Furth im Wald "Bayerns feurigstes Mädchen" gewinnt das Herz der Umweltministerin

Das war der Empfang zu den Hofrechten 2017 mit Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf. Foto: Th. Linsmeier
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Das war der Empfang zu den Hofrechten 2017 mit Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf. (Foto: Th. Linsmeier)

Offizielle Empfänge, noch dazu mit hoher Politikerdichte, sind normalerweise für deren Gäste nicht gerade emotional berührend. Anders der alljährliche Empfang der Stadt anlässlich des Drachenstichs. Zwar kamen neben Bayerns Umwelt- und Verbraucherminister Ulrike Scharf viele, die in der regionalen Politik Rang und Namen haben, Samstagnacht nach der Vorstellung in den Rathaus-Saal. Dennoch waren die beiden Stunden geschwängert von einer sehr euphorischen, begeisterten und überaus lockeren Atmosphäre.

Dies beeindruckte vor allem den hohen Gast aus München, der Ministerpräsident Horst Seehofer, Schirmherr der Drachenstich-Festspiele, vertrat und der sich vom Further Festspiel sehr beeindruckt zeigte. Dass der Drachenstich nicht nur Tradition ist, sondern auch in der Gegenwart seinen berechtigten Stellenwert hat, brachte Bürgermeister Sandro Bauer am Ende seiner Rede sehr deutlich zum Ausdruck. Mit Blick auf die Neuerungen im Spiel betonte er: „Aus Furth im Wald geht heuer eine Friedensbotschaft in die Welt.“

Staatsministerin Ulrike Scharf zeigte sich berührt vom Drachenstich und sparte nicht mit Lob. "Sie haben heute ein Feuerwerk am bayerischen Kulturhimmel gezündet ... Ich bin zutiefst beeindruckt und kann ihnen nur Respekt zollen", meinte sie und bezeichnete dieses Festspiel als einmaliges Zeichen des Wir-Gefühls. Zudem begrüßte es die Umweltministerin, dass sich Furth um die kleine Landesgartenschau im Jahr 2026 bewirbt, was ein wichtiger und richtiger Schritt sei, um Heimat zu bewahren. "Ich habe heute dem Drachen zum ersten Mal in die Augen geblickt; es war ein tiefer Blick von Frau zu Frau", sagte sie schmunzelnd, wobei sie Fanny, wie das Ungeheuer von den Furthern genannt wird, als "Bayerns feurigstes Mädchen" nannte. Das Festspiel sei ein "Kulturerlebnis der Superlative". Scharf gefiel offensichtlich die Botschaft des neuen Stücks: "Die großen Weltreligionen verbindet der klare Auftrag zum Frieden."

  1. Autor

    Thomas Linsmeier
  2. Datum

    13.08.2017 09:03 Uhr
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