EVL Landshut

Hans Rampf zur Lizenzverweigerung für den EVL: "Das trifft die Stadt schon hart"


Foto: seg

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Von Fabian Roßmann und Redaktion idowa

Am Mittwochabend gab die DEL2 bekannt, dass der EVL Landshut keine Lizenz für die kommende Saison erhalten wird. Wirklich überrascht dürfte der Landshuter Oberbürgermeister Hans Rampf da nicht mehr gewesen sein. "Die Entwicklung und die anstehende Entscheidung waren uns in den vergangenen Tagen schon bekannt", sagt er gegenüber idowa. Die endgültige Entscheidung war allerdings "letztlich doch überraschend, da wir stets gehofft haben, dass sich eine Einigung erzielen lässt".

Ein ihm nahe stehender Sponsor habe ihm den Entschluss, unmittelbar nachdem er gefallen war, mitgeteilt. Aktuell deutet alles darauf hin, dass der EVL Landshut auch in der Oberliga nicht starten kann, weil dafür keine Lizenz beantragt wurde. Somit wird man sich am traditionsreichen Eishockey-Standort wohl für längere Zeit vom Profisport verabschieden müssen. Die Stadt Landshut würde damit ihr sportliches Zugpferd verlieren.

Rampf betont zwar, dass man "mehrere sportliche Aushängeschilder" habe, "man denke nur an Speedway, die höchst erfolgreichen Box- und Schießvereine", sagt aber auch: "Der Klassenverlust (des EVL, Anm.d.Red.), das kann man nicht wegdiskutieren, trifft uns schon hart." Weiter sagt er: "Man darf nicht vergessen, dass wir neben dem klassischen Turniersport auch das Landesleistungszentrum für den Nachwuchs in Landshut haben und eine große Eissportbewegung neben beziehungsweise im Rahmen der 'normalen' EVL-Spiele."