Bayern

Aus dem Gericht

Femizid-Prozess: Unfall nicht plausibel

Von Franz Nopper
Zwei LKA-Gutachter widersprechen dem Angeklagten, der gestolpert sein und unglücklich den Topf mit siedend heißem Öl von sich weg und in Richtung der Ex geworfen haben will.
Den Topf mit siedend heißem Öl in beiden Händen, will der Angeklagte versucht haben, die Klinke der Haustür mit dem Fuß zu drücken und nach innen aufzuziehen. Dabei habe seine Frau ihn von draußen aus dem Gleichgewicht gebracht und den Unfall quasi selbst verschuldet. Die Gutachter halten das für "nahezu unmöglich".