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Charli xcx, Joji, Gorillaz: Diese Musikalben könnten sich 2026 lohnen

2026 erscheinen viele spannende Alben inner- und außerhalb des Mainstreams. Wir stellen fünf Alben vor, bei denen es sich lohnt, reinzuhören.

2026 erscheint viel spannende Musik.

2026 erscheint viel spannende Musik.

Charli xcx – Wuthering Heights (Erscheint: 13. Februar):

Wer erinnert sich noch an den „Brat“-Sommer 2024? Das Album mit dem grellgrünen Cover von Popstar Charli xcx überzeugte vor allem mit bunten Synthesizern und Texten zwischen Party und Depression. Nun hat die Musikerin bereits ihr nächstes Werk in den Startlöchern, ein Soundtrack-Album zu der kommenden Neuverfilmung des Romans „Wuthering Heights“ von Emily Brontë (auf Deutsch: „Sturmhöhen“).

Die Singles verraten bereits: Das neue Werk ist das komplette Gegenteil von „Brat“. Der erste Vorgeschmack „House“ hat zum Beispiel quietschende Saiteninstrumente und anstatt eines ohrwurmwürdigen Pop-Chorus ein dramatisches Gedicht, vorgetragen von John Cale, Mitgründer von The Velvet Underground. Die Songs werden mit Sicherheit in keinem Club landen, sind dafür aber umso spannender.

Hemlocke Springs – The Apple Tree Under The Sea (Erscheint: 13. Februar):

Schon Millionen von Streams auf ihrem zweiten Lied überhaupt: Mit „Girlfriend“ sammelte die Newcomerin Hemlocke Springs sehr schnell zahlreiche Fans. Jetzt kommt ihr Debütalbum „The Apple Tree Under The Sea“. Die Künstlerin ist vor allem bekannt dafür, dass sie viel mit ihrer Stimme spielt und besonders quirligen, theatralischen Pop macht.

Danny L Harle – Cerulean (Erscheint: 13. Februar):

Danny L Harle zieht vor allem im Hintergrund die Strippen: Der britische Musiker ist Produzent für viele Popstars, zum Beispiel Sängerin Dua Lipa. Wenig überraschend ist es also, dass auf seinem Debütalbum „Cerulean“ zahlreiche bekannte Namen auftauchen: Clairo, PinkPantheress, Caroline Polachek und viele mehr.

Joji – Piss In The Wind (Erscheint: 6. Februar):

Wer in die Single-Auskoppelungen des neuen Albums von Sänger Joji reinhört, wird merken: Die Lieder auf „Piss in the Wind“ sind ziemlich kurz. Tatsächlich erreichen viele von den 21 Songs nicht mal zwei Minuten. Kann das funktionieren?

Wenn man bei den bereits veröffentlichten Songs „Pixelated Kisses“ und „Past Won’t Leave My Bed“ reinhört, wirkt es so. Ersteres verwendet einen mechanischen, verzerrten Beat – das andere ist eine schöne, sanfte Ballade im Stil von Jojis letztem großen Hit „Glimpse of Us“.

Die dritte Single, „If It Only Gets Better“, ist ebenfalls ein ruhiges Liebeslied, aber deutlich uninteressanter: ein paar gezupfte Gitarren und ein lascher Beat. Insgesamt kommt es nur knapp über eine Minute und enttäuscht, weil es unfertig und uninspiriert wirkt. Hoffentlich lohnt sich der Rest des Albums mehr ...

Gorillaz – The Mountain (Erscheint: 27. Februar):

Die animierte Band Gorillaz, hinter der „Blur“-Frontmann Damon Albarn und Comic-Zeichner Jamie Hewlett stecken, geht in die nächste Runde: Diesmal verschlägt es die Cartoon-Figuren bei „The Mountain“ nach Indien und umliegende Länder. Deswegen wird unter anderem auf Hindi und Arabisch gesungen.

Typisch für Gorillaz gibt es wieder massenweise Gastauftritte von Künstlern aus der ganzen Welt. Ein Ausschnitt: Joe Talbot von der britischen Band Idles, der argentinische Rapper Trueno und natürlich auch Musiker aus Indien. Besonders spannend: Auf der Tracklist sind auch verstorbene Künstler, die vor langer Zeit schon mal bei Gorillaz mitgewirkt haben. Denn: Manche Songs sind überarbeitete Demos, die für andere Alben gedacht waren. Trotz neuer Instrumentierung und den vielen Gästen ist Damon Albarns Musik kreativ wie immer.

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