Gebäude gesperrt
Chemikalie löst Feuerwehreinsatz in Staatsanwaltschaft Landshut aus

Bei der Staatsanwaltschaft Landshut ist es am Montagmittag zu einem Großeinsatz der Feuerwehr gekommen. Gegen 12.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte laut einer Sprecherin der Feuerwehr alarmiert, weil Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft im Keller des Gebäudes mit einer giftigen Flüssigkeit in Berührung gekommen seien. Um welche Chemikalie es sich dabei handelt, ist noch nicht bekannt. Der Bereich, in dem sich der Stoff befand und austrat, wurde evakuiert, der Rest des Gebäudes nicht. Die Einsatzkräfte fingen den Stoff im Gebäude auf und brachten ihn in speziellen Behältnissen sicher aus dem Gebäude. Er wird nun untersucht und entsorgt. Eine Gefahr für weitere Mitarbeiter oder die Bevölkerung bestand laut Sprecherinnen von Staatsanwaltschaft und Feuerwehr nicht.
Insgesamt wurden vier Menschen mittelschwer verletzt und zur Behandlung in ein Landshuter Krankenhaus gebracht. Am Nachmittag konnten die vier Verletzten das Krankenhaus wieder verlassn. Um welche Art von Verletzung es sich handelt, konnte eine Feuerwehrsprecherin vor Ort noch nicht sagen. Die Feuerwehr regelte den Verkehr in der Maximilianstraße, während die Gestütstraße während der Dauer des Einsatzes gesperrt war.
Die Feuerwehr war mit sechs Löschzügen aus der Stadt und drei aus dem Landkreis vor Ort. Laut der Sprecherin der Feuerwehr waren etwa 100 Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt. Manche der Einsatzkräfte trugen Spezialanzüge. Ebenfalls vor Ort war der auf chemische, biologische, radiologische, nukleare und explosive Einsatzlagen spezialisierte Fachdienst CBRN (E) des Bayerischen Roten Kreuzes.
Die Untersuchungen zum Austritt der Chemikalie wurden von der Polizeiinspektion Landshut und Fachkräften für Gefahrgut der Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf übernommen. Laut Polizei kam es nach ersten Hinweisen zu dem Austritt, als eingezogene Gegenstände entsorgt werden sollten. Die Ermittlungen dauern an.

















