Landkreis Regensburg Ist die Wildschweinplage hausgemacht?

Achtung Jagd ! Dieser Hinweis ist beim Thema Zulassung von Nachtziel-Aufsatzgeräten unbedingt zu beherzigen. Foto: dpa

Die fehlende Rechtssicherheit für Jäger ist zum Nachteil aller.

Es gibt den alten Witz vom Beamtenmikado. Der geht so: Wer sich zuerst bewegt, hat verloren. Das Gezerre um die Zulassung von Nachtsicht-Aufsatzgeräten zur Bejagung von Wildschweinen erinnert sehr an diesen Witz, wenn die Beteiligten auch keine Beamten sind: Da ist ein Gesetzgeber, der per Waffengesetz beim Erlegen von Wild die Verwendung solcher Geräte verbietet.

Da ist zweitens ein bayerischer Innenminister, qua Amt zuständig für das Waffenrecht, der zwar auf mögliche Ausnahmen von diesem Gesetz hinweist, die Umsetzung selbst aber, drittens, lieber seinem Kollegen Landwirtschaftsminister überlässt. Beide Minister haben allerdings keine rechtssichere Handreichung für diese Umsetzung erlassen, damit, viertens, die zuständige Untere Jagdbehörde, die beim Landratsamt ansässig ist, weiß, wie sie die Zulassung der Nachtsicht-Aufsatzgeräte rechtlich korrekt abwickeln soll. Und dann sind da noch die Wildschweine - die lachenden Fünften, um im Bild zu bleiben.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 15. November 2017.

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