt für unser Handeln nehmen müssen." Zuvor hatten sich Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und sein bayerischer Kollege Klaus Holetschek (CSU) dafür ausgesprochen, einen neuen Anlauf zu einer allgemeinen Impfpflicht zu nehmen. Mehr dazu lesen Sie hier: Scholz schließt neuen Anlauf zu Corona-Impfpflicht aus

Die aktuelle Lage im Freistaat

Donnerstag, 7. April, 14.56 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 890 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 354 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa 13,4 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 13,9 Prozent auf 4.171 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,8. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.520,1. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,81 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Entwurf für Corona-Impfpflicht im Bundestag gescheitert

Donnerstag, 7. April, 12.45 Uhr:

Der Entwurf für die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht in Deutschland ist im Bundestag gescheitert. Den Vorschlag für eine Pflicht zunächst ab 60 Jahre lehnten am Donnerstag 378 Abgeordnete ab, dafür votierten 296 Abgeordnete und neun enthielten sich. Lesen Sie hierzu Entwurf für Corona-Impfpflicht im Bundestag gescheitert

Kein Urteil - Prozess gegen falschen Impfarzt zieht sich weiter hin

Donnerstag, 7. April, 11.21 Uhr:

Der Prozess gegen einen falschen Impfarzt vor dem Landgericht Traunstein zieht sich weiter hin. Am Donnerstag wurden die Schlussplädoyers - anders als geplant - noch nicht gehalten und damit auch das Urteil nicht gefällt. Stattdessen legte die Vorsitzende Richterin weitere Prozesstermine bis in den Juli hinein fest. Grund sind verschiedene Beweisanträge der Verteidigung. Sie will unter anderem erörtern, wie lange der Chef des Angeklagten in einem der Impfzentren schon den Verdacht gehabt haben könnte, sein Mitarbeiter sei womöglich kein echter Arzt. Lesen Sie hierzu Kein Urteil: Prozess gegen falschen Impfarzt geht weiter

2021 weniger Passagiere im ÖPNV wegen Corona

Donnerstag, 7. April, 10.32 Uhr:

Die Corona-Pandemie hat die Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen im vergangenen Jahr weiter sinken lassen. Mit knapp 7,9 Milliarden rutschte die Zahl auf den tiefsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2004, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Das Vorkrisenjahr 2019 wurde damit um 34 Prozent unterschritten, das Vorjahr um vier Prozent. 2020 sei zwar schon von Corona geprägt gewesen, aber nicht in Gänze, erläuterte das Bundesamt. Lesen Sie hierzu 2021 weniger Passagiere im ÖPNV wegen Corona

Statistiker schätzen Gesundheitsausgaben für 2021 auf Höchstwert

Donnerstag, 7. April, 10.09 Uhr:

Nach einer Rekordsumme bei den deutschen Gesundheitsausgaben im ersten Coronajahr 2020 geht das Statistische Bundesamt für 2021 von einem weiteren Anstieg aus. Unter anderem die Kosten für Coronatests und -impfungen sind Schätzungen zufolge dafür verantwortlich, dass die Kosten auf rund 466 Milliarden Euro kletterten. Das wären gut 25 Milliarden Euro oder 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

Inzidenz in Bayern sinkt weiter

Donnerstag, 7. April, 8.15 Uhr:

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Bayern weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 1.514,5 an. Am Vortag hatte der Wert bei 1.628 gelegen, vor einer Woche bei 2.042,1.

Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 35.939 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 7.30 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 53.600 Ansteckungen. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um 55 auf 22.813.

Fachleute gehen seit einiger Zeit allerdings von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Bundestag entscheidet über Impfpflicht

Mittwoch, 6. April, 17.20 Uhr:

Nach monatelangen Diskussionen soll der Bundestag an diesem Donnerstag über die mögliche Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht in Deutschland entscheiden. Vor der Abstimmung ohne sonst übliche Fraktionsvorgaben zeichneten sich zunächst keine klaren Mehrheitsverhältnisse ab. Führende Politiker von SPD und Grünen riefen die Union am Mittwoch auf, den Kompromissvorschlag zweier Abgeordnetengruppen für eine Impfpflicht vorerst ab 60 Jahren mitzutragen. Die CDU/CSU signalisierte aber Ablehnung und warb weiter für einen eigenen Antrag, der zunächst ein Impfregister fordert.

Die Lage in Bayern

Mittwoch, 6. April, 15.20 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 912 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 365 Intensivbetten in Bayern, das sind knapp elf Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um ebenfalls knapp elf Prozent auf 4.343 gefallen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,9. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.633,0. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,79 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Lauterbach übernimmt Verantwortung für Kehrtwende bei Isolation

Mittwoch, 6. April, 13.29 Uhr:

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat die Kehrtwende bei den künftigen Corona-Isolationsregeln auf die eigene Kappe genommen. Das zunächst geplante Ende einer amtlich angeordneten Isolationspflicht für Infizierte sei "ein Fehler, für den ich auch persönlich verantwortlich bin", sagte der SPD-Politiker am Mittwoch in Berlin. Die Reaktionen darauf hätten ihn davon überzeugt, dass dies "psychologisch das falsche Signal" senden und als Schritt der Lockerung verstanden würde. Daher solle es bei der Isolationspflicht bleiben. Ein neuer Vorschlag dazu solle jetzt an die Länder gehen.

Deggendorfer PCR-Testzentrum zieht um

Mittwoch, 6. April, 12.33 Uhr: 

Das PCR Testzentrum des Landkreises Deggendorf, das als „Drive-in“ am Volksfestplatz Deggendorf betrieben wird, zieht um. Ab Montag, den 11. April, wird das Zentrum – ebenfalls als "Drive-In" – auf dem Parkplatz des Landratsamtes Deggendorf in der Herrenstraße 18 – von Montag bis Freitag zwischen 8 und 19 Uhr. Termine können auch weiterhin unter der Telefonnummer 0991/3100-468 oder über die Landkreishomepage vereinbart werden.

Verzicht auf Corona-Schultests in Bayern soll bleiben

Mittwoch, 6. April, 12.25 Uhr: 

Der Kabinettsbeschluss, die Corona-Tests in Bayerns Schulen von Mai an fallen zu lassen, soll ungeachtet einer Kehrtwende der Bundesregierung bestehen bleiben. Das kündigte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Mittwoch auf dpa-Anfrage an.

Lauterbach rudert zurück: Corona-Isolation bleibt Pflicht

Mittwoch, 6. April, 9.38 Uhr:

Die zum 1. Mai geplante freiwillige Isolation von Corona-Infizierten soll es nun doch nicht geben. Das kündigte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach an. "Die Beendigung der Anordnung der Isolation nach Corona-Infektion durch die Gesundheitsämter zugunsten von Freiwilligkeit wäre falsch und wird nicht kommen. Hier habe ich einen Fehler gemacht", schrieb der SPD-Politiker am Mittwoch auf Twitter. Die geplante Änderung entlaste zwar die Gesundheitsämter. Aber das Signal sei "falsch und schädlich".

Inzidenz in Bayern sinkt weiter zügig

Mittwoch, 6. April, 7.57 Uhr:

Die vom Robert Koch-Institut für Bayern gemeldete Corona-Inzidenz sinkt weiter zügig. Am Mittwochmorgen lag der Wert bei 1.628, das ist ein Rückgang von 65 zum Dienstag und von 455,8 im Wochenvergleich. Die Zahl der seit Pandemiebeginn gemeldeten Infektionen stieg von Dienstag auf Mittwoch um 40.673, die der Toten im Zusammenhang mit Corona um 51.

Die tatsächlichen Infektionszahlen sind nach Einschätzung von Experten allerdings höher. Gründe sind die Dunkelziffer der unerkannten Infektionen und Meldeverzögerungen bei den kommunalen Behörden.

Neuer Kompromissvorschlag für Corona-Impfpflicht ab 60 Jahre

Dienstag, 5. April, 19.24 Uhr:

In das Ringen um einen mehrheitsfähigen Kompromiss für eine allgemeine Corona-Impfpflicht in Deutschland kommt Bewegung. Die beiden Abgeordnetengruppen im Bundestag, die jeweils eigene Gesetzentwürfe für eine Impfpflicht eingebracht haben, verständigten sich am Dienstag auf einen gemeinsamen Vorschlag für eine Pflicht vorerst ab 60 Jahren. Zunächst berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland darüber. Damit steigen die Chancen für die Abstimmung, die ohne übliche Fraktionsvorgaben an diesem Donnerstag geplant ist.

Impfpflicht-Befürworter setzen auf Kompromiss

Dienstag, 5. April, 17.20 Uhr:

Die Befürworter einer Corona-Impfpflicht bemühen sich kurz vor der Entscheidung im Bundestag am Donnerstag weiter um eine Mehrheit. "Ich glaube nach wie vor daran, dass wir am Donnerstag die allgemeine Impfpflicht beschließen werden", sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Dienstag in Berlin. Die Bereitschaft, einen vernünftigen Weg zu gehen gegen eine drohende neue Corona-Welle im Herbst, sei bei den Abgeordneten vorhanden. SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich sagte: "Bis zum Schluss werden wir alles versuchen, dass es einen Kompromiss gibt zwischen den verschiedenen Gruppen."

Die aktuelle Lage in Bayern

Dienstag, 5. April, 14.54 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 914 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 379 Intensivbetten in Bayern, 8,2 Prozent Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist auf 4.581 leicht gefallen.

Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 7,0, die 7-Tage-Inzidenz in Bayern ist gesunken und liegt Stand heute Morgen bei 1.717,2. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,76 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Studie: Auch 2021 weniger Klinikbehandlungen wegen Corona-Krise

Dienstag, 5. April, 13.39 Uhr:

Die Krankenhausbehandlungen sind laut einer Studie auch im zweiten Corona-Jahr 2021 zurückgegangen. Bei Fällen mit körperlichen Krankheiten gab es ein Minus von 14 Prozent im Vergleich zu 2019, wie eine am Dienstag vorgestellte Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der Allgemeinen Ortskrankenkassen nach Abrechnungsdaten von AOK-Versicherten ergab. Dies war demnach ein ähnlich hohes Minus wie im ersten Corona-Jahr 2020 mit 13 Prozent. Instituts-Geschäftsführer Jürgen Klauber sagte, ein erster Blick auf die Omikron-Welle zeige, dass sich Einbrüche bei den Fallzahlen in diesem Jahr fortsetzen.

Fitnessstudios hoffen auf Rückenwind

Dienstag, 5. April, 12.50 Uhr:

Die Pandemie hat die deutschen Fitnessstudios schwer getroffen. Jetzt setzt die Branche auf den Neubeginn. Nach heftigen Einbußen in Corona-Zeiten wollen Deutschlands Fitnessstudios wieder Boden gutmachen. Der Jahresauftakt sei wegen strenger Zugangsbeschränkungen ("2G plus") noch verhalten gewesen und das wichtige Januar-Neugeschäft schwach ausgefallen, sagte der Vize-Geschäftsführer des Branchenverbandes DSSV, Florian Kündgen, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die Kölner Fitnessmesse Fibo. "Im Februar und im März wurde es aber besser: Die Zugangsregeln wurden gelockert und sind nun zum Glück ganz weggefallen." Die Mitglieder kämen viel häufiger in die Studios als noch vor einigen Monaten. Auch die Zahl der Neuverträge ziehe an. Lesen Sie hierzu Fitnessstudios hoffen auf Rückenwind

Corona-Schultests entfallen von Mai an

Dienstag, 5. April, 12.42 Uhr:

Kinder und Jugendliche an Bayerns Schulen müssen nach dem 30. April nicht mehr auf das Corona-Virus getestet werden. "Generelle Testungen in den Schulen und in den Kindertageseinrichtungen werden eingestellt", teilte die Staatsregierung am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts mit. Bisher werden Kinder von der 1. bis 6. Jahrgangsstufe sowie in Förderschulen zwei Mal wöchentlich einem PCR-Pooltest unterzogen, zusätzlich am Montagmorgen einem Selbsttest. Lesen Sie hierzu Corona-Schultests entfallen von Mai an

Kritik an Wegfall von Isolationspflicht von Corona-Infizierten

Dienstag, 5. April, 11.54 Uhr:

Das zum 1. Mai geplante Ende der Isolations- und Quarantänepflicht für Corona-Infizierte und Kontaktpersonen stößt auf Widerspruch von Experten und Patientenschützer. Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, sieht dadurch große Gefahren für besonders gefährdete Menschen. "Für die Hochrisikogruppe wird es immer gefährlicher. Diese Menschen leben mitten unter uns", sagte Brysch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag). "Gleich den Corona-Leugnern wird die Infektion verharmlost", kritisierte der Patientenschützer. Lesen Sie hierzu Kritik an Wegfall von Isolationspflicht von Corona-Infizierten

Oster-Urlaub: Diese Corona-Regeln gelten im Ausland

Dienstag, 5. April, 11.30 Uhr:

Für die Osterferien können Touristen mit einer vergleichsweise entspannten Corona-Situation in den besonders beliebten Ferienländern rechnen. Bei der Einreise gelten inzwischen eher geringe Hürden und meist herrscht nur noch eine FFP2-Maskenpflicht. Die Lage im Einzelnen. Lesen Sie hierzu Oster-Urlaub: Diese Corona-Regeln gelten im Ausland

Gebeutelte Jugendherbergen hoffen auf volle Häuser

Dienstag, 5. April, 11.20 Uhr:

Die schwer von der Corona-Pandemie getroffenen Jugendherbergen hoffen in diesem Jahr auf die verstärkte Rückkehr ihrer Gäste. Für 2022 und die folgenden Jahre erwarten die 52 bayerischen Häuser "eine schrittweise Rückkehr zu mehr Normalität und einem Zustand, in dem wir aus eigener wirtschaftlicher Tätigkeit lebensfähig sind", wie der Landesverband des Jugendherbergswerks am Dienstag in München mitteilte.

Corona-Inzidenz im Freistaat sinkt weiter

Dienstag, 5. April, 8.47 Uhr:

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern ist weiter gesunken. Am Montag meldete das Robert Koch-Institut für den Freistaat eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1.693 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Am Montag lag der Inzidenzwert noch deutlich höher bei über 1.800. In Bayern wurden demnach 20.467 neue Infektionen und 49 weitere Todesfälle gemeldet.

Ab 1. Mai Isolierung bei Corona nur noch "dringend empfohlen"

Montag, 4. April, 18.21 Uhr:

Für Menschen mit einer Corona-Infektion soll ab 1. Mai nur noch eine "dringende Empfehlung" für eine fünf Tage lange Isolation gelten. Auf entsprechende neue Regeln verständigten sich am Montag die Gesundheitsminister von Bund und Ländern, wie Bundesminister Karl Lauterbach (SPD) mitteilte. Mehr dazu lesen Sie hier: Ab 1. Mai Isolierung bei Corona nur noch "dringend empfohlen"

Neue Zugangsregeln am Regener Landratsamt

Montag, 4. April, 16.37 Uhr:

Im Landratsamt Regen wurden die Betretungsregeln angepasst. Es gilt vorerst weiterhin die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen, die 3G-Regelung wurde aber abgeschafft. Ab sofort können Besucher mit vereinbartem Termin ohne Impf- oder Testnachweis ins Amt.

Die aktuelle landesweite Lage

Montag, 4. April, 14.44 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 923 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 404 Intensivbetten in Bayern, 2,4 Prozent Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist auf 4.594 leicht gefallen.

Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 7,0, die 7-Tage-Inzidenz in Bayern ist gesunken und liegt Stand heute Morgen bei 1.806,5. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,79 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Lauterbach wirbt für Kompromissvorschlag zur Impfpflicht

Montag, 4. April, 13.41 Uhr:

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat für den Kompromissvorschlag für eine allgemeine Corona-Impfpflicht geworben. Es nehme das Wichtigste aller Anträge zur Impfpflicht auf, sagte der SPD-Politiker am Montag. "Jeder, der die Impfpflicht will, kann sich hier wiederfinden. Wer aber dagegen stimmt, riskiert erneut Lockdowns und Leid im Herbst."

Im Ringen um eine Mehrheit im Parlament hat die Abgeordnetengruppe, die eine Impfpflicht ab 18 Jahren anstrebt, ihre Pläne aufgeweicht. Sie schlägt nun eine Impfpflicht ab 50 Jahren zum 1. Oktober vor - der Bundestag soll demnach aber Anfang September darüber entscheiden, ob sie noch auf alle Erwachsenen ausgeweitet wird.

Kompromissvorschlag für Impfpflicht ab 50

Montag, 4. April, 12.32 Uhr:

Wenige Tage vor der geplanten Abstimmung über die mögliche Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht in Deutschland haben die Befürworter einer Pflicht ab 18 einen Kompromissvorschlag vorgelegt. Die 237 Abgeordneten um die SPD-Politikerin Heike Baehrens rückten von ihrem ursprünglichen Vorschlag ab und schlagen nun vor, dass für Menschen ab 50 ab dem 1. Oktober eine Impfnachweispflicht gelten soll. Über-18-Jährige, die nicht geimpft sind, sollen dann zumindest einen Nachweis erbringen können, dass sie eine Beratung wahrgenommen haben. Mehr dazu lesen Sie hier: Kompromissvorschlag für Impfpflicht ab 50

Corona-Inzidenz im Freistaat sinkt weiter

Montag, 4. April, 7.20 Uhr:

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern sinkt weiter. Am Montag meldete das Robert Koch-Institut in Berlin eine Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat von 1.803,8. Die Inzidenz gibt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. 14 440 Neuinfektionen und 8 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus kamen binnen eines Tages hinzu.

Auch auf den Intensivstationen ist die Zahl der Corona-Patienten in den vergangenen Tagen zurückgegangen: Das Divi-Intensivregister meldete am Montag (Stand 6.05 Uhr) 393 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, vor zwei Wochen waren es noch 402.

Die aktuelle Lage im Freistaat:

Sonntag, 3. April, 15.03 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 962 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 393 Intensivbetten in Bayern, 3,9 Prozent Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist auf 4.555 leicht gestiegen.

Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 7,3, die 7-Tage-Inzidenz in Bayern ist leicht gesunken und liegt Stand heute Morgen bei 1.841,2. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,85 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Rückgang: 70.000 Schüler verpassen Unterricht wegen Corona

Sonntag, 3. April, 14.08 Uhr:

Rund 7.000 bayerische Schüler haben zuletzt den Präsenzunterricht wegen Corona verpasst. Das sind etwa 10.000 weniger als vor Wochenfrist, wie aus Zahlen des Kultusministeriums hervorgeht. Demnach waren Stand Freitag etwa 3,2 Prozent der rund 1,6 Millionen Schüler in Bayern wegen eines positiven Corona-Tests nicht im Unterricht, weitere 1,24 Prozent waren in Quarantäne. Beide Zahlen sanken im Vergleich zur Vorwoche. Mehr dazu lesen Sie hier: 70.000 Schüler verpassen Unterricht wegen Corona

Leitartikel: Mit dem Freedom Day wird noch nicht alles gut

Sonntag, 3. April, 14 Uhr:

Der Freedom Day: Jetzt ist er da. In der Nacht von Samstag auf Sonntag fielen fast alle Corona-Beschränkungen weg - auch in Bayern. 3G, 2G und 2G plus sind damit vorerst Geschichte. Auch die Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen gilt bis auf einige Ausnahmen nicht mehr. Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um in der Corona-Pandemie auf mehr Eigenverantwortung zu setzen? Ja - aber ein schaler Beigeschmack bleibt. Mehr dazu lesen Sie hier: Leitartikel

Lehrerverbände befürchten Masken-Konflikte an Schulen

Sonntag, 3. April, 10.55 Uhr:

Lehrerverbände befürchten nach dem Wegfall der Maskenpflicht in den Schulen Konflikte. "In der Tat droht jetzt die Gefahr, dass einerseits Kinder, die Maske tragen, von Mitschülern als Weicheier und überängstlich gehänselt werden oder auch umgekehrt Druck auf Nicht-Maskenträger ausgeübt wird", sagte Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, der Deutschen Presse-Agentur. Er sprach sich für eine Selbstverpflichtung von Lehrkräften und Schülern aus, in jeder Klasse bis einschließlich der Woche nach den Osterferien weiter Masken im Unterricht und auf dem Schulgelände zu tragen. Mehr dazu lesen Sie hier: Lehrerverbände befürchten Masken-Konflikte an Schulen

Was ab 3. April noch in Bayern gilt

Sonntag, 3. April, 10.50 Uhr:

Ab dem 3. April fällt in Bayern ein Großteil der bisher geltenden Corona-Schutzmaßnahmen weg. Nur in Ausnahmefällen sind Mindestabstand und Masken dann noch notwendig. In diesem Artikel listen wir auf, welche Regeln gelten: Corona-Regeln laufen aus

Die aktuelle Lage im Freistaat:

Samstag, 2. April, 14.56 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 991 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 403 Intensivbetten in Bayern, ein Prozent Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist deutlich auf 4.514 gesunken.

Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 7,5, die 7-Tage-Inzidenz in Bayern ist leicht gesunken und liegt Stand heute Morgen bei 1.901,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,85 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Bayerische Kliniken: Appell an Eigenverantwortung bei Corona-Regeln

Samstag, 2. April, 13.53 Uhr:

Kliniken in Bayern appellieren angesichts vieler wegfallender Corona-Schutzmaßnahmen an die Eigenverantwortung der Menschen. "Nur noch ein schmaler "Basisschutz" bleibt bestehen. Doch durch Gesetze wird keine Pandemie beendet!", sagte am Samstag Roland Engehausen, Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG). Zahlreiche Kliniken im Freistaat rufen mit der Kampagne "Schützen Sie sich und das Gesundheitswesen in Bayern" die Bürger auf, freiwillig Masken zu tragen, sich impfen zu lassen und sich an die Hygieneregeln zu halten. Mehr dazu lesen Sie hier: Appell an Eigenverantwortung bei Corona-Regeln

Minister Holetschek: "Wir brauchen eine Impfpflicht"

Samstag, 2. April, 9.08 Uhr:

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat an die Bundestagsfraktionen appelliert, sich auf einen Kompromiss für eine Impfpflicht zu einigen. "Wir brauchen eine Impfpflicht", sagte der CSU-Politiker der "Augsburger Allgemeinen" (Samstag). Diese müsse auf zwei Jahre befristet sein. "Danach müssen wir bewerten, ob sie was gebracht hat und wir sie noch brauchen", sagte der Minister. "Mir ist wichtig, dass es im Herbst nicht wieder losgeht."

Die aktuelle Lage im Freistaat

Freitag, 1. April, 14.55 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 964 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 403 Intensivbetten in Bayern, ein Prozent Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist deutlich auf 4.687 gesunken.

Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 7,3, die 7-Tage-Inzidenz in Bayern ist leicht gesunken und liegt Stand heute Morgen bei 2.015,9. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,85 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Zutritt zum Chamer Landratsamt weiterhin nur mit Termin – Maske empfohlen

Freitag, 1. April, 13.28 Uhr:

Angesichts der hohen Infektionszahlen bleibt das Landratsamt Cham vorerst bei der Regelung, dass der Zutritt zum Gebäude und zu den Außenstellen in Bad Kötzting, Roding und Waldmünchen weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich ist. Nach dem Betreten des Gebäudes muss man sich beim Bürgerservice anmelden. Zudem wird dringend empfohlen, im Gebäude eine FFP2-Masken zu tragen. Viele Anliegen können auch über die kontaktlosen Kommunikationswege (telefonisch, schriftlich, E-Mail) erledigt werden.

Jetzt sei die Zeit für Eigenverantwortung, so Landrat Franz Löffler: „Wir sind nun in einer Phase, in der jeder individuell entscheiden muss und kann, wie er sich und andere schützen will. Dazu gehört es auch, die jeweilige Entscheidungen eines anderen zu akzeptieren. Masken im Innenbereich, Abstand, Lüften und Hygiene sind aber weiterhin effektive Mittel, um Infektionen vorzubeugen.“

RKI: Höhepunkt der aktuellen Corona-Welle wahrscheinlich erreicht

Freitag, 1. April, 11.39 Uhr:

Der Höhepunkt der aktuellen Corona-Welle ist nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) wahrscheinlich erreicht oder sogar schon überschritten. Der weitere Pandemieverlauf hänge aber nach wie vor davon ab, ob sich größere Teile der Bevölkerung auch bei Lockerungen staatlich angeordneter Maßnahmen weiterhin umsichtig und rücksichtsvoll verhielten, schreibt das RKI in seinem Wochenbericht von Donnerstagabend. Eine Rolle spiele auch der Umfang, in dem Kontakte zunehmen.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz war zuletzt deutlich gesunken, von 1.758,4 am vergangenen Samstag auf 1.586,4 am Freitag (Vortag: 1.625,1; Vormonat: 1.213,0). Mit Blick auf einen Wochenvergleich schreibt das RKI: "Der Gipfel der Welle ist wahrscheinlich erreicht, der Infektionsdruck bleibt aber mit mehr als 1,5 Millionen innerhalb einer Woche an das RKI übermittelten Covid-19-Fällen weiterhin sehr hoch."

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 252.530 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen von Freitag hervor. Vor einer Woche waren es 296.498 Ansteckungen.

Corona-Inzidenz im Freistaat sinkt unter 2.000

Freitag, 1. April, 9.04 Uhr:

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern sinkt allmählich. Am Freitag unterschritt die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat erstmals seit zwei Wochen wieder die Marke von 2000 Infektionen. Das Robert Koch-Institut in Berlin meldete einen landesweiten Inzidenzwert von 1992,6. Seit Mitte März hatte die Inzidenz im Freistaat konstant über 2000 gelegen.

In absoluten Zahlen steckt sich in Bayern aber weiter jeden Tag die Bevölkerung einer mittleren Stadt mit dem Erreger an: Das RKI meldete von Donnerstag auf Freitag 51 204 neue Coronafälle und 46 weitere Tote.

Gesundheitspolitiker halten sich zu Impfpflicht-Gesprächen bedeckt

Freitag, 1. April, 8.27 Uhr: 

Im Streit um eine Corona-Impfpflicht haben Gesundheitspolitiker von Grünen und FDP sich zum Stand der Bemühungen für einen mehrheitsfähigen Kompromiss bedeckt gehalten. "Zunächst mal gibt es zurzeit viele sehr intensive und auch gute Gespräche", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Janosch Dahmen, am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". "Alle demokratischen Fraktionen und Abgeordnete aus diesen Fraktionen sind im Moment dazu aufgerufen, jetzt Vorsorge zu betreiben und nach Lösungen zu suchen. Wie die aussehen können im Detail, kann ich jetzt bei den laufenden Gesprächen nicht vorwegnehmen."

Der FDP-Obmann im Gesundheitsausschuss, Andrew Ullmann, sagte im Deutschlandfunk auf die Frage, ob eine allgemeine Impfpflicht ab 18 Jahren vom Tisch sei: "Also das kann ich an dieser Stelle so nicht bestätigen, sondern nur sagen, dass Gespräche momentan stattfinden." Dabei sei Stillschweigen vereinbart. "Wir diskutieren untereinander, wir diskutieren aber auch mit der Union."

Corona-Regeln laufen aus - Maske nur noch als Empfehlung

Freitag, 1. April, 7.35 Uhr:

Viele haben auf diesen Moment gewartet, andere erfüllt er aber auch mit gewisser Sorge: In der Nacht auf Sonntag laufen auch in Bayern die allermeisten Corona-Beschränkungen aus.

Konkret heißt das: Von Sonntag (3. April) an gibt es bayernweit keinerlei 2G- oder 3G-Zugangsregeln mehr - auch Ungeimpfte haben damit ohne Test wieder Zugang zu allen Bereichen des öffentlichen Lebens. Nur in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen müssen Besucher und Beschäftigte tagesaktuelle beziehungsweise regelmäßige Tests machen. Auch in Schulen und Kitas wird - zunächst bis Ostern - weiter getestet. In den Kitas, die geöffnet haben, auch in den Osterferien. Wie es danach weitergeht, muss das Kabinett noch entscheiden. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Regeln laufen aus

Große Studie bestätigt: Ivermectin unwirksam bei Covid-19

Freitag, 1. April, 7.25 Uhr:

Dass der Arzneistoff Ivermectin nicht gegen Covid-19 hilft, hat nun eine große Studie aus Brasilien bestätigt. Die im äußerst renommierten "New England Journal of Medicine" veröffentlichte Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass das Wurmmittel etwa das Risiko für eine erforderliche Behandlung im Krankenhaus nach einer Coronavirus-Infektion im Vergleich zum Placebo nicht senkt.

Eine gewisse Popularität erlangte Ivermectin, das beim Menschen etwa gegen bestimmte Fadenwürmer und Krätzemilben eingesetzt werden kann, zuletzt vor allem unter Impfgegnern. Sie sahen in dem Medikament ein Wundermittel in der Pandemie. In einigen Ländern wurde zeitweise von einem Run auf Apotheken berichtet. Angefeuert wurde der Hype von unseriösen Internetseiten, die auf vermeintlich vielversprechende Ergebnisse vor allem kleinerer Studien verwiesen - deren Qualität und allgemeine Aussagekraft Experten zufolge teils fragwürdig war.

Bundesärztekammer: Guter Zeitpunkt für Lockerung von Quarantäneregeln

Freitag, 1. April, 7.20 Uhr:

Die Bundesärztekammer hat den Vorschlag zur Lockerung der Corona-Quarantäneregeln begrüßt. "Trotz der aktuell hohen Infektionszahlen ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um die Isolations- und Quarantäneregeln zu lockern", sagte Ärztepräsident Klaus Reinhardt den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). Die von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) vorgeschlagene Verkürzung sei ein pragmatischer Schritt, um einen Stillstand des öffentlichen Lebens zu verhindern und die Personalsituation gerade in Gesundheits- und Pflegeberufen etwas zu entspannen.

RKI: Gipfel der Corona-Welle wahrscheinlich erreicht

Donnerstag, 31. März, 20.20 Uhr:

Die derzeitige Corona-Infektionswelle könnte nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) nun auf ihrem Höhepunkt sein. "Der Gipfel der Welle ist wahrscheinlich erreicht, der Infektionsdruck bleibt aber mit mehr als 1,5 Millionen innerhalb einer Woche an das RKI übermittelten Covid-19-Fällen weiterhin sehr hoch", schreibt das Institut in seinem Wochenbericht von Donnerstagabend. Möglicherweise sei der Gipfel auch bereits überschritten. Zu der Einschätzung kommt das RKI wegen eines leichten Rückgangs der Fallzahlen im Wochenvergleich.

Der seit Wochen wachsende Anteil des Omikron-Subtyps BA.2 in einer Stichprobe ist dem Bericht zufolge weiter angestiegen: nach den jüngsten verfügbaren Daten für vorletzte Woche auf rund 81 Prozent (Woche zuvor: rund 73 Prozent). BA.2 gilt als besser übertragbar als der Subtyp von Omikron, der zuvor vorherrschte.

Bei den Altersgruppen beobachtet das RKI weiter unterschiedliche Entwicklungen: Rückläufig sei die Inzidenz im Wochenvergleich bei Jüngeren zwischen 15 und 34 Jahren, jedoch steigend bei Älteren zwischen 60 und 85 Jahren. Insbesondere Risikogruppen und hochaltrige Menschen ab 70 Jahren rief das RKI erneut dazu auf, sich mit der von der Ständigen Impfkommission (Stiko) empfohlenen zweiten Auffrischimpfung vor einer schweren Erkrankung zu schützen.

Holetschek fordert gelockerte Isolationsregeln für Klinikpersonal

Donnerstag, 31. März, 16:44 Uhr:

Angesichts vieler Personalausfälle in Kliniken fordert Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) den Bund auf, gelockerte Isolationspflichten für Klinikbeschäftigte zu prüfen. "Während für die Allgemeinbevölkerung gar keine verpflichtende Isolation mehr nötig sein soll, müssen viele Beschäftigte im Gesundheitswesen weiterhin zu Hause bleiben", sagte Holetschek dem "Münchner Merkur" (Freitag). Er nahm dabei Bezug auf einen Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums, die allgemeine Isolationsdauer zu verkürzen. Mehr dazu lesen Sie hier: Holetschek fordert gelockerte Isolationsregeln für Klinikpersonal.

Die aktuelle Lage in Bayern

Donnerstag, 31. März, 14.58 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 908 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 409 Intensivbetten in Bayern, das sind 2,6 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist auf 936 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 7,1. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 2.047,6. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,83 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Corona-Inzidenz im Freistaat sinkt ganz leicht - weiter hohes Niveau

Donnerstag, 31. März 7.32 Uhr:

Die Tendenz bei den Corona-Neuinfektionen in Bayern ist auf hohem Niveau weiter leicht rückläufig. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat lag am Donnerstag (Stand: 3.23 Uhr) nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin bei 2042,1. Am Vortag waren es noch 2083,8 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche gewesen.

Die Gesundheitsämter im Freistaat meldeten dem RKI 53 600 neue Covid-19-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona stieg um 48 auf insgesamt 22 549 seit Beginn der Pandemie.

Ärzteverbandschef: Fälle nicht mehr flächendeckend erfassen

Donnerstag, 31. März, 7.20 Uhr:

In vielen bayerischen Krankenhäusern wollen sich Ärztinnen und Ärzte an diesem Donnerstag an einem bundesweiten Warnstreik beteiligen. Die medizinische Versorgung soll nach Angaben der Medizinergewerkschaft Marburger Bund nicht gefährdet sein, in der Regel durch Notdienstvereinbarungen mit den jeweiligen Kliniken.

Größere Kundgebungen in Bayern sind nicht geplant. Stattdessen veranstaltet der Marburger Bund eine Zentralkundgebung in Frankfurt/Main, zu der Ärzte aus dem ganzen Bundesgebiet in Reisebussen und per Bahn anfahren werden. Mehr dazu können Sie hier lesen: Fälle nicht mehr flächendeckend erfassen

Immunologe gegen niedrigere Altersschwelle für Viertimpfungen

Donnerstag, 31. März, 7.10 Uhr:

Die von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) angeregte vierte Corona-Impfung schon für Menschen ab 60 Jahren wird von Immunologen nicht gestützt. "Ein generelles Absenken der Altersschwelle bei der Impfempfehlung ist momentan nicht angezeigt", sagte der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI), Reinhold Förster von der Medizinischen Hochschule Hannover, der Deutschen Presse-Agentur. In Ausnahmefällen könne ein zweiter Booster aber auch ab 60 Jahren nachvollziehbar sein, etwa bei Menschen mit unterdrücktem Immunsystem.

Die aktuelle Lage in Bayern

Mittwoch, 30. März, 14.50 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 908 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 409 Intensivbetten in Bayern, das sind 5,3 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist auf 4.867 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,9. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 2.102,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,81 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Pflegekräfte erhalten Bonus für Einsatz in der Pandemie

Mittwoch, 30. März, 13.50 Uhr:

Pflegekräfte in Kliniken und Pflegeheimen sollen einen gestaffelten Pflegebonus für ihren Einsatz während der Corona-Pandemie erhalten. Das Bundeskabinett verabschiedete am Mittwoch in Berlin einen entsprechenden Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Insgesamt will der Bund dafür eine Milliarde Euro bereitstellen - je zur Hälfte für Kranken- und für Altenpflegekräfte.

500 Millionen Euro zur Auszahlung des Bonus sollen Krankenhäuser bekommen, die im vergangenen Jahr besonders viele Corona-Patientinnen und Patienten behandelten, die beatmet werden mussten. Dies sind laut Ministerium 837 Kliniken in Deutschland. Sie sollen das Geld gestaffelt an die Krankenpflegekräfte verteilen. Diese müssen mindestens drei Monate in der Klinik beschäftigt gewesen sein.

Bayern meldet weniger Corona-Neuinfektionen

Mittwoch, 30. März, 8.59 Uhr:

Die Zahl der aus Bayern gemeldeten Corona-Neuinfektionszahlen ist weiter zurückgegangen. Am Mittwoch (Stand: 3.24 Uhr) lag die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin bei 2083,8. Am Vortag waren es noch 2143,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche gewesen.

Die Gesundheitsämter im Freistaat meldeten dem RKI 47 954 neue Covid-19-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona stieg um 54 auf insgesamt 22 501 seit Beginn der Pandemie.

Schnellteststudie mangelhaft? - Virologe kritisiert Bundesinstitut

Mittwoch, 30. März, 7.53 Uhr:

Das Paul-Ehrlich-Institut veröffentlicht Resultate zur Zuverlässigkeit von Corona-Schnelltests - und erntet heftige Kritik. Die Studie genüge wissenschaftlichen Mindeststandards nicht, bemängelt ein Experte. Das Institut widerspricht. Mehr dazu können Sie hier lesen: Schnellteststudie mangelhaft?

Kommentar zu Corona-Regeln: Unbesorgtheit kann im Herbst böse Folgen haben

Mittwoch, 30. März, 7.51 Uhr:

Ein so "schlampiges Gesetz" werde man nicht umsetzen, grummelte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) unlängst beim öffentlichen Spargelstechen auf dem Münchener Viktualienmarkt. Gemeint war die Hotspot-Regelung im Bundesinfektionsschutzgesetz. Natürlich entschied das Söder-Kabinett am Dienstag wie vom Chef vorgegeben: Bayern wird nicht landesweit zu einem Corona-Hotspot erklärt. Die Unbesorgtheit kann im kommenden Herbst allerdings ziemlich böse Folgen haben. Mehr dazu können Sie hier lesen: Unbesorgtheit kann im Herbst böse Folgen haben

Lehrerverbände kritisieren Wegfall der Maskenpflicht an Schulen

Dienstag, 29. März, 16.54 Uhr:

Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl) hat den bevorstehenden Wegfall der Maskenpflicht an den Schulen kritisiert. Der Präsenzunterricht sei "akut in Gefahr", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung am Dienstag. Der Arbeitsgemeinschaft gehören der Realschullehrerverband, die Katholische Erziehergemeinschaft, der Verband der Lehrer an beruflichen Schulen sowie der Philologenverband an. Auch der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) warnte: "Die Maske fällt und die Schulen werden noch mehr Ausfälle zu verzeichnen haben. Jetzt zu lockern heißt zu riskieren, dass Schülerinnen und Schüler noch weniger Unterricht haben."

"Die Situation an den Schulen ist unverändert: Klassenzimmer ohne Mindestabstand, nicht in allen Räumen Luftfilter und ein nie da gewesenes Infektionsgeschehen in der Gesellschaft", kritisiert die abl. Die Liste der erkrankten Schülerinnen und Schüler sei lang, Lehrkräfte fielen wegen und durch Corona aus, die Personaldecke für Vertretungen sei dünn - die Zeiten, in denen Klassen komplett anwesend seien, lägen Wochen zurück. Nach der zweijährigen Pandemie-Erfahrung an den Schulen dränge sich eine Frage auf: "Sind nicht aktuell sogar die Masken im Vergleich zum Testen das wichtigere Instrument zur Eindämmung von Corona im schulischen Bereich?"

"Alle Beteiligten wünschen sich eine Schule ohne Masken, das steht außer Frage", betonen die abl-Vorsitzenden. "Aber ein noch höheres Infektionsgeschehen mit Krankheitsausfällen und Quarantänen können die Schulen nicht stemmen, dann geht es irgendwann an die Substanz – den Präsenzunterricht." Die Maske sei ein erwiesenermaßen sehr effektives und gleichzeitig einfach handhabbares Mittel, um Infektionen zu minimieren und Infektionsketten zu unterbrechen. Deshalb sehe man den Wegfall der Maskenpflicht aktuell sehr kritisch.

Die aktuelle Lage in Bayern

Dienstag, 29. März, 14.47 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 936 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 413 Intensivbetten in Bayern, das sind 8,2 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist auf 5.131 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 7,1. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 2.151,9. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,81 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Kabinett lässt Corona-Regeln in Bayern auslaufen

Nun ist es endgültig: Trotz landesweit immer noch hoher Infektionszahlen laufen auch in Bayern am Wochenende die allermeisten Corona-Beschränkungen aus. Die Staatsregierung verzichtet darauf, ganz Bayern oder auch nur einzelne Regionen zu Hotspots zu erklären, wie Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach der Kabinettssitzung am Dienstag mitteilte. Mehr dazu lesen Sie hier: Kabinett lässt Corona-Regeln in Bayern auslaufen

Hausarzt in Bayern wegen Corona-Scheinimpfungen angeklagt

Dienstag, 29, März, 12.38 Uhr:

Gegen einen impfkritischen Hausarzt, der in seiner Praxis in Wemding in Bayern Patienten nur zum Schein gegen Corona geimpft haben soll, ist Anklage erhoben worden. Der Mann soll von Mitte April bis Ende September vergangenen Jahres bei mehr als 176 Patienten die Impfung nur vorgetäuscht haben - teilweise sogar bei Erst- und Zweitimpfung. Die Machenschaften waren aufgeflogen, nachdem sich Patienten über die von dem Arzt geäußerten Verschwörungstheorien gewundert hatten. Anschließend hatte das zuständige Gesundheitsamt Reihentestungen auf Antikörper veranlasst.

Der Arzt, der sich bisher zu den Vorwürfen nicht geäußert habe, soll zuvor von seinem Praxispersonal mit Impfstoff gefüllte Kanülen bewusst entleert haben. Danach habe er den Patienten leere Spritzen ins Gesäß verabreicht - so, dass diese nicht sehen konnten, dass es sich nicht um tatsächliche Impfungen handelte. Anschließend habe er die Scheinimpfungen in den Impfpässen dokumentiert, wirft ihm die in Nürnberg angesiedelte Zentralstelle zur Bekämpfung von Kriminalität im Gesundheitswesen vor. Nur ein Patient habe den Schwindel bemerkt. Lesen Sie hierzu Wemdinger Hausarzt wegen Corona-Scheinimpfungen angeklagt

Lauterbach dringt EU-weit auf vierte Corona-Impfung

Dienstag, 29. März, 11.16 Uhr:

"Wir dürfen nicht vergessen, dass die Covid-Pandemie nicht zu Ende ist in Europa. Wir haben sehr hohe Fallzahlen, wir haben leider auch sehr hohe Sterbezahlen", sagte der SPD-Politiker am Dienstag am Rande von Beratungen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel. Er wolle eine Diskussion anstoßen, "ob wir nicht eine europäische Empfehlung für die vierte Dosis der Impfung bekommen bei den Über-60-jährigen". Lesen Sie hierzu Lauterbach dringt EU-weit auf vierte Corona-Impfung

Corona-Inzidenz in Bayern geht leicht zurück

Dienstag, 29. März, 7.52 Uhr:

Die in Bayern gemeldeten Corona-Infektionszahlen sind am Dienstag erneut leicht zurückgegangen. Das Robert Koch-Institut meldete eine Sieben-Tage-Inzidenz von 2143,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner. Am Montag waren es noch 2178,1 gewesen, am Freitag war mit 2199,9 ein Höchstwert erreicht worden.

Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten laut RKI 37 042 neue Infektionen innerhalb von 24 Stunden. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona stieg um 53 auf insgesamt 22 447 seit Pandemiebeginn.

Weiter Kritik an Corona-Hotspot-Regelung

Dienstag, 29. März, 7.26 Uhr:

Der Streit um die sogenannte Hotspot-Regelung für weitergehende Corona-Auflagen in Gebieten mit kritischer Lage reißt nicht ab. Die Union unterstrich ihre scharfe Kritik an der neuen bundesweiten Rechtsgrundlage für Schutzmaßnahmen, aber auch die großen Kommunalverbände äußerten Bedenken. Bundesjustizminister Marco Buschmann von der FDP mahnte die Länder derweil, Hotspots nur dort zu erklären, wo es eine konkrete Gefahr für die Funktionstüchtigkeit des Gesundheitswesens gibt. Mehr dazu können Sie hier lesen: Weiter Kritik an Corona-Hotspot-Regelung

Holetschek schimpft auf Ampel: "An Absurdität nicht zu überbieten"

Montag, 28. März, 19.25 Uhr:

Nach dem gescheiterten Versuch einer Verlängerung der Übergangsregelung für Corona-Schutzmaßnahmen hat Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) die Bundesregierung für ihr "verfehltes" Infektionsschutzgesetz kritisiert. Mit Blick auf die eine Konferenz der Länder-Gesundheitsminister am Montag sagte er: "In der Sache waren sich alle einig: Die Maskenpflicht in Innenräumen wäre zum aktuellen Zeitpunkt eigentlich noch sinnvoll – und zwar bundesweit."

Die Ampel-Koalition im Bund hatte Änderungen des Infektionsschutzgesetzes unter Protest der Länder durchgesetzt. Nach einer Übergangszeit bis Samstag (2. April) sind nur noch wenige Schutzregeln etwa zu Masken und Tests in Einrichtungen erlaubt. Bei der Gesundheitsministerkonferenz am Montag scheiterte ein Antrag, diese Übergangsfrist noch einmal um vier Wochen zu verlängern.

Laut bayerischem Gesundheitsministerium stimmten neben Bayern fünf weitere Länder für den Antrag auf Verlängerung, es gab vier Enthaltungen und sechs Gegenstimmen. Für Holetschek ist dies "ein starkes Indiz, dass die Unzufriedenheit mit dem Infektionsschutzgesetz unter den Ländern weit verbreitet ist". Es zeige sich, wie schlecht das Gesetz gemacht sei: "Denn dass wir die Maskenpflicht trotz einhelliger Meinung nicht verlängern können – das ist doch an Absurdität nicht zu überbieten."

Höchste Inzidenz wieder bei jüngeren Kindern im Schulalter

Montag, 28. März, 15.35 Uhr:

Die Gruppe der Kinder von sechs bis elf Jahren weist wieder die höchste Corona-Inzidenz in Bayern auf. Mit einem Wert von 3.832 liegt sie um 398 höher als vor Wochenfrist, wie aus am Montag veröffentlichten Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hervorgeht. Das ist der mit Abstand stärkste Anstieg aller Altersgruppen. Anfang vergangener Woche war die Maskenpflicht in den bayerischen Grundschulen gefallen. Ob ein ursächlicher Zusammenhang zu den steigenden Zahlen besteht, ist nicht klar.

Vergangene Woche hatten noch die 16- bis 19-Jährigen das stärkste Infektionsgeschehen verzeichnet. Bei ihnen sank die Inzidenz nun um 454 auf 3.212. Das ist der dritthöchste Wert knapp hinter den Zwölf- bis 15-Jährigen mit 3.251.

Die aktuelle Lage in Bayern

Montag, 28. März, 15.25 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 908 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 414 Intensivbetten in Bayern, das sind 0,7 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist auf 5.032 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,9. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 2.196,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,82 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Söder will Bayern nicht zum Corona-Hotspot erklären

Montag, 28. März, 14.35 Uhr:

Trotz landesweit extrem hoher Corona-Inzidenzen soll Bayern nach den Worten von Ministerpräsident Markus Söder nicht zum Hotspot erklärt werden. "Das werden wir nicht tun", sagte der CSU-Chef am Montag am Rande eines Termins auf dem Münchner Viktualienmarkt. "Ich bin dagegen, dass man alles absagt, sondern wir bleiben vorsichtig. Lesen Sie hierzu Söder will Bayern nicht zum Corona-Hotspot erklären

Corona-Inzidenz in Bayern leicht zurückgegangen

Montag, 28. März, 10.37 Uhr

Die gemeldeten Corona-Infektionszahlen in Bayern sind über das Wochenende leicht zurückgegangen. Das Robert Koch-Institut verzeichnete am Montag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 2178,1 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner. Am Freitag hatte der Wert bei einem Rekord von 2199,9 gelegen.

Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten laut RKI 20 601 neue Infektionen innerhalb von 24 Stunden. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona stieg um 13 auf insgesamt 22 394 seit Pandemiebeginn.

Gesundheitsminister beraten über Hotspot-Regel

Montag, 28. März, 7.15 Uhr

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen über die Hotspot-Regel für schärfere Corona-Maßnahmen beraten. In den Landesregierungen herrscht Uneinigkeit in der Frage, ob die rechtlichen Voraussetzungen zur Feststellung von Hotspots derzeit erfüllt sind oder nicht. So hat Mecklenburg-Vorpommern bereits das ganze Land bis Ende April zum Hotspot erklärt. Hamburg hat dasselbe vor, obwohl der Stadtstaat die bundesweit niedrigste Inzidenz hat. Außerdem soll es in der Schalte der Ressortchefs um Schutzimpfungen und die medizinische Versorgung für ukrainische Flüchtlinge gehen.

Lauterbach will Ländern vier Kriterien für Hotspots vorschlagen

Montag, 28. März, 7.05 Uhr

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will den Ländern vier Kriterien zur Bestimmung von Corona-Hotspots vorschlagen. "Ich werde am Montag die Gesundheitsminister der Länder darüber informieren, was aus meiner Sicht die Kriterien sind, nach denen die Länder die Hotspots bestimmen können", sagte der SPD-Politiker am Sonntag im Sender Bild TV mit Blick auf die für den Nachmittag geplante Schalte der Gesundheitsministerkonferenz (GMK).

Aiwanger gegen Einstufung von ganz Bayern als Corona-Hotspot

Montag, 28. März, 6.45 Uhr

Vize-Ministerpräsident und Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger hält es nicht für sinnvoll, ganz Bayern zum Corona-Hotspot zu erklären. "Die Voraussetzungen sind nicht erfüllt, weil wir weder eine besonders gefährliche Virusvariante haben, noch das Gesundheitswesen flächendeckend vor der Überlastung steht", sagte er der "Passauer Neuen Presse" (Montag). Es gebe zwar viele Ausfälle beim Pflegepersonal, aber nicht besonders viele Patienten, die wegen Corona auf Intensivstationen liegen.

Die aktuelle Lage in Bayern

Sonntag, 27. März, 14.47 Uhr

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 912 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 409 Intensivbetten in Bayern, das sind 0,5 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist auf 4.898 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,9. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 2.190,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,88 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Holetschek will Maskenpflicht um vier Wochen verlängern

Sonntag, 27. März, 13.56 Uhr

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat das geplante Ende der meisten Corona-Beschränkungen kritisiert und will die Maskenpflicht verlängern. "Ganz Deutschland ist ein einziger Hotspot", sagte Holetschek der "Augsburger Allgemeinen" (Montag). Das habe "auch fast jeder außerhalb des Regierungsviertels in Berlin so schon erkannt".

Mehr als 20 Millionen Infektionen seit Pandemie-Beginn – und nun?

Sonntag, 27. März, 11.56 Uhr

Nach zuletzt immer neuen Rekorden bei den Corona-Neuinfektionen überschreitet die offizielle Zahl der Fälle seit Pandemiebeginn nun die 20 Millionen. Wie geht es in den nächsten Tagen und Wochen weiter?

"Meine Erwartung ist noch eine weitere Zunahme der täglich gemeldeten Fälle für einige Tage, vielleicht Wochen", sagte der Bremer Epidemiologe Hajo Zeeb der Deutschen Presse-Agentur zur möglichen weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens. "Gerade, weil Omikron-Subtyp BA.2 mit den jetzigen Lockerungen natürlich weiterhin sehr gutes Verbreitungspotenzial hat." Durch saisonale Effekte und allmählich zunehmende Immunität sei dann mit einem Plateau und dem Absinken zu rechnen. Generell bleibe der Verlauf aber schwer vorauszusagen, so Zeeb.

Kabinett muss über künftige Corona-Regeln entscheiden

Sonntag, 27. März, 8.39 Uhr

Im Zeichen von Rekordwerten bei den Corona-Zahlen und Personalengpässen in vielen bayerischen Kliniken muss das Kabinett am Dienstag über die künftigen Corona-Regeln für den Freistaat entscheiden. Im Kern geht es um die Frage, ob etwa die Maskenpflicht in Innenräumen über den 2. April hinaus beibehalten werden soll. Dazu müsste das Land formal zum Hotspot erklärt und dies dann letztlich im Landtag beschlossen werden.

RKI registriert 111.224 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1.723,8

Sonntag, 27. März, 6.04 Uhr

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 1.723,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.758,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.708,7 (Vormonat: 1.240,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 111.224 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.03 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 131.792 Ansteckungen. Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Versammlung in Regensburg verläuft friedlich

Samstag, 26. März, 18.44 Uhr

In Regensburg hat am Samstag eine Protestaktion stattgefunden. Die Versammlung stand unter dem Motto "Ende der Coronamaßnahmen". Dabei blieb es bis auf wenige Verkehrsbehinderungen ruhig.

Volksfest-Corona-Pause im Land beendet

Samstag, 26. März, 17.38 Uhr

Nach zwei Jahren Corona-Pause ist am Samstag das erste Volksfest in Bayern eröffnet worden: Auf dem Frühjahrsvolksfest in Würzburg stach Oberbürgermeister Christian Schuchardt unter dem Jubel der Besucher im Festzelt das erste Fass an. Ehrengast war Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der danach eine Runde Riesenrad fuhr. Das Würzburger Frühjahrsvolksfest dauert bis 10. April.

Die aktuelle Lage im Freistaat

Samstag, 26. März, 15 Uhr

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 982 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 422 Intensivbetten in Bayern, das sind 1,2 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist auf 4.892 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 7,5. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 2.199,9. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,88 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt einen weiteren Menschen ansteckt.

Lindner offen für Neupriorisierung von EU-Corona-Fonds

Samstag, 26. März, 12.14 Uhr:

Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs hat Bundesfinanzminister Christian Lindner sich offen gezeigt, die Schwerpunkte des EU-Wiederaufbaufonds anzupassen. "Angesichts der veränderten Lage bin ich offen dafür, die vorhandenen Mittel neu zu priorisieren", sagte der FDP-Chef der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Einen neuen schuldenfinanzierten europäischen Fonds lehnte er aber ab: "Neue Gemeinschaftsfonds mit gemeinsamen Schulden benötigen wir nicht." Lindner sagte in dem Interview, nötig seien Investitionen in Infrastruktur, Energie und Wettbewerbsfähigkeit, "aber nicht mehr Staatskonsum und verschobene Reformen".

So ist die Lage in Ostbayerns Kliniken

Samstag, 26. März, 9.55 Uhr

Die Corona-Infektionszahlen in Bayern bewegten sich am Freitag erneut auf Rekordniveau. Auch in Ostbayern sind die Infektionszahlen hoch. Das macht sich auch in den Krankenhäusern in Niederbayern und der Oberpfalz bemerkbar. Die Lage ist durchaus angespannt.

Rund 80.000 Schüler verpassen wegen Corona Unterricht

Samstag, 26. März, 8.57 Uhr

Rund 80.000 Schüler in Bayern konnten zuletzt wegen Corona nicht am Unterricht teilnehmen. Das Kultusministerium meldete (Stand Freitag) einen Anteil von 3,63 Prozent, der wegen eines positiven Tests nicht am Präsenzunterricht teilnahm. Weitere 1,52 Prozent waren in Quarantäne. Das ist ein leichter Anstieg bei den positiven Tests und ein leichter Rückgang bei der Quarantäne. Bayernweit gibt es etwa 1,6 Millionen Schüler. Die aktuellen Zahlen beruhen laut Kultusministerium auf den Meldungen von 96 Prozent aller Schulen.

Immunologe Watzl: Infektion "wie Booster mit angepasstem Impfstoff"

Samstag, 26. März, 7.31 Uhr

Durchbruchinfektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus erhöhen nach Angaben des Immunologen Carsten Watzl den Immunschutz Geimpfter erheblich. "Eine Infektion ist wie eine einzelne Impfdosis", sagte Watzl der "Augsburger Allgemeinen" (Samstag). "Für Geimpfte wirkt sie wie ein Booster mit einem angepassten Impfstoff." Die momentan hohe Zahl an Infektionen und der damit einhergehende Immunschutz kann sich nach Ansicht des Generalsekretärs der Deutschen Gesellschaft für Immunologie im Herbst auszahlen - "wenn keine neue gefährlichere Variante kommt".

Die aktuelle landesweite Lage

Freitag, 25. März, 14.40 Uhr: 

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 975 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 420 Intensivbetten in Bayern, die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen liegt bei 5.108. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 7,4.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern ist leicht gefallen und liegt Stand heute Morgen bei 2.205,0. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,88 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Lauterbach dringt auf schnelles Eindämmen der Corona-Welle

Freitag, 25. März, 14.31 Uhr: 

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht Deutschland wieder in einer schweren Corona-Welle und hat die Länder dringend zum Gegensteuern aufgefordert. "Von einem "Freedom Day" kann keine Rede sein - ganz im Gegenteil", sagte der SPD-Politiker in Berlin. Angesichts sehr hoher Infektionszahlen sei eine Situation entstanden, in der man nicht einfach abwarten könne, bis besseres Wetter die Lage entspanne. "Wir können es nicht lassen, wie es derzeit ist", mahnte Lauterbach. Mehr dazu lesen Sie unter Lauterbach dringt auf schnelles Eindämmen der Corona-Welle.

Bis zu 20 Prozent Personalausfälle in Kliniken

Freitag, 25. März, 14.25 Uhr: 

Die Rekordwerte bei den Corona-Zahlen sorgen auch in Bayerns Krankenhäusern für hohe Personalausfälle - und fachen den Streit über eine mögliche Verlängerung einiger Corona-Regeln neu an. Die Grünen forderten am Freitag, wenigstens die Maskenpflicht in Innenräumen über den 2. April hinaus beizubehalten - die FDP lehnt das strikt ab. Die Staatsregierung lässt ihr Vorgehen bislang offen.

Die bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) beklagte am Freitag, dass man wegen hoher Corona-Infektionszahlen unter den Belegschaften mit weit überdurchschnittlichem Personalausfall zu kämpfen habe. "Das ist flächendeckend ein Problem", sagte ein BKG-Sprecher. Eine landesweite Statistik zu coronabedingten Personalausfällen in den Kliniken gibt es demnach zwar nicht, doch berichten die Krankenhäuser ihrem Dachverband darüber in zahlreichen internen Gesprächen. Lesen Sie hier weiter: Personalausfälle an Kliniken: Bis zu 20 Prozent.

Grüne fordern Beibehaltung der Maskenpflicht in Innenräumen

Freitag, 25. März, 12.11 Uhr:

Angesichts der hohen Corona-Zahlen und der zunehmenden Engpässe in manchen Kliniken fordern die Landtags-Grünen eindringlich eine Beibehaltung der Maskenpflicht in Innenräumen auch über den 2. April hinaus. Der Landtag müsse dafür in der kommenden Woche die nötigen Beschlüsse fassen, also Bayern formal zum Hotspot erklären, argumentierten Fraktionschefin Katharina Schulze und Landtagsvizepräsident Thomas Gehring in einem am Freitag veröffentlichten Brief an Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU).

Wieler: Pandemie ist nicht vorbei – im Gegenteil

Freitag, 25. März, 11.34 Uhr:

Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hat angesichts der aktuellen Rekord-Infektionszahlen seine Appelle für eine Impfung und rücksichtsvolles Verhalten wiederholt. "Die Pandemie ist noch nicht vorbei, im Gegenteil", sagte Wieler am Freitag in Berlin mit Blick auf das anziehende Infektionsgeschehen. "Jede Woche sterben aktuell mehr als 1.000 Menschen im Zusammenhang mit einer Omikron-Infektion in unserem Land." Innerhalb einer Woche seien zuletzt etwa drei Prozent der Bevölkerung positiv mit Covid-19 getestet worden, einige Landkreise wiesen Sieben-Tage-Inzidenzen von über 3.000 aus, führte Wieler aus. Mit Blick auf die Lockerung der Infektionsschutzmaßnahmen betonte er, nun gehe es darum "wie wir uns verhalten".

Lauterbach sieht Mehrheit für Impfpflicht

Freitag, 25. März, 11.23 Uhr:

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach geht davon aus, dass im Bundestag eine Mehrheit für die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht erreicht wird. Die Frage sei, ob die Union zum Schluss mitstimme und ob man die vorliegenden Anträge zusammenbringe, sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin. In der Union gebe es auch viele Befürworter. "Daher glaube ich schon, dass wir zum Schluss, da bin ich optimistisch, eine allgemeine Impfpflicht hinbekommen werden." Sein Eindruck sei, dass es im Parlament eine Mehrheit dafür gebe. Gespräche fänden auf allen Ebenen statt, um das zu bewerkstelligen. Über die Impflicht soll nach bisheriger Planung in der übernächsten Woche im Bundestag abgestimmt werden.

Corona-Inzidenz bleibt laut RKI auf Rekordniveau von 2.199,9

Freitag, 25. März, 11.17 Uhr:

Die Corona-Infektionszahlen in Bayern bleiben auf Rekordniveau. Das Robert Koch-Institut meldete am Freitag erneut eine Sieben-Tage-Inzidenz von 2.199,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Das ist exakt derselbe Wert, den das RKI auch schon am Donnerstag für Bayern gemeldet hatte und der einen bislang im landesweiten Schnitt noch nicht erreichten Rekord bedeutete.

Eine Nachfrage beim RKI ergab, dass es sich bei der Zahlengleichheit an zwei aufeinander folgenden Tagen auf den ersten Blick tatsächlich um einen sehr seltenen Zufall handeln dürfte und nicht etwa um ein Versehen. Eine Sprecherin nannte dies so etwas wie einen "Sechser im Lotto".

Landshuter OB und Landrat mahnen zu Eigenverantwortung

Freitag, 25. März, 10.23 Uhr:

Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz und Landrat Peter Dreier mahnen angesichts der aktuellen Corona-Lage in der Region zu Eigenverantwortung der Bevölkerung. Das Coronavirus müsse trotz Lockerungen ernst genommen werden, fordern sie in einer gemeinsamen Pressemeldung. Die hohe Zahl infizierter Patienten auf Normalstationen und die angespannte Personalsituation führe die regionalen Krankenhäuser aktuell erneut an die Kapazitätsgrenze.

Virologin Protzer: Normalität trotz hoher Zahlen möglich

Freitag, 25. März, 8.53 Uhr:

Die Münchner Virologin Ulrike Protzer hält Lockerungen der Corona-Maßnahmen auch angesichts steigender Infektionszahlen für richtig. "Ich glaube, dass man Lockerungen nun durchaus in Erwägung ziehen muss. Denn wir haben mittlerweile eine sehr gute Immunitätslage in der Bevölkerung, die uns erlaubt, mit der Omikron-Variante, die nicht so starke Erkrankungen mit sich bringt, umzugehen", sagte sie der "Augsburger Allgemeinen" (Freitagsausgabe). "Daher finde ich, dass wir jetzt anfangen müssen, in die Normalität zurückzufinden."

Bayern für schnelle Nachbesserungen bei Corona-Rechtsrahmen

Freitag, 25. März, 6.27 Uhr:

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek dringt auf schnelle Nachbesserungen beim neuen bundesweiten Rechtsrahmen für Corona-Schutzmaßnahmen in den Ländern. "Aus meiner Sicht ist das Gesetz nicht praktikabel und untauglich, den Schutz der Bevölkerung tatsächlich zu gewährleisten", sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. "Die Hotspot-Bestimmungen sind viel zu unbestimmt und lassen es einfach nicht zu, rechtssicher Regelungen umzusetzen."

Große Personalausfälle an Bayerns Kliniken

Freitag, 25. März, 5.26 Uhr:

Bayerns Krankenhäuser haben wegen hoher Corona-Infektionszahlen unter ihren Belegschaften mit weit überdurchschnittlichem Personalausfall zu kämpfen. "Das ist flächendeckend ein Problem", sagte ein Sprecher der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG). Eine landesweite Statistik zu coronabedingten Personalausfällen in den Kliniken gibt es demnach zwar nicht, doch berichten die Krankenhäuser ihrem Dachverband darüber in zahlreichen internen Gesprächen.

Corona-Inzidenz in Bayern erreicht neuen Rekordwert

Donnerstag, 24. März, 15.11 Uhr

Die Corona-Infektionszahlen in Bayern steigen in immer neue Rekordhöhen. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Freistaat erreichte am Donnerstag einen Wert von 2.199,9, wie das Robert Koch-Institut in Berlin berichtete. Das ist eine bislang im landesweiten Schnitt noch nicht erreichte Höchstzahl.

Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten 61.834 neue Infektionen innerhalb von 24 Stunden, das entspricht annähernd der Einwohnerzahl von ganz Rosenheim. 34 Covid-Patienten starben an der Lungenkrankheit, die damit in Bayern bislang 22.247 Opfer gefordert hat.

Die tatsächlichen Infektionszahlen sind nach Einschätzung des Landesamts für Lebensmittel und Gesundheit (LGL) noch höher. Gründe sind die Dunkelziffer unerkannter Infektionen und Meldeverzögerungen bei den kommunalen Behörden.

Die aktuelle Lage in Bayern

Donnerstag, 24. März, 14.50 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 932 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 420 Intensivbetten in Bayern, die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen liegt bei 5.108. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 7,1. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern ist erneut gestiegen und liegt Stand heute Morgen bei 2.207,2. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,88 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

PEI: Antigentests erkennen Omikron genauso gut wie frühere Varianten

Donnerstag, 24. März, 13.24 Uhr:

Antigen-Schnelltests erkennen dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zufolge Omikron ebenso gut wie frühere Varianten des Coronavirus. Das im hessischen Langen ansässige Bundesinstitut hatte bei 20 zufällig ausgewählten Tests überprüft, wie gut sie bei Delta und bei der aktuell vorherrschende Variante anschlagen. Das wurde an Patientenabstrichen und an Zellkulturen getestet. In beiden Testreihen habe es so gut wie keine Unterschiede gegeben, berichtete Projektleiter Micha Nüblig am Donnerstag.

Wie gut die Tests Sars-CoV-2 erkannten, lag demnach an ihrer jeweiligen Sensitivität: sensiblere Tests erkannten beide Varianten besser, weniger sensible erkannten beide Varianten schlechter.

Das Ergebnis dürfte laut PEI auf die meisten Profi-Tests und auch auf Selbsttests übertragbar sein. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfARM) hat laut PEI die Hersteller aller erstattungsfähigen Antigen-Schnelltests auf der BfArM-Liste um zusätzliche Daten gebeten. Dabei ging es um die Frage, an welche Bereiche des Virus-Proteins die Antikörper binden. Handelt es sich um eine Region, die bei der Omikron-Variante nicht mutiert ist, könne man davon ausgehen, dass die Sensitivität nicht beeinträchtigt sei. Von 428 Rückläufen bisher hätten 385 diese Bedingung erfüllt, bei den restlichen zehn Prozent sei das noch unklar.

RKI registriert erstmals mehr als 300.000 Corona-Neuinfektionen

Donnerstag, 24. März, 7.15 Uhr:

Erstmals in der Corona-Pandemie sind binnen eines Tages mehr als 300 000 neue Corona-Infektionen an das Robert Koch-Institut übermittelt worden. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben von Donnerstagmorgen 318.387 Fälle in 24 Stunden. Vor einer Woche waren es 294.931 erfasste Neuinfektionen. Die Sieben-Tage Inzidenz gab das RKI mit 1.752,0 an - das ist ebenfalls ein Höchststand. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.734,2 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.651,4 (Vormonat: 1.265,0). Die aktuellen Zahlen geben den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wieder.

Bunkermuseum beendet Corona-Pause

Donnerstag, 24. März, 5 Uhr:

Angesichts des Kriegs in der Ukraine steigt anscheinend auch hierzulande bei einigen Menschen das Interesse an Bunkern und Schutzräumen - in Schweinfurt kann man sich im Deutschen Bunkermuseum darüber informieren, wie sich die Menschen früher geschützt haben. Nach zwei Jahren pandemiebedingtem Stillstand werde am Donnerstag eine symbolische Wiedereröffnung veranstaltet, teilte Nils Brennecke mit, der Eigentümer des Museums, das in einem Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg untergebracht ist.

Patientenbeauftragter für Lockerungen bei Klinik-Besuchen

Mittwoch, 23. März, 16 Uhr:

Trotz hoher Corona-Inzidenzen hat der bayerische Patientenbeauftragte die Krankenhäuser zu Lockerungen bei den Besuchen aufgefordert. Ihn erreichten seit Beginn der Pandemie "regelrechte Hilferufe von Angehörigen", denen der Zutritt zu einem Krankenhaus verwehrt werde, teilte der Beauftragte Peter Bauer am Mittwoch mit. "Dabei steht die Sorge um die Erkrankten im Vordergrund - eine Situation, die jeder von uns nachvollziehen kann."

Covid mit Abstand häufigste Berufskrankheit

Mittwoch, 23. März, 14.59 Uhr:

Seit Beginn der Pandemie ist nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) eine Covid-19-Infektion knapp 203.000 Mal als möglicherweise beruflich bedingte Erkrankung gemeldet worden. In 121.000 dieser Fälle sei die Infektion bereits als Berufskrankheit oder Arbeitsunfall anerkannt worden. "Covid-19-Infektionen und die Folgen sind derzeit mit Abstand die häufigste Berufskrankheit", erläuterte der Aachener Arbeitsmediziner und DGAUM-Präsident Thomas Kraus am Mittwoch zum Auftakt der Jahrestagung der Gesellschaft. Dies betreffe im Wesentlichen Beschäftigte im Gesundheitsdienst, in der Wohlfahrtspflege oder in Laboratorien sowie Berufe mit einem vergleichbaren Infektionsrisiko. Lesen Sie hierzu Covid mit Abstand häufigste Berufskrankheit

Die aktuelle Lage in Bayern

Mittwoch, 23. März, 14.23 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 898 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 432 Intensivbetten in Bayern. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 5,9 Prozent auf 5.192 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,8. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 2.195. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,88 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Drosten: Hochinzidenzphase könnte bis Ostern andauern

Mittwoch, 23. März, 14 Uhr:

Die derzeit sehr starke Corona-Verbreitung könnte nach Einschätzung des Berliner Virologen Christian Drosten noch bis etwa Mitte April andauern. "Aktuell sind wir auch in einer Hochinzidenzphase. Und das wird bis Ostern so bleiben, wenn man nicht eingreift", sagte der Wissenschaftler von der Charité in Berlin in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der Wochenzeitung "Die Zeit".

Als Vorbereitung für den Herbst müsse sichergestellt werden, dass für Risikopatienten wirksame Medikamente bereitliegen. Mit Blick auf den Sommer sagte Drosten zudem: "Und man muss wahrscheinlich mit relativ milden Maßnahmen das Infektionsgeschehen kontrollieren. Dabei sind Masken in Räumen weiterhin eines der effizientesten Mittel." Junge, dreifach geimpfte Menschen könnten sich aber wieder frei bewegen und bauten im Fall einer Infektion auch für die Gemeinschaft Immunität auf. Long Covid sei bei Geimpften deutlich seltener. Lesen Sie hierzu Drosten: Hochinzidenzphase könnte bis Ostern andauern

Landkreis-Impfzentrum Nittendorf schließt zum 31. März

Mittwoch, 23. März, 10.47 Uhr

Das Landkreis-Impfzentrum Nittendorf stellt Ende dieses Monats seinen Betrieb ein. Entsprechend dem Bundes- und Landestrend nahm die Nachfrage nach Impfterminen in letzter Zeit auch im Landkreis Regensburg kontinuierlich ab. Der Landkreis reagiert darauf und reduziert die Impfkapazitäten. Bereits zum 1. März ging das Impfzentrum Wörth a.d.Donau in den Stand-by-Betrieb. Am 31. März wird nun auch das Impfzentrum Nittendorf geschlossen.

Bis dahin stehen an den bisherigen Öffnungstagen die Impfangebote an diesem Impfzentrum aber weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung; und zwar vom 22. bis 26. sowie vom 29. bis 31. März von jeweils von 9.15 – bis 16.30 Uhr. Es bedarf weder einer Terminvereinbarung noch einer Vorab-Registrierung. Wer sich dort noch erstimpfen lässt, kann die Zweitimpfung dann beim Hausarzt oder am Impfzentrum Landratsamt bekommen.

Scholz ruft Abgeordnete zu Ja zur Corona-Impfpflicht auf

Mittwoch, 23. März, 10.10 Uhr

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Abgeordneten des Bundestags dazu aufgerufen, gegen eine drohende weitere Corona-Welle im Herbst den Weg für eine Impfpflicht zu ebnen. "Nichts wäre schlimmer, als die mühsam erreichten Erfolge aufs Spiel zu setzen", sagte Scholz am Mittwoch in der Generaldebatte des Bundestags in Berlin. "Für mich heißt das vor allem: Wir werden alles dafür tun, dass eine neue Infektionswelle unser Land im Herbst nicht wieder zum Stillstand bringt." Dies könne mit einer Virus-Variante geschehen, die viel gefährlicher sei als Omikron. "Um ein solches Déjà-vu zu vermeiden, brauchen wir die Impfnachweispflicht." An die Abgeordneten gerichtet sagte Scholz: "Lassen Sie uns diesen Schritt in den nächsten Wochen gemeinsam gehen! Er führt uns aus der Pandemie."

Inzidenz in Bayern stagniert knapp unter Rekordwert

Mittwoch, 23. März, 8.40 Uhr

Die vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete Corona-Inzidenz für Bayern ist minimal gesunken. Im Vergleich zum Rekordwert des Vortags ging sie um 2,5 auf 2.183,4 zurück, wie das RKI am Mittwochmorgen mitteilte. Das ist der zweithöchste je für Bayern gemeldete Wert. Gleichzeitig stieg die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus um 70 auf insgesamt 22.213 seit Pandemiebeginn.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Corona-Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Mehr Corona-Patienten auf Intensiv

Mittwoch, 23. März, 8.40 Uhr

Inzwischen steigt auch die Zahl der Corona-Patienten auf bayerischen Intensivstationen wieder sukzessive an. Das bundesweite Intensivregister meldete am Mittwochmorgen (Stand 7.06 Uhr) 445 Patienten - das sind 32 mehr als vor einer Woche. Am Dienstag hatte die Vorsitzende der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, Tamara Bischof, von einem Rekord bei den corona-positiven Patienten in bayerischen Krankenhäusern berichtet.

RKI registriert 283.732 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1.734,2

Mittwoch, 23. März, 6.50 Uhr

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 1.734,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.733,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.607,1 (Vormonat: 1.278,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 283.732 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 262.593 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Bayern gewährt Schaustellern Corona-Hilfe

Dienstag, 22. März, 16.42 Uhr:

Die Staatsregierung unterstützt Marktkaufleute und Schausteller, die im vergangenen Jahr vom Verbot der Volksfeste betroffen waren. Voraussetzung ist ein Umsatzrückgang von mindestens 50 Prozent in mindestens fünf Monaten zwischen Januar und Oktober 2021, teilte die Staatskanzlei am Dienstag in München mit. Die betroffenen Selbstständigen und Kleinunternehmer könnten dann je Monat 1.500 Euro fiktiven Unternehmerlohn beantragen. Er werde zusätzlich zur Überbrückungshilfe des Bundes gewährt.

Künftige Corona-Regeln in Bayern noch offen

Dienstag, 22. März, 15.54 Uhr:

Die bayerische Staatsregierung lässt vorerst offen, wie es mit den Corona-Regeln nach dem 2. April weitergeht - und fordert von der Bundesregierung erneut klare und bundesweit einheitliche Maßstäbe dafür. Staatskanzleichef Florian Herrmann und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (beide CSU) wollten sich nach einer Videoschalte des Kabinetts am Dienstag noch nicht dazu äußern, ob und wie der Freistaat von der neuen Hotspot-Regelung im Bundesinfektionsschutzgesetz Gebrauch machen könnte. Ziel müsse erst einmal sein, dass es hierfür bundeseinheitliche Kriterien gebe. Mehr dazu lesen Sie hier: Künftige Corona-Regeln in Bayern noch offen

Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Dienstag, 22. März, 15.12 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 844 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 450 Intensivbetten in Bayern. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 5,9 Prozent auf 5.232 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,4. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 2.195. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,88 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

RKI registriert 222.080 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1.733,4

Dienstag, 22. März, 14.40 Uhr

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1.733,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.714,2 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.585,4 (Vormonat: 1.306,8). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 222.080 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 198.888 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Umfrage: Zwei Drittel der bayerischen Kliniken fürchten rote Zahlen

Dienstag, 22. März, 14.29 Uhr

Nach zwei Jahren Corona-Pandemie und stetig steigenden Kosten fürchten zwei Drittel der bayerischen Kliniken laut einer Umfrage rote Zahlen. Die Bayerische Krankenhausgesellschaft forderte am Dienstag Abhilfe der Politik, um die Zukunft der Kliniken zu sichern. Nach einer internen Umfrage der BKG haben im vergangenen Jahr bereits knapp 62 Prozent der bayerischen Krankenhäuser Verluste geschrieben. In diesem Jahr erwarten über 66 Prozent ein Defizit.

Ein weiteres permanentes Sorgenthema ist der Personalmangel: Laut BKG hat die bayerische Durchschnittsklinik mit einer Belegschaft von 700 Angestellten etwas über 200 stationäre Betten. Ebenfalls im Schnitt fehlen demnach zwischen 60 und 70 Mitarbeiterinnen - davon 30 Krankenschwestern und Pfleger sowie acht Ärztinnen und Ärzte.

Tempo der Corona-Impfungen sinkt weiter

Dienstag, 22. März, 11.39 Uhr

Das Tempo der Impfungen gegen das Coronavirus nimmt in Deutschland weiter ab. Am Montag wurden im ganzen Land knapp 37.000 Impfdosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag (Stand: 11.16 Uhr) hervorgeht. In der Regel kommen noch einige Nachmeldungen dazu. Am Montag vor einer Woche waren es rund 51.000 Impfungen, vor zwei Wochen knapp 63.000 . Mindestens 63,1 Millionen Menschen (75,8 Prozent der Gesamtbevölkerung) haben nun einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen notwendig sind. Mindestens 48,5 Millionen Menschen (58,3 Prozent) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung erhalten.

19,5 Millionen Menschen (23,5 Prozent) sind bislang nicht geimpft. Für 4,0 Millionen (4,8 Prozent) davon ist bislang aber kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.

Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter

Dienstag, 23. März, 9.02 Uhr

Zeitgleich mit den Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Bayern steigen die Infektionszahlen weiter. Das Robert Koch-Institut in Berlin meldete am Dienstag 41.298 neue Corona-Fälle im Freistaat, die bayernweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg binnen 24 Stunden von 2.134,4 auf 2.185,9 Infektionen pro 100.000 Einwohner und Einwohnerinnen. 50 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit der Viruskrankheit. Die Pandemie hat in Bayern damit in den vergangenen zwei Jahren bislang 22.143 Todesopfer gefordert.

Mediziner gehen davon aus, dass anders als in den beiden Vorjahren die Infektionszahlen in diesem Frühjahr weiter steigen werden. Gründe sind die Verbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante in Kombination mit der Lockerung der Beschränkungen.

Halbe Milliarde Euro für Selbsttests an Schulen ausgegeben

Dienstag, 22. März, 7.09 Uhr

Die Staatsregierung hat alleine für die Corona-Selbsttests an Bayerns Schulen in den letzten Monaten eine halbe Milliarde Euro ausgegeben. Seit vergangenem September bis März habe der Freistaat Selbsttests in Höhe von rund 500 Millionen Euro für die Schulen abgegeben, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in München.

Corona-Tests bleiben wohl bis Ende Mai kostenlos

Montag, 21. März, 18.21 Uhr:

Bis Ende Mai soll es nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums zunächst weiterhin kostenlose Corona-Bürgertests geben. Am 31. März läuft zwar die geltende Corona-Testverordnung aus, die auch die Bürgertests enthält. Sie würden aber weiterhin bezahlt, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag auf Nachfrage. Eine entsprechende Verordnung werde vorbereitet, diese solle bis Ende Mai gelten. Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Tests bleiben wohl bis Ende Mai kostenlos

Inzidenz steigt in fast allen Altersgruppen - Allzeithoch bei Älteren

Montag, 21. März, 15.35 Uhr:

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist in fast allen Altersgruppen gestiegen. Die am Montag vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gemeldeten Zahlen für die 11. Kalenderwoche lagen nur in einer Gruppe niedriger als die Werte vor einer Woche. Auch bei den besonders gefährdeten Alten stiegen die Inzidenzen weiter an.

Nach wie vor die höchste Inzidenz gab es laut LGL in der Gruppe der 16- bis 19-Jährigen mit 3666. Sie war die einzige mit sinkendem Wert (-432). Dahinter folgte die Altersgruppe der Sechs- bis Elfjährigen, in der die Inzidenz um 216 auf 3434 stieg, gefolgt von den Zwölf- bis 15-Jährigen mit 3081 (+49). Nach wie vor sind also die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Schulalter am stärksten betroffen.

Diese drei Altersgruppen wurden zuletzt besonders häufig mit Corona infiziert, wie sich aus den aufaddierten Inzidenzen der vergangenen Wochen ergibt. Lässt man Mehrfachinfektionen außer Acht, hat sich demnach in den gut zweieinhalb Monaten seit Jahresbeginn rund ein Drittel aller Kinder von sechs bis elf infiziert (34,6 Prozent). Bei den Zwölf- bis 15-Jährigen (28,5 Prozent) und den 16- bis 19-Jährigen (28,6 Prozent) ist es jeweils rund ein Viertel. Über alle Altersgruppen hinweg ist es etwa jeder Sechste. Da es einerseits Mehrfachinfektionen einzelner Personen gibt, andererseits aber auch unentdeckte oder nicht gemeldete Infektionen, sind diese Zahlen jedoch mit einer gewissen Ungenauigkeit behaftet.

Die aktuelle Corona-Welle erfasst auch die Älteren immer stärker. In allen Altersgruppen jenseits der 35 wurden für die vergangene Woche Allzeithochs gemeldet. So lag der Wert bei den 35- bis 59-Jährigen bei 2195, bei den 60- bis 70-Jährigen bei 1138. Bei den Senioren ab 80 Jahren betrug die Inzidenz 946. Und auch bei den Jüngsten bis fünf Jahre stieg sie wieder deutlich an und lag bei 1531.

Die aktuelle Lage in Bayern

Montag, 21. März, 15.34 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 917 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – zwei Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 411 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa zwei Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 10,4 Prozent auf 5.136 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 7,0. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 2.142,3. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,91 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Neue Technik erlaubt EU-weiten Rückruf falscher Covid-Nachweise

Montag, 21. März, 14.32 Uhr:

Falsche oder als gefälscht entlarvte Impf-, Test- oder Genesenennachweise können künftig EU-weit für nichtig erklärt werden. "Mit dieser Maßnahme wird ein Zertifikat, das in einem Mitgliedstaat widerrufen wird, auch in anderen Mitgliedstaaten als ungültig angezeigt", teilte die EU-Kommission am Montag mit. Bislang habe es in mehreren EU-Ländern lediglich nationale Widerrufsysteme für die Covid-Zertifikate gegeben. Die Kommission betonte, dass die Gesamtzahl der falschen oder gefälschten Bescheinigungen sehr gering sei.

Nach Angaben der EU-Kommission sind bislang mehr als 1,7 Milliarden EU-Covid-Zertifikate ausgestellt worden. Mit ihnen kann man etwa über einen QR-Code auf seinem Smartphone nachweisen, dass man geimpft, genesen oder frisch getestet ist.

Anklage wegen 1.074 gefälschter Impfzertifikate

Montag, 21. März, 13.50 Uhr:

Zwei mutmaßliche Impfzertifikat-Fälscher sollen in München vor Gericht gestellt werden. Die Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg hat Anklage zum Landgericht München gegen die Mitarbeiterin einer Apotheke und einen Mann erhoben, wie sie am Montag mitteilte. Sie sollen 1.074 falsche Bescheinigungen für Corona-Impfungen ausgestellt und damit mehr als 130.000 Euro Gewinn gemacht haben. Über die Zulassung der Anklage muss nun das Gericht entscheiden.

Corona-Impfpflicht - Kassen verteidigen Hinweis auf Papiermangel

Montag, 21. März, 13.34 Uhr

Eine Stellungnahme des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen zur Corona-Impfpflicht hat am Montag für Wirbel gesorgt. In dem Dokument für eine Expertenanhörung des Bundestags hatte der GKV-Spitzenverband auf mögliche praktische Probleme bei der Umsetzung einer Impfpflicht ab 18 Jahre hingewiesen - darunter auf einen akuten Papiermangel in Europa. Die Kassen seien "keine Gesundheits- oder Ordnungsbehörden", argrumentierte der Verband. Vorgesehene Informations-Anschreiben an die Versicherten bis zum 15. Mai seien organisatorisch im gesetzten Zeitrahmen nicht zu erfüllen. Fraglich sei, ob überhaupt genügend Papier beschafft werden könnte, um 60 Millionen Betroffene anzuschreiben.

Schnelltestzentrum an der Ackerloh schließt seine Pforte

Montag, 21. März, 11.51 Uhr:

Das Landratsamt Deggendorf teilt mit, dass das Schnelltestzentrum auf der Ackerloh zum 26. März geschlossen wird. Letztmalig werden Schnelltests am 25. März durchgeführt. Weiterhin betrieben wird das PCR-Testzentrum.

Chef der Krankenhausgesellschaft wirbt für allgemeine Impfpflicht

Montag, 21. März, 8.53 Uhr:

Der Vorstandschef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, hat sich erneut für eine Corona-Impfpflicht ausgesprochen. "Letztlich ist es ja nicht zu vermitteln, dass dann im Herbst sich die Menschen auf unseren Intensivstationen um die Fälle kümmern müssen, die es versäumt haben oder es nicht für notwendig gehalten haben, sich impfen zu lassen", sagte Gaß am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Mit Blick auf den Herbst sei die Krankenhausgesellschaft daher absolut für die allgemeine Impfpflicht.

Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter

Montag, 21. März, 7.30 Uhr

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Bayern ist im Wochenvergleich weiter gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI/Stand: 3.36 Uhr) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche am Montag mit 2.134,5 an - am Montag vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 1.990,7, am Montag davor bei 1.541,9.

Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem RKI innerhalb eines Tages 23.189 neue Infektionen. Hinzu kamen fünf weitere Todesfälle, die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona stieg damit auf 22.093. Auf Kreisebene verzeichneten am Montag die Landkreise Haßberge (3.330,8) und Passau (3.312,9) die höchsten Inzidenzen im Freistaat.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind.

Jazzwoche Burghausen nach zweijähriger Corona-Pause zurück

Montag, 21. März, 6.21 Uhr:

In Burghausen wird wieder gejazzt: Nach den Absagen 2020 und 2021 aufgrund der Corona-Pandemie findet ab Dienstag (22. März) die 51. Jazzwoche Burghausen statt. Das Event gehört zu den traditionsreichsten Jazzfestivals im Land. Zum Neustart haben die Veranstalter ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt: Zu den Höhepunkten zählen die Auftritte von Soul-Sängerin Joy Denalane und Bill Evans & The Spy Killer. Der US-Saxophonist gastiert mit dem deutschen Top-Schlagzeuger Wolfgang Haffner.

Keine Masken mehr an Grund- und Förderschulen

Montag, 21. März, 6 Uhr:

Trotz weiterhin stark steigender Corona-Zahlen müssen Bayerns Grund- und Förderschüler ab diesem Montag im Unterricht am Platz keine Schutzmasken mehr aufsetzen. Das Kabinett hatte die Abschaffung der Maskenpflicht in der vergangenen Woche auf Drängen der Freien Wähler beschlossen. Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) begründete die Entscheidung damit, dass es an den Grundschulen PCR-Pool-Tests gebe und das Maskentragen die Kleinsten ganz besonders belaste.

Die aktuelle landesweite Lage

Sonntag, 20. März, 15.26 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 940 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – zwei Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 407 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa vier Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 12,4 Prozent auf 4.911 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 7,2. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 2.137,5. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,98 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt ungefähr einen weiteren Menschen ansteckt.

Maskenpflicht in Grundschulen fällt trotz anhaltend hoher Inzidenz

Sonntag, 20. März, 12.51 Uhr:

Inzidenzen weit jenseits der 2000er-Marke, viele Schüler in Quarantäne: Trotz eines Rückgangs der Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat am Sonntag ist die Corona-Lage in Bayern angespannt. Viele Schüler dürfen sich am Montag dennoch über Lockerungen freuen. Lesen Sie hierzu Maskenpflicht in Grundschulen fällt trotz anhaltend hoher Inzidenz

Mehr als 5.000 Anzeigen wegen gefälschter Impfausweise

Sonntag, 20. März, 6.40 Uhr:

In Bayern sind nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) inzwischen mehr als 5.000 Anzeigen wegen gefälschter Corona-Impfausweise eingegangen. Das teilte das LKA auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München mit. Inzwischen sind diese Vergehen auch zum Fall für die Justiz geworden. Allein bei der Staatsanwaltschaft München I sind seit dem 1. Januar 2021 rund 200 solcher Verfahren registriert worden, wie Sprecherin Anne Leiding sagte. In gut 50 dieser Verfahren wurde ein Strafbefehl beantragt, zusätzlich gebe es vier Anklagen zum Jugendrichter, wo ein Strafbefehl nicht möglich ist. Lesen Sie hierzu Mehr als 5.000 Anzeigen wegen gefälschter Impfausweise

Die aktuelle Corona-Lage im Landkreis Regen

Samstag, 19. März, 18.44 Uhr:

Die Mitarbeiter im Gesundheitsamt Regen haben heute, Samstag, 19. März, 163 Corona-Infektionen erfasst. Somit sind im Landkreis Regen derzeit 5571 Bürgerinnen und Bürger in Isolation. Die Inzidenz lag heute bei 2804,2 Fällen pro 100.000 Einwohner. Aufgrund der heutigen Zahlen ist morgen mit einem Sinken der Inzidenz zu rechnen. Leider sind bisher im zweiten Halbjahr 23 Landkreisbürger an oder mit Corona verstorben. Somit sind bereits 242 Landkreisbürger an oder mit Corona gestorben. Insgesamt sind seit 12. März 2020 27.324 Menschen im Landkreis Regen an SARS-CoV-2 erkrankt.

Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Samstag, 19. März, 14.59 Uhr:

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 3.497.759 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 2.680.490 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 22.082.

Bei der Bahn entfällt ab Sonntag die 3G-Zugangsregel

Samstag, 19. März, 12.59 Uhr:

Am Freitag hat der Bundestag den Wegfall der meisten bundesweiten Corona-Schutzregeln beschlossen. Auch für Bahnreisende wird sich einiges ändern. Fahrgäste der Deutschen Bahn können die Züge von diesem Sonntag an wieder ohne 3G-Nachweise als Geimpfte, Genesene oder Getestete nutzen. Der Konzern setzt damit die neuen Vorgaben zum Infektionsschutz um, wie ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur sagte. Lesen Sie hierzu Bei der Bahn entfällt ab Sonntag die 3G-Zugangsregel

Union bezeichnet Corona-Gesetz als "grottenschlecht"

Samstag, 19. März, 11.37 Uhr:

Die Union macht weiter Front gegen das geänderte Infektionsgesetz mit nur noch wenigen Corona-Schutzregeln. Der Deutsche Städtetag geht davon aus, dass das Gesetz schon bald korrigiert wird. Der Bundestag hatte die Neuregelung beschlossen, der Bundesrat ließ es passieren, jedoch unter breitem Protest. Die Länderkammer verzichtete darauf, den Vermittlungsausschuss anzurufen, weil sonst ab Sonntag vorerst gar keine Rechtsbasis mehr bestanden hätte. Noch am Freitag wurde das geänderte Gesetz im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Lesen Sie hierzu Union bezeichnet Corona-Gesetz als "grottenschlecht"

Viele Betriebe planen Mischung aus Homeoffice und Präsenz

Samstag, 19. März, 10.15 Uhr:

Von Sonntag an entscheiden Arbeitgeber, welche Corona-Schutzmaßnahmen in ihren Betrieben gelten. Die Homeoffice-Pflicht läuft aus und sie müssen dann die Gefahr durch das Virus selbst einschätzen und ihr Hygienekonzept daran angepasst gestalten. In einem entsprechenden Kabinettsbeschluss werden Maßnahmen wie wöchentliche Tests und das Vermeiden von Kontakten mittels Homeoffice genannt - die Arbeitgeber müssen "im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung" prüfen, was davon aus ihrer Sicht sinnvoll ist. Die neue Arbeitsschutzverordnung bedeutet also weniger festgelegte Regeln und mehr Eigenverantwortung. Lesen Sie hierzu Viele Betriebe planen Mischung aus Homeoffice und Präsenz

Weiterer Höchstwert bei Corona-Inzidenz in Bayern

Samstag, 19. März, 10.12 Uhr:

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist am Samstag auf einen weiteren Höchstwert gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete für den Freistaat einen Wert von 2175,3 - ein Plus von rund 33 gegenüber dem Vortag (2141,9). Lesen Sie hierzu Weiterer Höchstwert bei Corona-Inzidenz in Bayern

Corona-Regeln gelockert: Viele bleiben aber bis 2. April

Samstag, 19. März, 8.17 Uhr:

Die Corona-Zahlen sind so hoch wie nie zuvor. Dennoch entfallen nun schrittweise alle Corona-Regeln - die ersten schon zum Wochenende. Auch in Bayern werden reihenweise Corona-Regeln gelockert: Unter anderem entfallen seit heute jegliche Kapazitäts- und Personenobergrenzen für Veranstaltungen sowie das Tanz- und Musikverbot in der Gastronomie. Lesen Sie hierzu Corona-Regeln gelockert: Viele bleiben aber bis 2. April

Etwa jeder 20. Schüler wegen Corona nicht im Unterricht

Samstag, 19. März, 8 Uhr:

In Bayern hat zuletzt etwa jeder 20. Schüler wegen Corona den Präsenzunterricht verpasst. Stand Freitag fehlten 3,52 Prozent der Schülerinnen und Schüler wegen eines positiven Tests und weitere 1,59 Prozent wegen Quarantäne, wie das Kultusministerium berichtete. Eine Woche zuvor war jeder 22. Schüler betroffen.

Auch viele Kinderbetreuungseinrichtungen sind von der Pandemie betroffen. Nach Auskunft des Sozialministeriums waren Stand Freitag 4,22 Prozent der rund 10.200 Einrichtungen von Schließungen betroffen (Vorwoche: 3,57 Prozent). 47 davon waren komplett geschlossen, 389 Einrichtungen teilweise. In etwa jeder zehnten Kita wurde nach einzelnen Corona-Fällen zudem intensiver getestet.

Akutelle Corona-Lage im Landkreis Regen

Freitag, 18. März, 22.34 Uhr:

Die Mitarbeiter im Gesundheitsamt Regen haben heute, Freitag, 18. März, 380 Corona-Infektionen erfasst. Somit sind im Landkreis Regen derzeit 5.151 Bürgerinnen und Bürger in Isolation. Die Inzidenz lag heute bei 2.621,8 Fällen pro 100.000 Einwohner. Aufgrund der heutigen Zahlen ist morgen mit einem Ansteigen der Inzidenz zu rechnen. Leider sind bisher im zweiten Halbjahr 23 Landkreisbürger an oder mit Corona verstorben. Somit sind bereits 242 Landkreisbürger an oder mit Corona gestorben. Insgesamt sind seit 12. März 2020 26.904 Menschen im Landkreis Regen an SARS-CoV-2 erkrankt.

Bayern lockert Corona-Regeln für Seilbahnen - nur noch Maskenpflicht

Freitag, 18. März, 12.25 Uhr:

Die Corona-Auflagen an Bayerns Seilbahnen werden gelockert. "Wir werden Seilbahnen in Bayern von Samstag morgen an wie den ÖPNV behandeln", sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München. Es gebe dann - ebenso wie in Österreich und der Schweiz - keine Zugangsbeschränkungen mehr. Allerdings bleibt es bei den beliebten Fahrten auf die Berge in geschlossenen Kabinen bei der Maskenpflicht. Bislang waren in Seilbahnen 2G-Vorschriften zu beachten, das heißt, nur gegen Geimpfte oder Genesene durften mitfahren.

Krankenhäuser im Kreis Straubing-Bogen schlagen Alarm

Freitag, 18. März, 10.07 Uhr:

Die Situation an den Krankenhäusern im Landkreis Straubing-Bogen ist laut einer Pressemitteilung des Landratsamts deutlich angespannter, als derzeit Vielen bewusst ist: Mehr Corona-Patienten auf den Normalstationen und viele kranke Pflegekräfte bringen die Kliniken erneut nahe an die Belastungsgrenze. Das Gesundheitsamt Straubing-Bogen hatte bereits vor einigen Tagen darauf hingewiesen, dass die steigenden Corona-Kennzahlen im Landkreis „in der Öffentlichkeit eher unterschätzt als realistisch eingeschätzt werden.“ Nun schlägt auch Christian Ernst, Ärztlicher Leiter des Rettungsdiensts, Alarm. Lesen Sie hierzu Krankenhäuser im Kreis Straubing-Bogen schlagen Alarm

Neue Besucherregelung im Klinikum Straubing ab Montag

Freitag, 18. März, 10.06 Uhr:

Die Fallzahlen von Personen mit einer COVID-19 Erkrankung nehmen in den letzten Wochen wieder deutlich zu. Auch die Handlungsempfehlungen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege erfordern eine Anpassung der Besucherregelungen des Klinikums. Weiterhin besteht eine besondere Schutzpflicht vor einer Infektion mit SARS-CoV-2 gegenüber den Patienten. Aus diesen Gründen müssen die Vorgaben für Besucher am Klinikum Straubing ab Montag, 21. März, erneut angepasst werden:

Besucher müssen die 2G+ Regelung erfüllen und schriftlich nachweisen, dass sie vollständig geimpft oder genesen sind plus einen zusätzlichen Nachweis über einen offiziellem negativen Antigen- (<24h) oder PCR- Testergebnis (<48h) erbringen. Geimpft / Genesen bedeutet: Vollständig Geimpft (mind. 2 Impfungen), oder Genesen (unter 3 Monate) oder Genesen und mindestens 1x geimpft.

Die Begleitperson zur Entbindung (z.B. der werdende Vater) darf wieder unabhängig vom Immunstatus bei der Geburt dabei sein. Voraussetzung dafür ist eine externe Bescheinigung über einen negativen PCR-Test < 48 h. Liegt diese nicht vor, kann der PCR-Test auch weiterhin im Kreißsaal durchgeführt werden. Nach der Entbindung gelten dann die allgemeinen Besucherregelungen.

Weiterhin gilt:

  • Besuchszeit täglich von 15 bis 18 Uhr, Einlassschluss 17.30 Uhr
  • Maximale Besuchsdauer 1 Stunde
  • Pro Patient ein Besucher pro Tag
  • Tragen der FFP2 Maske während der ganzen Besuchszeit verpflichtend

Ausnahmen im Notfall sind nur in Absprache zulässig, etwa auf der Intensiv- und Palliativstation und bei Sterbebegleitung.

Tschechien hebt Corona-Einreiseregeln für EU-Bürger auf

Freitag, 18. März, 10.02 Uhr:

Die bisherigen Melde-, Nachweis- und Testpflichten entfallen mit sofortiger Wirkung, wie am Freitag aus einer neuen Verordnung des Gesundheitsministeriums in Prag hervorging. Die Lockerungen gelten unter anderem auch für Urlauber aus Norwegen, Island, Liechtenstein und der Schweiz. EU-Bürger, die aus einem Drittstaat einreisen, müssen weiterhin geimpft, getestet oder genesen sein. Lesen Sie hierzu Tschechien hebt Corona-Einreiseregeln für EU-Bürger auf

Aiwanger gegen 2G auf Volksfesten

Freitag, 18. März, 9.16 Uhr:

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat sich gegen 2G-Regelungen auf bayerischen Volksfesten ausgesprochen. "Ein Volksfest sollte in meinen Augen durchaus ein Fest des Volkes sein und nicht am Ende vielleicht nur ein Fest der aktuell frisch Geimpften", sagte er dem Bayerischen Rundfunk (BR). Lesen Sie hierzu Aiwanger gegen 2G auf Volksfesten

Corona-Inzidenz in Bayern steigt weiter

Freitag, 18. März, 8.27 Uhr

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist am Freitag erneut auf einen Höchstwert gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert für den Freistaat mit 2.141,9 an. Das sind rund 62 mehr als am Vortag (2.079,8). Die Inzidenz war in den vergangenen elf Tagen fast täglich gestiegen und hatte neue Höchstwerte erreicht, lediglich am Mittwoch war sie leicht gesunken. Bundesweit lag sie am Freitag bei 1.706,3 - auch das ist ein neues Allzeithoch. Bayern hatte laut RKI die dritthöchste Inzidenz hinter Mecklenburg-Vorpommern (2.468,1) und dem Saarland (2.239,0).

Behindertenbeauftragter fordert mehr Hilfe für vulnerable Gruppen

Freitag, 18. März, 8.15 Uhr

Angesichts des geplanten Auslaufens eines Teils der Corona-Schutzmaßnahmen fordert der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung mehr staatliche Hilfe für besonders gefährdete Gruppen, weil sie sich dann vor allem selbst schützen müssen. "Angesichts der aktuellen Inzidenzen und der Ungewissheit über den weiteren Verlauf der Pandemie bedeuten die geplanten Regelungen für diese vulnerable Gruppe eine große Belastung", sagte Jürgen Dusel laut einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung. Insbesondere für einkommensschwache Menschen aus diesen Gruppen brauche es Zuschüsse oder Gutscheine für die Beschaffung von Masken und hochwertigen Selbsttests. Zudem müsse sichergestellt werden, dass auch künftig ein Anspruch auf kostenlose Bürgertests bestehe. Die entsprechende Testverordnung läuft Ende März aus.

Hoffnungsträger Novavax wird in Bayern zum Ladenhüter

Freitag, 18. März, 6.46 Uhr

In Bayern wollen sich weiter nur wenige Menschen mit dem Novavax-Impfstoff impfen lassen. Von bisher 225.000 gelieferten Impfdosen seien im Freistaat bis Mitte der Woche nur rund 5.700 verabreicht worden, teilte das Gesundheitsministerium in München mit. Erste Rückmeldungen der Impfzentren zeigten, dass die Nachfrage "relativ gering" zu sein scheine, sagte eine Ministeriumssprecherin. Bis 11. März hätten die Impfzentren knapp 1.200 aufgezogene Spritzen mit dem Impfstoff entsorgen müssen, weil sie nach Öffnung der Injektionsfläschchen nicht rechtzeitig verwendet werden konnten.

Volle Stadien und Hallen möglich - Keine Änderungen am Corona-Fahrplan

Donnerstag, 17. März, 19.18 Uhr: 

Die deutschen Sportvereine können weiterhin mit vollen Hallen und Stadien ab diesem Wochenende planen, sie sind dabei aber von den Verordnungen ihrer Bundesländer abhängig. Bund und Länder hielten bei den Beratungen am Donnerstag grundsätzlich am Öffnungsfahrplan in der Corona-Pandemie fest.

Söder lehnt neue Corona-Vorschriften weiter ab

Donnerstag, 17. März, 9.15 Uhr:

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat nochmals die geplanten neuen Corona-Vorgaben der Bundesregierung kritisiert. "Während Corona steil ansteigt, steigt die Politik quasi aus", sagte der CSU-Vorsitzende am Donnerstag im Deutschlandfunk. Ein Infektionsschutz in der Schule mit Masken sei mit den neuen Vorschriften nicht mehr möglich. "Da droht auch die Gefahr einer Durchseuchung." Im Bundesrat könne der Freistaat den Plänen nicht zustimmen.

Neuer bayerischer Höchstwert bei Corona-Inzidenz

Donnerstag, 17. März, 8 Uhr:

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist am Donnerstag auf einen neuen Höchstwert gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Morgen für den Freistaat einen Wert von 2.079,8. Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 2.008,5 in Bayern gelegen. Auch bundesweit gab es am Donnerstag einen Rekord mit 1.651,4. Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Lindner verteidigt Corona-Öffnungsplan: "Schritt Richtung Normalität"

Donnerstag, 17. März, 6.36 Uhr:

FDP-Chef Christian Lindner hat den trotz steil ansteigender Infektionszahlen geplanten Wegfall der meisten bundesweiten Corona-Auflagen gerechtfertigt. "Es ist ein Schritt in Richtung Normalität, und ich sage, den brauchen wir auch", sagte Lindner in der Nacht zu Donnerstag in der ARD-Sendung "maischberger. die woche". Eine strukturelle Überlastung des Gesundheitssystems sei derzeit nicht zu sehen. In Alten- und Pflegeheimen sowie anderen Einrichtungen mit besonders gefährdeten Menschen solle es wie auch im öffentlichen Nahverkehr weiter Maskenpflichten geben. Wo aber regional das Gesundheitssystem nach einem Massenausbruch des Virus überlastet werden könnte, "da braucht es zusätzliche Maßnahmen".

Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Mittwoch, 16. März, 14.59 Uhr:

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 3.330.937 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 2.562.720 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 21.967.

Bund sichert sich Produktionskapazitäten für Corona-Impfstoffe

Mittwoch, 16. März, 13.27 Uhr: 

Um Knappheit bei Corona-Impfstoffen vorzubeugen, sichert sich die Bundesregierung Zugriff auf Produktionskapazitäten. Dazu schließt sie Verträge mit fünf Herstellern mit einer Dauer bis 2029, wie das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin beschloss. Fachleute des Wirtschaftsministeriums haben die Vereinbarungen im Auftrag des Gesundheitsministeriums mit BioNTech, CureVac/GSK, Wacker/CordenPharma, Celonic und IDT geschlossen.

Die Verträge umfassen den Angaben zufolge die Bereithaltung von Produktionskapazitäten und Vereinbarungen zur Herstellung und Lieferung von Impfstoffen an die Bundesregierung. Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) erklärte: "Wir haben die Lehren aus der Corona-Pandemie und der anfänglichen Impfstoffknappheit gezogen." Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagte: "So stellen wir sicher, dass künftig schnell die Bevölkerung mit Impfstoff versorgt werden kann."

Virologe Keppler: Durchseuchung darf nicht unser Ziel sein

Mittwoch, 16. März, 11.33 Uhr:

Der Münchner Virologe Oliver Keppler hält die bevorstehenden bundesweiten Corona-Lockerungen angesichts der rasant steigenden Infektionszahlen für falsch. "Nach meinem Eindruck haben wir derzeit eine Entkopplung zwischen der tatsächlichen Entwicklung des Infektionsgeschehens und der politischen Diskussion über Lockerungen und einen Freedom Day", sagte der Leiter der Virologie an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität der Deutschen Presse-Agentur. "Eine ungebremste Durchseuchung - und so befürchte ich das derzeit - darf jetzt nicht Deutschlands Ziel werden." Lesen Sie hierzu Virologe Keppler: Durchseuchung darf nicht unser Ziel sein

Ministerpräsident Weil kritisiert Lockerungen: Pandemie nicht vorbei

Mittwoch, 16. März, 11.10 Uhr:

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat seine Kritik am Corona-Lockerungsplan der Bundesregierung erneuert. "Die Pandemie ist nachweislich nicht vorbei und sie wird auch Anfang April nicht vorbei sein. Deshalb brauchen wir auch nach der Übergangszeit noch den bisherigen Instrumentenkasten", teilte der SPD-Politiker am Mittwoch mit. Die geplante Hotspot-Regelung reiche angesichts steigender Infektions- und Patientenzahlen nicht aus.

Laborfirma Synlab wegen Corona-Tests mit Umsatzsprung

Mittwoch, 16. März, 9.55 Uhr:

Der Münchner Laborspezialist Synlab profitiert von einer extrem hohen Nachfrage nach Corona-Tests. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um 44 Prozent auf knapp 3,8 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Damit übertraf Synlab sowohl die beim Börsengang gesetzten Ziele als auch die Prognose von Experten. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 78 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zu.

Synlab erhöhte zudem die Umsatzprognose für dieses Jahr und erwartet jetzt einen Rückgang auf 3 Milliarden Euro statt zuvor auf 2,9 Milliarden Euro. "Wir erwarten, dass die Umsätze aus Covid-19-Tests zwar zurückgehen werden, aber aufgrund der umfassenden, geografisch diversifizierten und medizinisch notwendigen Dienstleistungen weiterhin signifikant bleiben werden", teilte die Firma mit.

Corona-Inzidenz sinkt leicht

Mittwoch, 16. März, 9 Uhr:

Nach neun Anstiegen in Folge ist die Corona-Inzidenz in Bayern erstmals wieder leicht gesunken. Am Mittwochmorgen meldete das Robert Koch-Institut einen Wert von 2008,5 für den Freistaat. Das ist ein Rückgang von 18,5 zum Allzeithoch des Dienstags. Vor zehn Tagen hatte die Inidenz allerdings noch um gut 500 niedriger gelegen. Die Zahl der Corona-Fälle seit Pandemiebeginn stieg um 45 009 auf 3,33 Millionen. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 um 46 auf 21 967. Lesen Sie hierzu Corona-Inzidenz sinkt leicht

Ab heute gilt die Teil-Impfpflicht für Pflegekräfte

Mittwoch, 16. März, 7.52 Uhr:

Auch in Bayern gilt von Mittwoch an die Corona-Impfpflicht für Beschäftigte in der Pflege und im Gesundheitswesen - sie wird aber nur langsam und schrittweise um- und durchgesetzt. So sieht es das Konzept vor, das Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) nach dem Streit über die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht zuletzt erarbeitet hatte. Lesen Sie weiter unter Ab heute gilt die Teil-Impfpflicht für Pflegekräfte.

Bundestag debattiert über künftigen Corona-Schutz

Mittwoch, 16. März, 7.36 Uhr:

Begleitet von Kritik aus Bundesländern und von Ärzten befasst sich Bundestag mit den Plänen der Ampel-Koalition für künftige Corona-Schutzmaßnahmen. Ein von der Bundesregierung erarbeiteter Entwurf sieht vom 20. März an generell nur noch wenige allgemeine Schutzregeln mit Masken- und Testvorgaben in Einrichtungen für gefährdete Gruppen vor. Für regionale "Hotspots" sollen aber weitergehende Beschränkungen möglich sein, wenn das Landesparlament für sie eine besonders kritische Lage feststellt. Angesichts steigender Infektionszahlen gibt es Rufe nach mehr allgemeinen Schutzregeln. Mehr dazu lesen Sie hier: Bundestag debattiert über künftigen Corona-Schutz.

Biontech: Bei Omikron-Impfstoff läuft alles nach Plan

Dienstag, 15. März, 17.24 Uhr:

Bei Biontech laufen die klinischen Studien für einen an die Omikron-Variante angepassten Corona-Impfstoff und die Produktion nach Unternehmensangaben weiterhin nach Plan. Allerdings wird noch etwas Zeit vergehen, bis der erste Impfstoff auch verabreicht werden kann. "Wir haben uns darauf eingestellt, den angepassten Impfstoff ab Ende März ausliefern zu können. Logistisch können wir dies umsetzen", sagte eine Biontech-Sprecherin am Dienstag. Allerdings müssten auch alle Anforderungen beispielsweise der europäischen Arzneimittelbehörde EMA erfüllt werden.

Impftempo in Deutschland mit rund 46.000 Impfungen weiter gesunken

Dienstag, 15. März, 13 Uhr:

Das Tempo der Impfungen gegen das Coronavirus sinkt in Deutschland weiter ab. Am Montag wurden rund 46 000 Impfdosen verabreicht, wie am Dienstag aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorging. Am Montag vor einer Woche waren es noch rund 63 000 und vor zwei Wochen rund 80 000.

Lediglich gut 4200 der rund 46 000 Impfdosen vom Montag waren Erstimpfungen. Bei rund 33 000 handelte es sich um Auffrischungsimpfungen. Der Anteil der Menschen mit Grundschutz, für den in der Regel zwei Spritzen nötig sind, liegt damit bei 75,7 Prozent (63 Millionen). Mindestens 57,9 Prozent (48,1 Millionen) haben mittlerweile zusätzlich eine Auffrischungsimpfung bekommen. Aktuell sind 23,5 Prozent (19,6 Millionen) nicht geimpft.

Corona-Regeln in Bayern bleiben noch

Dienstag, 15. März, 12.32 Uhr:

In Bayern bleibt es bis zum 2. April bei den bisherigen 2G- und 3G-Zugangsregeln und bei der Maskenpflicht auch in Schulen oder im Handel - mit einer Ausnahme: In Grund- und Förderschulen entfällt die Maskenpflicht im Unterricht ab kommenden Montag (21.3.), eine Woche später (ab dem 28.3.) auch in den 5. und 6. Klassen. Das hat das Kabinett am Dienstag beschlossen, wie Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) anschließend mitteilte.

Neue Impfstation im Gäubodenpark in Straubing

Dienstag, 15. März, 10.26 Uhr:

Das Klinikum Straubing bietet ab Mittwoch, 16. März, wieder eine Impfstation an. Sie befindet sich im Gäubodenpark in den Räumen des früheren Tchibo-Outlets. Geöffnet ist sie vorerst von Montag bis Freitag jeweils von 8.30 bis 17 Uhr. Es ist möglich, sich mit oder ohne Termin impfen zu lassen. Online einen Termin zu buchen geht über das Anmeldeportal mit der Adresse https://www.terminland.eu/klinikum-straubing/. Das Impfangebot richtet sich an alle Impfwilligen. Bürger aus Stadt und Landkreis sind ebenso willkommen wie Touristen oder Flüchtlinge.

Virologen uneins in Kritik an Corona-Lockerungsplänen

Dienstag, 15. März, 9.30 Uhr:

Virologen halten das geplante Auslaufen vieler Corona-Maßnahmen nach dem 19. März für punktuell zu weitgehend, sind sich in der Gesamtbewertung aber uneinig. "Man muss nüchtern sehen, dass die Inzidenzen nicht mehr fallen, sondern eher steigen", sagte der Freiburger Virologe Hartmut Hengel dem "Südkurier" (Dienstag). Breite sich die Omikron-Untervariante BA.2 weiter aus, müsse man befürchten, dass die Zahlen noch weiter stiegen.

Der Bund plane nur noch mit Corona-Hotspots als Ausnahmeregelung, obwohl "eine breite Welle bis in den Sommer hinein" möglich scheine, sagte Hengel. "Wie definiert man denn da Hotspots?" Ihm fehle ein langfristigeres Denken, sagte der Leiter der Virologie am Universitätsklinikum Freiburg. "Die Pandemie ist nicht vorüber, wir sind eher mittendrin. Wir sollten uns vorsehen, sonst werden wir wieder Opfer unseres Wunschdenkens."

Corona-Inzidenz in Bayern steigt über 2.000

Dienstag, 15. März, 7.43 Uhr:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern hat einen neuen Rekordwert erreicht. Das RKI gab den Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Dienstagmorgen mit 2.027,0 an. Am Vortag hatte der Wert bei 1.990,7 gelegen, vor einer Woche noch bei 1.560,4. Damit hat Bayern bundesweit nach Mecklenburg-Vorpommern die zweithöchste Sieben-Tage-Inzidenz. Thüringen kommt knapp dahinter.

Auf Kreisebene verzeichneten am Dienstag die Landkreise Haßberge (3.225,2) und Regen (3.026,7) die höchste Inzidenz im Freistaat.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind.

Kritik an Teil-Impfpflicht kurz vor ihrem Start

Dienstag, 15. März, 6.31 Uhr:

Unmittelbar vor ihrem Start gerät die Corona-Impfpflicht für das Pflege- und Gesundheitspersonal in Deutschland erneut in den Fokus der Kritik. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz mahnte, mit dieser Impfpflicht werde die Pandemie in der Alten- und Krankenpflege nicht beherrschbar sein. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (BPA) warnte vor Versorgungsengpässen. Ab Mittwoch gilt die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal, und die Gesundheitsämter können dann in diesen Einrichtungen Beschäftigungskonsequenzen ziehen.

Regierungserklärung zu Ukraine-Krieg und Corona

Dienstag, 15. März, 6 Uhr:

Zwei Krisen beherrschen derzeit die Schlagzeilen: der Krieg Russlands gegen die Ukraine und die Corona-Lage. Beide Themen stehen am Dienstag in Kabinett und Landtag im Zentrum. Wie geht es weiter? Darüber wird auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Nachmittag bei seiner Regierungserklärung sprechen.

Corona-Welle in Bayern steigt

Montag, 14. März, 16.27 Uhr:

Während in Bayern um Lockerungen der Corona-Maßnahmen gerungen wird, steigt die aktuelle Infektionswelle kräftig an. Am Montag meldete das Robert Koch-Institut für den Freistaat einen Rekordwert von 1.990,7 Infektionen pro Woche und 100.000 Einwohnern. Am Montag vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei 1.541,9 gelegen.

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldete am Montag zudem im Wochenvergleich einen Anstieg von 12,8 Prozent bei den hospitalisierten Fällen der letzte sieben Tage auf 899. Die Zahl der belegten Intensivbetten stieg demnach binnen Wochenfrist um 8,8 Prozent auf 419. Beide Werte liegen allerdings noch deutlich unter denen vom Höhepunkt der Delta-Welle im November und Dezember.

Die aktuelle Corona-Lage in Bayern

Montag, 14. März, 14.59 Uhr:

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern bisher 3.253.455 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Davon gelten 2.500.290 Menschen bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 21.878.

Corona-Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen schießt nach oben

Montag, 14. März, 14.50 Uhr:

In der Woche nach Ende der Faschingsferien sind die Corona-Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen im Schulalter nach oben geschossen. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit meldete am Montag für alle drei Gruppen im Altersbereich zwischen sechs und 19 Jahren Anstiege um mehr als 1.000 binnen einer Woche. Die höchste Inzidenz gibt es derzeit bei den 16- bis 19-Jährigen mit 4.097. Das ist ein Plus von 1.787 zum vor einer Woche gemeldeten Wert. Lesen Sie hierzu Corona-Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen schießt nach oben

Bayerns Kommunen nehmen mehr Steuern ein als vor Corona

Montag, 14. März, 14.17 Uhr:

Trotz der Dauer-Corona-Krise sind die Steuereinnahmen von Bayerns Kommunen im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2020 wieder deutlich angestiegen. 2021 kletterten die Einnahmen des Fiskus um 18,9 Prozent auf 23,09 Milliarden Euro und lagen damit sogar 12,4 Prozent über dem Niveau vor der Pandemie (2019: 20,5 Milliarden Euro). Das teilte das Bayerische Landesamt für Statistik am Montag in Fürth mit. Lesen Sie hierzu Bayerns Kommunen nehmen mehr Steuern ein als vor Corona

FDP-Chef Lindner verteidigt Lockerung von Corona-Maßnahmen

Montag, 14. März, 14.01 Uhr:

FDP-Chef Christian Lindner hat die geplanten Neuregelungen im Infektionsschutzgesetz mit künftig bundesweit weniger strengen Corona-Regeln ab Sonntag verteidigt. "Die Pandemie ist nicht überwunden, aber sie hat ihren Charakter verändert, also muss sich auch der Charakter der Bekämpfung der Pandemie verändern", sagte Lindner am Montag nach Beratungen mit dem FDP-Vorstand. Man gehe verantwortbare Schritte zurück zur Normalität. Zugleich blieben Handlungsmöglichkeiten gegeben. Auf die Frage. ob er angesichts wieder gestiegener Corona-Zahlen kurzfristig doch noch Änderungsbedarf im Zuge der Reform des Infektionsschutzgesetzes sehe, sagte der Bundesfinanzminister: Der Orientierungspunkt für die Pandemiebekämpfung sei die Situation des Gesundheitswesens. "Und unser Gesundheitswesen ist sicherlich in Anspruch genommen, aber Gott sei dank haben wir keine strukturelle Überlastung gegenwärtig zu befürchten."

Gesundheitsministerium: Weitere Corona-Maßnahmen Ländersache

Montag, 14. März, 13.20 Uhr:

Das Bundesgesundheitsministerium hat bei künftigen Corona-Maßnahmen auf die Zuständigkeit der Länder verwiesen. Mit dem Infektionsschutzgesetz, das nun erneut geändert wird, habe man einen Rahmen, der übergangslos Schutzmaßnahmen bei steigenden Fallzahlen und drohender Überlastung des Gesundheitssystems erlaube. "Der Minister hat die Länder jetzt wiederholt aufgefordert, sich darauf vorzubereiten", sagte ein Sprecher am Montag in Berlin.

Gegenwärtig gebe es "Rekordinzidenzen" und eine schnelle Verbreitung der Omikron-Untervariante BA.2. Darauf müsse man jetzt reagieren. "Wie darauf zu reagieren ist im Einzelfall, mit welchen Maßnahmen, das ist wie gesagt Ländersache", so sei das Infektionsschutzgesetz angelegt. Das Gesetz soll in dieser Woche im Bundestag zum wiederholten Mal in der Pandemie geändert werden.

RKI meldet 12.000 weitere Corona-Impfungen

Montag, 14. März, 10.01 Uhr:

In Deutschland sind am Sonntag etwa 12.000 Impfdosen gegen das Coronavirus verabreicht worden, davon 8.000 Spritzen zur Auffrischung. Dies geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Montag hervor. Zum Vergleich: Der Spitzenwert an Impfungen binnen eines einzigen Tages lag Mitte Dezember bei 1,6 Millionen. Mittlerweile haben 63 Millionen Menschen (75,6 Prozent der Bevölkerung) einen Grundschutz gegen das Virus, für den in der Regel zwei Spritzen nötig sind. Mindestens 48,1 Millionen Menschen (57,8 Prozent) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung.

Das RKI weist seit längerem darauf hin, dass die ausgewiesenen Zahlen als Mindestimpfquoten zu verstehen sind. Es geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt. Mit 19,6 Millionen Menschen ist fast ein Viertel der Bevölkerung (23,6 Prozent) auch mehr als zwei Jahre nach Beginn der Pandemie weiterhin ungeimpft. Darunter sind auch etwa vier Millionen Kinder unter vier Jahren, für die noch kein Impfstoff zugelassen ist.

Präsident der Bundesärztekammer: Lockerungen sind das falsche Signal

Montag, 14. März, 8.13 Uhr 

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hält die geplanten Lockerungen der Corona-Maßnahmen für das falsche Signal. Er sei beunruhigt, da die Infektionszahlen in der letzten Woche wieder gestiegen seien, sagte er am Montag im "Deutschlandfunk". "Es ist insofern schwer verständlich, warum eine Maskenpflicht in bestimmten Einrichtungen sein soll, aber zum Beispiel im Einzelhandel, der Gastronomie nicht, während man im öffentlichen Nahverkehr eine Maske aufsetzen soll. Es ist nicht so richtig durchgängig."

Corona-Inzidenz in Bayern knapp unter 2.000

Montag, 14. März, 7.41 Uhr

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Bayern ist auf ein nie da gewesenes Niveau gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche am Montag mit 1.990,7 an - nach 1.938,7 am Sonntag. Am Montag vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 1.541,9. Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem RKI innerhalb eines Tages 25.122 neue Infektionen. Hinzu kamen 4 weitere Todesfälle, die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona stieg damit auf 21.888. Auf Kreisebene verzeichneten am Montag die Landkreise Haßberge (3.174,1) und Regen (3.035,7) die höchste Inzidenz im Freistaat.

Sieben-Tage-Inzidenz erneut auf Höchststand

Montag, 14. März, 7.10 Uhr

as Robert Koch-Institut (RKI) hat bei der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz erneut einen Höchstwert gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1.543,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.526,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.259,2 (Vormonat: 1.459,8). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 92.378 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 78.428 Ansteckungen.

Kritik an geplanten Corona-Lockerungen wird lauter

Montag, 14. März, 4.39 Uhr

Wenige Tage vor dem Auslaufen der meisten Corona-Beschränkungen gibt es weiter Kritik an der Pandemie-Politik der Bundesregierung. "Die Position des Bundesgesundheitsministers ist zutiefst widersprüchlich", sagte der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Die aktuelle Lage in Bayern

Sonntag, 13. März, 14.45 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 922 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 14,1 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 391 Intensivbetten in Bayern, das sind 5,4 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 12,5 Prozent auf 4.370 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 7,0. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.942,5. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,11 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt mehr als einen weiteren Menschen ansteckt.

Meldeportal für Nachweise bei Pflege-Impfpflicht

Sonntag, 13. März, 12.22 Uhr

Vor Beginn der Corona-Impfpflicht für Beschäftigte in Pflege und Gesundheitswesen hat das bayerische Gesundheitsministerium ein Online-Meldeportal für Immunitätsnachweise an den Start gebracht. "Wir ermöglichen unseren Einrichtungen damit einen einheitlichen und vor allem unkomplizierten Meldeweg", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Sonntag.

RKI registriert 146.607 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1.526,8

Sonntag, 13. März, 8.50 Uhr:

Die vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete bundesweite 7-Tage-Inzidenz hat erstmals die Schwelle von 1.500 überschritten. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 1.526,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.496,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.231,1 (Vormonat: 1.466,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 146.607 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 116.889 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

CSU-Chef Söder kritisiert Pläne des Bundes zu Corona-Regeln

Sonntag, 13. März, 8 Uhr:

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht Deutschland mit dem überarbeiteten Infektionsschutzgesetz der Bundesregierung neuen Virus-Varianten schutzlos ausgesetzt. Der Entwurf der Ampel habe echte Lücken und Schwächen, sagte Söder der "Bild am Sonntag". "Im Grunde gibt es keine echten Schutzmaßnahmen mehr. Damit stehen wir im Herbst neuen Mutationen schutz- und wehrlos gegenüber. So ist das weitgehende Weglassen der Maske verfrüht und kann zum Beispiel in der Schule rasch zu einer sogenannten Durchseuchung führen", meinte er.

Regierung will Corona-Maßnahmen in Betrieben lockern

Samstag, 12. März, 17.58 Uhr:

Trotz steigender Infektionszahlen sollen in Deutschlands Betrieben ab dem Frühlingsanfang in einer Woche lockerere Corona-Regeln gelten. Im Entwurf einer Verordnung des Bundesarbeitsministeriums ist vorgesehen, dass die Arbeitgeber selbst die Gefährdung durch das Virus einschätzen und in einem betrieblichen Hygienekonzept entsprechende Maßnahmen festlegen sollen. Der Entwurf liegt der Deutschen Presse-Agentur vor, andere Medien hatten zuvor ebenfalls darüber berichtet.

Neues Inzidenz-Allzeithoch in Bayern

Samstag, 12. März, 16.44 Uhr:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern hat ein neues Allzeithoch erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche am Samstag mit 1.876,3 an. Den bisherigen Höchststand hatte dieser Wochen-Wert am 9. Februar mit 1.840,4 gehabt.

Die Inzidenz war im Freistaat seit Montag täglich angestiegen, am Freitag betrug sie noch 1.788,6. Bundesweit lag sie Samstag laut RKI bei 1.496. Bayern ist derzeit das Bundesland mit der dritthöchsten Corona-Inzidenz hinter Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen.

Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem RKI innerhalb eines Tages 44.896 neue Infektionen. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona stieg um 42 auf insgesamt 21.877.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Die aktuelle Lage in Bayern

Samstag, 12. März, 14.35 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 946 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 12,1 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 379 Intensivbetten in Bayern, das sind 2,2 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 10,1 Prozent auf 4.211 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 7,2. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.877,9. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,11 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt mehr als einen weiteren Menschen ansteckt.

Jeder 22. Schüler wegen Corona zu Hause

Samstag, 12. März, 13.24 Uhr:

In Bayern hat zuletzt jeder 22. Schüler wegen Corona den Präsenzunterricht verpasst. Stand Freitag fehlten 3,05 Prozent der Schülerinnen und Schüler wegen eines positiven Tests und weitere 1,49 Prozent wegen Quarantäne, wie das Kultusministerium auf Nachfrage mitteilte.

Auch viele Kinderbetreuungseinrichtungen sind von der Pandemie betroffen. Nach Auskunft des Sozialministeriums waren Stand Freitag 3,57 Prozent der rund 10.200 Einrichtungen von Schließungen betroffen. 26 waren komplett geschlossen, 343 teilweise. In weiteren 1.032 Kitas wurde nach einzelnen Corona-Fällen zudem intensiver gestestet.

Corona-Inzidenz steigt in Bayern weiter

Freitag, 11. März, 17.08 Uhr

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist weiter gestiegen. Am Freitag gab das Robert Koch-Institut (RKI) den Wert mit 1.788,6 an. Vor einer Woche hatte er bei 1.581 gelegen. Die Inzidenz steigt seit Montag an und nähert sich wieder dem bisherigen Allzeitrekord im Freistaat, der am 9. Februar mit 1.840,4 erreicht worden war. Bayern ist laut RKI derzeit das Bundesland mit der dritthöchsten Inzidenz hinter Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen. Bundesweit wurde sie am Freitag mit 1.439,0 angegeben.

Lauterbach erwartet viele Corona-Hotspots im Frühling

Freitag, 11. März, 15.34 Uhr

Wegen der kritischen Infektionslage müssen sich die Menschen in Deutschland aus Sicht von Gesundheitsminister Karl Lauterbach auch nach dem Frühlingsanfang auf Corona-Auflagen einstellen. "Die Lage ist objektiv viel schlechter als die Stimmung", sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin mit Blick auf wieder stark steigende Infektionszahlen. Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hält die Lage für angespannt und mahnte zu großer Achtsamkeit. Binnen eines Tages gab es laut RKI 252.836 Corona-Neuinfektionen und 249 Todesfälle. In zehn von 16 Bundesländern stieg die 7-Tage-Inzidenz laut jüngstem RKI-Wochenbericht in der vergangenen Woche an.

RKI registriert 252.836 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1.439,0

Freitag, 11. März, 14.58 Uhr

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat den neunten Tag in Folge einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 1.439,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.388,5 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.196,4 (Vormonat: 1472,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 252.836 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben.

Bundestag entschärft Corona-Regeln für Parlamentsbetrieb

Freitag, 11. März, 14.42 Uhr

Im Bundestag müssen Abgeordnete ohne Impf- oder Genesenennachweis künftig nicht mehr auf die Besuchertribüne ausweichen. Die Corona-Regeln im Parlament werden wieder entschärft. Das geht aus einem Schreiben der Bundestagsverwaltung an die Abgeordneten vom Freitag hervor. Demnach soll ab Montag wieder die sogenannte 3G-Regel gelten: Auch ungeimpfte oder nicht genesene Abgeordnete dürfen damit wieder in den Plenarsaal und in Ausschusssitzungen, wenn sie einen negativen Test vorweisen können.

Aktuelle Lage in Bayern

Freitag, 11. März, 14.31 Uhr

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 900 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 17,6 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 371 Intensivbetten in Bayern, das sind 0,3 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 8,3 Prozent auf 4.306 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,9.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.795,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,04 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt einen weiteren Menschen ansteckt.

Corona-Regeln für Kurzarbeitergeld verlängert

Freitag, 11. März, 13.27 Uhr

Die coronabedingten Sonderregeln für das Kurzarbeitergeld werden erneut verlängert. Der Bundesrat ließ heute das entsprechende Gesetz passieren, das der Bundestag im Februar verabschiedet hatte. Die Sonderregeln würden eigentlich Ende März auslaufen und werden nun bis Ende Juni verlängert.

Kaum noch Corona-Effekt am Arbeitsmarkt

Freitag, 11. März, 13.15 Uhr

Die Corona-Pandemie hinterlässt nur noch wenige Spuren auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Der Angriff Russlands auf die Ukraine bringt jedoch neue Unsicherheiten. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar gesunken, ebenso die der Anzeigen auf Kurzarbeit.

Lehrerverband gegen Abschaffung der Maskenpflicht an Schulen

Freitag, 11. März, 12.57 Uhr:

Statt Öffnungsplänen der Bundesregierung sei vielmehr eine Verschiebung oder gar Rücknahme von Lockerungsschritten zu erwägen, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der "Rheinischen Post" (Freitag). "Als Lehrerverband rechnen wir angesichts der künftigen ausschließlichen Zuständigkeit der Länder für Schutzmaßnahmen an Schulen mit einem noch bunteren und rational kaum mehr nachvollziehbaren Flickenteppich beim Corona-Schutz an Schulen." Lesen Sie hierzu Lehrerverband gegen Abschaffung der Maskenpflicht an Schulen

Lauterbach: Corona-Lage wieder kritisch

Freitag, 11. März, 11.27 Uhr:

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat vor dem geplanten baldigen Wegfall von Corona-Beschränkungen in Deutschland vor Sorglosigkeit gewarnt. "Die Lage ist objektiv viel schlechter als die Stimmung", sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin mit Blick auf wieder stark steigende Infektionszahlen. Er bezeichnete die Lage als kritisch und wandte sich gegen pauschale Einschätzungen, dass die Omikron-Variante milder sei. "Wir können nicht zufrieden sein mit einer Situation, wo 200 bis 250 Menschen jeden Tag sterben." Dies sei eine unhaltbare Lage, auf die man reagieren müsse. Lesen Sie hierzu Lauterbach: Corona-Lage wieder kritisch

Wieler: Corona-Lage in Deutschland weiter angespannt

Freitag, 11. März, 11.21 Uhr:

Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hält die derzeitige Corona-Lage in Deutschland für angespannt und mahnt zu großer Achtsamkeit. "Nach wie vor erkranken viel zu viele Menschen schwer an Covid und nach wie vor sterben auch zu viele Menschen an dieser Erkrankung. Und nach wie vor erleiden auch viele Menschen Langzeitfolgen von Covid", sagte Wieler am Freitag in Berlin. Vor dem Hintergrund der zuletzt steigenden Infektionszahlen machte er erneut auf den kontinuierlich steigenden Anteil des besonders leicht übertragbaren Omikron-Subtyps BA.2 aufmerksam. Der Infektionsdruck, so der RKI-Chef, sei weiterhin sehr hoch. Lesen Sie hierzu Wieler: Corona-Lage in Deutschland weiter angespannt

Prominente Zeugen in Masken-Ausschuss

Freitag, 11. März, 11.12 Uhr:

Im Masken-Untersuchungsausschuss des Landtags steht nun eine ganze Reihe prominenter Zeugen fest. Am Freitag verständigte sich das Gremium auf die Ladung einiger weiterer Personen - darunter sind mit den langjährigen CSU-Politikern Alfred Sauter und Georg Nüßlein zwei zentrale Figuren der Masken-Affäre. Die Zeugenliste ist damit allerdings weiterhin noch nicht abschließend fertig, vielmehr könnten in den kommenden Monaten noch weitere hinzukommen. Lesen Sie hierzu Prominente Zeugen in Masken-Ausschuss

Inzidenzen im Passauer Umland stark gestiegen

Freitag, 11. März, 7.43 Uhr:

Während die Bundesregierung sich immer weiter Gedanken über Öffnungsschritte macht, steigt die 7-Tages-Inzidenz in vielen bayerischen Landkreisen massiv an. Das Passauer Umland gehört zu den bundesweit am stärksten betroffenen Regionen. Mehr dazu lesen Sie hier: Inzidenz-Zahlen steigen weiter

RKI: Omikron-Subtyp BA.2 lässt Fallzahlen steigen

Donnerstag, 10. März, 20.49 Uhr

Die leichtere Übertragbarkeit des Omikron-Subtyps BA.2 und die Rücknahme kontaktreduzierender Maßnahmen sind nach Ansicht des Robert Koch-Instituts (RKI) vermutlich für den erneuten Anstieg der Covid-19-Fälle verantwortlich. Bis Ende Februar ist der Anteil von BA.2 an einer Stichprobe auf 48 Prozent gestiegen, heißt es im Corona-Wochenbericht vom Donnerstagabend. In der Woche zuvor hatte der Wert noch bei 38 Prozent gelegen. "Der weitere Verlauf der Pandemie hängt maßgeblich davon ab, wie sich das Verhalten in der Bevölkerung ändert und in welchem Umfang mögliche infektionsrelevante Kontakte zunehmen."

Bundesligaspiel Augsburg gegen Mainz wegen Corona verlegt

Donnerstag, 10. März, 20.42 Uhr

Das für Samstag geplante Bundesligaspiel zwischen dem FC Augsburg und dem FSV Mainz 05 wird wegen des Corona-Ausbruchs bei den Rheinhessen verlegt. Das teilte die Deutsche Fußball Liga am Donnerstagabend mit. Die Begegnung werde verschoben, "da dem 1. FSV Mainz 05 infolge positiver Corona-Befunde weiterhin nicht die nach der DFL-Spielordnung notwendige Mindestanzahl an Spielern zur Verfügung" stehen würden, hieß es. Ein neuer Spieltermin solle schnellstmöglich bekanntgegeben werden. In der Vorwoche war das Mainzer Spiel gegen den BVB abgesagt und auf kommenden Mittwoch verschoben worden.

Moderna startet größere Untersuchung zu Booster-Kombi-Impfstoff

Donnerstag, 10. März, 18.44 Uhr

Der US-Hersteller Moderna hat einen ersten größeren Studienteil zur Untersuchung eines kombinierten Booster-Impfstoffes gegen das Coronavirus begonnen. Dabei handele es sich um ein Produkt, das den auf die Omikron-Variante zugeschnittenen Corona-Impfstoff mit dem ursprünglichen Impfstoff kombiniere, wie der Hersteller am Donnerstag mitteilte. Man erwarte, dass bei dieser sogenannten zweiten Phase der klinischen Studie in den USA rund 375 Menschen teilnehmen werden.

"Unser Ziel ist es, dem Virus immer einen Schritt voraus zu sein", sagte Moderna-Chef Stéphane Bancel. "Wir sind entschlossen, Daten zu generieren und mit den Gesundheitsbehörden zu teilen, während sie sich auf die Auffrischungssaison im Herbst vorbereiten."

Bundesregierung wegen Corona-Öffnungsplänen in der Kritik

Donnerstag, 10. März, 16.36 Uhr

Die Bundesregierung gerät wegen ihrer Corona-Öffnungspläne immer mehr in die Kritik - auch in den Reihen der Ampelparteien. So warnten die Grünen vor Toten durch Realitätsverweigerung. Im Zentrum der Kritik steht der geplante bundesweite Basisschutz, bei dem unter anderem Maskenpflichten in vielen Bereichen entfallen sollen. Die SPD im Bundestag erwartet noch Änderungen an den Gesetzesplänen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Justizminister Marco Buschmann (FDP). Das Robert Koch-Institut (RKI) stellte erstmals in der Corona-Pandemie binnen eines Tages mehr als 250.000 neue Corona-Infektionen fest.

FFP2-Maske mit Kamera: Illegale Hilfe bei Führerscheinprüfung

Donnerstag, 10. März, 11.46 Uhr

Mit FFP2-Masken samt eingebauter Mini-Kamera soll ein 43-Jähriger illegal beim Bestehen der theoretischen Führerscheinprüfung geholfen haben. Der Mann habe seine Dienste offenbar bundesweit gegen Geld angeboten, sagte ein Sprecher der Verkehrspolizeiinspektion Bamberg am Donnerstag. Er flog demnach am Mittwoch zufällig bei einer Kontrolle auf der Autobahn 73 bei Eggolsheim in Oberfranken auf.

Nach langer Corona-Pause wieder "Rock am Ring" und "Rock im Park"

Donnerstag, 10. März, 9 Uhr

Nach zwei Jahren Corona-Pause sollen wieder das legendäre Musikspektakel "Rock am Ring" in der Eifel und sein Nürnberger Schwesterfestival "Rock im Park" über die Bühne gehen. Schon bis kurz vor Weihnachten 2021 wurden laut den Veranstaltern insgesamt mehr als 140.000 Tickets für beide Festivals vom 3. bis 5. Juni verkauft. Aktuellere Zahlen wollte die neue Veranstalterfirma Dreamhaus vorerst nicht mitteilen.

Tschechien lockert Corona-Maskenpflicht in Innenräumen

Mittwoch, 9. März, 19.30 Uhr

Angesichts sinkender Corona-Fallzahlen hebt Tschechien die allgemeine Maskenpflicht in Innenräumen auf. "Wir lockern!", schrieb Gesundheitsminister Vlastimil Valek am Mittwoch bei Twitter. Von kommender Woche an müsse eine FFP2-Maske nur noch in Bus und Bahn sowie Gesundheitseinrichtungen und Altersheimen getragen werden, nicht aber in Geschäften. Tschechien gehörte zu den ersten Ländern, die gleich zu Beginn der Corona-Pandemie vor zwei Jahren eine Maskenpflicht eingeführt hatten. Nach aktuellen Zahlen gab es zuletzt binnen sieben Tagen 498 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner - nur gut ein Drittel des Werts in Deutschland.

Streit um Corona-Regeln in Bayern

Mittwoch, 9. März, 17.07 Uhr: 

Zwischen CSU und Freien Wählern droht Streit über die Ausgestaltung der künftigen Corona-Regeln in Bayern. Konkret bahnen sich Auseinandersetzungen darüber an, wann die Maskenpflicht an Schulen endet, wann die FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn, und wie es mit den Corona-Tests an den Schulen mittelfristig weitergeht. Das alles sind Dinge, über die nach der geplanten Neufassung des Bundesinfektionsschutzgesetzes voraussichtlich die Staatsregierung entscheiden kann beziehungsweise muss. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) gerieten darüber am Mittwoch bereits in Streit.

Holetschek kritisiert Berliner Pläne für künftige Corona-Regeln

Mittwoch, 9. März, 13.43 Uhr:

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat die Pläne der Bundesregierung für die neuen Corona-Regeln nach dem 19. März als unzureichend kritisiert und Nachbesserungen verlangt. Die weitere Entwicklung bei Corona sei derzeit nicht absehbar - dem werde der Gesetzentwurf nicht gerecht, sagte Holetschek am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in München. "Der Bund muss seinen Gesetzentwurf dringend nachbessern und den Ländern mehr Werkzeuge an die Hand geben, damit wir im Herbst nicht womöglich sehenden Auges erneut in schwierige Situationen hineinlaufen."

Bayern gibt Novavax für alle Erwachsenen frei

Mittwoch, 9. März, 12.36 Uhr:

Ab sofort können sich alle Erwachsenen in Bayern mit dem Novavax-Impfstoff gegen Corona impfen lassen. Bislang war dies nur für Beschäftigte im Gesundheitswesen und in der Pflege möglich, für die ab Mitte März die einrichtungsbezogene Impfpflicht gilt - doch dort war das Interesse bislang sehr gering. "Mit sofortiger Wirkung ist Novavax für alle Erwachsenen freigegeben", teilte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) deshalb am Mittwoch mit. Termine könnten ab sofort in den Impfzentren vereinbart werden, in Arztpraxen soll der Impfstoff ebenfalls in Kürze ankommen.

Österreich setzt Corona-Impfpflicht aus

Mittwoch, 9. März, 9.36 Uhr:

Österreich setzt die Impfpflicht gegen das Coronavirus aus. Die Impfpflicht sei bei der vorherrschenden Omikron-Variante nicht verhältnismäßig, sagte Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) in Wien. Basis für die Entscheidung sei der Bericht einer Expertenkommission. In drei Monaten solle neu entschieden werden, sagte Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne).

Corona-Inzidenz steigt wieder

Mittwoch, 9. März, 8.21 Uhr:

In Bayern werden wieder mehr Corona-Infektionen nachgewiesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und wurde vom Robert Koch-Institut am Mittwoch mit 1.619,3 angegeben. Das sind knapp 59 Fälle pro Woche und 100.000 Einwohnern mehr als am Dienstag und der zweite Anstieg in Folge. Bayern ist damit derzeit das Bundesland mit der dritthöchsten Inzidenz hinter Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

Treiber des Anstiegs waren 40.626 zusätzliche Fälle. Inzwischen sind in Bayern seit Beginn der Pandemie mehr als drei Millionen Infektionen nachgewiesen worden. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona stieg um 47 auf insgesamt 21.707.

Die höchste Inzidenz auf Landkreisebene wies das RKI für die Landkreise Garmisch-Partenkirchen und Regen mit jeweils mehr als 2.800 aus. Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Gesetzentwurf für Corona-Regeln ab 20. März ist fertig

Mittwoch, 8. März, 8.10 Uhr:

Die Corona-Regeln sollen zum 20. März weitgehend fallen, eine Hotspot-Regelung soll den Ländern aber Eingriffsmöglichkeiten geben. Darauf einigten sich Justizminister Marco Buschmann (FDP) und Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) nach eigenen Angaben.

Virologin Protzer: Deutschland hat "Grundimmunität"

Dienstag, 8. März, 20.56 Uhr:

Trotz der immer noch beachtlich hohen Zahlen an Ungeimpften wurde nach Ansicht der Münchener Virologin Ulrike Protzer in Deutschland inzwischen eine "Grundimmunität" gegen das Corona-Virus erreicht. Dies erlaube, die Corona-Maßnahmen auch bei hohen Infektionszahlen zu lockern, sagte die Lehrstuhlinhaberin für Virologie an der Technischen Universität München am Dienstag im Münchener Presseclub.

Bund arbeitet an "Hotspot-Regeln" ab 20. März

Dienstag, 8. März, 19.40 Uhr: 

Nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) stehen die Beratungen zu den Corona-Regeln, die ab dem 20. März möglich bleiben sollen, kurz vor dem Abschluss. "Wir werden auf jeden Fall einen Vorschlag in den nächsten Stunden bringen können, der wichtige Basis-Schutzmaßnahmen für die Länder möglich macht", sagte Lauterbach am Dienstagnachmittag bei einer Pressekonferenz mit der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) in Dresden.

Zahl an Corona-PCR-Tests sinkt weiter

Dienstag, 8. März, 17.24 Uhr: 

Der Anteil der positiven PCR-Tests auf Corona hat in der vergangenen Woche ein Rekordhoch erreicht. Die sogenannte Positivrate sei innerhalb einer Woche von 45,6 auf 51,9 Prozent gestiegen und damit auf den bislang höchsten Wert seit Beginn der Pandemie, berichtete der Verband Akkreditierter Labore in der Medizin (ALM) am Dienstag mit Blick auf die Woche vom 28.02. bis 06.03.2022. Der Rekord hänge unter anderem mit dem "hohen Infektionsgeschehen" zusammen, sagte ein ALM-Sprecher. Bei einer hohen Positivrate sei auch von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.

Koalition nicht einig bei Abschaffung der Maskenpflicht

Dienstag, 8. März, 14.43 Uhr:

Die Staatsregierung ist uneins über ein Ende der Maskenpflicht im Unterricht. Die Freien Wähler konnten sich in der Kabinettssitzung am Dienstag gegenüber der CSU nicht mit der Forderung durchsetzen, die Maskenpflicht wenigstens an Grundschulen in der kommenden Woche abzuschaffen. "Da konnten wir uns heute nicht einigen", räumte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) ein. Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) begründete das Festhalten an den geltenden Regelungen vor allem damit, dass man nicht kurz vor der für kommende Woche geplanten Bund-Länder-Runde zu Corona Dinge beschließen wolle, die kurz darauf möglicherweise hinfällig seien.

Die aktuelle Lage im Freistaat

Dienstag, 8. März, 14.37 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 776 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 2 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 402 Intensivbetten in Bayern, das sind 2,4 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist leicht auf 4.273 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,9. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern ist gesunken und liegt Stand heute Morgen bei 1.561,8. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0.93 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Corona-Impftempo sinkt weiter

Dienstag, 8. März, 10.04 Uhr:

In Deutschland sinkt das Tempo der Impfungen gegen das Coronavirus weiter ab. Am Montag wurden rund 57.000 Impfdosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorging. Am Montag vor einer Woche waren es noch rund 73.000, vor zwei Wochen 108.000 und vor drei Wochen 117.000. Lesen Sie hierzu Corona-Impftempo sinkt weiter

Corona-Inzidenz in Bayern steigt leicht

Dienstag, 8. März, 7.53 Uhr:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist leicht gestiegen, verharrt seit Tagen aber auf einem ähnlichen Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1.560,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.541,9 gelegen, vor einer Woche bei 1.684,4.

Binnen eines Tages meldeten die Gesundheitsämter im Freistaat 26.580 Corona-Neuinfektionen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 68 auf 21.660. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 7.20 Uhr wiedergeben.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Freie Wähler fordern schnelles Maskenpflicht-Ende an Schulen

Montag, 7. März, 19.47 Uhr:

Die Freien Wähler fordern ein Ende der Maskenpflicht an Bayerns Grundschulen. "Die Maskenpflicht ist mittlerweile aus der Zeit gefallen, denn Masken an der Schule stehen im krassen Widerspruch zu Partys in der Diskothek", sagte Fraktionschef Florian Streibl am Montagabend der Deutschen Presse-Agentur in München.

Neuer Höchststand in Kliniken im Bereich Landshut

Montag, 7. März, 18.33 Uhr:

Ein neuer Höchststand: Am Wochenende waren in den Kliniken im Rettungsdienstbereich Landshut (zu dem neben Stadt und Landkreis Landshut auch die Landkreise Dingolfing-Landau und Kelheim zählen), knapp 150 Betten auf den Normalstationen mit Patienten belegt – auch wenn etwa die Hälfte davon primär sich aus anderen Gründen in Behandlung befindet.

Die regionalen Akutklinken (Klinikum Landshut sowie die LAKUMED-Kliniken in Achdorf und Vilsbiburg) melden heute 48 Patienten auf den Corona-Isolierstationen (- 5 seit Freitag), weitere vier müssen intensivmedizinisch betreut werden (- 3).

Leiter des Corona-Krisenstabs an Covid-19 erkrankt

Montag, 7. März, 17.15 Uhr:

Der Leiter des Corona-Krisenstabs im Bundeskanzleramt, Generalmajor Carsten Breuer, ist an Corona erkrankt und befindet sich in häuslicher Isolierung. "Die Arbeit des Krisenstabs wird angesichts der Lage unvermindert fortgesetzt. Generalmajor Breuer nimmt, wo immer, möglich digital an allen Lagen und Besprechungen teil", sagte sein Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Der 57-Jährige werde durch seinen Vize, Generalarzt Ralf Hoffmann, vertreten.

Lauterbach besorgt wegen steigender Corona-Zahlen

Montag, 7. März, 16.45 Uhr: 

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich besorgt über die wieder steigenden Corona-Zahlen gezeigt. Es werde sich weiter bemerkbar machen, dass die Omikronvariante BA.2 noch ansteckender sei als die ursprüngliche Omikronvariante, sagte der SPD-Politiker am Montag in Berlin. Nach längerem Rückgang stieg die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz den fünften Tag in Folge. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts gab es 1.259,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

Zuversichtlich zeigte sich Lauterbach, dass die Verhandlungen in der Ampelkoalition über die künftigen Corona-Auflagen rechtzeitig abgeschlossen werden und ein geändertes Infektionsschutzgesetz auf den Weg gebracht wird.

Mehrere Gründe für bundesweiten Anstieg der Corona-Inzidenzkurve

Montag, 7. März, 15.24 Uhr: 

Bei der Entwicklung der Corona-Infektionen in Deutschland scheint sich eine Trendwende abzuzeichnen. Nach längerem Rückgang ist die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz nun am fünften Tag in Folge gestiegen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag hervorgeht. Die Entwicklung dürfte mehrere Gründe haben. Lesen Sie dazu auch: Mehrere Gründe für steigende Corona-Inzidenzkurve

Corona-Inzidenz in Bayern steigt wieder

Montag, 7. März, 8.18 Uhr:

Mit etwas mehr als 20.600 Neuinfektionen ist die Corona-Inzidenz in Bayern wieder gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner und Woche am Montag mit 1.541,9 an (Stand 3.33 Uhr) - nach 1.507,1 am Sonntag und 1.696 am Montag vor einer Woche. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 4 auf 21.582.

Die Aussagekraft der Daten gilt weiter als begrenzt. Experten gehen davon aus, dass viele Fälle nicht in den RKI-Daten erfasst werden. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürften zunehmend Menschen ihre Infektion nicht mehr mit einem PCR-Test bestätigen lassen - in solchen Fällen fließt die Infektion nicht in die offizielle Statistik ein.

Die aktuelle landesweite Lage

Sonntag, 6. März, 14.53 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 808 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 5,5 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 371 Intensivbetten in Bayern, das sind 2,4 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist leicht auf 3.886 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,2.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern ist gesunken und liegt Stand heute Morgen bei 1.514,1. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0.86 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Corona-Inzidenz in Bayern sinkt leicht

Sonntag, 6. März, 9.35 Uhr:

Mit etwas mehr als 23 300 Neuinfektionen ist die Corona-Inzidenz in Bayern leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner und Woche am Sonntag mit 1507,1 an (Stand 3.33 Uhr) - nach 1550,7 am Samstag und 1695,3 am Sonntag vor einer Woche. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 16 auf 21 588.

Der Landkreis mit der bayernweit höchsten Inzidenz ist Garmisch-Partenkirchen mit 2927,1 - es ist zugleich der bundesweit höchste Wert unter den kreisfreien Städten und Landkreisen.

Die aktuelle Lage im Freistaat

Samstag, 5. März, 18.12 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 844 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – rund sieben Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 371 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa zwei Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um rund ein Prozent auf 3.824 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,4.

Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 1.551,1. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0.86 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Corona-Inzidenz in Bayern ändert sich kaum

Samstag, 5. März, 9.58 Uhr:

Mit knapp 32 200 Neuinfektionen hat sich die Corona-Inzidenz in Bayern kaum verändert. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstag mit 1550,7 an (Stand 3.33 Uhr) - nach 1581 am Freitag und 1708,2 am Samstag vor einer Woche. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 53 auf 21 572.

Die beiden Landkreise mit der bayernweit höchsten Inzidenz sind Regen mit einem Wert von 2769,3 - gefolgt vom Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit 2498,9.

Lauterbach: Müssen mit einer Corona-Sommerwelle rechnen

Samstag, 5. März, 9.52 Uhr:

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat vor steigenden Corona-Infektionszahlen im Sommer gewarnt. Er hält die Beibehaltung von Schutzmöglichkeiten über den 20. März hinaus für erforderlich. "Wir müssen mit einer Sommerwelle rechnen", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). Sowohl die Delta- als auch die Omikron-Variante des Virus seien so infektiös, dass es selbst bei gutem Wetter durch viele Kontakte und den nachlassenden Impfschutz wieder zu steigenden Infektionszahlen kommen könnte, wenn es gar keine Einschränkungen mehr gäbe. Darauf müsse das Infektionsschutzgesetz ausgerichtet werden.

Die Bundesländer müssten die Möglichkeit haben, frühzeitig zu reagieren. Dazu gehörten die Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen. "Es sollte möglich sein, Obergrenzen für private Treffen und öffentliche Veranstaltungen festzulegen sowie Zutrittsregeln etwa für die Gastronomie, also 2G- oder 2G-plus-Regelungen", sagte Lauterbach. "Dazu muss es weiterhin die Möglichkeit geben, Testregeln im öffentlichen Raum und in Betrieben durchzusetzen." All diese Instrumente sollten nur dann zum Einsatz kommen, wenn sie tatsächlich notwendig seien.

Die aktuelle Lage im Freistaat

Freitag, 4. März, 14.52 Uhr

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 765 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 12,8 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 370 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa sechs Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist im Wochenvergleich leicht um ein Prozent auf 3.977 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,8.

Die 7-Tages-Inzidenz ist gestiegen und lag Stand heute Morgen bei 1.587,5. Der R-Wert liegt gegenwärtig bei 0,86, was bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Impfzentrum Landshut startet am Montag mit Novavax

Freitag, 4. März, 14.14 Uhr:

Ab kommenden Montag werden auch im Impfzentrum Landshut Impfungen mit dem Novavax-Wirkstoff möglich sein. Das teilte die Stadt Landshut am Freitagnachmittag mit. Gemäß dem Infektionsschutzgesetz (§ 20a) ist die Novavax-Impfung zunächst für Beschäftigte vorgesehen, die der einrichtungsbezogenen Impfpflicht unterliegen. Für diese Zielgruppe bietet das Impfzentrum der Stadt Landshut am Montag, 7. März, von 9 bis 18 Uhr, einen Sonderimpftag mit Novavax an. Ab Mittwoch, 9. März, steht der Novavax-Impfstoff allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Mehr dazu lesen Sie hier: Impfungen mit Novavax starten am 7. März

Corona-Inzidenz in Bayern wieder leicht gestiegen

Freitag, 4. März, 10.50 Uhr:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist am Freitag verglichen zum Vortag wieder leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der erfassten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 1.581 an. Am Vortag waren es 1.567. Die bundesweite Inzidenz stieg ebenfalls leicht: von 1.174 auf 1.196.

Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem RKI innerhalb eines Tages 38.591 neue Infektionen und 64 weitere Todesfälle. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat zeigte am Freitag der Landkreis Regen mit 2812; die niedrigste wies mit 636 der mittelfränkische Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim auf.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern - oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird. Diese Infektionen fließen dann nicht in die offizielle Statistik ein.

Kreisklinik Wörth hebt Besuchsverbot auf

Freitag, 4. März, 9.53 Uhr:

Seit dem 17. November 2021 galt an der Kreisklinik Wörth aufgrund der angespannten Corona-Lage ein generelles Besuchsverbot. Dieses wird nun wieder aufgehoben, wie die Klinik am Freitag mitteilte. Patienten können damit ab kommendem Montag (7. März) täglich wieder eine Stunde Besuch von einer Person bekommen. Die Besuchszeiten sind von Montag bis Freitag zwischen 14 und 18 Uhr und am Wochenende von 11 bis 17 Uhr. Nur Besuche auf die Isolierstation sind weiterhin nicht möglich. Mehr dazu lesen Sie hier: Kreisklinik Wörth hebt Besuchsverbot auf

Bayern lockert Corona-Regeln für Clubs und Gastro

Freitag, 4. März, 9.26 Uhr:

Ab Freitagabend dürften sich viele Tanzflächen in Bayern wieder füllen: Clubs und Diskotheken im Freistaat dürfen ab sofort unter 2G-plus-Bedingungen öffnen, wie das bayerische Kabinett am Mittwoch beschlossen hat. Die Besucher müssen zwar geimpft oder genesen sein sowie einen negativen Corona-Test vorweisen oder eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. Dafür fällt für die Club-Gäste aber die Maskenpflicht weg. Der Besuch von Gastronomie und Hotellerie wird von nun an ebenfalls einfacher. Mehr dazu lesen Sie hier: Bayern lockert Corona-Regeln für Clubs und Gastro

Die aktuelle Lage im Freistaat

Donnerstag, 3. März, 16.05 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 724 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 17,4 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 371 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa drei Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist im Wochenvergleich leicht um ein Prozent auf 3.967 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,5.

Die 7-Tages-Inzidenz ist gesunken und lag Stand heute Morgen bei 1.572,6. Der R-Wert liegt gegenwärtig bei 0,86, was bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Corona-Inzidenz sinkt in Bayern nur leicht

Donnerstag, 3. März, 11.33 Uhr:

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Donnerstag in Bayern nur leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Vormittag mit rund 1.567 an. Nachdem sie am Vortag um 110 gefallen war, bedeute dies nur noch einen Rückgang um etwa 7. Die bundesweite Inzidenz änderte sich ebenfalls kaum und lag bei 1.174.

Experten gehen allerdings von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern - oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird. Diese Infektionen fließen dann nicht in die offizielle Statistik ein.

Keine längeren Arbeitszeiten in der kritischen Infrastruktur mehr

Mittwoch, 2. März, 16.14 Uhr:

Bayerische Arbeitnehmer in der sogenannten kritischen Infrastruktur müssen wegen der Corona-Situation verhängte längere Arbeitszeiten nicht mehr hinnehmen. Die entsprechenden Allgemeinverfügungen würden in allen Regierungsbezirken mit Wirkung zum Donnerstag aufgehoben, teilte das Bayerische Arbeitsministerium am Mittwoch mit. Mehr dazu lesen Sie hier: Omikron-Verfügungen zu längerer Arbeitszeit aufgehoben.

Novavax-Impfstoff ab sofort im Landkreis Regen verfügbar

Mittwoch, 2. März, 15.29 Uhr:

Der neue Impfstoff Novavax ist im Impfzentrum Regen eingetroffen. „Wir haben zunächst nur 1.300 Impfdosen erhalten“, erklärt Dr. Stefan Brücklmayer, ärztlicher Leiter des Impfzentrums Regen. Davon muss das Impfzentrum jedoch die Hälfte eigenständig für Zweitimpfungen einbehalten, weil es noch keine gesicherte Lieferkette gibt.

Zunächst darf der Impfstoff nur an Personen abgegeben werden, die in einer Einrichtung arbeiten, welche ab dem 15. März einer Impfpflicht unterliegt – beispielsweise Krankenhäuser und Arztpraxen, aber auch Pflegeeinrichtungen wie Altenheime. Novavax wird dabei nur stationär im Impfzentrum Regen abgegeben, nicht aber bei den mobilen Einsätzen. Wer sich mit dem neuen Impfstoff impfen lassen möchte und einem der entsprechenden Berufe angehört, kann das Impfzentrum Regen zu den gewohnten Öffnungszeiten aufsuchen. Das Impfzentrum empfiehlt jedoch eine vorherige telefonische Kontaktaufnahme unter 09921/960967-77, um Fragen zu Novavax klären zu können. Mitzubringen sind Personalausweis und Impfpass sowie im Falle einer Novavax-Impfung eine Bescheinigung des Arbeitgebers.

Die Verantwortlichen des Impfzentrums weisen zudem auf einige organisatorische Neuerungen im Impfzentrum hin: Der für jeden Mittwoch anberaumte Kinderimpftag entfällt künftig, Kinder ab 11 Jahren können künftig im Rahmen der normalen Öffnungszeiten geimpft werden.

Die aktuelle Lage im Freistaat

Mittwoch, 2. März, 14.54 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 724 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa 13 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 399 Intensivbetten in Bayern, das sind 2,7 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist im Wochenvergleich leicht um ein Prozent auf 4.071 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,5.

Die 7-Tages-Inzidenz ist gesunken und lag Stand heute Morgen bei 1.595,8. Der R-Wert liegt gegenwärtig bei 0,86, was bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Kreise: Gesundheitsminister diskutieren über Impfstatus der Ukrainer

Mittwoch, 2. März, 11.56 Uhr:

Der Corona-Impfstatus der zu erwartenden Flüchtlinge aus der Ukraine soll auf Antrag von Bayern bei der nächsten Gesundheitsministerkonferenz am Montag (7. März) diskutiert werden. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Regierungskreisen.

Hintergrund des Antrags zur Kaminbesprechung ist demnach die - verglichen mit Deutschland - deutlich niedrigere Impfquote der Menschen in der Ukraine. Dem Vernehmen nach sollen dort nur rund 35 Prozent mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff vollständig geimpft worden sein. Rund 30 Prozent sollen den in der EU nicht zugelassenen chinesischen Impfstoff Sinovac erhalten haben.

Mehr Pfleger arbeitssuchend - keine Kündigungswelle vor Impfpflicht

Mittwoch, 2. März, 11.33 Uhr:

Seit die einrichtungsbezogene Impfpflicht beschlossen worden ist, haben sich mehr Pflegekräfte arbeitssuchend gemeldet - von einer Kündigungswelle kann in Bayern aber keine Rede sein. Von Dezember bis Februar habe es 5767 solcher Meldungen gegeben, teilte die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mit. Das sind mehr als eineinalbmal so viele wie im gleichen Zeitraum vor zwei Jahren (3589 Meldungen).

Laut Arbeitsagentur meldeten sich damit rund 2,4 Prozent der Gesundheits-, Kranken- und Altenpfleger in Einrichtungen in Bayern in dem Zeitraum arbeitssuchend. Im Juni 2021 arbeiteten rund 240 800 Menschen in dem Bereich. Um den Fachkräftebedarf zu decken, will die Regionaldirektion etwa auf Zuwanderung von Pflegekräften setzen. Lesen Sie hier weiter: Keine Kündigungswelle in der bayerischen Pflege.

Impftempo wird langsamer - Rund 100.000 Dosen am Dienstag gespritzt

Mittwoch, 2. März, 10.22 Uhr:

Das Tempo beim Impfen gegen das Coronavirus lässt in Deutschland weiter nach. Am Dienstag wurden 104 000 Impfdosen verabreicht, wie am Mittwoch aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor geht. Am Dienstag vor einer Woche waren es noch rund 150 000 Dosen.

Mittlerweile haben 75,5 Prozent der Bevölkerung (mindestens 62,8 Millionen Menschen) einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen nötig sind. 57,1 Prozent (47,5 Millionen) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung bekommen. Mindestens einmal geimpft sind 76,3 Prozent (63,5 Millionen).

Eine große Gruppe von 23,7 Prozent der Bevölkerung (19,7 Millionen Menschen) ist laut dem Impfdashboard des Gesundheitsministeriums weiterhin ungeimpft. Für 4,8 Prozent (vier Millionen) ist allerdings bisher kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.

Das RKI weist seit längerem darauf hin, dass die ausgewiesenen Zahlen als Mindestimpfquoten zu verstehen sind. Das RKI geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt als auf dem Dashboard angegeben.

Corona-Inzidenz in Bayern deutlich gesunken

Mittwoch, 2. März, 9.40 Uhr:

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Mittwoch in Bayern deutlich gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Morgen mit rund 1574 an, am Vortag waren es noch 1684. Der Freistaat liegt aber weiterhin sehr deutlich über dem Bundesschnitt von knapp 1172.

Drosten: Kein infektionsfreier Sommer – an Masken festhalten

Mittwoch, 2. März, 7.25 Uhr:

In Deutschland entspannt sich das Infektionsgeschehen – der Virologe Christian Drosten geht aber nicht von einem Sommer gänzlich frei von Corona-Sorgen aus. Zum einen sei der jetzige Impffortschritt nicht ausreichend, zum anderen sei die Infektionstätigkeit durch die Omikron-Variante weiter hoch, sagte der Wissenschaftler von der Berliner Charité im Podcast "Coronavirus-Update" bei NDR-Info. "Deshalb gehe ich davon aus, dass es keinen infektionsfreien Sommer geben wird." Lesen Sie hierzu Drosten: Kein infektionsfreier Sommer – an Masken festhalten

Erleichterungen bei Corona-Einreiseregeln schon ab Donnerstag

Dienstag, 1. März, 16.14 Uhr:

Bei den Corona-Regeln für Urlaubsrückkehrer kommen Erleichterungen besonders für Familien mit Kindern. Das sieht eine nun vom Bundeskabinett gebilligte neue Einreiseverordnung vor, wie das Gesundheitsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag mitteilte. Als Hochrisikogebiete mit weitergehenden Auflagen bei der Einreise nach Deutschland sollen nur noch Länder eingestuft werden, in denen Virusvarianten mit "besorgniserregenderen Eigenschaften" grassieren als die hier dominierende Omikron-Variante. Die Neuregelungen sollen bereits ab diesem Donnerstag greifen, wie das Ministerium erläuterte - zunächst war Freitag angepeilt worden.

Die aktuelle Lage im Freistaat

Dienstag, 1. März, 15.17 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 792 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa ein Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 412 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa ein Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um etwa zwei Prozent auf 4.134 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,0. Die 7-Tages-Inzidenz lag Stand heute Morgen bei 1,688,8. Der R-Wert liegt gegenwärtig bei 0,86, was bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Ministerium: Novavax-Impfungen voraussichtlich ab Mittwoch

Dienstag, 1. März, 10.10 Uhr:

In Bayern werden voraussichtlich an diesem Mittwoch die ersten Corona-Impfungen von Novavax verabreicht. Die Impfzentren seien vorbereitet, die ersten Dosen des Impfstoffs sollten am Mittwoch dort ankommen, teilte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums auf Anfrage mit. Lesen Sie hierzu Ministerium: Novavax-Impfungen voraussichtlich ab Mittwoch

Corona-Inzidenz in Bayern gesunken

Dienstag, 1. März, 7.41 Uhr:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern bleibt auf hohem Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1.684,4 an. Am Vortag hatte dieser bei 1.696 gelegen - quasi genauso hoch wie am Sonntag. Im Vergleich zu vor einer Woche ist die Inzidenz im Freistaat dagegen gesunken: Da hatte die Inzidenz nach den RKI-Daten noch bei 1.761,9 gelegen. Dennoch liegt Bayern weiterhin über dem bundesweiten Schnitt von 1.213,0. Nur für Sachsen-Anhalt wies das RKI einen höheren Wert aus.

Holetschek: Pflege-Impfpflicht wird stufenweise umgesetzt

Dienstag, 1. März, 7.25 Uhr:

Die Corona-Impfpflicht für Beschäftigte in Pflege und Gesundheitswesen soll in Bayern in den kommenden Monaten wie angekündigt langsam und schrittweise um- und durchgesetzt werden. So sieht es das Konzept vor, das Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) nach dem Streit über die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht erarbeitet hat. Bayern wolle eine pragmatische Umsetzung "mit Augenmaß", teilte Holetschek nun am Dienstag mit. In letzter Konsequenz sollen Beschäftigten, die sich weiterhin nicht impfen lassen wollen, erst ungefähr ab Sommer Betretungsverbote drohen. Bei Neueinstellungen gilt die Impfpflicht dagegen direkt ab 16. März. Lesen Sie hierzu Holetschek: Pflege-Impfpflicht wird stufenweise umgesetzt

Hier finden Sie alle News zum Coronavirus in Bayern und zum Erreger SARS-CoV-2 aus dem idowa-Blog von Januar 2021 bis Februar 2022.

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