Krebserkrankungen

Deutschland bündelt Kräfte im Kampf gegen Krebs

Regierung ruft "Nationale Dekade" aus - Erfahrungen sollen Patienten besser helfen


Fritz Pleitgen (l), Präsident der Deutschen Krebshilfe, und Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, unterhalten sich nach einer Pressekonferenz zum Startschuss der Nationalen Dekade gegen Krebs.

Fritz Pleitgen (l), Präsident der Deutschen Krebshilfe, und Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, unterhalten sich nach einer Pressekonferenz zum Startschuss der Nationalen Dekade gegen Krebs.

Krebs ist, nach den Herz-Kreislauferkrankungen, die zweithäufigste Todesursache in Deutschland, rund 200.000 Menschen sterben jährlich daran. Ähnlich schlimm wie die hohe Sterbequote ist die Angst vor dieser Erkrankung - sie wird von den Deutschen mehr gefürchtet als jedes andere Leiden. Die Bundesregierung will dem nun ein Bollwerk aus Forschung, Vernetzung und Expertenwissen entgegensetzen. Sie rief am Dienstag in Berlin die "Nationale Dekade gegen Krebs" aus. Das Ziel ist gewaltig: "Andere fliegen zum Mond, wir wollen den Krebs besiegen", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

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