Um den Neubau des Kabinenhauses des TSV Moosburg finanziell stemmen zu können, brachte der kurz zuvor neugewählte TSV-Chef Michael Amberger einige Kröten in Form von Anträgen mit, die die Vereinsmitglieder aber zu seiner großen Erleichterung bereit zu schlucken waren.

Die Mitglieder stimmten der Darlehensaufnahme, einer Beitragsanpassung und der Einführung von fünf Pflichtarbeitsstunden zu. Im Finanzbericht steht zum Ende des Vereinsjahres ein Minus von gut 2.000 Euro. Der neue Haushaltsplan sieht wieder schwarze Zahlen vor.

Amberger sei es persönlich "unverständlich", wie es zu der 2014 erfolgten Kostenschätzung von gut einer halben Million Euro gekommen sei, sagte er. Ganze Gewerke, insbesondere die Belüftungsanlage, hätten darin gefehlt, und nun stehe man vor dem Dilemma, eine Kostensteigerung von 165.000 Euro stemmen zu müssen. Dies erfordere einerseits die Aufnahme eines Darlehens mit einer Laufzeit von 40 Jahren, allerdings "zu guten Konditionen", wie Amberger hervorhob. Da bis 2014 der Verein Ratenzahlungen in vergleichbarer Höhe zu tilgen hatte, zeigte sich Amberger zuversichtlich: "Des schaff'ma !" Nötig seien des Weiteren Beitragsanpassungen.

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