Landkreis Landshut Handys im Freibad - nicht überall ein Problem

Mit dem kompletten Verbot aller Arten von Kameras bildet das Ergomar im Landkreis eher die Ausnahme. Foto: tg
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Mit dem kompletten Verbot aller Arten von Kameras bildet das Ergomar im Landkreis eher die Ausnahme. (Foto: tg)

In den Schwimmbädern des Landkreises gelten teils sehr unterschiedliche Regeln.

Das Handy als ständiger Begleiter - auch im Schwimmbad? Nicht überall werden die Hightechzwerge gern gesehen. Vor allem die Fähigkeit unbemerkt Bilder und Filme aufzunehmen, werden in Umkleidekabinen und am Kinderbecken immer wieder zum Problem. Das Ergomar in Ergolding hat deswegen schon seit längerem ein Fotografie- und Aufnahmeverbot, unter das auch die meisten Handys fallen. In den anderen Freibädern der Umgebung wird die Handyfrage dagegen gelassener gesehen - und in einem Fall sogar den modernen Bedürfnissen angepasst.

Ein großes Schild weist die Besucher des Ergomars in Ergolding bereits am Eingang darauf hin, dass Filmen und Fotografieren in allen Bereichen des Ergomar verboten ist. Laut der Badeordnung dürfen eigentlich gar keine Geräte mit Aufnahmefunktion mitgenommen werden, also auch Handys mit Kamera, wie Betriebsleiter Christian Wuschek erklärt. Diese Regelung besteht bereits seit vielen Jahren. In der Praxis wägen er und seine Kollegen aber durchaus ab. Wenn ein Badegast auf seinem Handy herumspielt wird meistens ein Auge zugedrückt, auch Mütter, die ihre Kinder bei den ersten Schwimmzügen filmen, stellen an sich kein Problem dar. Um die Besucher dennoch für das Verbot zu sensibilisieren, wurden vor einiger Zeit ein großer Aufsteller und Plakate mit dem Hinweis in mehreren Sprachen angeschafft. Die Resonanz darauf sei durchweg positiv gewesen, so Wuschek. Dennoch bleiben die Bademeister wachsam. Spanner seien schon immer ein Problem in Schwimmbädern gewesen. In diesem Jahr habe es glücklicherweise noch keinen Vorfall gegeben. Auch die Badegäste selbst können mithelfen: "Wer verdächtiges Verhalten einzelner Personen beobachtet, sollte dies umgehend dem Badepersonal melden."

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 18. Juli 2017.

  1. Autor

    Redaktion Landkreis Landshut
  2. Datum

    17.07.2017 17:51 Uhr
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