Eishockey-WM

Sturm verzichtet auf Nachnominierungen aus der NHL


Bundestrainer und Hoffnungsträger: Marco Sturm zusammen mit NHL-Stürmer Leon Draisaitl.

Bundestrainer und Hoffnungsträger: Marco Sturm zusammen mit NHL-Stürmer Leon Draisaitl.

Nach der Zusage von Christian Ehrhoff wird Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm für die WM in Moskau und St. Petersburg kurzfristig keine deutschen NHL-Spieler mehr nachnominieren.

"Wir werden mit dem bestehenden Kader nach Russland fahren. Einzige Möglichkeit wäre vielleicht noch Korbinian Holzer", sagte Sturm vor den Test-Länderspielen gegen Weißrussland in Oberhausen am Freitag (20.00 Uhr) und Samstag (19.30 Uhr/jeweils Sport1).

Die Anaheim Ducks, das Team von Verteidiger Holzer, kämpft in der Nacht zum Donnerstag im entscheidenden siebten Spiel gegen die Nashville Predators um den Einzug in die zweite Playoff-Runde. Für die Weltmeisterschaft vom 6. bis 22. Mai kann Sturm auf die beiden Stürmer Tobias Rieder und Leon Draisaitl sowie Verteidiger Christian Ehrhoff aus der nordamerikanischen Profiliga bauen. In den NHL-Playoffs sind noch die Torhüter Thomas Greiss (New York Islanders) und Philipp Grubauer (Washington Capitals) sowie Stürmer Tom Kühnhackl (Pittsburgh Penguins) vertreten.

Sturms Kader umfasst derzeit 31 Spieler. Für die WM wird der 37-Jährige sein Aufgebot noch reduzieren müssen. 25 Spieler dürfen gemeldet werden. Die Ausfälle für das deutsche Team summieren sich derzeit auf 13. Auch der Hamburger Stürmer David Wolf ist für das Turnier verletzungsbedingt keine Alternative, wie Sturm am Mittwoch bestätigte. Nach den beiden Partien gegen Weißrussland steht am 3. Mai das letzte Vorbereitungsspiel in der Schweiz an. Die WM beginnt für das Nationalteam vier Tage später gegen Frankreich.