In der Korruptionsaffäre um den vom Dienst suspendierten Oberbürgermeister Joachim Wolbergs hat die Verteidigung für die Akteneinsicht und Stellungnahme eine Fristverlängerung bis zum 31. Oktober erhalten.

Das teilte auf Anfrage der Sprecher des Landgerichts, Thomas Polnik, mit. Der Anwalt von Wolbergs, Peter Witting, hatte kritisiert, dass er keine Akteneinsicht in die Telefonmitschnitte gehabt habe, auf denen wesentliche Punkte der Anklage beruhen. Das Landgericht hatte daraufhin entschieden, dass der Verteidigung diese Daten zur Verfügung gestellt werden müssten. Aufgrund des Datenvolumens hatte Witting angekündigt, eine Verlängerung der ursprünglichen Frist von sechs Wochen in Anspruch nehmen zu wollen. Die Richterin stimmte zu.

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