YouTube-Tipp

YouTuber Stefan Berger zeigt das Outdoor-Leben mitten in der Wildnis

Wer das Outdoor-Leben vom Laptop aus beobachten will, hat auf YouTube eine riesige Kanalauswahl. Stefan Berger zeigt sehr gut, warum das Genre so beliebt ist.

Allein in der Wildnis, maximal noch ein kleines Feuer dazu. Mit diesen Videos begeistert Stefan Berger seine Fans einmal pro Woche.

Allein in der Wildnis, maximal noch ein kleines Feuer dazu. Mit diesen Videos begeistert Stefan Berger seine Fans einmal pro Woche.

Ein Mann, ein Zelt und nur die sternklare Nacht als Begleiter. Vielleicht gibt es noch ein Feuer und mit ziemlicher Sicherheit ein ultraleichtes Zelt, sonst herrschen vor allem Stille und Ruhe. Das ist die Welt, in die Stefan Berger jede Woche seine 151.000 Abonnenten auf seinem YouTube-Kanal entführt. Stefan Berger zelebriert das Outdoor-Leben, testet Zelte, Schlafsäcke und Luftmatratzen und gibt immer wieder Tipps, worauf man als Outdoor-Neuling achten sollte. Seine mit Abstand beliebtesten Videos sind aber die, in denen er nur begleitet von seiner Handykamera und einer Drohne in die Berge wandert, um dort bei Temperaturen unter null Grad zu zelten oder in einer Berghütte zu schlafen.

Das liegt natürlich auch an den spektakulären Aufnahmen, die Stefan Berger auf einem schneebedeckten Gipfel mitten in den Dolomiten bei Sonnenuntergang zeigen. Vor allem liegt das aber an der Ruhe, die seine Videos ausstrahlen. Anstelle von Handyhektik und Always-on-Mentalität gibt es das Knirschen von Schneeschuhen und Stille – einen ganzen Haufen Stille.

Für einige seiner Zuschauer ist Stefan Berger mittlerweile fester Bestandteil des Sonntagmorgens geworden, denn dann veröffentlicht er immer seine neuen Videos. Sie schauen sich die 20 bis 30 Minuten Wanderung und Camping mit einer Tasse Kaffee oder Tee an und entspannen. So steht es zumindest in den Kommentaren. Nur selten gibt es Kritik, zum Beispiel, wenn Stefan Berger einen vereisten Klettersteig ganz ohne Sicherheitsvorkehrungen hinaufklettert und am nächsten Tag wieder absteigen muss.

Stefan Berger selbst antwortet auf diese Kommentare nicht. Überhaupt reicht es ihm, seine Outdoor-Videos zu posten und Produkte zu rezensieren. Nur manchmal gibt es ein bisschen Interaktion. Zum Beispiel, wenn er in einem Video doch Fragen zu bestimmten Schlafsäcken beantwortet oder erklärt, dass das wilde Campen, das er betreibt, stellenweise nicht ungefährlich ist. Zuschauen ist also voll okay, Nachmachen die meiste Zeit eher weniger. 

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