Covid-19 Corona-Entwicklungen 15. bis 21. März

Samstag, 21. März, 20.25 Uhr: Spahn kündigt Änderung an Gesetzentwurf an

Nach massiver Kritik von Kliniken an dem Entwurf eines Krankenhaus-Gesetzes hat Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mehrere Änderungen angekündigt. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Spahn kündigt Änderung an Gesetzentwurf an"

Samstag, 21. März, 20.11 Uhr: Neun neue Corona-Fälle im Landkreis Straubing-Bogen

In den letzten 24 Stunden ist die Zahl der positiv auf das neuartige Coronavirus getesteten Personen im Landkreis Straubing-Bogen um neun (Vortag: zehn) angestiegen. Der Gesamtstand der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie liegt damit im Landkreis bei 38 (Stand: 21. März, 17.30 Uhr).

Samstag, 21. März, 19.50 Uhr: Merkel und Ministerpräsidenten beraten über schärfere Maßnahmen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten beraten am Sonntag ab 14 Uhr über weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie.

In der Telefonkonferenz wird es vor allem darum gehen, ob es bundesweite Ausgangsbeschränkungen gibt. Neben Merkel nehmen auch die für den Kampf gegen die Ausbreitung und die Folgen des Coronavirus wichtigsten Minister teil. So sollen neben Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) auch Innenminister Horst Seehofer (CSU), Außenminister Heiko Maas (SPD), Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) dabei sein. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Merkel und Ministerpräsidenten beraten über schärfere Maßnahmen"

Samstag, 21. März, 19.44 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Regen

In der Arberlandklinik Viechtach werden aktuell drei an COVID-19 erkrankte Patienten stationär behandelt. Heute wurde der erste Fall mit positiv-getesteter Coronavirus-Infektion (SARS CoV-2) unter der Mitarbeiterschaft der Arberlandkliniken bestätigt. Es handelt sich um eine Mitarbeiterin der Verwaltung der Arberlandklinik Viechtach. Alle Kontaktpersonen der Kategorie I wurden bereits ermittelt und informiert. Kontaktpersonen der Kategorie I sind diejenigen, die längeren und direkten Kontakt mit Infizierten hatten. Alle Betroffenen erhalten schon am Montag einen Abstrich zur Überprüfung, ob auch sie sich angesteckt haben. Alle sind bis zum Vorliegen eines Ergebnisses unter Quarantäne gestellt. Das Vorgehen wurde eng mit dem Gesundheitsamt Regen abgestimmt.

Samstag, 21. März, 18.17 Uhr: Pendelbusverkehr in Straubing wird eingestellt

Da zur Zeit so gut wie keine Fahrgäste mehr im Pendelbus vom Parkplatz Am Hagen zum Stadtplatz fahren, wird der Pendelbusverkehr ab Montag, 23. März, bis zum Ende der Ausgangsbeschränkungen (voraussichtlich 3. April) eingestellt.

Samstag, 21. März, 16.28 Uhr: Ausgangsbeschränkungen: Kontrollen und neue Infektionen

Die Polizei hat am Samstag vielerorts in Bayern die seit Mitternacht geltenden Ausgangsbeschränkungen kontrolliert. Es blieb zunächst bei wenigen Verstößen. Angesichts steigender Zahlen von Infizierten und Todesfällen machte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) noch einmal deutlich: "Es geht wirklich um Leben und Tod." Derweil werden auf Intensivstationen auch in Deutschland immer öfter junge mit dem Coronavirus infizierte Patienten behandelt, wie der Chefarzt Clemens Wendtner von der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing der Deutschen Presse-Agentur sagte. Lesen Sie hierzu auch "Ausgangsbeschränkungen: Kontrollen und neue Infektionen"

Samstag, 21. März, 16.19 Uhr: Herzogstadtlauf 2020 wird höchstwahrscheinlich verschoben

Der Herzogstadtlauf, der am 16. und 17. Mai 2019 in Straubing stattfinden soll, wird höchstwahrscheinlich verschoben. Das haben die Veranstalter am Samstagnachmittag auf ihrer Facebook-Seite bekanntgegeben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 21. März, 14.19 Uhr: Landesamt: 3695 Coronavirus-Fälle und 21 Tote in Bayern

In Bayern sind inzwischen 3695 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Erlangen am Samstag (Stand 10 Uhr) auf seiner Homepage mit. Demnach sind bislang 21 Patienten mit einer Infektion gestorben. In Deutschland sind bislang mehr als 21.600 Infektionen mit dem neuen Coronavirus bekannt. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Samstag, 21. März, 13.15 Uhr: 31 neue Corona-Fälle im Landkreis Dingolfing-Landau

Aktuell sind im Landkreis Dingolfing-Landau 31 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden (Stand: 21. März, 10 Uhr). Das hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz nach einer weiteren Lagebesprechung am Samstag mitgeteilt.

Samstag, 21. März, 13.11 Uhr: Bayerische Grenzübergänge: Weniger Verkehr

Die Situation an den bayerischen Grenzübergängen zu Österreich hat sich entspannt. Das teilte die Bundespolizeidirektion München auf Anfrage am Samstag mit. Auch an der Grenze zu Tschechien laufe der Verkehr nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberpfalz problemlos.

Während die Situation am Anfang noch schwierig gewesen sei, würden sich die meisten Verkehrsteilnehmer nun vernünftig verhalten und auf unnötige Fahrten verzichten, sagte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion. "Die Bürger haben den Ernst der Lage begriffen und akzeptieren die Situation", sagte der Sprecher am Samstag. Mittlerweile kämen weniger Menschen zur Grenze zu Österreich als in den Tagen zuvor. Hauptsächlich würden Lastwagenfahrer die Grenze passieren. Ähnlich sieht es demnach an der tschechischen Grenze aus.

Die Kontrollen wegen der Corona-Pandemie an der deutschen Grenze zu Österreich haben am Montagmorgen begonnen. Tschechien führt seit Samstag (14.3.) Grenzkontrollen zu Deutschland durch.

Samstag, 21. März, 12.35 Uhr: Skisaison endet knapp unter Schnitt

Trotz des Schneemangels und der vorzeitigen Schließung der Skilifte wegen der Corona-Pandemie: Die Liftbetreiber haben in der aktuellen Saison nur knapp unter dem Mittel der vergangenen Jahre abgeschnitten. Der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS) zählte in einer vorläufigen ersten Bilanz in dieses Saison in den deutschen Skigebieten rund 3,9 Millionen Gäste. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Schneemangel und Corona: Skisaison endet knapp unter Schnitt"

Samstag, 21. März, 12.11 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 36 positive Fälle (Stand: 21. März, 12 Uhr). 248 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne.

Samstag, 21. März, 11.20 Uhr: Mietern soll in Corona-Krise nicht gekündigt werden dürfen

Mietern soll wegen Mietschulden in der Corona-Krise nicht gekündigt werden dürfen. Das sieht eine Gesetzesvorlage der Bundesministerien für Justiz, Inneres und Wirtschaft vor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Lesen Sie hierzu mehr: "Mietern soll in Corona-Krise nicht gekündigt werden dürfen"

Samstag, 21. März, 11.09 Uhr: Bayerischer Finanzminister: Rückzahlung für Unternehmen

Bayerische Unternehmen sollen ihre bereits gezahlte Sondervorauszahlung der Umsatzsteuer auf Antrag zurückerhalten. Das teilte der bayerische Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Samstag mit. Damit wolle man die Betriebe während der Corona-Pandemie entlasten. "Bayern dreht gerade an allen möglichen Stellschrauben, um unsere Unternehmen bestmöglich zu unterstützen und liquide zu halten", so Füracker. Grundsätzlich müssen Betriebe ihre Umsatzsteuer-Voranmeldungen an das Finanzamt übermitteln und die entsprechende Zahlung leisten. Diese können sie nun wieder zurückerhalten. Dazu müssen die Unternehmen einen Antrag stellen.

Samstag, 21. März, 9.49 Uhr: Patientenschützer: Maßnahmen für Pflege gegen Corona reichen nicht

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat nach neun Todesfällen allein in einem Würzburger Pflegeheim Bund und Länder aufgerufen, endlich überzeugende Maßnahmen zum Schutz von Pflegebedürftigen gegen das Coronavirus einzuleiten. Vorstand Eugen Brysch sagte der Deutschen Presse-Agentur am Samstag: "Es ist unverantwortlich, dass der Notfallplan zum Schutz der 800.000 Pflegebedürftigen und 764.000 Beschäftigten aus dem Jahr 2013 immer noch nicht angepasst wurde." Der Plan sei damals erstellt worden, um eine Grippewelle abzuwehren. Diese Menschen lebten auf engstem Raum in den 13.700 Pflegeheimen. Sie seien eine Hochrisikogruppe.

Brysch reagierte auf den Tod von neun Menschen in einem Würzburger Pflegeheim, die nach Coronavirus-Infektionen gestorben sind. Nach Angaben der Leiterin der Altenpflegeeinrichtung hatten alle Verstorbenen Vorerkrankungen gehabt und waren über 80 Jahre alt gewesen. Von den 160 Bewohnern lägen derzeit fünf mit einer Covid-19-Erkrankung in Würzburger Kliniken, weitere zehn seien positiv auf das Virus getestet und würden isoliert in ihren Zimmern im Heim versorgt. Hinzu kämen 23 Pflegekräfte mit ebenfalls positivem Test. Diese befänden sich in Quarantäne zu Hause.

Brysch sprach von einem "Weckruf" und mahnte: "Höchstbedenklich ist, dass infizierte Bewohner weiter im Pflegeheim bleiben können." Bund und Länder hätten in der Corona-Krise jetzt verstärkt die Pflege in den Blick zu nehmen. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sei gefordert.

Samstag, 21. März, 8.55 Uhr: Keine Passierscheine in Bayern nötig

Trotz der weitreichenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern inklusive Polizeikontrollen brauchen die Menschen im Freistaat keine Passierscheine, um sich draußen zu bewegen. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Samstagmorgen dem Radiosender Antenne Bayern in Ismaning bei München. Hilfreich sei aber, wenn man sich ausweisen und nachvollziehbar begründen könne, warum man auf welchem Weg sei. Wenn jemand von seinem Arbeitgeber eine Bescheinigung bekommen könne, sei das gut. "Wenn nicht, geht die Welt - glaub' ich - nicht unter", sagte der CSU-Chef. "Im Zweifel hat die Polizei ein gutes Gespür dafür, wie ernst und wie ehrlich das ist."

Samstag, 21. März, 8.54 Uhr: Umzüge möglichst verschieben

Umzüge sollten in Bayern derzeit nach Möglichkeit verschoben werden. "Umzugsunternehmen dürfen ihre Arbeit machen", sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Samstagmorgen dem Radiosender Antenne Bayern. Aber die Leute sollten jetzt nicht ihre ganze Familie zusammentrommeln. Auch Zwangsräumungen "muss man halt dann machen". Darüber hinaus gelte für Handwerker, dass sie ihrer Arbeit nachgehen können. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte zudem, auch Heiraten sei möglich - aber nur in kleinem Kreis.

Samstag, 21. März, 8.49 Uhr: Ausgangsbeschränkung: Polizei stellt Samstagfrüh kaum Verstöße fest

Seit Samstag gelten in ganz Bayern zur Eindämmung des Coronavirus weitreichende Ausgangsbeschränkungen. Ab Mitternacht wurden zahlreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maßnahmen durchgeführt, dabei wurden nach Angaben der Polizeipräsidien vom Samstagmorgen nur wenige Verstöße festgestellt. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Polizei stellt kaum Verstöße fest"

Samstag, 21. März, 8.34 Uhr: Söder hofft auf gemeinsame Regelungen aller Bundesländer

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hofft im Kampf gegen das neuartige Coronavirus auf ein gemeinsames Vorgehen der Bundesländer. Das sagte er am Samstagmorgen dem Radiosender Antenne Bayern. "Es haben gestern ja einige nachgezogen." Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 21. März, 8.03 Uhr: SPD und Grüne kritisieren Vorpreschen in Corona-Krise

Die SPD-Spitze rügt das Vorpreschen von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei Ausgangsbeschränkungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 21. März, 8.01 Uhr: Coronafall in der JVA Straubing: Das sind die Maßnahmen

Durch die Coronakrise überschlagen sich die Ereignisse. Was gerade noch aktuell war, kann wenige Minuten später schon wieder überholt sein. So auch in der Justiz. Am gestrigen Donnerstag hieß es Vormittags noch, dass es aktuell keine Coronafälle in bayerischen Gefängnissen gebe. Das änderte sich aber im Laufe des Nachmittags: zwei bestätigte Infektionen. Eine in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Hof und eine in der JVA Straubing. Wie geht man dort nun damit um? Gegenüber idowa gibt der Straubinger Anstaltsleiter Hans Jürgen Amannsberger Auskunft.

Samstag, 21. März, 8 Uhr: Virusgefahr unterschätzt: Auch Jüngere auf Intensivstation

Vor allem ältere und vorerkrankte Menschen seien in Gefahr, hieß es. Doch immer deutlicher wird: Das Coronavirus kann auch Jüngere massiv treffen. Insgesamt sei die Gefahr durch das Virus, so räumt ein Mediziner ein, von Politik und Wissenschaft unterschätzt worden. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Virusgefahr unterschätzt: Auch Jüngere auf Intensivstation"

Samstag, 21. März, 7 Uhr: Beerdigungen finden statt - aber mit Einschränkungen

Es ist immer schwer, wenn sich im eigenen Familienkreis ein Todesfall ereignet und man sich von einem geliebten Menschen verabschieden muss. Die Termine bei einem Bestattungsunternehmen sowie die Organisation der Beerdigung und der Trauerfeier sind schon unter normalen Umständen nicht leicht. Wie gestaltet sich aber die Vorbereitung und Durchführung einer Beerdigung unter den aktuellen Bedingungen der Corona-Krise? Lesen Sie hierzu mehr im Artikel "Beerdigungen finden statt - aber mit Einschränkungen"

Freitag, 20. März, 20.55 Uhr: Neun Coronavirus-Todesfälle in Würzburger Pflegeheim

Fast die Hälfte der Coronavirus-Todesfälle in Bayern betreffen Bewohner eines Würzburger Pflegeheims. Nach Infektionen mit dem neuartigen Virus sind dort neun Menschen gestorben, wie ein Sprecher des Landesamts für Gesundheit (LGL) am Freitag auf Anfrage sagte.

Freitag, 20. März, 19.03 Uhr: Fünf neue Coronavirus-Todesfälle in Bayern

Es handelt sich um vier Todesfälle aus Würzburg und einen aus dem Landkreis Starnberg, wie das Gesundheitsministerium am Freitag in München mitteilte. Am Vormittag hatte ein Sprecher den Tod eines 85-Jährigen aus dem Landkreis Tirschenreuth und eines 82-Jährigen aus dem Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge vermeldet. Damit gibt es in Bayern derzeit insgesamt 20 Coronavirus-Todesfälle.

Freitag, 20. März, 18.55 Uhr: Karte der Corona-Fälle in Deutschland

Klicken Sie auf das Bild, und Sie kommen zur Karte des aktuellen Standes in Bezug auf die Corona-Fälle in Deutschland.

Coronavirus Karte

Freitag, 20. März, 18.49 Uhr: Umsetzung der Corona-Soforthilfe in der Oberpfalz

Um dem hohen Zuspruch gerecht werden zu können, wurde für die schnellstmögliche Bearbeitung von derzeit über 6.000 Anträgen an der Regierung der Oberpfalz eine eigene Task-Force gegründet, die auch über das Wochenende im Einsatz sein wird. Mit dem heutigen Freitag können bereits rund 250 Anträge auf Soforthilfe mit einem Volumen von fast 1,8 Millionen Euro ausbezahlt werden, wie Regierungspräsident Axel Bartelt mitteilt.

Freitag, 20. März, 17.55 Uhr: Polizei in Ostbayern bittet um Einhaltung der Ausgangsbeschränkung

In Niederbayern und der Oberpfalz ist es in den letzten Tagen vermehrt zu Verstößen gegen die Allgemeinverfügung der Bayerischen Landesregierung zur Corona-Pandemie gekommen. Die Polizei bittet deshalb die Bevölkerung, insbesondere junge Leute, die Ausgangsbeschränkung einzuhalten. Andernfalls drohen hohe Bußgelder.

Freitag, 20. März, 17.41 Uhr: Zehn weitere Corona-Fälle im Landkreis Straubing-Bogen

Auch im Landkreis Straubing-Bogen steigt die Zahl der bestätigten Fälle von Erkrankungen an COVID-19 weiter an. Am Freitag sind zehn weitere bestätigte Fälle einer Infizierung mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) bekanntgeworden (Vortag sechs Neu-Infizierungen). Die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen im Landkreis Straubing-Bogen seit Ausbruch der Pandemie liegt damit nun bei 29. In Stadt und Landkreis gemeinsam gibt es damit jetzt über 200 Kontaktpersonen der Gruppe I (enger Kontakt).

Freitag, 20. März, 17.32 Uhr: Corona-Teststation in Straubing

Stadt und Landkreis richten in Kooperation mit dem Gesundheitsamt und dem BRK-Kreisverband eine gemeinsame Corona-Teststation als Zusatzangebot vor den Ausstellungshallen Am Hagen in Straubing ein. Lesen Sie hierzu auch "Stadt und Landkreis richten Corona-Teststation ein"

Freitag, 20. März, 16.29 Uhr: Soforthilfe läuft in Niederbayern

Die Regierung von Niederbayern arbeitet weiter mit Hochdruck an der Soforthilfe in Zusammenhang mit Corona. Es sind bereits Anträge mit einem Volumen von über einer Million Euro bearbeitet. Die Auszahlungen sind veranlasst, wie die Regierung am Freitag bekanntgab.

Freitag, 20. März, 15.25 Uhr: Medizinstudenten sollen unterstützen - Uni-Medizin gut gerüstet

Die bayerische Universitätsmedizin sieht sich für die Herausforderungen in Zusammenhang mit der Coronakrise gut gerüstet. Die Testkapazitäten würden kontinuierlich ausgebaut, ebenso die Anzahl der intensivmedizinischen Behandlungsplätze. Was das Personal anbelangt, so werden Ärztinnen und Ärzte, die bisher neben der Krankenversorgung in der experimentellen und klinischen Forschung tätig waren, in den kommenden Wochen und Monaten ihren Tätigkeitsschwerpunkt voll auf die Versorgung von Corona-Patienten ausrichten. Und die etwa 13.000 Medizinstudierenden in Bayern werden entsprechend ihres Ausbildungsstandes in die Versorgung einbezogen – mit Aufgaben in der Pflege, in der Labordiagnostik, in der intensivmedizinischen Betreuung infizierter Patienten oder zur Unterstützung der telefonischen Beratung durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst.

Freitag, 20. März, 14.34 Uhr: Lückenlose Versorgung in der Goldbergklinik in Kelheim weiter gewährleistet

Eine lückenlose, vollständige Versorgung der Patientinnen in der Frauenklinik der Goldberg-Klinik ist auch nach Auftreten eines Covid19-Falles bei einer Mitarbeiterin im Kreissaal weiter gewährleistet, wie die Kilinikverantwortlichen betonen. Die Kollegin befindet sich in häuslicher ärztlicher Überwachung. Nach Tests von Kontaktpersonen haben sich bis jetzt keine weiteren Ansteckungen erwiesen.

Freitag, 20. März, 14.23 Uhr: Entscheidung über Oktoberfest im Juni

Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat eine Entscheidung über das diesjährige Oktoberfest für spätestens Juni angekündigt. Dann begännen die Vorbereitungen auf der Theresienwiese, sagte Reiter am Freitag in einer Livestream-Pressekonferenz. Deshalb werde spätestens zu dieser Zeit eine Entscheidung fallen müssen. Für das Frühlingsfest werde eine Verschiebung geprüft, aber es sei unsicher, ob das möglich sei. Im vorgesehenen Zeitraum könne es sicher nicht stattfinden. Das gelte auch für alle anderen Feste, die in absehbarer Zeit in den nächsten Wochen geplant waren.

Freitag, 20. März, 14.20 Uhr: Corona-Krise: Bayern will Pfleger aus Rente zurückholen

Bayern will in der Corona-Krise Krankenschwestern und Pfleger aus dem Ruhestand zurückholen. "Wir werden jede helfende Hand brauchen", sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) am Freitag in München. Angesichts der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus sollen Pfleger und Krankenschwestern in Teilzeit zudem überlegen, ob sie die Arbeitszeit aufstocken können. "Schon heute wissen wir, dass wir mit einer steigenden Zahl, vielleicht sogar mit einer dramatisch steigenden Zahl, rechnen müssen", sagte Sibler. "Die Herausforderungen werden in den nächsten Tagen und Wochen nochmal unendlich steigen."

Freitag, 20. März, 14.18 Uhr: Handel rechnet mit neuem Ansturm auf Lebensmittelgeschäfte

Der Handelsverband Bayern erwartet am Samstag einen gewaltigen Andrang in den Lebensmittelläden. Die jetzt verhängten Ausgangbeschränkungen seien "ein psychologisches Signal - das wird einen Ansturm geben wie nach den Schulschließungen", sagte Geschäftsführer Bernd Ohlmann am Freitag in München. Dass auch Bau- und Gartenmärkte ab Samstag geschlossen bleiben müssen, sei darüber hinaus aktuell die einzige Neuerung.

Freitag, 20. März, 14.08 Uhr: Corona-Krise: Andachten und Bastelanleitung an Wäscheleine

Um Gläubige durch die Corona-Krise zu begleiten, hat eine Münchner Gemeinde an einer Art Wäscheleine kurze Andachten und Bastelanleitungen für Kinder aufgehängt - plus die Handynummer der Pfarrerin bei Gesprächsbedarf. Lesen Sie mehr hierzu unter Corona-Krise: Andachten und Bastelanleitung an Wäscheleine

Freitag, 20. März,  13.55 Uhr: Flughafen München bündelt Ressourcen in Terminals

Der Flughafen München reagiert auf die erheblichen Verkehrsrückgänge infolge der weltweiten Reisebeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus. In beiden Terminals werden Ressourcen für die Passagierabfertigung gebündelt. Um die Infrastruktur im Terminal 1 möglichst effizient zu nutzen, finden sämtliche Passagier- und Handgepäckkontrollen in diesem Abfertigungsgebäude ab sofort im Abflugbereich C statt.

Fluggäste im Terminal 1 checken zunächst wie gewohnt bei ihrer jeweiligen Airline in den Abflugbereichen A bis D ein. Zu ihrem Gate gelangen alle Reisenden anschließend über die Sicherheitskontrolle im Bereich C.

Eine weitere Änderung bei der Abfertigung im Terminal 1 tritt am kommenden Montag, den 23. März, in Kraft. Dann werden alle Abfertigungsprozesse im Modul A eingestellt und auf die Bereiche B, C und D verlagert. Auch alle Ankünfte, die bis dahin im Bereich A stattfinden, werden ab Montag auf andere Bereiche im Terminal 1 verlagert.

Vom kommenden Dienstag an wird überdies das zum Terminal 2 gehörende Satellitengebäude (Gates J, K und L) bis auf weiteres nicht mehr für den Passagierverkehr genutzt. Sämtliche hier vorgesehenen Abflüge und Ankünfte werden dann über das Terminal 2 (Gates G und H) abgewickelt. Der Betrieb des Personentransportsystems zwischen dem Terminal 2 und dem Satellitengebäude wird vorübergehend ausgesetzt.

Freitag, 20. März, 13.27 Uhr: Donaupark gesperrt in Deggendorf - Finanzielle Unterstützung

Nachdem der Donaupark wie andere Grünanlagen der Stadt Deggendorf leider trotz der akuten Corona-Lage als soziale Treffpunkte nach wie vor genutzt wurden, werden diese Bereiche ab sofort gesperrt. Die Polizei wird diese Sperrung laufend kontrollieren. Im großen Stadtpark an der Graflinger Straße sind die Geh- und Radwege weiterhin nutzbar, allerdings ist die Abstandsregelung von 1,50 Meter zwingend einzuhalten. Die Grünflächen sind auch hier gesperrt.

Zur Vermeidung akuter Liquiditätsengpässe besteht für Unternehmen die Möglichkeit, unbürokratisch per Email oder formlosem Schreiben per Post eine zinslose Zahlungsverlängerung für zunächst 3 Monate zu erhalten. Firmen, für die die vorgenannte Zahlungsverlängerung von 3 Monaten eingeräumt wurde, werden durch die Stadt informiert, wenn durch die Staatsregierung weitere Zahlungserleichterungen eröffnet werden. Nach Ablauf der 3 Monate bleibt die gesetzliche Möglichkeit unberührt, einen weitergehenden Stundungsantrag zu stellen. Eine Stundung kann dabei bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen dann gewährt werden, wenn die Einziehung der Steuer eine erhebliche Härte darstellen würde. In begründeten Härtefällen kann bei entsprechendem Nachweis, dass aufgrund der Betroffenheit durch die Coronakrise eine weitere Stundung zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit erforderlich ist, eine Stundung bis maximal zum 31.12.2020 beantragt werden. Kontakt: Unternehmertelefon 0991/2960599 oder wirtschaftsfoerderung@deggendorf.de

Viele Freiwillige haben sich gemeldet und möchten helfen. Die Stadt Deggendorf bittet hier aber dringend – so gut es auch gemeint ist – dass sich keine Personen melden, die selbst zu einer Risikogruppe gehören. 0991/2960-444 oder per Email unter deggendorfhilft@deggendorf.de

Freitag, 20. März, 13.15 Uhr: 22 Positiv-Geteste im Landkreis Dingolfing-Landau

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Landkreisbewohnerinnen steigt weiter: Aktuell sind 22 Infizierte registriert. Zwei von ihnen konnten zwischenzeitlich aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell befinden sich alle Infizierten in häuslicher Isolierung. Die Symptome, soweit vorhanden, sind in keinem Fall so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssten.

Der öffentliche Personennahverkehr verkehrt ab kommendem Montag nach dem Ferienfahrplan. Nähere Infos dazu auf der Webseite des Landkreises.

Das Landratsamt ist seit einigen Tagen für den Besucherverkehr geschlossen. Bürgerinnen dürfen das Amt nur in sehr dringenden Fällen und nur nach vorheriger Terminabsprache betreten. Zum Schutz der Bürgerinnen und der Mitarbeiterinnen werden Einlasskontrollen durchgeführt. Landrat Heinrich Trapp und die Mitarbeiterinnen bedanken sich bei allen für ihr Verständnis.

Das Bürgertelefon (08731 87-200) ist am Wochenende von 10 bis 16 Uhr besetzt.

Freitag, 20. März, 13.12 Uhr: 26 positive Fälle im Landkreis Kelheim - Abstrichzentren werden eingerichtet

An der Goldberg-Klinik in Kelheim und der Ilmtalklinik in Mainburg werden aktuell aufgrund der Coronakrise sogenannte Abstrichzentren jeweils in unmittelbarer Kliniknähe eingerichtet. Diese nehmen ihren Betrieb nächste Woche Dienstag, den 24.03.2020, auf. Die Probengewinnung findet vor Ort nur nach vorheriger Terminvergabe statt. Dabei erfolgt die Terminvergabe für potentiell Corona-Infizierte ausschließlich über niedergelassene Ärzte (Hausärzte). Diese vereinbaren für ihre Patienten einen Termin über eine Hotline und geben diesen Termin dann an den jeweiligen Patienten weiter. Das Ergebnis des Abstrichs wird – sobald verfügbar – direkt dem Hausarzt mitgeteilt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Patienten nur nach vorheriger Terminvergabe behandelt werden. Es sind an beiden Abstrichzentren Sicherheitskräfte vor Ort.

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 26 positive Fälle. 170 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne. Wir weisen nochmal eindringlich darauf hin, dass das Bürgertelefon das Landratsamtes sieben Tage die Woche besetzt ist. Die Telefonnummer 09441 207 3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

Die Zulassungsstellen des Landratsamtes haben geschlossen. Fahrzeugzulassungen sind derzeit nur für dringliche und unaufschiebbare Zulassungsanträge möglich (Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Feuerwehr, Landwirtschaft, Transportgewerbe, Schwerbehinderte). Terminvereinbarung bitte per E-Mail an zulassungsstelle@landkreis-kelheim.de oder unter 09441/207-3420. Wir bitten um Verständnis.

Freitag, 20. März, 12.40 Uhr: Keine persönlichen Zählerablesungen der REWAG

Als Vorsichtsmaßnahme während der Coronavirus-Krise, setzt die REWAG die persönliche Zählerablesung vorerst aus.

Freitag, 20. März, 12.38 Uhr: Söder: Weitreichende Ausgangsbeschränkungen für ganz Bayern

Zur Eindämmung des Coronavirus hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) weitreichende Ausgangsbeschränkungen für den ganzen Freistaat angekündigt.

Ab Mitternacht alle Gastronomiebetriebe schließen. Es werde zunächst für die nächsten 14 Tage nur noch "to go, Drive-in und Lieferungen" geben, sagte Söder am Freitag in München. "Auch alle anderen Bundesländer wollen das umsetzen."

Das Verlassen der eigenen Wohnung ist ab Samstag nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu zählen unter anderem der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arzt- und Apothekenbesuche, Hilfe für andere, Besuche von Lebenspartnern, aber auch Sport und Bewegung an der frischen Luft - dies aber nur alleine oder mit den Personen, mit denen man zusammenlebt. Es werden Garten- und Baumärkte geschlossen. Auch Friseure dürfen nicht mehr öffnen. 

Bei Nichteinhaltung der Regeln können Bußgelder in Höhe von bis zu 25.000 Euro drohen.

Lesen Sie mehr dazu im Artikel "Weitreichende Ausgangsbeschränkungen für ganz Bayern ab Samstag" (inklusive Allgemeinverfügung vom 20.3)

Freitag, 20. März, 12.37 Uhr: Söder: "Corona hat unser Land fest im Griff" 

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie keine Verzögerungen. "Corona hat unser Land fest im Griff", sagte er am Freitag bei einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz in München. Die Zahlen in Bayern entwickelten sich nicht gut. "Ich und wir können nicht verantworten zu warten." Jeder Infizierte, jeder Tote sei einer zu viel.

Die Zahl der Infizierten sei seit Donnerstag um mehr als 35 Prozent, 817 Fälle gestiegen. Die Zahl der Toten sogar um 50 Prozent auf 15, sagte Söder. Die Infektionsketten seien praktisch nicht mehr nachvollziehbar. Es seien hohe Wellen an Infektionen zu erwarten, in Deutschland vielleicht im Millionenbereich. "Wir bekommen, wenn wir nicht aufpassen, eine ähnliche Tendenz wie in Italien und Frankreich."

Freitag, 20. März, 12.06 Uhr: Drive-Trough-Tests bayernweit im Einsatz

Seit Anfang dieser Woche wird der Hausbesuchsdienst für die Abstrichentnahme auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus durch mobile Stationen, sogenannte „Drive-Through“-Lösungen, ergänzt. Das teilte die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) heute in München mit. Lesen Sie hierzu auch Drive-Trough-Tests bayernweit im Einsatz

Freitag, 20. März, 12.12 Uhr: Kreise: Auch Restaurants in Bayern müssen schließen

Zur Eindämmung des Coronavirus müssen in Bayern ab Samstag auch Restaurants und Biergärten schließen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Regierungskreisen, auch die "Nürnberger Nachrichten" berichteten darüber. Take-away-Angebote sollen demnach aber weiter möglich sein. Ob es weitere Ausgangsbeschränkungen für die Menschen geben würde, war demnach noch offen - darüber werde aktuell noch im Kabinett beraten, hieß es.

Freitag, 20. März, 11.35 Uhr: Fahrplanänderung im Busbetrieb in Regensburg

Ab dem 23. März gilt für die innerstädtischen Buslinien von Montag bis Freitag der Samstagsfahrplan. Die allgemeinen Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus und die damit einhergehende Verringerung der Fahrgastzahlen sind die Gründe für die Maßnahme. Lesen Sie hierzu mehr unter Fahrplanänderung im Busbetrieb in Regensburg

Freitag, 20. März, 11.35 Uhr: Quarantäne-Bescheide kommen auf dem Postweg

Direkte Kontaktpersonen nachweislich infizierter Corona-Patienten erhalten die Nachweise, in denen eine häusliche Quarantäne angeordnet wird, auf dem Postweg.

Freitag, 20. März, 11.09 Uhr: Unterstützung für Unternehmen in Landshut

Um Unternehmen in der Corona-Krise zu unterstützen und deren Liquidität zu verbessern, hat die Staatsregierung ein Maßnahmenpaket geschnürt, das unter anderem steuerliche Hilfen beinhaltet. Zu diesem Zweck soll die Stundung von Steuerzahlungen erleichtert werden, Vorauszahlungen können leichter abgesenkt und Vollstreckungen ausgesetzt werden. Für Anpassungen bei der Gewerbesteuervorauszahlung 2020 und bei Stundungsanträgen für Gewerbesteuerforderungen können sich betroffene Unternehmen an das Steueramt der Stadt Landshut wenden.

Freitag, 20. März, 10.30 Uhr: Zwei neue Todesfälle in Bayern

In Bayern sind zwei weitere Menschen gestorben, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert waren. Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag sagte, handelt es sich dabei um einen 85-Jährigen aus dem Landkreis Tirschenreuth und einen 82-Jährigen aus dem Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge. Damit gibt es in Bayern derzeit insgesamt 15 Coronavirus-Todesfälle.

Freitag, 20. März, 7.50 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Deggendorf

Das Gesundheitsamt Deggendorf hat im Laufe des Donnerstags weitere Corona-Fälle mit einer positiven Testung gemeldet. Die Anzahl der bekannten Fälle in Deggendorf erhöht sich somit auf 32.

Donnerstag, 19. März, 19.18 Uhr: Corona-Fall: Landshuter Flüchtlinge in Quarantäne

In der Flüchtlingsunterkunft in der Porschestraße ist ein Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Deshalb hat das Gesundheitsamt die insgesamt 145 Bewohner nun unter Quarantäne gestellt. Lesen Sie hierzu auch: Corona-Fall: Flüchtlinge in Quarantäne

Donnerstag, 19. März, 18.15 Uhr: Zwei Personen im Landkreis Freising verstorben – Teststelle nur für angemeldete Personen eingerichtet

„Die Lage ist ernst, auch im Landkreis Freising.“ Mit klaren Worten hat Landrat Josef Hauner die Situation um das Coronavirus am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz beschrieben. Zum Stand 19. März, 12.30 Uhr waren 145 Personen aus dem Landkreis Freising mit COVID-19 infiziert. Außerdem sind am Donnerstag zwei Personen aus dem Landkreis verstorben, die die Krankheit nachweislich hatten und im Klinikum Freising untergebracht waren. Insgesamt 32 Patientinnen und Patienten sind derzeit (Stand 19. März) im Freisinger Klinikum isoliert, acht davon liegen auf der Intensivstation, sechs werden beatmet. „Wir bereiten uns darauf vor, dass mehr Schwerkranke zu uns kommen“, sagte der Ärztliche Direktor PD Dr. Markus Neumaier. Deshalb seien inzwischen die Intensivkapazitäten verdoppelt worden. Um Platz für eine noch bessere Trennung von Coronapatienten zur „normalen“ Notaufnahme zu schaffen, zieht die KVB-Bereitschaftspraxis in der kommenden Woche um. Es wurde eine Corona-Teststelle am Landkreisbauhof in Zolling eingerichtet, die am Donnerstag in Betrieb ging.

Donnerstag, 19. März, 17.45 Uhr: Erster Corona-Fall in der JVA Straubing

Ein Bediensteter der Justizvollzugsanstalt Hof und ein Bediensteter der Justizvollzugsanstalt Straubing wurden heute positiv auf das Corona-Virus getestet. Beide Bediensteten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Justizvollzugsanstalten Hof und Straubing stehen in engem Kontakt mit den Gesundheitsämtern und haben die gebotenen Maßnahmen ergriffen, um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

Donnerstag, 19. März, 17.41 Uhr: Landrat Laumer (Landkreis Straubing-Bogen) richtet Appell an Bevölkerung

"Wir werden diese Zeit gemeinsam überstehen. Wir werden zur Normalität zurückfinden. Wir werden das Corona-Virus besiegen. Haben Sie Vertrauen in uns. Wir sind für Sie da und arbeiten derzeit – mit den entsprechenden Stellen – quasi 24 Stunden am Tag für Sie." Mit diesen worten richtet sich Landrat Laumer an die Bevölkerung. Die derzeitigen Einschnitte im öffentlichen Leben seien absolut notwenig, niemand solle die Lage verharmlosen, alle sollten sich an die Bestimmungen halten. Man ergreife alle menschenmöglichen Maßnahmen, um der Bevölkerung zu helfen.

Donnerstag, 19. März, 17.36 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Kelheim

Insgesamt sind es im Landkreis Kelheim aktuell 22 positive Fälle. 132 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne. Das Landratsamt weist zudem darauf hin, dass das Bürgertelefon sieben Tage die Woche besetzt ist. Die Telefonnummer 09441/207-3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

Donnerstag, 19. März, 17.30 Uhr: Bayern verschiebt auch Abschlussprüfungen anderer Schularten

Nach dem Abitur werden in Bayern wegen des Coronavirus auch Abschlussprüfungen anderer Schularten verschoben. Es gehe dabei um Mittelschulen, Realschulen und Wirtschaftsschulen, teilte das Kultusministerium am Donnerstag in München mit. "Wir wollen genügend Zeit für die Vorbereitung auf die Prüfungen geben", begründete Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) die Entscheidung. "In gemeinsamer Anstrengung wollen wir den Absolventinnen und Absolventen auch in dieser Ausnahmesituation bestmögliche Bedingungen für ihre Abschlussprüfungen bieten."

Donnerstag, 19. März, 17.19 Uhr: Stadt Straubing will örtlicher Wirtschaft helfen

Auf Initiative von Oberbürgermeister Markus Pannermayr wird die Stadt Straubing selbst Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen der Corona-Krise auf die örtliche Wirtschaft abzumildern. So wird das Mahn- und Vollstreckungsverfahren bezüglicher fälliger Steuerzahlungen vorerst bis Anfang Mai ausgesetzt. Für Ladeneinheiten in städtischen Immobilien kann, je nach Einzelfall, eine Reduzierung oder ein Erlass der Miete beantragt werden. Die Mieter können sich diesbezüglich an die städtische Liegenschaftsverwaltung (Telefon 944 65312) wenden. Die Einforderung der Gebühren für die Nutzung von Freischankflächen im Stadtgebiet, die zum 01. April 2020 fällig wären, wird bis auf Weiteres zurückgestellt. Über eine mögliche Reduzierung dieser Zahlungen wird in den nächsten Tagen abschließend entschieden.

Donnerstag, 19. März, 17.15 Uhr: Söder: Wegen Corona Strom billiger machen

CSU-Chef Markus Söder hat in der Coronakrise gefordert, Strom billiger zu machen und dafür die Stromsteuer sowie die Ökostrom-Umlage auszusetzen. Dies würde vielen Betrieben und dem normalen Bürger helfen, sagte der bayerische Ministerpräsident am Donnerstag im Landtag in München. Beides gehörte auch schon vor der Ausbreitung des Virus' zu den Forderungen der CSU. Die Energiebranche zeigte sich offen - Kritik kam von Grünen und Umweltschützern. Die Stromsteuer macht in diesem Jahr dem Vergleichsportal Verivox zufolge knapp 7 Prozent des Strompreises aus, die EEG-Umlage 22,5 Prozent.

Donnerstag, 19. März, 17 Uhr: Aktuelle Lage in der Stadt Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 17 Uhr) im Stadtgebiet Straubing 20 bestätigte Fälle von Erkrankungen an COVID-19. Im Landkreis Straubing-Bogen sind es 19 Infizierte.

Donnerstag, 19. März, 16.42 Uhr: Uni-Klinik in Regensburg stellt Patientenbesuche ein

Ab dem kommenden Samstag, 21. März 2020, stellt das Universitätsklinikum Regensburg bis auf weiteres Patientenbesuche ein. Ausnahmegenehmigungen werden nur in bestimmten Fällen und ausschließlich nach vorheriger Abstimmung mit der behandelnden Station des Patienten erteilt.

Donnerstag, 19. März, 16.35 Uhr: Zugänge zu den Wertstoffhöfen werden begrenzt

Laut Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land (ZAW-SR) muss auf Anweisung der Landesregierung der Zugang zu den Wertstoffhöfen begrenzt werden. Der ZAW-SR setzt die Vorgaben mit folgenden Maßnahmen um: Ab sofort, also ab Freitag, 20. März sind die Straubinger Wertstoffhöfe am Alfred-Dick-Ring wie auch in der Pandurengasse geschlossen. Weiterhin Betrieb ist im Entsorgungszentrum. Hier ist allerdings immer nur eine bestimmte Anzahl an Anlieferern zugelassen. Am Samstag kann kein Grüngut abgegeben werden. Wer ebenerdig Gartenabfälle abladen möchte, kann dies wochentags von Montag bis Freitag von 7:00 bis 16:30 Uhr im Kompostwerk in Aiterhofen tun. Auch im Landkreis hat die Anweisung Konsequenzen für etliche Wertstoffhöfe. In vielen Fällen läuft noch die Abklärung, inwieweit der Betrieb unter den neuen Bedingungen aufrecht gehalten werden kann.

Donnerstag, 19. März, 16.25 Uhr: Polizei will Einhaltung der Allgemeinverfügung konsequent verfolgen

In der Oberpfalz kam es am Mittwoch im Laufe des Tages zu etwa 50 polizeilichen Einsätzen im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Allgemeinverfügung. Dabei handelte es sich zumeist um die Nichteinhaltung der Öffnungszeiten von Gaststätten und das Zusammentreffen von größeren Personengruppen im öffentlichen Raum. Insbesondere trafen sich Studenten und Jugendliche auf Sport-/Spiel- und Fußballplätzen, sowie auf Grünflächen und Großparkplätzen.

Die Oberpfälzer Polizei möchte nochmals ausdrücklich darauf hinweisen und appelliert an das Verantwortungsbewusstsein aller Bürgerinnen und Bürger, die Beschränkungen einzuhalten. Bei den Verstößen handelt es sich um Straftaten, die mit Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe geahndet werden können. 

Donnerstag, 19. März, 16.12 Uhr: Oberammergauer Passion wird auf 2022 verschoben

Die Oberammergauer Passionsspiele sind wegen der Ausbreitung des Coronavirus für dieses Jahr abgesagt worden. Sie sollen stattdessen 2022 stattfinden. Das teilten Vertreter des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen und der Spielleitung am Donnerstag in Oberammergau mit. Die Premiere war für den 16. Mai geplant, bis zum 4. Oktober wären zu mehr als 100 Vorstellungen rund 450 000 Besucher aus aller Welt erwartet worden.  

Donnerstag, 19. März, 15.30 Uhr: Zahl der Infizierten im Landkreis Regen erneut gestiegen

Die Zahl der an COVID-19 erkrankten Personen im Landkreis Regen ist erneut gestiegen und liegt momentan bei 23 Personen. Als weitere Maßnahme wird die Kfz-Zulassung ab Montag geschlossen. Zulassungen sind dann nur noch in dringenden Ausnahmefällen und nach telefonischer Voranmeldung unter der Rufnummer 09921/601340 möglich. Zudem weist das Landratsamt darauf hin, dass in den Gastronomiebetrieben ein Mindestabstand von 1,5 Metern gilt. Auch sollte in Ladengeschäften darauf geachtet werden, dass ein Sicherheitsabstand zwischen den Kunden besteht. 

Momentan werden weiterhin am Landratsamt Regen täglich rund 40 Personen getestet. Nach wie vor werden nur Personen mit einem begründeten Verdacht getestet. Es gelten weiter die Handlungsempfehlungen zum Coronaverdacht.

Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes beraten – in medizinischen Fragen – weiterhin werktags von 9 Uhr bis 16 Uhr unter der Rufnummer 09921/601660. Am Samstag wird von 9 Uhr bis 12 Uhr unter der Nummer beraten.

Donnerstag, 19. März, 15.03 Uhr: Donaufähre schränkt Betrieb ein

Bei der Donaufähre "Posching" zwischen Mariaposching (Landkreis Straubing-Bogen) und Stephansposching (Landkreis Deggendorf) gilt ab Freitag, 20. März, der Winterfahrplan. Demnach fährt die Fähre nur noch an den Werktagen zu den Pendlerzeiten von 6.30 bis 8.15 Uhr und von 16 bis 17.45 Uhr. Am Wochenende und an Feiertagen findet ebenso wie werktags zwischen 8.15 Uhr und 16 Uhr kein Fährbetrieb statt. Diese Regelung gilt bis auf weiteres.

Donnerstag, 19. März, 14.53 Uhr: Sechs neue Corona-Todesfälle in Bayern - einer aus dem Landkreis Freising

Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München am Donnerstag mitteilte, handelt es sich dabei nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) um eine 69-Jährige aus dem Landkreis Oberallgäu, eine 86-Jährige aus dem Landkreis Traunstein, einen 80-Jährigen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau, einen 99-Jährigen aus Würzburg sowie eine 80-Jährige und einen 87-Jährigen aus dem Landkreis Freising. Damit gibt es in Bayern derzeit insgesamt 13 Coronavirus-Todesfälle. Lesen Sie hierzu auch "Sechs neue Coronavirus-Todesfälle in Bayern"

Donnerstag, 19. März, 14.07 Uhr: Glockengeläut zum weltweiten Rosenkranzgebet

Papst Franziskus ruft heute Abend um 21 Uhr weltweit zum Gebet des Rosenkranzes zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf. Bischof Rudolf Voderholzer bittet alle Gläubigen des Bistums Regensburg, sich diesem Aufruf des Papstes anzuschließen und am Abend zuhause den lichtreichen Rosenkranz zu beten. Alle Kirchen der Diözese läuten zum selben Zeitpunkt für fünf Minuten die Glocken. Die lichtreichen Geheimnisse des Rosenkranzes über das Wirken Jesu:

1 ... Jesus, der von Johannes getauft worden ist
2 ... Jesus, der sich bei der Hochzeit in Kana geoffenbart hat
3 ... Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat
4 ... Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist
5 ... Jesus, der uns die Eucharistie geschenkt hat

Donnerstag, 19. März, 13.44 Uhr: Versorgung der Kunden bei der Deggendorfer Tafel wird aufrechterhalten

Die derzeitige Corona-Pandemie zwingt die Stadt auch dazu, alle Vorkehrungen zu treffen um die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deggendorfer Tafel und die Tafelkunden gleichermaßen zu schützen. Aus diesem Grund müssen alle sozialen Kontakte aufgrund größerer Menschenansammlungen auf ein Minimum reduziert werden. Das bedeutet für die Tafelkunden, dass ab der KW 13 die Versorgung mit Lebensmitteln im Rahmen eines Lieferservice erfolgen wird, aber der Tafelbetrieb in den Tafelräumlichkeiten ab 23.03.2020 bis auf Weiteres eingestellt wird und keine Ausgabe mehr vor Ort erfolgt.

Donnerstag, 19. März, 12.55 Uhr: Bürgermeister von Mitterteich appelliert an die Vernunft

Der Bürgermeister der oberpfälzischen Stadt Mitterteich appelliert an die Vernunft seiner Mitbürger. Die Menschen sollen sich an die Ausgangssperre halten und beispielsweise Einkäufe auf das Notwendigste beschränken. In der 6.500-Einwohner-Stadt gilt seit Mittwochnachmittag eine Ausgangssperre, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die neue Situation müsse sich einspielen, sagt der Bürgermeister, der weitgehend auch aus dem Homeoffice arbeitet. Auch im Rathaus habe es einen Coronafall gegeben, seitdem stünden 20 Mitarbeiter unter Quarantäne, berichtet Grillmeier.

Donnerstag, 19. März, 12.54 Uhr: GEW fordert Regelung zur Anwesenheit von Lehrern in Schulen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert vom Kultusministerium klare Regelungen zur Anwesenheit von Lehrkräften in den eigentlich geschlossenen Schulen in Bayern. "Wir haben in den letzten beiden Tagen vermehrt Berichte von Kolleg*innen erhalten, die darstellen, dass sie in die Schulen zitiert werden, um an (nicht notwendigen) Besprechungen teilzunehmen", berichtete der Landesvorsitzende Anton Salzbrunn am Donnerstag in München. Zwar würden ältere und vorerkrankte Lehrer ausgenommen, "dennoch erschließt sich der GEW der Sinn dieser Maßnahmen nicht". Salzbrunn verwies darauf, dass die Schulen ja gerade zur Reduzierung der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 geschlossen worden seien. Präsenzzeiten für Lehrkräfte widersprächen den gesundheitspolitischen Notwendigkeiten und den Rechtsverordnungen der Landesregierung.

Die GEW forderte das Kultusministerium daher auf, klare Vorgaben zu machen nach dem Motto: "Nur noch absolut notwendige Präsenzen (beispielsweise zur Notbetreuung), der Rest auf digitalem Weg." Auch sollten die anstehenden Schuleinschreibung per Brief oder Mail organisiert werden, so dass die Eltern mit ihren Kindern nicht am Einschreibungstag zur Schule kommen müssten.

Donnerstag, 19. März, 12.51 Uhr: Lastwagenbauer MAN stoppt die Produktion

Der Lastwagenbauer MAN hat wegen der Coronavirus-Pandemie und ausbleibender Zulieferungen seine Produktion im Stammwerk München am Donnerstag eingestellt. "In den anderen Werken wird die Produktion individuell heruntergefahren", teilte das Unternehmen mit. Ab 23. März seien die deutschen Standorte in Kurzarbeit. Auch in den ausländischen Werken werde die Produktion zurückgefahren. Vertrieb und Service sollten "so lange es die Gesamtsituation zulässt" aufrechterhalten werden.

Donnerstag, 19. März, 12.50 Uhr: Milliardenschweres Corona-Hilfspaket vom Landtag beschlossen

Mit nur einer Enthaltung hat der Landtag ein milliardenschweres Hilfspaket für die bayerische Wirtschaft zur Überbrückung der Corona-Krise beschlossen. Die Fraktionen gaben am Donnerstag im Plenum grünes Licht für einen Nachtragshaushalt, der der Regierung unmittelbar Kreditermächtigungen von bis zu zehn Milliarden Euro ermöglicht. Die Schuldenbremse wird dafür ausgesetzt, dies sieht die Verfassung für "Naturkatastrophen oder außergewöhnlichen Notsituationen" ausdrücklich vor. Lesen Sie hierzu auch Milliardenschweres Corona-Hilfspaket im Eiltempo

Donnerstag, 19. März, 12.38 Uhr: Auch Adidas verschiebt Hauptversammlung

Auch der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller Adidas verschiebt wegen der Coronavirus-Pandemie seine Hauptversammlung. Die Verschiebung der eigentlich für den 14. Mai in Fürth geplanten Aktionärsversammlung gelte für unbestimmte Zeit, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Damit verzögert sich auch der Beschluss zur Auszahlung der Dividende für die Anteilseigner. Der Vorstand hatte eine Dividendenzahlung in Höhe von 3,85 Euro vorgeschlagen.

Adidas hatte bereits zuvor beschlossen, die firmeneigenen Einzelhandelsgeschäfte in Europa und Nordamerika vorübergehend zu schließen. In weiten Teilen der Asien-Pazifik-Region, Lateinamerika, Russland und weiteren Schwellenländern bleiben die Läden dagegen geöffnet. Für die Mitarbeiter bei Adidas gelten Reisebeschränkungen. Alle firmeneigenen Sportanlagen weltweit seien geschlossen, ebenso die Kindertagesstätte in der Firmenzentrale Herzogenaurach, hieß es.

Donnerstag, 19. März, 12.33 Uhr: Bislang noch keine Corona-Fälle in Bayerns Gefängnissen

Bayerns Justizvollzugsanstalten sind bislang vom Coronavirus verschont geblieben. Das teilte das Justizministerium auf Anfrage mit. Lesen Sie hierzu auch Bislang keine Corona-Fälle in Bayerns Gefängnissen.

Donnerstag, 19. März, 12.30 Uhr: Deggendorfer Sorgentelefon nicht erreichbar

Das Deggendorfer Sorgentelefon, das erst im Januar eingerichtet wurde, ist wegen der aktuellen Entwicklungen bis auf weiteres nicht erreichbar. Ältere und hilfsbedürftige Menschen können sich wegen Einkaufshilfen oder anderweitigen Unterstützungen jedoch an das städtische Netzwerk "Deggendorf hilft" wenden. Telefon: 0991/2960-444.

Donnerstag, 19. März, 12.16 Uhr: Automobilzulieferer Schaeffler drosselt Produktion

Der Automobilzulieferer Schaeffler wird wegen der Coronavirus-Pandemie seine Produktion drosseln. Gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung sei ein Maßnahmenpaket beschlossen worden, teilte Schaeffler am Donnerstag am Firmensitz in Herzogenaurach mit. Dazu gehöre auch Kurzarbeit. Die Maßnahmen würden standortspezifisch getroffen und angepasst an den jeweiligen Bedarf. 

"Die Ausbreitung des Corona-Virus stellt alle Unternehmen vor große Herausforderungen", sagte Vorstandschef Klaus Rosenfeld. Oberste Priorität sei, die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen, Lieferketten soweit wie möglich intakt zu halten und den Einfluss der Krise auf Kunden zu minimieren. "Das mit den Arbeitnehmervertretern verabschiedete Maßnahmenpaket leistet dazu einen wichtigen Beitrag", sagte Rosenfeld.

Donnerstag, 19. März, 11.45 Uhr: Prof. Dr. Hans-Werner Sinn zum Thema Corona-Ökonomie

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn, Vorsitzender des Ausschusses Ordnungspolitik im Wirtschaftsbeirat Bayern und ehemaliger Chef des ifo-Instituts, hat in einem Beitrag erläutert, was er infolge der Corona-Krise wirtschaftlich erwartet. Das Video hierzu finden Sie hier: Prof. Dr. Hans-Werner Sinn zur Corona-Ökonomie

Donnerstag, 19. März, 11.40 Uhr: Regierung plant milliardenschweres Hilfspaket

Die Folgen der Corona-Krise mit drastischen Einschnitten im öffentlichen Leben belasten viele Mini-Firmen und Solo-Selbständige massiv. Die Bundesregierung will ihnen nun helfen. Die Bundesregierung plant in der Coronakrise ein Hilfspaket von über 40 Milliarden Euro für Solo-Selbstständige und andere Kleinstfirmen. Lesen Sie hierzu auch Regierung plant milliardenschweres Hilfspaket

Donnerstag, 19. März, 11.15 Uhr: Wie sich die JVA Straubing gegen das Virus wappnet

Als "Bayerns sicherster Knast" wurde die JVA Straubing einst von der "Bild"-Zeitung bezeichnet. Doch wie sicher ist die Justizvollzugsanstalt in Zeiten der Corona-Pandemie? Anstaltsleiter Hans Jürgen Amannsberger schildert, wie sich die JVA gegen das Virus wappnet. Lesen Sie hierzu Wie sich die JVA Straubing gegen das Virus wappnet

Donnerstag, 19. März, 11.06 Uhr: Ausgangssperre in zwei Kommunen im Landkreis Wunsiedel

Eine Ausgangssperre wegen der Ausbreitung des Coronavirus gilt ab sofort in zwei oberfränkischen Kommunen im Landkreis Wunsiedel. Betroffen sind das Stadtgebiet und der Ortsteil Neuhaus in Hohenberg an der Eger. Auch für den Ortsteil Fischern, der zum Gemeindegebiet Schirnding gehört, gilt das Verbot. 

Donnerstag, 19. März, 10.56 Uhr: Söder fordert Hilfspaket und Aussetzung der EEG-Umlage

CSU-Chef Markus Söder verlangt vom Bund ein 100 bis 150 Milliarden Euro schweres Hilfspaket, um die Folgen der Corona-Krise für die Wirtschaft abzumildern. Zudem fordert der bayerische Ministerpräsident zunächst für die kommenden drei Monate die vollständige Aussetzung der Stromsteuer und der EEG-Umlage. Sollte die Corona-Krise nach dieser Frist noch nicht vorbei sein, dann auch für einen längeren Zeitraum.

Donnerstag, 19. März, 9.56 Uhr: Söder: Bayernweite Ausgangssperre denkbar

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus bringt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nun ganz konkret eine Ausgangssperre für den ganzen Freistaat ins Gespräch. Lesen Sie hierzu auch Söder: Bayernweite Ausgangssperre denkbar

Donnerstag, 19. März, 8.16 Uhr: Weitere Fälle im Landkreis Deggendorf

Wie das Landratsamt berichtet, gibt es im Landkreis Deggendorf sechs weitere bestätigte Infektionen. Die Zahl der bekannten Fälle im Landkreis liegt damit aktuell bei 27.

Mittwoch, 18. März, 19.12 Uhr: 14 Corona-Fälle insgesamt in Straubing - zwei davon sind im Krankenhaus

Aktuell sind insgesamt 14 Personen aus dem Stadtgebiet Straubing positiv auf das Corona-Virus getestet. Zwei Personen befinden sich derzeit in stationärer Krankenhausbehandlung, die übrigen Patienten befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Mittwoch, 18 März, 19.10 Uhr: Deutschland weitet Einreisebeschränkungen für EU-Bürger aus

Deutschland weitet die bereits an fünf Landesgrenzen geltenden Einreisebeschränkungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus nun auch auf Flüge und den Schiffsverkehr aus. Wie das Bundesinnenministerium am Mittwochabend mitteilte, dürfen auch EU-Bürger künftig nicht mehr per Flugzeug oder Schiff aus Österreich, Spanien, Italien, der Schweiz, Luxemburg und Dänemark nach Deutschland reisen. Wer aus einem EU-Staat kommt, darf aber noch auf einem deutschen Flughafen landen, wenn er von dort aus weiter in sein Heimatland reist. Lesen Sie hierzu mehr: "Deutschland weitet Einreisebeschränkungen für EU-Bürger aus"

Mittwoch, 18. März, 19.05 Uhr: Gemeinschaftsunterkunft in Landshut vorsorglich unter Quarantäne

Ein Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft in der Porschestraße in Landshut ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Der Betroffene wird in einem Krankenhaus versorgt. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft wurden am Mittwochabend vorsorglich unter Quarantäne gestellt.

Mittwoch, 18. März, 18.47 Uhr: Siebter Corona-Todesfall in Bayern

In Bayern ist ein siebter Mensch nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. "Bei diesem Todesfall handelt es sich nach Angaben des Landratsamtes Würzburg um einen über 90-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen", teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München am Mittwoch mit.

Insgesamt gibt es im Freistaat mindestens 1.798 Menschen, die positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden. Darin eingerechnet sind unter anderem die ersten 14 Infizierten, die mit dem Autozulieferer Webasto aus Gauting-Stockdorf in der Nähe Münchens in Zusammenhang standen.

Mittwoch, 18. März, 18.40 Uhr: Merkel appelliert in Coronakrise an Disziplin der Bürger

Eine Ausgangssperre verkündet die Kanzlerin nicht - noch nicht. Es werde aber täglich überprüft, ob schärfere Maßnahmen nötig sind, um das Coronavirus einzudämmen, sagt Merkel. Also: "Halten Sie sich an die Regeln." Lesen Sie hierzu auch "Merkel appelliert in Coronakrise an Disziplin der Bürger"

Mittwoch, 18. März, 18.24 Uhr: Österreich kontrolliert ab Mitternacht Grenze zu Deutschland

Österreich kontrolliert ab Donnerstag, 00.00 Uhr, aufgrund der Ausbreitung des neuen Coronavirus die Grenze zu Deutschland. Das bestätigte das österreichische Innenministerium am Mittwoch in Wien.

Mittwoch, 18. März, 18.06 Uhr: Vier weitere positive Corona-Fälle

Im Landkreis Straubing-Bogen sind am Mittwoch vier weitere bestätigte Fälle einer Infizierung mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) bekanntgeworden. Die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen im Landkreis Straubing-Bogen seit Ausbruch der Pandemie liegt damit nun bei 13.

Mittwoch, 18. März, 17.52 Uhr: Aktuell 14 Corona-Fälle im Landkreis Kelheim

Insgesamt sind es im Landkreis Kelheim aktuell 14 positive Fälle (mittlerer und südlicher Landkreis). 124 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne. Das Bürgertelefon wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen (täglich circa 250 Anrufe) und ist weiterhin unter der Rufnummer 09441/207 3112 erreichbar.

In Absprache mit den Gemeinden weisen wir darauf hin, dass die Wertstoffhöfe und –zentren sowie Bauschuttdeponien in Arnhofen, Asbach/Rohr, Bad Abbach, Haunsbach, Herrnwahlthann, Kelheim, Langquaid, Mainburg, Neustadt/Do., Painten, Rohr i. NB, Siegenburg, Teugn und Wildenberg ab Donnerstag, 19. März bis auf weiteres geschlossen sind.

Mittwoch, 18. März, 17.49 Uhr: Polizei kontrolliert verstärkt in der Oberpfalz

Seit heute gelten die neuen Öffnungszeiten für Ladengeschäfte des Einzelhandels und der Gastronomie auch in der Oberpfalz. Zudem dürfen grundsätzlich keine Veranstaltungen oder Versammlungen im öffentlichen Raum abgehalten werden. Davon betroffen sind sämtliche Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen, wie beispielsweise Spielplätze oder Bäder. Um eine Verbreitung des Corona-Virus und der damit einhergehenden Gefahr einer Ansteckung für die Bevölkerung einzudämmen, wurden derartige notwendige Maßnahmen zum Schutz aller Bewohnerinnen und Bewohner getroffen.

Die Polizei wird die Kontrollen in der gesamten Oberpfalz verstärken, um sicherzustellen, dass die Verbote und Untersagungen eingehalten werden. Ein Verstoß gegen die Allgemeinverfügung stellt immer den Tatbestand eines Vergehens, also eine Straftat, dar und ist damit schwerwiegender als eine Ordnungswidrigkeit. Die Kontrollen werden konsequent durchgeführt, allerdings weisen wir darauf hin, dass der Fokus auf der Sicherheit und dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor weiteren Ansteckungen liegt.

Mittwoch, 18. März, 17.20 Uhr: Was Arbeitnehmer in Zeiten des Coronavirus wissen sollten

In Zeiten des Coronavirus haben viele Arbeitnehmer rechtliche Fragen in Zusammenhang mit Ihrer Anstellung. Was ist Kurzarbeit? Wann darf man wegen Corona zu Hause bleiben? Wie sieht es mit Lohnfortzahlung im Quarantäne-Fall aus? Lars Reimer, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht bei der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Weinelt & Collegen in Regensburg, beantwortet diese Fragen und gibt Tipps rund um das Thema Beschäftigung. Lesen Sie hierzu das Interview "Arbeitsrecht: Was Arbeitnehmer wissen sollten"

Mittwoch, 18. März, 17.18 Uhr: Zehn Tipps gegen Langeweile während der Coronavirus-Krise

Seit Montag sind wegen der Coronavirus-Krise die Schulen in Bayern zu, seit Mittwoch haben die meisten Geschäfte geschlossen. Auch so gut wie alle Veranstaltungen sind inzwischen abgesagt worden. In unserem Artikel haben wir zehn Tipps zusammengesucht, was man gegen aufkommende Langeweile tun kann. Die Liste finden Sie hier.

Mittwoch, 18. März, 17.08 Uhr: Maßnahmen im Landshuter Verkehrsbund LAVV

Im Regionalbusverkehr des LAVV wird ab Montag, den 23.03.2020 bis zu den Osterferien, das heißt bis einschließlich Freitag, 3. April, auf den Ferienfahrplan (Merkmal „F“) umgestellt. Die speziell auf die Anforderungen der Schüler ausgerichteten Fahrten (Merkmal „S“) entfallen damit zwar, es bleibt aber ein Grundangebot bestehen, das die Mobilität ermöglicht. Wenn durch diese Fahrplanumstellung im Einzelfall Probleme auftreten, können sich die Fahrgäste an den jeweiligen Busunternehmer wenden. Im Bedienungsgebiet der Stadtwerke Landshut verkehren bereits seit 16. März keine Busse der Schüler- und Berufslinien. Das betrifft alle 500er-Linien in der Tarifzone 100 des LAVV.

Für alle anderen Linien (Stadt-, Abend- und Expresslinien) gilt neu: ab 18. März werden die Abendlinien (mit den Betriebszeiten 20.30 bis 0.20 Uhr von Montag bis Donnerstag und an Sonn- und Feiertagen, sowie 20.30 bis 5.20 Uhr an Freitagen und Samstagen) bis zunächst 19. April eingestellt.

Der übrige Verkehr fährt weiterhin regulär.

Um die Busfahrer und Fahrgäste vor Ansteckung zu schützen, ist bereits seit Anfang dieser Woche der Fahrscheinverkauf im Bus ausgesetzt. An der Haltestelle wird die vorderste Tür nicht mehr geöffnet, d.h. der Ein- und Ausstieg ist dort nicht mehr möglich. Die Fahrgäste werden gebeten, an der hinteren oder mittleren Tür ein- und auszusteigen. Nachdem die Vorverkaufsstellen zum Teil auch schließen mussten, besteht keine Notwendigkeit mehr, sich einen Fahrschein zu besorgen. Die Kontrollen im Bus sind derzeit ausgesetzt. Das Fahren ohne Fahrschein hat aufgrund der Ausnahmesituation keine negativen Folgen für den Fahrgast.

Mittwoch, 18. März, 17.06 Uhr: Bislang knapp 1.800 Corona-Fälle in Bayern

In Deutschland sind nun mehr als 10.000 Infektionen mit dem neuen Coronavirus nachgewiesen. Auch die Zahl der Todesfälle steigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit rund 3.800, Bayern mit knapp 1.800 und Baden-Württemberg mit mehr als 1.600 Fällen.

Mittwoch, 18. März, 16.40 Uhr: Erste Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen ausgesetzt

Aufgrund der aktuellen Entwicklung und der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus wird die Erste Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen zum Prüfungstermin Frühjahr 2020 mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Lesen Sie hierzu "Erste Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen ausgesetzt"

Mittwoch, 18. März, 16.37 Uhr: Pullman City verschiebt Saisonstart

Die Westernstadt Pullman City in Eging am See (Kreis Passau) verschiebt den Saisonstart von 27./28. März um gut vier Wochen voraussichtlich auf den 24./25./26. April. Aufgrund des geänderten Starts verschieben sich auch weitere Veranstaltungen in der Westernstadt. Die geänderten Zeiten auf der Homepage des Freizeitparks gelten momentan noch unter Vorbehalt.

Mittwoch, 18. März, 16.33 Uhr: Erste Ausgangssperre in Bayern verhängt

Das Landratsamt Tirschenreuth hat wegen der Verbreitung des Coronavirus für die Stadt Mitterteich eine Ausgangssperre verhängt. Es ist die erste Stadt in Bayern mit einer solchen Maßnahme. Sie soll bis zum 2. April dauern, wie die Behörde mitteilte. Lesen Sie hierzu mehr: Erste Ausgangssperre und neues Infektionsschutzgesetz in Bayern

Mittwoch, 18. März, 16.12 Uhr: Sechster Corona-Todesfall in Bayern

In Bayern ist ein sechster Mensch nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. "Bei diesem Todesfall handelt es sich nach Angaben des Landratsamtes Landsberg am Lech um einen 71-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen", teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München am Mittwoch mit.

Insgesamt gibt es im Freistaat mindestens 1.798 Menschen, die positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden. Darin eingerechnet sind unter anderem die ersten 14 Infizierten, die mit dem Autozulieferer Webasto aus Gauting-Stockdorf in der Nähe Münchens in Zusammenhang standen.

Mittwoch, 18. März, 16.10 Uhr: Ab sofort keine Patientenbesuche mehr im Klinikum St. Elisabeth in Straubing

Wegen der sich verschärfenden Lage um die Corona.-Virusausbreitung gilt ab sofort und für unbestimmte Zeit ein Verbot für Patientenbesuche im Klinikum St. Elisabeth. Ausnahmen können nur nach vorheriger telefonischer Abstimmung mit der Station des Patienten erfolgen – z.B. um notwendige Wäsche oder Hygieneartikel zu bringen oder zum Besuch eines schwer erkrankten Angehörigen. Minderjährigen Besuchern wird mit sofortiger Wirkung der Zugang zum Klinikum untersagt.

Mittwoch, 18. März, 15.42 Uhr: Landesamt: 446 neue Infektionen mit Coronavirus

In Bayern haben sich weitere 446 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Erlangen am Mittwoch auf seiner Homepage mit. Insgesamt gibt es im Freistaat damit mindestens 1798 Menschen, die positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden.

Mittwoch, 18. März, 15.42 Uhr: Zahl der Infizierten im Kreis Regen steigt weiter

Die Zahl der an COVID-19 erkrankten Personen im Landkreis Regen liegt momentan bei 20. Weiterhin werden am Landratsamt Regen täglich rund 40 Personen getestet. Es werden nur Personen mit einem begründeten Verdacht getestet. 

Mittwoch, 18. März, 15.40 Uhr: Spielplätze in Deggendorf sind gesperrt

Mit Allgemeinverfügung vom 16. März untersagt der Freistaat Bayern den Betrieb von Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens dienen. Dazu zählen auch Spiel- und Bolzplätze. Die Stadt Deggendorf weist ausdrücklich darauf hin, dass die städtischen Spielplätze bis Donnerstag, 19. April, nicht genutzt werden dürfen. Betroffen von der Anordnung ist auch die Strandbar im Donaupark. Sie wird in der aktuellen Situation nicht aufgestellt.

Mittwoch, 18. März, 15.03 Uhr: Audi beantragt Kurzarbeit

Audi hat für die Standorte Ingolstadt und Neckarsulm Kurzarbeit angekündigt. In beiden deutschen Werken stehen die Bänder ab nächster Woche still.

Mittwoch, 18. März, 15.03 Uhr: Landtag im Kampf gegen Corona einig

Im Kampf gegen die Corona-Krise gibt es im Landtag fraktionsübergreifend große Einigkeit über deutlich umfassendere Befugnisse für die Staatsregierung. In einem neuen bayerischen Infektionsschutzgesetz sollen unter anderem mögliche Beschlagnahmungen von medizinischem Material und ein erleichterter Zugriff auf medizinisches und pflegerisches Personal geregelt werden. Bei einem Treffen von Ministerpräsident Markus Söder und Staatskanzleichef Florian Herrmann (beide CSU) mit allen Fraktionschefs wurde am Mittwoch nach Angaben von Teilnehmern Einvernehmen über den Gesetzentwurf erzielt - mit einigen Änderungen. Lesen Sie hierzu auch Landtag im Kampf gegen Corona einig - Keine Schnellschüsse

Mittwoch, 18. März, 14.32 Uhr: Abfallentsorgung in Landshut ist gesichert

Um im Fall einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus die Einsatzbereitschaft der Bauamtlichen Betriebe und des Stadtgartenamts, insbesondere in den zwingend notwendigen Bereichen der Abfallentsorgung und der Verkehrssicherungspflicht, sicher zu stellen, erfolgt ab sofort ein gestaffelter Personaleinsatz in diesen städtischen Dienststellen. Dadurch kommt es bei nicht zwingend notwendigen Arbeiten wie beispielsweise der Straßenreinigung oder der Pflege von Grünflächen zu Einschränkungen. Freilich wird aber weiterhin alles versucht, die Wochenendreinigung im Innenstadtbereich sowie Leerungen der Grüngutcontainer aufrecht zu erhalten. Das Baureferat bittet um Verständnis.

Mittwoch, 18. März, 14.21 Uhr: Kreisklinik Wörth an der Donau trifft Vorkehrungen

Auch die Kreisklinik Wörth an der Donau rüstet sich für die zu erwartende Aufnahme von Patienten mit einer Coronainfektion. Dort, wo es vertretbar ist, werden ab sofort Einschränkungen bei der Patientenversorgung vorgenommen, planbare Behandlungen und Operationen werden zurückgestellt, ambulante Sprechstunden müssen entfallen. Zum Schutz der Patienten und des Personals sind Patientenbesuche ab sofort generell verboten – Ausnahmen sind nur in dringenden Fällen und nach Rücksprache mit der Station möglich. Die Notfallversorgung ist nicht betroffen, sie wird jederzeit gewährleistet. Das medizinische Versorgungszentrum behandelt ambulante pneumologische Notfälle während der üblichen Sprechzeiten. Der geänderte Modus gilt bis zu einer Neubewertung der Situation. Eine umfassende Information der Patienten aufgrund der aktuellen Situation wird sichergestellt. Für alle geplanten Behandlungen oder sonstigen Terminvereinbarungen gilt, dass alle betroffenen Patienten telefonisch unterrichtet werden. Es erfolgen keine Terminänderungen, ohne dass die Patienten darüber informiert werden. Die Kreisklinik bittet um Verständnis für die getroffenen Regelungen und auch für deren Kurzfristigkeit. Die Neuregelungen sollen bewirken, dass Ressourcen geschont und Kapazitäten frei gemacht werden für die zu erwartende Aufnahme von Patienten mit Covid-19-Erkrankungen.

Mittwoch, 18. März, 14.16 Uhr: Rewe-Süd will Kassierer mit Plexiglaswänden schützen

Zum Schutz vor dem Coronavirus sitzen die Kassierer in bayerischen Rewe-Filialen künftig hinter Plexiglasscheiben. Die Schutzwände seien 1,5 Meter hoch und von Donnerstag an werde landesweit mit dem Aufbau in den Geschäften begonnen, sagte Volker Hornsteiner, Vorsitzender der Geschäftsleitung Region Süd REWE Group, am Mittwoch in Eitting bei München.

Mittwoch, 18. März, 14.10 Uhr: Kaum Passagiere in München von Einreisestopp betroffen

Vom neuen Einreisestopp für Nicht-EU-Bürger wegen des Coronavirus sind bisher in München nur wenige Menschen betroffen. Am Flughafen der Landeshauptstadt habe am Mittwoch eine niedrige zweistellige Zahl an Passagieren zurückgewiesen werden müssen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Fluggäste, die nicht nach Deutschland einreisen dürfen, werden dem Polizeisprechers zufolge im Regelfall mit der derselben Maschine wieder zurückgeschickt.

Mittwoch, 18. März, 13.49 Uhr: Fünf weitere Fälle in Regensburg bestätigt

Im Landkreis Regensburg gibt es weitere fünf bestätigte Coronavirus-Fälle. Das teilte die Pressestelle des Landkreises am Mittwochnachmittag mit. Lesen Sie hierzu auch: Fünf weitere Corona-Fälle in Regensburg

Mittwoch, 18. März, 13.23 Uhr: Zugang zum Landratsamt Regensburg nur noch mit Termin möglich

Die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie macht es notwendig, das Landratsamt Regensburg ab sofort für den Besucherverkehr zu schließen. Der Dienstbetrieb des Amtes wird nicht eingestellt, er wird aber deutlich eingeschränkt. Der Zugang zum Landratsamt ist ab sofort nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. An den beiden Eingängen findet eine Zugangskontrolle statt. Termine können telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden.

Mittwoch, 18. März, 13 Uhr: Karte der bestätigten Fälle nach Länder

Die amerikanische Johns Hopkins University Press hat eine Karte mit den bestätigten Fällen nach Ländern ins Netz gestellt. Die Karte der Johns Hopkins University findet sich hier.  

Mittwoch, 18. März, 12.50 Uhr: Söder: Alle sollen sich an Auflagen halten

Im Kampf gegen die Corona-Krise hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Menschen in Bayern dringend aufgerufen, sich an die neuen Auflagen und Beschränkungen zu halten. Bei all diesen Maßnahmen setze man nun erst einmal auf die Einsicht der Bevölkerung, sagte Söder am Mittwoch in Eitting bei München. Lesen Sie hierzu auch Söder: Alle sollen sich an Auflagen halten

Mittwoch, 18. März, 12 Uhr: Securities vor dem Plattlinger Edeka

Ungewohntes Bild vor dem Edeka in Plattling: Dort sind seit Anfang der Woche Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes im Einsatz. Sie sollen sicherstellen, dass sich nicht zu viele Menschen auf einmal im Markt aufhalten. 

Mittwoch, 18. März, 10.39 Uhr: BMW stoppt Betrieb in europäischen Werken

BMW stoppt wegen der Ausbreitung des Coronavirus seine Autoproduktion in Europa für vier Wochen. Vorstandschef Oliver Zipse sagte am Mittwoch in München: "Ab heute fahren wir unsere europäischen Automobilwerke und das Werk Rosslyn in Südafrika herunter. Die Produktionsunterbrechung wird voraussichtlich bis zum 19. April eingeplant."

Mittwoch, 18. März, 10.25 Uhr: Merkel spricht heute Abend im Fernsehen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die Bevölkerung heute Abend in einer Fernsehansprache über die Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Coronakrise informieren. Die aufgezeichnete Ansprache werde im ZDF nach der heute-Sendung und in der ARD nach der Tagesschau gegen 20.15 Uhr ausgestrahlt, hieß es am Mittwoch in Regierungskreisen. Zuerst hatte die "Süddeutsche Zeitung" über die Fernsehansprache berichtet.

Mittwoch, 18. März, 9.39 Uhr: Bayern verschiebt Start der Abiturprüfungen

Wegen des Coronavirus wird in Bayern der Beginn der Abiturprüfungen vom 30. April auf den 20. Mai 2020 verschoben. Das teilte das Kultusministerium in München mit. Lesen Sie hierzu auch Bayern verschiebt Start der Abiturprüfungen.

Mittwoch, 18. März, 9.20 Uhr: Söder schließt Ausgangssperren nicht aus

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat Ausgangssperren auch für Bayern erneut nicht ausgeschlossen. "Wir machen alles, was zeitlich angemessen ist", sagte Söder am Mittwoch "Antenne Bayern". Er betonte aber: "Ich kann es zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausschließen."

Man hoffe sehr, dass die bisher getroffenen Maßnahmen wirkten. Söder rief deshalb die Menschen in Bayern auf, sich an die Beschränkungen zu halten. "Wenn jeder mitmacht, dann haben wir eine gute Chance." Söder stufte die Medien in dem Interview ebenfalls als "kritische Infrastruktur" ein - das ist eine Zugangsvoraussetzung für die Notfallbetreuung von Kindern an den Schulen und Kitas. "Die Medien spielen jetzt eine ganz wichtige Rolle, ernsthaft aufzuklären, aber auch ein bisschen Mut zu machen", sagte der Ministerpräsident.

Dienstag, 17. März, 21.01 Uhr: EU-Staaten einigen sich auf Einreiseverbot

Die Europäische Union macht die Schotten dicht. Wer nicht Bürger eines EU-Staates ist, soll im Regelfall nicht mehr einreisen dürfen. Auch EU-Bürger dürfen nur noch durch Deutschland durchreisen.

Zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus haben Deutschland und die anderen EU-Staaten ein weitreichendes Einreiseverbot für Bürger der allermeisten Nicht-EU-Staaten vereinbart. Das erklärten EU-Ratschef Charles Michel und Kanzlerin Angela Merkel am Dienstagabend nach einer Videoschalte der EU-Staats- und Regierungschefs in separaten Pressekonferenzen. Die Regelung solle zunächst für 30 Tage gelten und die Ausbreitung des Virus begrenzen.

Mehr dazu im Artikel "EU-Staaten einigen sich auf Einreiseverbot"

Dienstag, 17. März, 19.57 Uhr: BMW-Vorstand will Ausblick geben

Vor kurzem plante BMW noch, dieses Jahr noch mehr Autos zu verkaufen, vor allem mehr Elektroautos und mehr profitable Luxusautos. Aber die weltweite Coronavirus-Pandemie macht die meisten Pläne gerade zu Makulatur. Am Mittwoch um 10 Uhr will der Konzernvorstand sagen, wie es jetzt weitergeht. Mehr dazu lesen Sie hier im Artikel "BMW-Vorstand will Ausblick geben"

Dienstag, 17. März, 18.54 Uhr: Zwei neue Corona-Fälle in der Stadt Straubing

Das Gesundheitsamt hat die Corona-Fälle für die Stadt Straubing aktualisiert. Insgesamt zwei Personen aus dem Stadtgebiet wurden am Dienstag positiv auf das Virus getestet. Die aktuelle Zahl liegt somit bei acht Erkrankten im Stadtgebiet Straubing. Auch die neu hinzugekommenen Fälle befinden sich mittlerweile in häuslicher Quarantäne, entsprechende Kontaktpersonen werden ermittelt.

Dienstag, 17. März, 18.38 Uhr: Haushaltsausschuss billigt milliardenschweres Corona-Hilfspaket

Das von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angekündigte Zehn-Milliarden-Euro-Hilfspaket für die bayerische Wirtschaft wegen der Corona-Krise hat im Eiltempo eine entscheidende Hürde genommen: Der Haushaltsausschuss des Landtags billigte die Pläne am Dienstag - und zwar einstimmig, wie der Ausschussvorsitzende Josef Zellmeier (CSU) anschließend berichtete. Alle fünf anwesenden Fraktionen - CSU, Freie Wähler, Grüne, SPD und FDP - hätten dem Paket zugestimmt. Die AfD, die in der Sitzung entschuldigt fehlte, hatte nach Angaben Zellmeiers schon im Vorfeld Zustimmung signalisiert.

An diesem Donnerstag soll der gesamte Nachtragshaushalt inklusive des Zehn-Milliarden-Pakets in einer Plenarsitzung des Landtags endgültig beschlossen werden. Dafür wird die Schuldenbremse für ein Jahr außer Kraft gesetzt, weil die Staatsregierung faktisch zehn Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen muss. Ab dem Jahr 2024 muss diese Summe dann, entsprechend der Vorgabe in der Landesverfassung, getilgt werden.

Dienstag, 17. März, 18.35 Uhr: Elf neue Corona-Fälle im Landkreis Deggendorf

Am Dienstag sind dem Gesundheitsamt Deggendorf elf weitere Fälle mit einer positiven Testung mitgeteilt worden. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Elf neue Corona-Fälle im Landkreis Deggendorf".

Dienstag, 17. März, 18.16 Uhr: Drei neue Corona-Fälle im Landkreis Straubing-Bogen

Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es seit Dienstag drei weitere bestätigte Fälle mit einer Infizierung mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2). Damit gibt es seit Dienstag insgesamt sechs neue Fälle, die Gesamtzahl im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie liegt bei neun. Die drei neu positiv getesteten Personen befinden sich allesamt in häuslicher Quarantäne.

Dienstag, 17. März, 18 Uhr: Bürgerbüro und Ausländerbehörde in Landshut sagen Online-Termine ab

Wegen der vorläufig zweiwöchigen Schließung der beiden Rathäuser in Landshut müssen auch die Termine im Bürgerbüro und in der Ausländerbehörde, die über die Online-Terminvergabe vereinbart wurden, abgesagt werden. Ausnahme: Sollte es sich um eine unaufschiebbare und wichtige Angelegenheit handeln, die ein persönliches Erscheinen im Rathaus erfordert, wird darum gebeten, das Anliegen vorab telefonisch oder per E-Mail mit der entsprechenden Dienststelle zu klären.

Dienstag, 17. März, 17.31 Uhr: Auswirkungen beim ÖPNV im Landkreis Deggendorf

Für den ÖPNV des Landkreises Deggendorf wurden folgende Regelung getroffen:

  • In dieser Woche (KW 12/20) fahren die Busse der Verkehrsgemeinschaft Landkreis Deggendorf (VLD) nach regulärem Fahrplan. Ausnahme: Die Linie 4116 (Fa. Hansbauer) fährt ab sofort nach Ferienfahrplan.
  • Ab nächster Woche (KW 13/20) fahren die Busse der Verkehrsgemeinscaft Landkreis Deggendorf (VLD) nach dem Ferienfahrplan.
  • Das Rufbusangebot bleibt bis auf weiteres im vollen Umfang bestehen

Dienstag, 17. März, 17.29 Uhr: Bauern sorgen sich wegen fehlender Erntehelfer

In den Läden sind die Gemüseregale leergeräumt. Nun sorgen sich die Bauern um die nächste Ernte - wegen der geschlossenen Grenzen. Die Bauern warnen wegen der geschlossenen Grenzen vor Engpässen bei der Ernte. Rumänische und polnische Erntehelfer dürfen derzeit wegen der Ausbreitung des Coronavirus nicht einreisen. "Um die Versorgung unserer Bevölkerung mit Obst und Gemüse auch im Ausnahmezustand weiter garantieren zu können, brauchen Sonderkulturbetriebe ihre bewährten Saisonarbeiter aus dem Ausland", teilte der Bayerische Bauernverband (BBV) am Dienstag mit. "Eine Lösung der Situation ist dringend erforderlich." Mehr dazu lesen Sie hier: "Bauern sorgen sich wegen fehlender Erntehelfer"

Dienstag, 17. März, 15.35 Uhr: Aktuelle Situation im Kreis Dingolfing-Landau

Im Landkreis Dingolfing-Landau gibt es aktuell 14 bestätigte Corona-Fälle (Stand: 17. März, 15 Uhr). Bisher ist es gelungen, die Infektionskette in jedem Fall nachzuvollziehen. Hauptsächlich hatten sich die Betroffenen in Risikogebieten infiziert. Im weiteren Verlauf waren jeweils Kontakte zur ursprünglichen Infektionsquelle nachweisbar. 

Am Landratsamt wurde bereits vor einer Woche ein Bürgertelefon eingerichtet. Zwischen 8 bis 16 Uhr werden Fragen besorgter Bürger beantwortet. Über 450 Anrufer haben von dieser Möglichkeit bereits Gebrauch gemacht. Das Bürgertelefon ist unter der Nummer 08731/87200 erreichbar.

Die Schuleinschreibungen an den Grundschulen werden im vorgesehenen Zeitraum abgehalten. Der Ablauf wird allerdings in veränderter Form stattfinden - in der Regel ohne persönliche Anwesenheit an der Schule. Eine entsprechende Information über Zeitpunkt und Ablauf geht von den Grundschulen an die betroffenen Erziehungsberechtigten.

Dienstag, 17. März, 15.25 Uhr: Fußball-EM um ein Jahr auf Sommer 2021 verschoben

Die Europäische Fußball-Union hat die EM 2020 aufgrund der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr in den Sommer 2021 verschoben. Die Entscheidung traf das UEFA-Exekutivkomitee nach mehreren Krisensitzungen am Dienstag.

Dienstag, 17. März, 15.22 Uhr: Netzwerk „Deggendorf hilft“

Um die Grundversorgung älterer Menschen, Hilfsbedürftiger und chronisch Kranker, die auf ärztliche Empfehlung Menschenansammlungen meiden sollen, zu unterstützen, wird die Stadtverwaltung ab 18. März einen Einkaufsservice anbieten. Wer nicht selbst zum Einkaufen gehen kann, wird mit Grundnahrungsmitteln, Obst, Gemüse, H-Milch oder Hygieneartikeln für ein bis zwei Personen in Höhe von maximal 50 Euro versorgt. Die Kosten für den Einkauf müssen direkt bei der Abgabe der Waren in bar beglichen werden. Wer die Einkaufshilfe in Anspruch nehmen will, kann sich beim Netzwerk „Deggendorf hilft“ von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr unter 0991/2960-444 oder per Email unter deggendorfhilft@deggendorf.de melden.

Für die Deggendorfer Unternehmen, Gewerbetreibenden und Betriebe ist die Wirtschaftsförderung der Stadt Deggendorf unter dem Unternehmertelefon 0991/2960-599 oder per Email unter wirtschaftsfoerderung@deggendorf.de erreichbar.

Dienstag, 17. März, 14.47 Uhr: Covid-19-Infektionen im Landkreis Regen 

Die Zahl der an COVID-19 erkrankten Personen im Landkreis Regen liegt momentan bei 18 Personen. Auf der Karte sehen Sie, in welchen Gemeinden Infizierte leben.

Dienstag, 17. März, 14.09 Uhr: Spahn: Corona-Ausbreitung hat mit Rückkehrern aus Skiurlaub zu tun

Die aktuelle Verbreitung des Coronavirus geht nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auch auf Kontakte in Skigebieten zurück. "Das Ausbruchsgeschehen, das wir im Moment haben, hat viel zu tun mit den Rückkehrern aus dem Skiurlaub", sagte der CDU-Politiker am Dienstag in München. Er verwies etwa auf Südtirol, Österreich und die Schweiz.

Das Risiko, das aus dem regen Austausch in Skigebieten entstanden sei, solle man nicht unterschätzen. Etwa auch das Ausbruchsgeschehen in Dänemark habe damit zu tun. Spahn bekräftigte daher den Aufruf an Heimkehrer aus diesen Skigebieten, möglichst zwei Wochen zu Hause zu bleiben.

Dienstag, 17. März, 14.08 Uhr: Nur noch dringende Gerichtsverfahren abhalten

Wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus sollen an bayerischen Gerichten nach dem Willen des Justizministeriums so wenig Verhandlungen wie möglich stattfinden. "Das bayerische Justizministerium hat den Gerichten, die in richterlicher Unabhängigkeit entscheiden, empfohlen, nur noch in eiligen und dringenden Fällen Verhandlungstermine durchzuführen", teilte eine Sprecherin am Dienstag mit. Zahlreiche Verhandlungstermine an vielen Gerichten im Freistaat wurden schon abgesagt. Schon am Montag hatte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof mitgeteilt, dass an Verwaltungsgerichten der Sitzungsbetrieb bis zum Monatsende komplett eingestellt werden soll.

Dienstag, 17. März, 14.07 Uhr: EM 2020 soll ins kommende Jahr verlegt werden

Die EM 2020 soll wegen des Coronavirus in den Sommer 2021 verschoben werden. Betroffen sind zwölf Gastgebernationen, 24 Teilnehmer und Millionen Fans. Noch ist unklar, wie der Modus aussehen soll. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 17. März, 13.48 Uhr: Sparkassen: Bargeldversorgung ist gesichert - einzelne Filialen zu

Die bayerischen Sparkassen sehen weder die Bargeldversorgung noch den Zahlungsverkehr durch die Verbreitung des Coronavirus gefährdet. "Die Bargeldversorgung ist weiterhin gesichert", betonte der Präsident des Sparkassenverbands Bayern, Ulrich Netzer, am Dienstag in München. Alle wichtigen Finanztransaktionen wie Bargeldverfügungen oder Überweisungen könnten "weiter wie immer abgewickelt werden".

Allerdings könnten die Sparkassen nicht in allen 2195 Geschäftsstellen mit Personal den Betrieb vollständig aufrechterhalten, wie Netzer erklärte. Wo Mitarbeiter beispielsweise durch Quarantänemaßnahmen oder wegen fehlender Kinderbetreuung fehlten, blieben einzelne Geschäftsstellen geschlossen. Das bedeute aber nicht, dass man seine Bankgeschäfte nicht tätigen könne.

Besonders wichtig wird nach Ansicht des Verbandspräsidenten nun Online- und Telefonbanking. In den Servicecentern für das Telefonbanking habe man dafür die Kapazitäten aufgestockt. Auch viele Beratungen würden telefonisch durchgeführt.

Zudem bereiten sich die Sparkassen auf die Abwicklung der staatlichen Förderprogramme vor. Die Mittel aus Liquiditäts- und Kredithilfen sollten schnell und reibungslos weitergegeben werden, sobald die Umsetzung starte, sagte Netzer.

Dienstag, 17. März, 13.28 Uhr: Betrüger nutzen Coronavirus für ihre Zwecke

Betrüger nutzen die Furcht vor dem Coronavirus für ihre kriminellen Zwecke. Deshalb warnt das Polizeipräsidium Oberpfalz und gibt Tipps, die Sie in unserem Artikel "Betrüger nutzen Coronavirus für ihre Zwecke" nachlesen können.

Dienstag, 17. März, 13.22 Uhr: Verwaltungen bitten darum, Telefon oder Mail zu nutzen

Immer mehr Stadtverwaltungen und Behörden wenden sich an die Bürger mit der Bitte, sich zunächst fernmündlich an die Mitarbeiter zu wenden, so etwa das Landratsamt Cham. Um die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes vor Infektionen zu schützen und den Dienstbetrieb fortführen zu können, bittet das Landratsamt darum, verstärkt Brief, Telefon und E-Mail zu nutzen. Wenn persönliche Vorsprachetermine notwendig sind, muss in jedem Fall vorab eine telefonische Terminvereinbarung erfolgen. Die vorherige Anmeldung ist vor allem auch in publikumsintensiven Bereichen wie der Zulassungsstelle, der Führerscheinstelle und dem Ausländeramt erforderlich. Die anstehende Verlängerung der Jagdscheine wird schriftlich erfolgen.

Dienstag, 17. März, 12.33 Uhr: Bayern ordnet 400 Beamte wegen Corona-Krise in Gesundheitsbehörden ab

Zur Entlastung des medizinischen Personals bei den bayerischen Gesundheitsbehörden in der Corona-Krise will die Staatsregierung 400 Beamte aus anderen Behörden zeitweise abordnen. Die Mitarbeiter sollen aus Behörden abgezogen werden, die derzeit wegen der Krise weniger zu tun haben, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag in München. Denkbare Tätigkeiten wären etwa organisatorische Aufgaben und die Arbeit an Telefon-Hotlines.

Dienstag, 17. März, 12.28 Uhr: Ostern zu Hause in Bayern verbringen

Zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Menschen im Freistaat aufgerufen, über Ostern und in den Osterferien nicht zu verreisen, auch nicht innerhalb Deutschlands. Ostern solle in diesem Jahr in Bayern verbracht werden, und zwar am besten daheim, sagte Söder am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München.

Dienstag, 17. März, 12.24 Uhr: Söder will Sonder-Fahrspuren an Grenzen für Lebensmittellieferungen

Zur Sicherung der Lebensmittelversorgung in der Corona-Krise soll es an den Grenzen Sonderspuren für entsprechende Transportfahrzeuge geben. Dies kündigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag in München nach einer Sitzung des Kabinetts an. Denkbar seien "grüne Spuren an den Grenzen für die Lebensmittellieferungen", sagte Söder. Zugleich rief Söder alle Menschen auf, auf Hamsterkäufe zu verzichten. Die Versorgung sei zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

Dienstag, 17. März, 12.22 Uhr: Straubinger Einkaufsnacht "Schlaflos" ist abgesagt

Die beliebte Straubinger Einkaufs- und Kulturnacht "Schlaflos" wird am 8. Mai nicht stattfinden. Das teilte die Stadt Straubing am Dienstag mit. Grund für die Absage ist die zunehmende Verbreitung des Coronavirus. Bereits zuvor waren deswegen zahlreiche Veranstaltungen in der Stadt abgesagt worden waren. Mehr hierzu lesen Sie unter Einkaufsnacht "Schlaflos" im Mai ist abgesagt

Dienstag, 17. März, 12.21 Uhr: Bayerischer Flüchtingsrat fordert in Corona-Krise Verzicht auf Abschiebungen

Der Bayerische Flüchtlingsrat fordert in der Corona-Krise einen besseren Schutz von Flüchtlingen und Mitarbeitern in Asyl-Unterkünften - und den Verzicht auf Abschiebungen. Die Organisation verlangt neben einer gesicherten Gesundheitsversorgung, alle Termine bei Behörden abzusagen, Fristen in Asylverfahren aufzuheben, Ausweispapiere unbürokratisch zu verlängern und Abschiebungen auszusetzen.

"Wir haben nach Überwindung der aktuellen Corona-Krise wieder Zeit, um über humane Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Bayern, faire Asylverfahren und eine menschenwürdige Behandlung in den Behörden zu streiten", sagte der Sprecher des Flüchtlingsrates, Alexander Thal, in einer Mitteilung vom Dienstag. "Aber in der aktuellen Notsituation muss der Infektionsschutz für Flüchtlinge und Personal in Unterkünften, Behörden und Gerichten Vorrang haben."

Flüchtlinge seien in den Gemeinschaftsunterkünften und Ankerzentren besonders von einer Infektion mit dem Coronavirus bedroht, hieß es in der Mitteilung weiter. Sei das Virus dort erstmal angekommen, lasse sich eine Ausbreitung kaum verhindern. Weder könne ein Sicherheitsabstand eingehalten werden, noch könnten soziale Kontakte vermieden werden. "Wer sich Gemeinschaftsküchen teilt, in Mehrbettzimmern wohnt, aus derselben Kantine versorgt wird und die Sanitäranlagen gemeinsam nutzt, ist immer mit anderen Menschen in Kontakt."

Dienstag, 17. März, 12.18 Uhr: Bayern schränkt Hotelbetrieb ein: Für Touristen geschlossen

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus schränkt Bayern nun auch den Betrieb von Hotels ein: Diese dürfen nur noch notwendige Übernachtungen anbieten und keine Touristen mehr beherbergen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München mitteilte. Damit setzt der Freistaat in diesem Punkt eine Verabredung von Bund und Ländern vom Montagabend um.

Dienstag, 17. März, 12.15 Uhr: Gemeindetag: Coronavirus wird nicht durch Trinkwasser übertragen

Das Coronavirus wird nicht durch Trinkwasser übertragen - darauf weist der Bayerische Gemeindetag hin. "Trinkwasser in Bayern ist und bleibt ein gesundes Lebensmittel", teilte der Gemeindetag am Dienstag mit. In der Regel werde zur Gewinnung des Trinkwassers Grundwasser genutzt. Das Grundwasser verlaufe lange im Boden, dort sei es gut gegen Verunreinigungen und Viren geschützt. Trinkwasserversorger, die Oberflächenwasser oder Quellen verwenden, würden das Wasser in einem mehrstufigen Verfahren aufbereiten und desinfizieren.

Dienstag, 17. März, 12.06 Uhr: Bayreuther Festspiele sollen stattfinden

Die Bayreuther Festspiele sollen trotz der Ausbreitung des Coronavirus stattfinden. "Wir sind voller Optimismus, dass sich die Situation bessert", teilte das Pressebüro der Festspiele am Dienstag mit. Eine Absage wäre ein "Supergau". Der Online-Sofortkauf der Tickets werde aber sicherheitshalber von Ende März auf Ende Mai verschoben.

Dienstag, 17. März, 11.41 Uhr: Bayerischer Einzelhandel befürchtet Pleitewelle

Angesichts der geplanten Einschränkungen für den bayerischen Einzelhandel von Mittwoch an befürchtet die Branche eine Pleitewelle. "Wenn sich die Lage so weiterentwickelt, haben wir ab April die ersten Insolvenzen", sagte ein Sprecher des Handelsverbands Bayern am Dienstag. "Gerade kleinen, inhabergeführten Betrieben, steht das Wasser bis zum Hals." Schon zuletzt seien die Umsätze durch die Auswirkungen des Coronavirus um 30 bis 40 Prozent eingebrochen und die von Bayern und Bund beschlossenen Hilfen reichten "bei weitem nicht aus". Lesen Sie hierzu auch Bayerischer Einzelhandel befürchtet Pleitewelle

Dienstag, 17. März, 11.44 Uhr: Fälle Fünf und Sechs im Landkreis Straubing-Bogen

Wie das Landratsamt meldet, gibt es im Landkreis Straubing-Bogen zwei neue bestätigte Infektionen. Dabei handelt es sich um einen 30-jährigen Mann mit leichten Symptomen, der seit 11. März erkrankt ist und um einen 35-jährigen Mann, der sich vermutlich in Frankreich angesteckt hat. Auch er hat leichte Symptome und befindet sich in häuslicher Quarantäne.

Dienstag, 17. März, 11.40 Uhr: Audi stoppt Produktion ab Montag

Die VW-Tochter Audi fährt ihre Werke in Ingolstadt, Neckarsulm, Belgien, Mexiko und Ungarn bis Ende dieser Woche schrittweise komplett herunter. Angesichts der deutlich verschlechterten Absatzlage und der sich abzeichnenden Unsicherheit der Teileversorgung der Werke "wird es an den meisten Standorten des Volkswagen-Konzerns zu Produktionsunterbrechungen kommen", teilte Audi am Dienstag mit. Lesen Sie hierzu auch Audi stoppt Produktion ab Montag

Dienstag, 17. März, 11.31 Uhr: Viele bayerische Tafeln müssen wegen des Coronavirus schließen

Die Auswirkungen des Coronavirus machen auch vor den Tafeln keinen Halt. Von den rund 160 bayerischen Tafeln, die Bedürftige mit Lebensmitteln und Mahlzeiten versorgen, haben am Dienstagvormittag schon 40 geschlossen. Tendenz steigend.

Der Grund sei vor allem das meist hohe Alter der ehrenamtlichen Mitarbeiter und Gäste. Ältere Menschen gehören zu den durch das Coronavirus besonders gefährdeten Personen. "Eine große Zahl der bayerischen Tafeln wird temporär geschlossen werden müssen", befürchtet Peter Zilles, Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes der Tafel Bayern.

Trotz der schwierigen Situation könnten Tafeln den Betrieb in großen Städten wie München, Erlangen, Nürnberg, Regensburg und Augsburg bisher mit entsprechenden Anpassungen aufrecht erhalten, sagte Zilles. So gebe es nun Ausgaben vor den Räumlichkeiten statt im Innern und es würden statt Gruppen jeweils nur einzelne Personen zur Ausgabe gelassen. Zudem werden beispielsweise in München und Erlangen Schüler und Studenten eingelernt, die sich als Freiwillige melden.

Dienstag, 17. März, 11.23 Uhr: Einzelhandel befürchtet Pleitewelle

Angesichts der geplanten Einschränkungen für den bayerischen Einzelhandel von Mittwoch an befürchtet die Branche eine Pleitewelle. "Wenn sich die Lage so weiterentwickelt, haben wir ab April die ersten Insolvenzen", sagte ein Sprecher des Handelsverbands Bayern am Dienstag. "Gerade kleinen, inhabergeführten Betrieben, steht das Wasser bis zum Hals." Schon zuletzt seien die Umsätze durch die Auswirkungen des Coronavirus um 30 bis 40 Prozent eingebrochen und die von Bayern und Bund beschlossenen Hilfen reichten "bei weitem nicht aus".

Dienstag, 17. März, 10.36 Uhr: RKI stuft Gefahrenlage als "hoch" ein

Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefährdung durch das Coronavirus für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland nun als "hoch" ein. Das sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Dienstag in Berlin. Weiteres hierzu sehen Sie im Video: 

Dienstag, 17 März, 10.30 Uhr: Söder: Wir müssen zusammenstehen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat alle Menschen im Freistaat dazu aufgerufen, im Kampf gegen das Coronavirus zusammenzustehen. Jeder trage eine Verantwortung für andere, jeder könne einen Beitrag leisten, jeder solle solidarisch sein, sagte Söder am Dienstag in einer Videobotschaft.

Dienstag, 17. März, 9.31 Uhr: Hotel in Bad Kötzting stellt Betrieb ein

Trotz voller Reservierungsbücher und aller getroffenen Vorsichtsmaßnahmen hat sich das Hotel Bayerwaldhof in Bad Kötzting dazu entschieden, den Betrieb vorübergehend für zwei Wochen einzustellen.

Dienstag, 17. März, 9.26 Uhr: Vierter Fall im Landkreis Straubing-Bogen

Wie das Landratsamt soeben bestätigte, gibt es im Landkreis Straubing-Bogen den vierten Coronavirus-Fall. Dabei handelt es sich um die Mutter des am Sonntag positiv getesteten elfjährigen Mädchens. Die Frau liegt aktuell zwar noch im Klinikum Straubing in Isolierung, befindet sich aber kurz vor der Entlassung.

Dienstag, 17. März, 8.57 Uhr: Auslaufende Pässe gelten vorläufig weiter

Wie das Landratsamt Regensburg mitteilt, müssen Inhaber von LandkreisPässen wegen der Corona-Pandemie bis auf weiteres nicht persönlich im Landratsamt vorsprechen, wenn die Gültigkeit ihres Passes ausläuft und sie diesen verlängern wollen. "Unabhängig vom aufgedruckten Gültigkeitsdatum gelten die Pässe vorläufig bis zum 30. Juni 2020 weiter", heißt es in einer entsprechenden Mitteilung.

Montag, 16. März, 19.40 Uhr: EU verspricht Tübinger Impfstoff-Forschern bis zu 80 Millionen Euro

Die Europäische Kommission will die Tübinger Impfstoff-Firma CureVac mit bis zu 80 Millionen Euro bei der Entwicklung eines Mittels gegen das Coronavirus unterstützen.

"Die EU hat deren Forschung früh unterstützt und wird nun wieder finanziell helfen", twitterte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag, nachdem sie und Forschungskommissarin Mariya Gabriel mit CureVac telefoniert hatten. Es gehe darum, so schnell wie möglich einen Impfstoff zu finden, "der der ganzen Welt hilft".

Am Wochenende hatte es Berichte gegeben, wonach die USA exklusiv die Rechte an einem Impfstoff gegen das Coronavirus von CureVac erwerben wollten. Die finanzielle Unterstützung könnte in Form einer EU-Garantie für ein Darlehen der Europäischen Investitionsbank kommen, ergänzte die EU-Kommission in einer Mitteilung.

Montag, 16. März, 18.54 Uhr: Fünfter Corona-Todesfall in Bayern

In Bayern ist ein weiterer Mensch nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Es handele sich um einen über 90-jährigen Patienten aus Würzburg, teilte das Gesundheitsministerium am Montag in München unter Berufung auf das Landratsamt Würzburg mit. Der Gestorbene sei Bewohner des gleichen Pflegeheims gewesen, aus dem auch zwei andere Coronavirus-Todesfälle in Bayern stammten.

Montag, 16. März, 18.23 Uhr: Merkel: Keine Urlaubsreisen mehr ins In- und Ausland

Um das Coronavirus einzudämmen, sollen die Deutschen keine Urlaubsreisen ins In- und Ausland mehr unternehmen. Das sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag in Berlin nach der Sitzung mehrerer Gremien, die sich mit der Ausbreitung der Corona-Pandemie befasst hatten.

Montag, 16. März, 17.30 Uhr: Freiwillige für Nachbarschaftshilfen im Landkreis Kelheim

Das Zentrum für Chancengleichheit im Landratsamt Kelheim bittet die Bevölkerung, sich um betroffene und besonders zu schützende Menschen zu kümmern. Besonders Jüngere sind aufgerufen, sich bei der jeweiligen Nachbarschaftshilfe vor Ort zu melden. Nachbarschaftshilfen im Landkreis Kelheim: Barbarahilfe Abensberg 09443/ 3509 Fr. Kirchmann - Bad Abbach 09405/ 9590-95, email: nachbarschaftshilfe@bad-abbach.de - Biburg 09444/1034 Bettina Danner, email: helferkreis.biburg@gmail.com - Elsendorf Tel. 08753/ 415 Gisela Wettberg, email: gisela.wettberg@gmx.de - Saal Do. 09441/8306 Walter Dietz, email: walterdietz@gmx.de - Ihrlerstein 09441/66 797 88 Karla Küchelbacher, email: k.kuechelbacher@gmx.de - Kelheim 09441/701-301 Renate Güßgen email: renateguessgen@gmx.de - Langquaid 09452/9397576 Melanie Hase email: melanie.hase@langquaid.de - Neustadt/Do 0175/ 185 57 60 Ursula Brandlmeier email: ursula.brandlmeier@gmx.de - Painten 0151 62674087 Trattner Birgit - Riedenburg 0170/7880292 Herr Langer, email: wolfgang.langer@csu.riedenburg.de - Rohr i.NB 0151/17450432 Johann Riedl/Brigitte Schmid - Teugn 09405/9570808 Maria Reichl, email: maria-reichl@t-online.de - Volkenschwand 08754 / 910257 Jakob Zettl, email: jakobzettl@posteo.de

Montag, 16. März, 17.21 Uhr: Notbetrieb im Kinderhaus Steinweg Regensburg

Aufgrund eines bestätigen Coronavirus-Falls muss das städtische Kinderhaus Steinweg in Regensburg als Noteinrichtung geschlossen werden. Wann die Einrichtungen wieder geöffnet werden kann, steht derzeit noch nicht fest.

Montag, 16. März, 17.08 Uhr: Rathäuser in Landshut bleiben geschlossen

Wegen der fortschreitenden Verbreitung des Coronavirus bleiben die Rathäuser I und II in Landshut ab Dienstag, 17. März 2020, zunächst für zwei Wochen für die Allgemeinheit geschlossen. Wenn Bürger unaufschiebbare Angelegenheiten zu klären haben, muss vorab telefonisch oder per E-Mail ein Termin mit der entsprechenden Dienststelle vereinbart werden. Betroffen von der Schließung sind außerhalb der Rathäuser unter anderem auch das Wertstoff- und Entsorgungszentrum (WEZ) und die Kfz-Zulassungsstelle.

Montag, 16. März, 17.08 Uhr: Dokumente bei Grenzpendlern nötig

Nach Verkündigung des Corona-Notstands in der Tschechischen Republik können die am Freitag vom Tschechischen Innenministerium bekanntgegebenen Grenzübergänge (Schirnding, Waidhaus Autobahn, Furth im Wald, Bayerisch Eisenstein und Philippsreut ganztägig sowie Eschlkam als reiner Pendlerübergang von 5 bis 23 Uhr) von Berufspendlern beiderseits der Grenze mit einem Arbeitsplatz in einem Radius von 100 Kilometern ab der Grenze genutzt werden. Zu beachten ist, dass eine Bestätigung des jeweiligen tschechischen oder deutschen Arbeitgebers oder ein Arbeitsvertrag und ein Ausweis notwendig ist. Einschränkungen im Pendlerverkehr sind nach Rücksprache mit der Bundespolizei bislang nicht bekannt. Allerdings kann die tschechische Polizei im Verdachtsfall von Corona die Einreise verweigern. Der grenzüberschreitende Lkw-Verkehr und Rettungskräfte sind von der Regelung ausgenommen, Privatreisen ins Nachbarland sind nicht mehr möglich. Landwirte dürfen die Grenze überqueren, wenn Sie in der Tschechischen Republik Felder bewirtschaften, müssen aber einen Eigentumsnachweis (Grundbuchauszug o.ä.) oder eine Bestätigung des zuständigen tschechischen Bürgermeisters und einen Ausweis dabei haben und die Notwendigkeit (zum Beispiel Aussaat) belegen. In diesem Fall ist zu beachten, dass ebenfalls nur die offiziell ausgewiesenen Grenzübergänge genutzt werden dürfen. Die Nutzung von grenzüberschreitenden Feld- und Waldwegen oder Nebenstrecken ist untersagt und wird von den tschechischen Behörden streng geahndet. Das gilt auch für grenzüberschreitende Rad- und Wanderwege, die derzeit nicht von Freizeitsportlern genutzt werden dürfen. 

Montag, 16. März, 17.02 Uhr: Von der Leyen schlägt 30-tägiges Reiseverbot für EU-Bürger vor

Ein 30-tägiges Reiseverbot für die Mehrheit der EU-Bürger hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgeschlagen. Damit könne die Verbreitung des Coronavirus am besten begrenzt werden, sagte von der Leyen am Montag in Brüssel. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Von der Leyen schlägt 30-tägiges Einreiseverbot in die EU vor"

Montag, 16. März, 16.59 Uhr: Zentrale Servicestelle in Landshut wieder geschlossen

Zu riesigem Andrang und teils "tumultartigen Szenen" sei es bei der zentralen Servicestelle für Corona-Tests in Landshut gekommen. Vorerst muss die Servicestelle daher wieder geschlossen werden. Das hat die Stadt Landshut am Montag bekanntgegeben. Lesen Sie hierzu auch Zentrale Servicestelle auf Grieserwiese wieder geschlossen

Montag, 16. März, 16.13 Uhr: Bund und Länder wollen Spielplätze schließen und Gottesdienste aller Religionen verbieten

In dem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Beschluss der Bundesregierung und der Regierungschefs der Länder vom Montag heißt es, neben öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern sowie Fitnessstudios seien auch Spielplätze für den Publikumsverkehr zu sperren. Zudem verbieten sie Gottesdienste, Treffen in Vereinen und Busreisen.

Montag, 16. März, 16 Uhr: Zweckverband Abfallwirtschaft gibt Hinweise zur Entsorgung heraus

Auch die Abfallentsorgung ist von der aktuellen Corona-Lage betroffen. Der Zweckverband Abfallwirtschaft in Straubing hat deswegen Hinweise zur Entsorgung herausgegeben. Lesen Sie hierzu auch Hinweise zur Müllentsorgung in Corona-Zeiten

Montag, 16. März, 15.47 Uhr: Stadtwerke Landshut schließen ihre Servicestellen - Fahrscheinverkauf nochmal eingeschränkt

Die Stadtwerke schließen bis auf Weiteres ihre Servicestellen. Betroffen sind das Kundenzentrum in der Altstadt 74 sowie der Infopunkt am Bahnhof. Auch die Stadtwerke-Zentrale an der Christoph-Dorner-Straße sowie alle anderen Betriebsstätten sind ab sofort nur noch für die Mitarbeiter und nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. „Diese Maßnahmen ergreifen wir, weil das öffentliche Leben seitens der Staatsregierung heruntergefahren wird und wir unseren Beitrag leisten. Vor allem aber auch, weil wir ein systemkritischer Betrieb sind und wir die Versorgungssicherheit aller gewährleisten müssen. Damit schützen wir auch ein Stück weit unsere Belegschaft“, erklärt Werkleiter Armin Bardelle.

Die Stadtwerke bitten ihre Kunden daher, ihre Anliegen per Post oder per E-Mail an info@stadtwerke-landshut.de zu senden. Telefonisch sind die Stadtwerke unter der Service-Nummer 0800/0871 871 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk ggf. abweichend) montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 13 Uhr erreichbar.

Durch die Schließung bei den Servicestellen entfallen bei den Stadtwerken zwei wesentliche Vorverkaufsstellen für die Bustickets. Bereits seit Samstag werden keine Fahrscheine mehr über die Busfahrer verkauft, um die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus für Fahrgäste und Fahrpersonal zu minimieren. Aufgrund der neuen Situation gelten im Linienverkehr des Landshuter Verkehrsverbunds (LAVV) ab Donnerstag, 17. März, bis auf Weiteres folgende Regelungen:

  • Der Fahrscheinverkauf im Bus wird ausgesetzt. An der Haltestelle wird die vorderste Tür nicht mehr geöffnet, das heißt, der Ein- und Ausstieg ist dort nicht mehr möglich. Die Fahrgäste werden gebeten, an der hinteren oder mittleren Tür ein- und auszusteigen.
  • Aufgrund der eingeschränkten Möglichkeiten des Fahrscheinvorverkaufs besteht keine Notwendigkeit mehr, sich einen Fahrschein zu besorgen. Die Verkehrsunternehmer dürfen zwar öffentlich nicht zum Fahren ohne Fahrschein aufrufen, das Fahren ohne Fahrschein hat jedoch aufgrund der Ausnahmesituation keine negativen Folgen für den Fahrgast. Die Kontrollen im Bus sind derzeit ausgesetzt.

Angesichts der außergewöhnlichen Situation und in Abstimmung mit dem bayerischen Verkehrsministerium hat sich der LAVV zu diesem Schritt entschlossen.

Montag, 16. März, 14.10 Uhr: Stand im Landkreis Dingolfing-Landau

13 bestätigte Fälle gibt es aktuell im Landkreis Dingolfing-Landau. Der Parteiverkehr im Landratsamt wird auf das Notwendigste beschränkt.

Montag, 16. März, 13.55 Uhr: Corona: Veranstalter FTI Group sagt Reisen bis Ende März ab

Der Touristikkonzern FTI Group sagt wegen der Coronavirus-Krise alle Reisen bis Ende März ab. Buchungen jeder Reiseart würden bis einschließlich 31. März storniert, teilte das Unternehmen am Montag in München mit.

Montag, 16. März, 13.54 Uhr: Gewerkschaft Verdi kritisiert Öffnungszeiten

Die Gewerkschaft Verdi sieht die Gesundheit der Beschäftigten im bayerischen Lebensmitteleinzelhandel durch die Auswirkungen des Coronavirus in Gefahr. Vielfach fehle hygienischer Schutz, die Arbeitsbelastung sei extrem hoch - "und nun sollen auch noch Ladenöffnungszeiten ausgeweitet werden", kritisierte Hubert Thiermeyer von Verdi Bayern am Montag. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte kurz zuvor angekündigt, die Ladenöffnungszeiten für bestimmte Geschäfte als Reaktion auf die Krise zu verlängern.

Montag, 16. März, 12.19 Uhr: Katastrophenfall in Bayern - das müssen Sie wissen

In Bayern gilt wegen der Coronavirus-Krise ab sofort der Katastrophenfall. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München mit. Eine Reihe von Maßnahmen wurden angekündigt, die ab sofort gelten. "Die Lage ist sehr ernst und verändert sich täglich, leider nicht zum Guten", betonte Söder. In Bayern gelte ab sofort der Katastrophenfall, seit diesem Montag sind alle Schulen und Kindergärten im Freistaat geschlossen. Darüber hinaus weitet der Freistaat die Beschränkungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus weiter aus. Auch Sportplätze und Spielplätze sollen gesperrt werden. Ab Dienstag werden Bars, Kinos und Schwimmbäder geschlossen, ab Mittwoch auch ausgewählte Geschäfte, die nicht zur Grundversorgung notwendig sind. Lesen Sie hierzu Katastrophenfall in Bayern - das müssen Sie wissen 

Montag, 16. März, 11.56 Uhr: Lernplattform Mebis wird von Hackern lahmgelegt

 Hacker haben am Montag die eigentlich für den Fernunterricht gedachte Online-Plattform Mebis lahmgelegt. Seit den frühen Morgenstunden seien die Server einer Attacke ausgesetzt, twitterten die Seitenbetreiber. Der Angriff erfolge durch Hunderttausende automatisierte Seitenaufrufe. Man arbeite daran, die Seite wieder zum Laufen zu bekommen, hieß es aus dem bayerischen Kultusministerium in München. Lesen Sie hierzu Lernplattform Mebis wird von Hackern lahmgelegt

Montag, 16. März, 11.55 Uhr: Söder: Kontakte überdenken, aber keine Ausgangssperre

Angesichts der schnellen Ausbreitung des Coronavirus hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Menschen in Bayern dazu aufgerufen, ihre sozialen Kontakte zu überdenken. "Es gibt keine Ausgangssperre, jedenfalls derzeit nicht", sagte Söder am Montag in München. Jeder solle sich aber überlegen, ob er nach draußen gehe und welche Kontakte er habe.

Söder berichtete, dass die Infektionsketten in Bayern nicht mehr nachvollzogen werden könnten. "Das heißt, es beginnt eine exponentielle Entwicklung." Deswegen sei es nun wichtig, alles zu unternehmen, um die Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 zu verlangsamen. Und ein Instrument dabei sei, soziale Kontakte zu überdenken und das öffentliche Leben zu verlangsamen.

Söder warnte aber vor Panik: Man sei sehr besonnen, man habe keine Panik, aber man sei sehr entschlossen. Er sprach von einem Stresstest und Charaktertest für alle.

Montag, 16. März, 11.54 Uhr: Inzwischen mehr als 1.000 Coronavirus-Infektionen in Bayern

Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Bayern hat die 1000er-Marke überschritten. Am Sonntag waren es 886 Menschen, allein bis Montag um 9.00 Uhr kamen noch einmal knapp 150 Neuinfektionen hinzu, wie Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) in München sagte.

Montag, 16. März, 9.12 Uhr: Stadt Landshut schließt Museen

Wie die Stadt Landshut soeben bekanntgab, sind ab heute bis vorläufig 19. April die Museen der Stadt aus präventiven Gründen geschlossen. Alle in diesem Zeitraum geplanten Veranstaltungen in den Museen entfallen.

Sonntag, 15. März, 22.00 Uhr: Söder: Corona überlagert Kommunalwahl

Der aktuelle Kampf gegen das Coronavirus hat den Fokus von CSU-Chef Markus Söder von der Kommunalwahl abgelenkt. Lesen Sie hierzu Söder: Corona überlagert Kommunalwahl, Grüne große Verlierer

Sonntag, 15. März, 22.00 Uhr: Bayern plant trotz Corona zunächst keine Ausgangssperren

Anders als in anderen Ländern soll es wegen des Coronavirus in Bayern zunächst keine Ausgangssperren geben. Lesen Sie hierzu Bayern plant trotz Corona zunächst keine Ausgangssperren

Sonntag, 15. März, 22.00 Uhr: Möglicherweise wird Katastrophenfall ausgerufen

In Bayern könnte ab Dienstag wegen des Coronavirus der Katastrophenfall ausgerufen werden. Lesen Sie hierzu Kreise: Bayern plant Ausrufung des Katastrophenfalls

Sonntag, 15. März, 20 Uhr: Zwei weitere Fälle im Landkreis Regensburg

Im Landkreis Regensburg gibt es zwei weitere bestätigte Coronavirus-Fälle. Es handelt sich um zwei Jugendliche aus einer Familie; beide befinden sich in häuslicher Isolation. Das Gesundheitsamt Regensburg hat alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet. Zum Stand 15. März, 18 Uhr, sind im Landkreis Regensburg damit 14 bestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. Das teilte das Landratsamt am Abend mit.

Sonntag, 15. März, 17.42 Uhr: Weitere Corona-Fälle in Straubing

Das Gesundheitsamt hat soeben die Zahlen für Stadt und Landkreis Straubing nochmals aktualisiert. Demnach kamen am Samstag im Bereich der Stadt Straubing ein bestätigter Fall hinzu, am heutigen Sonntag zwei bestätigte Fälle (männlich, 19 Jahre und 45 Jahre und weiblich 45 Jahre). Zusammengefasst mit Stand jetzt liegen in der Stadt Straubing sechs bestätigte Fälle vor, im Landkreis drei bestätigte Fälle. Die Betroffenen wurden kontaktiert, Kontaktpersonen werden ermittelt und benachrichtigt.

Sonntag, 15. März, 17.33 Uhr: Mädchen (11) im Landkreis Straubing-Bogen erkrankt

Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es seit Sonntagnachmittag einen dritten bestätigten Fall einer Infizierung mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2). Es handelt sich dabei um ein elfjähriges Mädchen, das sich in häuslicher Quarantäne befindet.

Sonntag, 15. März, 17.31 Uhr: Auch Grenze zu Dänemark wird geschlossen

Deutschland will seine Grenze nach Dänemark am Montag um 6 Uhr schließen. Dies habe Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) ihm bei einem Telefonat zugesagt, teilte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Sonntag in Kiel der Deutschen Presse-Agentur mit.

Sonntag, 15. März, 16.43 Uhr: Weiterer Corona-Fall in Straubing bestätigt

Dem Gesundheitsamt in Straubing wurde heute ein weiterer bestätigter Fall einer Coronavirusinfektion bei einer 19-jährigen Person aus dem Stadtgebiet gemeldet. Erkrankungsdatum war der 8. März, die Person ist aktuell wieder beschwerdefrei und befindet sich mit der gesamten Familie seit mehreren Tagen in häuslicher Quarantäne. Es besteht eine Verbindung zu einer ebenfalls positiv getesteten Person. Weitere Kontaktpersonen werden aktuell durch das Gesundheitsamt ermittelt und kontaktiert.

Sonntag, 15. März, 16.41 Uhr: Lufthansa holt Urlauber zurück

Mit 15 Sonderflügen will die Lufthansa bis Mittwoch etwa 3.000 bis 4.000 Urlauber aus der Karibik und von den Kanaren zurück nach Deutschland bringen. Das teilte ein Lufthansa-Sprecher am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur mit. Es handele sich um Menschen, die wegen der Reisebeschränkungen als Folge der Coronavirus-Krise sonst nicht hätten zurückkehren können - Feriengäste von den Inseln und Kreuzfahrtpassagiere. Lesen Sie mehr hierzu unter Lufthansa holt Urlauber zurück nach Deutschland

Sonntag, 15. März, 15.52 Uhr: Lage im Landkreis Kelheim – Dienste gut vorbereitet

Laut Angaben des Landratsamtes bespricht sich die Koordinierungsstelle täglich und stimmt die zu treffenden Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung ab. Das Bürgertelefon unter der Rufnummer 09441/207 3112 ist seit Samstag eingerichtet. Bisher gingen circa 250 Anrufe ein. Die Bereitschaftsdienste sind sehr gut vorbereitet und die medizinische Versorgung ist gewährleistet.

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Kelheim beträgt aktuell 6. Die betroffenen Personen stammen aus dem südlichen Landkreis.

Das Landratsamt weist die Bevölkerung darauf hin, dass die Schließungen der Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten vielfach dazu verleiten, mit den Kindern die Großeltern zu besuchen. Das sollte allerdings unterlassen werden. Während junge Menschen fast nie von schweren Verläufen der Coronavirus-Erkrankung betroffen sind, besteht mit steigendem Alter, insbesondere für Menschen über 70 Jahre, ein zunehmendes Risiko für einen schweren, auch tödlichen Verlauf.

Der Parteiverkehr im Landratsamt und den angeschlossenen Dienststellen im Landkreis wird auf das notwendigste beschränkt.

Sonntag, 15. März, 15.37 Uhr: Deutschland schließt teilweise Grenzen

Wegen des Coronavirus schließt Deutschland ab Montagmorgen 8 Uhr weitgehend seine Grenzen zu Frankreich, Österreich und zur Schweiz. Lesen Sie mehr hierzu unter Deutschland schließt wegen Coronavirus teilweise Grenzen

Sonntag, 15. März, 15.20 Uhr: Bayern plant Beschränkungen von Gaststätten und Geschäften

Angesichts der Coronavirus-Krise plant Bayern weitere Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Geplant sind eine weitgehende Schließung von Begegnungsstätten wie etwa von Bars und Schwimmbädern sowie Einschränkungen in der Gastronomie und für Geschäfte. Lesen Sie mehr hierzu unter Bayern plant Beschränkungen für Gastronomie und Läden

Sonntag, 15. März, 14.15 Uhr: Zahl der Coronavirus-Infektionen in Bayern auf 886

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nimmt in Bayern rasch zu. Am Sonntag (Stand 12.00 Uhr) meldete das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) 886 Fälle, in denen Menschen im Freistaat positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden. Das sind 205 Fälle mehr als am Vortag. Lesen Sie auch Zahl der Coronavirus-Infektionen in Bayern

Sonntag, 15. März, 14 Uhr: Deutsche Bahn verzichtet auf Ticketkontrollen

Mit der Coronavirus-Krise wird auch das öffentliche Leben gelähmt. Immer weniger Leute fahren mit Bus und Bahn. Die Deutsche Bahn reagiert nun auf die sinkende Nachfrage. Die Fahrscheinkontrolle entfällt. Lesen Sie mehr hierzu unter Deutsche Bahn verzichtet vorerst auf Ticket-Kontrollen

Sonntag, 15. März, 13.30 Uhr: Rewag in Regensburg schließt Kundencenter

Der Energieversorger Rewag in Regensburg schließt ab Montag sein Kunden-Center in der Greflingerstraße. Dabei handele es sich um eine präventive Maßnahme, um einen Beitrag zur Reduzierung der Ansteckungsmöglichkeiten mit dem Coronavirus zu leisten. „Die Entscheidung, unsere Vor-Ort-Anlaufstelle für unsere Kunden vorerst zu schließen, ist uns nicht leicht gefallen. Dennoch stehen wir mit unseren elementaren Leistungen der Daseinsvorsorge, insbesondere der sicheren Versorgung mit Strom und Trinkwasser, in einer besonderen Verantwor-tung. Um das Risiko für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die am Betrieb der Versorgungsinfrastruktur täglich arbeiten, so gering wie möglich zu halten, haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Wir bitten unsere Kunden für die dadurch möglicherweise entstehenden Unannehmlichkeiten um Verständnis“, so REWAG-Vorstandsvorsitzender Dr. Torsten Briegel. Das Kundencenter ist weiterhin per Mail und telefonisch erreichbar. 

Sonntag, 15. März, 13.27 Uhr: In Österreich schaltet das öffentliche Leben auf Notbetrieb

In Österreich wird das öffentliche Leben weiter drastisch eingeschränkt: Sport- und Spielplätze werden geschlossen, Restaurants ab Dienstag ebenfalls. Zudem sollen Menschen nur noch bei triftigen Gründen das Haus verlassen dürfen. Lesen Sie mehr hierzu: Coronavirus: Österreich schließt alle Restaurants

Sonntag, 15. März, 12.40 Uhr: Weitere Corona-Fälle in der Region Landshut

Die Zahl der infizierten Corona-Patienten im Raum Landshut steigt weiter: Stand Sonntagmittag wurde das Virus bisher bei 29 Personen festgestellt, verteilt über Stadt und Landkreis Landshut. Da laufend weitere Kontaktpersonen getestet werden und bei vielen Abstrichen die Ergebnisse noch ausstehen, ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. In der Gemeinde Tiefenbach wurden mit 12 Betroffenen bisher vergleichsweise viele Fälle festgestellt, da aufgrund einer größeren Veranstaltung, bei der einige der erkrankten Personen anwesend waren, auch die Zahl der Kontaktpersonen der infizierten Personen deutlich höher ist. Auch das Gasthaus in Ast ist aus diesem Grund derzeit geschlossen. Alle betroffenen Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Um die Hausärzte zu entlasten, schalten Stadt und Landkreis Landshut ab Montag eine telefonische Annahmestelle (erreichbar unter 0871/408-1800), bei der Mediziner Anrufer entgegennehmen und klären, ob ein Anrufer einen konkreten Verdachtsfall darstellt. Dieses Bürgertelefon ist ab Montag täglich von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr geschaltet. Die zentrale Teststation an der Landshuter Grieserwiese ist ab Montag täglich von 9.00 bis 12.00 Uhr geöffnet. Hier werden aber ausschließlich Personen getestet, die vorher von ihrem Hausarzt oder der telefonischen Annahme-Stelle angemeldet wurden, da bei ihnen ein konkreter Verdachtsfall besteht. Andere Personen werden nicht getestet.

Sonntag, 15. März, 12.32 Uhr: Gäubodenvolksfest nicht abgesagt

Im Netz kursiert derzeit eine Meldung, wonach das Gäubodenvolksfest in Straubing abgesagt worden wäre. Dabei handelt es sich um um nichts anderes als Fake-News. Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr ist sauer. Lesen Sie mehr hierzu unter Straubinger Gäubodenvolksfest ist nicht abgesagt

Sonntag, 15. März, 12.30 Uhr: Was das Virus für die Krankenhäuser bedeutet

Das Coronavirus stellt die Gesundheitssysteme vieler Länder auf den Prüfstand. Krankenhäuser im Norden Italiens arbeiten an den Grenzen ihrer Kapazität. Was bedeutet die Pandemie für deutsche Kliniken? Lesen Sie mehr hierzu unter Was die Corona-Krise für deutsche Krankenhäuser bedeutet 

Sonntag, 15. März, 12.28 Uhr: Zwei weitere Todesfälle in Bayern

In Bayern sind zwei weitere Menschen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus erlegen. Das teilte das Bayerische Gesundheitsministerium am Sonntagnachmittag mit. Lesen Sie mehr hierzu unter Coronavirus: Zwei weitere Todesfälle in Bayern

Sonntag, 15. März, 11.45 Uhr: Zehn Corona-Fälle in Regensburg

Zu den sieben bereits bestätigten Personen sind am Samstagabend drei weitere Corona-Fälle hinzugekommen. Es handelt sich um drei Frauen im Alter von 14, 50 und 59 Jahren aus Regensburg. Die Infizierten sind gesundheitlich stabil, sodass sie ambulant behandelt werden können und unter häuslicher Quarantäne stehen.

Sonntag, 15. März, 8.46 Uhr: Kulturwirtschaft in Krisenprogramme einbeziehen

Die Kulturministerkonferenz unter Vorsitz von Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler hat beschlossen, sich dafür einzusetzen, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft bei Krisenprogrammen zu Corona einbezogen werden.

 

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