Alte bäuerliche Handwerkskunst und Spezialitäten aus Niederbayern waren heuer die Besuchermagneten beim winterlichen Hoffest im Landwirtschaftsministerium in München. Tausende Gäste aus Stadt und Umland waren am Samstag der Einladung von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner gefolgt.

Sie probierten die leckeren Bayerwald-Schmankerl am Stand der ArberLand Regio und staunten über alte, fast schon in Vergessenheit geratene Handwerke, die früher die ruhigen Wintermonate auf den Bauernhöfen prägten. Immer von Besuchermassen umringt waren dabei die vier niederbayerischen Traditionshandwerker: Korbmacher Josef Eder aus Winzer im Landkreis Deggendorf, Schindelmacher Josef Pfeffer aus Zwiesel, Besenbinder Christian Süß aus Kirchdorf im Wald und Vogelschnitzer Max Vogel aus Bodenmais, alle aus dem Landkreis Regen. Natürlich stattete auch der Minister den Niederbayern einen Besuch ab, schaute ihnen bei der Arbeit über die Schulter und rührte die Werbetrommel für seine Heimat. "Wir wollen bei den Menschen das Interesse für bäuerliches Brauchtum wecken, das seit Jahrhunderten die Kultur unseres Landes prägt", so Brunner.