Mindestens zwei Opfer hat der Gewittersturm am Freitagabend in Langenpreising gefordert: Ein Jungstorch lag anderntags tot auf der Straße, ein weiterer wurde mit einem gebrochenen Flügel gefunden und in eine Tierklinik gebracht.

Das ganze Dorf staunte am späten Freitagnachmittag über eine wahre Storchenversammlung auf dem Kirchendach in Langenpreising. Bis zu 34 Vögel wurden beobachtet, wie sie nebeneinander auf ihrem "Ausguck" saßen, auf der Kirche, am Pfarrhof und beim Oberwirt. Auch der Langenpreisinger Ornithologe Manfred Pforr war unter den Beobachtern. Er hat gesehen, dass die großen Vögel immer wieder flatterten und ruderten, weil sie keinen guten Halt fanden. Auf dem Langhaus führt nämlich ein Draht für den Blitzableiter entlang, was das Festklammern erschwert. Und während die meisten mit ihrem Foto des so in Langenpreising noch nie gesehenen Ereignisses wieder abzogen, ist Pforr geblieben. Er hatte das aufziehende Gewitter bemerkt und sich Sorgen gemacht. So musste er mit ansehen, wie die großen Vögel von den starken Sturmböen regelrecht weggeweht wurden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 22. August 2017.