Verdacht der Geldwäsche

Schleierfahnder stellen auf A3 bei Hunderdorf 80.000 Euro sicher


80.000 Euro versteckte ein 24-Jähriger aus dem Raum Frankfurt in seinem Auto.

80.000 Euro versteckte ein 24-Jähriger aus dem Raum Frankfurt in seinem Auto.

Von Redaktion Landkreis Straubing-Bogen

Wegen des dringenden Verdachts der Geldwäsche sitzt seit Donnerstag ein 24-Jähriger in einer Justizvollzugsanstalt. Bei einer Kontrolle fanden Schleierfahnder der Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf in dem Auto des Mannes über 80.000 Euro. Die Kriminalpolizeiinspektion Niederbayern ermittelt zusammen mit der Staatsanwaltschaft Regensburg, Abteilung für Wirtschaftsstrafsachen, wegen des Verdachts der Geldwäsche.

Am Mittwoch gegen 0.30 Uhr war der 24-Jährige nach Angaben der Polizei mit seinem Auto aus dem Raum Frankfurt auf der Autobahn A 3 in Richtung Passau unterwegs, als ihn die Beamten der Polizei kontrollierten. Dabei fanden die Polizisten in verschiedenen Verstecken Bargeld in Höhe von über 80.000 Euro. Der 24-Jährige wurde vorläufig festgenommen und ein Verfahren wegen des Verdachts der Geldwäsche eingeleitet. Die Kriminalpolizeiinspektion Niederbayern hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die Ermittlungen übernommen.

Am Donnerstag wurde der Tatverdächtige beim Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg erging zwischenzeitlich Haftbefehl gegen den 24-Jährigen wegen des dringenden Verdachts der Geldwäsche. Im Anschluss lieferten die Beamten ihn in eine Justizvollzugsanstalt ein. Welche das ist, wollte die Pressestelle der Polizei auf Nachfrage nicht beantworten. Die Polizei hat das Bargeld beschlagnahmt.

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