Ascha Zu steil? Neues Straßenbauprojekt sorgt für Ärger

Nur geschottert, kein Bankett: So sieht die von der Staatsstraße abzweigende Straße Richtung Krähhof seit einigen Wochen aus. Das Haus rechts im Auslauf des Gefälles gehört Willibald Dirrigl. Lastwagen, die bei Glatteis Probleme bekommen, könnten direkt in das Gebäude schlittern. Foto: pah

Ein Straßenbauprojekt sorgt nördlich von Ascha in Richtung Pilgramsberg für Ärger. Gebaut wird es vom Staatlichen Bauamt in Passau.

Die Behörde weist darauf hin, dass sie sich an die Pläne hält, die den Anliegern im Vorfeld bekannt gemacht wurden. Die bei Krähhof in die neue Staatsstraße einmündende Gemeindestraße soll danach eine Steigung von geschätzten 20 Prozent bekommen. Zum Vergleich: Die Ruselbergstrecke im Nachbarlandkreis Deggendorf erreicht eine Steigung von 13 Prozent.

Manfred Lehner, sein Sohn Michael und Willibald Dirrigl aus Krähhof halten das für eine völlige Fehlplanung. Schon jetzt hätten Lastwagen im Winter Schwierigkeiten, die derzeit zwölfprozentige Steigung zu bewältigen. Dass die neue Straße jetzt noch steiler werden soll, sehen sie nicht ein. Zudem seien sie ganz anders informiert worden, sagt Manfred Lehner. Das hat er schriftlich: Das Straßenbauamt hat ihm 2015 geschrieben, im Einmündungsbereich der neuen Staatsstraße werde es eine Anhebung um "zirka 1,40 Meter" geben - nicht auf über zwei Meter. Überschrieben ist das Blatt mit "Äußerung des Vorhabensträgers". Manfred Lehner hat sich darauf verlassen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 26. Mai 2018.

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