"No" war wohl das Wort, das am Mittwoch auf dem Protestmarsch der Menschen aus Sierra Leone am häufigsten fiel.

"No borders, no nations, stop deportation!" wurde immer wieder aus voller Kehle skandiert. Auf Deutsch: Keine Grenzen, keine Nationen, beendet die Abschiebung. Auf Plakaten die Aufforderungen, sich gegen Rassismus zu stellen. Anwohner schoben ihre Vorhänge beiseite und beobachteten aus den Wohnzimmern die vorbeiziehende Demonstration, während im Sitzungssaal des Landratsamtes bereits zuvor die Fenster verhangen worden sind. Hier machten die Protestierenden einen Stopp. "We are refugees, not enemies!", tönte es aus dem Megaphon. "We are not leaving our country, because we are happy!" Doch warum haben sie den weiten Weg von ihrer westafrikanischen Heimat nach Deutschland auf sich genommen? Auf die Frage kamen verschiedene Antworten.

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