Rottenburg a. d. Laaber BRK, Polizei und Pfleger auch an Silvester für Notfälle gerüstet

Feuerwerk erhellt den Nachthimmel. Foto: Yvo Salinas/dpa

An Silvester herrscht vielerorts ausgelassene Stimmung. Sektkorken knallen, Raketen fliegen durch die Luft, man liegt sich in den Armen. Doch manche sind von den Feierlichkeiten ausgeschlossen - sie haben Dienst und müssen in jeder Sekunde bereit sein, auszurücken, falls ein Notruf eingeht.

So auch auf der Rettungswache des BRK-Bereitschaftsdiensts in Rottenburg, auf dem Polizeirevier oder im Spital Pattendorf. Dabei seien die Unterschiede zu gewöhnlichen Arbeitstagen gar nicht so groß, verraten die Einsatzkräfte unserer Zeitung. Wer Dienst an Silvester hat, muss nicht unbedingt stressgeplagt sein. Im Gegenteil: Manche haben sogar Spaß bei ihrer Arbeit mitten in der Nacht zum Neujahrstag.

In den vergangenen 15 Jahren musste er an Silvester arbeiten. Sonntag aber hat er keinen Dienst und dürfte eigentlich feiern. Doch die Feierlaune bei Klaus Borde vom BRK Rottenburg an Silvester hält sich in Grenzen, erzählt er. Oft sei er sowieso schon vor Mitternacht im Bett. "Der Dienst an Silvester hat mir eigentlich immer getaugt", sagt der 57-jährige Pfaffendorfer. Denn bis Mitternacht sei so gut wie nichts los, keine Notrufe, kein Ausrücken. Dann vertreibt er sich mit seinem Kollegen die Zeit mit Fernsehschauen oder er verrichtet kleinere Arbeiten in der Zwischenzeit, putzt das Auto, konrolliert die Ausrüstung. Doch wenn die Uhr zwölf schlägt, gehen auch die ersten Notrufe ein. Das Zuständigkeitsgebiet des Rottenburger Rotkreuz sei in dieser Nacht nicht mehr klar definiert, erzählt Borde.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 30. Dezember 2017.

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