Es ist noch stockdunkel, als die "Col Raiser"-Bahn den Berg hinaufgleitet. Ein weiterer Lift bringt einen auf gut 2.500 Meter auf den Berg Secada. Langsam klettert die Sonne im Osten hinter den Bergen empor. Schön anzusehen, aber der eigentliche Grund, warum Hunderte Skifahrer um kurz nach sieben Uhr auf dem Berg steht, ist ein anderer. Er heißt: Gardenissima, der längste Volks-Riesentorlauf der Welt.

Bereits zum 22. Mal lockt die Südtirol Gardenissima dieses Jahr ambitionierte Skifahrer nach Gröden in Südtirol. Die sechs Kilometer lange Abfahrt ist drei bis vier Mal so lang wie ein regulärer Weltcup-Riesenslalom. Die Fahrer überwinden über 1.000 Höhenmeter, die besten schaffen das in rund viereinhalb Minuten. Mehr als 650 Teilnehmer werden in diesem Jahr wieder starten. Das Besondere: Auch ehemalige Skistars treten an. Und mit ihnen können sich die Hobby-Skifahrer messen. Erwachsene jagen am 7. April nach der Bestzeit. Kinder zwischen 7 und 14 Jahren fahren am 8. April um die Wette. Die Kinder-Strecke ist auf zwei Kilometer verkürzt. Um acht Uhr starten die ersten Fahrer. Es geht immer zu zweit die Tore hinab. Im ersten Teil hat jeder Athlet noch seine eigenen Tore, etwa bei der Hälfte wird die Strecke zusammengelegt und die Fahrer rasen hintereinander ins Tal hinab.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 30. Januar 2018.