Blaulicht

Rumänische Einbrecherbande hinter schwedischen Gardinen


Auf frischer Tat ging eine rumänische Einbrecherbande am 1. April der Polizei in Plattling ins Netz. Es handelt sich um vier Männer, auf deren Konto offenbar noch weitere Einbrüche im Großraum Passau und Deggendorf gehen. (Symbolbild)

Auf frischer Tat ging eine rumänische Einbrecherbande am 1. April der Polizei in Plattling ins Netz. Es handelt sich um vier Männer, auf deren Konto offenbar noch weitere Einbrüche im Großraum Passau und Deggendorf gehen. (Symbolbild)

Von Redaktion idowa

Auf frischer Tat ging eine rumänische Einbrecherbande am 1. April der Polizei in Plattling ins Netz. Es handelt sich um vier Männer, auf deren Konto offenbar noch weitere Einbrüche im Großraum Passau und Deggendorf gehen.

In der Nacht auf Montag, 1. April, hatten sich die vier Rumänen im Alter zwischen 24 und 38 Jahren eine Firma für Baumaschinen in Plattling vorgenommen. Gegen 2.45 Uhr versuchten sie zunächst, über das Dach in die Firma einzusteigen. Das misslang allerdings. Also schlugen sie kurzerhand eine Glasscheibe ein. Doch dann war Schicht im Schacht. Plötzlich wimmelte es überall vor Polizei. Die vier Einbrecher nahmen sofort die Beine in die Hand und flüchteten ohne Beute. Verfolgt wurden sie unter anderem von zwei Polizeihubschraubern. Kurz darauf klickten die Handschellen. Auch wenn die vier Männer bei dem Einbruch in die Plattlinger Firma keine Beute machen konnten, wird der entstandene Sachschaden dennoch auf rund 3.000 Euro geschätzt.

Bei den Vernehmungen und weiteren Ermittlungen zeigte sich schnell, dass offenbar noch weitere Einbrüche im Großraum Passau und Deggendorf auf das Konto der vier Rumänen gehen. So zum Beispiel ein Einbruch in einen Getränkemarkt in Vilshofen am 15. Februar. Auch hier waren die Täter über das Dach eingestiegen. Damals erbeuteten sie mehrere tausend Euro. Auch im Osterhofener Industriegebiet Ruckasing könnte das Quartett bereits zugeschlagen haben. Dort wurden an zwei Lastwagen die Tankdeckel aufgebrochen und anschließend jeweils rund 200 Liter Diesel abgezapft.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Deggendorf wurde die Wohnung der vier Tatverdächtigen noch am 1. April durchsucht. Dabei wurde zwar keine weitere Beute, dafür aber offensichtliches Einbruchswerkzeug sichergestellt.

Die vier Rumänen wurden am 2. April dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Deggendorf vorgeführt, der die von der Staatsanwaltschaft Deggendorf beantragten Haftbefehle bestätigte. Im Anschluss wurden die Männer in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.