Buch-Tipp

In „Abgründig“ von Arno Strobel geht es um eine Wanderung mit Folgen

Es sollten entspannte Tage in einem Jugendcamp werden, bis in „Abgründig“ eine Gruppe auf eigene Faust zu einer verlassenen Berghütte aufbricht.

„Abgründig“ von Arno Strobel, erschienen bei Loewe.

„Abgründig“ von Arno Strobel, erschienen bei Loewe.

Darum geht’s: Tim nimmt an einem Bergcamp teil. Zehn Tage lang lernen Jugendliche hier, wie sie sich im Gebirge verhalten sollen. Der 16-Jährige kommt mit anderen Jungs in ein Zimmer und stellt schnell fest: Sie alle ticken unterschiedlich. Besonders Ralf aus München eckt an: reicher Vater, große Klappe, noch größeres Selbstbewusstsein. Er hat gleich die Idee, dass sich die Gruppe abseilt und ihr eigenes Programm bestreitet: eine Wanderung zu einer verlassenen Berghütte.

Tim und auch die anderen sind anfangs nicht überzeugt, bis der erste Tag ziemlich langweilig verläuft. So bricht die Jungs-Gruppe mit drei Mädels in der Nacht auf und wandert los ins Gebirge. Was alle nicht beachten: das schwere Unwetter, das aufzieht. Mit großer Mühe und komplett durchnässt und unterkühlt finden sie schließlich eine Hütte als Unterschlupf. Doch nach der ersten Nacht dort entdecken sie am nächsten Tag plötzlich Blutspuren. Und Ralf ist verschwunden ...

Fazit: Ein gutes Buch mit einem spannenden Plot. Denn durch das Unwetter auf der Hütte eingesperrt, lernen sich die Jugendlichen noch einmal ganz neu kennen. Kleine Kritikpunkte: Manche Passagen erzählt Arno Strobel zu schnell sowie zu vorhersehbar und das Ende enttäuscht ein wenig – zu schnulzig und harmlos.

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