Ausprobiert
Das Buch „Echt gut kochen – Über 40 Rezepte für Teenies“ im Check
Erster Eindruck
Das Buch ist farbenfroh und ansprechend gestaltet, mit vielen Zusatzinformationen. Hast du gewusst, dass die Carolina Reaper Chili die schärfste Chili der Welt ist? Oder dass Zimt die Innenrinde eines tropischen Baums ist? Oder dass es mehr als 120.000 verschiedene Reissorten gibt? Diese und viele weitere Fakten findet man am Anfang des Buchs, bevor es zu den Rezepten geht.
Pfannkuchen mit Speck, Ei und Ahornsirup
Zum Frühstück Speck und Ei oder lieber Pfannkuchen mit Ahornsirup? Oder alles miteinander in einem Gericht? Das soll schmecken? Und wie! Das darf es gerne öfter geben. Die Kombi erinnert sogar ein bisschen an den Frühstücksburger einer bekannten Fast-Food-Kette.
Zubereitungszeit: 45 Minuten
Bewertung: 5 von 5 Sternen
Chorizo-Süßkartoffel-Quesadilla
Ein Gericht aus Mexiko, bestehend unter anderem aus schwarzen Bohnen, Chorizo, Süßkartoffel, Cheddar in einem Tortilla-Wrap. Ein aufwendigeres Rezept mit vielen Komponenten, das ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Lecker, aber unbedingt mit Tomaten-Salsa servieren und mit griechischem Joghurt toppen.
Zubereitungszeit: 90 Minuten
Bewertung: 3 von 5 Sternen
Haferkuchen mit Beeren
Ein schnell zubereiteter Kuchen, der Energie durch die Haferflocken liefert. Allerdings recht süß durch viel Ahornsirup und Trockenfrüchte, wobei interessant kombiniert aufgrund von Himbeeren, Ingwer, Körnern und Karotte. Sehr fein schmeckt der Kuchen, wenn man ihn über Joghurt oder Skyr bröselt.
Zubereitungszeit: 45 Minuten
Bewertung: 3 von 5 Sternen
Blumenkohl-Käse-Pasteten
Blumenkohlstiele werden mit Sahne, Salz und Pfeffer gemixt, dazu kommen anschließend gegarte Blumenkohlröschen, viel Käse und Muskat. Mit dieser Mischung werden die vorbereiteten Blätterteigpasteten gefüllt. Frisch aus dem Ofen richtig lecker! Am nächsten Tag aber nicht mehr zu empfehlen: Die Füllung wird zu salzig.
Zubereitungszeit: 70 Minuten
Bewertung: 2,5 von 5 Sternen
Aus dem Buch: das Rezept des Haferkuchens zum Nachbacken
Zutaten:
- 100 Gramm Butter, geschmolzen, plus mehr für die Form
- 100 Gramm Erdbeeren und/
- oder Himbeeren
- 125 Gramm flüssiger Honig
- oder Ahornsirup
- 100 Gramm Haferflocken,
- plus mehr zum Bestreuen
- 100 Gramm Mehl
- 1 Teelöffel Backpulver
- 1/2 Teelöffel gemahlener Zimt
- 1/2 Teelöffel gemahlener Ingwer
- 2 Esslöffel Körnermischung
- (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Chiasamen), plus mehr zum
- Bestreuen
- 1 Prise Salz
- 70 Milliliter Milch, zimmerwarm
- 2 Eier
- 1 Teelöffel Vanillezucker
- 100 Gramm Karotten, geschält
- und geraspelt
- 70 Gramm Trockenfrüchte,
- zum Beispiel Rosinen, Sultaninen und gehackte Aprikosen
Zubereitung:
- Heize den Backofen auf 180 Grad Celsius vor. Lege eine quadratische Backform mit Backpapier aus und bestreiche es mit etwas Butter.
- Gib die Erdbeeren und/oder Himbeeren in eine kleine Schüssel und beträufele sie mit 1 Esslöffel Honig oder Ahornsirup. Zerdrücke sie mit einer Gabel. Stelle sie dann zur Seite.
- Gib Haferflocken, Mehl, Backpulver, Zimt, Ingwer, Körner und Salz in eine Schüssel, rühre um.
- Gieße die Milch in einen Messbecher und schlage die Eier hinein. Gib geschmolzene Butter, Vanillezucker und den restlichen Honig oder Sirup dazu. Kräftig umrühren.
- Gieße die Milchmischung zu den Haferflocken. Rühre um. Dann musst du noch die geriebenen Karotten und die Trockenfrüchte untermischen.
- Fülle die Hälfte des Teigs in die Backform und verteile ihn mit einem Teigschaber bis an den Rand und in die Ecken.
- Verteile darauf die zerdrückten Beeren. Darauf setzt du Kleckse des restlichen Teigs. So liegen die Beeren in der Mitte.
- Bestreue den Kuchen mit Haferflocken und Körnern. Schiebe ihn in den Ofen und backe ihn 20 Minuten, bis er goldbraun ist.
- Lass den Kuchen 5 Minuten in der Form abkühlen. Dann kannst du ihn auf ein Kuchengitter stürzen.
- Wenn der Kuchen ganz abgekühlt ist, kannst du ihn in Stücke schneiden. In einer luftdichten Box bleibt er frisch.
Fazit
Rezepte aus aller Welt laden in dem Kochbuch zum Ausprobieren ein. Teilweise wird es ein wenig speziell, wenn Pizza zum Frühstück serviert wird. Manche Anleitungen sind auch aufwendiger, aber es lohnt sich, sie sind trotzdem ansprechend. Das Buch sticht vor allem aufgrund der Illustrationen und der Wissens-Seiten heraus.








