Covid-19 Corona-Entwicklungen 20. bis 26. April

Sonntag, 26. April, 20.00 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Straubing Stadt und Landkreis

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis eine neue Bestätigung einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 387 Infizierte. Im Landkreis wurden bisher 130 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Verstorben sind bisher 13 Personen aus dem Landkreis. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 71 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, 13 davon intensiv-medizinisch.

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell im Stadtgebiet Straubing 357 bisher bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus. Außerdem gibt es im Bereich der Stadt Straubing einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. 

Sonntag, 26. April, 15.00 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Regen

Bislang sind 149 Menschen im Landkreis Regen positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie das Regener Landratsamt am Sonntag mitteilte. 69 Menschen davon sind wieder gesund und konnten aus der Quarantäne entlassen werden. Fünf Menschen sind an der Krankheit verstorben, zuletzt ein 85-jähriger Patient am Freitag in den Arberlandkliniken. Derzeit sind sechs Covid-19-Patienten in den Arberlandkliniken in Behandlung (Stand 26.04., 15 Uhr).

Sonntag, 26. April, 15.00 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Landshut

Über das Wochenende sind die Zahlen der nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen in der Region Landshut weiter angestiegen, wie das Landratsamt am Sonntag mitteilte. Seit Mitte März gab es mittlerweile 873 Infizierte. 605 davon sind wieder gesund und durften die häusliche Quarantäne verlassen. 28 Menschen, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, sind bislang verstorben. Es wurden bisher 2.501 Kontaktpersonen ermittelt (Stand: 26.04., 15 Uhr).

Kaum Veränderungen bei den stationären Zahlen: Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 33 mit Corona infizierte Patienten betreut. Hinzu kommen 17 Patienten, die derzeit intensivmedizinisch behandelt werden müssen (26.04., 10 Uhr).

Sonntag, 26. April, 14.20 Uhr: Mehrfach-Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung in Straubing

Im Rahmen der Überwachung der Ausgangsbeschränkung hat die Straubinger Polizei am Samstag eine Vielzahl von Kontrollen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Viele der Verstöße wurden laut Polizeibericht von „besorgten Bürgern“ gemeledet. Insgesamt wurden im Lauf des Samstags neun Menschen angezeigt, da sie gegen die Ausgangsbeschränkungen verstießen. Die Mehrheit wurde in Privathaushalten und Gärten angetroffen. Die Anzeigen werden der zuständigen Verwaltungsbehörde vorgelegt, die betreffenden Personen müssen laut Polizei mit empfindlichen Bußgeldern rechnen.

Sonntag, 26. April, 11.03 Uhr: Notbetreuung in Kitas wird ab Montag ausgebaut

Die Notbetreuung von Kindern in Bayern wird ab Montag ausgebaut. Die notwendigen Antragsformulare seien ab sofort online abrufbar, teilte das Familienministerium mit. Die neue Regelung soll vor allem erwerbstätige Alleinerziehende entlasten. Auch wenn nur ein Elternteil in einem sogenannten systemkritischen Beruf arbeitet, kann das Kind nun beaufsichtigt werden.

Sonntag, 26. April, 9 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Kelheim

Laut Landratsamt gab es bislang 427 positive Fälle im Landkreis Kelheim. 31 Menschen sind bislang verstorben (Stand 25.04.).

318 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Also sind etwa 74 Prozent der bisher Infizierten wieder gesund.

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilte das Gesundheitsamt weiter mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibe der Patient weiterhin in einer isolierten Corona-Station und fließe damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamts mit ein.

Sonntag, 26. April, 8.05 Uhr: Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt geht in Krise unter

Die Corona-Krise belastet den Arbeitsmarkt in Bayern im April stark. Ein Experte aus dem Arbeitsministerium prognostizierte einen prozentualen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat "im zweistelligen Bereich". Die Auswirkungen der Beschränkungen der Wirtschaft zur Eindämmung der Pandemie seien in diesem Monat deutlich zu spüren. Die normalerweise im April einsetzende Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt werde wegen der Krise ausfallen. 

Samstag, 25. April, 19 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Straubing-Bogen

Laut dem Straubinger Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 25.04., 19 Uhr) im Stadtgebiet Straubing 356 bisher bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Erneut weist das Amt darauf hin, dass es sich bei den genannten Zahlen um die bisher insgesamt festgestellten Infektionen und nicht um die Anzahl der aktuell infizierten Menschen handele. 

Im Landkreis gab es laut Landratsamt innerhalb eines Tages eine (Vortag: drei) neue Infizierung. Insgesamt gibt es damit seit Ausbruch der Pandemie 386 Infizierte (Stand 25.04., 19 Uhr). Dass die Zahl der Neuinfizierungen in den letzten beiden Tagen deutlich zurückgegangen ist, liege daran, dass nun so gut wie alle Testergebnisse aus den jüngsten Reihentestungen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen eingetroffen sind. Der starke Anstieg zur Wochenmitte hänge also mit dem Eintreffen dieser Testergebnisse zusammen.

Im Landkreis wurden bisher 130 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen (Stand 23. April). Ein Update zu dieser Zahl gebe es aber erst wieder am Montag. Eine genaue Datenerhebung über Genesene sei vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein könne. Verstorben sind bisher 13 Menschen im Landkreis. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 63 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung. 13 werden intensiv-medizinisch versorgt (Stand 25.04., 9 Uhr).

Samstag, 25. April, 16 Uhr: Polizei entdeckt illegale Friseurgeschäfte im Keller

Gleich zwei illegale Friseurgeschäfte hat die Polizei im Landkreis Miltenberg aufgedeckt. Die Kunden saßen in Kellern von Wohnhäusern, wie ein Sprecher der Polizei am Samstag berichtete. Die beiden Friseure seien professionell ausgestattet gewesen, so der Beamte. In einem Keller in Elsenfeld warteten zwei Personen auf ihre Haarschnitte. In Mömlingen ertappten die Ermittler am Freitag einen Kunden im Keller. Ob die beiden Friseure sich kannten, sei nicht bekannt.

Anwohner hatten ihre Beobachtungen in Zeiten von Corona der Polizei gemeldet. Gegen die drei mutmaßlichen Kunden wird nun ermittelt. Ihnen wird vorgeworfen, gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen und ohne triftigen Grund ihre Häuser verlassen zu haben. Die Ermittler überprüfen derweil, ob die Friseure ein angemeldetes Gewerbe haben und ob für die Leistungen Geld gezahlt wurde.

Samstag, 25. April, 14.08 Uhr: Rund 200 Menschen am Gärtnerplatz: Polizei greift ein

Auf dem Münchner Gärtnerplatz haben sich am Freitagabend rund 200 Menschen versammelt. Ob es sich dabei um ein verabredetes Treffen handelte, konnte ein Sprecher der Polizei am Samstag nicht sagen. Mit dem Eintreffen der ersten Streife verließen einige Personen bereits den Platz, wie es hieß. Anwohner hatten die Menge an Menschen ebenfalls gemeldet. Mit Verstärkung kontrollierten die Beamten die Anwesenden, die mal zu zweit oder in größeren Gruppen zusammenstanden. "Alle waren sehr einsichtig", sagte der Sprecher. Strafen seien nicht verhängt worden. Nach den Hinweisen der Polizisten habe sich der Platz geleert.

Insgesamt führten die Beamten in München vom Freitag 6 Uhr bis Samstag 6 Uhr 5.500 Kontrollen aufgrund der aktuellen Ausgangsbeschränkungen durch und stellten dabei 102 darauf bezogene Verstöße fest. Die Zahl der Kontrollen liege jeden Tag in diesem Bereich, betonte der Sprecher der Polizei.

Samstag, 25. April, 14.07 Uhr: Söder erwartet keine größeren Entscheidungen am 30. April

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder erwartet keine größeren Entscheidungen bei der nächsten Telefonschalte von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten am 30. April. 

Samstag, 25. April, 11.33 Uhr: Tierpark Hellabrunn für Quarantäne gerüstet

Der Tierpark Hellabrunn in München ist für eine mögliche Quarantäne in der Corona-Krise gerüstet. Der Zoo habe zusätzliche Betten gekauft, damit Mitarbeiter im Notfall mehrere Wochen auf dem Gelände bleiben könnten, sagte Direktor Rasem Baban der "Süddeutschen Zeitung". "Da haben sich sofort Freiwillige gemeldet, die sagten: Ich komme, nehme meinen Schlafsack mit und lasse mich einkasernieren, um die Tiere versorgen zu können."

Wahrscheinlicher sei aber, dass der Tierpark ab 4. Mai wieder unter Auflagen öffnen dürfe. Schutzmasken, Handschuhe und spezielle Matten zur Schuhdesinfektion seien im Umgang mit den Tieren ohnehin Standard, erklärte Baban gegenüber der Zeitung. Der Tierpark erarbeite bereits Pläne für die Wiedereröffnung. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, mussten bayerische Tier- und Wildparks Mitte März ihre Tore für Besucher schließen. Dies gilt vorläufig bis zum 3. Mai.

Samstag, 25. April, 10.09 Uhr: Corona-Krise sorgt für Flaute in der Schifffahrt

In der Corona-Krise herrscht auch auf Bayerns Flüssen weniger Betrieb. Lesen Sie dazu Flaute in der Schifffahrt

Samstag, 25. April, 9.52 Uhr: Corona-Krise stürzt Krankenhäuser in Finanznot

Die Corona-Epidemie treibt wegen fehlender Patienten viele Krankenhäuser in akute Finanznot. Die Bayerische Krankenhausgesellschaft fürchtet, dass die coronabedingte schwache Auslastung heuer viele Häuser in die roten Zahlen treiben könnte, die bisher noch ausgeglichene Etats hatten. "Die finanziellen Ausgleichszahlungen, die der Bundestag beschlossen hat, stellen sich als unzureichend dar", sagte Geschäftsführer Siegfried Hasenbein der Deutschen Presse-Agentur. Das Bundesgesundheitsministerium will die Lage genau beobachten und schließt weitere Hilfen nicht aus.

Derzeit sind in Bayern im Schnitt zwischen 40 und 60 Prozent der Krankenhausbetten nicht belegt, weil die befürchtete Welle der Covid-19-Patienten ausgeblieben ist. Viele geplante Eingriffe wurden aber extra abgesagt. Der Regulärbetrieb soll in den nächsten Wochen schrittweise wieder aufgenommen werden.

Samstag, 25. April, 9.23 Uhr: Kita-Pauschalen: Träger sollen Differenz übernehmen

Die bayerische Staatsregierung erstattet die Kita-Gebühren für Eltern nicht komplett. Wie das Sozialministerium mitteilte, werden Corona-Pauschalen an die Träger von Krippen, Kindergärten und Horten ausgezahlt, die zwischen 150 Euro für Kindergartenkinder und bis zu 300 Euro für Krippenkinder liegen. Die Pauschalen bekommen die Träger für April, Mai und Juni pro Kind - wenn sie darauf verzichten, die Eltern zur Kasse zu bitten.

Sollten die erhobenen Elternbeiträge höher sein, wird nach Ministeriumsangaben die Differenz voraussichtlich bei den Trägern bleiben. "Die Eltern sollen keine Beiträge zahlen. Die Trägerverbände stehen hinter dem Konzept und haben uns signalisiert, dass sie dies mittragen werden", sagte ein Ministeriumssprecher.

Sollten sie auf die staatlichen Pauschalen verzichten und die Eltern dennoch zur Kasse bitten, laufen sie nach Einschätzung des Ministeriums Gefahr, auf allen Kosten sitzen zu bleiben. "Rechtlich wären die Eltern in vielen Fällen zur Zahlung der Beiträge für die Zeit der Betretungsverbote nicht verpflichtet", sagte der Sprecher, so dass die Träger ohne Ersatz den kompletten Ausfall tragen müssten.

Eine Erstattung von Kita-Gebühren betrifft nach Ministeriumsangaben das Vertragsverhältnis der Eltern zum Träger. Entscheidend sei daher, was im Betreuungsvertrag oder in der kommunalen Satzung geregelt ist. "Enthalten diese keine wirksam vereinbarten Regelungen gilt kraft Gesetzes, dass bei Nichterbringung der Dienstleistung automatisch der Anspruch auf die Zahlung der Elternbeiträge entfällt", hieß es.

Samstag, 25. April, 8.54 Uhr: Umfrage: Zustimmung für Corona-Ausgangsbeschränkungen sinkt

Die Zustimmung der Menschen in Bayern für Corona-Ausgangsbeschränkungen ist deutlich gesunken. Jeder Dritte erachtet die Einschränkungen im Alltag für nicht mehr angemessen - besonders ungeduldig sind Menschen zwischen 30 und 39 Jahren, ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen".

Hatten Anfang April noch 84,3 Prozent der befragten Bayern gesagt: "Ja, die Ausgangsbeschränkungen sind angemessen", lag die Zustimmung nun nur noch bei 61,1 Prozent. 33,4 Prozent antworteten mit Nein. Bei der ersten Befragung waren es 11,3 Prozent gewesen.

Größte Befürworter der Ausgangsbeschränkungen bleiben mit 77,2 Prozent Menschen über 65 Jahre. Doch auch unter ihnen lag die Zustimmung Anfang April noch bei 93,7 Prozent. Bei den Menschen zwischen 30 und 39 Jahre begrüßte nur knapp die Hälfte die Verlängerung der Einschränkungen.

Samstag, 25. April, 8.24 Uhr: Hebammenverband kritisiert Kreißsaalverbote für Väter

Der Deutsche Hebammenverband hat örtliche Kreißsaalverbote für werdende Väter zur Bekämpfung der Corona-Epidemie vehement kritisiert. "Eine Geburt ist für die ganze Familie ein existenzielles Ereignis", betonte Präsidentin Ulrike Geppert-Orthofer. "Die Familie ist eine Einheit, deren Trennung während und nach der Geburt weitreichende Folgen für die Familienbindung und Familiengesundheit hat."

Lesen Sie dazu Hebammenverband kritisiert Kreißsaalverbote

Samstag, 25. April, 7.43 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Kelheim

Bisher sind laut Gesundheitsamt im Landkreis Kelheim insgesamt 426 positive Fälle registriert und 31 Personen verstorben (Stand: 24.04.). 318 Personen wurden demnach seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne wieder entlassen und gelten damit als genesen. Etwa 75 Prozent der bisher Infizierten sind also wieder gesund.

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt weiter mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibe der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließe damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamts mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt. Bei der Anzahl der Infizierten gibt es demnach in keiner der Gemeinden im Landkreis signifikante Unterschiede.

Freitag, 24. April, 19.15 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden haben sich drei (Vortag: 36) weitere Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt gibt es also nach Angaben des Landratsamts seit Ausbruch der Pandemie 385 Infizierte im Landkreis (Stand 24.04., 19.15 Uhr). Im Landkreis wurden bisher (Stand 23.04.) 130 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Verstorben sind bisher 13 Personen. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 63 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, neun davon werden intensiv-medizinisch behandelt (Stand 24.04., 9 Uhr).

In Straubing selbst gibt es laut Gesundheitsamt aktuell 355 bisher bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus (Stand 24.04., 19 Uhr, unverändert zum Vortag). Erneut weist das Landratsamt darauf hin, dass es sich bei den Zahlen um die insgesamt bisher festgestellten Infektionen und nicht um die Anzahl der aktuell infizierten Menschen handelt. 111 Menschen in der Stadt Straubing gelten als genesen. Das Gesundheitsamt erfasst bei der Zahl der Genesenen lediglich die Menschen, die bis einschließlich 23. April offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen worden sind. Im Klinikum Straubing befinden sich 21 Patienten mit bestätigter oder Verdacht auf Corona-Infektion in Behandlung, davon liegen vier auf der Intensivstation (Stand 24.04., 8.15 Uhr).

Freitag, 24. April, 18.19 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Deggendorf

Zum Ende der Woche ist im Landkreis Deggendorf ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. In einer Klinik im Landkreis ist laut Landratsamt eine 87-jährige Frau an den Folgen der Infektion gestorben. Die Zahl der Verstorbenen erhöht sich demnach auf insgesamt neun. Insgesamt haben sich 251 Menschen mit dem Virus infiziert (Stand 24.04.). 176 Personen wurden aus der Quarantäne entlassen. Aktuell sind 66 Menschen mit dem Virus infiziert.

Freitag, 24. April, 17.26 Uhr: FTI, TUI und Alltours verlängern Reisestopp bis Mitte Mai

Die Reiseveranstalter TUI, FTI und Alltours verlängert den Stopp aller Reisen bis zum 15. Mai. Das teilten die Unternehmen am Freitag mit. Grund ist die Corona-Pandemie. Bislang hatten TUI und FTI nur Reisen bis zum 3. Mai abgesagt, Alltours bis Ende April. "Gäste, deren Urlaub damit leider nun nicht mehr stattfinden kann, erhalten in den kommenden Tagen schriftlich von uns alle Informationen zur Stornierung", sagte FTI-Chef Dietmar Gunz.

Bei TUI hieß es, man bereite sich auf den Neustart des Tourismussektors vor. "Zwar ist heute noch nicht klar, wann Reisen wieder beginnen können", sagte der Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing, Hubert Kluske. "Allerdings haben wir schon heute die Gewissheit, dass die Deutschen wieder reisen wollen, sobald dies möglich ist". Sobald einzelne Länder grünes Licht gäben, sei TUI in der Lage, Reisen dorthin anzubieten. "Wir gehen davon aus, dass wir im Hochsommer wieder Gäste in verschiedene Urlaubsziele fliegen werden."

Alltours erklärte, man hoffe, "dass nach dem 15. Mai zunächst der Tourismus mit Individualanreise in Deutschland wieder langsam beginnen kann".

Freitag, 24. April, 17.06 Uhr: Polizei löst Grillparty zum 60. Geburtstag auf

Als ungebetene Gäste haben Polizeibeamte eine Überraschungsparty zum 60. Geburtstag in Weiler-Simmerberg (Landkreis Lindau) aufgelöst. Freunde und Nachbarn hätten sich trotz der Ausgangsbeschränkungen zum gemeinsamen Grillen getroffen, teilte ein Polizeisprecher am Freitag mit. Weil sie sich nicht an die Schutzmaßnahmen in der Corona-Krise hielten, seien alle zehn Personen angezeigt worden. Die Polizei war am Donnerstagabend telefonisch auf die Party hingewiesen worden.

Freitag, 24. April, 16.33 Uhr: Schüler können sich Computer für "Lernen zuhause" leihen

Schüler ohne geeignete technische Ausstattung für den Corona-bedingten Unterricht zuhause können sich befristet Computer an ihren Schulen ausleihen. Digitale Endgeräte, die Schulen mit Fördermitteln des Freistaats oder des Bundes beschafft hätten, könnten auch für das "Lernen zuhause" genutzt werden, teilte das Kultusministerium am Freitag in München mit. Es kündigte an, dass Betroffenen unbürokratisch und schnell geholfen werden solle.

Sofern nicht ausreichend digitale Endgeräte zur Verfügung stünden, könnten die Schulaufwandsträger - also in der Regel die Kommunen - mit den bewilligten Mitteln aus dem "Digitalbudget für das digitale Klassenzimmer" sowie im Rahmen des Digital-Pakts Schule rasch weitere digitale Endgeräte beschaffen. Ebenfalls förderfähig im Digital-Pakt Schule seien mobile Hotspots wie mobile Router.

Freitag, 24. April, 16.22 Uhr: Grüne: Landtag sollte Hilfs-Fonds für Künstler spenden

In der Debatte um die bevorstehende Erhöhung der Bezüge von Bayerns Landtagsabgeordneten fordern die Grünen die Spende des Geldes in einen Corona-Hilfs-Fonds für notleidende Künstler. "Mit einem Sonderfonds für gemeinnützige Einrichtungen statt Diätenerhöhung stellen wir sicher, dass die Hilfe in der Breite ankommt", sagte Fraktionschefin Katharina Schulze am Freitag in München. Sie kündigte an, ihren Vorschlag im Ältestenrat des Landtags auch für die anderen Landtagsfraktionen zur Abstimmung zu stellen. "In diesen, auch finanziell schwierigen Zeiten, leisten wir als Grüne Landtagsfraktion gerne unseren Beitrag."

Nach Angaben der Fraktion geht es bei der Erhöhung für jeden Abgeordneten um 271,12 Euro pro Monat. In Summe stünden so in einem Jahr rund 670 000 Euro für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung. "Es macht aus unserer Sicht Sinn, dieses Geld nicht einfach im Staatshaushalt zu belassen, wo es letztlich unsichtbar wird", betonte der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Jürgen Mistol.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte kürzlich in einem Interview eine Nullrunde wegen der Corona-Krise für die Mitglieder der Staatsregierung ins Gespräch gebracht und betont, dass für einen Verzicht ein einheitliches Vorgehen der Politiker notwendig wäre. Dagegen hatte der Parlamentarische Geschäftsführer der Freien Wähler, Fabian Mehring erklärt, die Abgeordneten sollten nicht symbolisch auf Gehalt verzichten, sondern besser gezielt Geld in ihren Stimmkreisen spenden.

Freitag, 24. April, 15.21 Uhr: Trotz Corona Klimaproteste von Fridays for Future in Bayern

Auch mitten in der Corona-Krise haben in vielen Städten im Freistaat Tausende Menschen unter besonderen Bedingungen an den Protesten der Klimaschutzbewegung Fridays for Future teilgenommen. Bundesweit und auch in Bayern gab es am Freitag zusätzlich zu einem von der Bewegung ausgerufenen digitalen "Netzstreik" alternative Proteste unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen. Aktionen gab es zum Beispiel in Nürnberg, München, Augsburg und Regensburg.

Freitag, 24. April, 15.18 Uhr: Keine Soforthilfen für neue Firmen und Selbstständige

Firmen mit Gründungsdatum nach dem 11. März 2020 erhalten vom Freistaat keine Corona-Soforthilfen. Das gelte auch für Menschen, die sich nach diesem Datum selbstständig gemacht haben, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Bei frisch gegründeten Firmen gehe es nicht um die Sicherung der "gefährdeten wirtschaftlichen Existenz", sondern um deren Aufbau und der Etablierung am Markt. Somit könnten diese nicht glaubhaft machen, dass Einnahmen vor allem wegen der Corona-Krise fehlten. Betroffenen bleibt demnach nur die Möglichkeit, Hartz IV zu beantragen: "Damit können Lebensunterhalt und Unterkunft in der Krise trotz Verdienstausfall gesichert werden."

Die Stichtagsregel sei wegen der Gefahr von Schein-Gründungen nachvollziehbar, so der Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK), Manfred Gößl. Die Zahl der Betroffenen sei noch nicht absehbar, bisher habe sich aber niemand gemeldet. Viele Gewerbeämter nähmen Anmeldungen ohnehin nur in Notfällen an, die meisten Gründer würden ihre Pläne überdenken.

Es gebe aber auch erste Anzeichen, dass die Krise das Gründungsgeschehen belebe, so Gößl. "Wer wegen Corona seinen Arbeitsplatz verloren hat, für den kann eine Selbstständigkeit aktuell eine Alternative und Einkommensquelle sein."

Freitag, 24. April, 14.42 Uhr: Über 40.000 Fälle in Bayern

In der Region Landshut sind laut Landratsamt Landshutbisher 863 Corona-Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt demnach bei 2.486. Bisher sind 28 Infizierte, bei denen ein Zusammenhang mit COVID19 möglich ist, verstorben (Stand: 24.04., 11 Uhr). Die Anzahl der nachgewiesenen Infektionen bildet das gesamte Geschehen seit der KW11 ab, als der erste Corona-Fall in der Region nachgewiesen wurde. Zwischenzeitlich Genesene und aus der häuslichen Quarantäne entlassene Personen (577 insgesamt) sind noch in der Summe enthalten.

Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 42 Patienten stationär behandelt, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Hinzu kommen 15, die intensivmedizinisch betreut werden müssen (Stand: 24.04., 10 Uhr).

Freitag, 24. April, 14 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Cham

Bislang sind im Landkreis Cham insgesamt 387 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden (Stand 24.04., 14 Uhr). Das teilte das Landratsamt am Freitag mit. 13 bestätigte Covid-19-Fälle werden demnach in den Sana-Kliniken des Landkreises ärztlich behandelt, drei davon müssen intensivmedizinisch versorgt werden. Es gab bislang keinen Todesfall. 343 Menschen wurden nach der Genesung wieder aus der Quarantäne entlassen.

Freitag, 24. April, 13.45 Uhr: Über 40.000 Fälle in Bayern

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit meldet am Freitag 40.473 Personen, die bislang im Freistaat positiv auf das Coronavirus getestet wurden. 1.548 Todesfälle gab es bislang, die mit dem Coronavirus in Verbindung stehen. Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 26.340 als genesen.

Freitag, 24. April, 13.40 Uhr: BMW Dingolfing fährt Produktion erst am 11. Mai hoch

In Deutschland soll die Autoproduktion erst am 11. Mai im niederbayerischen Dingolfing wieder starten, ebenso in Mexiko, wie der Konzern am Freitag mitteilte. "Frühestens am 18. Mai" sollen dann die Autobauer im BMW-Stammwerk München, in Leipzig, Regensburg, im südafrikanischen Rosslyn und im Mini-Werk Oxford wieder an die Arbeit gehen - "je nach Marktentwicklung". Details zur Wiederaufnahme der Produktion in Dingolfing lesen Sie im Artikel "BMW Dingolfing fährt Produktion erst am 11. Mai hoch".

Freitag, 24. April, 13.31 Uhr: Zusätzliche Schutzausrüstung entspannt Lage in Mallersdorf

Die Freiwillige Feuerwehr Mallersdorf hat am Donnerstag Schutzausrüstung im Auftrag der Katastrophenschutzabteilung des Landratsamtes Straubing-Bogen an die Klinik Mallersdorf ausgeliefert. Kommandant Franz Rohrmaier und Christoph Sturm übergaben die bestellten 2.000 Mund-Nasen-Schutzmasken, 2.000 FFP2-Masken und 1.000 Schutzkittel an Verwaltungsleiter Bernhard Fürst. Schutzkittel seien momentan Mangelware, deshalb sei die Klinik froh gewesen, welche bekommen zu haben.

Freitag, 24. April, 13.17 Uhr: Öffentliche Gottesdienstfeiern in Bayern ab 4. Mai

Ab dem 4. Mai finden in Bayern nach aller Voraussicht wieder öffentliche Gottesdienste statt. Die Zahl der Teilnehmer soll begrenzt bleiben und konkrete Schutzmaßnahmen müssen eingehalten werden. Das teilte das Bistum Regensburg am Freitag mit.

Freitag, 24. April, 13.13 Uhr: Brandgefahr beim Maskenreinigen in der Mikrowelle

Das Landratsamt Dingolfing-Landau weist vorsorglich darauf hin, dass es in Bayern durch Gesichtsmasken bereits mehrfach zu Feuerwehreinsätzen gekommen ist. Viele der angebotenen und benutzten Gesichtsmasken besitzen als Verstärkung im Nasenbereich einen Drahtbügel aus Metall. Mundschutz mit Drahtbügel dürfen nicht in der Mikrowelle gereinigt werden. Davor warnt Kreisbrandrat Kramhöller. Durch das Metall könnten in der Mikrowelle Funken entstehen.

Freitag, 24. April: 13 Uhr: Huml: Ab Mitte Mai erste Schritte für eine Rückkehr bestimmter Krankenhäuser zum Regelbetrieb möglich

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml setzt angesichts der aktuellen Entwicklung der Coronavirus-Zahlen darauf, dass bereits ab Mitte Mai dieses Jahres die ersten Schritte für eine Rückkehr bestimmter Krankenhäuser zum Regelbetrieb erfolgen könnten. Huml betonte am Freitag in München: "Wir arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung des Stufenplans, den der Ministerrat am Dienstag beschlossen hat. Klar ist dabei: Wir werden nicht das Risiko eingehen, dass eine zu rasche Abkehr von der jetzigen Linie die bisherigen Erfolge zunichtemacht."

Freitag, 24. April, 12 Uhr: Quarantäne-Asylunterkunft im Landkreis Landshut in Betrieb

Die Quarantäne-Einrichtung für Asylsuchende, die der Landkreis Landshut vorsichtshalber vorbereitet hat, ist nun belegt worden. Zwei Bewohner einer Unterkunft in Ergoldsbach (Regensburger Str.) wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. Von den ebenfalls dort lebenden Asylsuchenden wurden ebenfalls Abstriche genommen, die aber negativ ausgefallen sind. Dennoch gilt für auch für diese neun Bewohner der Ergoldsbacher Einrichtung eine Quarantäne, da sie Kontaktpersonen der erkrankten Mitbewohner darstellen.

Die beiden infizierten Bewohner werden nun in einer gesonderten Unterkunft in der Gemeinde Obersüßbach die Dauer der häuslichen Quarantäne verbringen. Ein Sicherheitsdienst überwacht die Einhaltung dieser Maßnahmen, es werden rund um die Uhr Mitarbeiter vor Ort sein. Die Bewohner werden durch das Landratsamt verpflegt, die ärztliche Versorgung wird arrangiert.

Bei beiden dezentralen Asyl-Unterkünfte des Landkreises in Altdorf und Ergoldsbach (Friedhofstraße), die bereits unter Quarantäne standen, weil sich Bewohner mit dem Corona-Virus infiziert hatten, konnte die Ausgangssperre mittlerweile aufgehoben werden. Die Quarantäne der Asyl-Gemeinschaftsunterkunft in der Landshuter Niedermayerstraße soll morgen Vormittag aufgehoben werden.

Freitag 24. April, 12.02 Uhr: Landtag beschließt milliardenschweres Hilfspaket

Trotz vieler Enthaltungen und Gegenstimmen hat der Landtag das zweite milliardenschwere Hilfspaket innerhalb kürzester Zeit beschlossen.

Freitag, 24. April, 11.51 Uhr: Verstoß gegen Mundschutzpflicht kostet bis zu 5.000 Euro

Verstöße gegen die Mundschutzpflicht zum Schutz vor Ansteckungen mit dem Coronavirus können in Bayern bis zu 5.000 Euro kosten. Lesen Sie hierzu mehr: Verstoß gegen Mundschutzpflicht kostet bis zu 5.000 Euro

Freitag, 24. April, 11.50 Uhr: Sommerbetriebszeiten der Donaufähre Posching 

Die Donaufähre Posching zwischen den Orten Mariaposching (Landkreis Straubing-Bogen) und Stephansposching (Landkreis Deggendorf) fährt ab Montag, 27. April, wieder zu den normalen Sommerbetriebszeiten. Das bedeutet, dass die Fähre ab kommenden Montag an Werktagen von Montag bis Freitag von 6.30 bis 17.45 Uhr und an Samstagen, Sonntag und Feiertagen von 9 bis 17.45 Uhr in Betrieb ist.

Auf Grund der Corona-Situation ist bei den auf der Fähre befindlichen Personen ein Sicherheitsabstand einzuhalten. Daher gelten bis auf weiteres auch spezielle Regeln für die Benutzung:

  • Die Benutzer (Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger) dürfen die Fähre erst nach Aufforderung des Personals einzeln betreten beziehungsweise befahren.
  • Der Wartebereich wird auf beiden Seiten am Ufer durch ein Hinweisschild gekennzeichnet.
  • Den Benutzern wird auf dem Fährdeck eine gesondert markierte Fläche zugewiesen.

Freitag, 24. April, 11.40 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 424 positive Fälle registriert und 31 Personen verstorben (Stand: Ablauf 23. April, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 315 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das heißt circa 74 Prozent der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt. Das heißt, dass die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Freitag, 24. April, 11 Uhr: Schon zum dritten Mal: "Corona-Chaot" muss wieder in JVA

Dank Bild-Zeitung hat es ein 27-jähriger Syrer, der sich in Landshut wiederholt nicht an infektionsrechtliche Auflagen gehalten hat, als „Corona-Knacki“ zu deutschlandweiter Berühmtheit gebracht. Jetzt meldet die Polizei: „Aller guten Dinge sind drei.“ Am Donnerstag sei der 27-Jährige gleich zweimal im Stadtgebiet auffällig geworden, als er bewusst mit anderen Personen in Kontakt trat und somit gegen die Ausgangsbeschränkungen verstieß. Lesen Sie hierzu mehr: Schon zum dritten Mal: "Corona-Chaot" muss wieder in JVA

Freitag, 24. April, 10.20 Uhr: Merkel: Beschlüsse über weitere Lockerungen erst am 6. Mai

Bund und Länder werden nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) voraussichtlich erst am 6. Mai über weitere Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen entscheiden. Mehr dazu: Merkel: Beschlüsse über weitere Lockerungen erst am 6. Mai

Freitag, 24. April, 7.42 Uhr: Landtag will erneut milliardenschwere Corona-Hilfen beschließen

Die Corona-Pandemie kostet nicht nur viele Nerven sondern auch eine Menge Geld. Zum zweiten Mal in wenigen Wochen will der Landtag deshalb Neuverschuldungen in Milliardenhöhe freigeben. Dieses Mal aber wohl nicht ohne laute Kritik.

Freitag, 24. April, 7.26 Uhr: Öffnen Freibäder pünktlich zum Saison-Start?

Es gibt dieses Sommergeräusch: Ein sattes "Platsch", wenn jemand in ein Schwimmbecken springt. Wer keinen Pool im Garten hat, muss darauf erst mal verzichten. Denn Freibäder bleiben wegen der Corona-Pandemie vorerst noch zu. Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Öffnen Freibäder pünktlich zum Saison-Start?"

Donnerstag, 23. April, 19.56 Uhr: Nur sechs neue Fälle in 24 Stunden

Die Kurve flacht ab: Lediglich sechs neue Fälle des Coronavirus sind von Mittwoch auf Donnerstag innerhalb von 24 Stunden in Stadt und Landkreis Landshut bekannt geworden. Die Zahl der positiv Getesteten ist bis Donnerstagvormittag auf 858 geklettert, hinzukommen 2.451 Kontaktpersonen.

Donnerstag, 23. April, 19.45 Uhr: Weitere Todesfälle in Auer Seniorenheim

Die Lage ist insgesamt ruhig und stabil, man wartet jetzt aber gespannt darauf, wie sich die Lockerungsmaßnahmen auswirken - so die Aussagen der Fachleute in der Corona-Pressekonferenz vom Landratsamt Freising am Donnerstag. Zur Situation im Auer Pflegeheim wurde auf Nachfrage allerdings bekannt gegeben, dass die Zahl der Verstorbenen von elf auf 14 gestiegen sei, es aber keine weiteren Corona-Neuinfektionen gegeben hat.

Donnerstag, 23. April, 19.42 Uhr: Keine neuen Fälle in Tiefenbach

n der regionalen Verteilung der Coronafälle taucht Tiefenbach weiter als negativer Spitzenreiter auf. Dabei gibt es seit Tagen keinen neuen Fall in der Gemeinde. Auch im restlichen Landkreis zeigt sich höchstens ein moderater Zuwachs: "Maximal zwei Fälle kommen pro Tag und Gemeinde dazu", sagt Carina Weinzierl, Pressesprecherin des Landratsamtes.Mehr dazu lesen Sie hier: Corona-Herd unter Kontrolle

Donnerstag, 23. April, 19.39 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Stadt und Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden gab es nach Angaben des Landratsamts Straubing-Bogen 36 (Vortag: 18) neue Infizierungen mit dem neuartigen Coronavirus im Landkreis. Insgesamt gebe es demnach seit Ausbruch der Pandemie 382 Infizierte im Landkreis (Stand 23.04.,19 Uhr). Die stark angestiegene Zahl hänge mit den Reihentestungen in Alten- und Pflegeheimen zusammen. Im Landkreis wurden bisher (Stand 22.04.) 123 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Verstorben sind bisher 13 Personen. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 75 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, acht davon intensiv-medizinisch (Stand 23.04., 9 Uhr).

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es im Stadtgebiet Straubing aktuell (Stand 23.04., 19 Uhr) 355 bisher bestätigte Infektionen. 107 Personen in der Stadt Straubing gelten als genesen. Das Gesundheitsamt erfasst bei dieser Zahl der Genesenen lediglich die Personen, die bis einschließlich 22.04. offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen worden sind. Im Klinikum Straubing befinden sich demnach (Stand 23.04., 8.15 Uhr) 23 Patienten mit bestätigter oder Verdacht auf Corona-Infektion in Behandlung, davon drei auf der Intensivstation. Auch gibt es in der Stadt weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Es handelt sich um vier Personen im Alter zwischen70 bis 90 Jahren.

Donnerstag, 23. April, 18.28 Uhr: Bayerische Wirtshauskultur retten – aber wie?

Hinter den Kulissen verhandeln Interessenvertreter und Politik, wie die Gastro- und Hotelbranche vor den Folgen des Lockdowns gerettet werden soll. Forderungen gibt es viele – welche könnten Realität werden? In Woche sechs des Lockdowns in Bayern gestalten sich die Auswirkungen auf die Gastro-Branche immer dramatischer. Während sich bei den Betrieben Minuszahlen und Fragen türmen und die Nerven blank liegen, ringen Politik und Verwaltung hinter den Kulissen um Rettungspakete und Übergangslösungen.

Donnerstag, 23. April, 18.06 Uhr: Altenheim St. Nikola richtet Pandemiebereich ein

Nach mehreren Corona-Infektionen richtet das Seniorenheim St. Nikola in Straubing zwei voneinander und von den anderen Bewohnerbereichen abgegrenzte Pandemiebereiche ein. Das teilte die Stadt am Donnerstag mit. Ein Bereich dient der Aufnahme von Bewohnern, bei denen eine Corona-Infektion nachgewiesen wird. Der zweite Bereich dient Bewohnern, die aus Krankenhäusern zurückkehren, denn auch diese müssen entsprechend der Vorschriften eine zweiwöchige Quarantäne durchlaufen.

Donnerstag, 23. April, 16.36 Uhr: Die Lage im Landkreis Regen

Aktuell wurden 148 Menschen im Landkreis Regen positiv auf das Coronavirus getestet (Stand: Donnerstag, 28. April, 15 Uhr). In den Arberlandkliniken sind gestern zwei Personen verstorben. Es handelte sich dabei um einen 80-jährigen und einen 85-jährigen Mann. Somit hat sich die Todeszahl auf vier erhöht. 64 Personen gelten als Genesen und wurden aus der Quarantäne entlassen. Derzeit sind acht Covid-19-Patienten in den Arberlandkliniken in Behandlung. 

Donnerstag, 23. April, 16.33 Uhr: Tipps zur Pflege einer Maske

Donnerstag, 23. April, 15.30 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Cham

Zum Stand 23. April 2020, 14 Uhr sind im Landkreis Cham insgesamt 381 Menschen registriert, die positiv auf den Corona-Virus getestet wurden, und damit vier mehr als am Vortag. Das Gesundheitsamt am Landratsamt Cham testet wöchentlich derzeit etwa 100 Personen, die nach den vom RKI aufgestellten Kriterien Symptome zeigen und zur ersten Kontaktgruppe zählen. Weitere Tests werden durch niedergelassene Ärzte durchgeführt. Sieben bestätigte Covid-19-Fälle werden in den Sana-Kliniken des Landkreises Cham ärztlich behandelt, davon werden zwei intensivmedizinisch versorgt. Es gab keinen Todesfall. Mittlerweile wurden 322 Personen nach der Genesung aus der Quarantäne entlassen.

Donnerstag, 23. April, 15.23 Uhr: Bilanz zu ersten Heilversuchen am UKR

Am 7. April 2020 startete das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) erste Heilversuche bei COVID-19-Patienten mit schweren Krankheitsverläufen. Dafür suchte die Uniklinik Plasmaspender, die ihre eigene COVID-19-Erkrankung überstanden und schützende Antikörper gebildet hatten. Mehr dazu lesen Sie hier: Uniklinik veröffentlicht Bilanz zu ersten Heilversuchen von COVID-19

Donnerstag, 23. April, 14.18 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 416 positive Fälle registriert. Die Zahl der verstorbenen Personen bleibt unverändert bei 29 (Stand: Ablauf 22. April, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 308 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das heißt circa 74 Prozent der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt. Das heißt die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Donnerstag, 23. April, 13.14 Uhr: BFV-Vorstand für Fortsetzung der Fußballsaison ab September

Der Vorstand des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) will die wegen der Corona-Krise unterbrochene Spielzeit 2019/20 ab dem 1. September fortsetzen. Dies hat das Gremium am Mittwochabend bei einer Sitzung einstimmig beschlossen. Voraussetzung ist, dass staatliche Vorgaben den geplanten Neustart erlauben. Die Saison ist aktuell bis zum 31. August ausgesetzt. Der BFV hatte sich zuvor in einer Umfrage unter Bayerns Amateurvereinen Unterstützung für seinen Vorschlag geholt.

"Wir wollen keine Geisterspiele, wir wollen keine juristischen Streitigkeiten, wir wollen den fairen Wettbewerb und Entscheidungen auf dem Platz - nicht am grünen Tisch! Da aktuell aber niemand mit Gewissheit sagen kann, ob tatsächlich ab dem 1. September 2020 wieder gespielt werden kann, brauchen wir eine Lösung mit größtmöglicher Flexibilität", erklärte Verbandschef Rainer Koch am Donnerstag. "Für den BFV gibt es genau aus diesem Grund auch keine Alternative zum Vorschlag, die aktuelle Saison in jedem Fall zu Ende zu spielen, sobald das wieder möglich ist."

Donnerstag, 23. April, 13.03 Uhr: Bayern und Baden-Württemberg gehören zu Vorsichtigen

Bayern und Baden-Württemberg fühlen sich nicht angesprochen von Angela Merkels Kritik an einer zu forschen Öffnung der Beschränkungen in der Corona-Krise. Sie seien die Vorsichtigen in Deutschland, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vor einem Treffen mit seinem Amtskollegen Winfried Kretschmann (Grüne) am Donnerstag in Ulm. Auch Kretschmann zeigte sich nicht berührt von der Kritik.

Bundeskanzlerin Merkel (CDU) hatte das Vorgehen einzelner Bundesländer scharf kritisiert. Die Umsetzung der Öffnungsbeschlüsse von Bund und Ländern der vergangenen Woche wirke auf sie "in Teilen sehr forsch, um nicht zu sagen zu forsch", sagte sie am Donnerstag im Bundestag. Welche Länder sie meinte, sagte die Kanzlerin nicht.

Lesen Sie hierzu Pressekonferenz mit Söder und Kretschmann

Donnerstag, 23. April, 12.54 Uhr: CSU fordert dauerhafte Steuererleichterungen für Gastronomie

Die CSU dringt auf dauerhafte Steuererleichterungen für die Gastronomie und nicht nur befristet wie von den Koalitionsspitzen in der vergangenen Nacht vereinbart. Die CSU werde sich dafür einsetzen, dass dies dauerhaft so bleibe, sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume am Donnerstag in München.

Die Spitzen von CDU/CSU und SPD hatten sich in der Nacht auf weitere Hilfen in der Corona-Krise verständigt. Unter anderem einigten sie sich auf Steuererleichterungen für die besonders belasteten Gastronomiebetriebe. Die Mehrwertsteuer für Speisen wird ab dem 1. Juli befristet bis zum 30. Juni 2021 auf den ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent gesenkt. Blume betonte, das habe die CSU mit Parteichef Markus Söder in der Nacht "im Alleingang" in Berlin durchgesetzt.

Bisher gilt für Speisen, die in einem Restaurant, einem Café oder einer Bar verzehrt werden, ein Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent. Für Gerichte, die der Gast mitnimmt oder nach Hause bestellt, fallen in der Regel nur sieben Prozent an. Nun sollen generell sieben Prozent gelten.

Donnerstag, 23. April, 12.40 Uhr: Keine Fußwallfahrt nach Altötting -Anliegen an Gottesmutter per Mail

Pilger werden in diesem Jahr nicht auf die traditionelle Regensburger Fußwallfahrt nach Altötting gehen. Sie ist wegen der Corona-Krise abgesagt, wie das Bistum Regensburg am Donnerstag mitteilte. Bischof Rudolf Voderholzer werde Anliegen der Gläubigen aber persönlich zur Gottesmutter bringen. Normalerweise treffen rund 8.000 Gläubige bei der dreitägigen und 111 Kilometer langen Fußwallfahrt aufeinander. Das Risiko einer Infektion sei in diesem Jahr zu groß, begründete das Bistum die Absage.

Dennoch wolle die Pilgerleitung die seit Jahren gewachsene Tradition der "Anliegenzettel" fortführen. Gerade jetzt sei es wichtig, dass die Menschen ihre Anliegen an die "Liebe Frau von Altötting" herantragen könnten. Ab dem 27. April können Gläubige ihre Zettel im Regensburger Dom in eine Urne legen - oder sie per E-Mail schicken. Am Pfingstsamstag werde Bischof Voderholzer alle gesammelten Anliegen in einem großen Rucksack nach Altötting bringen.

Donnerstag, 23. April, 11.25 Uhr: Keine „sprunghaften“ Anstiege in der Region Landshut

In der Region Landshut wurden bisher 858 Corona-Infektionen festgestellt. Die Zahl der Kontaktpersonen liegt bei 2.451. Bisher sind 27 Infizierte, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, verstorben (Stand: 23.04.2020, 11 Uhr). Die Anzahl der nachgewiesenen Infektionen bildet das gesamte Geschehen seit der elften Kalenderwoche ab, als der erste Corona-Fall in der Region nachgewiesen wurde. Zwischenzeitlich aus der häuslichen Quarantäne entlassene Personen (544 insgesamt) sind noch in der Summe enthalten.

Derzeit werden in den Krankenhäusern in der Region 45 Patienten betreut, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, hinzu kommen 18 auf den Intensivstationen (Stand: 23.04.2020, 10 Uhr). Dies sind aber nicht nur Patienten aus dem Raum Landshut – auch Bürgerinnen und Bürger anderer Landkreise befinden sich in den regionalen Kliniken zur Behandlung (werden aber von einem anderen Gesundheitsamt als Indexfall gelistet). Vorsorglich werden alle Patienten mit einem Atemwegsinfekt, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Corona-Virus getestet. Bis das Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer eigenen, isolierten Corona-Station; auch wenn sich nach Eingang des Testergebnisses herausstellen sollte, dass der Patient sich nicht mit dem Virus angesteckt hat. In der Zwischenzeit ist dieser Platz aber dennoch fest belegt und statistisch erfasst.

Donnerstag, 23. April, 11.18 Uhr: Schutzmasken für jeden Haushalt in Landshut

Ab dem kommenden Montag gilt eine Maskenpflicht in Geschäften und dem Öffentlichen Nahverkehr in ganz Bayern. Die Stadt Landshut stellt jedem Haushalt deshalb zwei Mund-Nasen-Schutzmasken zur Verfügung. Mit der Aktion will die Kommune sicherstellen, dass alle Bürger die Maskenpflicht einhalten können. Lesen Sie hierzu mehr: "Schutzmasken für jeden Haushalt in Landshut"

Donnerstag, 23. April, 11.17 Uhr: Trautner: Waldkindergärten und Tagespflege könnten früher öffnen

Eine Öffnung von Kindergärten und Kitas ist noch nicht in Sicht - als Erstes könnten aber Waldkindergärten und Kleingruppen der Tagespflege in Betrieb gehen. Diese Überlegung habe sie gemeinsam mit einem Expertengremium diskutiert, sagte Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) Donnerstag im Sozialausschuss in München. In der Tagespflege seien die Gruppen ganz klein und die Waldkindergärten seien vor allem an der frischen Luft, so Trautner.

Wenn die Öffnung aller Einrichtungen dann tatsächlich ansteht, könnten die Vorschulkinder als erstes in den Blick genommen werden, sagte Trautner. So könne den Kindern die Gelegenheit gegeben werden, sich von ihrem Kindergarten zu verabschieden und sich so langsam auf die Rolle als Schulkind vorzubereiten.

Mit dem Expertengremium aus Ärzten, Pädagogen und Psychologen arbeitet die Sozialministerin an einem Konzept, wie die Kinderbetreuung schrittweise weiter geöffnet werden kann. Bisher durften Eltern nur eine Notbetreuung in Anspruch nehmen, wenn Vater und Mutter in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten. Ab Montag wird die Notfallbetreuung ausgeweitet: Zum Beispiel sollen mehr Kinder von Alleinerziehenden aufgenommen werden.

Donnerstag, 23. April, 11 Uhr: Besucher des Landratsamtes müssen Mund-Nasenschutz tragen

Gemäß den Regelungen zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes in der kreisfreien Stadt Straubing ab 23. April unter anderem beim Betreten der Betriebsräume von Dienstleistern sowie bei Inanspruchnahme und Erbringung von Dienstleistungen hat auch Landrat Josef Laumer für die Besucher der Amtsräume des Landratsamtes Straubing-Bogen, das sich auf dem Gebiet der Stadt Straubing befindet, angeordnet, dass Besucher das Gebäude und die Amtsräume ab 23. April nur betreten dürfen, wenn sie einen Mund-Nasenschutz tragen.

Dies gilt auch für Besucher der Außenstelle des Landratsamtes in der Kolbstraße 5 und das Gebäude der Tiefbauverwaltung in der Dr. Kumpfmüller-Straße 5.

Donnerstag, 23. April, 10.53 Uhr: Hamstern in Zahlen

Wie sehr die Menschen in Bayern zu Beginn der Corona-Krise gehamstert haben, machen jetzt Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik deutlich: Im Lebensmittel-Einzelhandel stieg der nominale Umsatz im März 2020 im Vergleich zum März 2019 um 13,8 Prozent, wie die Experten am Donnerstag in Fürth mitteilten. Preisbereinigt lag der Anstieg immerhin noch bei einem Plus von 10,9 Prozent - und ging damit deutlich in eine andere Richtung als der Einzelhandel insgesamt. Hier gab es Verluste von nominal 0,4 und real - also unter Berücksichtigung von Preisschwankungen - 1,4 Prozent.

"Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln verringerte sich der Umsatz nominal und real jeweils um 6,7 Prozent", teilte die Behörde weiter mit. Das führen die Statistiker auf die teilweise im März geltenden Beschränkungen für bestimmte Ladengeschäfte zurück.

Deutlich wird das auch bei der Zahl der Beschäftigten: Während der Lebensmittel-Einzelhandel im Jahresvergleich sein Personal um 3,3 Prozent aufstockte, ging die Zahl der Beschäftigten im Handel mit Nicht-Lebensmitteln wie Spielwaren, Heimwerkerbedarf und Kommunikationstechnik den Angaben zufolge um 0,8 Prozent zurück. Nicht berücksichtigt in der Statistik ist der Kraftfahrzeughandel.

Donnerstag, 23. April, 10.58 Uhr: Regensburger Fußwallfahrt entfällt

In diesem Jahr findet die traditionelle Regensburger Fußwallfahrt zur Gottesmutter von Altötting nicht statt. Zu groß ist das Risiko einer Infektion für die Tausenden von Pilgern und den zahlreichen Helfern der Wallfahrtsorganisation. Schutz und Gesundheit aller Beteiligten habe höchste Priorität, erklärt Pilgerführer Bernhard Meiler, denn rund 8.000 Gläubige treffen bei der dreitägigen, 111-Kilometer-langen Fußwallfahrt jedes Jahr in Altötting aufeinander. Dennoch möchte die Pilgerleitung die bereits seit mehreren Jahren gewachsene Tradition der „Anliegenzettel“ beibehalten, denn gerade jetzt ist es wichtig, dass die Menschen ihre Anliegen an die „Liebe Frau von Altötting“ herantragen können. Am Pfingstsamstag bringt Bischof Rudolf Voderholzer alle gesammelten Anliegen in einem großen Rucksack nach Altötting.

Donnerstag, 23. April, 8.24 Uhr: Gehörlosen-Expertin kritisiert Barrieren in der Corona-Krise

Die Chefin des Münchner Gehörlosenverbands kritisiert Hürden während der Corona-Krise. "Gerade gehörlose Senioren können nicht mal eben im Internet nach barrierefreien Inhalten googeln. Sie machen den Fernseher an und sehen eine Pressekonferenz mit neuen Handlungsanweisungen in Lautsprache", äußerte sich Cornelia von Pappenheim in der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstag). Bei Pressekonferenzen zum Coronavirus gebe es oft keine Live-Übersetzung in Gebärdensprache. Sie wies auf eine kürzlich im Fernsehen übertragene Pressekonferenz des Robert Koch-Instituts hin, bei der zwar ein Dolmetscher übersetzt hatte. "Bloß: Den hat man bei der Übertragung gar nicht gesehen, der Dolmetscher wurde nicht eingeblendet", monierte sie. "Also muss man hinterher wieder im Internet recherchieren", was sehr mühsam sei.

Außerdem: In Krankenhäusern seien gehörlose Patienten isoliert und könnten Angehörige nicht einfach anrufen. "Zudem finden gerade auch viele Seniorentreffen nicht statt, bei denen sich gehörlose Menschen in Gebärdensprache austauschen und informieren können", erklärte von Pappenheim.

Donnerstag, 23. April, 7.12 Uhr: Koalition plant neue Krisenhilfen

Es war ein zähes Ringen. Fast acht Stunden berieten die Koalitionsspitzen über weitere Maßnahmen gegen die Folge des Coronavirus. Heraus kam dann doch noch ein Kompromiss.

Mittwoch, 22. April, 19 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell (Stand 18 Uhr, 22.04.2020) im Stadtgebiet Straubing 341 bisher bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus. Der große Zuwachs an Neuinfektionen ist laut Aussage des Gesundheitsamts darauf zurückzuführen, dass heute fast 700 Testergebnisse von den in der letzten Woche durchgeführten Reihenuntersuchungen an mehreren Heimen in Stadt und Landkreis eingetroffen sind. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit. 103 Personen in der Stadt Straubing gelten als genesen. Im Klinikum Straubing befinden sich (Stand 22.04.2020, 9.30 Uhr) 29 Patienten mit bestätigter oder Verdacht auf Corona-Infektion in Behandlung, davon acht auf der Intensivstation. Bedauerlicherweise gibt es im Bereich der Stadt Straubing einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Es handelt sich um eine Person im Alter von 98 Jahren.

Mittwoch, 22. April, 18.45 Uhr: 18 neue Infizierte im Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 18 (Vortag: 14) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Das teilte das Landratsamt mit. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 346 Infizierte (Stand 22.04., 18.15 Uhr). Die wieder ansteigende Zahl hängt mit den Reihentestungen in Alten- und Pflegeheimen zusammen, wo nun wieder Testergebnisse eingetroffen sind. Im Landkreis wurden bisher (Stand 21. April) 115 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Verstorben sind bisher 13 Personen. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 71 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, neun davon intensiv-medizinisch (Stand 22.04., 9 Uhr).

Mittwoch, 22. April, 17.01 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Cham

Zum Stand 22. April 2020, 14 Uhr, waren im Landkreis Cham 377 Menschen positiv auf den Corona-Virus getestet. Acht bestätigte Covid-19-Fälle werden in den Sana-Kliniken des Landkreises Cham ärztlich behandelt, davon werden zwei intensivmedizinisch versorgt. Es gab keinen Todesfall. Mittlerweile wurden 310 Personen nach der Genesung aus der Quarantäne entlassen. Das teilte das Landratsamt am Mittwoch mit.

Mittwoch, 22. April, 15.44 Uhr:Öffentlicher Nahverkehr wird wieder hochgefahren

Seit Ende März fahren die Züge in Bayern einen reduzierten Fahrplan. Da mit der schrittweisen Öffnung der Geschäfte und Schulen auch die Zahl der Fahrgäste in den kommenden Wochen wieder ansteigen wird, wird das System nun wieder hochgefahren. Ziel ist, in den Zügen und Bussen wieder mehr Fahrgäste mit ausreichendem Abstand zu befördern. Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer sagt: „Genau wie beim Öffnen anderer Bereiche gilt auch beim Zug- und Busverkehr: Das Wiederhochfahren muss nach und nach erfolgen. Wir dürfen das System nicht überfordern, sondern müssen schrittweise wieder zu einem regulären Fahrplan kommen. Gerade die Entzerrung von Berufs- und Schülerverkehr ist dabei jetzt wichtig.“

Lesen Sie dazu Maskenpflicht und Meldestelle: Öffentlicher Nahverkehr wird wieder hochgefahren

Mittwoch, 22. April, 15.30 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Dingolfing-Landau

Am 22. April (Stand 10 Uhr) vermeldete der Landkreis 183 positive Fälle. Den bisher bekannten drei Todesfällen stehen 123 bereits Genesene gegenüber.

Mittwoch, 22. April, 15.18 Uhr: Wenige Verstöße in der Oberpfalz

Zwischen Dienstag, 6 Uhr, und Mittwoch, 6 Uhr, fanden über 1.300 Kontrollen in der Oberpfalz statt. Es wurden 26 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung geahndet. Damit befindet sich die Zahl laut Angaben der Polizei auf einem weiterhin niedrigen Niveau.

Mittwoch, 22. April, 15.16 Uhr: Leichenhäuser und Trauerhallen bleiben geschlossen

Der Landkreis Straubing-Bogen hat die Allgemeinverfügung in Bezug auf Bestattungen verlängert. Sie gilt nun bis zum 3. Mai. Lesen Sie hierzu Leichenhäuser und Trauerhallen bleiben geschlossen.

Mittwoch, 22. April, 14.54 Uhr: Aktuelle Zahlen für Landshut

852 Corona-Indexfälle sind in Stadt und Landkreis Landshut festgestellt worden – davon sind 514 Infizierte laut Angaben des Landkreis Landshut bereits wieder genesen. 27 Personen sind verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit einer COVID19-Erkrankung möglich ist. Momentan werden in den regionalen Krankenhäusern 48 Patienten mit einer Corona-Infektion auf eigenen Stationen behandelt. Hinzu kommen 21 Personen, die intensivmedizinisch betreut werden müssen (Stand: 22. April, 10 Uhr).

Mittwoch, 22. April, 13.36 Uhr: Keine Maskenpflicht an Bayerns Schulen

An Bayerns Schulen wird es keine generelle Maskenpflicht geben. "Wir haben in den Schulen nun bewusst Bedingungen geschaffen, unter denen der Abstand eingehalten werden kann und soll und muss", sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Mittwoch in München. Lesen Sie mehr hierzu unter Keine Maskenpflicht an Bayerns Schulen

Mittwoch, 22. April, 11.58 Uhr: Freistaat erstattet Kita-Beträge für Mai, Juni und Juli pauschal

Die bayerische Staatsregierung und die Träger der Kindertagesbetreuung haben sich auf die Beitragsentlastung für Eltern in den kommenden drei Monaten in der Corona-Krise verständigt. "Die Träger werden pauschal entlastet, gestaffelt nach Krippe, Kindergarten, Hort und Tagespflege", sagte Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) am Mittwoch in München. Im Gegenzug würden dann die Beiträge für die Monate Mai, Juni und Juli bei den Eltern nicht erhoben. Dies gelte aber nur für die Eltern, die in den jeweiligen Monaten keine Notbetreuung nutzten.

Darüber hinaus werde derzeit an einem Konzept gearbeitet wie die Kinderbetreuung schrittweise weiter geöffnet werden könne. "Ich lasse mich dazu von einem Expertengremium aus Ärztinnen und Ärzten, Pädagogen, Psychologen beraten", sagte Trautner. Diskutiert würden dabei auch Fragen von Mundschutz, Gruppengrößen und dem Einsatz von Risikogruppen - also etwa älteren Betreuern.

Mittwoch, 22. April, 11.35 Uhr: Kein Präsenzunterricht für kranke Schüler und Lehrer über 60

Schüler und Lehrer mit Vorerkrankungen sowie Lehrkräfte über 60 Jahren müssen trotz der schrittweisen Öffnung der Schulen dort zunächst nicht am Unterricht teilnehmen. Mehr dazu lesen Sie hier: "Kein Präsenzunterricht für kranke Schüler und Lehrer über 60"

Mittwoch, 22. April, 11.13 Uhr: Grünes Licht für erste klinische Studie zu Corona-Impfstoff

Dutzende Forschergruppen suchen weltweit nach einem Impfstoff gegen Sars-CoV-2, mit dem die Corona-Pandemie eingedämmt werden könnte. Einige wenige Wirkstoffe werden bereits in klinischen Studien getestet. Nun ist auch ein deutsches Unternehmen dabei. Lesen Sie hierzu mehr: "Grünes Licht für erste klinische Studie zu Corona-Impfstoff"

Mittwoch, 22. April, 10 Uhr: Fälle nach Regierungsbezirken

Laut Landesamt für Gesundheit gestalten sich die aktuellen Falllzahlen nach Regierungsbezirken (Zuwachs zum Vortag in Klammern) so: Oberbayern 17.650 (+ 258), Niederbayern 3.878 (+ 55), Oberpfalz 4.389 (+ 98), Oberfranken 2.973 (+ 29), Mittelfranken 3.926 (+ 86), Unterfranken 2.931 (+ 20), Schwaben 3.443 (+ 26).

Mittwoch, 22. April, 9.50 Uhr: Bundesarbeitsministerium gegen Sonntagszustellung von Paketen

Das Bundesarbeitsministerium lehnt die von der Deutschen Post angestrebte Zulassung einer Sonntagszustellung von Paketen ab. Ein Sprecher von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur: "Wie bereits das Verwaltungsgericht Berlin in mehreren Eilverfahren entschieden hat, liegt keine Versorgungskrise vor, die die Versorgung der Bevölkerung durch eine Sonntagszustellung von Paketen dringend nötig machen würde." Lesen Sie hierzu mehr "Bundesarbeitsministerium gegen Sonntagszustellung von Paketen"

Mittwoch, 22. April, 9.10 Uhr: Wiesn-Verlängerung? Münchens Oberbürgermeister äußert sich

Der Idee einer Verlängerung des Oktoberfests im kommenden Jahr will sich Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter nicht verschließen. Lesen Sie hierzu mehr: "Wiesn-Verlängerung? Münchens Oberbürgermeister äußert sich"

Dienstag, 21. April, 18.10 Uhr: 15 Menschen im Landkreis Straubing-Bogen aus der Quarantäne entlassen

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 14 gemldete neue Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 328 Infizierte. Davon sind 108 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten als genesen. Am 20. April wurden 15 Personen neu aus der Quarantäne entlassen, die Zahl der aktuell Infizierten ist damit leicht gesunken. Verstorben sind bisher 13 Personen. Die aktuelle Gesamtzahl an Infizierten im Landkreis liegt bei rund 200. Als 13. Todesopfer aus dem Landkreis wurde eine 88-jährige Frau gemeldet. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 61 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, neun davon intensiv-medizinisch.

Dienstag, 21. April, 18.00 Uhr: Keine neu gemeldeten Infektionen in Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell in Straubing seit Beginn der Pandemie 311 bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus. Die Zahl der Infektionen blieb damit unverändert, neue kamen nicht hinzu. Gleichzeitig gelten 97 Personen in der Stadt Straubing als genesen. Im Klinikum Straubing befinden sich 34 Patienten mit Corona-Infektion in Behandlung, davon acht auf der Intensivstation. Vier Menschen, bei denen das Coronavirus festgestellt worden war im Alter von 79 bis 89 Jahren sind seit der letzten Statusmeldung verstorben, alle mit chronischen Vorerkrankungen.

Dienstag, 21. April, 16.21 Uhr: Landratsamt Cham informiert zur aktuellen Corona-Situation

Auch am Dienstag (Stand: 21. April 2020, 14 Uhr) sind keine weiteren positiven Testergebnisse hinzugekommen. Es bleibt im Landkreis Cham bei 376 positiv auf den Corona-Virus getesteten Personen. Auch die Zahl der in den Kliniken des Landkreises Cham ärztlich Behandelten ist mit neun und zusätzlich drei intensiv Betreuten gleich geblieben. Es gab keinen Todesfall. Leicht gestiegen ist die Zahl der nach der Genesung aus der Quarantäne entlassenen Personen auf jetzt 305. Laut Landrat Franz Löffler liegt die Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner aktuell bei 17,2 und damit weit unter dem bayerischen Durchschnitt von 33,4. Die Maßnahmen würden wohl greifen, gleichzeitig dürfe man nicht nachlassen.

Dienstag, 21. April, 15.44 Uhr: Ministerium weist auf Mundschutz im ÖPNV hin

Das Bayerische Verkehrsministerium hat am Dienstag nochmals auf die Mund-Nasen-Bedeckung hingewiesen, die ab 27. April Pflicht in Bussen und Bahnen ist.

Dienstag, 21. April, 15.44 Uhr: Klinik startet großangelegte Corona-Studie beim Personal

Mit halbjährlichen Blutuntersuchungen von Klinikmitarbeitern startet die Technische Universität (TU) München eine der deutschlandweit größten Antikörper-Studien zum Coronavirus. Die Studie soll über zwei Jahre hinweg Daten über die Stabilität von Antikörpern liefern und so helfen, Schutzmaßnahmen für Krankenhausmitarbeiter sowie Patienten zu entwickeln. Wie die TU am Dienstag mitteilte, sollen alle sechs Monate freiwillige Blutproben des Personals am Klinikum rechts der Isar sowie angeschlossener wissenschaftlicher Institute getestet werden.

Dienstag, 21. April, 15.32 Uhr: Corona-Fälle in Dingolfing-Landau

Im Landkreis ist ein dritter Todesfall gemeldet worden, der in Zusammenhang mit Covid-19 steht. Der Verstorbene, der sich in stationärer Behandlung in einer Klinik außerhalb des Landkreises befand, war Träger des Virus. Die Zahl der Menschen im Landkreis, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden sind, liegt aktuell bei 180 (Stand: 20. April, 10 Uhr). Das hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Dienstag mitgeteilt. 121 der Positiv-Getesteten sind wieder genesen. Von den 717 ermittelten Kontaktpersonen wurden bereits 582 aus der Quarantäne entlassen. 

Dienstag, 21. April, 15.27 Uhr: Die Lage in Landshut

Seit Mitte März hat das Gesundheitsamt laut Angaben der Stadt weit über 1.200 Tests konkreter Corona-Verdachtsfälle genommen. Etwa ebenso viele Tests wurden auch in der Screening-Station am Messegelände durchgeführt, seitdem Stadt und Landkreis Landshut den Betrieb übernommen haben. Bei der Screening-Station am Landshuter Messegelände schwankt die Auslastung von Tag zu Tag: Zwischen 30 und 50 Tests werden täglich genommen.

873 Corona-Indexfälle sind in Stadt und Landkreis Landshut festgestellt worden – davon sind 491 Infizierte bereits wieder genesen. 27 Personen sind verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit einer COVID19-Erkrankung möglich ist. Momentan werden in den regionalen Krankenhäusern 46 Patienten mit einer Corona-Infektion auf eigenen Stationen behandelt. Hinzu kommen 23 Personen, die intensivmedizinisch betreut werden müssen (Stand: 21. April, 10 Uhr).

Dienstag, 21. April, 15.24 Uhr: Linienbusse im Landkreis Kelheim fahren ab 27. April nach Plan – wie an Schultagen

Die Verkehrsgemeinschaft Landkreis Kelheim (VLK) informiert ihre Fahrgäste, dass ab Montag, 27. April, die Linienbusse nach Fahrplan „Wie an Schultagen“ fahren. Das Tragen eines Mund-Naseschutzes für Fahrgäste ist ab dann vorgeschrieben.

Dienstag, 21. April, 15.15 Uhr: Herrmann verlängert Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lkw

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute die Aufhebung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots für Lastwagen ab 7,5 Tonnen auf Bayerns Straßen nochmals bis einschließlich 1. Juni verlängert. Die Verlängerung betrifft alle Güter einschließlich Leerfahrten. Begründet wurde der Schritt mit der "bestmögliche(n) Versorgung unserer Bevölkerung". Für den Warenverkehr über die Grenze sei die Verlängerung mit Österreich abgestimmt, das seine Ausnahme vom Lkw Wochenendfahrverbot bis 17. Mai verlängert habe.

Dienstag, 21. April, 15.09 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind laut Landratsamt im Landkreis Kelheim 404 positive Fälle registriert und 28 Personen verstorben (Stand: 20.04.2020, 15 Uhr). 291 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein. 

Dienstag, 21. April, 14.53 Uhr: Übersicht Corona-Fallzahlen Bayern Landesamtes für Gesundheit

Die tägliche Übersicht (Stand: 10 Uhr) zu den Coronazahlen des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit nach Regierungsbezirken (Zuwachs zum Vortag in Klammern): Oberbayern 17.392 (+ 226), Niederbayern 3.823 (+ 19), Oberpfalz 4.291 (+ 32), Oberfranken 2.944, Mittelfranken 3.840 (+ 40), Unterfranken 2.911 (+36), Schwaben 3.417 (+ 13). Bei den größeren Städten und Landkreisen im Raum Ostbayern gestaltet sich die Sachlage so: Cham 373 (+ 3), Deggendorf 229 (-), Dingolfing-Landau 174 (+ 2), Erding 545 (+ 2), Freising 910 (+ 7), Kelheim 395 (-), Landshut 610 (+ 4), Landshut Stadt 249 (-), Passau 407 (+ 2), Passau Stadt 117 (-), Regen 144 (+ 1), Regensburg 392 (-), Regensburg Stadt 391 (+ 6), Straubing Stadt 304 (+ 4), Straubing-Bogen 356 (+ 1).

Dienstag, 21. April, 14.16 Uhr: Bußgeld bei Verstoß gegen Maskenpflicht

Wer gegen die Maskenpflicht in Bayern verstößt, dem droht nach Aussage von Staatskanzleichef Florian Herrmann ein Bußgeld. "Die Höhe muss man sehen", sagte der CSU-Politiker am Dienstag in München. Sie werde vom Innenministerium in den kommenden Tagen in den Corona-Bußgeldkatalog eingearbeitet. Herrmann betonte, dass die Polizei aber auch das Personal in Bussen und Bahnen angehalten werde, die Einhaltung der Maskenpflicht zu kontrollieren. Dies werde ähnlich erfolgen, wie auch die Kontrollen der bisherigen Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie.

Dienstag, 21. April, 13.50 Uhr: Rosenheim führt Maskenpflicht schon am Mittwoch ein

Im oberbayerischen Rosenheim wird es wegen der Corona-Pandemie schon ab Mittwoch eine Maskenpflicht geben. Sie gelte in Stadt und Landkreis "für alle Besuche von Geschäften sowie für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs", teilte die Kommunen am Dienstag mit. Die beiden Kommunalbehörden machen damit von einer Ermächtigung Gebrauch, die der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in seiner Regierungserklärung im Landtag für sogenannte Corona-Hotspots, also Regionen mit besonders hohen Infektionszahlen, angekündigt hatte.

Dienstag, 21. April, 13.35 Uhr: Maskenpflicht für Kinder ab 7

Die Maskenpflicht in Bayern soll für Kinder ab 7 Jahren gelten. Das hat das Kabinett am Dienstag in München entschieden. Von kommendem Montag an gibt es im Freistaat in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr eine Pflicht, Mund und Nase zu verhüllen.

Dienstag, 21. April, 13.23 Uhr: 150.000 bayerische Unternehmen müssen wegen Corona Steuern stunden

Rund 150.000 Unternehmen in Bayern haben wegen der Corona-Krise bereits Anträge auf Steuerstundungen gestellt. Das teilte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Dienstag nach der Sitzung des Kabinetts in München mit. Für den Staatshaushalt werde sich dies "recht dramatisch" auswirken, es sei mit Mindereinnahmen von 3,4 Milliarden Euro zu rechnen.

Um die Corona-Hilfen gewähren zu können, sei es unumgänglich, für den Freistaat neue Schulden aufzunehmen, betonte Füracker. Bislang summierten sich die verplanten Ausgaben auf rund 12,5 Milliarden Euro, darunter 5 Milliarden Euro Soforthilfen, 2,5 Milliarden Euro für das Gesundheitsressort und 500 Millionen Euro für den sogenannten Pflegebonus für die Mitarbeiter in Medizin und Pflege, die derzeit wegen der Corona-Krise auf der Arbeit einer besonderen Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind.

"Wir brauchen das Geld, um den Menschen zu helfen", betonte Füracker. Aus diesem Grund sei es auch notwendig, dass der Landtag am Freitag einen zweiten Nachtragshaushalt von weiteren zehn Milliarden Euro an Kreditermächtigungen freigebe.

Dienstag, 21. April, 13.03 Uhr: Neue Termine für Campusfestival Deggendorf

Aufgrund der Ausweitung der Verbote für Großveranstaltungen können die im Juni geplanten Konzerte von "Pizzera und Jaus" und Moop Mama an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) laut einer Pressemitteilung leider nicht stattfinden. Für alle Ticketbesitzer gibt es aber gute Nachrichten. Denn Ersatztermine für beide Konzerte des "Stadt Land Fluss Campus Open Air 2020" stehen bereits fest:

Pizzera und Jaus holen ihren Auftritt am Montag, 23. November 2020, in den Deggendorfer Stadthallen nach. Moop Mama werden ihren Auftritt am 5. Juni 2021 beim nächsten Campusfestival nachholen. Bereits gekaufte Tickets behalten Gültigkeit für die Ersatztermine. Kontakt für Fragen rund um Tickets ist der oberpfälzer Konzertveranstalter Power Concerts unter der Email-Adresse ck@power-concerts.de.

Dienstag, 21. April, 12.31 Uhr: Grüne: Lockerungen der Kontaktbeschränkungen für Kinder gefordert

Die Grünen halten die Situation für die Kinder während der Coronakrise im Freistaat für bedenklich und fordern daher, an einigen Stellschrauben zu drehen. "Wir müssen auch für unsere Kinder darauf achten, inwiefern die aktuellen Maßnahmen einen Eingriff in ihre Grundrechte darstellen und mit welchen Regelungen wir dem entgegenwirken können", sagte Johannes Becher, Sprecher für frühkindliche Bildung der Landtags-Grünen, am Dienstag.

Wichtig seien der Kontakt zu Gleichaltrigen und gleichzeitig eine Entlastung der Eltern. "Denkbar sind für mich eine Ausweitung der Notbetreuung nach dem Bedarf der Familien mit ganz kleinen Gruppen oder eine Art "Schichtbetrieb" in der Kita", sagte der Landtagsabgeordnete. Natürlich müssten die Gruppen in festen Konstellationen zusammenbleiben, damit Infektionen leicht rückverfolgbar seien. Außerdem müsse der Schutz des Personals in den Einrichtungen gewährleistet sein.

Becher bringt außerdem Betreuungsgemeinschaften von zwei oder drei Familien ins Spiel. "Damit zumindest die engsten Freundschaften der Kinder gepflegt werden können und sich die Familien wechselseitig entlasten können." Zwischen minimaler Notbetreuung und vollständiger Öffnung gebe es viele Möglichkeiten.

Dienstag, 21. April, 11.49 Uhr: Bayerisches Gastgewerbe ruft nach Rettungsfonds

Für das ohnehin schwer gebeutelte bayerische Gastgewerbe ist die Absage des Oktoberfests eine neue Hiobsbotschaft. Verbandsgeschäftsführer Thomas Geppert sagte am Dienstag, die Entscheidung "darf nicht zum Totalschaden des Gastgewerbes führen, die Branche braucht den reduzierten Umsatzsteuersatz mehr denn je sowie einen Rettungsfonds."

Dienstag, 21. April, 11.15 Uhr: Jahreskonzert der Freisinger Stadtkapelle abgesagt

Die Musikschule Freising gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass das für Samstag, den 9. Mai, geplante Jahreskonzert der Stadtkapelle Freising aufgrund der allgemeinen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ersatzlos abgesagt werden muss.

„Diese Absage trifft uns – wie viele andere in dieser Zeit auch – natürlich sehr“, erklärt Jürgen Wüst, der Dirigent der Stadtkapelle. „Die Vorbereitungen waren bereits in vollem Gange, die ersten Satzproben hatten stattgefunden, das Probenwochenende wäre vor der Tür gestanden." Bei aller Enttäuschung bleibe er aber zuversichtlich, was das Jahreskonzert 2021 betreffe.

Dienstag, 21. April, 11.15 Uhr: Auch der Gillamoos fällt dem Virus zum Opfer

Wie die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit beim Gillamoos in Abensberg bekannt gab, muss mit Blick auf den heute Vormittag von Ministerpräsident Söder verkündeten Ausfall der "Wiesn" auch der Gillamoos 2020 auf nächstes Jahr verschoben werden. Anfang Mai werde man über weitere Maßnahmen informieren, hieß es.

Dienstag, 21. April, 9.45 Uhr: Aiwanger fordert flexiblere EU-Unternehmenshilfen

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat den österreichischen Vorschlag begrüßt, in der Coronakrise mehr Flexibilität für staatliche Unternehmenshilfen in der EU zu schaffen. Dies sei ein Garant für faire Wettbewerbsbedingungen auf dem EU-Binnenmarkt. "In Krisenzeiten geht es darum, die europäische Wirtschaft als Ganzes zu schützen. Dafür braucht es größere Flexibilität als man derzeit hat", sagte Aiwanger.

Konkret würde er gerne die Pflicht zur vorherigen Anmeldung von Wirtschaftshilfen bei der EU-Kommission aufheben. Für Kleinstbeihilfen bis 25.000 Euro sollte auf Anmeldung zudem komplett verzichtet werden, fügte der Wirtschaftsminister an.

Dienstag, 21. April, 9.30 Uhr: Landkreis Kelheim sucht "Helden des Alltags"

In einer aktuellen Pressemitteilung startet der Landkreis Kelheim die Kampagne „Helden des Alltages im Landkreis Kelheim gesucht“, die unter dem Motto „Einsicht, Rücksicht, Zuversicht“ stehen und Menschen würdigen soll, die in der Corona-Krise Außergewöhnliches leisten. Alle „Helden des Alltags“ werden nach der Krise ins Landratsamt zu einer Feier eingeladen.

Der erste Alltags-Held ist laut Pressemitteilung der Krankenpfleger Samuel Brem, der als leidenschaftlicher Musiker zusammen mit einem Freund eine Spendenaktion für die Tafel Regensburg e.V. ins Leben gerufen hat. Wenn Sie auch Helden des Alltags kennen, können Sie diese dem Landkreis unter der Email-Adresse pressestelle@landkreis-kelheim.de bzw. oder der Nummer 09441/207-1020 bzw mitteilen.

Dienstag, 21. April, 9.03 Uhr: Jetzt ist es offiziell: Oktoberfest wegen Corona-Pandemie abgesagt

2020 wird ein Jahr ohne Oktoberfest. Angesichts der Corona-Pandemie haben Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Dienstagvormittag die Wiesn abgesagt. Lesen Sie hierzu auch: "Oktoberfest wegen Corona-Pandemie abgesagt"

Dienstag, 21. April, 7.32 Uhr: Corona-Krise bringt Freizeitparks in existenzielle Not

Achterbahnen stehen still, keine langen Schlange vor den Fahrgeschäften - stattdessen Malerarbeiten und Kurzarbeit: Wegen der Corona-Krise droht manch ein Freizeitpark pleitezugehen und für immer schließen zu müssen. Lesen Sie hierzu auch: "Corona-Krise bringt Freizeitparks in existenzielle Not"

Dienstag, 21. April, 7.20 Uhr: Was man bei einem Mundschutz beachten muss

Ob beim Einkaufen, in der U-Bahn oder beim Spazierengehen: Immer mehr Menschen in Deutschland tragen einen Mundschutz. Wissenswertes zum Umgang mit dem kleinen Stück Stoff.

Dienstag, 21. April, 7 Uhr: Oktoberfest-Absage wegen Corona? - Hinweise verdichten sich

Die Hinweise auf eine Absage des Münchner Oktoberfests wegen der Corona-Pandemie verdichten sich. Wie die "Bild" am Montagabend berichtete, soll die Absage bereits beschlossene Sache sein. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wollen am Dienstag über ihre Beratungen zu einer möglichen Absage informieren. Die Staatskanzlei kündigte eine Pressekonferenz für 9 Uhr an. Zum Livestream geht es hier.

Montag, 20. April, 19 Uhr: 84 Menschen in Straubing gelten als genesen

Laut Information des Gesundheitsamts gibt es aktuell im Stadtgebiet Straubing seit Ausbruch der mutmaßlichen Pandemie 311 bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus. 84 Menschen in der Stadt Straubing gelten als genesen. Im Klinikum Straubing befinden sich 28 Patienten mit Corona-Infektion in Behandlung, davon acht auf der Intensivstation. Zwei weitere Todesfälle sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion zu verzeichnen. Es handelt sich um zwei Personen im Alter von 80 beziehungsweise 88 Jahren, beide mit chronischen Vorerkrankungen.

Montag, 20. April, 17 Uhr: 15 Menschen im Landkreis Straubing-Bogen aus der Quarantäne entlassen

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis keine neuen bestätigten Infetkionen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gab es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 314 Infizierte, wie das zuständige Landratsamt mitteilt. Verstorben sind bisher zwölf Menschen. Die aktuelle Gesamtzahl an Infizierten im Landkreis aktuell bei rund 200. Als zwölftes mutmaßliches Todesopfer aus dem Landkreis wurde ein 80-jähriger Mann gemeldet, der in der Klinik verstarb. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 63 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, neun davon intensiv-medizinisch.

Montag, 20. April, 16 Uhr: Zwölf Bewohner und drei Mitarbeiter im Seniorenheim Mitterfels positiv getestet

Derzeit sind laut Informationen des BRK Straubing-Bogen zwölf Bewohner und drei Mitarbeiter des BRK-Seniorenheims positiv auf Covid-19 getestet. Zwei Bewohner wurden demnach im Laufe des Montags ins Krankenhaus eingeliefert. Am Montag und Dienstag Reihentests bei Mitarbeitern und Bewohnern des Heimes durchgeführt. Die Besuchersperre für das Heim wurde konsequent eingehalten. Seit Anfang April wird das Seniorenzentrum durch einen Heimarzt betreut.

Montag, 20. April, 15 Uhr: Merkblatt für Landshuter Geschäfte zu Lockerungen

Auch Inhaber von Läden, die während der vorgeblichen Pandemie-Maßnahmen geöffnet sein dürfen, müssen ein Hygiene- und Parkplatzkonzept ausarbeiten, das die Ansteckungsgefahr für Kunden und Angestellte minimieren soll. Die Stadt Landshut will in einem Merkblatt nun Hinweise geben, die bei der Ausarbeitung solcher Konzepte beachtet werden sollen. Dieses Merkblatt, das ständig aktualisiert wird, steht ab sofort auf der Homepage der Stadt zum Herunterladen bereit.

Montag, 20. April, 14.40 Uhr: BUND und ADFC fordern „coronasichere Radwege“

Auf vielen Fuß- und Radwegen ist es laut Einschätzung von BUND und ADFC nicht möglich, einen Mindestabstand von anderthalb Metern einzuhalten. ADFC und BUND Naturschutz haben gemeinsam mit Radentscheiden und weiteren Initiativen die bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer aufgefordert, Kommunen landesweite Vorgaben zur schnellen und rechtssicheren Einrichtung „coronasicherer“ Rad- und Gehwege zu machen. Die Forderungen sollen bei einer Online-Pressekonferenz am Mittwoch konkretisiert werden.

Montag, 20. April, 14.22 Uhr: 264 Verstöße gegen Lockdown-Maßnahmen in der Oberpfalz

Am Wochenende fanden laut Angaben des zuständigen Polizeipräsidiums knapp 3.000 Kontrollen in der Oberpfalz statt. Es wurden demnach 264 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung geahndet. Unter anderem wurden laut Polizeiangaben in Weiden in der Oberpfalz, Immenreuth (Kemnath), in Regensburg, Sengenthal (Neumarkt in der Oberpfalz) oder in Pettendorf Menschengruppen mit teilweise bis zu 15 Personen angetroffen, die Grillfeiern abhielten, Alkohol tranken oder sich in sonstiger Weise ohne triftigen Grund trafen. Die Ansammlungen wurden umgehend aufgelöst und gegen alle Beteiligten eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz erstellt.

Montag, 20. April, 14.00 Uhr: 110 von 179 Corona-Positiven im Landkreis Dingolfing-Landau genesen

Die Zahl der Menschen im Landkreis Dingolfing-Landau, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden sind, liegt aktuell bei 179. Das hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Montag mitgeteilt. 110 der Positiv-Getesteten sind wieder genesen. Von den 704 ermittelten Kontaktpersonen wurden bereits 566 aus der Quarantäne entlassen.

Montag, 20. April, 13.35 Uhr: Corona-Maßnahmen: Diese Regeln gelten in Bayern

Die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Länder haben sich auf erste vorsichtige Lockerungen in der Coronavirus-Krise verständigt. Viele Lebensbereiche bleiben dennoch stark eingeschränkt. Ein Überblick, was in Bayern gilt.

Montag, 20. April, 11.19 Uhr: Straubing will Maskenpflicht schon diese Woche einführen

In Straubing soll die teilweise Maskenpflicht schon im Laufe dieser Woche eingeführt werden, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in seiner Regierungserklärung in München sagte. Lesen Sie hierzu auch: " Straubing will Maskenpflicht schon diese Woche einführen"

Montag, 20. April, 11.01 Uhr: Bayern zahlt in Corona-Krise Künstlern Hilfen von 1.000 Euro pro Monat

Bayern will in der Corona-Krise den Künstlern im Land monatlich mit 1.00 Euro finanziell unter die Arme greifen. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder am Montag in seiner zweiten Regierungserklärung zur Corona-Pandemie im Landtag in München an. Während kulturelle Einrichtungen mit den bisherigen Maßnahmen bereits schon geholfen werde, gebe es zugegebenermaßen eine Gruppe, "die durch jedes Raster fällt". Die rund 30.000 Künstler, die auch in der Künstlersozialkasse organisiert seien, würden daher monatlich 1.000 Euro bekommen.

Montag, 20. April, 10.46 Uhr: Eltern müssen für drei Monate keine Kita-Gebühren bezahlen

Eltern in Bayern sollen zumindest für die kommenden drei Monate keine Kindergarten- oder Kita-Gebühren bezahlen müssen, solange diese wegen der Corona-Krise geschlossen sind. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in einer Regierungserklärung im Landtag an. Lesen Sie hierzu auch: "Eltern müssen für drei Monate keine Kita-Gebühren bezahlen"

Montag, 20. April, 10.30 Uhr: Bayern führt Maskenpflicht ein

 

Bayern führt nun doch eine Maskenpflicht in allen Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr ein. Von kommende Woche an sollen dort Mund-Nasen-Schutz oder auch Schals Pflicht sein, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in einer Regierungserklärung im Landtag ankündigte. Lesen Sie hierzu auch: "Bayern führt Maskenpflicht ein"

Montag, 20. April, 10.23 Uhr: Bayern nimmt erneut Corona-Patienten aus Italien und Frankreich auf

Der Freistaat Bayern will erneut schwer erkrankte Covid-19-Patienten aus Frankreich und Italien aufnehmen. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder am Montag in seiner zweiten Regierungserklärung zur Corona-Pandemie im Landtag in München an. "Wir werden für weitere 20 Betten die Möglichkeit schaffen zu helfen", sagte der CSU-Chef. Der Freistaat hatte in den vergangenen Wochen bereits Franzosen und Italiener zur medizinischen Betreuung nach Bayern geholt. In Bayern stehen in den Kliniken derzeit noch viele Intensivkapazitäten für Covid-19-Patienten zur Verfügung.

Montag, 20. April, 10.22 Uhr: Corona-Infektionen in Bayern verdoppeln sich alle 34 Tage

Die Corona-Infektionen in Bayern verdoppeln sich zum Start der Woche rechnerisch nur noch alle 34 Tage. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in seiner zweiten Regierungserklärung zur Corona-Pandemie im Landtag in München mit. Der Freistaat liege inzwischen bei den "wesentlichen Kennzahlen heute zum Teil unter dem Bundesdurchschnitt", obwohl Bayern wegen seiner Nähe zu Italien und Österreich besonders betroffen war.

"In anderen Ländern herrschen schlimme Zustände", betonte Söder. "Zum Glück sind wir bisher besser davongekommen." Gleichwohl sei er immer noch besorgt, was die Entwicklung in der Corona-Pandemie angehe. "In vier Wochen haben wir als Land viel bewegt."

Montag, 20 April, 10 Uhr: Corona-Fälle nach Regierungsbezirken

Laut Angaben des Landesamtes für Gesundheit sind in Bayern diese Coronafälle (Zuwäche zum Vortag in Klammern) zu verzeichnen: Oberbayern 17.166 (+ 151), Niederbayern 3.804 (+ 60), Oberpfalz 4.259 (+ 34), Oberfranken 2.924 (+ 52), Mittelfranken 3.800 (+ 92), Unterfranken 2.875 (+ 23), Schwaben 3.404 (+ 34).

Montag, 20. April, 9.09 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 404 positive Fälle registriert und 28 Personen verstorben (Stand: Ablauf 19. April, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Die gute Nachricht des Tages: 260 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 9. März aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Das heißt dcirca 64 Prozent der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund! Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein. Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt. Das heißt die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden signifikant anders.

Montag, 20. April, 7.45 Uhr: Mehrwertsteuersenkung für Gastronomen?

Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) nach einer Mehrwertsteuersenkung für die von der Corona-Krise geplagte Gastronomie stößt auf verhaltene Reaktionen.

Montag, 20. April, 7.27 Uhr: Söder hält zweite Regierungserklärung zu Corona

Einen Monat nach der ersten Regierungserklärung zum Coronavirus will Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auch am Montag um 10 Uhr im Landtag über die Folgen der Pandemie sprechen. Es wird dazu einen Livestream geben.

Montag, 20. April. 7.13 Uhr: Sorge vor Ansturm auf Baumärkte und Gärtnereien

Nach vier Wochen Zwangspause dürfen die Gärtnereien, Bau- und Gartenmärkte ab Montag auch in Bayern wieder öffnen. Größte Sorge des Bayerischen Gärtnereiverbands (BGV): ein Ansturm von Kunden. "Bitte nicht alle an einem Tag!", sagte Verbandsgeschäftsführer Jörg Freimuth der dpa. Lesen Sie hierzu mehr: "Sorge vor Ansturm auf Baumärkte und Gärtnereien"

Montag, 20. April, 7.11 Uhr: Corona-Tests in zwei weiteren Straubinger Seniorenheimen

Nach Corona-Tests im Seniorenheim St. Nikola am Ostermontag sind an diesem Wochenende Tests in zwei weiteren Seniorenheime der Stadt durchgeführt worden. Im Marienstift und im Seniorenheim Pur Vital wurden auf Veranlassung des Gesundheitsamts Abstriche genommen. Anders als vergangene Woche organisierte der BRK-Kreisverband Mitarbeiter und das erforderliche Fachpersonal. Lesen Sie hierzu mehr: "Corona-Tests in zwei weiteren Straubinger Seniorenheimen"

 

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