Covid-19 Coronavirus in Bayern - News, Infos, Hinweise

Testen, impfen, Abstand halten: Das Coronavirus hat auch Ostbayern im Griff. (Symbolbild) Foto: Kay Nietfeld/dpa

Das Coronavirus beschäftigt die Menschen – auch in Ostbayern. Alle Entwicklungen in Bayern finden Sie unten im Newsblog. Die aktuellen Corona-Zahlen (Inzidenzwerte und Fallzahlen) sowie die Auslastung der Intensivbetten für Ostbayern und Ihre Region finden Sie hier: Corona – Die Lage in Ostbayern. Was aktuell gilt, lesen Sie hier: Corona-Regeln - was aktuell in Bayern gilt.

Die Corona-Zahlen für Ostbayern

Die aktuelle landesweite Lage

Dienstag, 27. September, 15.17 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 1.042 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – rund 42,3 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 171 Intensivbetten in Bayern, das sind etwa 64 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um fast 47 Prozent auf 2.208 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 7,9. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 427,5. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,97 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt etwas weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Vier Bundesländer fordern Ende der Isolationspflicht

Dienstag, 27. September, 14.56 Uhr:

Der Druck auf den Bund, die Isolationspflicht für Corona-Infizierte zu beenden, steigt. Die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein forderten Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Dienstag in einem gemeinsamen Schreiben auf, dafür zu sorgen, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) die Regeln nun schnell ändert. Der Brief liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Lesen Sie hier weiter: Vier Bundesländer fordern Ende der Isolationspflicht.

Die aktuelle Lage in Bayern

Montag, 26. September, 15.29 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 933 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 31,2 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 151 Intensivbetten in Bayern, das sind 45,2 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 28,4 Prozent auf 1.924 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 7,1. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 351,9. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,97 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt.

Kanzler Scholz positiv auf Corona getestet

Montag, 26. September, 11.29 Uhr:

Bundeskanzler Olaf Scholz ist am Montag positiv auf Corona getestet worden. Er habe milde Erkältungssymptome und sich sofort in der Kanzlerwohnung im Bundeskanzleramt in Isolation begeben, teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit mit.

Mehr dazu lesen Sie hier: Kanzler Scholz positiv auf Corona getestet

Corona: Bayerische Herbstwelle deutet sich an

Sonntag, 25. September, 8.40 Uhr:

Die Corona-Zahlen in Bayern steigen und eine Herbst-Welle deutet sich an. Trotz des Oktoberfestes zeigt sich in München aber bisher noch kein drastischer Anstieg. Doch Erfahrungswerte von anderen Volksfesten zeigen, dass es dafür noch zu früh wäre. Lesen Sie hierzu Corona: Bayerische Herbstwelle deutet sich an

Corona-Pandemie verschärfte Bewegungsmangel bei Schülern

Sonntag, 25. September, 8 Uhr:

Schule im Distanzunterricht, Sportvereine und Freizeiteinrichtungen geschlossen: Die Corona-Pandemie hat das Leben von Kindern zeitweise stark beeinflusst. Das lässt sich auch am Bewegungsmangel ablesen. Lesen Sie hierzu Corona-Pandemie verschärfte Bewegungsmangel bei Schülern

Die aktuelle Lage in Bayern

Samstag, 24. September, 16.17 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 933 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 31,2 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 131 Intensivbetten in Bayern, das sind 27,2 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 14,8 Prozent auf 1.635 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 7,1. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 367,6. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,23 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt.

Oktoberfest-Abwasser wird auf Corona getestet

Samstag, 24. September, 8 Uhr:

Münchner Wissenschaftler untersuchen das Abwasser des Oktoberfests laufend auf Bestandteile des Coronavirus. Es gebe dort derzeit eine ähnliche Virenkonzentration wie im Stadtgebiet, sagte Andreas Wieser von der Abteilung für Infektions-und Tropenmedizin am LMU Klinikum München der Deutschen Presse-Agentur. Für die Dauer des Festes würden täglich Proben vor und hinter der Wiesn dem Abwasser entnommen. Lesen Sie hierzu Oktoberfest-Abwasser wird auf Corona getestet

Die aktuelle Lage in Bayern

Freitag, 23. September, 16.01 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 858 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 28,6 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 128 Intensivbetten in Bayern, das sind 12,3 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 14,8 Prozent auf 1.635 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,5. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 352,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,23 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt.

Das muss man über die neuen Corona-Impfstoffe wissen

Freitag, 23. September, 15.55 Uhr:

Herbst und Winter versprechen nicht nur niedrigere Temperaturen, sondern auch wieder steigende Corona-Fallzahlen. Schützen sollen jetzt zwei neue Impfstoffe, die im September in kurzem Abstand zugelassen wurden. Doch was macht diese Impfstoffe besonders? Wer sollte sich damit impfen lassen? Und wo ist das am einfachsten möglich? Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten hier zusammengefasst.

Kinder wegen Corona-Pandemie seltener bei Zahnvorsorge

Freitag, 23. September, 12.32 Uhr:

Die Gesundheit der Zähne von Bayerns Kindern und Jugendlichen hat in der Corona-Pandemie nach Einschätzung von Zahnärzten zweifellos gelitten. "Um weiteren Schaden zu vermeiden, ist es dringend geboten, vor Ort in Präsenz wieder zu beginnen", appellierte die Landesarbeitsgemeinschaft für Zahngesundheit Bayern (LAGZ) mit Sitz in München. "Wir müssen davon ausgehen, dass wir nicht einfach da anfangen können, wo wir vor über zwei Jahren aufgehört haben." Die Gruppen- und Individualprophylaxe stehe vor gewaltigen Aufgaben. Lesen Sie hier weiter: Kinder wegen Corona-Pandemie seltener bei Zahnvorsorge.

Die aktuelle Lage in Bayern

Donnerstag, 22. September, 15.50 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 772 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 25,1 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 122 Intensivbetten in Bayern, das sind 0,8 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 6,3 Prozent auf 1.528 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,9. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 331,7. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,16 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt.

Lauterbach: Corona-Regeln dienen der Stabilität im Herbst

Donnerstag, 22. September, 12.18 Uhr:

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat die bald wieder schärferen Corona-Schutzregeln auch mit Blick auf die angespannte Gesamtlage mit der Energiekrise gerechtfertigt. "Was wir tun, ist auch ein Beitrag zur Stabilität dieser krisenhaften Situation, die uns im Herbst erwarten könnte", sagte er in der ARD-Sendung "Maischberger" am Mittwochabend. Lesen Sie hierzu Lauterbach: Corona-Regeln dienen der Stabilität im Herbst

EuGH: Deutschland kann Abschiebungsfrist nicht wegen Corona aussetzen

Donnerstag, 22. September, 12.14 Uhr:

Deutschland kann die Frist für die Abschiebung von Schutzsuchenden nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshof (EuGH) nicht aufgrund der Corona-Pandemie aussetzen. Der EuGH urteilte am Donnerstag, dass die Abschiebungsfrist von sechs Monaten trotz der vorübergehenden Aussetzung von Rückführungen während der Corona-Krise in der EU weitergelaufen sei (C-245/21 und C-248/21). Das Bundesinnenministerium hatte dagegen argumentiert, dass die Frist wegen der Corona-Maßnahmen ausgesetzt worden sei.

Der EuGH bestätigte somit die Auffassung eines deutschen Gerichts, wonach die Bundesrepublik für die Anträge von mehreren Asylsuchenden zuständig sei, die zwar über ein anderes EU-Land eingereist waren und dort hätten Asyl beantragen müssen, aber wegen der Pandemie nicht rechtzeitig dorthin zurückgeschickt worden waren.

Konkret geht es um drei Menschen, die 2019 über Italien in die EU kamen und in Deutschland Asyl beantragten. Nach den im EU-Recht verankerten Dublin-III-Regeln wäre eigentlich Italien als Ersteinreiseland für die Asylanträge zuständig gewesen. Die deutschen Behörden ordneten daher die Abschiebung nach Italien an. Die Überstellungen konnten jedoch nicht durchgeführt werden, da die italienischen Behörden diese wegen der Corona-Pandemie vorübergehend ausgesetzt hatte. Währenddessen verstrich die sechsmonatige Frist.

Der EuGH stellte nun klar, dass die Frist trotz der vorübergehenden Abschiebungspause galt und nicht ausgesetzt war. Die endgültige Entscheidung in der Sache liegt nun beim Bundesverwaltungsgericht.

Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl begrüßte das Urteil. "Das ist ein wichtiges Urteil für den Flüchtlingsschutz in Europa, das den Betroffenen Rechtssicherheit gibt", sagte Wiebke Judith. Die Richter hätten sichergestellt, dass ein Land nicht nach Belieben Fristen zur Überstellung von Geflüchteten in ein anderes EU-Land aussetzen dürfe. "Die betroffenen Menschen müssen jetzt endlich in Deutschland ein inhaltliches Asylverfahren bekommen", sagte Judith.

An Omikron BA4/BA5 angepasster Impfstoff in Straubing ab kommender Woche verfügbar

Mittwoch, 21. September, 16.30 Uhr:

Im Lauf der kommenden Woche steht in der Stadt Straubing und im Landkreis Straubing-Bogen auch der neue, an die Omikron-Variante BA.4/BA5 angepasste COVID-19-Impfstoff von BioNTech/Pfizer zur Verfügung. Erster Ansprechpartner für eine Impfung sind nach wie vor die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. Wer sich dort impfen lassen möchte, verein-bart hierzu einen Termin direkt über die jeweilige Praxis. Alternativ kann man auch das Angebot der beiden Impfstationen im Gäubodenpark und am Theater Am Hagen in Anspruch nehmen. In beiden Impfstationen in der Stadt Straubing stehen kurzfristig Kapazitäten bereit. Eine Terminvereinbarung ist dort nicht zwingend erforderlich, aber ebenfalls möglich. Die jeweiligen Kontaktdaten und Öffnungszeiten findet man auf der Webseite www.coronainfo-straubing.de.

Eine spezielle STIKO-Empfehlung, wer sich mit den neuen Vakzinen impfen lassen sollte, steht noch aus. Grundsätzlich wird der Impfstoff aber aktuell empfohlen:

• für alle Altersgruppen ab 12 Jahren als erste Auffrischimpfung, also dritte Impfung (sog. Booster), wenn die letzte Impfung oder eine Covid-Infektion bereits mehr als drei Monate zurückliegen.

• für Personen über 60 Jahre als zweite Auffrischimpfung, also vierte Impfung, wenn sie bereits einen Booster erhalten haben und dieser mindestens sechs Monate zurück-liegt.

Gleiches gilt für Personen, die in medizinischen Bereichen arbeiten oder in Pflegeeinrichtungen leben, an einer Immunerkrankung oder einer anderen Erkrankung leiden, für die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer Covid-Infektion besteht.

Im konkreten Einzelfall beraten die Impf- und Hausärzte.

Mehr Shopping: Stadtränder profitieren von Corona

Mittwoch, 21. September, 14.50 Uhr:

Mehr Einkäufe am Stadtrand, weniger in den Innenstädten: Die Corona-Pandemie hat nach einer Analyse des Ifo-Instituts dem Einzelhandel in den Vororten genutzt. Die Geschäfte in den teuren Innenstadtlagen haben dagegen dauerhaft erhebliche Einbußen erlitten, wie das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Mittwoch mitteilte. Die Einzelhandelsumsätze in den Zentren fünf großer Städte waren demnach auch Ende Mai noch zehn Prozent niedriger als vor Beginn der Pandemie. In Wohngebieten in Vororten hingegen zeigte sich das umgekehrte Bild: ein Umsatzplus von 20 Prozent. Ursache ist nach Analyse der Ökonomen, dass nach wie vor viele Menschen im Heimbüro arbeiten. Lesen Sie hierzu Mehr Shopping: Stadtränder profitieren von Corona

Die aktuelle Lage in Bayern

Mittwoch, 21. September, 14.45 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 723 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 25,7 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 120 Intensivbetten in Bayern, das sind 12,4 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 7,8 Prozent auf 1.552 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,5. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 301,9. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,10 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt etwas weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Geschäft mit E-Books verliert nach Corona-Boom an Fahrt

Mittwoch, 21. September, 14.40 Uhr:

Nach einem kräftigen Schub in den beiden Corona-Krisenjahren hat der Umsatz mit E-Books auf dem Publikumsbuchmarkt in den ersten sechs Monaten dieses Jahres deutlich an Fahrt verloren. Wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Mittwoch in Frankfurt mitteilte, legte er im ersten Halbjahr 2022 gegenüber dem Vorjahreszeitraum nur noch um drei Prozent zu. Im ersten Halbjahr 2021 lag das Plus noch bei 9,6 Prozent, 2020 sogar bei 17,8 Prozent.

Insgesamt wurden den Angaben zufolge rund 20,9 Millionen E-Books verkauft (plus 2,5 Prozent). Der Umsatzanteil der E-Books am Publikumsbuchmarkt stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent. Die Zahl der Käufer ging um 7,1 Prozent auf rund 2,5 Millionen zurück - sie kauften aber im Schnitt mehr Bücher und gaben dafür auch mehr Geld aus. "Das erklärt, warum Umsatz und Absatz trotz des Rückgangs an Käufern leicht gestiegen sind", sagte ein Sprecher.

Die Zahlen basieren auf einer Hochrechnung und sind laut Börsenverein repräsentativ. Erfasst werden alle Käufe ab einem Preis von 0,49 Euro.

Omikron-Impfstoffe: Was die Stiko sagt

Mittwoch, 21. September, 13.40 Uhr:

Draußen wird es kühler und nasser. Damit dürften Atemwegserreger wieder Auftrieb bekommen, auch Corona. Die Ständige Impfkommission schafft nun mehr Klarheit zu der Frage, wer die neuen Omikron-Impfstoffe nutzen sollte. Lesen Sie hierzu Omikron-Impfstoffe: Was die Stiko sagt

Die aktuelle Lage in Bayern

Dienstag, 20. September, 14.12 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 732 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 41,3 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 104 Intensivbetten in Bayern, das sind 17,5 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 4,5 Prozent auf 1.504 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,6. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 299,5. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,96 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt etwas weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Mit Corona-Tests 651.000 Euro erschlichen - Betreiber vor Gericht

Dienstag, 20. September, 11.11 Uhr:

Zwei Betreiber von Corona-Testzentren im Raum Nürnberg und eine ihre Mitarbeiterinnen müssen sich vom 29. September vor Gericht wegen des Verdachts des Abrechnungsbetrugs verantworten. Das teilte die Nürnberger Justizpressestelle am Dienstag mit. Lesen Sie hierzu Mit Corona-Tests 651.000 Euro erschlichen: Prozess

Studie: Frauen mit Kinderwunsch warteten Corona-Impfung ab

Dienstag, 20. September, 9.25 Uhr:

Der Start der Corona-Impfkampagne und die zunächst fehlende Impfempfehlung für Schwangere haben sich laut einer Studie deutlich auf die Familienplanung der Deutschen ausgewirkt. Die durchschnittliche Zahl der Kinder pro Frau sei seit Beginn dieses Jahres deutlich unter das Niveau der Vorjahre gefallen, teilte das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) am Dienstag in Wiesbaden mit. Während die Geburtenrate 2015 bis 2021 noch zwischen 1,5 und 1,6 Kindern pro Frau pendelte, sank sie in den ersten Monaten 2022 auf 1,3 bis 1,4. Lesen Sie hierzu Studie: Frauen mit Kinderwunsch warteten Corona-Impfung ab

Die aktuelle Lage in Bayern

Montag, 19. September, 14.50 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 711 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 20,3 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 104 Intensivbetten in Bayern, das sind 3,7 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 7,7 Prozent auf 1.498 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,4. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 272,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,96 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt etwas weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Umfrage: Angst vor Krankenhausaufenthalt größer als in Corona-Jahren

Sonntag, 16.03 Uhr:

Jeder vierte Mensch in Deutschland hat einer neuen Umfrage zufolge Angst vor einem Krankenhausaufenthalt - und damit mehr als in den schlimmsten Zeiten der Corona-Pandemie. 2020 und 2021, als viele Operationen abgesagt oder verschoben wurden, seien es 17 beziehungsweise 19 Prozent gewesen, die sich vor einem Krankenhausaufenthalt gefürchtet hätten, teilte die KKH Kaufmännische Krankenkasse am Samstag in Hannover mit. Frauen äußerten Klinikängste häufiger als Männer, ergab die Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH. Vor der Corona-Pandemie allerdings hatten demnach sogar 29 Prozent der Befragten Bedenken wegen eines stationären Aufenthalts.

Die aktuelle Lage in Bayern

Samstag, 17. September, 14.17 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 711 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 20,3 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 103 Intensivbetten in Bayern, das sind 8 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 4,6 Prozent auf 1.424 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,4. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 285,0. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,21 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt mindestens einen weiteren Menschen ansteckt.

Die aktuelle Lage in Bayern

Freitag, 16. September, 14.36 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 667 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 11,7 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 114 Intensivbetten in Bayern, das sind 5 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 4,6 Prozent auf 1.424 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,1. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 275,1. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,21 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt mindestens einen weiteren Menschen ansteckt.

Kliniken kritisieren Datenregeln im Infektionsschutzgesetz

Freitag, 16. September, 13.44 Uhr:

Die geforderte tägliche elektronische Meldung von Infektionen unter anderem mit dem Coronavirus sei derzeit technisch nicht leistbar, schreibt die Gesellschaft an Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), seine Länderkollegen und den Gesundheitsausschuss des Bundestags. "Praxistauglichkeit und Umsetzbarkeit dieser Datenabfragen wurden vielfach komplett ausgeblendet", heißt es in dem von Präsident Ingo Morell und Vorstandschef Gerald Gaß unterzeichneten Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und über das auch die "Bild"-Zeitung berichtet. Lesen Sie hier weiter: Kliniken kritisieren Datenregeln im Infektionsschutzgesetz.

Impfzentrum Wörth a.d. Donau ab jetzt immer donnerstags geöffnet

Freitag, 16. September, 11.57 Uhr:

Das Wörther Impfzentrum in den Räumen des Elektrizitätswerkes Heider in der Regensburger Straße 21 ist ab jetzt jeden Donnerstag von 11 bis 16 Uhr regulär geöffnet. In den vergangenen Wochen war das Zentrum bereits für jeweils ein paar Stunden für das mobile Impfteam geöffnet worden. Bei steigender Nachfrage werden die Öffnungszeiten ausgeweitet.

Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Mitzubringen sind ein amtlicher Lichtbildausweis und – wenn vorhanden – der gelbe Impfausweis oder andere offizielle Nachweise vorangegangener Corona-Impfungen. Wer bereits im Portal von BayIMCO registriert ist, kann den Impfbogen vorab ausdrucken und mitbringen. Der darauf abgebildete QR-Code erleichtert die Datenerfassung und verkürzt die Wartezeit.

Maßnahmen für Herbst und Winter beschlossen

Freitag, 16. September, 11.33 Uhr:

In Deutschland gelten im Herbst und Winter wieder bestimmte Masken- und Testpflichten gegen Corona. Dies sehen neue Regeln zum Umgang mit der Pandemie vor, die der Bundesrat am Freitag in Berlin beschlossen hat. Das Gesetz geht auf einen Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Justizminister Marco Buschmann (FDP) zurück und war vergangene Woche bereits im Bundestag beschlossen worden. Nun sei das Land "gut vorbereitet", sagte Lauterbach. Mehr dazu unter Corona-Regeln für Herbst und Winter beschlossen.

Neue Termine des mobilen Impfteams im Landkreis Regensburg

Freitag, 16. September, 10.58 Uhr:

Das mobile Impfteam des Landkreises Regensburg ist auch nächste Woche wieder unterwegs. Eine vorherige Registrierung oder Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Hier die Termine für nächste Woche:

  • Montag, 19. September 11-16 Uhr: Bürgersaal, Am Rathaus 5, 93080 Pentling
  • Dienstag, 20. September 11-16 Uhr: Klosterstadel, Klosterstraße 5, 93188 Pielenhofen
  • Mittwoch, 21. September 11-16 Uhr: Bürgersaal, Propsteigaßl 4, 93155 Hemau
  • Donnerstag, 22. September 11-16 Uhr: Außenstelle des Impfzentrums (Elektrizitätswerk Heider), Regensburger Str. 21, 93086 Wörth an der Donau
  • Freitag, 23. September 11-16 Uhr: Pfarrheim, Hauptstraße 7, 93107 Thalmassing

Wichtiger Hinweis für alle Vor-Ort-Impftermine: Bitte bringen Sie Ihren amtlichen Lichtbildausweis und Ihr gelbes Impfbuch mit.

Bundesrat stimmt über neue Maßnahmen ab

Freitag, 16. September, 6.35 Uhr:

Vielerorts FFP2-Pflicht und notfalls noch Obergrenzen für Innenraum-Veranstaltungen: Der Bundesrat stimmt an diesem Freitag über die vom Bundestag beschlossenen neuen Corona-Regeln für den Herbst und Winter ab. Den Parlamentsabstimmungen vorausgegangenen war ein längeres Hickhack zwischen der Ampel-Koalition und mehreren Bundesländern. Eine Verweigerung in der Länderkammer ist aber nur aus Thüringen und Schleswig-Holstein angekündigt worden. Ohne einen Beschluss gäbe es ab Oktober gar keine Regeln mehr. Lesen Sie hier weiter: Bundesrat stimmt über Corona-Regeln für Herbst und Winter ab.

Die aktuelle Lage in Bayern

Donnerstag, 15. September, 17.04 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 617 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 7,7 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 121 Intensivbetten in Bayern, das sind 4,3 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 0,3 Prozent auf 1.437 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,7. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 263,3. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,17 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt mindestens einen weiteren Menschen ansteckt.

Bundesweite Inzidenz bei 263,3

Donnerstag, 15.September, 17.06 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag mit 263,3 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 6.55 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 236,2 gelegen (Vorwoche: 217,2; Vormonat: 326,2). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen und Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

WHO-Chef Tedros: Ende der Corona-Pandemie in Sicht

Mittwoch, 14. September, 17.02 Uhr: 

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht eine Chance auf ein Ende der Corona-Pandemie. Die Impfanstrengungen dürften aber jetzt nicht nachlassen, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle sei in der vergangenen Woche so niedrig gewesen wie seit März 2020 nicht mehr.

"Wir sind noch nie in einer besseren Position gewesen, die Pandemie zu beenden", sagte Tedros. "Wir sind noch nicht so weit, aber das Ende ist in Sicht. Eine Marathonläuferin stoppt nicht, wenn die Ziellinie in Sicht ist. Sie rennt noch entschlossener, mit aller Energie, die sie noch in sich hat. Da müssen wir auch tun", sagte er. Andernfalls drohten neue Virusvarianten, mehr Todesfälle und größere Unsicherheiten.

Inzidenz in Kelheim nach Gillamoos über 1.000

Mittwoch, 14. September, 15.30 Uhr:

Knapp zwei Wochen nach Beginn des Gillamoos in Abensberg und neun Tage nach dem dortigen politischen Frühschoppen hat die Corona-Inzidenz im Landkreis Kelheim die Marke von 1000 überschritten. Am Mittwoch meldete das Robert Koch-Institut einen Wert von 1075,5. Das ist das Dreieinhalbfache des Wertes vor einer Woche und der höchste Wert in ganz Deutschland.

Mehr dazu: Inzidenz im Landkreis Kelheim über 1.000

Die aktuelle Lage in Bayern

Mittwoch, 14. September, 14.55 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 575 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 1,4 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 137 Intensivbetten in Bayern, das sind 19,1 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 2,2 Prozent auf 1.440 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,4. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 251,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,07 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt mindestens einen weiteren Menschen ansteckt.

Umfrage: Hälfte der Erwachsenen tendiert zu neuer Corona-Impfung

Mittwoch, 14. September, 11.04 Uhr:

Die Hälfte der deutschen Erwachsenen will sich laut einer Umfrage tendenziell mit dem frisch zugelassenen angepassten Corona-Vakzin der Hersteller Biontech und Pfizer impfen lassen. In der repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov gaben 24 Prozent der Befragten an, dass sie sich mit dem neuen Präparat gegen die Omikron-Subvarianten BA.4 und BA.5 impfen lassen wollen - 26 Prozent halten das für "eher wahrscheinlich". 36 Prozent beabsichtigen eine angepasste Impfung dagegen eher nicht (14 Prozent) oder überhaupt nicht (22 Prozent). 14 Prozent der Befragten äußerten sich unentschlossen oder machten keine Angabe.

Bundesweite Inzidenz bei 236,2

Mittwoch, 14. September, 7.30 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 236,2 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 229,9 gelegen (Vorwoche: 217,2; Vormonat: 326,2). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen und Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

KMK-Präsidentin kritisiert neues Infektionsschutzgesetz

Dienstag, 13. September, 17.01 Uhr:

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Karin Prien, hat die Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes scharf kritisiert und Änderungen gefordert. Die CDU-Politikerin, die auch Bildungsministerin von Schleswig-Holstein ist, sieht eine Benachteiligung von Schülern bei den Corona-Regeln im Herbst. Sie nannte das Gesetz am Dienstag eine "Katastrophe für Schülerinnen und Schüler". Schleswig-Holstein könne dem im Bundesrat so nicht zustimmen. Die Länderkammer berät am Freitag darüber. Der Bundestag hatte das Gesetz vergangene Woche verabschiedet.

Die aktuelle Lage in Bayern

Dienstag, 13. September, 14.46 Uhr.

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 518 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 6,3 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 126 Intensivbetten in Bayern, das sind 8,6 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 1,1 Prozent auf 1.439 gestiegen. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 3,9. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 233,1. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,04 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt.

Lauterbach rechnet mit zügigem Start für BA.5-Impfstoff

Dienstag, 13. September, 14.07 Uhr:

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet mit einem zügigen Start von Corona-Impfungen mit dem zugelassenen neuen Präparat, das an die Virusvariante BA.5 angepasst ist. "Wir werden wahrscheinlich in der nächsten Woche bereits den Impfstoff zur Verfügung stellen", sagte der SPD-Politiker am Dienstag am Rande eines Israel-Besuchs in Rehovot bei Tel Aviv. Zur genauen Zahl der Dosen könne er erst in ein paar Tagen etwas sagen.

Lebenslange Haft wegen Mordes nach Maskenstreit

Dienstag, 13. September, 13.26 Uhr:

Im Prozess um den tödlichen Schuss auf einen Tankstellen-Mitarbeiter im Streit um die Corona-Maskenpflicht ist der Angeklagte zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Bad Kreuznach wertete in seinem Urteil am Dienstag die Tat als Mord und folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft.

Mehr dazu lesen Sie hier: Lebenslange Haft wegen Mordes nach Maskenstreit

Virologin erwartet keine Überlastung der Krankenhäuser

Dienstag, 13. September, 6.27 Uhr:

Die Münchner Virologin Ulrike Protzer erwartet keine Überlastung der Krankenhäuser in einer möglichen Corona-Winterwelle. "Wir haben durch die Impfungen und durch die durchgemachten Infektionen eine sehr gute Immunlage aufgebaut", sagte die Medizinerin der TU München der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstag). In einigen Wochen werde man zwar mit einem Anstieg bei Atemwegserkrankungen, darunter auch Corona, rechnen müssen. Aber: "Unser Immunsystem ist viel besser vorbereitet als in den letzten zwei Jahren."

Mehr dazu lesen Sie hier: Virologin erwartet keine Überlastung der Krankenhäuser.

EU-Kommission lässt angepassten Omikron-Impfstoff zu

Montag, 12. September, 19.25 Uhr:

Die Europäische Kommission hat einen weiteren an Omikron angepassten Impfstoff zugelassen. Der Booster der Unternehmen Biontech/Pfizer richte sich gegen die aktuellen Corona-Varianten, teilte Präsidentin Ursula von der Leyen am Montag auf Twitter mit. Zuvor hat ein Expertenausschuss der EU-Arzneimittelbehörde EMA die Zulassung des an die Omikron-Sublinien BA.4/BA.5 angepassten Vakzins empfohlen.

Mehr dazu lesen Sie hier: EU-Kommission lässt angepassten Omikron-Impfstoff zu

Gesundheitsminister wollen an Maskenpflicht im Nahverkehr festhalten

Montag, 12. September, 18.55 Uhr:

Die Gesundheitsminister der Länder wollen im Herbst an der geltenden Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) festhalten. Das sagte eine Sprecherin des sachsen-anhaltischen Gesundheitsministeriums der Deutschen Presse-Agentur am Montag nach einer Schalte der Ressortchefs der Länder. Sachsen-Anhalt hat derzeit den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz.

Alle Länder behielten die Maskenpflicht im ÖPNV wohl bei, sagte die Sprecherin. Dies sei ein Ergebnis der Beratungen zum Infektionsschutzgesetz. Die Länder seien an einer einheitlichen Umsetzung interessiert.

Rechnungsprüfer: EU sollte Corona-Impfstoffbeschaffung aufarbeiten

Montag, 12. September, 17.59 Uhr:

Die teils holprige Corona-Impfstoffbeschaffung durch die Europäische Union ist aus Sicht der obersten EU-Rechnungsprüfer bislang nicht ausreichend aufgearbeitet worden. Die EU-Kommission habe das Verfahren zur Vergabe der Lieferverträge bislang nicht auf mögliche Verbesserungen hin überprüft, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht des Europäischen Rechnungshofs in Luxemburg. Es sei auch nicht beabsichtigt, das Beschaffungswesen für den Pandemiefall etwa mit einem Stresstest zu kontrollieren.

Aktuelle Lage in Bayern

Montag, 12. September, 15.01 Uhr: 

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 591 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa 5,3 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 108 Intensivbetten in Bayern, das sind rund 10 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 2,3 Prozent auf 1.391 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,5. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 215. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,90 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt.

Lauterbach verteidigt Corona-Regeln für den Herbst

Montag, 12. September, 11.49 Uhr:

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat die für den Herbst und Winter beschlossenen Corona-Regeln verteidigt. "Im Moment werden die Regeln angegriffen, weil sie zu streng sind. Das sind aber genau die Regeln, die wir benötigen, um das rechtzeitig in den Griff zu bekommen", sagte der SPD-Politiker dem "RTL Nachtjournal". "Tatsächlich hat Deutschland im Moment die strengsten Regeln". Er glaube, dass andere europäische Länder bei steigenden Fallzahlen auch strengere Regeln beschließen würden. Lauterbach betonte, dass es lediglich um "Möglichkeiten" und keinen "Automatismus" gehe. Er nannte hier die Maskenpflicht in Innenräumen.

Der Bundestag hatte in der vergangenen Woche Neuregelungen im Infektionsschutzgesetz beschlossen. Rechtsgrundlagen für die noch verbliebenen Corona-Maßnahmen wären sonst ausgelaufen. Bundesweit vorgeschrieben sind nun ab dem 1. Oktober Maskenpflichten in Fernzügen, Kliniken und Arztpraxen. Die Länder können in Eigenregie auch in Restaurants und anderen Innenräumen wieder Masken-Vorgaben ergreifen.

Countdown zur Wiesn zwischen Pandemie, Inflation und Energiekrise

Sonntag, 11. September, 11.52 Uhr:

Die Bierzelte stehen, und auch das Riesenrad und die Olympia Looping-Achterbahn. Rundum rollen Lastwagen und Gabelstapler. Auf den Straßen in München sind viele schon in Dirndl und Lederhose unterwegs. Die letzten Vorbereitungen für das Oktoberfest laufen auf Hochtouren. Am 17. September heißt es auf der Theresienwiese erstmals nach zwei coronabedingt abgesagten Festen wieder: Ozapft is.

"Wir freuen uns sehr, wenn es losgeht. Es wird Zeit, dass wir wieder eine Wiesn feiern", sagt Wirte-Sprecher Peter Inselkammer. Trotz Inflation, Krieg, Energiekrise und Corona: Die Reservierungslage sei sehr gut, sogar mittags seien die Plätze in den Zelten teils ausgebucht. Wiesnchef Clemens Baumgärtner (CSU) prognostiziert, die Wiesn 2022 könnte sogar besser besucht werden als die letzte 2019.

Die aktuelle Lage in Bayern

Samstag, 10. September, 14.52 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 591 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa 5,3 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 112 Intensivbetten in Bayern, das sind rund 5,9 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 5,6 Prozent auf 1.361 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,5. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 226,1. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,10 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt.

Bayern prüft nur bei neuen Einrichtungsmitarbeitern dritte Impfung

Samstag, 10. September, 11.08 Uhr:

Bayern fordert zum 1. Oktober nur von neu eingestellten Pflegekräften und anderen von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffenen Mitarbeitern einen Corona-Impfnachweis nach den neuen, strengeren Regeln. Von bereits beschäftigten Personen werde kein neuer Nachweis verlangt, erklärte der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Samstag.

Virologe Drosten rechnet mit starker Corona-Welle "noch vor Dezember"

Samstag, 10. September, 8.25 Uhr:

Der Virologe Christian Drosten rechnet mit einer "starken Inzidenzwelle" von Corona-Infektionen "noch vor Dezember". Neue Virusvarianten sorgten immer noch für viele neue Krankheitsfälle, warnte der Direktor der Virologie an der Berliner Charité in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag). Selbst bei leichten Krankheitsverläufen werde dies wahrscheinlich zu erheblichen Arbeitsausfällen führen. "Infizierte kommen vielleicht nicht ins Krankenhaus, aber sehr viele sind eine Woche krank. Wenn es zu viele auf einmal sind, wird es zum Problem", so Drosten. Deshalb müsse die Politik bessere Vorbereitungen treffen.

Bundesweite Inzidenz bei 230,6

Samstag, 10. September, 6 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 230,6 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 229,5 gelegen (Vorwoche: 230,5; Vormonat: 366,8). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die aktuelle Lage in Bayern

Freitag, 9. September, 14:26 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 597 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa 0,7 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 120 Intensivbetten in Bayern, das sind rund 4,3 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 5,6 Prozent auf 1.361 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,5. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 223,3. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,10 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt.

Angepasster Corona-Impfstoff ab Dienstag verfügbar

Freitag, 9. September, 12.12 Uhr:

In der Impfstation am Gäubodenpark in Straubing ist ab kommenden Dienstag der neue, an Omikron angepasste Impfstoff verfügbar. Das teilte das Klinikum St. Elisabeth am Freitag mit. Auch der Totimpfstoff Valneva sei inzwischen zugelassen.

Ab sofort werden die Auffrischungsimpfungen mit den beiden BA.1-angepassten Impfstoffen (Omikron-Anpassung) von Biontech und Moderna auch im Impfzentrum der Stadt Regensburg durchgeführt.

RKI meldet eine bundesweite Inzidenz von 229,5

Freitag, 9. September, 7 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 229,5 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 223,1 gelegen (Vorwoche: 234,4; Vormonat: 381,5). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Corona in Ischgl: Erste Gerichtsverhandlung gegen einen Hotelier

Freitag, 9. September, 5.30 Uhr:

Die Schadenersatzprozesse um die Coronavirus-Ausbreitung im Ski-Ort Ischgl vor gut zweieinhalb Jahren werden nun auch gegen Vertreter der Tourismusbranche geführt. Am Freitag wird im Wiener Landgericht für Zivilrecht erstmals ein Fall verhandelt, bei dem nicht nur die Republik Österreich, sondern auch ein Hotelier aus dem Tiroler Alpenort verklagt worden ist. Eine Frau aus Deutschland, deren Herkunft nicht genauer angegeben wird, fordert 42.000 Euro, nachdem sie im März 2020 in Ischgl Urlaub gemacht hat und schwer an Covid-19 erkrankte.

Corona und Wiesn: "Kein Grund für Infektionshysterie"

Donnerstag, 8. September, 18.31 Uhr:

Sehr viele können es kaum erwarten - nur noch acht Tage, dann heißt's endlich wieder: Auf geht's zur Wiesn! Doch es gibt auch die anderen: Diejenigen, die vor der Corona-Pandemie gerne gingen, heuer aber zögerlich sind.

Mehr dazu lesen Sie hier: Corona: "Kein Grund für Infektionshysterie"

Die aktuelle Lage in Bayern

Donnerstag, 8. September, 15:31 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 573 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa 10,2 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 116 Intensivbetten in Bayern, das sind rund 9,4 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 3,3 Prozent auf 1.433 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,4. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 216,8. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,04 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt.

Bayern bei Touristen wieder fast so beliebt wie vor Pandemie

Mittwoch, 7. September, 11.48 Uhr:

Erstmals haben annähernd wieder so viele Touristen in Bayern übernachtet wie vor der Corona-Pandemie. Die 11.566 geöffneten Beherbergungsbetriebe verzeichneten nach einer Mitteilung des Landesamtes für Statistik vom Mittwoch im Juli knapp 4,5 Millionen Gästeankünfte und fast 11,5 Millionen Übernachtungen. Das entspreche fast den Werten aus dem Juli 2019.

Mehr dazu lesen Sie hier: Bayern bei Touristen wieder fast so beliebt wie vor Pandemie

Nach Corona-Delle wieder mehr Hochschulabsolventen

Mittwoch, 7. September, 10.14 Uhr:

Nach dem deutlichen Rückgang im ersten Corona-Jahr ist die Zahl der Hochschulabsolventen wieder gestiegen: Im Prüfungsjahr 2021 erwarben rund 518.000 Studierende und Promovierende einen Abschluss an einer deutschen Hochschule, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Das sind neun Prozent mehr als im Prüfungsjahr 2020 und zwei Prozent mehr als im Jahr 2019. Als Studienjahr zählen die Abschlussprüfungen nach dem Wintersemester 2020/2021 und dem Sommersemester 2021. "Pandemiebedingt waren im Jahr 2020 zahlreiche Prüfungen in Folgesemester verschoben worden, nun kam es zu Nachholeffekten", erklärten die Wiesbadener Statistiker.

Alpenverein: Deutlich weniger Bergunfälle im Corona-Jahr 2021

Mittwoch, 7. September, 6.35 Uhr:

Der Deutsche Alpenverein hat im vergangenen Jahr trotz des ungebrochenen Ansturms auf die Berge deutlich weniger Bergunfälle seiner Mitglieder verzeichnet als in den Jahren zuvor. Die wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Skigebiete dürften ein Grund für den Rückgang sein. Auch die Unfallmeldungen von Klettersteigen gingen zurück - obwohl das Interesse an den mit Drahtseilen und Eisen gesicherten Steigen ungebrochen hoch ist.

Hausärzte mahnen mehr Abstimmung mit Nachbarländern an

Mittwoch, 7. September, 5.13 Uhr:

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, hat in der Debatte um Corona-Maskenpflichten zu mehr Absprache mit den Nachbarländern geraten. "Für den Entscheidungsprozess wie auch für die Resonanz in der Bevölkerung wäre es sicherlich von Vorteil, wenn häufiger ein Blick über die Grenzen geworfen und sich enger mit unseren europäischen Partnerländern abgestimmt werden würde", sagte Weigeldt der "Rheinischen Post". Er äußerte sich nach Bekanntwerden der Pläne für eine Aufhebung der FFP2-Maskenpflicht in Flugzeugen. Der Bundestag soll die Corona-Bestimmungen im Infektionsschutzgesetz für den Herbst an diesem Donnerstag beschließen.

Mehr dazu lesen Sie hier: Hausärzte mahnen mehr Abstimmung mit Nachbarländern an

Maskenpflicht bei Flügen fällt - Neue Regeln für den Herbst

Dienstag, 6. September, 19.58 Uhr:

Kurz vor der Verabschiedung neuer Corona-Regeln für den Herbst hat die Ampel-Koalition eine Lockerung für Flugreisende auf den Weg gebracht. So soll die Maskenpflicht in den Maschinen fallen. Einen entsprechenden Änderungsantrag beschloss der Gesundheitsausschuss des Bundestags am Dienstag in Berlin, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen erfuhr. Mit dem gesamten Entwurf sollen wieder weitergehende Regeln zu Masken und Tests ab 1. Oktober gelten. Das geänderte Infektionsschutzgesetz soll an diesem Donnerstag im Plenum beschlossen werden. Lesen Sie hier weiter: Maskenpflicht bei Flügen fällt - Neue Regeln für den Herbst.

Die aktuelle landesweite Lage

Dienstag, 6. September, 15:20 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 553 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa 18 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 116 Intensivbetten in Bayern, das sind 3,3 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 13,2 Prozent auf 1.423 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,2. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 209,6. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,91 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Bayerns Gesundheitsminister bemängelt Corona-Kurs der Ampel-Koalition

Dienstag, 6. September, 7.13 Uhr:

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat den möglichen Wegfall der FFP2-Maskenpflicht in Flügen von und nach Deutschland scharf kritisiert. "Die Berliner Ampel macht sich mit ihrem konfusen Corona-Kurs völlig lächerlich. Wer soll den Bundesgesundheitsminister noch ernst nehmen, wenn er jetzt schon wieder vor der FDP einknickt?", teilte der CSU-Politiker mit.

Die Corona-Maskenpflicht in Flugzeugen von und nach Deutschland soll zum Herbst vorerst entfallen. Die zunächst weiterhin bundesweit im Infektionsschutzgesetz vorgesehene Vorgabe zum Tragen von FFP2-Masken an Bord soll noch gestrichen werden, wie am Montagabend zuerst das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf Koalitionskreise berichtete. Zugleich soll laut der Verständigung aber im Gesetz bundesweit festgelegt werden, dass außer in Fernzügen, Kliniken und Pflegeheimen auch in Arztpraxen FFP2-Maskenpflicht gilt.

Die aktuelle Lage in Bayern

Montag, 5. September, 15:11 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 624 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa 11,5 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 120 Intensivbetten in Bayern, das sind rund 0,8 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 13,2 Prozent auf 1.424 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,8. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 209,6. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,81 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Neue Corona-Impfstoffe: Ministerium rechnet mit ersten Impfungen

Montag, 5. September, 13.32 Uhr:

Das Bundesgesundheitsministerium rechnet damit, dass die Impfungen mit den neuen an die Omikron-Variante angepassten Vakzinen in dieser Woche beginnen können. Man habe die Impfstoffe beschafft, die Auslieferung laufe nun aber direkt über die Hersteller und den pharmazeutischen Großhandel an die Ärzte und Impfzentren, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Montag in Berlin. Konkrete Lieferzahlen lägen ihm nicht vor. "Wir gehen aber schon davon aus, dass in dieser Woche auch die ersten Impfungen erfolgen können."

Weniger Biomüll aus Küchen und Kantinen wegen Corona

Montag, 5. September, 13.16 Uhr:

Wegen der Corona-Pandemie hat sich das Aufkommen an Biomüll in Deutschland deutlich verändert. In Großküchen, Restaurants, Kantinen und auf Märkten fielen im Jahr 2020 insgesamt 1,1 Millionen Tonnen des kompostierbaren Mülls an, 17,3 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Demgegenüber stieg die Menge an Abfall aus der Biotonne. Und zwar um 7,3 Prozent auf 5,0 Millionen Tonnen an. Hinzu kam eine leichte Zunahme um 0,2 Prozent auf 5,7 Millionen Tonnen bei den Garten- und Parkabfällen.

Neuer Corona-Impfstoff - Länder erwarten keinen großen Andrang

Montag, 5. September, 6.48 Uhr:

Beim Verabreichen der neuen, an Omikron angepassten Impfstoffe wollen die Bundesländer vor allem auf niedergelassene Ärzte und Impfstellen setzen - mit einem großen Andrang rechnen sie aber nicht. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter den Ländern hervor. Impfungen in Apotheken dürften dagegen kaum eine Rolle spielen.

Die aktuelle landesweite Lage

Samstag, 3. September, 14.47 Uhr: 

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 624 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa 11,5 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 119 Intensivbetten in Bayern, das sind rund drei Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um rund 15 Prozent auf 1.442 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,8. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 221,3. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,98 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Länder erwarten kaum Andrang bei neuem Corona-Impfstoff

Samstag, 3. September, 8.32 Uhr: 

Beim Verabreichen der neuen, an Omikron angepassten Impfstoffe wollen die Bundesländer vor allem auf niedergelassene Ärzte und Impfstellen setzen - mit einem großen Andrang rechnen sie aber nicht. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter den Ländern hervor. Impfungen in Apotheken dürften dagegen kaum eine Rolle spielen. Mehr dazu hier: Länder erwarten kaum Andrang bei neuem Corona-Impfstoff.

EU-Kommission lässt Omikron-Impfstoffe zu

Freitag, 2. September, 13.06 Uhr:

Die Europäische Kommission hat zwei an die Omikron-Variante angepasste Corona-Impfstoffe zugelassen. Das teilte die Kommissarin für Gesundheit, Stella Kyriakides, am Freitag auf Twitter mit. Zuvor hatte die Europäische Arzneimittelbehörde EMA eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen. Experten der Behörde hatten am Donnerstag grünes Licht für Anträge von Biontech/Pfizer und dem US-Unternehmen Moderna gegeben.

Mehr zum Thema: EU-Kommission lässt Omikron-Impfstoffe zu

Sportvereine: Situation durch Energiekrise schwieriger als bei Corona

Freitag, 2. September, 9.05 Uhr:

Durch die drastisch gestiegenen Kosten für Energie stehen die Sportvereine in Deutschland aus eigener Sicht vor einer schwierigeren Situation als zu Beginn der Corona-Pandemie. Ein Signal der Hilfe bei der Abfederung der höheren Preise durch Bund und Länder fehle bisher, sagte der Vorsitzende des Freiburger Kreises, Boris Schmidt, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag). Die Vereinigung ist nach eigenen Angaben eine Arbeitsgemeinschaft von mehr als 180 größeren Sportvereinen aus Deutschland mit mehr als einer Million Sporttreibenden.

Bundesweite Inzidenz bei 234,4

Freitag, 2. September, 5.01 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 234,4 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 237,3 gelegen (Vorwoche: 263,6; Vormonat: 516,1). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen.

Die aktuelle Lage in Bayern

Donnerstag, 1. September, 15:30 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 638 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa 11,4 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 106 Intensivbetten in Bayern, das sind rund 19,7 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 13,2 Prozent auf 1.482 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 4,9. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 227,8. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,98 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Doch keine Homeoffice- und Test-Vorgaben für Betriebe

Mittwoch, 31. August, 16.12 Uhr:

Eigentlich sollten die Corona-Regeln für Unternehmen im Herbst deutlich strenger werden. Aber die ursprünglichen Pläne von Arbeitsminister Heil wurden entschärft. Die Betriebe müssen doch nicht Homeoffice und Tests anbieten. Es bleibt bei Freiwilligkeit. Mehr dazu lesen Sie hier: Doch keine Homeoffice- und Test-Vorgaben für Betriebe

Die aktuelle Lage in Bayern

Mittwoch, 31. August, 15:42 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 660 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa 12,2 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 112 Intensivbetten in Bayern, das sind rund 28,2 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 15,3 Prozent auf 1.546 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,0. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 229,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,97 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Bundesweite Inzidenz bei 243,7

Mittwoch, 31. August, 10.20 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 243,7 angegeben. Das geht aus Fallzahlen des RKI von 6.40 Uhr hervor. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 247,3 gelegen (Vorwoche: 275,3; Vormonat: 551,8). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Hausärzte bemängeln "kommunikatives Chaos" bei Corona-Impfstoffen

Mittwoch, 31. August, 8.01 Uhr:

Der Deutsche Hausärzteverband hat klare Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu den neuen Corona-Impfstoffen gefordert. "Dass nun angepasste Impfstoffe zur Verfügung stehen, ist eine sehr positive Nachricht", sagte der Bundesvorsitzende des Verbandes, Ulrich Weigeldt, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Mittwoch). "Weniger schön ist das kommunikative Chaos rund um die verschiedenen angepassten Impfstoffe."

Patientinnen und Patienten würden sich fragen, ob es sinnvoll sei, sich Anfang September mit dem an BA.1 angepassten Impfstoff impfen zu lassen, oder ob man auf den an BA.4/BA.5 angepassten Impfstoff warten sollte, sagte Weigeldt. "Hier braucht es sehr zeitnah eine klare Empfehlung der Stiko, an welcher sich auch die Hausärztinnen und Hausärzte orientieren können." Bisher lägen dazu keinerlei Informationen vor.

Verband: Bei Messen gut halb so viele Besucher wie vor Corona

Mittwoch, 31. August, 7.26 Uhr:

Viele Messen sind beim Neustart in diesem Sommer weniger gut besucht als vor Corona. Seit Mai liegen die Ausstellerzahlen im Durchschnitt bei 70 Prozent des Vor-Pandemie-Niveaus, die Besucherzahlen erreichen rund 55 Prozent, wie der Verband der deutschen Messewirtschaft (Auma) der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Derzeit bremsen demnach vor allem noch Reisebeschränkungen asiatischer Länder, die vor Corona stark auf Messen in Deutschland vertreten waren. Der Verband sieht die aktuellen Besucherzahlen deshalb als Erfolg.

Holetschek: Bayern gut auf Ankunft von neuem Impfstoff vorbereitet

Dienstag, 30. August, 16.46 Uhr:

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sieht die bayerischen Impfzentren gut vorbereitet auf den neuen Corona-Impfstoff, der von kommender Woche an zur Verfügung stehen soll. "Wir können in Bayern zügig mit den Impfungen beginnen, sobald der angepasste Impfstoff im September angekommen ist", sagte Holetschek am Dienstag in München. "Es müssen rasch ausreichend Impfdosen zur Verfügung gestellt werden, um die zu erwartende Nachfrage decken zu können."

Holetschek warb zugleich für rasche Auffrischungsimpfungen auch mit dem bisherigen Impfstoff. Der Minister erläuterte: "Gerade Menschen, die einer vulnerablen Gruppe angehören, sollten sich zeitnah eine Auffrischungsimpfung holen – und nicht auf den angepassten Impfstoff warten", sagte er. Auch wer Großveranstaltungen wie das Oktoberfest besuchen wolle, sollte auf einen rechtzeitigen ausreichenden Impfschutz achten.

Die aktuelle Lage in Bayern

Dienstag, 30. August, 16:44 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 671 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa 25,5 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 120 Intensivbetten in Bayern, das sind rund 22 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 15,6 Prozent auf 1.640 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,1. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 228,3. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,92 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Stadt Straubing weiter mit bundesweit höchster Inzidenz

Dienstag, 30. August, 7.15 Uhr

Im bundesweiten Vergleich liegt die Inzidenz in der Stadt Straubing mit 909,4 und im Landkreis Straubing-Bogen mit 813,8 mit Abstand an der Spitze, wie das RKI am Dienstagmorgen mitteilt. Grund für den rasanten Anstieg könnte unter anderem das Gäubodenvolksfest sein, das bis zum 22. August in Straubing stattfand.

Lesen Sie dazu auch: Straubinger Klinikum spürt höchste Corona-Inzidenz kaum

RKI registriert 54.504 Corona-Neuinfektionen

Dienstag, 30. August, 7.04 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 247,3 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 242,8 gelegen (Vorwoche: 288,5; Vormonat: 578,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 54.504 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 60.411) und 119 Todesfälle (Vorwoche: 146) innerhalb eines Tages.

BRK-Präsidentin fordert neue Corona-Teststrategie

Montag, 29. August, 8.56 Uhr:

BRK-Präsidentin Angelika Schorer hat eine neue Corona-Teststrategie gefordert. "Die Testverordnung muss dringend auf den Prüfstand, das Angebot muss hochgefahren und die Hürden abgebaut werden, um für den Herbst gut aufgestellt zu sein", sagte die Chefin des Bayerischen Rotes Kreuzes der Mediengruppe "Münchner Merkur/tz" (Montagsausgabe). "Unsere Testzentren können nicht von heute auf morgen ihr Angebot ausbauen. Wir müssen auch darüber diskutieren, ob die Tests wieder in mehr Bereichen nötig sind."

Schorer, die für die CSU im bayerischen Landtag sitzt, zeigte sich "besonders von der Bundesregierung (...) enttäuscht". Die Lage in den Pflegeheimen und beim Rettungsdienst sei so angespannt wie nie zuvor. "Viel Personal fällt gerade Corona-bedingt aus, Dienstpläne müssen ständig umgeschmissen werden, freie Betten können nicht mehr belegt werden, weil Kräfte fehlen. Rettungswagen müssen Notfallpatienten lange Strecken transportieren, weil viele Krankenhäuser abgemeldet sind. Die Hilferufe sind seit Wochen laut - aber sie werden zu wenig gehört", sagte Schorer.

Straubing nun mit bundesweit höchster Inzidenz

Sonntag, 28. August, 12.05 Uhr:

Knapp eine Woche nach dem Ende des Straubinger Gäubodenvolksfestes nehmen in der niederbayerischen Stadt und im Landkreis Straubing-Bogen die Zahlen der Corona-Infektionen deutlich zu. Nach Daten des Robert Koch-Institutes (RKI) vom Sonntag lag Straubing mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 737,2 bundesweit auf dem ersten Platz, gefolgt vom Landkreis mit einem Wert von 694,9. Das RKI verweist darauf, dass an Wochenenden nur wenige Ämter und Behörden Daten übermitteln. Lesen Sie hierzu Straubing nun mit bundesweit höchster Inzidenz

Intensivmediziner-Chef für stärkere Nutzung von Paxlovid

Sonntag, 28. August, 8.04 Uhr:

Zur Vermeidung schwerer Corona-Erkrankungen setzt der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, auf das Medikament Paxlovid. "Ich glaube tatsächlich, dass die stärkere Behandlung mit diesem Medikament dazu beitragen könnte, dass weniger Corona-Patienten mit einem schweren Verlauf auf den Intensivstationen behandelt werden müssen", sagte Marx den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Lesen Sie hierzu Intensivmediziner-Chef für stärkere Nutzung von Paxlovid

Die aktuelle Lage in Bayern

Samstag, 27. August, 14.10 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 705 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa 13,1 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 123 Intensivbetten in Bayern, das sind rund 28 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 12,6 Prozent auf 1.702 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,4. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 231,3. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,98 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Nach Gäubodenvolksfest steigt Inzidenz

Samstag, 27. August, 12.25 Uhr:

Knapp eine Woche nach dem Ende des Straubinger Gäubodenvolksfestes nehmen in der Stadt und im Landkreis Straubing-Bogen die Zahl der Coronainfektionen deutlich zu. Lesen Sie hierzu Nach Gäubodenvolksfest steigt Inzidenz

Lauterbach: "Corona-Herbst wird kein Zuckerschlecken"

Samstag, 27. August, 7.38 Uhr:

Wegen steigender Corona-Zahlen im Herbst stehen Deutschland aus Sicht von Gesundheitsminister Karl Lauterbach schwierige Zeiten bevor. Mit der Omikron-Subvariante BA.5 werde man zumindest am Anfang des Herbstes einen Anstieg der Fallzahlen erleben, sagte der SPD-Politiker der "Welt am Sonntag". "Es wird dann zu Ausfällen in den Betrieben und der kritischen Infrastruktur kommen, etwa in Krankenhäusern. Es stehen uns also schwierige Zeiten bevor." Dies sei besonders dann der Fall, wenn der Aufenthalt in Innenräumen wegen der kalten Temperaturen zur Regel werde. Lesen Sie hierzu Lauterbach: "Corona-Herbst wird kein Zuckerschlecken"

Straubinger OB Pannermayr: "Lage ist aktuell stabil"

Freitag, 26. August, 23.55 Uhr:

In Straubing klettern die Inzidenzen auf Höchststände - kurz nach dem Ende des Gäubodenvolksfestes. Oberbürgermeister Markus Pannermayr sieht Eigenverantwortung als Schlüssel zu einem Leben mit dem Virus, sagt er im Interview. Lesen Sie hierzu Straubinger OB Pannermayr: "Lage ist aktuell stabil"

Die aktuelle Lage in Bayern

Freitag, 26. August, 14.51 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 729 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – etwa acht Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 133 Intensivbetten in Bayern, das sind rund 28 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 12,6 Prozent auf 1.702 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,6. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 231,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,98 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

RKI: Höhepunkt der Omikron-Welle bei schweren Erkrankungen überschritten

Donnerstag, 25. August, 19.50 Uhr:

Das Abebben der Omikron-Welle in diesem Sommer zeigt sich nun auch bei den schweren Corona-Erkrankungen. "Übereinstimmend zeigen diese Daten, dass auch bei schwer verlaufenden Erkrankungen der Höhepunkt der aktuellen Welle überschritten ist", heißt es im Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) zu Covid-19 von Donnerstagabend. Die Autoren beschreiben darin rückläufige Entwicklungen bei der Zahl der Patienten mit Covid-19 auf deutschen Intensivstationen und bei Covid-19-Diagnosen.

PEI: Corona-Impfschäden sind nicht belegbar

Donnerstag, 25. August, 14.47 Uhr:

Nicht wenige Menschen klagen auch viele Monate nach einer Corona-Impfung noch immer über Atemnot, Müdigkeit und andere Symptome. Insgesamt wurden dem dafür zuständigen Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Deutschland 472 Fälle mit dieser Symptomatik gemeldet - bei mehr als 180 Millionen Impfungen. Neue Daten des PEI zeigen nun: Ein besonderes Risiko im Hinblick auf eine durch die Corona-Impfung hervorgerufene Long-Covid-Symptomatik gebe es nicht. Lesen Sie hierzu PEI: Corona-Impfschäden sind nicht belegbar

Die aktuelle Lage in Bayern

Donnerstag, 25. August, 15.09 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 720 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 6,3 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 132 Intensivbetten in Bayern, das sind 28,3 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 18,5 Prozent auf 1.708 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,5. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 236,5. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,03 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt circa einen weiteren Menschen ansteckt.

Biontech will neuen Corona-Impfstoff in Kürze ausliefern

Donnerstag, 25. August, 11.12 Uhr:

Biontech will seinen an die Omikron-Variante angepassten Corona-Impfstoff innerhalb weniger Tage nach der in Kürze erwarteten Zulassung durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA ausliefern. Lesen Sie hierzu Biontech will neuen Corona-Impfstoff in Kürze ausliefern

Mediziner rechnen mit Corona-Wiesn-Welle in München

Donnerstag, 25. August, 9.05 Uhr:

So richtig wird die Welle wohl erst danach kommen. Aber dass sie kommen wird, bezweifelt kaum jemand. Millionen Gäste teils aus fernen Ländern werden in München zum Oktoberfest erwartet - Ansteckungen mit dem Coronavirus sind vorprogrammiert.

"Natürlich wird es dazu führen, dass eine Erhöhung der Fallzahlen auftreten wird", sagt Johannes Bogner, Leiter der Sektion Klinische Infektiologie am LMU-Klinikum der Uni München. "Es ist sehr gut dokumentiert, dass nach lokalen Ereignissen eine messbare Zunahme an Erkrankungsfällen zu Buche schlägt. Das wird auch für das Oktoberfest zu erwarten sein", sagt der Mediziner. "Besonders am Biertisch, wo man stundenlang mit anderen eng zusammensitzt, wird eine Ansteckung sehr leicht möglich sein."

Die "Süddeutsche Zeitung" hatten anhand der Infektionszahlen nach Volksfesten - etwa Frühjahrsdult Landshut und Bergkirchweih in Erlangen - gezeigt: Jeweils danach stieg in den Landkreisen die Siebentage-Inzidenz sprunghaft an. Zuletzt schnellten im Landkreis Kulmbach nach dem Bierfest die Zahlen nach oben. Die Inzidenz lag teils über 1400, die Region war damit zeitweilig bundesweiter Inzidenz-Spitzenreiter.

Derzeit richten sich viele Blicke nach Straubing. Dort war bis Montag mit rund 1,3 Millionen Besuchern das Gäubodenvolksfest über die Bühne gegangen. Am letzten Tag des Festes lag die Inzidenz in Stadt und Landkreis nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) noch im bundesdeutschen Durchschnitt. Doch auch bei den anderen Volksfesten kam die Welle erst danach. In Straubing schwillt sie bereits an: Am Mittwoch lag die Stadt laut RKI bereits bei einer Inzidenz von 512,5 und der Landkreis Straubing-Bogen bei 457,0.

Kabinett beschließt Regelung für den Fall knapper Intensivbetten

Mittwoch, 24. August, 18.05 Uhr:

Die Bundesregierung will ausschließen, dass Menschen mit Behinderung oder Hochbetagten für den Fall zu knapper Intensivkapazitäten in der Pandemie benachteiligt werden. Das sieht ein Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zur sogenannten Triage vor, der am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet wurde. Näheres lesen Sie hier: Überlebenswahrscheinlichkeit soll entscheiden

Arbeitgeber sollen Homeoffice anbieten

Mittwoch, 24. August, 17 Uhr:

Arbeitgeber sollen bald dazu verpflichtet werden, ihren Beschäftigten Homeoffice anzubieten. Diese Pflicht war im März ausgelaufen. Jetzt plant das Bundesarbeitsministerium plant eine grundsätzliche Rückkehr zur Homeoffice-Angebots-Pflicht. Die neue Regelung soll zum 1. Oktober in Kraft treten und bis zum 7. April 2023 gelten. Mehr dazu lesen Sie hier: Schutz vor Corona

Kabinett beschließt "Kita-Qualitätsgesetz"

Mittwoch, 24. August, 16.30 Uhr:

Kitas sind eigentlich Ländersache. Berlin stellt über ein "Kita-Qualitätsgesetz" nun aber auch in den kommenden zwei Jahren Geld für die Einrichtungen bereit, damit dort investiert werden kann. Der Bund unterstützt die Bundesländer in den kommenden beiden Jahren mit weiteren vier Milliarden Euro für mehr Personal und Qualität in ihren Kitas. Lesen Sie hier mehr: Kabinett beschließt "Kita-Qualitätsgesetz"

Straubinger Gäubodenvolksfest "sicher nicht allein schuld"

Mittwoch, 24. August, 15.43 Uhr:

Innerhalb von zwei Tagen ist die Zahl der Corona-Infektionen in Stadt und Landkreis Straubing-Bogen um 70 Prozent gestiegen. Am Montag um 3 Uhr zählte das Gesundheitsamt 270 Infizierte, am Mittwoch um 3 Uhr bereits 457. Ist das der "Gäubodenvolksfest-Effekt?" Nicht nur, sagt das Landratsamt. Mehr dazu lesen Sie hier: Starker Anstieg der Corona-Zahlen

Kabinett berät über Corona-Regeln und Kita-Förderung

Dienstag, 23. August, 19.54 Uhr:

Das Bundeskabinett will an diesem Mittwoch die Weichen für die geplanten Corona-Auflagen für diesen Herbst und Winter stellen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Justizminister Marco Buschmann (FDP) hatten ihre Vorschläge für die Regeln im Infektionsschutzgesetz Anfang August vorgelegt und dafür teils heftige Kritik von den Bundesländern einstecken müssen. Lesen Sie hier mehr: Kabinett berät über Corona-Regeln und Kita-Förderung

Flug ohne Masken: Kritik an Scholz, Habeck und Medien

Dienstag, 23. August, 18.12 Uhr:

Dass Kanzler und Wirtschaftsminister ohne den Schutz von Corona-Masken nach Kanada fliegen, sorgt für Ärger. Gibt es eine Ungleichbehandlung? An diesem Mittwoch soll die Kabinettsentscheidung über die im Herbst geltenden Corona-Regeln fallen - unmittelbar zuvor gibt es nun scharfe Kritik, weil eine Regierungsdelegation um den Kanzler ohne Masken nach Kanada geflogen ist. Lesen Sie hier mehr: Flug ohne Masken: Kritik an Scholz, Habeck und Medien

Kommentar: Länder müssen Verantwortung übernehmen

Dienstag, 23. August, 15.53 Uhr:

Bei den neuen Corona-Regeln für Herbst und Winter führen Bund und Länder wieder das alte Spiel auf. Es ist bekannt unter dem Titel Schwarzer Peter. Denn es ging in den vergangenen Wochen der Forderungen und des Streits weniger um die richtige Antwort auf die Pandemie im dritten Jahr, sondern stärker darum, wer in der nächsten Corona-Welle wieder strengere Einschränkungen verhängen muss. Und wer es dann den Wählern verkauft. Ein Kommentar: Länder müssen Verantwortung übernehmen (idowa+)

Die aktuelle Lage in Bayern

Dienstag, 23. August, 14.39 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 901 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 79,8 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 156 Intensivbetten in Bayern, das sind 17,9 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 13,9 Prozent auf 1.942 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,9. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 271,8. Der aktuelle R-Wert liegt bei 1,01 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt circa einen weiteren Menschen ansteckt.

Holetschek wirbt für Corona-Impfung

Dienstag, 23. August, 11.45 Uhr:

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) macht wieder Werbung für die Corona-Impfung. Am Dienstag startete er eine Kampagne zu Auffrischungsimpfungen, wie sein Ministerium in München mitteilte. Titel der Kampagne: "Na Sicher".

Die Impfung sei "nach wie vor der beste Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf", sagte Holetschek. "Klar ist: Je höher der Impfschutz in der Bevölkerung ist, desto besser starten wir in den Herbst und Winter." Ziel sei es, "Impfskepsis auszuräumen". Dabei helfen sollen Plakate, Zeitungsbeilagen, Informationen in sozialen Medien und die neue Webseite na-sicher.bayern. Holetschek betonte: "Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte sich jetzt impfen lassen und nicht auf die angepassten Impfstoffe warten."

RKI registriert 60.411 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 288,5

Dienstag, 23. August, 6.55 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 288,5 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 282,2 gelegen (Vorwoche: 313,6; Vormonat: 709,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 60.411 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 63.745) und 146 Todesfälle (Vorwoche: 140) innerhalb eines Tages.

Die aktuelle Lage in Bayern

Montag, 22. August, 14.18 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 811 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 3,7 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 154 Intensivbetten in Bayern, das sind 16,8 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 9 Prozent auf 1.971 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,2. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 223,1. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,87 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Vor allem Männer zocken seit Pandemie mehr

Montag, 22. August, 8.04 Uhr:

Seit der Corona-Krise spielen vor allem Männer einer Umfrage zufolge spürbar häufiger mit Handy, Spielekonsole oder Computer. Jeder achte Mann spiele öfter als vor der Pandemie - in der Lockdown-Zeit 2020 habe dies sogar jede fünfte getan, ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse mit Sitz in Hannover. Anders bei Frauen: Der Umfrage zufolge zockt jede 13. Frau mehr als zuvor, während dies 2020 noch jede achte angab. Für die repräsentative Studie wurden im Juli 2020 und im Juli 2022 rund 1.000 Menschen im Alter von 16 bis 69 Jahren online befragt.

Holetschek: Ausnahmen bei Maskenpflicht "schlicht nicht umsetzbar"

Sonntag, 21. August, 8.46 Uhr:

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert vor Beratungen des Bundeskabinetts über den Entwurf für das neue Infektionsschutzgesetz erneut Anpassungen. Zentral kritisierte der CSU-Politiker eine im Gesetzesentwurf enthaltene Ausnahmeregelung der Maskenpflicht in Innenräumen. Demnach müssten frisch Geimpfte, Genesene und frisch Getestete keine Maske tragen. Darauf müsse verzichtet werden, teilte Holetschek am Sonntag mit. "Eine solche Regelung wäre im Vollzug schlicht nicht umsetzbar."

Das Bundeskabinett könnte am Mittwoch grünes Licht für einen Entwurf zu Corona-Maßnahmen für Herbst und Winter geben. Der Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Justizminister Marco Buschmann (FDP) sieht unter anderem vor, dass die Länder ab dem 1. Oktober wieder eine Maskenpflicht in Innenräumen einführen können - unabhängig von der Inzidenz. Lauterbach hatte aber auch gesagt: Wenn die Länder die Maskenpflicht einführen, "müssen sie eine Ausnahme vorsehen für die Innenräume, wo das Maskentragen ersetzt werden kann durch entweder einen Impfausweis, Genesenenausweis oder frische Testung". Die Maske soll dann keine Pflicht sein, wenn man in den drei Monaten zuvor geimpft wurde.

Holetschek hat dieses "Drei-Monats-Intervall" bereits mehrfach kritisiert. Es sei den Menschen nicht vermittelbar und entspräche auch nicht der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko), argumentiert er. Der Minister warf Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zudem vor, die Länder in die Planungen für den Corona-Herbst nicht wie angekündigt eingebunden zu haben.

Die aktuelle Lage in Bayern

Samstag, 20. August, 14.30 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 811 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 3,7 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 149 Intensivbetten in Bayern, das sind 18,1 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 15,2 Prozent auf 1.947 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,2. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 237,1. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,94 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Die aktuelle Lage in Bayern

Freitag, 19. August, 14.30 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 794 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 9,6 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 171 Intensivbetten in Bayern, das sind 12,8 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 15,2 Prozent auf 1.947 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,0. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 246,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,94 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Studie: Erholung nach Corona führt zu weniger Grundsteuererhöhungen

Freitag, 19. August, 9.16 Uhr:

Der Milliardenüberschuss bei den Kommunen hat vergangenes Jahr zu weniger Erhöhungen bei der Grundsteuer geführt als in den Vorjahren. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) hervor. Demnach erhöhten acht Prozent der deutschen Kommunen 2021 ihren Grundsteuer-Hebesatz. Niedriger hatte der Anteil zuletzt 2009 gelegen.

Stiko empfiehlt jetzt zweiten Corona-Booster schon ab 60

Donnerstag, 18. August, 17.29 Uhr:

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt nun offiziell eine zweite Corona-Auffrisch-Impfung auch für Menschen ab 60 Jahren. Menschen in dieser Altersgruppe und im Alter ab fünf Jahren mit einem erhöhten Risiko für schwere Covid-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung sollten einen weiteren Booster erhalten, hieß es in einer Mitteilung des Gremiums vom Donnerstag zur Aktualisierung der Impfempfehlung. Die Stiko erweitere ihre bisherige Empfehlung "mit dem primären Ziel, besonders gefährdete Personen noch besser vor schweren Covid-19-Erkrankungen und Covid-19-bedingten Todesfällen zu schützen".

Mehr zum Thema: Stiko empfiehlt jetzt zweiten Corona-Booster schon ab 60

Die aktuelle Lage in Bayern

Donnerstag, 18. August, 14.29 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 768 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 14 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 185 Intensivbetten in Bayern, das sind 5,6 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 13,8 Prozent auf 2.096 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,8. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 246,7. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,84 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Corona im Herbst und Winter: Wie entwickelt sich die Pandemie? Das sagen Mediziner

Donnerstag, 18. August, 12.35 Uhr:

In Anbetracht der inzwischen wieder sinkenden Fallzahlen zeichnet sich ab, dass die Corona-Sommerwelle dem Ende entgegengeht. Für ein grundsätzliches Durchatmen aber scheint es aller Voraussicht nach zu früh - stehen doch Herbst und Winter gepaart mit einer Menge Fragezeichen vor der Tür. Mehr dazu lesen Sie hier.

Studie: Erhöhtes Risiko für neurologische Probleme nach Covid-19

Donnerstag, 18. August, 10.46 Uhr:

Covid-19-Patienten haben noch zwei Jahre nach der Infektion ein leicht erhöhtes Risiko für manche psychiatrische und neurologische Probleme. Das berichten britische Forscher im Fachjournal "The Lancet Psychiatry" nach Auswertung der Krankenakten von 1,28 Millionen Covid-Patienten und von ähnlich vielen Menschen mit einer anderen Atemwegserkrankung.

Die Gruppe um Paul Harrison und Maxime Taquet von der University of Oxford verwendete Daten aus den USA, Großbritannien, Spanien, Bulgarien, Australien, Indien, Malaysia und Taiwan. Bei dem Abgleich achteten die Forscher darauf, dass die Gruppe der Covid-19-Patienten und die Kontrollgruppe mit anderen Atemwegserkrankungen im Hinblick auf Alter, Geschlecht, ethnische Herkunft und andere Merkmale sehr ähnlich waren. Die Covid-Erkrankungen waren zwischen Januar 2020 und April 2022 diagnostiziert worden.

16 Impfschäden seit Corona-Impfstart in Bayern anerkannt

Donnerstag, 18. August, 6.15 Uhr:

Rund 100 Anträge auf Impfschäden wurden in Bayern dieses Jahr jeden Monat gestellt. Nur ein Bruchteil wurde bislang anerkannt. Doch die Bearbeitung gestaltet sich oft als langwierig. Lesen Sie hierzu 16 Impfschäden seit Corona-Impfstart in Bayern anerkannt

Gelockerte Corona-Einreiseregeln sollen verlängert werden

Mittwoch, 17. August, 14.56 Uhr:

Die gelockerten Corona-Regeln für Urlaubsrückkehrer bei der Einreise nach Deutschland sollen auch über das Monatsende hinaus weitgehend erhalten bleiben. Das Bundesgesundheitsministerium arbeitet an einer Verlängerung der entsprechenden Verordnung, wie ein Sprecher am Mittwoch in Berlin mitteilte. Dabei würden sich im Vergleich zum Status quo keine größeren Veränderungen ergeben.

Die Vorgaben für Einreisen waren angesichts der entspannteren Pandemie-Lage vor der Sommerferienzeit gelockert worden. Seit Ende Mai müssen Urlaubsrückkehrer und andere Einreisende ab zwölf Jahren keine 3G-Nachweise als Geimpfte, Genesene oder Getestete mehr dabei haben. Die aktuelle Verordnung läuft nur noch bis zum 31. August.

Die aktuelle Lage in Bayern

Mittwoch, 17. August, 14.25 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 700 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 20,7 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 184 Intensivbetten in Bayern, das sind 17,5 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 14,9 Prozent auf 2.209 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,3. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 237,7. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,63 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Lebenserwartung während Corona-Pandemie teils deutlich gesunken

Mittwoch, 17. August, 9 Uhr:

Die durchschnittliche Lebenserwartung ist während der Corona-Pandemie in einigen Bundesländern deutlich stärker gesunken als in anderen Teilen der Republik. "In der Betrachtung zwischen 2019 und 2021 haben die südlichen Regionen Ostdeutschlands die stärksten Rückgänge verzeichnet", sagte Markus Sauerberg vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung am Mittwoch in Wiesbaden. Die ermittelte Lebenserwartung bezieht sich jeweils auf die im entsprechenden Jahr geborenen Menschen.

Deutschlandweit sank die Lebenserwartung im Verlauf des ersten Corona-Jahres 2020 bei Jungen um 0,2 Jahre auf 78,49 Jahre und bei Mädchen um 0,1 Jahr auf 83,36 Jahre, wie aus den Berechnungen hervorgeht. Als 2021 die Alpha- und Deltavarianten dominierten, sei sie bei Jungen um weitere 0,4 und bei Mädchen um 0,3 Jahre gesunken. Vor dem Beginn der Pandemie war die Lebenserwartung in Deutschland jährlich um etwa 0,1 Jahr gestiegen.

Die aktuelle Lage in Bayern

Dienstag, 16. August, 14.41 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 501 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 33,6 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 190 Intensivbetten in Bayern, das sind 13,2 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 15,7 Prozent auf 2.256 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 3,8. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 215,2. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,63 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Die aktuelle Lage in Bayern

Montag, 15. August, 14.40 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 842 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 19 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 185 Intensivbetten in Bayern, das sind 17 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 23,8 Prozent auf 2.167 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,4. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 296,5. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,88 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

71. Allgäuer Festwoche nach Corona-Pause eröffnet

Sonntag, 14. August, 12.07 Uhr:

Nach zweimaliger Corona-Zwangspause ist am Samstag die 71. Allgäuer Festwoche eröffnet worden. Die Mischung aus Heimatfest, Kulturtagen und Wirtschaftsmesse läuft in der Kemptener Innenstadt noch bis 21. August. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte bei der Eröffnung im Stadttheater, es sei eine große Freude, dass nach zwei Corona-Jahren dieses Fest endlich wieder stattfinde. Es sei eine Leistungsschau der Wirtschaft einer der stärksten Regionen Europas und zugleich "eine Liebeserklärung ans Allgäu".

Die aktuelle Lage in Bayern

Samstag, 13. August, 14.50 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 842 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 19 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 182 Intensivbetten in Bayern, das sind 20,5 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 19,3 Prozent auf 2.296 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,4. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 316,1. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,89 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Umfrage: Deutliche Mehrheit für Maskenpflicht im Fern- und Nahverkehr

Samstag, 13. August 8.15 Uhr:

Eine Maskenpflicht im Fern-, Flug- und öffentlichen Nahverkehr stößt immer noch auf große Zustimmung der Bevölkerung. In einer Umfrage der Instituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur gaben 63 Prozent der Befragten an, sie unterstützten eine solche Pflicht im öffentlichen Nahverkehr. Für den Fernverkehr der Bahn und den Flugverkehr waren es 58 Prozent. Nur 24 Prozent erklärten, sie seien grundsätzlich gegen eine Maskenpflicht.

Für andere öffentlich zugängliche Räume wie beispielsweise Geschäfte unterstützten 46 Prozent der Befragten eine Maskenpflicht, für Schulen nur 29 Prozent. Überdurchschnittlich fiel die Zustimmung bei Anhängern der Grünen aus, deutlich kleiner bei denen der FDP, am geringsten bei Menschen, die bei der vergangenen Bundestagswahl AfD gewählt hatten. Von ihnen erklärte eine knappe Mehrheit von 51 Prozent, generell gegen eine Maskenpflicht zu sein.

Die von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Justizminister Marco Buschmann (FDP) erarbeitete Novelle des Infektionsschutzgesetzes sieht vor, dass die Länder ab Oktober selbst entscheiden können, ob sie bei steigenden Infektionszahlen wieder eine Maskenpflicht in Innenräumen einführen wollen. Das Gesetz muss erst noch vom Kabinett abgesegnet und dann von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden.

Die aktuelle Lage in Bayern

Freitag, 12. August, 14.25 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 878 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 16,9 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 196 Intensivbetten in Bayern, das sind 11,7 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 16,5 Prozent auf 2.296 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,7. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 336,1. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,89 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Lauterbach sieht Rückgang der Corona-Sommerwelle

Freitag, 12. August, 13.34 Uhr:

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht die Corona-Sommerwelle in Deutschland gebrochen - aber keinen Grund zur Entwarnung in der Pandemie. "Die Sommerwelle fängt jetzt langsam an zurückzugehen", sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin. Es gebe einen "robusten Rückgang der Fallzahlen". Auch die Sterblichkeit gehe zurück. "Das gibt erst einmal Grund zur Freude. Das ist trotzdem kein Grund für eine Entwarnung." Es sei zu erwarten, dass die Fallzahlen im Herbst wieder stark stiegen.

Man müsse außerdem bedenken, dass der Anteil der nicht registrierten Corona-Erkrankungen gestiegen sei, sagte Lauterbach in der Bundespressekonferenz. "Die Dunkelziffer steigt." Das zeigten Daten des Robert Koch-Instituts.

Laut Lauterbach gibt es "sehr gute Nachrichten" bei den Impfstoffen. Es sei davon auszugehen, dass angepasste Impfstoffe bereits am 2. beziehungsweise 28. September ausgeliefert werden könnten. "Die Bundesregierung hat beide Impfstoffe in auskömmlicher Menge besorgt. Wir werden daher relativ früh auch beliefert werden." Die Impfkampagne könne dann zeitnah stattfinden.

Der Bundesgesundheitsminister wies Kritik an der zusammen mit Justizminister Marco Buschmann (FDP) erarbeiteten Neufassung des Infektionsschutzgesetzes zurück. Ab dem 1. Oktober könnten die Länder danach unabhängig von Inzidenzen in Innenräumen eine Maskenpflicht einführen. Sie müssten dies aber nicht, erläuterte Lauterbach. Aber: "Ich glaube, dass die Länder das alle machen werden, weil wir zum 1.10. wieder höhere Fallzahlen haben werden."

Es sei auch nicht so, dass eine Impfung künftig nur noch drei Monate gelten werde, und dass man sich alle drei Monate impfen lassen müsse, betonte Lauterbach. Diese Frist für Ausnahmen von der Maskenpflicht in Innenräumen sei gewählt worden, weil Impfungen in diesem Zeitraum nach bestehender Auffassung gegen Ansteckung schützen. Gegen schwere Infektionsverläufe schützten sie viel länger. Sich alle drei Monate impfen zu lassen, wäre auch "medizinisch völlig unsinnig".

Corona-Zahlen in Bayern sinken

Freitag, 12. August, 9.45 Uhr:

Die aktuelle Corona-Welle ist im Großteil von Bayern weiter auf dem Rückzug. Mehrere wichtige Indikatoren wiesen am Freitag klar nach unten. So sank die vom Robert Koch-Institut gemeldete Sieben-Tage-Inzidenz binnen Wochenfrist um rund 30 Prozent auf 336,1. Vor drei Wochen hatte sie noch fast drei Mal so hoch gelegen.

Allerdings werden auch für die bayerischen Krankenhäuser weniger Einweisungen im Zusammenhang mit Corona gemeldet. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gab es in den vergangenen sieben Tagen 878 Fälle - vor einer Woche waren es noch 1.056, vor drei Wochen 1.427.

Die Lage im Freistaat Bayern

Donnerstag, 11. August, 15.11 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 893 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 18,3 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 196 Intensivbetten in Bayern, das sind 12,5 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 16,5 Prozent auf 2.432 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,8. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 353,9. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,89 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Fördert die Pandemie die Sucht nach Tabak und Alkohol?

Donnerstag, 11. August, 7.51 Uhr:

Wenn sie im Stress sind, greifen Raucher oft und gern zur Zigarette. Und die vergangenen Monate waren nicht gerade stressfrei. Das hat sich laut einer neuen Studie auch auf das Rauchverhalten in Deutschland ausgewirkt. Raucher rauchten demnach häufig mehr als noch vor zwei Jahren. Beim Alkohol sieht es dagegen etwas anders aus. Mehr dazu lesen Sie hier: Fördert die Pandemie die Sucht nach Tabak und Alkohol?

Weiter Kritik an Corona-Plänen des Bundes für den Herbst

Mittwoch, 10. August, 16.50 Uhr:

Die Kritik an den Corona-Schutzplänen des Bundes für die kalte Jahreszeit dauert an. Der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, forderte Nachbesserungen am geplanten Infektionsschutzgesetz. "Wir begrüßen, dass eine Maskenpflicht in Innenräumen weiter möglich sein soll", sagte er der "Rheinischen Post". "Die Ausnahmen für Geimpfte sind aber völlig unpraktikabel und widersprechen deshalb dem Ziel eines guten Infektionsschutzes." Lesen Sie hierzu Weiter Kritik an Corona-Plänen des Bundes für den Herbst

Quarantäne-Urteil für Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten

Mittwoch, 10. August, 16.45 Uhr:

Arbeitgeber, die für Urlaubsrückkehrer aus Corona-Risikogebieten härtere Quarantäne-Regeln verhängen als von den Behörden vorgesehen, dürfen Beschäftigte grundsätzlich nicht ohne Bezahlung aussperren. Das entschied das Bundesarbeitsgericht am Mittwoch in einem Grundsatzurteil (5 AZR 154/22) in Erfurt. Der Kläger, ein Urlaubsrückkehrer aus der Türkei, hatte ein vierzehntägiges Betretungsverbot für seinen Betrieb trotz negativen Corona-Tests erhalten. Den Präzedenzfall für ein weiteres Corona-Urteil des höchsten deutschen Arbeitsgerichts lieferte ein Lebensmittelhersteller aus Berlin. Lesen Sie hierzu Quarantäne-Urteil für Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten

Die Lage im Freistaat Bayern

Mittwoch, 10. August, 15.05 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 883 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 21 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 223 Intensivbetten in Bayern, das sind 6,3 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 14,1 Prozent auf 2.596 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 6,7. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 379,1. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,85 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Regierung der Oberpfalz setzt Ärztlichen Koordinator zur Unterstützung ein

Dienstag, 9. August, 15.15 Uhr:

In der Oberpfalz werden ab sofort wieder der ärztliche Koordinator der Regierung sowie die ärztlichen Leiter Krankenhauskoordinierung zur Steuerung der Patientenströme in den Krankenhäusern eingesetzt. Die Regierung der Oberpfalz kommt damit der vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege geschaffenen Möglichkeit nach. Grund ist die aktuell angespannte Lage in den Krankenhäusern, die sich insbesondere im Bereich der Normalstationsbetten aufgrund erheblicher Personalausfälle an der Belastungsgrenze befinden. Für die Regierung als Ärztlicher Koordinator im Einsatz ist wie bereits in den vergangenen Phasen der Pandemie Dr. Michael Dittmar. Die ärztlichen Leiter Krankenhauskoordinierung auf Ebene der Rettungsdienst-Zweckverbände Amberg, Nordoberpfalz und Regensburg werden von den zuständigen Landräten bzw. der Landrätin berufen.

Impfangebot auch während des Volksfestes

Dienstag, 9. August, 15.05 Uhr:

Seit März gilt die Corona-Impfpflicht für Krankenhauspersonal - doch nicht alle Ärzte und Pfleger wollen dem nachkommen. Manche haben deswegen bereits gekündigt. Das Uniklinikum Regensburg bittet seine Mitarbeiter nun explizit darum, das nicht zu tun.

Lesen Sie dazu auch: Impfangebot auch während des Volksfestes

Die Lage im Freistaat Bayern

Dienstag, 9. August, 14.46 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 754 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 34,4 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 219 Intensivbetten in Bayern, das sind 11,3 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um 17 Prozent auf 2.675 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 5,7. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 382,7. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,74 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Neues Infektionsschutzgesetz: Bayern fordert Nachschärfungen

Dienstag, 9. August, 6.51 Uhr:

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen heute virtuell über das vergangene Woche von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Justizminister Marco Buschmann (FDP) vorgestellte Schutzkonzept für den Herbst und Winter beraten. Einige Länder, darunter auch Bayern, hatten Klärungsbedarf signalisiert. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) will vor allem über die vorgesehenen Ausnahmen von Maskenpflichten für frisch Geimpfte und Genesene sprechen. Diese seien fachlich nicht zu rechtfertigen. Mehr dazu lesen Sie hier: Neues Infektionsschutzgesetz: Bayern fordert Nachschärfungen

Änderungen am Corona-Plan für den Herbst gefordert - Neue Impfstoffe

Montag, 8. August, 18.38 Uhr:

Aus Teilen der FDP und der CDU gibt es Kritik und Änderungswünsche am Corona-Schutzkonzept der Bundesregierung für den Herbst und Winter. Die FDP-Fraktionsführung verteidigte die Pläne. An diesem Dienstag wollen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern die Lage in der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) beraten. Unterdessen rückt ein an die Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 angepasster Impfstoff näher. Das Pharmaunternehmen Biontech teilte mit, dass in diesem Monat eine entsprechende klinische Studie beginnen werde.

Bayern holt 100.000 zusätzliche Grippe-Impfdosen für den Herbst

Sonntag, 7. August, 9.26 Uhr:

Um sich für die kommende Grippesaison zu wappnen, holt der Freistaat 100.000 zusätzliche Impfdosen. Fachleute gingen davon aus, dass im Herbst und Winter eine Corona- und eine Influenza-Welle zusammentreffen könnten, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Sonntag in München. "Wir müssen mit einem komplexen Infektionsgeschehen rechnen."

Mehr dazu lesen Sie hier: 100.000 zusätzliche Grippe-Impfdosen für den Herbst

Die Lage im Freistaat Bayern

Samstag, 6. August, 15.24 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 1.040 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 20,8 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 229 Intensivbetten in Bayern, das sind 3,8 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um knapp 13,5 Prozent auf 2.844 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 7,9. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 456. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,78 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Virologin: Wiesn trotz Infektionsrisikos nicht absagen

Samstag, 6. August, 14.04 Uhr:

Trotz eines gewissen Corona-Infektionsrisikos für Besucher sollte das Oktoberfest in München nach Ansicht der Münchner Virologin Ulrike Protzer nicht abgesagt werden. "Wenn man sich für die Wiesn entscheidet, muss man ein gewisses Infektionsrisiko in Kauf nehmen", sagte die Leiterin der Virologie an der Technischen Universität und am Helmholtz-Zentrum München der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagausgabe). Eine erneute Oktoberfest-Absage sei aus ihrer Sicht dennoch keine Option.

Bundesweite Inzidenz bei 417,2

Samstag, 6. August, 10 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 417,2 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 432,2 gelegen (Vorwoche: 578,1; Vormonat: 678,8). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Corona-Zahlen sinken deutlich - Belastung der Kliniken geht zurück

Freitag, 5. August, 14.51 Uhr:

Die Corona-Zahlen in Bayern sinken auf mehreren Ebenen. Nachdem die 7-Tage-Inzidenzen seit rund zwei Wochen eine deutliche Abwärtstendenz zeigen, macht sich dies inzwischen auch auf den Normal- und Intensivstationen bemerkbar, wie aus am Freitag veröffentlichten Zahlen hervorgeht. So meldet das RKI für den Freistaat eine Inzidenz von 484. Vor zwei Wochen hatte sie mit 958,3 noch fast doppelt so hoch.

Bei den Inzidenzzahlen gehen Experten allerdings seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Auch mehrere Indikatoren für die Situation in Krankenhäusern weisen derzeit deutlich nach unten: So sind die vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gemeldete Hospitalisierungen im Zusammenhang mit Corona binnen sieben Tagen auf 1.056 gesunken. Vor zwei Wochen hatte der Wert, der auch Normalstationen mit einschließt, noch knapp unter 1.500 gelegen. Das war höher als auf dem Höhepunkt der Delta-Welle, die die Intensivstationen überlastet hatte.

Auch die Zahl der Corona-Patienten auf bayerischen Intensivstationen sinkt inzwischen wieder. Das bundesweite Intensivregister meldete am Freitagmorgen einen Wert von 216. Ende Juli hatte der Wert noch vorübergehend bei mehr als 280 gelegen.

Kostenlose Corona-Selbsttests für das Gäubodenvolksfest

Freitag, 5. August, 12.31 Uhr:

Straubing stellt kostenlose Corona-Selbsttests für das Gäubodenvolksfest zur Verfügung. Das teilte die Stadt in einer Pressemitteilung mit. Nach zwei pandemiebedingten Ausfällen findet heuer wieder das Gäubodenvolksfest statt. „Eine große Stärke unseres Volksfestes ist schon immer das Verbindende, etwas, das Gemeinschaft erzeugt“, sagt Oberbürgermeister Markus Pannermayr. Dennoch gelte: Die Pandemie ist nicht vorbei. In dieser Situation setze Bund und Länder bewusst auf die Eigenverantwortung der Bürger, wie die Stadt mitteilt.

Mehr zum Thema: Kostenlose Corona-Selbsttests für das Gäubodenvolksfest

Ärztin wegen falscher Atteste zu Haftstrafe verurteilt

Freitag, 5. August, 12.18 Uhr:

Wegen der Ausstellung von Hunderten falschen Masken-Attesten ist eine Ärztin aus Oberbayern zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Aufgrund der mangelnden Schuldeinsicht der Angeklagten sei die Strafe nicht zur Bewährung ausgesetzt worden, erläuterte Amtsgerichts-Direktorin Christine Schäfer am Freitag. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung hätten mittlerweile Berufung gegen das Urteil eingelegt. Der Prozess hatte bereits am Mittwoch stattgefunden, mehrere Medien hatten darüber berichtet.

Mehr dazu: Ärztin wegen falscher Atteste zu Haftstrafe verurteilt

Handwerk: Noch ist die Lage gut - Sorge um Gas und Corona

Freitag, 5. August, 12.07 Uhr:

Noch bewerten die bayerischen Handwerksbetriebe ihre Lage überwiegend positiv, doch beim Blick in die Zukunft zeigen sich Sorgen. Im zweiten Quartal sagten 48 Prozent der befragten Betriebe, die Geschäftslage sei gut, wie die Handwerkskammer Bayern am Freitag mitteilte. Das sind vier Punkte weniger als vor einem Jahr. Weitere 38 Prozent bewerten die Lage als befriedigend. Eine Verbesserung in den kommenden Monaten erwarten inzwischen allerdings nur noch acht Prozent. Das ist gegenüber dem Vorjahr fast eine Halbierung. Der Geschäftsklimaindex des Handwerks fiel um zehn Punkte auf 109.

Sorgen bereitet dem Handwerk neben ausfallenden Mitarbeitern durch Corona auch ein möglicher Gas-Engpass. Die Verbraucher würden diesen wohl vor allem im Lebensmittelbereich merken, sagte Peteranderl. Beispielsweise könnten Bäcker dann weniger verschiedene Sorten von Semmeln oder Gebäck anbieten, weil der Sortenwechsel Zeit brauche und damit den Gasverbrauch nach oben treibe.

Gesundheitsminister Lauterbach hat Corona

Freitag, 5. August, 7.27 Uhr:

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der 59-Jährige sei positiv getestet worden, teilte sein Ministerium mit. Ihm gehe es gut, er habe nur leichte Symptome und nehme seine Amtsgeschäfte vorübergehend aus der häuslichen Isolation war. Lauterbach ist nach Angaben seines Ministeriums vierfach geimpft.

Mehr dazu hier: Gesundheitsminister Lauterbach hat Corona

"Further Drachenstich" feiert Premiere nach Corona-Pause

Freitag, 5. August, 6.40 Uhr:

Der "Further Drachenstich" ist ein emotionsreiches Spektakel mit Feuer, Kampf und einem riesigen Roboter. Nach zweijähriger Corona-Zwangspause steht am Freitag die Premiere der Drachenstich-Festspiele in Furth im Wald (Landkreis Cham) auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht der Drache, ein 15,5 Meter langer und elf Tonnen schwerer, feuerspeiender Roboter mit zwölf Metern Flügelspannweite.

Höchster Krankenstand seit Pandemiebeginn

Freitag, 5. August, 6.05 Uhr:

Die Arbeitnehmer in Bayern waren im ersten Halbjahr so häufig krank wie in keinem anderen Halbjahr seit Beginn der Corona-Pandemie. Dabei gab es einen deutlichen Anstieg bei Erkältungen und Covid-19 als Ursache. Dies geht aus einer Auswertung der Krankenkasse DAK Bayern hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Insgesamt lag der Krankenstand für Januar bis Juni bei 4,1 Prozent und damit 0,7 Prozentpunkte höher als im Vorjahreshalbjahr.

Mehr dazu: Höchster Krankenstand seit Pandemiebeginn

Bundesweite Inzidenz bei 432,2

Freitag, 5. August, 5 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 432,2 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 451,3 gelegen (Vorwoche: 607,0; Vormonat: 687,7). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die aktuelle Lage im Freistaat

Donnerstag, 4. August, 14.48 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 1.093 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 21,8 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 224 Intensivbetten in Bayern, das sind 14,2 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um knapp 13,5 Prozent auf 2.911 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 8,3. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 520,5. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,77 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Keine Angst vor Gaskrise und Corona vor dem Oktoberfest

Donnerstag, 4. August, 14.26 Uhr:

Mit dem ornamenthaft gestalteten Anfangsbuchstaben als neuem Logo geht das Oktoberfest nach drei Jahren Corona-Pause wieder an den Start. Damit solle künftig die geschützte Marke Oktoberfest in die Welt hinausgetragen werden, sagte der Wiesnchef und Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner (CSU) am Donnerstag in München.

Mehr dazu lesen Sie hier: Keine Angst vor Gaskrise und Corona vor dem Oktoberfest

Bundesweite Inzidenz laut RKI bei 451,3

Donnerstag, 4. August, 6.56 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 451,3 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 477,9 gelegen (Vorwoche: 630,4; Vormonat: 650,7).

Bayern: Bund verzichtet auf neue RKI-Bewertung zu Isolation

Donnerstag, 4. August, 5.39 Uhr:

In der Debatte um ein mögliches Ende der Isolationspflicht für Corona-Infizierte will die Bundesregierung nach Angaben Bayerns keine Neubewertung der Lage durch das Robert-Koch-Institut (RKI). Das Bundesgesundheitsministerium habe einen Antrag der Unionsländer abgelehnt, dass das RKI eine fundierte Stellungnahme zur Isolationspflicht geben möge, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München.

Mehr dazu hier: Bund verzichtet auf neue RKI-Bewertung zu Isolation

Bund fördert Corona-Nasenspray mit 1,7 Millionen Euro

Donnerstag, 4. August, 0.15 Uhr:

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie fördert die Bundesregierung erstmals die Entwicklung eines nasalen Impfstoffs. Das Projekt der Universitätsklinik München namens Zell-Trans werde mit knapp 1,7 Millionen Euro unterstützt, sagte Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstag). Der Impfstoff soll per Nasenspray auf die Nasenschleimhaut aufgetragen werden, also ohne Nadel.

Damit könne er "direkt dort seine Wirkung entfalten, wo das Virus in den Körper eindringt", sagte die FDP-Politikerin. Mit dem Schleimhautimpfstoff würden Coronaviren direkt im Nasen-Rachen-Raum bekämpft und können sich dort gar nicht erst festsetzen. Damit könnte das Präparat im Idealfall nicht nur vor symptomatischen Erkrankungen schützen, sondern gleich vor einer Infektion.

Die aktuelle Lage im Freistaat

Mittwoch, 3. August, 14.45 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 1.118 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 25,2 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 238 Intensivbetten in Bayern, das sind 16,5 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um knapp 13,7 Prozent auf 3.021 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 8,5. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 575,6. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,74 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Neue Testverordnung gilt als Bürokratiemonster

Mittwoch, 3. August, 12.43 Uhr:

In der neuen kommunalen Teststation im Gäubodenpark werden PCR- und Schnelltests im Fünf-Minuten-Takt erledigt. Doch immer noch hadern Getestete und Tester mit der neuen Testverordnung, die sich als wahres Bürokratiemonster erweist.

Mehr zum Thema: Neue Testverordnung gilt als Bürokratiemonster

Bundesweite Inzidenz bei 477,9

Mittwoch, 3. August, 6.37 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 477,9 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 516,1 gelegen (Vorwoche: 652,0; Vormonat: 665,0). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen.

Die aktuelle Lage im Freistaat

Dienstag, 2. August, 14.40 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 1.150 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 22,7 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 247 Intensivbetten in Bayern, das sind 6,4 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um knapp 9,4 Prozent auf 3.224 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 8,8. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 645,1. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,73 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

BGH äußert sich zu Reiserücktritt bei Corona-Ausbruch

Dienstag, 2. August, 7.15 Uhr:

Der Bundesgerichtshof (BGH) verkündet am Dienstag um 9 Uhr möglicherweise sein erstes Corona-Urteil im Reiserecht. Der Kläger war bei Ausbruch der Pandemie von einer Pauschalreise nach Japan abgesprungen, die wenig später sowieso abgesagt werden musste. Nun ist die Frage: Muss er trotzdem Stornogebühren zahlen? Allerdings ist offen, ob die Karlsruher Richterinnen und Richter das direkt selbst entscheiden.

Mehr dazu: BGH äußert sich zu Reiserücktritt bei Corona-Ausbruch

RKI registriert 102.698 Corona-Neuinfektionen

Dienstag, 2. August, 5.10 Uhr:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 516,1 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 538,9 gelegen (Vorwoche: 678,7; Vormonat: 696,5). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 102.698 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 145.472) und 171 Todesfälle (Vorwoche: 187) innerhalb eines Tages.

Spritverbrauch deutlich unter Vor-Corona-Niveau

Montag, 2. August, 4.45 Uhr:

Der Spritverbrauch lag in den ersten Monaten des Ukraine-Krieges in Deutschland deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau. Darauf deutet eine Auswertung der amtlichen Mineralöldaten für die Frühlingsmonate März, April und Mai hin. Im März waren die Spritpreise in bis dahin nie erreichte Höhen gestiegen. Sowohl für Diesel als auch für Benzin zeigen die Daten Rückgänge von rund einem Zehntel gegenüber den Jahren 2018 und 2019.

Gegenüber den ersten beiden Corona-Jahren ist die Entwicklung anders: So ist der Diesel-Verbrauch in den Frühlingsmonaten der Jahre 2020 bis 2022 zwar klar unter den Vor-Pandemie-Werten aber von Jahr zu Jahr relativ konstant. Bei Benzin liegen 2021 und 2022 eng beisammen, 2020 fällt aber deutlich ab. Hier dürfte sich der erste Lockdown besonders stark niederschlagen: Benzinmotoren werden häufig von Privatpersonen genutzt.

Die aktuelle Lage im Freistaat

Montag, 1. August, 14.39 Uhr:

Laut aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in den letzten sieben Tagen 1.234 Menschen in Bayern wegen einer Covid-19-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert – 13,5 Prozent weniger als in der Vorwoche. Aktuell belegen Covid-19-Patienten 258 Intensivbetten in Bayern, das sind 5,3 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Normalstationen ist um knapp 8,2 Prozent auf 3.167 gesunken. Die sogenannte "Hospitalisierungs-Inzidenz" pro 100.000 Einwohner liegt damit bei 9,4. Die 7-Tage-Inzidenz in Bayern liegt Stand heute Morgen bei 695,4. Der aktuelle R-Wert liegt bei 0,70 – das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

Notaufnahmen wegen Corona-Welle überlastet

Montag, 1. August, 12.49 Uhr:

Die Notaufnahmen in den bayerischen Krankenhäusern sind wegen der Corona-Welle und Personalmangels überlastet. Aktuell fielen viele erkrankte Mitarbeitende aus, während die Kliniken gleichzeitig stark ausgelastet seien, teilte die Bayerische Krankenhausgesellschaft am Montag in München mit. Rettungswagen müssten deshalb länger fahren, um eine aufnahmebereite Klinik zu finden. Einige Kliniken müssten planbare, nicht lebensnotwendige Operationen verschieben.

Die Krankenhausgesellschaft ruft deshalb die Bürgerinnen und Bürger auf, nur im Fall einer stationären Behandlung eine Notaufnahme aufzusuchen. In allen anderen Fällen sollten sich die Menschen an die Bereitschaftsdienste der niedergelassenen Ärzte oder an die Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 wenden.

Taxifahrer fehlen in Bayern

Montag, 1. August, 7.20 Uhr:

Taxiunternehmer im Freistaat kämpfen mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie. In den vergangenen zwei Jahren hätten sie rund ein Drittel ihrer Fahrer verloren, bilanziert Thomas Kroker, Vorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen in München. Viele Fahrer seien während der Pandemie von Paketdiensten abgeworben worden. Allein in der Landeshauptstadt fehlten zurzeit 700 bis 800 Taxifahrer. "In München sind 3.300 Taxis zugelassen. Wir sind froh, wenn wir 2.000 auf die Straße bringen." Bayernweit seien rund 6.800 Taxis zugelassen.

Lesen Sie dazu auch: Viele Taxifahrer während Pandemie abgeworben

Frankreich lockert Corona-Einreiseregeln

Montag, 1. August, 6.26 Uhr:

Für Reisen nach Frankreich sind in der Corona-Pandemie verhängte Auflagen weggefallen. Ein Nachweis über den Corona-Impfschutz, einen Negativtest oder den Genesenenstatus ist seit diesem Montag nicht mehr vorgeschrieben. In dem auch bei vielen Deutschen beliebten Urlaubsland wurde zum Monatswechsel eine Reihe von Sonderregeln zum Kampf gegen das Coronavirus aufgehoben.

Bislang mussten Einreisende entweder vollständig geimpft sein oder einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können, bei Reisenden aus der EU und einigen anderen Ländern wurde auch der Nachweis einer kürzlich überstandenen Infektion akzeptiert. Dies ist nun in der Regel nicht mehr erforderlich. Falls gefährliche Virusvarianten auftreten, kann die Regierung aber anordnen, dass Reisende vor dem Einstieg in ein Flugzeug nach Frankreich einen Negativtest vorlegen müssen.

Hier finden Sie alle News zum Coronavirus in Bayern und zum Erreger SARS-CoV-2 aus dem idowa-Blog von Januar 2021 bis Juli 2022.

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