Oberliga Süd

EVR kassiert Pleite - Deggendorf und Landshut lassen nichts anbrennen


Der Landshuter Sieg ließ den sportlichen Aspekt beim EVL wieder kurz in den Vordergrund treten.

Der Landshuter Sieg ließ den sportlichen Aspekt beim EVL wieder kurz in den Vordergrund treten.

Von fh/nag

Mit jeweils sieben Toren und einem ungefährdeten Sieg durften am 21. Spieltag der Oberliga Süd sowohl die Landshuter (7:4 gegen Schönheide) als auch die Deggendorfer (7:4 gegen Peiting) jubeln. Der EV Regensburg musste nach einer klaren Pleite in Tölz (1:4) den Platz an der Sonne abgeben.

Tölzer Löwen - EV Regensburg: 4:1 (1:1/2:0/1:0)

Nichts zu holen war für die Domstädter beim Tabellenzweiten aus Tölz. Der klare Sieg der Löwen war nach dem Derbysieg gegen Landshut ein Dämpfer für die Regensburger. Die wurden allein von zwei Tölzern abgeschossen und von den Selber Wölfen aus der Ferne auf den zweiten Tabellenplatz verwiesen.

Für die Hausherren traf zuerst Stefan Reiter (10.). Beim Ausgleich für den EVR durch Nikola Gajovsky sah für den Tabellenführer nach dem ersten Drittel alles noch gut aus. Dann aber traf Josef Frank für Tölz gleich zweimal (25.,39.) und ebnete so den Weg zum Heimsieg. Mit seinem ebenfalls zweiten Treffer machte Stefan Reiter in der 56. Minute endgültig den Deckel drauf.

EV Landshut - EHV Schönheide: 7:4 (2:1/2:0/3:3)

Pflicht erfüllt: Der EV Landshut hat am Sonntagabend vor 1 322 Zuschauern im Stadion am Gutenbergweg gegen Schusslicht EHV Schönheide mit 7:4 (2:1, 2:0, 3:3) gewonnen. Spannender als die relativ einseitige Begegnung selbst war angesichts der existenzbedrohenden finanziellen Lage aber die Frage, wie es mit der LES weitergeht. Eine Antwort darauf gab's gestern nicht, spätestens am Mittwoch sollte freilich Klarheit herrschen.

Auf dem Eis eröffnete Marco Sedlar mit dem frühen Führungstreffer zum 1:0 (3.), ehe Miroslav Jenka in Überzahl für den EHV ausglich (12.). Nach einem weiteren Landshuter Treffer durch Roman Tvrdon (14.) ging es in die Pause. Dann konnte der EVL aus der eigenen Dominanz mit zwei Toren Kapital schlagen. Kyle Doyle (22.) und Philipp Michl (24.) erhöhten auf 4:1 aus Sicht der Niederbayern. Den Drei-Tore-Vorsprung zogen die Gastgeber bis zum Abpfiff durch, auch wenn Schönheide im Schlussdrittel durch Glück (48.), Kostourek (49.) und Trolda (52.) noch dreimal netzen konnten. Landshut tat es ihnen in den letzten zwanzig Minuten gleich. Doyle (41.) und Hofbauer (52.,60.) waren erfolgreich.

Den ganzen Artikel lesen Sie am Montag, 12. Dezember in der Landshuter Zeitung oder auf idowa+.

Deggendorfer SC - EC Peiting: 7:4 (4:1/3:2/0:1)

Ein Schützenfest gelang den Deggendorfern gegen den Tabellenvierten aus Peiting. Schon im ersten Drittel stellten die Niederbayern die Weichen auf Heimsieg. Spätestens beim Stand von 7:1 waren die drei Punkte in trockenen Tüchern, auch wenn der EC nochmal verkürzen konnte.

Travis Martell (4.) und Dmitrij Litesov (10.) eröffneten den Deggendorfer Torreigen. Nachdem der Peitinger Brad Miller (14.) kurz dazwischengefunkt hatte, legten Martell (17.) und Leinweber (19.) nach und stellten zwischenzeitlich auf 4:1. Zweimal Kyle Gibbons (21., 24.) und einmal Stefan Ortolf (24.) erhöhten auf 7:1. Die Gäste hatten bis dahin vor allem Probleme mit viel zu vielen Zeitstrafen. Fünf der sieben Deggendorfer Tore fielen mit einem Mann mehr auf dem Eis. Brad Miller (29.), Andreas Feuerecker (33.) und Anton Saal (58.) betrieben für Peiting noch ein wenig Ergebniskosmetik.