Was, wenn man in Zukunft die Augen weit offenlässt? Und trotzdem nicht die Realität sieht, weil man eine VR-Brille trägt ...

Blicken wir 300 Jahre voraus. Woran denken wir? An Wetterextreme, zu trockene Sommer, kurz: die Klimakatastrophe? Es wirkt so einfach, die Augen zu verschließen. Aber was, wenn man in Zukunft die Augen weit offenlässt – und trotzdem nichts sieht. Weil man eine VR-Brille wie ein Brett vor dem Kopf trägt?

Das Metaversum bezeichnet eine virtuelle Welt, in der reale Menschen als Avatare interagieren können. Zutritt erhält man über eine VR-Brille und teilweise über einen Bodysuit mit Sensoren, sodass man auch andere Reize erfahren kann. So ausgestattet kann man sich in der Parallelwelt umschauen: Man erlebt das Metaversum in 3-D. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hält das Metaversum für die Zukunft des Internets. Seine Firma soll die Idee groß machen. Die Vorteile sind ersichtlich: Berufliche Meetings, Diplomatie, Urlaub mit Flug – alles kann im Metaversum stattfinden.

Aber Moment: Schauen wir uns diese Vorteile genauer an. Sind sie nicht Indikatoren für reale Probleme?

Freistunde300

HINWEIS: 300. Ausgabe der Freistunde, wir reisen 300 Jahre in die Zukunft! Dieser Text stammt aus Jubiläumsausgabe der Freistunde-Zeitung. Eine Übersicht über alle Artikel daraus gibt es hier: Alle Texte unserer Zeitreise.