Die weiblichen Narren der Landshuter Narrhalla-Zunft regierten angeführt von Ihrer Prinzessin Isabella I am Donnerstag im Landshuter Rathaus und ergatterten eine Reihe von Krawatten. 

Lange fackelten die Närrinnen um Prinzessin Isabella I. nicht und bis zum frühen Donnerstagnachmittag ergatterten sie bereits 50 Krawatten. Bei Bürgermeister Erwin Schneck legte Prinzessin Isabella I. selbst Hand an und schnappte sich die begehrte Krawatten-Trophäe. Bürgermeister Schneck nahm den Krawattenverlust aber sehr gelassen: Hat er diesen farbenprächtigen Schlips angesichts der aktuellen bundesweiten Politik doch mit Bedacht gewählt, wie Schneck scherzte. Die Narrhalla und ihr seit acht Jahren amtierender Präsident Helmut Ernst durften sich zudem über ganz viel Lob freuen: Schneck bezeichnete die Narrhalla „als Aushängeschild der Stadt, die die fünfte Jahreszeit in der Region mit ihren tollen Auftritten bereichern“. Für die von so manchen als „faschingsfaul“ bezeichneten Landshuter brach der Bürgermeister zudem eine Lanze: „Der Landshuter lacht schon, aber halt nicht so laut und dafür kommt’s von Herzen.“ Wenn der Fasching auch nur noch bis zum Dienstag andauert, stehen der Narrhalla-Mannschaft noch 29 Auftritte bevor. Wer das Prinzenpaar und seine Garde also zum Faschingsendspurt nochmals sehen möchte, hat spätestens am Dienstag, 13. Februar, beim Zinkenfasching ab 12 Uhr in der Altstadt die Gelegenheit dazu. In der Dreihelmenstadt wird dem Fasching am Dienstagabend ab 19.30 Uhr beim traditionellen „Kehraus“ im 35 milli(m)eter im CCL die letzte Ehre erwiesen.