Fasching in Vejda Tourist-Info wird zum Wanderzirkus und mehr brisante Stories

Hermann Brandl (v.li.) und Hans Hutter im neuen Tourist-Info-Mobil. Foto: Monte Carlo Quelle: Unbekannt

Der Viechtacher Anzeiger hat seine Faschingsreporter in die Region geschickt. Dabei haben die lustigen Journaillen einiges herauserfunden.

Von Dompteur Hans Weiß und Zirkusdirektorin Ilse Probst

Nun hat die jahrelange vergebliche Suche nach einem geeigneten Standort für die gemeinsame Tourist-Info ein überraschendes Ende gefunden.

Nicht im Glasdorf, nicht in der früheren Esso-Tankstelle, auch nicht auf der grünen Wiese oder mitten im Dorf, weder auf dem Mond noch auf dem Mars wird man sie einrichten, sondern als Wanderzirkus in einem luxuriös ausgestatteten Tourist-Info-Mobil.

Beide Bürgermeister Brandl und Hutter sind vom TIM hellauf begeistert: "Welch eine grandiose Idee, die hätte glatt von mir (Brandl) sein können!"

Diese Lösung war das Ergebnis einer schon vor Jahren in Auftrag gegebenen, zwischenzeitlich vergessenen und letztendlich zur vollen Entfaltung gelangten Langzeitstudie, die ein gewichtiges Team von Passauer Philosophiestudenten erstellt hat. Brandl jubelte: "Dafür haben wir 99 Prozent Zuschüsse bekommen!" Die Kernaussage hat auch Hutter restlos überzeugt: "Die Tourist-Info muss dorthin, wo viele Leute sind."

Die Planer und die Wirtschaftsköderer vom Arberland schwärmten: "Ein starkes Signal und eine sinnvolle touristische Weiterentwicklung!"

"Eigentlich wollten wir ja aus diesem Grund ins Weinfurtner Glasdorf, weil da immer viele Leute sind, aber leider waren unsere Vorstellungen und die der Firma Weinfurtner nicht kompatibel", klagte Brandl, der nach eigenen Angaben wie ein Löwe dafür gekämpft habe, wie auch für die Tankstellen-Info.

Hutter: "Hier hätten die Weinfurtner-Tagesgäste Super-Infos tanken können, Normal-Infos oder Gas-Infos bzw. heiße Luft wie früher Benzin.

Wäre das nicht super gewesen?" Er selbst sei bereits überzeugt, aber etlichen Drachselsrieder Gemeinderäten habe einfach der angemessene Enthusiasmus für diese ideale Lösung gefehlt.

Aber mit der neuen Lösung geht's nur noch aufwärts: Mögliche Standorte für das Tourist-Info-Mobil gibt's genug, zum Beispiel die Drachselsrieder Kirwa, denn da wurlt es geradezu zwischen den Ständen, im Sommer könnte das TIM auf dem Flugplatz Tausende von Gästen mit Flugblättern versorgen, im Winter auf der Schareben die Loipenfans beraten, am Badeweiher mit niedlichen Schwimm-Anterln die Gäste verwöhnen, zusammen mit der Wirterer Feuerwehr könne man ein Wettspritzen veranstalten.

"Der Umbau eines gebrauchten Mobils kostet nur 180.000 Euro minus die Zuschüsse!", wusste ein Kommunalberichterstatter bereits vier Wochen nach der Sitzung zu berichten.

Als Anhänger hat das TIM immer auch das Personalkarussell mit dabei, damit nie das Personal ausgeht und auf dem jeder Bewerber seine Runden drehen kann.

Beide Bürgermeister haben auch bereits dem Heiligen Aloisius Hingerl eine Kerze gestiftet mit der Bitte, er möge doch bei seinem himmlischen Halleluja eine Pause einlegen, bei der nächsten Drachselsrieder Kirwa herniederfahren und ihnen bei vielen Kirwa-Massen seine himmlischen Ratschläge unterbreiten.

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