Gaming-Tipp

„Cyperpunk 2077“ ist nach drei Jahren endlich ein fertiges Spiel

Seit „Cyberpunk 2077“ vor drei Jahren erschienen ist, hat es die Entwickler weiter beschäftigt. Mit dem neuen Update soll das Spiel nun endlich vollendet sein.


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Nach drei Jahren Arbeit ist „Cyberpunk 2077“ endlich da angekommen, wo „CD Project Red“ das Spiel ursprünglich haben wollte.

Es hätte der beste Spielstart des Jahres 2020 werden sollen. Mit „Cyberpunk 2077“ wollte das polnische Entwicklerstudio „CD Project Red“ zeigen, dass es nicht nur Fantasywelten erschaffen kann, sondern auch düstere Zukunftsvisionen. Doch das Spiel hatte zum Teil gravierende technische Mängel und wirkte vor allem auf Konsolen und älteren Rechnern einfach unfertig.

Mittlerweile gibt es sogar eine ARD-Doku, die das Drama um das Spiel und die Entstehung genauer beleuchtet. Anstatt es aber abzuschreiben, setzten sich die Entwickler daran, es Stück für Stück zu verbessern, bis es so nahe wie möglich an die Version herankommen würde, die man angekündigt hatte. Das Studio änderte dabei auch den Plan, wie man „Cyberpunk“ unterstützen wollte. Ursprünglich waren mehrere Erweiterungen geplant, letztlich realisierte das Studio aber nur eine, die Ende September erschienen ist.

Video zum Thema:

Mit der Erweiterung soll „Cyberpunk 2077“ fertig sein

Die ist aber umfangreich. Es gibt nicht nur jede Menge Umstrukturierungen und Verbesserungen für das Grundspiel (die man allerdings auch kostenlos bekommen kann), sondern auch eine Geschichte, die „Cyberpunk 2077“ in einen Spionagethriller verwandelt, und ein neues Ende.

Im Mittelpunkt von „Cyberpunk 2077“ steht der Söldner V, der sich einen Namen in der dystopischen Stadt Night City machen möchte. Die ist ein chaotischer Moloch, über den herzlose Konzerne herrschen und jeder, der es sich leisten kann, seinen Körper und sein Gehirn mittels der neuesten Technologie verändert. Als Vs bester Freund bei einem Auftrag stirbt und V selbst eine Software installiert bekommt, die seine Persönlichkeit Stück für Stück überschreibt, muss er zu rabiaten Mitteln greifen, um zu überleben und vielleicht sogar die Machtstruktur der ganzen Stadt vernichten.

Wie V das macht und welche Abenteuer er erlebt, liegt ganz im Ermessen des Spielers. Die Erweiterung „Phantom Liberty“ hat diese Möglichkeiten noch einmal ergänzt. Hier muss V niemand anderes als die Präsidentin der eigentlich verfeindeten Neuen Amerikanischen Staaten retten.

Aber Vorsicht: Night City ist brutal, bösartig und im Spiel selbst werden heftige Themen behandelt. Die Altersfreigabe ab 18 Jahren ist für das Spiel also absolut gerechtfertigt.

Mit „Phantom Liberty“ soll die Arbeit an „Cyberpunk 2077“ für „CD Project Red“ endlich abgeschlossen sein. Nach drei Jahren scheint die Geschichte von „Cyberpunk“ für die polnischen Entwickler also endlich ein gutes Ende zu haben.

„Cyberpunk 2077“, Action-RPG, CD Project Red, erhältlich für PC, Playstation 5 und Xbox, freigegeben ab 18 Jahren.