Landgericht Landshut

Misshandelte Seniorin stirbt in Eching - Pfleger entschuldigt sich vor Gericht

Ein 33-Jähriger soll im Landkreis Landshut eine Seniorin misshandelt und dabei lebensgefährlich verletzt haben. Zum Prozessbeginn entschuldigt sich der Pfleger.


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Der Angeklagte (l.) spricht im Verhandlungssaal des Landgerichts mit seinem Verteidiger Patrick Schladt. Dem Pfleger wird vorgeworfen, eine 89 Jahre alte Seniorin lebensgefährlich verletzt und hilflos zurückgelassen zu haben. 

Ein Bild des Grauens hat sich den Einsatzkräften geboten, die am 2. Dezember vergangenen Jahres das Zimmer einer pflegebedürftigen Seniorin in Eching (Landkreis Landshut) betraten. An Wand und Decke waren zahlreiche Blutspritzer – Bettwäsche und Matratze waren tiefrot gefärbt. Die 89-Jährige war „übel zugerichtet“ und wimmerte vor Schmerzen, wie einer der beteiligten Polizisten am Dienstag vor dem Landgericht Landshut berichtete.

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1 Kommentare:


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Heiko G.

am 12.09.2023 um 18:14

Der Grund, weshalb ich eine Person töte (Notwehr ausgenommen), ist doch vollkommen unerheblich. Sowas gehört auf Lebenszeit weggesperrt. Aber dann auf unzurechnungsfähig zu machen gehört bei diesem Personenkreis leider schon zum guten Ton. Davon abgesehen dass in solchen Fällen eh ein Stafantrag gestellt wird, würde ich dieser Person zusätzlich mit einer Zivilklage das Leben erschweren. Er soll auch nach seiner Haft nichts mehr besitzen. Gerade in solchen Fällen ist unsere Justiz einfach zu lapidar. Lebenslänglich sollte in diesen Fällen wortwörtlich genommen werden.



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