KI-Update

OpenAI schaltet Video-KI Sora ab – und verzichtet auf Disney-Investment

Sorry, Sora: Nach nur einem halben Jahr stellt OpenAI ihre KI-Video-App ein. Über die Gründe und Folgen lässt sich bisher nur spekulieren.

Mickey Maus bleibt erst mal von der KI verschont. 

Mickey Maus bleibt erst mal von der KI verschont. 

September 2025: Rassistische oder einfach nur seltsame Videos fluten das Internet. Die Quelle? Die damals neue KI-App Sora, mit deren Hilfe Nutzer so ziemlich alles erstellen konnten, ohne irgendwelche Regeln. Das Spannende: Unternehmen scheint das meist nicht gestört zu haben. Disney ging sogar einen Deal von einer Milliarde mit OpenAI ein, der Firma, die hinter Sora und auch ChatGPT steckt, damit Figuren wie Mickey Maus legal in der KI-App auftauchen können.

OpenAI hat das Programm nun trotzdem eingestellt. Disney erklärte in einem Statement, sie würden die Entscheidung „respektieren“, der Milliarden-Deal ist vom Tisch.

OpenAI hat sich noch nicht zu den Gründen für das Sora-Aus geäußert. Experten haben mehrere Vermutungen: Vielleicht liegt es an dem juristischen Albtraum, der mit Sora kommt, solange die Plattform hasserfüllte oder urheberrechtlich geschützte Inhalte produzieren kann. Diese problematischen Videos rauszufiltern, würde OpenAI extrem viel Zeit und damit Geld kosten.

Dazu kommt, dass eine KI-Plattform wie Sora immens viel Rechenpower braucht. Deshalb ist aktuell die Haupttheorie: OpenAI möchte alle Ressourcen in ChatGPT stecken, damit sich diese Plattform weiter gegen andere KI-Systeme behaupten kann. 

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