Sturm in Frankreich 200.000 Haushalte vom Strom abgeschnitten

Auch Frankreich wurde von orkanartigen Böen heimgesucht (Symbolbild). Foto: Michael Reichel/dpa

Ein heftiger Sturm hat in Frankreich Stromausfälle in 200.000 Haushalten verursacht. Betroffen war am Mittwochvormittag vor allem der Norden und Nordosten des Landes von der Normandie bis nach Lothringen, wie der Netzbetreiber Enedis mitteilte.

2.000 Mitarbeiter seien im Einsatz, um die Versorgung wieder herzustellen. Auch im regionalen Zugverkehr kam es zu Beeinträchtigungen. Unter anderem wurde der Regionalverkehr im Elsass als Vorsichtsmaßnahme eingestellt, wie eine Sprecherin des Bahnkonzerns SNCF sagte. Die TGV-Fernzüge fuhren aber normal.

An der nordfranzösischen Küste wurden beim Sturm "Eleanor" nach Angaben des Wetterdienstes Météo-France Windgeschwindigkeiten von mehr als 120 Stundenkilometern gemessen. Im Landesinneren erreichte der Wind in Cambrai südlich von Lille sogar 147 Studenkilometer. Erst am Montag hatte ein Sturm Schäden an der französischen Atlantikküste angerichtet und Zehntausende Haushalte zeitweise vom Strom abgeschnitten.

Auch in Deutschland zieht gerade eine Kaltfront von NRW Richtung Bayern. Vielerorts kam es wegen "Burglind" bereits zu Verkehrsbehinderungen. In Bayern wurden viel Zoos und die Zugspitzbahn vorsichtshalber geschlossen.

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