Cham Warum der Landkreis Cham relativ viele Wildunfälle verzeichnet

Statistisch zählt die Polizei in Cham täglich drei bis fünf Wildunfälle. (Symbolbild) Foto: dpa

Ein Reh steht plötzlich auf der Fahrbahn und blickt mit großen Augen ins Scheinwerferlicht. Das ist einer der Alpträume, die vielleicht jeder Autofahrer schon einmal hatte. Am vergangenen Mittwochabend in Rettenbach mündete so eine Situation in einen schweren Verkehrsunfall. Die Autofahrerin wich dem Tier aus und prallte gegen einen Baum.

Meist gehen die Zusammenstöße zwischen Mensch und Wild glücklicherweise glimpflicher aus, zumindest für den Menschen. Doch die Zahl der Wildunfälle ist in den Statistiken der Polizei seit einigen Jahren deutlich gestiegen. Auch 2017 scheint sich diese Tendenz weiter fortzusetzen.

Drei bis fünf Wildunfälle, sagt Alfons Windmaißer, Leiter der Polizeiinspektion Cham, zähle seine Dienststelle täglich. Auf Jahr und Landkreis gerechnet waren es 2015 1.524. Das sind 40 Prozent aller Unfälle. Der Landkreis Cham ist damit Spitzenreiter in der Oberpfalz. Auch 2015 lag die Zahl mit 1.561 Wildunfällen ähnlich hoch. Damals verzeichnete die Polizei erstmals diesen deutlichen Anstieg. Zuvor, zwischen 2011 und 2014, seien es 1.000 bis 1.200 Wildunfälle pro Jahr gewesen, vergleicht Windmaißer.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 20. Mai 2017.

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