Digitaler Buchclub
Wie die Buch-App „Fable“ hilft, mehr zu lesen
Darum geht’s: Es gibt Hunderte Serien zu schauen, Tausende Games zum Zocken und Millionen von Kilometern, die man mit nur einem Finger beim Scrollen auf Instagram und TikTok über den Bildschirm weiterwischen kann. Wann soll man da die Zeit finden, auch mal in ein Buch abzutauchen? Die App „Fable“ will dazu motivieren, das Doomscrollen durch ein gemütliches Blättern zu ersetzen. Denn es ist mehr als nur ein Programm, in dem Nutzer ihren Fortschritt bei Büchern, die sie gerade lesen, notieren können. In der App gibt es auch zahlreiche Reviews, zu denen man beitragen kann. Ein Kalender merkt sich, wann du welches Buch gelesen hast. Und eine KI teilt dich sogar in eine Gruppe von Lesern ein, indem sie abschätzt, welchen Genres, Autoren und Themen du am liebsten Zeit schenkst.
Das beste Feature sind allerdings die Buchclubs. Es gibt große Gruppen, denen jeder beitreten kann. Für dich und deine Freunde erstellst du aber auch einfach einen privaten und geschlossenen Raum.
Sobald du in einem Buchclub bist, kannst du zu jedem Kapitel und Unterabschnitt Kommentare schreiben und sie diskutieren. Außerdem wählen alle Mitglieder bei Abstimmungen gemeinsam, was als Nächstes gelesen wird.
Fazit: Fable funktioniert grandios, um die Nutzer mehr zum Lesen zu motivieren. Besonders in den zahlreichen Buchclubs findet jeder eine Gruppe für sich. Aber am meisten Spaß macht das Ganze natürlich mit Leuten, die man auch aus dem echten Leben kennt.
Die App hat nur zwei kleine Probleme: Nicht jedes Buch befindet sich in der Datenbank. Außerdem merkt der Nutzer an mancher Stelle, dass die Plattform ein wenig holprig programmiert ist, wenn Elemente ein bisschen länger brauchen, um zu laden als bei ähnlichen Apps. Für alle Leseratten und für die, die eine werden wollen, ist „Fable“ trotzdem eine volle Empfehlung.
Fable, Scribd Inc., freigegeben ab null Jahren, kostenlos mit Werbung und In-App-Käufen, erhältlich für iOS und Android.










