Pfingstritt 2019 767 Reiter beim Pfingstritt

, aktualisiert am 10.06.2019 - 12:46 Uhr
Die Aufstellung auf dem Platz vor Sankt Veit. Foto: fa

767 Reiter haben am Pfingstmontag am traditionellen Pfingstritt in Bad Kötzting teilgenommen. Bei Wolken und leichtem Regen begann der Ausritt durch die Stadt, wo mehrere Tausend Zuschauer die Reiterprozession verfolgten.

Mit der Prozession durch das Zellertal hinaus nach Steinbühl, wo ebenfalls viele Zuschauer die Straßen säumten, erneuerten die Teilnehmer in ihren feschen Trachten das 607 Jahre alte Gelöbnis.

Der Legende nach, lag im etwa sieben Kilometer entfernten Steinbühl ein Mann im Sterben. Er bat um die Sterbesakramente, doch der Pfarrer sah sich aber außerstande, ohne Schutz dorthin zu gelangen. Deshalb gaben ihm Kötztinger Burschen, auf seine Bitte hin, das Geleit. Nach glücklicher Rückkehr gelobten sie, den Ritt jedes Jahr zu wiederholen.

So ist es geblieben. In Steinbühl feierten am Pfingstmontag die Reiter in der St. Nikolauskirche die Pfingstreitermesse. Kaplan Florian Rein rief dazu auf, den Pfingstritt nicht zu einem „lustigen Ritt, bei dem die Zuschauer rauchen und mit der Bierflasche winken“ verkommen zu lassen.

„Der Glaube muss im Mittelpunkt des Rittes stehen“, sagte er.

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