Viechtach Der Hirsch macht Stress

Auf den ersten Blick eine idyllische Szene. Doch den Anwohnern sind die Hirsche ein Dorn im Auge. Foto: Ochsenbauer

Landwirt Herbert Ochsenbauer aus Reiserberg ist sauer. Elf Hirsche habe er gezählt, die sich an seinem Roggen gütlich tun. Seit Dezember letzten Jahres laufen die Tiere schon in der Gegend herum, behauptet er. Sein Vorwurf: Ein Hirschbesitzer aus der Nachbarschaft habe die Tiere aus dem Gatter freigelassen.

Dieses sei eigentlich zu klein für die Anzahl an Tieren, höchstens drei Hirsche würden reinpassen. "Immer wenn kein Futter mehr drin ist" würden sie dann so "ganz zufällig ausbrechen". Alle Jahre komme das vor, "wir sind ja auch nicht blöd", so Ochsenbauer.

Den Schaden hätten dann er und seine Nachbarn. Ein Hirsch fresse so viel wie eine Kuh, man glaube gar nicht, "was die alles verdrücken". Auch der Verbiss im Wald und bei den Obstbäumen sei ein Problem. Das Landratsamt interessiere sich nicht für die Angelegenheit, beklagt sich Ochsenbauer. "Da muss erst eine Mutter mit vier Kindern ums Leben kommen", so der Landwirt. Eine kurvige Straße ist in der Nähe und Ochsenbauer befürchtet, dass die Tiere in den Verkehr geraten könnten.

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