Vor 65 Jahren sorgte ein damals 16-jähriger Sünchinger Jugendlicher für Aufsehen. Der nunmehr 81-jährige Elektromeister Rudi Zink, wohnhaft im Ortsteil Hardt, interessierte sich von Kindheit an für die Elektrotechnik und schon mit elf Jahren half er im damaligen Elektrogeschäft von Hans Raith beim Reparieren von Radios, von Röhrenempfängern, mit.

Dabei reifte bei ihm die Idee, wenn man Empfänger (Radios) richten kann, müsste man doch auch einen Sender bauen können. Über zwei Jahre tüftelte er und bastelte sich so einen Sender. Nach gut zwei Jahren war es dann so weit. Rudi Zink begann mit einer Reichweite von rund zwei Kilometer zu senden, und zwar auf Mittelwelle auf der Frequenz von 801 kHz, dort wo der Bayern 1 zu hören war und ist.