Aidenbach engagiert sich für Kultur Bauernschlacht-Festspiel bald Kulturerbe?

Karl Obermeier zeigt die genauen Planungen. Foto: Andreas Reichelt

Geschichte ist in Aidenbach im Landkreis Passau überall greifbar. Ein besonderes Highlight des historischen Engagements ist das Freilichtspiel "Lieber bairisch sterben ...". Die Initiatoren wollen sich mit dem Festspiel nun als immaterielles Kulturerbe bewerben.

Mitte der Woche fiel die richtungsweisende Entscheidung. "Wir beantragen, unser Festspiel als immaterielles Weltkulturerbe einzureichen", sagt Karl Obermeier. "Wir haben zum Einen die Geschichte", begründet er. Doch das sei nicht der einzige Grund: "Zum Zweiten leben wir die Gechichte in der Neuzeit und es ist nachhaltig." Festspiel, Dokumentationzentrum und grenzübergreifende Veranstaltungen sind nur einige der Aktivitäten, die in der Gemeinde stattfinden. 

Bürgermeister Karl Obermeier rechnet sich gute Chancen aus, die Anerkennung als immaterielles Kulturerbe zu erwirken.

Im Video: Bürgermeister Karl Obermeier erklärt die Pläne zum Weltkulturerbe

Lange Zeit hatte man dahingehend geplant, einen Neubau eines Dokumentationszentrums zur Bauernschlacht errichten zu lassen. Dies scheiterte jedoch an den hohen Kosten. Doch dann konnte das alte Krankenhausgebäude erworben werden. Dort soll nun eine Ausstellung für die Bauernschlacht entstehen.

"Uns schwebt schon lange vor, dass wir den bayerischen Volksaufstand unseren Nachfahren näherbringen", sagt Bürgermeister Karl Obermeier. "Wir wollen zeigen, dass Krieg nie ein Mittel ist, Probleme zu lösen." Das alte Krankenhaus scheint hierfür ideal, denn die Umbaupläne bieten neben Vereinen und Verbänden auch Platz für ein Dokumentationszentrum zur Bauernschlacht, in der je nach Quelle rund 3.000 Aufständische niedergemetzelt wurden.

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