Abgerechnet wird zum Schluss, so heißt es - und diese Vorgehensweise hat durchaus was für sich. Dennoch bietet sich zur Standortbestimmung mal ab und zu eine Zwischenbilanz an. In der Schule heißt diese Zwischenbilanz Zwischenzeugnis und kommt zur Hälfte des Schuljahres. Übertragen auf den EV Landshut fällt diese Zwischenbilanz nach 26 DEL 2-Partien und damit der Hälfte der Hauptrundenspiele in der Saison 2021/22 mehr als ernüchternd aus. Schulnote bis dato: ungenügend. Vorletzter Tabellenplatz, 18 Niederlagen, im Schnitt pro Begegnung weniger als ein Zähler und bereits deren zwölf Rückstand zum rettenden Ufer. Desaströs.

Dabei waren die Niederbayern doch als Favoriten gehandelt worden. Die gute Nachricht: Sie sind es weiterhin. Die schlechte: derzeit freilich bloß auf die Abstiegsrunde. Selten klafften am Gutenbergweg in der jüngeren Vergangenheit eigener sportlicher Anspruch und Wirklichkeit derart weit auseinander. Das weiß auch der sportliche Leiter Axel Kammerer: "Es ist klar, dass es für uns unbefriedigend ist."